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pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

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pegie
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pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von pegie »

Hallo AFDF,
Stiller Mitleser bin ich bereits seit dem Sommer/Herbst 2019 - fand hier auch Halt und Hilfe beim selbständigen schrittweisen Absetzen von Venlafaxin.
Nunmehr fühlt es sich innerlich erneut so an wie das bekannte Gefühl bei meinen depressiven Episoden von 2015/16 und 2019. Da ich zu 100% weiß, dass ich keine SSRI/SNRI mehr nehmen will, aber auch genau so sicher bin, bei einem Arztbesuch exakt diese verordnet zu bekommen ("Es hat ja schon 2x gut geholfen, also ...") bin ich derzeit ernsthaft verzweifelt und ratlos.
Vielleicht finde ich ja hier einen Rat - dafür schon einmal ein DANKESCHÖN.
Zuletzt geändert von Murmeline am 08.02.2020 21:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Ululu
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von Ululu »

Hallo pegie,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße

Ute
Zuletzt geändert von Jamie am 03.10.2020 09:03, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: editiert
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von Ululu »

Hallo pegie

jetzt noch etwas persönlicher zu deiner Situation.

Mir drängt sich die Frage auf, ob an deiner Depression auch therapeutisch gearbeitet wurde.
Medikamente können ja im besten Fall deckeln, Depressionen nachhaltig heilen können Sie nicht.
:(
Kennst du schon unseren Thread zu Alternativen zu Psychopharmaka?

Ich lasse dir mal den Link da.

viewforum.php?f=4

LG Ute
Zuletzt geändert von Jamie am 03.10.2020 09:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von padma »

hallo Pegie, :)

auch von mir willkommen.

Könntest du bitte noch genau schreiben, wie du Venlafaxin abgesetzt hast und seit wann du auf 0 bist?
Es könnte sich auch um Reboundsymptome handeln, die mit zu den Entzugssymptomen gehören.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: pgiese: Venlafaxin

Beitrag von pegie »

Hallo erneut,
Es ist Zeit vergangen, in der viel geschah. Hierzu siehe Signatur, die ich versucht habe, auf das Wesentliche zu beschränken. Besser spät als nie: Danke an padma und Ute für Ihre Antworten.
Aktuell bin ich seit dem 15.09.2020 dabei, das Venlafaxin zu reduzieren. Leider kann ich die Kügelchen-Methode nicht anwenden, da ich eine Laktoseintoleranz habe und die Präparate mit den Kügelchen Laktose enthalten - so wurde es mir zumindest gesagt. Falls jemand etwas anderes weiß, bin ich für Hinweise dankbar.
In Erinnerung des ersten Absetzens vor nunmehr 3 Jahren bin ich mit einer Schrittweisen Reduktion um je 1 Mikrofilmtablette aus der Kapsel (= 12,5 mg) vorgegangen. Die erste Reduktion habe ich nach 7 Tagen, die zweite nach 6 Tagen vorgenommen. Inzwischen weiß ich, dass dies wohl viel zu schnell ist, wenn man Venlafaxin mehr als 8 Wochen eingenommen hat. Ich nehme es seit 3.6.2020.
Warum schreibe ich das hier? Aktuell geht es mir schlecht (was wohl zu erwarten war?). Massives Schwitzen, Herzrasen, Gewichtsabnahme sind so meine Hauptprobleme. Hinzu kommt ein stimmungsmäßiger Absturz. Aktuell tendiere ich sehr dazu, den letzten Reduktionsschritt wieder rückgängig zu machen. Was mich dabei verunsichert ist die Tatsache, dass meine Beschwerden denen gleichen, die ich auf der maximalen Dosierungshöhe auch hatte. Und nichts ist schlimmer als Verunsicherung.
Ja, ich arbeite auch auf anderen Ebenen an meiner Situation. Derzeit findet 1 x wöchentlich eine 1stündige Psychotherapiesitzung statt. Ich habe keine Antriebsprobleme, eher im Gegenteil - darum möchte ich u.a. auch weg vom Venlafaxin. Lediglich die Stimmung ist im Keller.
Mir ist klar, dass ich hier keine Patentlösung finden werde, vom Selbsthilfeaspekt wurde ja schon geschrieben und das habe ich auch verstanden. Es wäre nur schön, die Ansicht anderer (erfahrener) Menschen zu hören, denn ich habe davon keinen in meiner Nähe.Dafür schon jetzt: Vielen Dank!
Es grüßt Peter
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Towanda
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von Towanda »

Hallo Peter,

hast Du Dir im Begrüßungstext den Link zu ausschleichen von Antidepressiva durchgelesen? Wenn ja, weißt Du auch, dass hier eine Reduzierung maximal alle 4-6 Wochen empfohlen wird. Du hast wöchentlich eine große Menge reduziert, deshalb denke ich, dass es Entzugssymptome sind, die Dich gerade plagen. Du solltest zumindest die Abstände zwischen den Reduzierungen viel größer wählen.

Zu Laktoseintoleranz bei Venla kenne ich mich nicht aus, da meldet sich sicher noch jemand dazu.

Viele Grüße,

Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von pegie »

Hallo Towanda,
Vielen Dank - ja, ich habe die Links gelesen. Leider zu spät. Ich werde von nun an geduldiger sein.
Es grüßt Peter
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Re: pgiese: Venlafaxin abgesetzt / (ehemals Tipps statt erneuter Einnahme)

Beitrag von pegie »

Towanda hat geschrieben: 30.09.2020 14:08 ...Du hast wöchentlich eine große Menge reduziert, deshalb denke ich, dass es Entzugssymptome sind, die Dich gerade plagen ...
P.S.: Sollte ich dann zurück auf 137,5 mg? Wäre ja die logische Konsequenz dessen, was Du sagst und auch dessen, was ich (inzwischen) gelesen habe ...
Danke
Peter
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von Towanda »

Hallo pegie,

ich weiß nicht, wo Du das gelesen hast, aber so große Sprünge, sowohl nach oben als auch nach unten sind purer Stress für das Nervensystem. Du hast ja heute, nach gerade mal vier Tagen, schon wieder hochdosiert. Wenn Du es aushältst, würde ich nun mal 1-2 Wochen bei dieser Dosis bleiben und dem Nervensystem ein wenig Zeit geben, sich auf die neue Dosis einzustellen. Das geht nicht innerhalb ein paar Tagen.

Auch würde ich mal warten, ob sich hier noch jemand meldet zum Thema Laktoseintoleranz und Venlafaxin. Das kann manchmal ein paar Tage dauern, es liest nicht jeder täglich hier mit.

Viele Grüße, Towanda
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von pegie »

Ich danke Dir!
Gruß Peter
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von Straycat »

Hallo Peter,

soweit ich gelesen habe, sind die Kapseln von Heumann laktosefrei. Allerdings enthalten sie Pellets und keine Kügelchen. Das macht sie für das kleinschrittige Reduzieren eher ungeeignet.

Allerdings ist die in Medikamenten enthaltene Laktosemenge angeblich so gering, dass sie auch bei Laktoseintoleranz meist unproblematisch ist (Quelle: https://www.aerztezeitung.at/archiv/oea ... eranz.html) . Hast du denn Beschwerden gehabt bei der Einnahme von laktosehaltigen Venlafaxin-Präparaten?

Liebe Grüße,
Cat
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von pegie »

Hallo Cat,
Danke für Deine Antwort und den Link. Leider reagiere ich auf bereits wesentlich geringere Mengen an Laktose. Und ebenso leider habe ich meinen Ärzten bisher geglaubt. Venlafaxin ret. Heumann ist das Präparat was ich einnehme, da es mir als komplett laktosefrei und diesbezüglich gut verträglich geschildert wurde. Angeregt durch Euch hier im Forum habe ich versucht, im Internet ein Präparat zu finden, mit dem man in kleineren Schritten abdosieren kann (Kügelchen) und was ebenso laktosefrei ist. Gefunden habe ich Trevilor, da gab es ein Bild von einer Webseite, das mich positiv stimmte. https://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/1 ... ungsformen
Wenn mir jetzt noch jemand bestätigen würde, dass damit die Kügelchen-Methode machbar ist, wäre mir schon viel geholfen, denn lt. Hersteller ist es laktosefrei. Auch sehen die Kapseln sehr robust aus und ich stelle mich beim Öffnen der relativ weichen Kapseln von Venlafaxin ret. Heumann schon recht ungeschickt an ...
Liebe Grüße
Peter
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von Straycat »

Hallo Peter,

Oje, dann ist es wohl besser ein laktosefreies Produkt zu finden, wenn du schon auf geringe Mengen reagierst.
Das Original Trevilor von Pfizer enthält Kügelchen.
Hier haben wir auch eine Auflistung, welche Präparate Kügelchen enthalten: viewtopic.php?p=332775#p332775

Liebe Grüße,
Cat
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von pegie »

Hallo Cat,
Ich danke Dir, sehr hilfreich!
Liebe Grüße
Peter
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von Towanda »

Hallo Peter,

ich antworte Dir hier in Deinem Thread auf Deine PN - ist vielleicht ja auch für andere interessant:

Leerkapseln bekommst Du entweder in der Apotheke oder im Netz. Ich bestelle meine bei Ebay. Es gibt verschiedene Größen, ich nehme immer eine mittlere Größe für meine Zwecke. Mußt einfach schauen, was für Dich passt.

viele Grüße, Towanda
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von Straycat »

Hallo Peter,

ich antworte dir auch mal direkt im Thread :)
Ich habe leider keine eigene Erfahrung mit Leerkapseln, da ich immer die Originalkapseln nehme, 1 auszähle und den Rest der Kügelchen verwerfe.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von pegie »

Hallo Cat,
Danke für die Info. Welches Venlafaxin-Präparat (Hersteller) nimmst Du?
Liebe Grüße
Peter
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Re: pgiese: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von pegie »

Hallo Forum,
Momentan ist es wieder einmal die pure Verzweiflung: Hitzewellen mit massivem Schweißausbrüchen, Herzrasen, innere Unruhe, ein Gefühl der Hilflosigkeit, Traurigkeit, Ausweglosigkeit, Leere. Ist das normal - gehört das zum Absetzen? SInd das diese "Wellen"? Ich habe gleube ich verstanden, dass es wichtig ist, Geduld zu haben und nicht permanent die Dosis der Medikamente/des Medikaments zu ändern, damit das Gehirn seine Zeit bekommt, sich auf die neue Situation einzustellen. Darum bleibe ich derzeit auf 125 mg, auch wenn es mir sehr schwerfällt und mein Kopf am Morgen bei der Einnahme zu schreien scheint: Nimm weniger, das was Du da machst ist ein Fehler! Und es sind ja erst 3 Tage, die ich mit 125 mg verbringe und überall lese ich etwas von mehreren Wochen! Wie kann man das nur aushalten ...
Tut mir leid, wenn ich damit nerve, aber es muss irgendwo raus und hier habe ich leider keinen, dem ich das so mitteilen kann. :(
Danke und Liebe Grüße
Peter
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simonb
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von simonb »

Hallo Peter,

Sind diese Symptome insb.Herzrasen , Schweißausbrüche und inner Unruhe erst verstärkt nach der Wiederaufdosierung aufgetreten,
oder war es schon davor so schlimm?

Lg Simon
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pegie
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Re: pegie: Venlafaxin abgesetzt / Tipps statt erneuter Einnahme

Beitrag von pegie »

Hallo Simon,

Nach dem Schritt von 150mg auf 137,5mg waren die Symptome schwächer und es ging mir leidlich gut. So habe ich in Unkenntnis der Tatsache, dass es viel zu schnell war, den Schritt auf 125 mg getan.
Hier ging es mir bereits nach wenige Tagen schlechter, dennoch folgte ein weiterer Schritt auf 112,5 mg (siehe Signatur). In diesem Zeitraum habe ich dann viel hier gelesen (was ich viel viel (!) früher hätte machen sollen) und habe mich dann zu dem Schritt zurück auf 125mg entschlossen.

So richtig kann ich keinen Unterschied zwischen 112,5mg und 125mg feststellen und damit fällt mir die Beantwortung Deiner Frage echt schwer. Hinzu kommt noch, dass ich erst vor kurzem einen Benzo-Entzug durch habe (siehe Signatur) und auch da habe ich schon arg geschwitzt und hatte Herzrasen.

Die Ärzte der Klinik sagten mir: Anfallartiges Schwitzen=Benzoentzug, dauerhaftes Schwitzen=Venlafaxin. Leider kann ich auch keine Neuroeptika nehmen, da diese meine seit 2015 bestehende Nerven/Muskelerkrankung verschlimmern. Es ist ein bunter Blumenstrauß an Symptomen und ich bin sehr, sehr froh, diese Plattform hier gefunden zu haben und nutzen zu dürfen.

Ja, ich weiß, ich muss es selbst regeln/bewältigen, aber der Austausch mit "Gleichgesinnten" ist sehr hilfreich.
Dank an Dich und Liebe Grüße
Peter
Zuletzt geändert von Jamie am 03.10.2020 09:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt
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