Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->



Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

---

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegenden Absetzinfos ein: Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
SaBine41
Beiträge: 47
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo.

Ich habe jetzt mal vor 5% von den 4 mg abzusetzen. Da ich 2.5 mg abends einnehme, werde ich das gleich umsetzen. Mehr traue ich mich nicht, da ich so sensibel aufs ab und hochsetzen reagiere.

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 6126
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 4623 Mal
Danksagung erhalten: 3020 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Straycat »

Hallo Sabine,

Wenn du auch bei kleineren Reduktionen stärkere Absetzsymptome hast, ist es ratsam kleinere Schritte zu machen. 5% sind da sicher mal einen Versuch wert.

Ich drück die Daumen!
Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
SaBine41
Beiträge: 47
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Liebe Cat, ich danke dir!!!

Ja, ich werde es erstmal mit 5% versuchen. Ich hoffe sehr dass es besser wird.

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
SaBine41
Beiträge: 47
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo an alle.

Kurzes Update: Gestern Abend habe ich direkt 5% von Dia weggelassen. Heute geht es mir schon besser. Fühle mich zwar noch was platt, aber die Schmerzen die ich im ganzen Körper hatte, sind weg.

Das spricht doch auf jeden Fall dafür, dass mein Körper nicht mehr will oder veträgt, oder?

Ich versuche jetzt alle 2 oder 3 Wochen 5% runter zu gehen, so dass ich die 2,5 mg Diazepam, die ich mit Zopiclon substituiert habe, wieder runter bekomme.

Die Signatur ändere ich auch noch.

Liebe Grüße
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
SaBine41
Beiträge: 47
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo zusammen.
Sorry wenn ich so oft schreibe.

Ich habe ja schon erzählt dass die Schmerzen im Körper heute weg sind. Aber ich komme kaum auf die Beine. Fühl mich als hätte ich einen starken Kater.
Weiss nicht wie ich das einschätzen soll...
Ist es, weil mein Körper das Dia nicht haben wollte? Also quasi als hätte man zu viel getrunken, was dem Körper ja auch nicht gut tut?

Ich danke euch schon Mal für Antworten.
Liebe Grüße
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
padma
Moderatorenteam
Beiträge: 23700
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 13381 Mal
Danksagung erhalten: 8423 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von padma »

hallo Sabine, :)

es kann gut sein, dass du Dia nicht so gut verträgst.
Ich versuche jetzt alle 2 oder 3 Wochen 5% runter zu gehen, so dass ich die 2,5 mg Diazepam, die ich mit Zopiclon substituiert habe, wieder runter bekomme.
Das hört sich nach einem guten Plan an.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
► Text zeigen


Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.



Ich nehme mir eine kleine Forumsauszeit, meine PN Funktion ist daher deaktiviert
SaBine41
Beiträge: 47
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo an alle

Erstmal, Danke Padma!

Die letzten Tage ging es mir gut. Ich hatte keine Schmerzen mehr und war endlich wieder Mal einen ganzen Tag wach.

Gestern Abend allerdings hat ein Kribbeln in Beinen und Händen angefangen. Heute habe ich leichte Angstzustände. Noch ist es auszuhalten und ich hoffe es wird über Tag nicht schlimmer im Büro.

Ich merke auf jeden Fall das Absetzen von Dia. Noch ist es aber auszuhalten. Ich möchte ungern wieder hoch gehen.

Drückt mir bitte die Daumen.

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 6126
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 4623 Mal
Danksagung erhalten: 3020 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Straycat »

Hallo Sabine,

die Angst und auch das Kribbeln können durchaus Absetzsymptome sein.
Wenn sie länger anhalten, könntest du die Abstände zwischen den Reduktionen vielleicht etwas verlängern und zB nur alle 4 Wochen 5% reduzieren und nicht alle 2-3 Wochen, wie du es derzeit machst. 2-3 Wochen sind schon eine eher kurze Zeitspanne zwischen den Reduktionen. Ich weiß, dass es bei Benzos 2-4 Wochen zwischen den Reduktionen sein können. Aber um Absetzsymptome möglichst zu minimieren, würde ich wohl eher auf Nummer sicher gehen und die Abstände größer wählen. So hat dein ZNS mehr Zeit, sich an die neue Dosis zu gewöhnen.

Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
SaBine41
Beiträge: 47
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo liebe Cat,

Danke für deine Antwort. Ich sitze gerade im Büro, das Kribbeln und leichte Angst ist den ganzen Tag geblieben. Es ist aber nicht zu einer Panikattacke gekommen. Davor hatte ich am meisten Angst. Die letzte Reduzierung war am 28.07. Ich werde mal schauen, wie es morgen geht. Vielleicht war der Schritt auch zu groß? Vielleicht sollte ich 4% statt 5 % reduzieren? Ich reagiere ja leider sehr empfindlich. Es ist halt nur die Frage, ob das jetzt das schlimmste ist oder es noch schlimmer kommt? :(

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 6126
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 4623 Mal
Danksagung erhalten: 3020 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Straycat »

Liebe Sabine,

gut, dass keine PA kam. Oft ist ja die Angst vor der Angst das quälendste, weil man sich Sorgen macht, dass wieder eine PA kommt :(
Ja, wenn die Symptome bleiben, kannst du auch zB 1mg nochmal aufdosieren. Aber behalte das immer nur als Notfallplan im Hinterkopf. Auch das Wiederaufdosieren ist Stress für dein ZNS. Gleichbleibende Dosen sind mit Abstand am besten, damit es wieder zur Ruhe kommt.
Aber ich würde bis zur nächsten Reduktion auf jeden Fall länger warten.
Wenn man zu kurze Abstände einhält, dann kumulieren Absetzsymptome auch gerne mal im Hintergrund und kommen dann "geballt" heraus. Deshalb lieber langsamer und sicher :schnecke:

Alles Gute,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
SaBine41
Beiträge: 47
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Danke, liebe Cat!

Also bleib ich erstmal auf der Dosis, es sei denn, die Ängste werden noch stärke oder es kommen PA's. Dann gehe ich 1% wieder rauf.

Die Absetzschritte mache ich dann in einer längeren Zeitspanne.

Ich hoffe sehr, dass das jetzt die schlimmste Phase bei der Reduktion ist. Dann ist es eigentlich gut gelungen.

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
lunetta

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Ich würde auch längere Pausen einlegen....

Diazepam ist sozusagen ein Ausnahmebenzo mit seiner langen HWZ, deshalb können Absetzsymptome oft erst spät, dann dafür aber kräftig einschlagen.

Ich setze ja selbst Diazepam ab, und war da am Anfang auch sehr motiviert Gas zu geben - habe aber mehrmals einen Rückschritt machen müssen, und noch langsamer.

Ich setze dzt. nur 1 Tropfen ca. alle 4 Wochen ab, wobei bei Psychopax.Tropfen nicht wie bei euch in DE 2 Tr. 1 mg sind, sondern 3 Tropfen sind 1 mg.
Also ist mein Absetzen extrem langsam.

Ich bekomme auch grausame Angstzustände, und mein Hauptproblem ist, dass ich sobald ich zuviel absetze, oder zu schnell, ich sofort mit fokalen Anfällen reagiere, weswegen ich Diazepam eigentlich einnehmen muß.

Mach lieber langsam und bedächtig, und damit bist du auf der sicheren Seite.

GLG
SaBine41
Beiträge: 47
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo ihr lieben.

@Lunetta: danke für deine Nachricht!

Ich habe mir jetzt paar Tage kurzfristig Urlaub genommen. Ich war Montag nach der Arbeit richtig platt und hatte stark mit dem Kreislauf zu tun.

Ich habe jetzt immer so ein Kribbeln oder auch Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Mein Kreislauf ist weiterhin schlecht und fühl mich auch immer noch platt.

Langsam weiss ich nicht mehr was richtig ist, also welche Dosis ich nehmen soll...

Habe das Gefühl es wird nicht besser....

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
SaBine41
Beiträge: 47
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Übelkeit und so ein komisches Gefühl im Kopf kommt auch noch hinzu...😔
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
FineFinchen
Beiträge: 2836
Registriert: 08.04.2015 17:34
Hat sich bedankt: 654 Mal
Danksagung erhalten: 899 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Sabine,

wenn ich Deine Schilderungen lese drängt sich mir der Eindruck auf, dass Du eine persönliche kritische Schwelle geraten bist. Dir Wirkung des Diazepams reicht nicht mehr aus, um die Entzugserscheinungen abzufangen.

Jetzt hast Du folgende Optionen: Aussitzen und warten, ob es sich nochmal "einfängt". Aufdosieren mit der Hoffnung, dass Verbesserung eintritt und mit dem Risiko, dass Du Dein ZNS noch weiter reizt, was die Symptome ggf. weiter verschlechtert. Oder drittens weiter planmäßig moderat abdosieren und einen Umgang mit den Entzugssymptomen zu erarbeiten.

Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es nicht mehr deutlich besser wird. Du bist benzosüchtig und ein Benzoentzug ist ein Kraftakt. Ohne eine gewaltige Portion Leidensfähigkeit kommst Du da nicht durch. Ich habe monatelang die Zähne zusammengebissen und wirklich jedes mir bekannte Symptom durchlebt. Mehrmals die ganze Palette rauf und runter.

Aber: es lohnt sich. Von nichts abhängig zu sein ist ein Gefühl, das ich heute, vier Jahre nach 0 jeden einzelnen Tag genieße.

Gib nicht klein bei. Du kämpfst gegen eine Sucht. Mach Dir klar, dass Du diejenige sein musst, die stärker ist!

Liebe Grüße
Finchen
► Text zeigen
Clarissa
Beiträge: 4119
Registriert: 24.08.2014 18:37
Hat sich bedankt: 605 Mal
Danksagung erhalten: 1221 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Clarissa »

Ein 👍 und volle Unterstützung meinerseits für Finchens Beitrag.

Grüße von Clarissa
► Text zeigen
SaBine41
Beiträge: 47
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo an alle.

@Finchen: vielen Dank für deine Feedback

Heute ist es immer noch so, dass meine Arme und Beine kribbeln bzw. Taub anfühlen. Übel ist mir auch weiterhin und müde und schlapp bin ich.

Meint ihr, wenn ich auf der Dosis bleibe, wird sich das wieder regulieren? Und dann kann ich den nächsten Schritt gehen? Oder bleibt das jetzt so?

Ich möchte auch stark sein. Aber wenigstens auf so einem Level kommen, dass ich arbeiten gehen kann. Was gerade leider nicht so ist.

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
FineFinchen
Beiträge: 2836
Registriert: 08.04.2015 17:34
Hat sich bedankt: 654 Mal
Danksagung erhalten: 899 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Sabine,

das schreibt das Ashton-Manual u.a. zu Entzugssymptomen:

Körperwahrnehmungen.
Während des Entzuges kann es zu zahlreichen verschiedenen seltsamen Mißempfindungen wie Kribbeln, das Gefühl von Nadeln, Arealen mit Taubheit... kommen.

Die genaue Auflistung, inkl. dem Auszug, findest Du hier: https://benzo.org.uk/german/bzcha03.htm#12

Es ist wichtig, dass Du im Entzug Deine eigene Expertin wirst und ein genaues Gespür für Dich und Deinen Körper entwickelst. Du allein kannst dann die Absetzschritte so tackten, dass es passt, denn nur Du allein weißt, was Du Dir zutrauen kannst und willst.

Vielleicht liest Du das Ashton Manual nochmal durch. Du wirst feststellen, dass nahezu alle Symptome, die Du jetzt erlebst, dort aufgelistet sind. Mich hat das beruhigt und mich darin bestärkt meinen eigenen Weg zu gehen.

Viele Grüße
Finchen
► Text zeigen
SaBine41
Beiträge: 47
Registriert: 04.11.2019 20:44
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Liebe Finchen,

Danke! Das stimmt. Alles was ich habe, wird dort auch genannt.

Ich habe auch vorhin mit unserem Personalleiter telefoniert und ihm die Situation geschildert (nicht bis in jedes Detail), aber grob die Sache erklärt. Ich habe gesagt dass es mir leid tut, aber vielleicht etwas länger ausfallen werde. Er war sooo nett und hat mir alles Gute gewünscht und gesagt, ich soll mich ganz auf meine Genesung konzentrieren und mir keine Sorgen um meinen Job machen.

Bin so froh!

Werde jetzt auf dieser Dosis bleiben und in Ruhe stabilisieren können!

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
FineFinchen
Beiträge: 2836
Registriert: 08.04.2015 17:34
Hat sich bedankt: 654 Mal
Danksagung erhalten: 899 Mal

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Sabine,

ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und eine gehörige Portion Gelassenheit was die Symptome angeht.
Ich habe ja auch ein Benzo entzogen und habe heute keinerlei Probleme mehr. Ich bin berufstätig, habe eine kleine Familie und lebe mein Leben. Nur eben um die Erfahrung reicher, PPs entzogen zu haben.

Du schaffst das. Lass Dich nicht unterkriegen. Symptome kommen und irgendwann gehen sie auch wieder. :-) Eine eigene gehörige Portion der LMAA-Einstellung hilft oft weiter. So zumindest meine Erfahrung. ;-)

Liebe Grüße
Finchen
► Text zeigen
Antworten