Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->




Das Forum ist wieder für neue Teilnehmer geöffnet. Alle Details hier.


SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
SaBine41
Beiträge: 45
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Liebe Finchen,
Ich danke dir wirklich sehr für deine Nachricht. Das gibt mir wirklich Mut!!

Man wird es nicht glauben, aber mir geht's heute tatsächlich besser! Meine Hände und Füße fühlen sich fast wieder normal an. Die Übelkeit ist auch fast weg und ich fühl mich im Kopf stabiler. 🎉🎉

Mal sehen wie es die nächsten Tage weitergeht.

Alles Liebe
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
SaBine41
Beiträge: 45
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo ihr lieben.

Die letzten Tage habe ich mich ganz gut stabilisiert. Aber ich glaube zu merken, dass sobald die Stabilisierung da ist, ich auch merke, dass das Dia nicht mehr so gut für mich ist.

Als ich 1,5 mg Diazepam genommen habe ( dazu kam aber noch Zopiclon, also vor der Umstellung auf Diazepam) habe ich mich besser gefühlt. Keine negativen Gedanken, keine Müdigkeit und sogar Sport konnte ich gut machen.

Da ich mit der Arbeit ja jetzt geklärt habe, dass ich evtl. was länger ausfalle, würde ich gerne versuchen auf 3,5 mg runter zu gehen.

Als ich damals noch auf 15 mg war und mit der Dosis abgesetzt habe, habe ich es bis 1,5 mg immer in 0,5 er Schritten geschafft.

Was sagt ihr?

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
lunetta
Teamunterstützung
Beiträge: 4156
Registriert: 17.08.2015 18:09
Hat sich bedankt: 303 Mal
Danksagung erhalten: 1157 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Ich würde mir länger Zeit geben.

Diazepam hat eine sehr lange HWZ, deshalb können Absetzsymptome auch oft erst nach 1-2 Wochen, manchmal sogar noch später zuschlagen.

Man ist oft geneigt, sobald es einem besser geht, schneller oder weiter runter zu gehen, Stabilisisierungsphasen sollten aber zumindest 2-4 Wochen sein.

LG
► Text zeigen
SaBine41
Beiträge: 45
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo liebe Lunetta,
Danke für deine Antwort.

Heute geht es mir auch leider nicht wieder gut. Hab eine Depri Stimmung. Könnte heulen ohne Grund, Übelkeit und wieder dieses Kribbeln in Beinen und Armen. Müde bin ich auch sehr.

Ach Mensch!

Ich frag mich ob es vielleicht ein Fehler war, das Venlafaxin am 23.6. nach 7 Wochen wieder hochzudosieren. Seitdem geht es mir schlechter.

2 Tage konnte ich arbeiten, dann starke Kreislaufprobleme und am nächsten Tag exzessiv müde und es ging nix mehr. Das ging den ganzen Juli so. Und ist immer noch so.

Ich weiß gerade nicht, was falsch gelaufen ist.

LG
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
SaBine41
Beiträge: 45
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo
Ich habe nochmal versucht alles genau nachzuvollziehen. Im Mai habe ich das Venlafaxin abgesetzt. Ich hatte zwar alle 2 Wochen starke Magenprobleme, aber ich hatte nicht das Problem, nach 2 Tagen Kreislauf und danach exzessiv müde zu sein.

Da ich aber Angst hatte auf der Arbeit weiterhin wegen Magenprobleme zu fehlen, bin ich am 23.6. wieder auf 62.5 mg hoch. 2 Tage später hatte ich leichte Ängste und bin dann auch 2% mit Dia hoch.

Die Ängste waren damit auch weg. Nur dann kam die Probleme, dass ich wie gesagt, keine Woche mehr komplett arbeiten konnte, da ich nach 2 Tagen diese krassen Kreislaufprobleme und diese krasse Müdigkeit hatte.

Sorry, bin gerade hin und her an überlegen, was mich so aus der Bahn geworfen hat.

Ich kenne diese Verzweiflung nicht vom Dia absetzen. Sowas hatte ich nur beim Venlafaxin absetzen.

LG
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
SaBine41
Beiträge: 45
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Muss mich korrigieren:
Als ich die Magenprobleme beim Runtersetzen von Venlafaxin hatte, hatte ich zusätzlich auch exzessive Müdigkeit.
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
Sabs
Beiträge: 586
Registriert: 10.01.2020 09:42
Hat sich bedankt: 16 Mal
Danksagung erhalten: 118 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Sabs »

Hi Sabine,
Ich würde mal eine zeitlang nichts mehr an den medis ändern, du hast Wellen und Fenster, mit der Zeit werden die Wellen besser. Du solltest aber völlig stabil sein, bevor du weiter rumexperimentierst.

Alles Gute Sabs
► Text zeigen
SaBine41
Beiträge: 45
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo ihr lieben.

Die letzten Tage waren furchtbar. Ich hatte Suizid Gedanken, war körperlich aufgeputscht, dachte ich werde verrückt..ich hatte das Gefühl Diazepam hilft gar nicht mehr...

Zu meiner Verzweiflung habe ich gestern vom Arzt Bromazepam bekommen. Gestern Abend 2.5 mg Dia durch 1.5 mg Bromazepam ersetzt. Mir ging es gleich besser. Diese starke Unruhe war weg und auch die schlimmen Gedanken. Ich dachte, ob jetzt wird es endlich besser und Dia hat wirklich nicht mehr gegriffen.

Heute Morgen bin ich aber ganz früh wach, was untypisch ist. Mir ist sehr übel und das krasse Gefühl, dass jeden Moment eine Panikattacke kommt.

Die schlimmen Gedanken sind aber nicht mehr da und dieses Aufputschmittel Gefühl auch nicht.

Bitte helft mir. Ist das richtig was ich mache?

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
SaBine41
Beiträge: 45
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo.

Oder soll ich das mit dem Bromazepam lieber lassen und ein größeren Schritt von Dia runter? Ich halte alles aus, nur nicht diese schlimmen Gedanken...
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
SaBine41
Beiträge: 45
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo ihr lieben.

Wollte nochmal kurz berichten:

Bin nochmal für 5 Stunden eingeschlafen und könnte den ganzen Tag schlafen. Die Ängste sind immer ich da, aber nicht so krass wie heute morgen. Übelkeit ist auch noch da.

Es fühlt sich so ähnlich an, wie bei der Umstellung von Zopi auf Dia.

Heute morgen habe ich noch wie sonst 1.5 mg Dia genommen.

Weiß nicht, ob ich heute Abend dann nochmal das Broma nehmen soll...oder weniger Dia?

Ich danke jeden einzelnen von Euch schon mal für eure Ratschläge!!! Ohne euch wüsste ich gar nix mehr!!

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
Kaenguru
Teamunterstützung
Beiträge: 2968
Registriert: 05.04.2018 17:58
Hat sich bedankt: 461 Mal
Danksagung erhalten: 354 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Kaenguru »

Hallo Sabine,

Habe ich es richtig verstanden, dass du zunächst 1,5 mg Tavor genommen hast, dies zügig auf 15 mg Diazepam umgestellt hast und dann kam Zopiclon hinzu?
Seit 2017 dosierst du Diazepam ?

Du fragst dich, ob dein momentaner Zustand ursächlich mit dem Diazepam zu tun hat und nicht nur dem Absetzen geschuldet ist?

Generell ist es immer schwierig, wenn an zwei Medikamenten etwas verändert wird. Du hast ja auch am Venla minimal etwas weggelassen.

Wenn du die Kraft hast, könntest du kurz die Benzoeinnahme knapp zusammenfassen?

Liebe Grüße
Sarah
► Text zeigen
Seit 6.8.2018 Alprazolam auf Null
Werde bald anfangen Lamotrigin abzusetzen
HIT !
SaBine41
Beiträge: 45
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Liebe Sarah,

Vielek Danke für deine Antwort.

Ich versuche die Benzoeinnahmen kurz zusammen zu fassen:

2005 bis 2015 1,5 mg Lorazepam
2015 Umstellung 1,5 mg Lorazepam auf 15 mg Diazepam nach Ashton Modell
2016 3,75 mg Zopiclon hinzu
2017 3,75 mg Zopiclon reduziert auf 1.875 mg (halbe Tablette)

Ende 2017 15 mg Diazepam absetzen nach Ashton Modell


Ende 2019 auf 1,5 mg Diazepam runterdosiert geschafft.

Januar 2020 1.875 Zopi auf 3.75 mg Zopiclon erhöht

25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.

Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam
Abends 2.5 mg Diazepam

Venlafaxin hatte ich im Mai 2020 nur 2 Kügelchen runter im Juni wieder eindosiert.

Ich fühle mich definitiv nicht gut mit der höheren Dosis vom Dia nach der Umstellung von Zopiclon.


Ich hoffe das ist einigermaßen verständlich geschrieben.

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
SaBine41
Beiträge: 45
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Liebe Sarah,
ich möchte am liebsten einen größeren Schritt vom Dia weglassen. Ich weiß dass es langsam gemacht werden soll..

Möchte ungern auf ein anderes Benzo draufkommen.

Meinst du ich kann heute auf 2 mg runter? Im Notfall hätte ich ja noch Bromazepam hier, falls gar nix geht.
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
SaBine41
Beiträge: 45
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo ihr lieben.

Ich habe mich jetzt entschlossen 1 mg Dia runter zu gehen. D.h ich gehe von 4 mg auf 3 mg ( die letzten 5% von 4mg habe ich jetzt mal nicht mitgerechnet)

Das Bromazepam möchte ich lieber nicht anfangen.

Versuche mich jetzt auf dieser Dosis zu stabilisieren.

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
Kaenguru
Teamunterstützung
Beiträge: 2968
Registriert: 05.04.2018 17:58
Hat sich bedankt: 461 Mal
Danksagung erhalten: 354 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Kaenguru »

SaBine41 hat geschrieben: 19.08.2020 21:56 Hallo ihr lieben.

Ich habe mich jetzt entschlossen 1 mg Dia runter zu gehen. D.h ich gehe von 4 mg auf 3 mg ( die letzten 5% von 4mg habe ich jetzt mal nicht mitgerechnet)

Das Bromazepam möchte ich lieber nicht anfangen.

Versuche mich jetzt auf dieser Dosis zu stabilisieren.

LG
Sabine
Liebe Sabine,

Bei mir ist zu Hause gerade viel los, sorry, deswegen konnte ich so schnell nicht antworten.

Ich würde an deiner Stelle nur 0,5 mg Dia absetzen, da es ansonsten ein recht großer Schritt ist.
Aber du entscheidest und wenn du sagst, dass du 1 mg ansetzrn möchtest, weil es dir dann besser geht ist das aich in Ordnung. Jeder muss zum eigenen Experten seines Entzugs werden.

Ich habe bei mir auch unkonventionelle Entscheidungen getroffen.
Das Forum empfiehlt halt nur 10% Schritte, aber es kann Gründe geben, es anders zu halten.

Eine positive Einstellung ist auch ein guter Garant für ein gutes Gelingen.

Ich drück dir die Daumen, dass es dir dabei gut geht :hug: .

Viele Grüße
Sarah
► Text zeigen
Seit 6.8.2018 Alprazolam auf Null
Werde bald anfangen Lamotrigin abzusetzen
HIT !
SaBine41
Beiträge: 45
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Liebe Sarah,

ich danke dir für deine Rückmeldung!!! Es ist nicht selbstverständlich, dass du dir Zeit für mich nimmst!

Ich werde es dennoch versuchen 1mg abzusetzen. Ich habe halt große Angst, dass diese negativen Gedanken wiederkommen.

Vielleicht liege ich auch mit allem falsch. Es ist so schwer objektiv zu urteilen, wenn man mitten drin steckt.

Ich werde auf jeden Fall weiter berichten.

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19723
Registriert: 04.02.2013 22:37
Hat sich bedankt: 7184 Mal
Danksagung erhalten: 9570 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Jamie »

Hallo SaBine, :)

wie geht es dir heute?
Ich lese mal still mit, ehe ich vielleicht etwas schreiben kann.
Bin gerade selbst erst aus 8 Wochen Krankenhausaufenthalt zurück gekommen.

Halte durch :hug:
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos ueber mich:
► Text zeigen
SaBine41
Beiträge: 45
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo Jamie.

Vielen lieben Dank, dass du fragst.

Ich muss ehrlich sagen, mir geht's gut. Ich weiß nicht was Dia und ich miteinander haben oder auch nicht, aber mir geht's besser als die Wochen zuvor.

Gestern kamen bei mir wellenweise positive Gefühle hoch. Mir kamen vor Freude sogar ein wenig die Tränen. Ich fühle mich wacher und auch energiegeladener.

Ich will nicht behaupten dass ich schon völlig stabil bin, aber es geht besser. Ich bin zurzeit ja zu Hause. Es hört sich komisch an, aber ich warte und bin bereit für den Entzug, aber es passiert nichts.

Ich weiß dass es noch kommen kann. Ich stehe jedenfalls bereit!

Ich hoffe dir geht es auch wieder gut nach deinem Klinikaufenthalt!
Alles Liebe
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19723
Registriert: 04.02.2013 22:37
Hat sich bedankt: 7184 Mal
Danksagung erhalten: 9570 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Jamie »

Liebe SaBine,

das freut mich zu lesen. :)
Man kann manchmal nicht alles nachvollziehen, was bei und mit einem passiert, wenn man mit Medikamenten / Dosierungen arbeitet bzw. im Entzug ist (oder darauf wartet).
Wichtig ist, nicht die Hoffnung zu verlieren, wenn es unangenehm wird und achtsam zu bleiben, auf was und wie der Körper reagiert, denn dann können manchmal schon kleine Veränderungen / Justierungen Erleichterung bringen.

Danke der Nachfrage wegen der Klinik, ich bin noch ziemlich mitgenommen.
Wenn ich die Kraft finde (was ich noch nicht weiß), werde ich einen Bericht in meinem Thread (Rubrik Erfahrungsberichte) einstellen. :roll:

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos ueber mich:
► Text zeigen
Antworten