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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

---

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegenden Absetzinfos ein: Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Liebe Finchen,
Ich danke dir wirklich sehr für deine Nachricht. Das gibt mir wirklich Mut!!

Man wird es nicht glauben, aber mir geht's heute tatsächlich besser! Meine Hände und Füße fühlen sich fast wieder normal an. Die Übelkeit ist auch fast weg und ich fühl mich im Kopf stabiler. 🎉🎉

Mal sehen wie es die nächsten Tage weitergeht.

Alles Liebe
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo ihr lieben.

Die letzten Tage habe ich mich ganz gut stabilisiert. Aber ich glaube zu merken, dass sobald die Stabilisierung da ist, ich auch merke, dass das Dia nicht mehr so gut für mich ist.

Als ich 1,5 mg Diazepam genommen habe ( dazu kam aber noch Zopiclon, also vor der Umstellung auf Diazepam) habe ich mich besser gefühlt. Keine negativen Gedanken, keine Müdigkeit und sogar Sport konnte ich gut machen.

Da ich mit der Arbeit ja jetzt geklärt habe, dass ich evtl. was länger ausfalle, würde ich gerne versuchen auf 3,5 mg runter zu gehen.

Als ich damals noch auf 15 mg war und mit der Dosis abgesetzt habe, habe ich es bis 1,5 mg immer in 0,5 er Schritten geschafft.

Was sagt ihr?

LG
Sabine
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2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
lunetta

Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Ich würde mir länger Zeit geben.

Diazepam hat eine sehr lange HWZ, deshalb können Absetzsymptome auch oft erst nach 1-2 Wochen, manchmal sogar noch später zuschlagen.

Man ist oft geneigt, sobald es einem besser geht, schneller oder weiter runter zu gehen, Stabilisisierungsphasen sollten aber zumindest 2-4 Wochen sein.

LG
SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo liebe Lunetta,
Danke für deine Antwort.

Heute geht es mir auch leider nicht wieder gut. Hab eine Depri Stimmung. Könnte heulen ohne Grund, Übelkeit und wieder dieses Kribbeln in Beinen und Armen. Müde bin ich auch sehr.

Ach Mensch!

Ich frag mich ob es vielleicht ein Fehler war, das Venlafaxin am 23.6. nach 7 Wochen wieder hochzudosieren. Seitdem geht es mir schlechter.

2 Tage konnte ich arbeiten, dann starke Kreislaufprobleme und am nächsten Tag exzessiv müde und es ging nix mehr. Das ging den ganzen Juli so. Und ist immer noch so.

Ich weiß gerade nicht, was falsch gelaufen ist.

LG
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
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Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
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19.08.2020 auf 3mg Dia runter
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo
Ich habe nochmal versucht alles genau nachzuvollziehen. Im Mai habe ich das Venlafaxin abgesetzt. Ich hatte zwar alle 2 Wochen starke Magenprobleme, aber ich hatte nicht das Problem, nach 2 Tagen Kreislauf und danach exzessiv müde zu sein.

Da ich aber Angst hatte auf der Arbeit weiterhin wegen Magenprobleme zu fehlen, bin ich am 23.6. wieder auf 62.5 mg hoch. 2 Tage später hatte ich leichte Ängste und bin dann auch 2% mit Dia hoch.

Die Ängste waren damit auch weg. Nur dann kam die Probleme, dass ich wie gesagt, keine Woche mehr komplett arbeiten konnte, da ich nach 2 Tagen diese krassen Kreislaufprobleme und diese krasse Müdigkeit hatte.

Sorry, bin gerade hin und her an überlegen, was mich so aus der Bahn geworfen hat.

Ich kenne diese Verzweiflung nicht vom Dia absetzen. Sowas hatte ich nur beim Venlafaxin absetzen.

LG
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Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Muss mich korrigieren:
Als ich die Magenprobleme beim Runtersetzen von Venlafaxin hatte, hatte ich zusätzlich auch exzessive Müdigkeit.
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
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Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
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11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
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Sabs
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Sabs »

Hi Sabine,
Ich würde mal eine zeitlang nichts mehr an den medis ändern, du hast Wellen und Fenster, mit der Zeit werden die Wellen besser. Du solltest aber völlig stabil sein, bevor du weiter rumexperimentierst.

Alles Gute Sabs
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SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo ihr lieben.

Die letzten Tage waren furchtbar. Ich hatte Suizid Gedanken, war körperlich aufgeputscht, dachte ich werde verrückt..ich hatte das Gefühl Diazepam hilft gar nicht mehr...

Zu meiner Verzweiflung habe ich gestern vom Arzt Bromazepam bekommen. Gestern Abend 2.5 mg Dia durch 1.5 mg Bromazepam ersetzt. Mir ging es gleich besser. Diese starke Unruhe war weg und auch die schlimmen Gedanken. Ich dachte, ob jetzt wird es endlich besser und Dia hat wirklich nicht mehr gegriffen.

Heute Morgen bin ich aber ganz früh wach, was untypisch ist. Mir ist sehr übel und das krasse Gefühl, dass jeden Moment eine Panikattacke kommt.

Die schlimmen Gedanken sind aber nicht mehr da und dieses Aufputschmittel Gefühl auch nicht.

Bitte helft mir. Ist das richtig was ich mache?

LG
Sabine
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Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
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11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo.

Oder soll ich das mit dem Bromazepam lieber lassen und ein größeren Schritt von Dia runter? Ich halte alles aus, nur nicht diese schlimmen Gedanken...
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
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Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo ihr lieben.

Wollte nochmal kurz berichten:

Bin nochmal für 5 Stunden eingeschlafen und könnte den ganzen Tag schlafen. Die Ängste sind immer ich da, aber nicht so krass wie heute morgen. Übelkeit ist auch noch da.

Es fühlt sich so ähnlich an, wie bei der Umstellung von Zopi auf Dia.

Heute morgen habe ich noch wie sonst 1.5 mg Dia genommen.

Weiß nicht, ob ich heute Abend dann nochmal das Broma nehmen soll...oder weniger Dia?

Ich danke jeden einzelnen von Euch schon mal für eure Ratschläge!!! Ohne euch wüsste ich gar nix mehr!!

LG
Sabine
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2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

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Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

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Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

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5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Kaenguru »

Hallo Sabine,

Habe ich es richtig verstanden, dass du zunächst 1,5 mg Tavor genommen hast, dies zügig auf 15 mg Diazepam umgestellt hast und dann kam Zopiclon hinzu?
Seit 2017 dosierst du Diazepam ?

Du fragst dich, ob dein momentaner Zustand ursächlich mit dem Diazepam zu tun hat und nicht nur dem Absetzen geschuldet ist?

Generell ist es immer schwierig, wenn an zwei Medikamenten etwas verändert wird. Du hast ja auch am Venla minimal etwas weggelassen.

Wenn du die Kraft hast, könntest du kurz die Benzoeinnahme knapp zusammenfassen?

Liebe Grüße
Sarah
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Liebe Sarah,

Vielek Danke für deine Antwort.

Ich versuche die Benzoeinnahmen kurz zusammen zu fassen:

2005 bis 2015 1,5 mg Lorazepam
2015 Umstellung 1,5 mg Lorazepam auf 15 mg Diazepam nach Ashton Modell
2016 3,75 mg Zopiclon hinzu
2017 3,75 mg Zopiclon reduziert auf 1.875 mg (halbe Tablette)

Ende 2017 15 mg Diazepam absetzen nach Ashton Modell


Ende 2019 auf 1,5 mg Diazepam runterdosiert geschafft.

Januar 2020 1.875 Zopi auf 3.75 mg Zopiclon erhöht

25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.

Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam
Abends 2.5 mg Diazepam

Venlafaxin hatte ich im Mai 2020 nur 2 Kügelchen runter im Juni wieder eindosiert.

Ich fühle mich definitiv nicht gut mit der höheren Dosis vom Dia nach der Umstellung von Zopiclon.


Ich hoffe das ist einigermaßen verständlich geschrieben.

LG
Sabine
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Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
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Juli 2019: Stand der Einnahmen:
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Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
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23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
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5% von 4 mg Diazepam runter
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Liebe Sarah,
ich möchte am liebsten einen größeren Schritt vom Dia weglassen. Ich weiß dass es langsam gemacht werden soll..

Möchte ungern auf ein anderes Benzo draufkommen.

Meinst du ich kann heute auf 2 mg runter? Im Notfall hätte ich ja noch Bromazepam hier, falls gar nix geht.
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Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

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(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

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Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
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Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo ihr lieben.

Ich habe mich jetzt entschlossen 1 mg Dia runter zu gehen. D.h ich gehe von 4 mg auf 3 mg ( die letzten 5% von 4mg habe ich jetzt mal nicht mitgerechnet)

Das Bromazepam möchte ich lieber nicht anfangen.

Versuche mich jetzt auf dieser Dosis zu stabilisieren.

LG
Sabine
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Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
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Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
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Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

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29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
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23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Kaenguru »

SaBine41 hat geschrieben: 19.08.2020 21:56 Hallo ihr lieben.

Ich habe mich jetzt entschlossen 1 mg Dia runter zu gehen. D.h ich gehe von 4 mg auf 3 mg ( die letzten 5% von 4mg habe ich jetzt mal nicht mitgerechnet)

Das Bromazepam möchte ich lieber nicht anfangen.

Versuche mich jetzt auf dieser Dosis zu stabilisieren.

LG
Sabine
Liebe Sabine,

Bei mir ist zu Hause gerade viel los, sorry, deswegen konnte ich so schnell nicht antworten.

Ich würde an deiner Stelle nur 0,5 mg Dia absetzen, da es ansonsten ein recht großer Schritt ist.
Aber du entscheidest und wenn du sagst, dass du 1 mg ansetzrn möchtest, weil es dir dann besser geht ist das aich in Ordnung. Jeder muss zum eigenen Experten seines Entzugs werden.

Ich habe bei mir auch unkonventionelle Entscheidungen getroffen.
Das Forum empfiehlt halt nur 10% Schritte, aber es kann Gründe geben, es anders zu halten.

Eine positive Einstellung ist auch ein guter Garant für ein gutes Gelingen.

Ich drück dir die Daumen, dass es dir dabei gut geht :hug: .

Viele Grüße
Sarah
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Liebe Sarah,

ich danke dir für deine Rückmeldung!!! Es ist nicht selbstverständlich, dass du dir Zeit für mich nimmst!

Ich werde es dennoch versuchen 1mg abzusetzen. Ich habe halt große Angst, dass diese negativen Gedanken wiederkommen.

Vielleicht liege ich auch mit allem falsch. Es ist so schwer objektiv zu urteilen, wenn man mitten drin steckt.

Ich werde auf jeden Fall weiter berichten.

LG
Sabine
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Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
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Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
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(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

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Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
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Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
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23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
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26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
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Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Jamie »

Hallo SaBine, :)

wie geht es dir heute?
Ich lese mal still mit, ehe ich vielleicht etwas schreiben kann.
Bin gerade selbst erst aus 8 Wochen Krankenhausaufenthalt zurück gekommen.

Halte durch :hug:
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo Jamie.

Vielen lieben Dank, dass du fragst.

Ich muss ehrlich sagen, mir geht's gut. Ich weiß nicht was Dia und ich miteinander haben oder auch nicht, aber mir geht's besser als die Wochen zuvor.

Gestern kamen bei mir wellenweise positive Gefühle hoch. Mir kamen vor Freude sogar ein wenig die Tränen. Ich fühle mich wacher und auch energiegeladener.

Ich will nicht behaupten dass ich schon völlig stabil bin, aber es geht besser. Ich bin zurzeit ja zu Hause. Es hört sich komisch an, aber ich warte und bin bereit für den Entzug, aber es passiert nichts.

Ich weiß dass es noch kommen kann. Ich stehe jedenfalls bereit!

Ich hoffe dir geht es auch wieder gut nach deinem Klinikaufenthalt!
Alles Liebe
Sabine
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Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
Jamie
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Jamie »

Liebe SaBine,

das freut mich zu lesen. :)
Man kann manchmal nicht alles nachvollziehen, was bei und mit einem passiert, wenn man mit Medikamenten / Dosierungen arbeitet bzw. im Entzug ist (oder darauf wartet).
Wichtig ist, nicht die Hoffnung zu verlieren, wenn es unangenehm wird und achtsam zu bleiben, auf was und wie der Körper reagiert, denn dann können manchmal schon kleine Veränderungen / Justierungen Erleichterung bringen.

Danke der Nachfrage wegen der Klinik, ich bin noch ziemlich mitgenommen.
Wenn ich die Kraft finde (was ich noch nicht weiß), werde ich einen Bericht in meinem Thread (Rubrik Erfahrungsberichte) einstellen. :roll:

Viele Grüße
Jamie
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo ihr lieben.

Ich möchte euch gerne berichten, wie es mir die letzte Zeit ergangen ist:

Der letzte Stand war, dass ich am 19.08. von 4 mg auf 3 mg Diazepam runterdosiert habe.
Am 22.08. bin ich noch einen Schritt runter und zwar auf 2 mg. Nach gut einer Woche kamen dann die bisher schlimmsten Tage des Entzugs. Das ging ca. 4 Tage und ich kann kaum beschreiben, wie ich mich gefühlt habe. Ich muss sagen, dass ich außer Schwäche und Übelkeit, keine weiteren körperlichen Beschwerden hatte. Dafür ging in meinem Kopf die Post ab. Mir fehlen die Worte dafür. Ich existierte nur noch und habe irgendwie versucht es auszuhalten. Es war so als wenn ich in irgendeinem anderen Universum bin, nur nicht in der hiesigen Realität. Ich hatte absolut kein Zeitgefühl. Ich lebte quasi nur in meinen Erinnerungen. Die kamen eine nach der anderen in geballter Ladung hoch. Ich war zu nichts anderem in der Lage, außer zu liegen und es durchzustehen. Es ist für mich wirklich schwer zu sagen, was alles in meinem Kopf passierte. Ich hab sowas noch nie erlebt. Aber ich hatte keine Suizidgedanken...bis dahin. Und ich schaffte es den Zustand auszuhalten.

Nach 1 Woche war das Schlimmste auch schon ausgestanden. Die Übelkeit und leichtere Angstzustände waren für mich nicht weiter schlimm. Nach 2 Wochen bin ich sogar für 3 Tage nach Holland gefahren um etwas abzuschalten und Kraft zu tanken.

Ich merkte, dass ich plötzlich wieder voller Lebensenergie war. Ich freute mich einfach auf alles und jeden. Ich habe öfters vor Freude geweint. Endlich lebe ich wieder...

Voller Übermut setzte ich direkt nach dem Urlaub weitere 0,5 mg ab. Ich war also auf 1,5 mg.

Ich dachte, die 0,5 können ja nur halb so wild werden. Doch leider kamen diese grausamen Tage wie oben beschrieben wieder. Ich habe es aber wieder durchgezogen und es ging nach ca. 1 Woche wieder gut.

Nach 2 Wochen saß ich sogar wieder im Büro. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass mein Kopf gar nicht hinter her kommt mit dem was ich tue. Ich habe mich voller Energie gefühlt. Aber mein Kopf war noch nicht soweit. Manchmal bin ich auf der Straße stehengeblieben oder musste mich erstmal irgendwo setzen, um mir einfach nur die Situation klar zu machen: ...Ja, ich habe abgesetzt und mir geht es gut und jetzt gehe ich zur Arbeit oder einkaufen o.ä...

Ich stand auf, fuhr mit der Bahn, machte meine Arbeit besser denn je. Aber immer noch das Gefühl, ich komme trotzdem nicht mit meinem Kopf hinterher...ich kann alles um mich herum noch nicht verarbeiten. Aber ich machte weiter. Von 0 auf 100 quasi.

Und nach fast 3 Wochen kam dann auch der Knall. Ich hatte Panikattacken vom allerfeinsten, starke Suizidgedanken
Es kam alles noch viel schlimmer, als die schlimmsten Tage zuvor.

Ich war natürlich nicht mehr fähig zu arbeiten. Ich war zu gar nichts fähig. Ich konnte nur die Augen zu machen und hoffen, diese psychotischen Zustände irgendwie zu überstehen. Aber diesmal war es zu hart. Am schlimmsten waren diese zwanghaften Suizidgedanken und diese krasse Panik, die ich vorher noch nicht kannte. Obwohl ich mich wirklich gut mit Ängsten und Panik auskenne, da es auch meine Grunderkrankung ist, aber diese Art von Panik hatte ich in 20 Jahren nicht. Wenn ich diese von der Stärke her beschreiben müsste, wäre es so, als wenn alle Angst und Panik der letzten 20 Jahre auf einen Schlag zusammen kommen. Es war jenseits von Gut und Böse!
Ich setzte daher die Dosis wieder hoch. Da ich trotz allem so wenig wie möglich hoch gehen wollte, versuchte ich es mit 0,5 mg und tatsächlich ging es mir schnell wieder besser. Die Suizidgedanken und die heftige Panik war weg.

Trotz der Wiedereindosierung der 0,5 mg habe ich immerhin noch 50 % reduziert. Ich habe weiterhin leichte Ängste und das Gefühl, mein Gehirn muss ich einfach noch schonen. Aber ich habe wieder Lebensfreude! Und das ist einfach das schönste!

Ich habe diese Schritte gemacht, weil es mir mit den 4mg nicht gut ging. Definitiv schlechter als heute. Ich hatte ständig ein Taubheitsgefühl in Armen und Beinen. Psychisch war ich nur noch depressiv. Ich hatte einfach keine Kraft mehr. Weder psychisch noch physisch. Ständig musste ich mich krankschreiben lassen. Von Lebensfreude war keine Rede.

Jetzt bin ich zwar erstmal wieder zu Hause, aber ich fühl mich dennoch besser denn je. Auch, wenn ich noch langsam machen muss. Ich habe aber einfach auch wieder an kleinen Dingen, wie mir etwas leckeres zu Kochen, so viel Freude.

Ich weiß, dass ich mit jedem Tag weiter heile und ich bereue den Schritt nicht. Ich beschäftige mich viel mit mir. Ich lerne mich quasi neu kennen. Aber ich finde es wunderschön.

Ich möchte jedoch ausdrücklich sagen, dass mein Vorgehen nicht zur Nachahmung gut ist. Für mich persönlich war es jedoch aufgrund der Unverträglichkeit der letzte Ausweg.

Weiterhin bin ich ja auf 2 mg und das werde ich wohl auch noch eine Zeit beibehalten. So lange bis ich mich regeneriert habe und stabil genug fühle. Und dann werde ich auch nur noch max. 10 % absetzen.

So, das waren meine letzten Wochen. Ich hoffe es ist nicht zu viel Text.

Viele Grüße an alle
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

19.08.2020 auf 3mg Dia runter
22.08. auf 2mg Dia runter
08.09. auf 1,5 mg Dia runter
Entzug zu heftig
11.10.2020 auf 2 mg Dia hoch
Entzug wieder erträglich
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