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Liebe Mitglieder des ADFD, liebe Interessierte.
Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,
Hatte mein Blut noch auf Vitamin D3 untersuchen lassen. Habe nun den Wert. Er beträgt 9. Normal ist zwischen 20 und 80 lt. Arzt. Ich soll Vitamin D oral einnehmen. Zudem auch Magnesium. Man liest hier im Forum öfter, dass Vitaminpillem den Entzug verstärken. Gilt dies auch für Vitamin D und Magnesium? Wie steht ihr dazu?
Liebe Grüße
Lapa


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Diagnose: Generalisierte Angststörung mit innerer Unruhe und depressive Episode

Lyrica (pregabalin)
8 Wochen Einnahme von 100 mg
Runter von 100mg über 4 Wochen.
1 Woche -25 mg
2 Woche -25 mg
3 Woche ./.
4 Woche -50 mg
Letzte Lyrica am 27.12.19
Absetzsymptome: innere Unruhe/Akatisie, Schlaflosigkeit, zeitweise auch: diffuse Angstgefühle, Benommenheit, Frieren

Wegen der Absetzsymptome in die Psychiatrie Januar 2020:
Pipamperon 1 x (Dosis unbekannt)
Quetiapin 2 x (Dosis unbekannt)
Tavor 0,5 mg für 5 Tage
Doxepin 25 mg für 5 Tage
Mirtazapin 3,35 mg für 7 Tage
Atosil bei Bedarf ca. 15 mg ca. 18 mal eingenommen
dann:
Zyprexa (olanzapin) zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen.
5.2.20 2,5 mg
22.2.20 1,25 mg (Herabsetzung, ohne größere Probleme)
6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: an einigen Tagen muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Magenprobleme (Gefühl einen Klumpen im Mangen zu haben), Verspannungen im HWS/BWS-Bereich, zeitweise Kurzatmigkeit (ggf. vom Magen oder Rücken kommen), ab und an ein Kribbeln im Körper
Mental ein gutes Gefühl auf 0 zu sein. Schlaf weiterhin gut


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Jamie
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Jamie »

Hallo Lapa, :)

die Verträglichkeit von NEM und Vitaminen ist sehr individuell.
Vit D ist bekannt, im Entzug bei Einigen anregend / nervös machend zu wirken - du müsstest dich unbedingt niedrig dosiert rantasten, ich würde mit höchstens 1000 IE beginnen, zb Vigantoletten.
Bei Verträglichkeit dann steigern.

Unerlässlich ist, es mit Vit K2 und Magnesium zu kombinieren, die drei bilden einen Kreislauf bzw Synergismus.
Magnesium alleine reicht nicht.

Werden die NEM nicht vertragen, dann sollte man schauen, ob man sich moderat der Sonne aussetzen kann bzw Lebensmittel essen kann, die Vitamin D reich sind.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

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Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo Jamie,

Danke für den Tipp mit dem Vit k. Sowas sagen einem Die Ärzte wieder nicht.
Liebe Grüße
Lapa


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Diagnose: Generalisierte Angststörung mit innerer Unruhe und depressive Episode

Lyrica (pregabalin)
8 Wochen Einnahme von 100 mg
Runter von 100mg über 4 Wochen.
1 Woche -25 mg
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Letzte Lyrica am 27.12.19
Absetzsymptome: innere Unruhe/Akatisie, Schlaflosigkeit, zeitweise auch: diffuse Angstgefühle, Benommenheit, Frieren

Wegen der Absetzsymptome in die Psychiatrie Januar 2020:
Pipamperon 1 x (Dosis unbekannt)
Quetiapin 2 x (Dosis unbekannt)
Tavor 0,5 mg für 5 Tage
Doxepin 25 mg für 5 Tage
Mirtazapin 3,35 mg für 7 Tage
Atosil bei Bedarf ca. 15 mg ca. 18 mal eingenommen
dann:
Zyprexa (olanzapin) zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen.
5.2.20 2,5 mg
22.2.20 1,25 mg (Herabsetzung, ohne größere Probleme)
6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: an einigen Tagen muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Magenprobleme (Gefühl einen Klumpen im Mangen zu haben), Verspannungen im HWS/BWS-Bereich, zeitweise Kurzatmigkeit (ggf. vom Magen oder Rücken kommen), ab und an ein Kribbeln im Körper
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carlotta
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von carlotta »

Hallo Lapa,

Du könntest mit Magnesium beginnen, das ist essenziell, um Vitamin D richtig verstoffwechseln zu können. Dann müsstest Du nicht drei Präparate auf einmal ansetzen, was man im Entzug vermeiden sollte, da man bei etwaigen Problemen nicht zuordnen kann, woher sie kommen.

Magnesium wird tendenziell besser vertragen als Vitamin D, wobei es auch hier individuell Unterschiede gibt. Da könntest Du Dich zum Einstieg langsam rantasten, auch um zu schauen, welche Verbindung für Dich verträglich ist.

Zudem erhöhst Du mit gut gefüllten Magnesiumspeichern die Chance, Vitamin D zu vertragen. Und im dritten Schritt nimmst Du noch das Vitamin K dazu. Das braucht man evtl. bei ganz geringen Dosen von Vitamin D noch nicht, aber wenn es regelmäßig zugeführt wird, sollte das unbedingt auch ergänzt werden.

Liebe Grüße
Carlotta
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[spoil]Kurzabriss Verlauf:
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Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]

Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

Kurzer Sachstandsbericht:

Bin immer noch auf der Dosis 0,6 mg. Die quälende innere Unruhe ist nicht mehr da. Was noch da ist, ist zeitweise Gangunsicherheit, subjektive körperliche Erschöpfung (beim Kardiologen habe ich dennoch 200 Watt auf dem Ergometer geschafft). Gegen Abend zeitweise leichte Benommenheit. Neu ist seit gestern ein starkes Brennen unter den Rippen auf der linken Seite (zwei Handbreit unter der Achselhöhle. Fühlt sich wie Sodbrennen an, nur an der falschen Stelle. Kann es der Magen sein, der bis dahin ausstrahlt? Psychische Belastbarkeit ist noch stark eingeschränkt, aber das hatte ich auch schon vor den Medis. Die Extrasystolen/Begiminus ist soweit schon wieder besser. War also nur ein vorübergehendes Ereignis.

Hinsichtlich der körperlichen Schwäche bin ich mir nicht sicher, ob dieses Absetzen ist oder einfach die Kombi aus Betablocker und Olanzapin, was ja beides bremsend wirkt. Wobei die Minidosis Olanzapin doch wohl nicht mehr viel ausrichten kann, oder? Ich glaube, wenn meine blöden Krankheitsängste nicht wären, würde mir das Absetzen einfacher fallen. Bin immer irgendwie in der Körperbeobachtung drin und mache mir gleich Sorgen.

Auch wenn es für mich mental schwierig ist, werde ich erst am 25.4
den nächsten Schritt auf 0,5 mg machen.

Bei Kurzzeiteinnahme kann man ja, wie ihr mir geschrieben habt, auch ggf. schneller absetzen. Bin ich denn noch in der Kurzzeiteinbahme, wenn ich am 25.4. angelangt bin. Dann sind es immerhin schon fast 3 Monate. Könnte ich auch 0,4 mg probieren?

Wie schnell setzen die Absetzsymptone ein? Nicht das sich da was kumuliert, wenn aus dem jetzigen Schritt noch etwas später kommt. Ab wann ist man auf der sicheren Seite?

Schaffe ich das von dem Medi loszukommen? Müsste doch klappen bei der niedrigen Dosis und der kurzen Einnahmedauer, oder?
Liebe Grüße
Lapa


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17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: an einigen Tagen muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Magenprobleme (Gefühl einen Klumpen im Mangen zu haben), Verspannungen im HWS/BWS-Bereich, zeitweise Kurzatmigkeit (ggf. vom Magen oder Rücken kommen), ab und an ein Kribbeln im Körper
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Ergänzung:

Heute Rückenschmerzen und totale Erschöpfung.

Meine Beschwerden sind so wechselhaft. Alles Absetzerscheinungen?
Liebe Grüße
Lapa


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6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
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Midema
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Midema »

Hallo Lapa,
Ich setze auch Olanzapin an. Das ist die Hölle. Hätte ich das nie genommen! Habe auch zum schlafen bekommen.
Die Ängste mutlrweile weniger geworden. Schlaf bessert sich, aber ich habe immer wieder Übelkeit und Appetitlosigkeit und am schlimmsten sind körperlichen Schwächen, so eingefüll ob man lange krank war und jetzt muss von neun alles lanngsam lernen.
Halte durch, gib nich auf, du schaffst das.
LG
Midema
6 Monate Duloxetin, problemlos ausgeschlichen
2013 - 2019 medikamentenfrei
12.08. 2019 -5.09.19 KH leichte Depression (5 Tage Trazadon - Blutdruckanstig schwere schlafstörungen- abgesetzt) seit dem schlafprobleme . Davor nie gehabt.
(Pipemperon 2.5mg zum schlafen) es ging mir so schlecht mit d. Medikament, trotzdem nach dem Artzt emfelung weiter genommen- 4 Wochen lang. Dann selber abgesetzt.
5.09.19 - 20.10.19 Tagesklinik ( Olanzapin 5mg) zum schlafen
1.11.19 - 6.12.19 Stationer (Venlaflaxin 75,
2 Wochen später Olanzapin auf 2,5mg)
08.01.20 Olan. - 2,2mg - Unruhe, Übelkeit, Ängst
12.02.20 Olan. - 1,9mg gleiche Symptome
22.02.20 starke Nervosität, Übelkeit
07.03.20 Olan.- 1,7mg
08.03.20 starke Angstgefühle die ich überhaupt so nicht kenne
05.04.2020]Olan.- 1,5 mg eischlafen sehr schlecht, Knopfdruck, Übelkeit, Müdigkeit kraftlosigkeit.

Midema
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Midema »

Hallo Lapa,
D.Bericht von Nora finde ich sehr interessant.
https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 17#p115858
LG Midema
6 Monate Duloxetin, problemlos ausgeschlichen
2013 - 2019 medikamentenfrei
12.08. 2019 -5.09.19 KH leichte Depression (5 Tage Trazadon - Blutdruckanstig schwere schlafstörungen- abgesetzt) seit dem schlafprobleme . Davor nie gehabt.
(Pipemperon 2.5mg zum schlafen) es ging mir so schlecht mit d. Medikament, trotzdem nach dem Artzt emfelung weiter genommen- 4 Wochen lang. Dann selber abgesetzt.
5.09.19 - 20.10.19 Tagesklinik ( Olanzapin 5mg) zum schlafen
1.11.19 - 6.12.19 Stationer (Venlaflaxin 75,
2 Wochen später Olanzapin auf 2,5mg)
08.01.20 Olan. - 2,2mg - Unruhe, Übelkeit, Ängst
12.02.20 Olan. - 1,9mg gleiche Symptome
22.02.20 starke Nervosität, Übelkeit
07.03.20 Olan.- 1,7mg
08.03.20 starke Angstgefühle die ich überhaupt so nicht kenne
05.04.2020]Olan.- 1,5 mg eischlafen sehr schlecht, Knopfdruck, Übelkeit, Müdigkeit kraftlosigkeit.

carlotta
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von carlotta »

Lapa hat geschrieben:
06.04.2020 13:50
Ergänzung:

Heute Rückenschmerzen und totale Erschöpfung.

Meine Beschwerden sind so wechselhaft. Alles Absetzerscheinungen?
Hallo Lapa,

gerade dass Beschwerden wechseln - an Intensität und Symptomatik - ist typisch für einen PP-Entzug.

Rückenschmerzen und Erschöpfung werden in dem Zusammenhang auch oft berichtet.

Liebe Grüße
Carlotta
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Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]

Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

Der Beitrag von Nora macht mir Angst. Es gibt da ja kein Happy End. Wie ist die Sache ausgegangen? Die Geschichte endet mit Absetzerscheinungen.

Werde ich wieder ein normales Leben führen oder haben 1,25 mg Kurzzeiteinnahme mein Leben zerstört?
Liebe Grüße
Lapa


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Midema
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Midema »

Hallo,
ich habe auch Angst. Das ist bestimmt die erste was wan überwinden muss.
Du schufs das, du bist Jung, Einnahme war kurz und nicht hoch dosiert.
Glaub an dich, bleib hartnäckig, du hast doch nur ein Medikamen um auszuscleichen, bisschen Zähne zusammen beißen. Du hast doch nur noch 0,6mg.
Ich wünsche uns allen d.glükliche Leben ohne PP.
Eie geht's dir grade?
LG
Midema
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12.08. 2019 -5.09.19 KH leichte Depression (5 Tage Trazadon - Blutdruckanstig schwere schlafstörungen- abgesetzt) seit dem schlafprobleme . Davor nie gehabt.
(Pipemperon 2.5mg zum schlafen) es ging mir so schlecht mit d. Medikament, trotzdem nach dem Artzt emfelung weiter genommen- 4 Wochen lang. Dann selber abgesetzt.
5.09.19 - 20.10.19 Tagesklinik ( Olanzapin 5mg) zum schlafen
1.11.19 - 6.12.19 Stationer (Venlaflaxin 75,
2 Wochen später Olanzapin auf 2,5mg)
08.01.20 Olan. - 2,2mg - Unruhe, Übelkeit, Ängst
12.02.20 Olan. - 1,9mg gleiche Symptome
22.02.20 starke Nervosität, Übelkeit
07.03.20 Olan.- 1,7mg
08.03.20 starke Angstgefühle die ich überhaupt so nicht kenne
05.04.2020]Olan.- 1,5 mg eischlafen sehr schlecht, Knopfdruck, Übelkeit, Müdigkeit kraftlosigkeit.

Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Danke Midema für die aufmunternden Worte. Ich hab tatsächlich nur noch 0,6 mg. Aber diese sollen ja die schlimmsten sein. Und wenn ich das alles lese von Fenstern und Wellen geht es mir ganz schlecht. Die Aussicht auf ein solches Leben bereitet mir Angst und lässt mich verzweifeln.

Ich habe zwei kleine Kinder von 2 und 7 Jahren und bin Selbständig und finanziell wird es langsam knapp. Derzeit ist an Arbeiten kaum zu denken. Das alles belastet mich zusätzlich sehr.

Wenn ich wenigstens wüsste, dass das alles auch vorbeigeht nach einigen Monaten, dann wäre das besser zu ertragen. Aber wenn man noch nach Jahren Symptome bekommen kann, dann macht das mutlos.

Es belastet mich auch sehr dass ich keinen Sport mehr packe. Das macht alles nur schlimmer. Andererseits ist körperliche Fitness doch so wichtig. Gerade als Herzpatient.

Dir alles Gute beim Absetzen, Midema. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du es schaffst.
Zuletzt geändert von Lapa am 06.04.2020 17:59, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße
Lapa


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Diagnose: Generalisierte Angststörung mit innerer Unruhe und depressive Episode

Lyrica (pregabalin)
8 Wochen Einnahme von 100 mg
Runter von 100mg über 4 Wochen.
1 Woche -25 mg
2 Woche -25 mg
3 Woche ./.
4 Woche -50 mg
Letzte Lyrica am 27.12.19
Absetzsymptome: innere Unruhe/Akatisie, Schlaflosigkeit, zeitweise auch: diffuse Angstgefühle, Benommenheit, Frieren

Wegen der Absetzsymptome in die Psychiatrie Januar 2020:
Pipamperon 1 x (Dosis unbekannt)
Quetiapin 2 x (Dosis unbekannt)
Tavor 0,5 mg für 5 Tage
Doxepin 25 mg für 5 Tage
Mirtazapin 3,35 mg für 7 Tage
Atosil bei Bedarf ca. 15 mg ca. 18 mal eingenommen
dann:
Zyprexa (olanzapin) zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen.
5.2.20 2,5 mg
22.2.20 1,25 mg (Herabsetzung, ohne größere Probleme)
6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: an einigen Tagen muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Magenprobleme (Gefühl einen Klumpen im Mangen zu haben), Verspannungen im HWS/BWS-Bereich, zeitweise Kurzatmigkeit (ggf. vom Magen oder Rücken kommen), ab und an ein Kribbeln im Körper
Mental ein gutes Gefühl auf 0 zu sein. Schlaf weiterhin gut


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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Midema »

Hallo,
Danke dir
manchmal zu viel information, kann auch schade. Mir geht es genau so.
Ich denke, wir haben hier genug gelesen. Jetzt ist durchhalten angesagt. Das ist schwer, aber du hast nur 0,6 mg, denk daran und wird alles gut.
Muss du arbeiten gehen? Wie alt sind deine Kindern? Kannst du dich genügend ausruhen?
Midema
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(Pipemperon 2.5mg zum schlafen) es ging mir so schlecht mit d. Medikament, trotzdem nach dem Artzt emfelung weiter genommen- 4 Wochen lang. Dann selber abgesetzt.
5.09.19 - 20.10.19 Tagesklinik ( Olanzapin 5mg) zum schlafen
1.11.19 - 6.12.19 Stationer (Venlaflaxin 75,
2 Wochen später Olanzapin auf 2,5mg)
08.01.20 Olan. - 2,2mg - Unruhe, Übelkeit, Ängst
12.02.20 Olan. - 1,9mg gleiche Symptome
22.02.20 starke Nervosität, Übelkeit
07.03.20 Olan.- 1,7mg
08.03.20 starke Angstgefühle die ich überhaupt so nicht kenne
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Midema »

Hallo, jetzt habe ich mit d. Arbeit u. d. Kinder gelesen.
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2 Wochen später Olanzapin auf 2,5mg)
08.01.20 Olan. - 2,2mg - Unruhe, Übelkeit, Ängst
12.02.20 Olan. - 1,9mg gleiche Symptome
22.02.20 starke Nervosität, Übelkeit
07.03.20 Olan.- 1,7mg
08.03.20 starke Angstgefühle die ich überhaupt so nicht kenne
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Midema »

Hallo,
jetzt kannst du erst 5.000 € Hilfe gegen d Corona beantragen. Und die entzugerscheinungen werden immer milder. Du muss nich alles haben, was hier steht.
LG
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22.02.20 starke Nervosität, Übelkeit
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo Padma,

Wie wirst Du weiter absetzen. Wenn ich immer nur 10% absetze werde ich dieses Jahr noch nicht fertig damit.
Liebe Grüße
Lapa


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Lyrica (pregabalin)
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Runter von 100mg über 4 Wochen.
1 Woche -25 mg
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3 Woche ./.
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Letzte Lyrica am 27.12.19
Absetzsymptome: innere Unruhe/Akatisie, Schlaflosigkeit, zeitweise auch: diffuse Angstgefühle, Benommenheit, Frieren

Wegen der Absetzsymptome in die Psychiatrie Januar 2020:
Pipamperon 1 x (Dosis unbekannt)
Quetiapin 2 x (Dosis unbekannt)
Tavor 0,5 mg für 5 Tage
Doxepin 25 mg für 5 Tage
Mirtazapin 3,35 mg für 7 Tage
Atosil bei Bedarf ca. 15 mg ca. 18 mal eingenommen
dann:
Zyprexa (olanzapin) zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen.
5.2.20 2,5 mg
22.2.20 1,25 mg (Herabsetzung, ohne größere Probleme)
6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: an einigen Tagen muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Magenprobleme (Gefühl einen Klumpen im Mangen zu haben), Verspannungen im HWS/BWS-Bereich, zeitweise Kurzatmigkeit (ggf. vom Magen oder Rücken kommen), ab und an ein Kribbeln im Körper
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von padma »

hallo Lapa, :)

deine Situation ist mit der von Nora nicht zu vergleichen. Sie hat die PP von Anfang an schlecht vertragen, hatte eine Vielzahl von PP über einen längeren Zeitraum genommen.

Das ist bei dir alles ja ganz anders.

Auch wenn man nie vorhersagen kann, wie lange es dauert, ist es doch gut möglich, dass du diese Sache bald hinter dir hast

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo Padma,
Danke für die aufmunternden Worte. Ich hoffe, Du hast recht und es geht mir bald besser. Ich bewundere Dich für Deine Geduld über einen so langen Zeitraum durchgehalten zu haben. Ich hoffe, es geht Dir gut jetzt ohne PP.

Es fällt mir schwer die Sache mit dem Absetzen aus meinen Gedanken zu verdrängen. Das Thema beherrscht mich einfach. Zudem ist ein normales Leben aufgrund der Symptone nicht möglich und die Symptome und Einschränkungen erinnern mich einfach dauernd an das besch...... Olanzapin.
Liebe Grüße
Lapa


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derzeit noch: an einigen Tagen muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Magenprobleme (Gefühl einen Klumpen im Mangen zu haben), Verspannungen im HWS/BWS-Bereich, zeitweise Kurzatmigkeit (ggf. vom Magen oder Rücken kommen), ab und an ein Kribbeln im Körper
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

Habe gestern noch viel gelesen. Kann es auch sein, dass ich Dauerentzügig bin, wie einige andere hier im Forum? Hab das Lyrica ja zu schnell abgesetzt und die Absetzerscheinungeb wurden mit dem olanzapin gedeckelt. Besonders die Akatisie war schlimm. Ich musste die ganze Zeit laufen.
Liebe Grüße
Lapa


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Jamie
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Jamie »

Hallo Lapa, guten Morgen :)
Kann es auch sein, dass ich Dauerentzügig bin, wie einige andere hier im Forum? Hab das Lyrica ja zu schnell abgesetzt und die Absetzerscheinungeb wurden mit dem olanzapin gedeckelt. Besonders die Akatisie war schlimm. Ich musste die ganze Zeit laufen.
Das ist gut möglich.
Von Dauerentzügigkeit würden wir aber eher bei Benzodiazepinen sprechen, bei AD / NL spricht man von einem (protrahierten) Entzugssyndrom.
Dauerentzügigkeit umfasst nämlich auch die Komponente einen gewissen Drang zu haben das abhängig machende Medikament wieder einzunehmen (craving), wie es bei Sucht oft der Fall ist und das ist eben vorrangig bei Benzodiazepinen so und nicht bei AD / NL, die zwar körperlich abhängig machen, aber nicht süchtig (psychische Abhängigkeit).

Es ist gut möglich, dass du immer noch am viel zu schnellen Absetzen des Pregabalins knabberst.
Wir wissen, dass Deckelungsmedikamente eben oft genug den Entzug nicht richtig auffangen, zudem ist es dann auch schwierig, Absetzsymptome vom alten und Nebenwirkungen von neuen Medikament auseinanderzuhalten.
Es fällt mir schwer die Sache mit dem Absetzen aus meinen Gedanken zu verdrängen. Das Thema beherrscht mich einfach.
Das ist verständlich.
Wenn einem erst einmal die Tragweite des Schlamassels und das Versagen der Medizin und weiter Teile der Ärzteschaft auf vielen Ebenen bewusst wird, kann das einen schon sehr umhertreiben.
Unserer Erfahrung nach ist es trotzdem wichtig zu versuchen, sich von dem Thema ein wenig abzulenken (was wegen der Virussituation momentan besonders schwer ist, ich weiß), weil man sonst dazu neigt zu sehr in sich hineinzuhorchen und sich auf jedes (noch so kleine) Symptom zu fixieren, was die Sache nicht besser macht.
Aber wenn es dir beim Verarbeitungsprozess hilft, dann schaue dich natürlich sehr gerne hier um, lese und stöbere.
Es gibt auch sehr gute kritische Literatur zu dem Thema, vorrangig in Englisch, aber auch ein paar deutsche Bücher. Wenn du Infos brauchst, lass es uns wissen.

Zum Schluss noch eine Bitte. Denkst du noch an die Netiquette und ein Tschüss o.Ä. am Ende?
Dankeschön für dein Verständnis :).

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

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