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Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo zusammen,

Vielen Dank für den lieben Zuspruch. Ich hatte vor 10 Jahren bereits AD und kurzzeitig Olanzapin (2 Monate). Damals alles abgesetzt und 9 richtig gute Jahre gehabt. Olanzapin damals in 2 Monaten ausgeschlichen. Dadurch hatte ich ca. 2 Monate starke Absetzerscheinungen, die ich aber tapfer durchgestanden habe. War aber 10 Jahre Jünger und hatte noch keine Kinder.

Durch die belastenden Lebebsereignisse ist die Angsstörung und Depression wieder durchgebrochen. Durch unglückliche Umstände wieder auf PP gelandet. Das ärgert mich am meisten, da ich ja schon schlechte Erfahrungen hatte.

Heute geht es mir ziemlich schlecht. Habe starkes Gedankenkreisen um das Absetzen und innere Anspannung. Denke, ich steigere mich in die Symptome rein und mache sie dadurch unerträglich. Zumal es mir schon besser ging als jetzt. Ist einfach die Angst so ein schlimmes Medi so lange nehmen zu müssen. Die Angst vor bleibenden Schäden, die Angst, dass die Absetzerscheinungen noch Monate dauern und dadurch auch Existenzängste. Und auch Riesenangst vor dem Absetzprozess und was alles passieren kann.

Ich bin sehr verzweifelt. Am schlimmsten ist die innere Anspannung, die so unerträglich ist. Die war eigentlich schon zwei Wochen ganz weg.

Liebe Grüße
Lars
Liebe Grüße
Lapa


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Diagnose: Generalisierte Angststörung mit innerer Unruhe und depressive Episode

Lyrica (pregabalin)
8 Wochen Einnahme von 100 mg
Runter von 100mg über 4 Wochen.
1 Woche -25 mg
2 Woche -25 mg
3 Woche ./.
4 Woche -50 mg
Letzte Lyrica am 27.12.19
Absetzsymptome: innere Unruhe/Akatisie, Schlaflosigkeit, zeitweise auch: diffuse Angstgefühle, Benommenheit, Frieren

Wegen der Absetzsymptome in die Psychiatrie Januar 2020:
Pipamperon 1 x (Dosis unbekannt)
Quetiapin 2 x (Dosis unbekannt)
Tavor 0,5 mg für 5 Tage
Doxepin 25 mg für 5 Tage
Mirtazapin 3,35 mg für 7 Tage
Atosil bei Bedarf ca. 15 mg ca. 18 mal eingenommen
dann:
Zyprexa (olanzapin) zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen.
5.2.20 2,5 mg
22.2.20 1,25 mg (Herabsetzung, ohne größere Probleme)
6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: an einigen Tagen muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Magenprobleme (Gefühl einen Klumpen im Mangen zu haben), Verspannungen im HWS/BWS-Bereich, zeitweise Kurzatmigkeit (ggf. vom Magen oder Rücken kommen), ab und an ein Kribbeln im Körper
Mental ein gutes Gefühl auf 0 zu sein. Schlaf weiterhin gut


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Straycat
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Straycat »

Lieber Lars,

diese Angst vor dem Ungewissen kenne hier sehr viele und die ist wirklich ganz fies :(
Hast du schon mal in unserem Thread zum Thema "Umgang mit Angst und Panik" gelesen? Vielleicht findest du dort auch etwas hilfreiches. viewtopic.php?f=50&t=11591
Manchen hilft Meditation gegen die innere Angespanntheit, anderen Bewegung. Es ist sehr unterschiedlich.
Am besten du probierst es einfach aus, in moderaten Einheiten (zB einen Spaziergang und nicht gleich Laufen, 5 Minuten Meditation und nicht gleich 20...). So kannst du antesten, was dir gut tut und es dann ggf. etwas steigern.

Lass dich nicht unterkriegen! Es bleibt nicht ewig so :hug:
Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

Ich glaube bei mir vermischen sich Grunderkrankung und Absetzsymptome, wobei die Grunderkrankung wahrscheinlich am schlimmsten ist. Da man nur absetzen soll, wenn man auch psychisch stabil ist, ist wahrscheinlich der falsche Zeitpunkt weiter unterzugehen. Ist diese Minidosis denn überhaupt noch schädlich für mein Hirn? Wird es schwerer abzusetzen, wenn ich die Dosis länger nehme?

Die innere Anspannung ist unerträglich. Ich stehe kurz vor platzen. Ich fühle mich gefangen in dem Medikament ohne Ausweg. Kann nicht mit, kann nicht ohne
Liebe Grüße
Lapa


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11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

.... seid ihr in der Absetzphase krankgeschrieben oder arbeitet ihr?
Liebe Grüße
Lapa


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Jamie
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Jamie »

Hallo Lapa,

wir haben einen Thread zum Thema.
Wie andere absetzen und arbeiten zusammen bekommen und ob - danach wird gelegentlich immer mal wieder gefragt.
Leider habe ich ihn nicht gefunden und das, obwohl ich das Forum ganz gut kenne ;).
Ich frage die anderen aus den Teams, ob sie mir beim Suchen helfen können.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

Habe vorgestern Abend auf rd. 0,5 KG reduziert. Gestern war ein halbwegs guter Tag. Heute habe ich innere Unruhe, die wohl mein Hauptabsetzsymptom ist.

Durchhalten oder wieder aufdosieren?

Da das ja auch bei den letzten Reduktionen und immer mal wieder zwischendurch da war, lässt sich das wohl nicht vermeiden!?
Liebe Grüße
Lapa


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17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
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carlotta
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von carlotta »

Hallo Lapa,
Jamie hat geschrieben:
18.04.2020 14:55
wir haben einen Thread zum Thema.
Wie andere absetzen und arbeiten zusammen bekommen und ob - danach wird gelegentlich immer mal wieder gefragt.
Leider habe ich ihn nicht gefunden und das, obwohl ich das Forum ganz gut kenne ;).
Ich frage die anderen aus den Teams, ob sie mir beim Suchen helfen können.
Den Thread findest Du hier:
viewtopic.php?f=50&t=11945&sid=6139e94d ... 6140d4f873
Lapa hat geschrieben:
18.04.2020 15:27
Habe vorgestern Abend auf rd. 0,5 KG reduziert. Gestern war ein halbwegs guter Tag. Heute habe ich innere Unruhe, die wohl mein Hauptabsetzsymptom ist.
Ich hoffe, Du meinst "mg"?! (Kleiner Scherz, ich mag mir nicht vorstellen, wenn jemand tatsächlich ein halbes kg davon einnehmen würde.)

Und wie meinst Du "rund"? Die Abmessung sollte schon genau sein, Schwankungen mag das ZNS nämlich gar nicht.

Absetzsymptome lassen sich ja oft nicht ganz vermeiden, erst recht wenn das ZNS durch vorherige PP-Erfahrungen schon angeschlagen ist.

Aber nur Du kannst beurteilen, was für Dich tragbar ist und was nicht.

Allerdings solltest Du bedenken, dass zu häufiges Hinauf und Hinunter mit der Dosis dem Nervensystem auch gar nicht guttut.

Ich würde tendenziell noch zuwarten, aber ich kann natürlich nicht beurteilen, wie stark die Symptome sind.

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]

Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

Die innere Anspannung/Unruhe ist sehr stark heute. Schlaf war schlechter als sonst.

Wäre es okay vorübergehend ein paar Tropfen Atosil zur Nacht zu nehmen, um ein wenig die Unruhe rauszunehmen. Besser als Olanzapin ist das doch allemal.
Liebe Grüße
Lapa


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Pipamperon 1 x (Dosis unbekannt)
Quetiapin 2 x (Dosis unbekannt)
Tavor 0,5 mg für 5 Tage
Doxepin 25 mg für 5 Tage
Mirtazapin 3,35 mg für 7 Tage
Atosil bei Bedarf ca. 15 mg ca. 18 mal eingenommen
dann:
Zyprexa (olanzapin) zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen.
5.2.20 2,5 mg
22.2.20 1,25 mg (Herabsetzung, ohne größere Probleme)
6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: an einigen Tagen muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Magenprobleme (Gefühl einen Klumpen im Mangen zu haben), Verspannungen im HWS/BWS-Bereich, zeitweise Kurzatmigkeit (ggf. vom Magen oder Rücken kommen), ab und an ein Kribbeln im Körper
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

Die Unruhe ist sehr stark. Habe das Gefühl nicht still sitzen zu können.

Meine Angst kommt wieder durch. Hatte das ja auch schon nach Lyricaentzug. Kann es sein, das Lyrica oder Olanzapin irreversible Akathesie bei mir ausgelöst haben und das nie wieder weggeht? Panik!
Liebe Grüße
Lapa


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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Jamie »

Hallo Lapa, :)

ich kann dir nicht beantworten, ob Olanzapin oder Pregabalin irreversible Akathisie bei dir ausgelöst haben, keiner kann das.
Also bei Pregabalin denke ich eher weniger, da wird es wohl reversibel sein.
Olanzapin als atypisches NL ist kritischer zu sehen, da man ja mittlerweile weiß, dass deren Nebenwirkungen manchmal auch irreversibel sein können.

Du siehst aber momentan alles durch die Angst- und Panikbrille; - es ist realistischer anzunehmen, dass du zwar unter Akathisie leidest, nicht aber unter irreversibler.
Und die Panik verstärkt natürlich das Unruhegefühl.

Ich bin mir nicht sicher, wie du am besten vorgehen solltest, weil es chaotisch bei dir ist.
Wenn die Zustände durch zu schnelles Entziehen ausgelöst werden, sollte aufdosiert werden und kein anderes Mittel genommen werden.
Wenn du jedoch das Gefühl hast es geht nur mit Atosil, dann arbeite damit.
Von unserer Erfahrung her sollte jedoch primär mit den Stoffen gearbeitet werden, die potentiell das Problem auslösen und wir sind sehr kritisch mit Zusatzsubstanzen, da diese oft genug eine weitere Reizung des ZNS bergen, aber das entscheidet hier jeder für sich selbst.

Alles Gute
wünscht Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


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[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
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    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

Bin jetzt auf 0,27 mg. Die Absetzsymtome beschränken sich auf tageweise Unruhe und teilweise Niedergeschlagenheit. Alles mit Tendenz zur Besserung. Wie soll ich weitermachen 10% runter oder, aufgrund der geringen Dosis auf die Hälfte probieren. Habe Angst, dass das Medi doch noch zu Akathesie oder Dyskenesien führt wenn ich das noch lange nehme oder ist das unwahrscheinlich bei der Minidosis?
Liebe Grüße
Lapa


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Diagnose: Generalisierte Angststörung mit innerer Unruhe und depressive Episode

Lyrica (pregabalin)
8 Wochen Einnahme von 100 mg
Runter von 100mg über 4 Wochen.
1 Woche -25 mg
2 Woche -25 mg
3 Woche ./.
4 Woche -50 mg
Letzte Lyrica am 27.12.19
Absetzsymptome: innere Unruhe/Akatisie, Schlaflosigkeit, zeitweise auch: diffuse Angstgefühle, Benommenheit, Frieren

Wegen der Absetzsymptome in die Psychiatrie Januar 2020:
Pipamperon 1 x (Dosis unbekannt)
Quetiapin 2 x (Dosis unbekannt)
Tavor 0,5 mg für 5 Tage
Doxepin 25 mg für 5 Tage
Mirtazapin 3,35 mg für 7 Tage
Atosil bei Bedarf ca. 15 mg ca. 18 mal eingenommen
dann:
Zyprexa (olanzapin) zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen.
5.2.20 2,5 mg
22.2.20 1,25 mg (Herabsetzung, ohne größere Probleme)
6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: an einigen Tagen muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Magenprobleme (Gefühl einen Klumpen im Mangen zu haben), Verspannungen im HWS/BWS-Bereich, zeitweise Kurzatmigkeit (ggf. vom Magen oder Rücken kommen), ab und an ein Kribbeln im Körper
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Straycat
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Straycat »

Hallo Lapa,

fein, dass sich die Absetzsymptome bei dir in Grenzen halten - das ist ja schon mal eine positive Entwicklung :)
Gerade im unteren Dosisbereich würde ich nicht schneller vorgehen. Das kann durchaus "nach hinten" losgehen. Ich würde mit 10%-Schritten weitermachen an deiner Stelle.

Liebe Grüße,
Cat
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

mein Psychiater hat den Daumen gesenkt und will mir das Olanzapin nicht weiter verschreiben, da ja gar nicht für meine Angststörung zugelassen. Mein Vorrat reicht noch für ein paar Wochen. Werde zur 0 noch einen Zwischenschritt (ca. 3 Wochen möglich) auf 0,125 einlegen. Drückt mir die Daumen das die Landung nicht zu hart wird.

Er hat mir Opipramol gegen die Angststörung gegeben. Möchte ich aber eigentlich nicht nehmen.

Habt Ihr noch einen Tipp gegen die innere Anspannung. Was pflanzliches, oder so?
Liebe Grüße
Lapa


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Jamie
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Jamie »

Hallo Lapa, :)

das ist ja mal wieder echt unmöglich :evil: .
Nicht zu fassen, dass Ärzte einem erst Präparate verordnen, die körperlich abhängig machen und dann die weitere Verordnung ablehnen!

Geh bitte zu deinem Hausarzt und lass dir dort das Olanzapin weiter verordnen, damit du es in den letzten Schritten noch korrekt ausschleichen kannst.
Du wirst zu ihm doch sicher einen besseren Draht haben, oder?
Akzeptiere ggf. Privatrezepte, 70 Tabletten eines Generikums zu 2,5mg kosten um die 26-30€, ich denke das kann man finanziell mal machen, wobei ich denke, der Arzt verordnet es dir auch auf Kasse.

Ich würde keinesfalls Opipramol nehmen. Es kann den Olanzapinentzug nicht deckeln und du hättest ein weiteres Präparat mit ggf. Nebenwirkungen an der Backe.
Habt Ihr noch einen Tipp gegen die innere Anspannung. Was pflanzliches, oder so?
Gegen Unruhezustände und Anspannung können Präparate mit Baldrian-Hopfen, Melisse, Lavendel und Passionsblume helfen, Kytta sedativum enthält zB Baldrian, Hopfen und Passionsblume.
Bitte nichts mit Johanniskraut, das wirkt wie ein SSRI und eher anregend.
Manche finden auch CBD-Öl beruhigend.
Unser Thread: viewtopic.php?f=4&t=12822
Mit dem homöop. Komplexmittel Neurexan kommen auch einige ganz gut zurecht.

Viele Grüße
Jamie
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

habe jetzt sog. Myoklonien in den Beinen und im Bauchbereich. Geht das wieder weg oder sind das schon Spätdyskenesien? Habe mich durch Lesen um Internet ein wenig verrückt gemacht und habe Angst, dass das bleibt.
Liebe Grüße
Lapa


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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Jamie »

Hallo Lapa, :)

leider haben wir keine Glaskugel um dir zu sagen, ob das bleibend ist oder temporär :(.

Fakt ist, NL können Spätdyskinesien als bleibende Schäden verursachen, deine Besorgnis ist daher berechtigt.
Aber da du Symptome hast, die kommen und gehen, kann das auch alles dem Absetzprozess geschuldet sein und damit ist es gut möglich, dass es nichts Gravierendes ist und wieder verschwindet.

Ferner, was ein ganz großes Plus ist, - du hast die Medikamente bislang nur kurz genommen.
Da stehen die Chancen sehr gut, dass das nichts Bleibendes ist.
Ich bin zuversichtlich, wenngleich hier keiner was versprechen kann.

Viele Grüße :group:
Jamie
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

bin mal wieder in Sorge. Nachdem die innere Unruhe endgültig verschwunden ist (nun schon seit 2 Wochen) - jipeee :-) , spüre ich seit einer Woche eine starke Muskelschwäche in den Beinen und Armen. Fühlt sich manchmal so an, als ob Arme und Beine auf Spannung sind und sich deshalb so schwach anfühlen. Objektvierbar ist die Schwäche glaube ich nicht, da ich immer noch zwei Kilometer am Stück spazieren gehen kann. Komisch ist auch, dass ich die Schwäche im Sitzen verspüre, in der Art von Mißempfindungen. Wenn ich gehe, habe ich "Puddingbeine". Abends ist es dann besser mit der Schwäche. Ich habe Angst, dass die Neuroleptika oder das Pregabalin etwas kaputt gemacht haben und es nicht mehr weg geht.

Kann es auch sein, dass das einfach ein Erschöpfungszustand aufgrund der Daueranspannung ist, der nun durchkommt? Falls Absetzerscheinung, wie erklärt sich das?

Viele Grüße

Lars
Liebe Grüße
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Letzte Lyrica am 27.12.19
Absetzsymptome: innere Unruhe/Akatisie, Schlaflosigkeit, zeitweise auch: diffuse Angstgefühle, Benommenheit, Frieren

Wegen der Absetzsymptome in die Psychiatrie Januar 2020:
Pipamperon 1 x (Dosis unbekannt)
Quetiapin 2 x (Dosis unbekannt)
Tavor 0,5 mg für 5 Tage
Doxepin 25 mg für 5 Tage
Mirtazapin 3,35 mg für 7 Tage
Atosil bei Bedarf ca. 15 mg ca. 18 mal eingenommen
dann:
Zyprexa (olanzapin) zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen.
5.2.20 2,5 mg
22.2.20 1,25 mg (Herabsetzung, ohne größere Probleme)
6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: an einigen Tagen muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Magenprobleme (Gefühl einen Klumpen im Mangen zu haben), Verspannungen im HWS/BWS-Bereich, zeitweise Kurzatmigkeit (ggf. vom Magen oder Rücken kommen), ab und an ein Kribbeln im Körper
Mental ein gutes Gefühl auf 0 zu sein. Schlaf weiterhin gut


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Willst Du aus einem kleinen Problem ein großes machen, nimm Psychopharmaka! Einmal und nie wieder!!!

padma
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von padma »

hallo Lars, :)

Muskelschwäche, insbesonders auch in den Beinen,ist ein häufiges Absetzsymptom. Gib Muskelschwäche mal in die Suche ein, da gibt es viele Treffer.
Kann es auch sein, dass das einfach ein Erschöpfungszustand aufgrund der Daueranspannung ist, der nun durchkommt?
Das ist denkbar. Der Organismus leistet im Entzug Schwerstarbeit und hat dann nicht mehr soviel Kapazitäten für die anderen Funktionen.

Psychopharmaka wirken sich auch auf den Muskeltonus aus, da muss sich erst wieder ein Normalzustand einstellen.

Ein Missempfindung kann es natürlich auch sein, dass das Gehirn die Signale von den Muskeln nicht richtig verarbeitet.

Ich sehe, du bist auf 0. Das war jetzt etwas schnell und der letzte Schritt auf 0 kann sowieso mehr Probleme machen.
Ich drücke dir die Daumen, dass du es gut verkraftest.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

kennt jemand einen verständnisvollen Psychiater im Raum Bremen/Oldenburg, der auch mit der Absetzproblematik vertraut ist?

Liebe Grüße

Lapa
Liebe Grüße
Lapa


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Diagnose: Generalisierte Angststörung mit innerer Unruhe und depressive Episode

Lyrica (pregabalin)
8 Wochen Einnahme von 100 mg
Runter von 100mg über 4 Wochen.
1 Woche -25 mg
2 Woche -25 mg
3 Woche ./.
4 Woche -50 mg
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Pipamperon 1 x (Dosis unbekannt)
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25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
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Murmeline
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Murmeline »

Hallo Lapa,

in Bremen gibt es eine Absetzgruppe. Infos gibt es hier:
https://www.ameos.eu/standorte/ameos-we ... e8e0af6306

Ich glaube, für die Teilnahme besteht aktuell eine Warteliste. Aber vielleicht magst du da mal nachfragen.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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