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SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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lunetta
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Falls du merkst dass es dir nicht gut geht damit in den nächsten Tagen, dann versuch abszuspringen.
Wenn du mit dem Zopiclon nicht mehr zurecht kommst und Probleme hast, und es mit dem Diazepam auch nicht klappen sollte, dann quäle dich nicht mit Gewalt mit dem Diazepam als Substitution, dann hast du vielleicht ein paar nicht so nette Wochen, aber den Gewinn, dass ein Benzo schon mal komplett weg wäre.
Das Gehirn heilt und Absetzsymptome werden auch weniger mit der Zeit.

Normalerweise empfehlen wir immer ganz langsames Reduzieren, aber du bist schon bei einer geringen Menge, da könnte man echt überlegen ob es sich noch lohnt sich wieder an ein Benzo zu gewöhnen....

Es ist dann zwar kein Ausschleichen, aber hör auf deinen Körper was er dir sagt, vielleicht will er das Zopiclon nicht mehr, und vielleicht braucht er das Diazepam als Ersatz gar nicht - wenn dir das Diazepam keinen Benefit bringen sollte, würde ich es dann ganz weglassen.

Man muß ja nicht mit Gewalt substituieren;)

Alles was man an PP weg oder weniger hat ist ein Gewinn;)

Das sind jetzt nur so meine Gedanken....

Versuch mal wie es sich anfühlt heute, wenn es dir die nächsten Tage nicht besser, schlimmstenfalls sogar schlechter geht, dann würde ich abspringen.


Ist ein schwieriger Fall bei dir, weil du schon bei so kleinen Dosierungen bist und da eigentlich schon lange rauf und runterdosierst und weder ein Hoch- noch ein Abdosieren eine Verbesserung gebracht hat.... ich bin mir nicht wirklich sicher ob eine so niedrige Diazepamdosis das abfangen können wird....
Aber wie gesagt, man muß es ausprobieren.

GLG
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SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Liebe Lunetta, sorry eine Frage hätte ich noch. Ist es bei Zopiclon auch so, dass, wenn man zu schnell absetzt, auch noch Wochen oder Monate danach Entzugssymptome auftreten können? Ich weiss, dass es bei Diazepam und Venlafaxin so sein kann.

Danke dir schon mal für deine Antwort!
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

lunetta
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von lunetta »

Liebe Sabine!

Das kann man leider nie sagen!

Es gibt Menschen, die setzen hohe Dosen AD oder Benzos ab und haben keine oder kaum Absetzsymptome, und dann gibt es welche, die wirklich langsam und bedächtig machen, und leiden ewig an ihren Symptomen...

Sicher ist, dass ein gereiztes ZNS eher Verursacher von verstärkten Symptomen ist.

Meistens ist es auch so, dass Menschen, die das erste Mal ein PP absetzen, leichter davon loskommen und weniger Beschwerden haben, als solche die schon Mehrfachentzüge hinter sich haben, aber man kann das alles nicht verallgemeinern.

Es kann auch sein, dass du Winzmengen mit weniger als 1% absetzt und trotzdem von Symptomen gebeutelt wirst, und es kann sein, dass du jetzt abspringst, dich vielleicht noch ein paar Tage oder Wochen mit Symptomen plagst, und dann alles ausgestanden hast.

Ich kann dir da leider keine verbindliche Aussage geben....leider:(

GLG
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SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Das ist völlig in Ordnung. Ich dachte, vielleicht hat das was mit der Halbwertzeit zu tun.

Ich werde dann die Tage mal berichten.

Dankeschön liebe Lunetta!
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Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

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später 0,5 mg Schritte
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Morgens 1,5 mg Diazepam
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Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

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Abends 2.5 mg Diazepam

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23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
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SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo.

Ich möchte kurz erzählen wie es so gegangen ist die letzten Tage nach der Substitution mit Diazepam. Also die ersten 3 -4 Tage waren noch nicht so toll. Ich hatte Angstzustände und konnte schlecht schlafen. Dann ging es aber schnell bergauf und mittlerweile geht es mir wieder gut. Keine Angst mehr und schlafen kann ich auch wieder fast wie vorher. Ich gehe auch seit Montag wieder arbeiten.

Jetzt möchte ich gerne die 2,5 mg Dia abends wieder absetzen. 1,5 mg nehme ich ja morgens auch noch. Was meint ihr? Kann ich 0,5 mg jetzt nach einer Woche schon runter? Oder sollten es nur max. 10% sein?

Ich danke euch auch nochmal sehr für eure Unterstützung!!! Ohne das Forum hätte ich mich die Substitution gar nicht so getraut.

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
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Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
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Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
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29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
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26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
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Kaenguru
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Kaenguru »

Guten Morgen Sabine :) ,

Wie schön, dass es dir gut geht :hug: .

Leider lässt einen solch ein Zustand oft etwas übermütig werden (kenne ich nur zu gut) und man wird ungeduldig und will schnell absetzen.

Dein Körper hat Höchstleistungen mit der Umstellung zu vollbringen und es wäre sehr empfehlenswert 2-4 Wochen diese Dosierung zu halten.

Deiner Signatur entnehme ich, dass du sehr empfindlich auf Absetzschritte reagierst, von daher würde ich an deiner Stelle gaaaasnz vorsichtig vorgehen.
SaBine41 hat geschrieben:
03.03.2020 22:26
Jetzt möchte ich gerne die 2,5 mg Dia abends wieder absetzen. 1,5 mg nehme ich ja morgens auch noch. Was meint ihr? Kann ich 0,5 mg jetzt nach einer Woche schon runter? Oder sollten es nur max. 10% sein?
Bitte nur 10 %!!
Du schreibst ja selber, wie schlecht es dir oft bei kleinen Dosisveränderungen ging.

Sei froh, dass es dir gut geht, ich würde dies als Geschenk empfinden und nichts riskieren wollen :wink: .

Viele Grüße
Sarah
[spoil]

Ca ab 2013 regelmässige Einnahme von Alprazolam (0,25 -0,375 mg) aufgrund schwieriger Lebensumstände . Ich wusste um die Abhängigkeit und habe nicht die Dosis erhöht.
Ab Nov 2017 konstante Dosis von 0,25 mg Alprazolam
8.1. 2018 1/4 davon reduziert
19.1.2018 weiteres 1/4 somit nun 0,125 mg
7.2.2018 Wechsel auf 2,5 mg Diazepam
wegen Schwierigkeit mit der Müdigkeit Versuch alles wegzulassen, nach 7 Tagen wieder eindosiert. Hatte Entzugsprobleme und Angst zu schnell zu sein.
13.3.2018 auf 2 mg Diazepam
3.4.2018 auf 1,5 mg Diazepam
10.4.2018 auf 1,25 mg Diazepam (geschätzt)
17.4.2018 auf 1,0 mg Diazepam
28.4.2018 auf 1,36 mg Diazepam erhöht
12.5.18 auf 1,22 mg Diazepam reduziert
Seit 2.6. auf 1,08 mg (2 Tage)
Seit 4.6. auf 1,22 mg (2 Tage)
Seit 6.6. auf 1,08 mg ( 5 Tage)
Seit 12.6. auf 1,15 mg wegen schweren Depressionen
6.7. und 7.7. Umstellung auf Alprazolam

8.7.18 0,0625 mg Alprazolam
11.7.18 : 0,05 mg Alprazolam
4.8.18 0,045 mg Alprazolam
5.8.18 0,040 mg Alprazolam
Zwischenentzüge anstrengend, Alprazolam hat Nebenwirkungen

6.8.18 0,0000000!!!!

6.4.19 Beginn Reduzierung Lamotrigin wegen NW
15 % weniger 170 mg
17.4. auf 150 mg
23.4. Zurück auf 170 mg starke Entzugssymptome
27.4. Zurück auf 180 mg (langsam ist besser)
7.5. zurück auf 200 mg Zwischenentzüge am Tag

Ich nehme Vitamin D 2000iE (manchmal)
Ferritin -Infusion 5x
- 29.11.18 - 1.4.2019

Regelmäßige Einnahme :
Sertralin 100 mg
Bupropion 300 mg
Lamotrigin 150 mg in Reduktion siehe oben [/spoil]
Seit 6.8.2018 Alprazolam auf Null
Werde bald anfangen Lamotrigin abzusetzen
HIT !

SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Danke liebe Sarah für deine Antwort.

Schade, ich würde gern 0.5 mg weg lassen. Als ich im oberen Bereich war, habe ich auch immer um einen Tropfen reduziert.
Wie kann ich die Tropfen denn teilen? Oder kann man Diazepam Tabletten in Wasser lösen oder Ethanol? Ich hatte vorher Valcordin. Aber das ist ja leider vom Markt.

Ja, gerade bin ich sehr ungeduldig.

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo.

Ich meld mich nach einiger Zeit zurück.

Leider macht mir jetzt Venlafaxin Probleme. 3 Monate nach dem Umstellen von Zopi auf Dia wollte ich das Venlafaxin absetzen. Da ich so sensibel reagiere, bin ich nur 2 Kügelchen runter. Die ersten 2 Wochen ging es mir gut. Besser sogar.

Dann bekam ich alle 2 Wochen eine starke Müdigkeit und starke Magenprobleme, sodass ich nicht arbeiten konnte.
Das ging alle 2 Wochen. Am 23.6. entschied ich mich die 2 Kügelchen wieder einzudosieren.

2 Tage später hatte ich Angstzustände. Die gingen nach wenigen Tagen weg. Die Magenprobleme kamen allerdings jede Woche. Da sie nicht so stark waren, und ich es irgendwie auf der Arbeit geschafft habe, dachte ich das muss sich erst wieder einspielen.

Heute wieder Magenprobleme, so stark wie beim Absetzen und leichte Angstzustände.

Was ist nur los? Es ist 3 Wochen her, dass ich auf die ursprüngliche Dosis 62,5 eindosiert habe. Muss ich noch abwarten? Verträge ich das Venla nicht mehr oder hätte ich noch mehr hochdosierens müssen?
Ich danke euch jetzt schon Mal für eure Antworten!

LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
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Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

simonb
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von simonb »

Hallo Sabine :)

Kannst du bitte deine Signatur etwas übersichtlicher gestalten, und sie aktualisieren?
Es ist doch etwas schwierig zu lesen, und auch die letzten Schritte mit dem Venlafaxin habe ich dort nicht finden können. Danke

Wie ging es dir vor der Reduktion des Venlafaxin?
Warst du einigermaßen stabil?
Wieviel mg sind 2 Kügelchen des Venlafaxins?

Ich denke mehr als die 62, 5 mg benötigst du auf keinen Fall, denn dein Körper ist monatelang an diese Dosis gewöhnt.

Auch Wiedereindosieren ist eine Belastung fürs ZNS,
vielleicht hättest du nur eine Teilmenge wiedereindosieren müssen, nach 2 Wochen,
weil sich das ZNS schon etwas an die neue niedrigere Dosis gewöhnt hatte.

Frag in so einem Fall ruhig hier nach :)
Ich würde glaube ich versuchen jetzt auf der aktuellen Dosis eine längere Absetzpause zu machen.

Oder wenn du das Gefühl hast die alte Dosis gar nicht mehr zu vertragen , vielleicht wieder 1 Kügelchen weg,
so oder so längere Pause danach.

Vielleicht meldet sich hier auch noch jemand von den Erfahrenen....

Gruß Simon
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SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Danke liebe Simone für deine Nachricht!.

Vor dem Absetzen war ich stabil. Mir ging es gut. Auch keine Probleme mit dem Magen. Das kam erst im Mai seit dem Absetzen von Venlafaxin. Davor war ich seit letztes Jahr Juli auf 62,5. Deshalb verstehe ich nicht, warum es jetzt nicht besser wird. Heute sind es genau 3 Wochen her, seit ich würde wieder auf 62,5 hoch bin. Es waren auch nur 0,60mg, die ich absetzte.

Vielleicht muss ich noch was Geduld haben?
LG
Sabine
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Ich habe hier gelesen dass die Magenprobleme mit dem Serotonin im Magen Darm Trakt zu tun hat. Gibt es hierfür vielleicht Medikamente oder ähnliches? Wenn die Probleme nicht wären, würde ich so gerne absetzen☹️
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
5% von 4 mg Diazepam runter
Schmerzen im Körper sind weg.
Dafür Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Übelkeit, Kreislauf, Körper ist schlapp.

Towanda
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Towanda »

Hallo Sabine,

ja, ich denke, noch ein wenig Geduld wäre gut :) . Das ZNS hat seinen eigenen Rhytmus und der ändert sich auch immer mal wieder, da kann man nichts erzwingen.

In Deiner Signatur steht immer noch:
Aktueller Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon
Weiter unten steht es dann anders, das ist sehr verwirren, kannst Du das bitte noch ändern - danke! :)

Viele Grüße, Towanda
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13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

simonb
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von simonb »

Hallo ja ich würde dem ganzen noch etwas Zeit geben.

Erst die Reduzierung, dann die volle Wiedereindosierung,
das war sicher beides Stress fürs ZNS.
Du hast nur ca 1% abgesetzt, das ist wirklich sehr wenig,
deshalb wundert es mich , daß du so stark reagierst.

Hast du sonst in letzter Zeit was verändert?
Oder Herstellerwechsel beim Venla?

Gruß Simon (männlich)

Edit: Überschnitten mit Towanda :)
Ich kann Towanda nur zustimmen.
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SaBine41
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Dankeschön, Towanda für deine Nachricht!!

Ich habe die Signatur angepasst.

Es tut so gut, mit euch darüber zu reden. Manchmal fühle ich mich wie eine Außerirdische, die nicht zu den anderen Menschen gehört. Erst Recht wenn ich im Büro bin und alle um mich ein ihrer Arbeit nachgehen und ich am liebsten schreien würde, wenn es mir Mal wieder schlecht geht.☹️☹️

Ich werde weiter auf 62,5 bleiben und noch was abwarten.

@Simone
Nein ich habe nichts anderes geändert. Seit letztes Jahr reagiere ich ab 62.5 mg so sensibel beim Absetzen von Venla.
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Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
27.07.2020
Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

28.07.2020
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Oh sorry, lieber Simon! Habe es jetzt erst gecheckt
Seit 2005 1,5 mg Lorazepam wg. Angststörung
2015 Umstellung auf 15 mg Diazepam
Dosis oft sehr verschieden genommen. Zwischen 5 und 15 mg. Schlechte Lebensphase bis 2016. Dass ich mit der verschiedenen hohen Dosis mein ZNS reize war mir nicht bewusst.
Ende 2016 150 mg Venlafaxin hinzu (langsames einschleichen) und 3,75 mg Zopiclon wegen starken Angststörungen, starke Schlafstörungen, starke psychische Instabilität
Zeitgleich Diazepam auf 15 mg. Keine Variierung der Dosishöhe mehr.

Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
In 12,5 mg Schritte
Ab 75 mg die Kügelchen Methode mit 10 % angefangen
(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

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0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
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Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

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padma
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von padma »

hallo Sabine, :)
Ich habe hier gelesen dass die Magenprobleme mit dem Serotonin im Magen Darm Trakt zu tun hat. Gibt es hierfür vielleicht Medikamente oder ähnliches?
Ja, das stimmt. Es gibt einiges an Hausmittel, was helfen kann. Wir haben einen thread dazu, den findest du in unserer Themenübersicht unter M.

Noch eine Bitte: Denkst du bitte an unsere Netiquette, also ein "hallo" am Anfang und einen Gruss am Schluss deiner Beiträge. Das liest sich viel netter.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


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Diazepam Unverträglichkeit? Bitte um Hilfe!!!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo ihr Lieben.

Ich glaube oder eher gesagt, bin mir sicher, dass ich das Diazepam nicht mehr vertrage. Ich habe mit eurer Hilfe im März von 1.75 mg Zopi auf 2.5 KG Diazepam umgestellt. Das musste sein, da ich nicht mehr klar kam mit dem Zopiclon.

Ich war zu der Zeit von 15 mg Diazepam auf 1.5 mg runter dosiert. Also nahm ich statt 1.5 dann 4 mg nach der Umstellung. Seitdem habe ich mit starkem Schwindel und Müdigkeit zu kämpfen. Ich dachte erst, es kommt vom Venlafaxin, welches ich auch noch absetze.

Am Sonntag habe ich das Diazepam minimal um 0.10 mg erhöht, da ich dachte es geht mir bestimmt vom absetzen Venla vor 4 Wochen schlecht und ich wollte aber nicht höher mit Venlafaxin gehen. Weiss war eine doofe Idee. Das krasse ist nur, seit Montag habe ich heftigen Schwindel und mein ganzer Körper tut weh und extreme Müdigkeit.

Ich erinnere mich gerade, dass als ich damals noch auf 15 mg Diazepam war, mir es genau so schlecht ging.
Ich glaube ich muss runter mit Diazepam. Nur weiss ich nicht, wie weit ich runter gehen kann.

Ich hoffe ich habe nicht zu viel durcheinander geschrieben. Bin echt fertig. Mein Chef hat mich nach Hause geschickt, weil ich wohl so krass blass aussehe. Mit Mühe und Not habe ich den Weg nach Hause geschafft.

Ich danke euch tausend mal für Antworten!!!

Liebe Grüße
Sabine
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Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
Ende 2017 Ausschleichen von Venlafaxin und zeitgleich Diazepam (immer versucht genug Zeit zwischen den Absetzschritten zu lassen)

Diazepam:
erst 1 mg Schritte
später 0,5 mg Schritte
(Immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritte)

Venlafaxin:
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(Auch hier immer Wochen Zeit gelassen zwischen den Absetzschritten)

Lief bis dato alles dementsprechend ganz gut.

Juli 2019: Stand der Einnahmen:
Morgens 62,5 mg Venlafaxin
Morgens 1,5 mg Diazepam
Abends 1,875 mg Zopiclon

Bei jeden weiteren Versuch des Absetzens , egal welches Medikament von den dreien, merke ich kleinste Absetzschritte (Venlafaxin z.b. 2 Kügelchen und ich bekomme so starke Absetzsymptome, dass ich wieder zurück zur Ausgangsdosis muss). Daher zurzeit Stillstand.

Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
Morgens 1.5 mg Diazepam und 62.5 mg Venlafaxin
Abends 2.5 mg Diazepam

29.05.2020: 2 Kügelchen weniger von 62,5 Venlafaxin (ca. 0,66)
Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
23.06.2020 hochdosiert auf 62,5, da ich Angst hatte, öfter auf der Arbeit zu fehlen.
Seitdem immer noch starke Magenprobleme und Müdigkeit. Keine Besserung.

26.07.2020
0.10 mg Diazepam hoch = 4.10 mg.
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Starker Schwindel, Müde, Schmerzen im ganzen Körper

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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Murmeline »

Beitrag hinzugefügt. Bitte schreibe immer in deinem thread weiter und eröffne keine neuen threads. Danke.
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von Towanda »

Hallo Sabine,

kannst Du bitte Deine Signatur aktualisieren? Da ist die Umstellung von Zopi auf Dia nicht aufgeführt - danke!

viele Grüße, Towanda
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Re: SaBine41: Diazepam und Zopiclon absetzen. Verzweifelt!

Beitrag von SaBine41 »

Hallo Towanda.

Danke, das war mir nicht klar.

Ich habe die Umstellung in der Signatur aufgeführt.

LG
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Ich habe mich durch die Medikamente wieder schnell stabil gefühlt. Ebenfalls Therapie angefangen.

Mitte 2017 Zopiclon halbiert. Seither auf 1,875 mg.
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erst 1 mg Schritte
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Ende November 2019 erster Versuch Zopiclon absetzen 10%
Die zweite Woche fingen schlimme Angstzustände an, so dass ich wieder auf 1.875 mg hoch bin. Dann ging es mir eine Woche gut und ich ging nach nur einer um 2% wieder runter. Nach einer Woche wieder Angstzustände. Also wieder auf 1.875 hoch. Das ging zwei Wochen gut, dann wieder extreme Angstzustände. Hochgegangen auf 3.75 mg
Nach 2 Wochen starke schlafprobleme. Paradoxe Wirkung?

Seit 25.02.20 3.75 mg Zopiclon auf 2.5 mg Diazepam umgestellt.
Aktuelle Dosis seit 25.02.2020
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Nach 2 Wochen starke Müdigkeit und Magenprobleme
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