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Liebe Mitglieder des ADFD, liebe Interessierte.
Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa » Dienstag, 07.04.20, 9:30

Hallo,
Ohje, was bedeutet protrahiertes Entzugssyndrom? Bedeutet dass das ich da nun ganz lange dran leiden muss und die Beschwerden nicht mehr weggehen?

Unter Olanzapin 1,25 mg waren die Entzugssymtome des Lyrica vollständig weg. Entzugssymtom des Lyrica war zum Schluss "nur" noch die Akatisie. Die habe ich bisher auch nicht wiederbekommen. Auch bei der niedrigen Dosis Olanzapin nicht.

Viele Grüße

Lapa
Liebe Grüße
Lapa


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Diagnose: Generalisierte Angststörung mit innerer Unruhe und depressive Episode

Lyrica (pregabalin)
8 Wochen Einnahme von 100 mg
Runter von 100mg über 4 Wochen.
1 Woche -25 mg
2 Woche -25 mg
3 Woche ./.
4 Woche -50 mg
Letzte Lyrica am 27.12.19
Absetzsymptome: innere Unruhe/Akatisie, Schlaflosigkeit, zeitweise auch: diffuse Angstgefühle, Benommenheit, Frieren

Wegen der Absetzsymptome in die Psychiatrie Januar 2020:
Pipamperon 1 x (Dosis unbekannt)
Quetiapin 2 x (Dosis unbekannt)
Tavor 0,5 mg für 5 Tage
Doxepin 25 mg für 5 Tage
Mirtazapin 3,35 mg für 7 Tage
Atosil bei Bedarf ca. 15 mg ca. 18 mal eingenommen
dann:
Zyprexa (olanzapin) zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen.
5.2.20 2,5 mg
22.2.20 1,25 mg (Herabsetzung, ohne größere Probleme)
6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: leichte Angstgefühle am Abend, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Mental ein gutes Gefühl auf 0 zu sein.


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Midema
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Midema » Dienstag, 07.04.20, 13:37

Hallo Lapa,
Du schreibst, dass du schon in d. KH 1,25mg olanzapin bekomme ? Die kleinste Dosis ist aber 2,5mg. Haben sie dir d. Tablette geteilt? Verwendest du Wasserlösliche metode? Die Tablette schmelz aber nicht ganz? Es schwimmen so viele Patikel drin?
Wie geht es dir heute?
LG
Midema
6 Monate Duloxetin, problemlos ausgeschlichen
2013 - 2019 medikamentenfrei
12.08. 2019 -5.09.19 KH leichte Depression (5 Tage Trazadon - Blutdruckanstig schwere schlafstörungen- abgesetzt) seit dem schlafprobleme . Davor nie gehabt.
(Pipemperon 2.5mg zum schlafen) es ging mir so schlecht mit d. Medikament, trotzdem nach dem Artzt emfelung weiter genommen- 4 Wochen lang. Dann selber abgesetzt.
5.09.19 - 20.10.19 Tagesklinik ( Olanzapin 5mg) zum schlafen
1.11.19 - 6.12.19 Stationer (Venlaflaxin 75,
2 Wochen später Olanzapin auf 2,5mg)
08.01.20 Olan. - 2,2mg - Unruhe, Übelkeit, Ängst
12.02.20 Olan. - 1,9mg gleiche Symptome
22.02.20 starke Nervosität, Übelkeit
07.03.20 Olan.- 1,7mg
08.03.20 starke Angstgefühle die ich überhaupt so nicht kenne
05.04.2020]Olan.- 1,5 mg eischlafen sehr schlecht, Knopfdruck, Übelkeit, Müdigkeit kraftlosigkeit.

padma
Moderatorenteam
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von padma » Dienstag, 07.04.20, 14:11

hallo Lapa, :)
Ohje, was bedeutet protrahiertes Entzugssyndrom? Bedeutet dass das ich da nun ganz lange dran leiden muss und die Beschwerden nicht mehr weggehen?
Protahiertes Entzugssymptom bedeutet, dass die Symptome nach 0 noch eine längere Zeit anhalten. Die Länge ist sehr unterschiedlich und wir gehen davon aus, dass die Symptome wieder weggehen.
Du kannst den Begriff in unserem Lexikon nachsehen: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=66&t=16631

Bei dir könnte es sein, dass dein ZNS durch den vorangegangenen vorangegangene Pregabalinentzug und die diversen PP, die du jeweils für ein paar Tage bekommen hast, noch sehr gereizt ist. Das könnte mit der Grund deiner Symptome sein.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa » Dienstag, 07.04.20, 18:13

Hallo Midema,
In der Klinik haben sie Tablette mit einem Teiler durchgeschnitten. Ich nutze die Wasserlösmethode. Bei mir sind auch viele Pertikel drin. Ich ziehe alles in die Spritze und schüttelte gut durch und entnehme soviel, dass ich auf 0,6 mg komme.Mein Tag war einigermaßen, bis auf Erschöpfung. Wie geht es Dir?
Liebe Grüße
Lapa


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Quetiapin 2 x (Dosis unbekannt)
Tavor 0,5 mg für 5 Tage
Doxepin 25 mg für 5 Tage
Mirtazapin 3,35 mg für 7 Tage
Atosil bei Bedarf ca. 15 mg ca. 18 mal eingenommen
dann:
Zyprexa (olanzapin) zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen.
5.2.20 2,5 mg
22.2.20 1,25 mg (Herabsetzung, ohne größere Probleme)
6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa » Mittwoch, 08.04.20, 9:11

Hallo, hat jemand Erfahrung damit die fertige Lösung im Kühlschrank aufzubewahren und am nächsten Tag weiter zu verwenden? Mein Apotheker meinte, dass das geht. Habe Bedenken, dass die Wirkung sich abschwächt.
Liebe Grüße
Lapa


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Towanda
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Towanda » Mittwoch, 08.04.20, 10:36

Hallo Lapa,

je nachdem, wie empfindlich man ist, geht das gut oder eben nicht. Ich praktiziere das so, allerdings nehme ich Osmosewasser, also Wasser, das noch mehr gereinigt ist wie destilliertes Wasser. Du kannst auch Wasser abkochen und nach dem abkühlen verwenden.

Ich zitiere hier mal Jamie:
Jamie hat geschrieben: In der Tat ist Wasser ein Medium, das leicht verkeimt.
Folgende Methode ist denkbar: Du kochst Leitungswasser 5min sprudelnd auf und tust dann einen Deckel drauf und lässt es dann abkühlen (das ist die vereinfachte Version von Aqua purificata). Wenn das Wasser abgekühlt ist, und zwar total, weil sonst musst du mit Ko-Faktoren wie Verdunstungsverlust kalkulieren und das kann man nicht in der Küche, sondern höchstens im Labor, dann löst du das Tavor in deiner gewünschten Menge Wasser und entfernst ggf. etwas davon (falls du abdosieren willst) und dann kommt die Lösung in ein Braunglasfläschchen (erhältlich in der Apotheke für 1-3 Euro) und kann maximal 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden (sonst Verkeimungsgefahr).
Viele Grüße, Towanda
► Text zeigen

13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa » Samstag, 11.04.20, 9:05

Hallo,

Nach drei halbwegs guten Tagen, geht es mir seit gestern Abend plötzlich richtig schlecht. Habe Rückenschmerzen/Verspannungen, Erschöpfung, leichte Übelkeit, leichte Unruhe, allgemeines Unwohlsein, leichtes Schwitzen und unruhiger Schlaf in der Nacht. Ging von einer Sekunde auf die nächste los gestern Abend. Absetzerscheinungen? Wie kann das so plötzlich sein, ich verstehe es nicht.
Liebe Grüße
Lapa


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Straycat
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Straycat » Samstag, 11.04.20, 11:23

Hallo Lapa,

das ist leider häufig so, dass einen Absetzsymptome förmlich "überfallen". Bei mir treten sie auch meistens von einem Moment auf den anderen auf.
Das sind dann solche Wellen-Fenster-Muster. Es kommen immer wieder Wellen mit Symptomen und dann auch wieder Fenster, in denen es besser geht oder sogar ganz gut ist.

Lass dich von den Wellen nicht verschrecken. Ich weiß, sie sind sehr hart zu ertragen. Aber es ist im Entzug wirklich nicht ungewöhnlich.
Bleibe für's erste mal unbedingt auf deiner jetzigen Dosis und reduziere erstmal nicht, bis sich die Symptome wieder lindern/legen.
Dein ZNS arbeitet jetzt gerade auf Hochtouren daran, sich an die neue Dosis zu gewöhnen. Dabei kommt es dann zu solchen Symptomen. Aber letztlich sind es Symptome der Heilung - Akzeptanz und Ruhe sind hier deine besten Freunde. Auch wenn es manchmal echt schwer ist.

Ich hoffe, die Symptome gehen bald etwas zurück und es geht dir wieder besser.
Alles Liebe,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
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Link zu meinem Thread

Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa » Samstag, 11.04.20, 16:26

Hallo,

Würde die Rückenschmerzen gerne mit Parazetamol bekämpfen. Habe auch Magenprobleme und würde gerne einen PPI einnehmen. Nicht ausgeschlossen, das ich eine Gastritis habe und die Rückenschmerzen daher kommen. Kann in Wasser gelöstes Olanzapin eine Gastritis auslösen? Habe das Gefühl das mein Magen zu Schwäche beiträgt.
Spricht was dagegen oder triggert PPI UND Parazetamol die Absetzsympzome?

Liebe Grüße

Lapa
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Lapa


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carlotta
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von carlotta » Sonntag, 12.04.20, 15:38

Hallo Lapa,

Du weißt, dass PPI sehr problematische Medikamente sind, die auch körperliche Abhängigkeit hervorrufen und langsam ausgeschlichen werden müssen? Hier ein Thread dazu:
https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 2692435149

Es ist individuell, welche Medikamente im Entzug vertragen werden und ob sie triggern. Potenziell triggern können alle.

Wenn man hin und wieder ein Schmerzmittel einnimmt - sofern man es verträgt -, spricht sicher nichts dagegen. Medikamente sind immer eine Belastung für den Körper, man sollte deshalb möglichst wenig einnehmen, sofern möglich. Denn der Körper hat im Entzug schon genug zu stemmen.

Man kann das nur individuell abwägen.

Liebe Ostergrüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa » Montag, 13.04.20, 19:49

Hallo,

Heute war wieder ein gruseliger Tag. Erst ging es gut. Dann kam innere Anspannung und ein Brennen unter dem linken Rippenbogen. Alles sehr unerträglich. Meine Gedanken kreisen den ganzen Tag nur um die Beschwerden und die Angst, dass das nie vorbeigeht. Ablenken klappt nicht wirklich gut. Ich mache den ganzen Tag was, aber die Beschwerden sind zu stark um sie zu verdrängen.

Ich merke auch, dass ich nicht mehr soviel in diesem Forum lesen darf. Die ganzen Horrorstorys nehmen mir den letzten Mut.

Einzig und allein meine Kinder lassen mich noch durchhalten.

Woher weiß ich, dass nicht doch meine Grunderkrankung das alles verursacht? Depression und Ängste.
Wie soll das dann je weggehen. Oder meine ZNS ist schon kaputt von dem ganzen Mistzeugs und erholt sich nicht mehr.
Liebe Grüße
Lapa


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Ululu
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Ululu » Montag, 13.04.20, 20:06

Hallo Lala,

wenn dir das Lesen hier nicht gut tut, solltest du es wirklich einschränken.
:hug:
Manch einer profitiert leider nicht davon, sondern wird eher getriggert.

Hast du auch schon in den Erfolgsberichten gelesen oder die Tipps in "Umgang mit dem Entzug" ?
Man neigt ja leider dazu, sich immer nur die schlimmsten Verläufe auszusuchen. Es gibt aber auch jede Menge positive Verläufe hier.
:group:
Hast du außer den Medikamenten sonst noch etwas gegen deine Angststörung unternommen ?
Die Medikamente können ja nicht heilen, sondern höchstens Symptome deckeln. Fällt ihre Wirkung dann weg, ist man genau da, wo man vorher war und noch mit Absetzerscheinungen oben drauf.
:frust:
Es wäre aus meiner Sicht sehr wichtig, dass du auch therapeutisch an der Angst arbeitest.
Oftmals hilft das gerade bei Angststörungen wirklich gut.

Hier ist noch ein hoffentlich hilfreicher Link zur Unterscheidung von Entzugserscheinungen und Ursprungserkrankung.

https://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=4&t=9345

LG Ute
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa » Montag, 13.04.20, 21:09

Hallo Ute,

Ja, ich mache eine Psychotherapie. Der Therapeut hat keine Ahnung von Medis und Absetzerscheinungen. Dahingehend bin ich alleine.
Liebe Grüße
Lapa


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1 Woche -25 mg
2 Woche -25 mg
3 Woche ./.
4 Woche -50 mg
Letzte Lyrica am 27.12.19
Absetzsymptome: innere Unruhe/Akatisie, Schlaflosigkeit, zeitweise auch: diffuse Angstgefühle, Benommenheit, Frieren

Wegen der Absetzsymptome in die Psychiatrie Januar 2020:
Pipamperon 1 x (Dosis unbekannt)
Quetiapin 2 x (Dosis unbekannt)
Tavor 0,5 mg für 5 Tage
Doxepin 25 mg für 5 Tage
Mirtazapin 3,35 mg für 7 Tage
Atosil bei Bedarf ca. 15 mg ca. 18 mal eingenommen
dann:
Zyprexa (olanzapin) zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen.
5.2.20 2,5 mg
22.2.20 1,25 mg (Herabsetzung, ohne größere Probleme)
6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: leichte Angstgefühle am Abend, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Mental ein gutes Gefühl auf 0 zu sein.


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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa » Dienstag, 14.04.20, 14:24

Hallo,

Ich hatte heute einen Termin beim Psychiater. Er ist der Meinung, dass meine jetzigen Beschwerden durch die Angsterkrankung und die Angst vor dem Zyprexa verstärkt sind und weniger mit dem Absetzen zu tun haben.

Er wäre dafür die letzten 0,6 mg umgehend abzusetzen, da das olanzapin bei meinen Krankheitsbild nichts in meinem Körper zu suchen hat. Er meinte, dass ich aber auch noch einen Zwischenschritt auf 0,3 mg machen kann, wenn ich denke das es besser für mich ist.

Ich denke, dass er hinsichtlich der Ängste recht hat. Fühle mich echt besch...... im Kopf heute niedergeschlagen und Gedankenkreisen um das blö..... Absetzen. Ich krieg es einfach nicht aus meinem Kopf das Olanzapin.

Der Psychiater hat mir empfohlen Lauftraining gegen die Angst und Depris zu machen
Hab aber Angst, dass das triggert, wie man im Forum lesen kann.
Liebe Grüße
Lapa


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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Straycat » Mittwoch, 15.04.20, 12:58

Hallo Lapa,
Lapa hat geschrieben:
Dienstag, 14.04.20, 14:24
Ich hatte heute einen Termin beim Psychiater. Er ist der Meinung, dass meine jetzigen Beschwerden durch die Angsterkrankung und die Angst vor dem Zyprexa verstärkt sind und weniger mit dem Absetzen zu tun haben.
Leider ist es häufig so, dass Ärzte Absetzsymptome nicht kennen und nicht ernst genug nehmen. Sie schieben dann diese Symptome gerne auf andere Themen, einfach weil sie sich damit nicht gut genug auskennen.
Lapa hat geschrieben:
Dienstag, 14.04.20, 14:24
Er wäre dafür die letzten 0,6 mg umgehend abzusetzen, da das olanzapin bei meinen Krankheitsbild nichts in meinem Körper zu suchen hat. Er meinte, dass ich aber auch noch einen Zwischenschritt auf 0,3 mg machen kann, wenn ich denke das es besser für mich ist.
Die 0,6mg einfach weglassen würde ich an deiner Stelle nicht. Du nimmst es zwar noch nicht allzu lange ein, aber zu lange, um einfach auf "null" zu springen.
Vielleicht kannst du ja etwas rascher reduzieren als in 10% Schritten, aber von 0,6mg auf 0 halte ich dennoch für eine zu großen Schritt (auch mit Zwischenschritt auf 0,3mg).
Ich würde an deiner Stelle es wohl mal mit einer Reduktion auf 0,5mg probieren. Das wäre dann ohnehin schon ein größerer Schritt als 10%.
Lapa hat geschrieben:
Dienstag, 14.04.20, 14:24
Ich denke, dass er hinsichtlich der Ängste recht hat. Fühle mich echt besch...... im Kopf heute niedergeschlagen und Gedankenkreisen um das blö..... Absetzen. Ich krieg es einfach nicht aus meinem Kopf das Olanzapin.
Das ist gut möglich, dass das auch mit reinspielt. Aber Absetzsymptome sollten dennoch nicht unterschätzt werden. Die können sehr vielfältig ausfallen, so dass sie schnell mal einem anderen "Problem" zugeordnet werden.
Lapa hat geschrieben:
Dienstag, 14.04.20, 14:24
Der Psychiater hat mir empfohlen Lauftraining gegen die Angst und Depris zu machen
Hab aber Angst, dass das triggert, wie man im Forum lesen kann.
Herz-Kreislauf-Training kann zwar gegen Depressionen helfen. Aber wie du schon schreibst: Sport kann im Entzug auch ziemlich stark triggern. ich würde das Training eher erst dann beginnen, wenn du das Absetzen hinter dir hast und danach auch keine Absetzsymptome mehr hast.
Während des Entzugs kannst du es ja mit moderater Bewegung probieren (Spaziergänge etc.). Am besten du probierst es in kleinen "Dosen" aus, was dir gut tut. Da reagiert einfach auch jeder sehr unterschiedlich.

Ich hoffe, es geht dir bald besser.
Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa » Mittwoch, 15.04.20, 20:14

Hallo,

Ich weiß, ich nerve mit meiner Fragerei.

Meine Beschwerden sind nur über Tag. Mein Schlaf ist stets gut. Werde regelmäßig um 23 Uhr müde und schlafe bis 7 Uhr. Ist das ein gutes Zeichen für den Absetzverlauf? Kann ich daran beurteilen ob der nächste Schritt möglich ist.

Die Symtome am Tag sind relativ gleich stark. Wellen und Fenster bemerke ich nicht. Also Symptomfreie Tage oder Stunden sind nicht gegeben.

Wenn ich immer nur 10% absetze benötige ich ja noch ca. 2 Jahre bis 0,01 Rechne ich falsch? Bei langjähriger Einnahme wird an einigen Stellen von zwei Jahren Absetzen gesprochen. Das irritiert mich. Wie könnte mein Ausschleichen aussehen. Ich hätte so gerne ein Ziel vor Augen. 2 Jahre absetzen halte ich mental nicht durch.
Liebe Grüße
Lapa


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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Straycat » Mittwoch, 15.04.20, 21:22

Hallo Lapa,

keine Sorge, du nervst nicht :)

Es ist immer schwer zu beurteilen, ob man schon stabil genug ist, um den nächsten Absetzschritt zu machen. Die 4-6 Wochen zwischen den Reduktionsschritten werden deshalb empfohlen, weil das ZNS etwas Zeit benötigt, um sich auf die neue Dosis einzustellen. Manchmal kommen ja auch Absetzsymptome nicht unmittelbar nach der Reduktion, sondern etwas zeitversetzt.
Um beurteilen zu können, ob man bereits weiter absetzen kann, ist es wichtig, sein eigenes "Entzugs-Normal" herauszufinden.
Ich habe beispielsweise Absetzsymptome, die fast immer bei einer Reduktion auftreten und dann langsam abnehmen und wieder verschwinden. Z.B. Frieren, Zittern, Schwindel zählen bei mir zu diesen Symptomen. Ich habe aber auch noch Nervenschmerzen (seit meinem viel zu schnellen Absetzen von Escitalopram vor 3,5 Jahren) - diese sind eigentlich immer da und gehen auch nicht zurück. Sie gehören bei mir quasi schon zum "Entzugs-Normal" und deswegen mache ich von diesen Schmerzen meine Reduktionen nicht abhängig.

Wenn Entzugssymptome noch akut vorhanden sind, ist es meistens keine gute Idee erneut zu reduzieren. Da ist das ZNS noch mit der letzten Reduktion beschäftigt und man würde es mit einer neuerlichen Reduktion möglicherweise überfordern.

Dass dein Schlaf gut ist, ist schon mal ein guter Pluspunkt :) Sehr viele Menschen leiden unter Schlafproblemen während des Entzugs. Gut, dass dir das erspart bleibt! Zumal man sich im Schlaf ja auch erholt und regeneriert. Da schöpfst du auch viel Kraft, die du für das Absetzen brauchst.

Meist ist es eher ungünstig, sich ein Datum als Ziel zu setzen. Der Absetzverlauf ist immer sehr verschieden von Mensch zu Mensch und kann sich auch immer wieder mal verändern. Es gibt manchmal Schritte, die verträgt man besser und dann braucht es nach einer Reduktion vielleicht auch mal eine längere Stabilisierungsphase. Sich einen zeitlichen Druck zu machen, ist dabei eher kontraproduktiv.

Es ist wie gesagt immer eine sehr individuell unterschiedliche und persönliche Sache, wie schnell oder langsam man absetzten kann/muss. Die Regel von maximal 10% alle 4-6 Wochen ist dabei eine grobe Orientierung. Schneller sollte man allerdings nur dann machen, wenn es gesundheitliche Gründe gibt (wie zB lebensgefährliche Nebenwirkungen). Aber letztlich bleibt es natürlich deine ganz persönliche Entscheidung.

Wenn man ein PP weniger als 4 Wochen genommen hat, kann man häufig noch rascher ausschleichen. Dann ist das PP vermutlich noch nicht so fix in den Gehirnstoffwechsel "eingebaut". Da gilt es auch abzuwägen, ob man rascher ausschleicht, um die Einnahmedauer nicht noch künstlich in die Länge zu ziehen. Aber auf der anderen Seite steht natürlich immer auch das Risiko, dass man stärkere Absetzsymptome hat, wenn man zu rasch ausschleicht.
Hier findest du unter dem Punkt "Ausschleichen nach einer Kurzzeiteinahme" auch die Infos dazu: viewtopic.php?p=257721#p257721

Du nimmst das Olanzapin nun seit mehr als 2 Monaten (ca. 10 Wochen).
Ich denke ich würde es an deiner Stelle vermutlich so versuchen, dass ich 20% alle 2-4 Wochen absetze. Das wäre so ein Mittelweg, da du das Olanzapin noch weniger als 3 Monate nimmst, aber schon länger als 4 Wochen. Aber das wäre jetzt nur meine Einschätzung aus dem Bauch heraus - ich kann nicht sagen, wie es dir derzeit geht, wie stabil du dich fühlst. Entscheiden musst es letztlich - wie schon geschrieben - du selbst. Es ist dein Körper und nur du kannst darüber entscheiden :)

Vielleicht meldet sich hier auch noch jemand anderes, der mehr weiß über das Absetzen nach einer Kurzzeiteinnahme. Man kann das immer sehr schwer abschätzen, was zu schnell und daher riskant wäre und wann es durchaus noch sinnvoll wäre rascher abzusetzen, um die Einnahmedauer insgesamt nicht unnötig zu verlängern.

Was das mentale Aushalten des Absetzens betrifft (weil du das angesprochen hast), muss ich allerdings festhalten: Es zahlt sich meist nicht aus, schneller zu machen, weil einem das Absetzen unerträglich erscheint. Denn häufig bewirkt man durch ein schnelleres Absetzen dann Absetzsymptome, die sich länger halten können. Man gewinnt durch das schnellere Absetzen also letztlich nichts.
Psychopharmaka absetzen bedarf leider einer großen Portion an Geduld und Akzeptanz - dessen muss man sich bewusst sein.
Ich dachte auch vor 3,5 Jahren: Augen zu und durch, dann habe ich es hinter mir. War leider nicht so... Durch das zu schnelle Absetzen habe ich meine Situation nachhaltig verschlechtert.

Ich hoffe, es geht dir bald besser!
Alles Gute,
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa » Mittwoch, 15.04.20, 21:58

Hallo,

Danke Cat für die schnelle und ausführliche Antwort.

Ich hoffe, das meine Ärzte mitspielen und mir das Medi so lange noch verschreiben, wenn es noch so lange dauert.
Liebe Grüße
Lapa


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carlotta
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 15.04.20, 22:39

Hallo Lapa,

es kann ja durchaus sein, dass Du mit den von Cat :) beschriebenen größeren Schritten bei Deiner nicht allzu langen Einnahme hinkommst. Dann würde es auch nicht so lange dauern.

Allerdings ist auf null zu sein kein Garant dafür, dass die Symptome aufhören. Da es sich um Entzugssymptome handelt, können diese darüber hinaus andauern. (Ansonsten müsste man jedem zu einem möglichst schnellen Absetzen raten.) Deshalb sollte man beim Absetzen möglichst so vorgehen, dass es nicht zu symptomreich wird.

Es ist natürlich schwierig, wenn Du durchgängig stärkere Symptome hast.

Eine Frage: Hattest Du vor Pregabalin schon in Deinem Leben Kontakt zu PP? Insgesamt ist die Zeitspanne der diversen Einnahmen ja überschaubar, was insgesamt positiv ist für den Verlauf. Andererseits würden Präparate sehr oft gewechselt, wenn die Einnahmedauer auch jeweils kurz war - und häufige Wechsel sind belastend fürs ZNS und tragen zu einer Sensibilisierung bei. Von daher müsste man diese Versuche vor Olanzapin mit im Hinterkopf behalten, wenn man sich den jetzigen Absetzprozess ansieht.

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

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escargot
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von escargot » Mittwoch, 15.04.20, 23:37

Hallo Lapa

find die Idee mit dem (moderaten) Lauftraining nicht schlecht. Mir hilft das Laufen oder manchmal auch nur das Gehen in der Natur sehr gut. Man kann es auch mit Gehmeditation probieren.

Aber es wird schon alles. Versuch dir nicht zu viel Kopf zu machen! Ich weiß, ist nicht leicht..

alles Liebe
escargot
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf Atosiltropfen oder Tabl. á 25 mg X2
Tavor Expidet bis 2 mg ca. 1-2 X Woche
Täglich :
Abilify 5 mg , Olanzapin 5 mg, Risperdal 1 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
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