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SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

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SaBine41
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SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo zusammen.

Ich bin schon länger stille Mitleserin. Ich bin 41, w., und berufstätig. Durch euer Forum habe ich es geschafft 15 mg Diazepam auf 1,5 mg runterzusetzen. :party2: und 150 mg Venlafaxin auf 62,5 mg :party2: Vielen Dank für eure zahlreichen Tipps, die ich hier nachlesen dürfte! :group:

Nun habe ich leider ein akutes Problem:
Zu den beiden Medikamenten nahm ich bis vor 4 Wochen 1.875 mg Zopiclon. Die Dosis nehme ich schon 2 - 3 Jahre. Im November machte wollte ich versuchen auch das etwas runterzusetzen. Mit den anderen beiden Medikamenten war schon 4 Monate Stillstand mit absetzen. Ich setzte 10% ab, was anscheinend viel zu viel war. Nach 2 Wochen kamen heftigste Angstzustände. Konnte nicht arbeiten gehen. Lag nur zu Hause rum. Also wieder hoch auf 1.875. Mir ging es eine Woche gut und ich setzte wieder 2% ab. Nach einer Woche wieder Angstzustände, also wieder auf 1,875 hoch. Mir ging es aber nicht gut nach dem Aufdosieren. Ich hatte zwar keine Angstzustände aber konnte schlecht schlafen, war irgendwie ausgelaugt. Dann nach 3 Wochen kamen doch wieder starke Angstzustände. Wieder konnte ich nicht arbeiten. Nach paar Tagen war ich so verzweifelt dass ich hoch auf 3.75, also eine ganze Tablette bin. Eine Woche ging es gut, dann starke Schlafprobleme. Ich lage fast die ganzen Nächte wach, Kreislaufprobleme kamen auch dazu. Ich fühlte dass mein Körper dieses Medi nicht will. Eine paradoxe Reaktion? Ich wusste das Zeug muss raus aus meinem Körper. Da die 2% absetzen mir jedoch schon Probleme bereiteten, ging ich nur 1% runter. Das war letzte Woche. Nach nur 1 Tag kamen wieder starke Angstzustände. Wieder nich arbeiten. Aber ich wollte es aushalten. Seit gestern ging es auch wieder, aber schlafen ging wieder nicht.

Jetzt überleg ich, wenn es eine paradoxe Reaktion ist, ist es eine Option auf Diazepam umzustellen? Ich meine, weil ich das Medikament ja aucg bereits ne Menge abgesetzt habe. Ich hatte aber beim Diazepam absetzen nie solche Probleme wie mit Zopiclon.

Was meint ihr? Also meine aktuelle Dosis ist 3.75 mg - 1%. Soll ich vielleicht erstmal heute Abend einen Teil umstellen? Oder direkt komplett?

Übrigens die 1.5 mg Diazepam nehme ich morgens. Müsste ich dann auch abends die umgerechneten mg von Zopiclon an Diazepam nehmen? Oder geht das auch morgens?

Ich danke euch schon mal sehr für eure Hilfe!

LG
Sabine
Zuletzt geändert von Towanda am 23.02.2020 17:56, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Namen im Titel ergänzt
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

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Re: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Im übrigen kommt seit der Hochdosierung von Zopiclon auch das Gefühl mein Herz schlägt schneller und fester. Das hält mich auch vom schlafen ab.
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Towanda »

Hallo SaBine,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

[highlight=yellow][highlight=yellow][highlight=yellow]Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).[/highlight][/highlight][/highlight]

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Benzodiazepinen ein: Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
viele Grüße,

Towanda
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13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Danke, Towanda!
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
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(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
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Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
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29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
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26.07.2020
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28.07.2020
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Jamie
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Jamie »

Hallo SaBine, :)

auch wenn es sich vorrangig so liest, dass das Zopiclon dir so Probleme macht, interessiert es mich, in welchem Zeitraum du Venlafaxin und Diazepam runtergesetzt hast und ob das parallel ging? Du bist leider nicht so wirklich genau in deiner Signatur.

Ich habe die Vermutung, dass das zu schnell ging und dies dein ZNS so sensibilisiert hat, dass dir nun diese doch sehr vorsichtige Zopiclonreduktion um die Ohren fliegt.

Es hinterlässt mich etwas ratlos, dass selbst eine 1% Reduktion nicht vertragen wird.
Es kann schon sein, dass du es möglicherweise auch nicht mehr verträgst; der Gedanke kam mir auch.

Wenn du gut mit dem Diazepam zurecht kommst, dann ist es durchaus zu überlegen, ob du versuchst es umzustellen.
Allerdings muss auch bei Umstellung auf Diazepam damit gerechnet werden, dass die Schlafstörungen sich vermehrt zurück melden, denn es ist eben kein reines Hypnotikum wie Zopiclon.

Gegen Herzklopfen und zu schnellen Herzschlag kannst du dir einen niedrig dosierten Betablocker verordnen lassen, von dem du bei Bedarf einen Krümel abbeißt.
Das senkt ausschließlich Puls, nicht Blutdruck.
Viele Entziehende leiden hier darunter und es hält leider auch konsequent vom Schlafen ab, wenn das Herz so aktiv ist.

Alles Gute und willkommen im Forum :)
Janie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo Jamie.

Danke für deine Antwort!
Diazepam und Venlafaxin habe ich in einem Zeitraum von ca. 2 1/2 Jahren abgesetzt. Ich habe immer versucht, genug Zeit dazwischen zu lassen. Seit letztes Jahr Juni habe ich nix an der Reduktion gemacht. Wie gesagt im November dann mit Zopiclon versucht. Vielleicht hängt der erste Versuch mit 10% noch hinterher, so dass ich die 1% auch nicht vertrage?

Für die Unverträglichkeit des Zps spricht meiner Meinung nach, dass ich in der zeit als ich nicht reduzierte, sondern nur das Diazepam und Venlafaxin, keine Schlafprobleme hatte. Erst nach der erstmaligen Aufdosierung Anfang Dezember, als ich von den 10% wieder hoch auf die Ausgangsdosis ging. Ein Fehler?

Und dann als ich vor 4 Wochen nochmal aufdosierte auf 3.75 wurde es ganz schlimm. Zuckungen, Herzrasen und diese krassen Schlafprobleme. Ich komme mir manchmal vor wie auf Speed. Wenn das Diazepam das reduziert, hoffe ich, dass mein Schlaf besser wird.

Ich habe heute Abend mal 1.5 mg Zopi in 1 mg Dia umgestellt. Ich bin gespannt wie es damit geht. Und nach ner Woche möchte ich dann den Rest umstellen.

Dann 4-6 Wochen warten und Diazepam wieder runter.

Thats my plan.

Ich hoffe das klappt! Hört sich das für dich auch ok an?

LG
Sabine
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2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
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Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Guten Morgen.

Mir gehts gar nicht gut. Es ist der 2. Tag der Umstellung 1.5 zopi auf 1 dia. Und ich habe voll die Angstzustände. Es ist so schlimm! Ich hab so gehofft dass es besser wird...
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

Straycat
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Straycat »

Liebe Sabine,

mit Benzos und Z-Substanzen kenne ich mich persönlich zu wenig aus, um dir hier hilfreiches Feedback geben zu können.
Aber wir haben hier einen Thread zum Umgang mit Angst und Panik: viewtopic.php?f=50&t=11591
Vielleicht findest du dort etwas hilfreiches. Angstzustände sind wirklich etwas ganz fieses :(

Ich hoffe, es geht dir bald besser.
Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
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SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Danke, liebe Cat!

Ich fühle mich als hätte ich das Zopiclon einfach um 1.5 mg reduziert ohne auf Diazepam umzusteigen. Mir gehts so elend...
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
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Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
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lunetta
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von lunetta »

Liebe Sabine!

Vielleicht kann ich dir etwas helfen und dir die Angst nehmen indem ich dir etwas zur Wirkweise von Diazepam erkläre, das erklären die verschreibenden Ärzte leider meistens nicht.

Diazepam ist ein Spiegelmedikament, das ca. 5-7, manchmal auch ein paar Tage länger braucht um einen konstanten Wirkspiegel aufzubauen.

Es ist zwar so dass eine Einmaleinnahme z.B. während einer Panikattacke helfen kann, aber die lange HWZ des Diazepams macht eigentlich dass sich der Wirkstoff Tag für Tag ein wenig mehr aufspiegelt und erst ca. nach einer Woche, das ist bei Menschen verschieden, entfaltet es seine volle Wirkung.

Das ist übrigens auch bei Höherdosieren bei Diazepam so - man dosiert höher und wundert sich dass man sich nach ein paar Tagen noch nicht besser fühlt.

Es ist nur eine sehr kleine Menge, die du gegen Diazepam ersetzt, da wäre es auch möglich, dass diese kleine Menge unter der Wirkstoffschwelle liegt - d.h. dass du zwar die Äquivalenzdosis einnimmst, aber der Körper hat eine Grenze ab der ein Wirkstoff wirkt, und das was darunter ist, verpufft irgendwie und man spürt die Wirkung nicht. Die Wirkung ist zwar vom Prinzip nach ca. 1 Woche da, aber man kann sie nicht spüren.

Also als erstes würde ich dir empfehlen jetzt ein paar Tage Geduld zu haben und abzuwarten wie lange es dauert bis sich bei dir das Diazepam erstmal augespiegelt hat.
Erst dann kann man beurteilen ob es eine Wirkung gibt oder ob die Menge so klein ist dass sie unter der Wirkstoffschwelle liegt,dann wirst du wahrscheinlich nichts von der Wrkung bemerken, weil diese kleine Menge zwar im Körper zirkuliert, aber keine ausreichende bemerkbare Wirkung eintritt.

Besonders nach mehreren mißglückten Absetzversuchen ist das ZNS einfach beleidigt und akzeptiert weitere Umstellungen immer schwerer.

Aber verzweifle jetzt erstmal nicht, sondern gib deinem Körper ein paar Tage die Möglichkeit der Aufspiegelung, vielleicht hast du ja Glück und wenn das Aufspiegeln erfolgreich ist, dann wirst du auch die volle gewünschte Wirkung spüren.

Ansonsten bleibt wirklich nur die Möglichkeit das Zopiclon in Minischrittchen runterzudosieren, und alle Absetzsymptome mitzunehmen, denn eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

Ich bin aber ganz zuversichtlich dass das Aufspiegeln gelingen wird - dein Körper kennt Diazepm ja schon, und vielleicht braucht es einfach noch ein paar Tage bis der volle Wirkspiegel erreicht ist, das kann wie gesagt ca. eine Wochen, manchmal auch ein paar Tage mehr dauern.

Was du noch machen könntest um zumindest den Schlaf zu verbessern ist, dass du die gesamte Diazepammenge am Abend einnimmst, also deine derzeitige Tagesdosis plus die ersetzte Zopiclondosis.

So hätte der Körper nicht 2x am Tag ein Auf und Ab von Minimengen, sondern nur einmal am Tag 1 Dosis, die den Schlaf eher anregen könnte, und durch die lange HWZ sollte eine einmalige Einnahme kein Problem sein, die beruhigende Wirkung sollte auch über die Nacht hinaus auch am Tag noch wirken.

Vielleicht hängen die Angstzustände aber auch mit dem Absetzen von Venlafaxin zusammen... auch das sollte man im Hinterkopf behalten...

Alles Gute und GLG!
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SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Liebe Lunetta,

Vielen Dank! Du hast mich wirklich was beruhigt. Mir war das mit Diazepam so gar nicht bekannt.

Mein Schlaf ist jetzt schon besser geworden. Ich fühle mich auch nicht mehr so enorm aufgekratzt und als ob mein Herz aus der Brust springt. Die Besserung trat schon am ersten Tag der Umstellung ein. Ich habe zwar krasse Angstzustände, aber mein Körper ist irgendwie ruhiger als beim Zopi. Hinzu kommt aber noch Übelkeit.

Da ich mir sicher bin, dass ich Zopiclon nicht mehr vertrage, hoffe ich sehr, dass es mit Diazepam funktioniert.

Wenn es nicht funktioniert, könnte ich es dann trotzdem aussitzen? Irgendwann muss sich das trotzdem legen.

Ich werde erstmal versuchen Geduld zu haben und schaue was die nächsten Tage bringt.

LG
Sabine
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Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
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Diazepam:
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(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

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Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
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Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
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29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Das freut mich, dass ich dich ein wenig beruhigen konnte und dass dir die Erklärung zu Diazepam hilft die Wirkung besser zu verstehen!

Erstmal abwarten und schauen was die nächsten Tage so bringen, das ist eine gute Idee.

Diese elende Übelkeit kenne ich nur zu gut, ist ja mein Hauptsymptom, und ist bei dir eventuell durch das Weglassen den Zopi - oder hattest du die vorher schon?
Es könnte natürlich auch von der Venla-Reduktion sein, das läßt sich oft schwer aufdröseln.


Und ja, wenn es mit Diazepam nicht funktionieren sollte, könntest du es notfalls auch aussitzen.
Du nimmst nur mehr eine sehr geringe Menge an Diazepam insgesamt ein, da bestünde die Möglichkeit dass du es aussitzt falls es gar nicht anders geht.

Schonender ist aber immer ein langsames Ausschleichen.

Aber es ist doch schon mal ein wundervolles Ergebnis, dass du schlafen konntest und insgesamt etwas ruhiger bist:)

Angst ist ja leider auch eines von vielen Absetzsymptomen und eines der unangenehmsten - ich hoffe das wird auch noch besser, wenn dein Diazepam seinen Spiegel aufgebaut hat.

GLG
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SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Danke dir!
Diese Übelkeit habe ich seit ich das Zopiclon absetze.

Ich glaube nicht dass Venlafaxin da mitspielt. Im Juni 2019 hatte ich 3 Kügelchen vom Venla wieder eindosiert, weil es nicht gut ging. Ich war zwar müde, hatte aber keine Probleme mit Angst. Arbeiten konnte ich auch wieder. Die Angst fing mit dem 1. Versuch der Reduzierung von Zopiclon Ende November mit 10% an.

Ich denke ich möchte es in jedem Fall aussitzen. Wenn ich das zopi wieder hochdosieren muss und dann nur in kleinen Schritten runter, wird das ein Höllentrip. Ich werde auch nicht arbeiten können. Das möchte ich nicht.
Da ich ja trotzdem das Diazepam nehme und nicht kalt absetze, wird das aussitzen vielleicht nicht so schlimm?

LG
Sabine
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Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

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Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
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Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Kann ich das Zopiclon eigentlich auch ohne Zwischenschritte auf Diazepam umstellen?
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
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Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

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Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
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28.07.2020
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Wieviel Zopiclon hast du zuletzt genommen, das kann ich aus der Signatur nicht entnehmen... 1,875mg oder 3,75mg?
Bei 3,75mg wären es 2,5 mg Diazepam, bei 1,875 mg sind es 1,25 mg Diazepam - beide geringen Dosierungen könntest du in einem Schritt gegen das Zopiclon austauschen.
Wenn du ein Tropfenpräparat hast würde das am einfachsten gehen.

GLG
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Anna61
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Anna61 »

Liebe Sabine,

ich habe gerade in Deinen thread reingelesen. Lunetta hat die Wirkweise von Diazepam sehr gut erklärt.
Ich kannte diese auch nicht und hatte eine Riesenangst.

Ich stelle gerade 1,5 mg Tavor ganz ganz langsam auf Diazepam (Tropfen) um, und werde nach erfolgter Umstellung die Diazepam-Tropfen gaaaanz langsam reduzieren.

Inzwischen bin ich Anfang der dritten Woche der Umstellung, und ich spüre inzwischen sehr sehr deutlich, dass das Diazepam sich aufgespiegelt hat, und auch die fiesen Zwischenentzüge die ich durch die kurze Halbwertszeit des Tavors hatte gut abfängt.

Also bei mir war das Aufspiegeln erfolgreich.
Ich wünsche Dir sehr, dass es bei Dir auch klappt. Sei zuversichtlich.

LG
Anna
Diagnosen: Angsterkrankung, Agoraphobie, Depressionen

2010/2011- 4 Aufenthalte in Psychosomatischen Kliniken, ich wurde arbeitsunfähig entlassen, mir wurde nahe gelegt die EU-Rente zu beantragen, was ich auch getan habe, diese erhalte ich inzwischen unbefristet.

2011: Beginn der Einnahme von Tavor 0,5 mg morgens und Mirtazapin 15 mg abends, damit ich überhaupt noch fähig war die Wohnung zu verlassen.

2013: Dosissteigerung auf 1,0 mg Tavor.
2014: Dosissteigerung auf 2,0 mg Tavor

2014: Versuch auf einer Entgiftungsstation das Tavor zu entziehen. Ich wurde in der zweiten Woche auf Rivotril (hoch dosiert) umgestellt. Das Rivotril wurde dann rapide runter dosiert, es war die Hölle ... ich bat um Entlassung. Ich kam kränker aus dieser Klinik als ich reinkam. Zu Hause begann ich dann wieder mit der Tavoreinnahme.

Aktuelle Medikation 2014:
Morgens: 0,5 mg Tabor
Mittags: 0,5 mg Tavor
Abends: 0,5 mg Tavor
Bisoprolol bei Bedarf

O7/2018 - 11/2018
Mirtazapin ausgeschlichen (wegen extremer Wassereinlagerungen im Bein)
Von 15 mg auf 7,5 mg
Von 7,5 mg auf 0

10.02.2020
Beginn der Substitution mit Diazepam-Tropfen:

1. Woche
10.02.2020 - 17.02.2020
0,25 mg Tavor mit 5 Tropfen Diazepam ersetzt.

2. Woche
17.02.2020 - 23.02.2020
0,5 mg Tavor mit 10 Tropfen Diazepam ersetzt.

3. Woche
24.02.2020 - 24.05.2020
0,75 mg Tavor mit 15 Tropfen Diazepam ersetzen (wobei 10 Tropfen ausreichen)
4. Woche
25.05.2020
1,0 mg Tavor mit 20 Tropfen Diazepam ersetzen (wobei 15 Tropfen ausreichen)

03.06.2020
1,5 mg Tavor komplett mit 20 - 25 Tropfen Diazepam substituiert. Ich lasse mir offen, dass, wenn es mir schlecht gehen sollte auf 30 Tropfen hochzugehen.

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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Liebe Lunetta. Danke dir für deine Antwort.
Ich nehme 3.75 mg. Das seit ca. 4 1/2 Wochen. Vorher fast 3 Jahre immer nur 1.875.
Die Aufdosierung habe ich aus Verzweiflung gemacht, weil ein Absetzversuch 10% vom Zopiclon so starke Auswirkungen und ich schnell wieder arbeiten wollte.

@Anna Danke dir für Deinen Zuspruch! Das beruhigt mich sehr!
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

@Lunetta Ich habe übrigens Tropfen. Damit kann ich gut dosieren. Meinst du, trotz der Angstzustände könnte ich komplett umstellen?
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

lunetta
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Ja, gerade deshalb!

Zopiclon hat eine sehr kurze HWZ und Dosisänderungen reizen das ZNS sehr, egal ob nach oben oder unten.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Angstzustände schon nach ein paar Tagen besser werden, wenn sie ein Absetzsymptom sind oder das Symptom einer paradoxen Reaktion.

Es sind ja nur 2,5 mg Diazepam, die du substituieren willst, da wird es zu keinen großen NW kommen - dein Körper kennt das Diazepam ja schon.

Ob die Sustitution insgesamt ein Erfolg wird, kann dir allerdings niemand versprechen, denn ein gereiztes ZNS hat die ungute Eigenschaft die Herrschaft über den Körper zu übernehmen, und deshalb kann man schlecht Prognosen stellen.

Du kannst es versuchen, schlechter als jetzt kann es dir eigentlich eh nicht mehr gehen, oder?

Was ich noch sagen wollte: Stell dich trotzdem drauf ein dass du Schlafprobleme bekommen könntest, denn Zopiclon ist ein Hypnotikum, also schlafanstoßend, Diazepam eher ein sedierendes Benzo, was in dieser kleinen Dosis den Schlaf eher nicht anstoßen wird.
Vielleicht wirst du ruhiger und etwas müde, aber es hat nicht die gleiche Wirkung wie deine Schlaftablette.

Ich bin da aber ganz zuversichtlich dass du das schaffst;) GLG
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Ok, dann werde ich heute Abend noch die restliche Menge Zopiclon komplett auf Diazepam umstellen. Du hast Recht..viel schlimmer geht nicht mehr. Ich bin gespannt! Das wäre so cool wenn das klappen würde! Zwar muss ich mit Dia wieder etwas hoch, aber trotzdem hätte ich nur noch 2 Medis zum ausschleichen.

Danke dir tausend Mal, Lunetta!
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

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