Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

 ! Nachricht von: Oliver
Wenn Deine Signatur nicht mehr richtig dargestellt wird, dann geh bitte in Dein Profil und schicke die unveränderte Signatur nochmal ab. Wenn das nicht geht, mache eine kleine Änderung und schick sie nochmal ab.

Wenn irgend etwas nicht in Ordnung ist, oder bei Fragen bitte hier schreiben: viewforum.php?f=17



Liebe Mitglieder des ADFD, liebe Interessierte.
Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Svenja: Duloxetin ausschleichen

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Svenja
Beiträge: 18
Registriert: 03.10.2019 21:52
Hat sich bedankt: 20 Mal
Danksagung erhalten: 31 Mal

Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Svenja »

Hallo liebe Mitstreiter,

ich nenne mich hier Svenja, bin 47 Jahre alt und nehme seit fast 15 Jahren Antidepressiva. Jeder Versuch, davon loszukommen ist bisher kläglich gescheitert. Ich war resigniert und habe nicht mehr daran geglaubt, dass ein komplettes Absetzen überhaupt möglich ist.

Da habe ich Angang Oktober letzten Jahres euer Forum entdeckt. Ich bin total begeistert davon und lese seitdem still mit. Es ist also doch möglich, davon wegzukommen. Auch wenn der Weg lang und steinig wird. Ich habe mich mit der Kügelchenmethode beschäftigt und losgelegt (s. auch meine Signatur). Ich habe bisher 3 Absetzschritte unternommen und festgestellt, dass die negativen Symptome stets stärker wurden und länger anhielten. Deshalb werde ich die Intervalle verlängern. Ich denke, mein Körper und mein Gehirn benötigen mindestens 3 Monate Zeit bis zur nächsten Dosisreduktion. Ich hoffe, dass ich dadurch die Symptome abmildern kann.

Im Moment fühle ich mich psychisch stabil trotz Corona.

Liebe Grüße und haltet durch. Alles wird gut.
Svenja
1998 erste Depression - Tiefenpsychologische Therapie - keine Medikamente
2005 mittelschwere Depression - Mirtazapin und Venlaflaxin
2006 Depression - Verhaltenstherapie - Mirtazapin und Duloxetin
Im weiteren Verlauf Mirtazapin abgesetzt. Duloxetin 30 mg - etliche Absetzversuche gescheitert- erneute Depression wenn nicht schnell genug wieder eindosiert
2013 Lamotrigin soll Dulocetin ersetzen - funktioniert nicht - Lamotrigin wieder abgesetzt
2017: MBSR-Kurs, seitdem tägliche Meditation

bis 02.10.2019: 30 mg Duloxetin
ab 03.10.2019: 27 mg - keine Symptome
ab 24.11.2019: 24,3 mg - nach ca. 3 Wochen Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme, hält ca. 2 Wochen an
ab 24.01.2020: 23,1 mg - nach 2 Wochen sehr gereizt, schlechte Laune, übersteigertes Schmerzempfinden, hält den ganzen Februar an
ab 30.05.2020: 22,0 mg

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19484
Registriert: 04.02.2013 22:37
Hat sich bedankt: 6968 Mal
Danksagung erhalten: 9378 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Jamie »

Liebe Svenja,

willkommen im Forum :).

Wenn du schon 15 Jahre AD nimmst und jetzt bereits 7mg Duloxetin loswerden konntest, dann ist das ja schon ein prima Erfolg.
Es ist sehr gut, dass du dir Zeit lassen willst und dich nicht stresst.

Ich wünsche dir alles Gute, melde dich gerne bei Fragen / Problemen :).

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 3373
Registriert: 16.01.2018 18:23
Wohnort: Bayern
Hat sich bedankt: 321 Mal
Danksagung erhalten: 1447 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Towanda »

Hallo Svenja,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

[highlight=yellow][highlight=yellow][highlight=yellow]Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).[/highlight][/highlight][/highlight]

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße,

Towanda
► Text zeigen

13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Ajnevs
Beiträge: 100
Registriert: 19.12.2018 00:10
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Ajnevs »

Hallo Svenja,

ich wünsche dir viel Erfolg.

Wir können uns gern austauschen wenn du magst.
Ich bin aktuell bei 27mg Duloxerin.

Viele Grüße von
Svenja ;-)
Diagnose: Wochenbettdepression (Juli 2015)

Einnahme von Duloxetin und Fluanxol ab Aug 2015
ab Januar 2016 insgesamt 120 mg Duloxetin, 2mg Fluanxol

Reduktion ab Frühjahr 2017: Duloxetin jeweils um 30 mg alle 3 Wochen nach Absprache mit der Ärztin, Fluanxol um je 0.5 mg

im Juni 17 Duloxetin auf 30 mg reduziert und Fluanxol auf 0 mg; heftige Absetzsymptome ; Klinikaufenthalt erforderlich

Dortige Aufdosierung auf 120 mg Duloxetin und 1 mg Fluanxol

Nach Absprache mit meiner Ärztin zunächst Fluanxol erfolgreich abgesetzt zum Ende 2017

Beginn der Reduktion des Duloxetin Ende 17
- 3 Monate 105 mg
- 3 Monate 90 mg
- 3 Monate 75 mg
- 3 Monate 60 mg

ab Dez 18 Reduktion auf 45 mg - stärkere Entzugssymptome als vorher

19.12.18 Erhöhung auf 46 mg Duloxetin

30.12.18 Erhöhung auf 48 mg Duloxetin - Einschlafprobleme, Reizbarkeit, Ohrgeräusche

08.01.2019 Erhöhung auf 50 mg

01.03.2019 Reduktion auf 47.5 mg
14.04.2019 Reduktion auf 45 mg
02.06.2019 Reduktion auf 40 mg
08.07.2019 Reduktion auf 35 mg
05.08.2019 Reduktion auf 31 mg
23.09.2019 Reduktion auf 28 mg
10.10.2019 Erhöhung auf 28.5 mg

November 2019 Absetzen der Anti-Baby-Pille

27.03.2020 Reduktion auf 27 mg
Seit Woche 5 verstärkt Entzugssymptome; neu dabei: Kopfschmerzen, Nackenverspannungen

Ab Mai über 3 Wochen 0.5 mg reduziert (3 Kügelchen, wöchentlich eins weggelassen) - 26.5 mg
Entzugssymptome vorhanden, aushaltbarer, kürzere und mildere Wellen bekannter Symptome, getriggert durch den Hormonstatus (Tage über den Eisprung waren furchtbar!)

07.07.2020 26 mg

Svenja
Beiträge: 18
Registriert: 03.10.2019 21:52
Hat sich bedankt: 20 Mal
Danksagung erhalten: 31 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Svenja »

Hallo Svenja,

ja gerne. In deiner Signatur habe ich gesehen, dass du eine lange Pause gemacht hast. Vielleicht bekommst du dadurch bei einer Reduktion von 1,5 mg gar keine Symptome. Ich möchte mir bis zum nächsten Schritt auch 3 oder 4 Monate Zeit lassen. Der Februar war mir etwas zu arg.

Alles Gute und liebe Grüße
"Svenja"
1998 erste Depression - Tiefenpsychologische Therapie - keine Medikamente
2005 mittelschwere Depression - Mirtazapin und Venlaflaxin
2006 Depression - Verhaltenstherapie - Mirtazapin und Duloxetin
Im weiteren Verlauf Mirtazapin abgesetzt. Duloxetin 30 mg - etliche Absetzversuche gescheitert- erneute Depression wenn nicht schnell genug wieder eindosiert
2013 Lamotrigin soll Dulocetin ersetzen - funktioniert nicht - Lamotrigin wieder abgesetzt
2017: MBSR-Kurs, seitdem tägliche Meditation

bis 02.10.2019: 30 mg Duloxetin
ab 03.10.2019: 27 mg - keine Symptome
ab 24.11.2019: 24,3 mg - nach ca. 3 Wochen Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme, hält ca. 2 Wochen an
ab 24.01.2020: 23,1 mg - nach 2 Wochen sehr gereizt, schlechte Laune, übersteigertes Schmerzempfinden, hält den ganzen Februar an
ab 30.05.2020: 22,0 mg

Ajnevs
Beiträge: 100
Registriert: 19.12.2018 00:10
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Ajnevs »

Hey,

ja, ich brauchte diese Pause - und sie hat soooo gut getan. Gönne sie dir, absetzen ist anstrengend. Jedenfalls bei mir.

Ich merke jetzt schon nach ein paar Tagen diese bleierne Müdigkeit und die Aggressionen.

Bis bald,
liebe Grüße
Diagnose: Wochenbettdepression (Juli 2015)

Einnahme von Duloxetin und Fluanxol ab Aug 2015
ab Januar 2016 insgesamt 120 mg Duloxetin, 2mg Fluanxol

Reduktion ab Frühjahr 2017: Duloxetin jeweils um 30 mg alle 3 Wochen nach Absprache mit der Ärztin, Fluanxol um je 0.5 mg

im Juni 17 Duloxetin auf 30 mg reduziert und Fluanxol auf 0 mg; heftige Absetzsymptome ; Klinikaufenthalt erforderlich

Dortige Aufdosierung auf 120 mg Duloxetin und 1 mg Fluanxol

Nach Absprache mit meiner Ärztin zunächst Fluanxol erfolgreich abgesetzt zum Ende 2017

Beginn der Reduktion des Duloxetin Ende 17
- 3 Monate 105 mg
- 3 Monate 90 mg
- 3 Monate 75 mg
- 3 Monate 60 mg

ab Dez 18 Reduktion auf 45 mg - stärkere Entzugssymptome als vorher

19.12.18 Erhöhung auf 46 mg Duloxetin

30.12.18 Erhöhung auf 48 mg Duloxetin - Einschlafprobleme, Reizbarkeit, Ohrgeräusche

08.01.2019 Erhöhung auf 50 mg

01.03.2019 Reduktion auf 47.5 mg
14.04.2019 Reduktion auf 45 mg
02.06.2019 Reduktion auf 40 mg
08.07.2019 Reduktion auf 35 mg
05.08.2019 Reduktion auf 31 mg
23.09.2019 Reduktion auf 28 mg
10.10.2019 Erhöhung auf 28.5 mg

November 2019 Absetzen der Anti-Baby-Pille

27.03.2020 Reduktion auf 27 mg
Seit Woche 5 verstärkt Entzugssymptome; neu dabei: Kopfschmerzen, Nackenverspannungen

Ab Mai über 3 Wochen 0.5 mg reduziert (3 Kügelchen, wöchentlich eins weggelassen) - 26.5 mg
Entzugssymptome vorhanden, aushaltbarer, kürzere und mildere Wellen bekannter Symptome, getriggert durch den Hormonstatus (Tage über den Eisprung waren furchtbar!)

07.07.2020 26 mg

Svenja
Beiträge: 18
Registriert: 03.10.2019 21:52
Hat sich bedankt: 20 Mal
Danksagung erhalten: 31 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Svenja »

Hallo Svenja,

schade. Ich dachte, wenn man die Pause lang genug zieht, dann gibt es vielleicht kein oder nur leichte Symptome.

Ich hoffe, dass es bei dir nicht so derb wird und nicht so lange dauert. Du weißt ja sicherlich, was dir gut tut. Bei mir sind es laaaaange Spaziergänge an der frischen Luft.

Alles Gute. Ich drücke alle Daumen.

Liebe Grüße
1998 erste Depression - Tiefenpsychologische Therapie - keine Medikamente
2005 mittelschwere Depression - Mirtazapin und Venlaflaxin
2006 Depression - Verhaltenstherapie - Mirtazapin und Duloxetin
Im weiteren Verlauf Mirtazapin abgesetzt. Duloxetin 30 mg - etliche Absetzversuche gescheitert- erneute Depression wenn nicht schnell genug wieder eindosiert
2013 Lamotrigin soll Dulocetin ersetzen - funktioniert nicht - Lamotrigin wieder abgesetzt
2017: MBSR-Kurs, seitdem tägliche Meditation

bis 02.10.2019: 30 mg Duloxetin
ab 03.10.2019: 27 mg - keine Symptome
ab 24.11.2019: 24,3 mg - nach ca. 3 Wochen Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme, hält ca. 2 Wochen an
ab 24.01.2020: 23,1 mg - nach 2 Wochen sehr gereizt, schlechte Laune, übersteigertes Schmerzempfinden, hält den ganzen Februar an
ab 30.05.2020: 22,0 mg

Ajnevs
Beiträge: 100
Registriert: 19.12.2018 00:10
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Ajnevs »

Guten Morgen!

Momentan würde ich die Symptome unter "leicht" verbuchen...und warte jetzt einfach mal ab wie es sich entwickelt.

Aber die Pause hat mir Mut gemacht. Ich konnte mich wirklich stabilisieren.

Jetzt reduziere ich in kleineren Schritten, nicht mehr 10%. Solange das eben geht. Und hoffe, dass es nicht so schlimm wird.

Ich mache jetzt online Yoga...total gut. Das bietet meine Yogalehrerin an. Das tut mir gut.
Und ich hab ein Pony, da fahre ich jetzt hin...das ist gut für die Seele.

Lass es dir gut gehen, genieß deine Pause,
bis bald,
Svenja
Diagnose: Wochenbettdepression (Juli 2015)

Einnahme von Duloxetin und Fluanxol ab Aug 2015
ab Januar 2016 insgesamt 120 mg Duloxetin, 2mg Fluanxol

Reduktion ab Frühjahr 2017: Duloxetin jeweils um 30 mg alle 3 Wochen nach Absprache mit der Ärztin, Fluanxol um je 0.5 mg

im Juni 17 Duloxetin auf 30 mg reduziert und Fluanxol auf 0 mg; heftige Absetzsymptome ; Klinikaufenthalt erforderlich

Dortige Aufdosierung auf 120 mg Duloxetin und 1 mg Fluanxol

Nach Absprache mit meiner Ärztin zunächst Fluanxol erfolgreich abgesetzt zum Ende 2017

Beginn der Reduktion des Duloxetin Ende 17
- 3 Monate 105 mg
- 3 Monate 90 mg
- 3 Monate 75 mg
- 3 Monate 60 mg

ab Dez 18 Reduktion auf 45 mg - stärkere Entzugssymptome als vorher

19.12.18 Erhöhung auf 46 mg Duloxetin

30.12.18 Erhöhung auf 48 mg Duloxetin - Einschlafprobleme, Reizbarkeit, Ohrgeräusche

08.01.2019 Erhöhung auf 50 mg

01.03.2019 Reduktion auf 47.5 mg
14.04.2019 Reduktion auf 45 mg
02.06.2019 Reduktion auf 40 mg
08.07.2019 Reduktion auf 35 mg
05.08.2019 Reduktion auf 31 mg
23.09.2019 Reduktion auf 28 mg
10.10.2019 Erhöhung auf 28.5 mg

November 2019 Absetzen der Anti-Baby-Pille

27.03.2020 Reduktion auf 27 mg
Seit Woche 5 verstärkt Entzugssymptome; neu dabei: Kopfschmerzen, Nackenverspannungen

Ab Mai über 3 Wochen 0.5 mg reduziert (3 Kügelchen, wöchentlich eins weggelassen) - 26.5 mg
Entzugssymptome vorhanden, aushaltbarer, kürzere und mildere Wellen bekannter Symptome, getriggert durch den Hormonstatus (Tage über den Eisprung waren furchtbar!)

07.07.2020 26 mg

Svenja
Beiträge: 18
Registriert: 03.10.2019 21:52
Hat sich bedankt: 20 Mal
Danksagung erhalten: 31 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Svenja »

Hallo alle miteinander,

ich bin jetzt in der 4. Woche nach der Reduktion. Bis Ende der 3. Woche hatte ich nur leichte Symptome. Das ging ganz gut. Aber seit Montag habe ich Angst.Gerade vormittags und tagsüber. Abends ist es besser. Aber am nächsten Tag wieder das gleiche. Es belastet mich sehr.

Liebe Grüße Svenja
1998 erste Depression - Tiefenpsychologische Therapie - keine Medikamente
2005 mittelschwere Depression - Mirtazapin und Venlaflaxin
2006 Depression - Verhaltenstherapie - Mirtazapin und Duloxetin
Im weiteren Verlauf Mirtazapin abgesetzt. Duloxetin 30 mg - etliche Absetzversuche gescheitert- erneute Depression wenn nicht schnell genug wieder eindosiert
2013 Lamotrigin soll Dulocetin ersetzen - funktioniert nicht - Lamotrigin wieder abgesetzt
2017: MBSR-Kurs, seitdem tägliche Meditation

bis 02.10.2019: 30 mg Duloxetin
ab 03.10.2019: 27 mg - keine Symptome
ab 24.11.2019: 24,3 mg - nach ca. 3 Wochen Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme, hält ca. 2 Wochen an
ab 24.01.2020: 23,1 mg - nach 2 Wochen sehr gereizt, schlechte Laune, übersteigertes Schmerzempfinden, hält den ganzen Februar an
ab 30.05.2020: 22,0 mg

Straycat
Teamunterstützung
Beiträge: 3714
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 2412 Mal
Danksagung erhalten: 1706 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Straycat »

Liebe Svenja,

oje, das tut mir leid, dass dich gerade die Angst quält :( Das kann wirklich ein sehr fieses Absetzsymptom sein :hug:
Oft kommen Absetzsymptome ja etwas zeitverzögert. Deshalb sind auch ausreichend lange Pausen zwischen den Reduktionen so wichtig. Jeder reagiert ja individuell und manchmal braucht es uU auch etwas länger, bis man sich auf einer Dosis stabilisiert.

Hast du es schon mal mit etwas Süßem (z.B. ein Stück Schokolade oder Müsliriegel) gleich in der Früh probiert? In der Früh ist der Cortisolspiegel ja am höchsten und das löst bei vielen mit gereiztem ZNS schnell mal Panikschübe aus. Durch die Insulinausschüttung kann man da etwas "gegenhalten".

Ich wünsch dir alles Gute!
Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

Straycat
Teamunterstützung
Beiträge: 3714
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 2412 Mal
Danksagung erhalten: 1706 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Straycat »

P.S. Falls du den Thread noch nicht kennst: viewtopic.php?f=50&t=15126 Dort wird das mit der morgendlichen Cortisolausschüttung sehr gut erklärt. :)

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

Ajnevs
Beiträge: 100
Registriert: 19.12.2018 00:10
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Ajnevs »

Hey Svenja,

Es kommt ja leider oft so zeitversetzt mit den Symptomen. Ich wünsche dir, dass es bald wieder besser wird.

Bei mir ist auch oft die 4. Woche schlimm. Nach der 6. wird es langsam besser.

Leider hab ich keinen guten Tipp "gegen" die Angst...mir hilft am meisten sie anzunehmen.

Liebe Grüße an dich,
Svenja
Diagnose: Wochenbettdepression (Juli 2015)

Einnahme von Duloxetin und Fluanxol ab Aug 2015
ab Januar 2016 insgesamt 120 mg Duloxetin, 2mg Fluanxol

Reduktion ab Frühjahr 2017: Duloxetin jeweils um 30 mg alle 3 Wochen nach Absprache mit der Ärztin, Fluanxol um je 0.5 mg

im Juni 17 Duloxetin auf 30 mg reduziert und Fluanxol auf 0 mg; heftige Absetzsymptome ; Klinikaufenthalt erforderlich

Dortige Aufdosierung auf 120 mg Duloxetin und 1 mg Fluanxol

Nach Absprache mit meiner Ärztin zunächst Fluanxol erfolgreich abgesetzt zum Ende 2017

Beginn der Reduktion des Duloxetin Ende 17
- 3 Monate 105 mg
- 3 Monate 90 mg
- 3 Monate 75 mg
- 3 Monate 60 mg

ab Dez 18 Reduktion auf 45 mg - stärkere Entzugssymptome als vorher

19.12.18 Erhöhung auf 46 mg Duloxetin

30.12.18 Erhöhung auf 48 mg Duloxetin - Einschlafprobleme, Reizbarkeit, Ohrgeräusche

08.01.2019 Erhöhung auf 50 mg

01.03.2019 Reduktion auf 47.5 mg
14.04.2019 Reduktion auf 45 mg
02.06.2019 Reduktion auf 40 mg
08.07.2019 Reduktion auf 35 mg
05.08.2019 Reduktion auf 31 mg
23.09.2019 Reduktion auf 28 mg
10.10.2019 Erhöhung auf 28.5 mg

November 2019 Absetzen der Anti-Baby-Pille

27.03.2020 Reduktion auf 27 mg
Seit Woche 5 verstärkt Entzugssymptome; neu dabei: Kopfschmerzen, Nackenverspannungen

Ab Mai über 3 Wochen 0.5 mg reduziert (3 Kügelchen, wöchentlich eins weggelassen) - 26.5 mg
Entzugssymptome vorhanden, aushaltbarer, kürzere und mildere Wellen bekannter Symptome, getriggert durch den Hormonstatus (Tage über den Eisprung waren furchtbar!)

07.07.2020 26 mg

Svenja
Beiträge: 18
Registriert: 03.10.2019 21:52
Hat sich bedankt: 20 Mal
Danksagung erhalten: 31 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Svenja »

Hallo Cat, hallo Svenja,

vielen lieben Dank für eure Antworten. Das mit dem Süßen ist ein guter Tipp. Ich habe es gleich probiert und es hilft auch etwas. Die Angst ist noch da aber nicht mehr so schlimm. Jetzt ist die 4. Woche vorbei. Ich hoffe es wird bald besser. Den Zusammenhang zwischen Angst und Cortisol kannte ich noch nicht. Vielen Dank für die Information.

Liebe Svenja,
eigentlich wollte ich auch um 1,5 mg reduzieren, da es dir im Frühjahr so schlecht dabei ging, habe ich mich entschieden nur die reichlich 1 mg zu machen und bin unheimlich froh darüber. Ich hoffe dir geht es momentan gut und du hast dich wieder stabilisiert.

Allen noch einen schönen Restsonntag.

Liebe Grüße Svenja
1998 erste Depression - Tiefenpsychologische Therapie - keine Medikamente
2005 mittelschwere Depression - Mirtazapin und Venlaflaxin
2006 Depression - Verhaltenstherapie - Mirtazapin und Duloxetin
Im weiteren Verlauf Mirtazapin abgesetzt. Duloxetin 30 mg - etliche Absetzversuche gescheitert- erneute Depression wenn nicht schnell genug wieder eindosiert
2013 Lamotrigin soll Dulocetin ersetzen - funktioniert nicht - Lamotrigin wieder abgesetzt
2017: MBSR-Kurs, seitdem tägliche Meditation

bis 02.10.2019: 30 mg Duloxetin
ab 03.10.2019: 27 mg - keine Symptome
ab 24.11.2019: 24,3 mg - nach ca. 3 Wochen Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme, hält ca. 2 Wochen an
ab 24.01.2020: 23,1 mg - nach 2 Wochen sehr gereizt, schlechte Laune, übersteigertes Schmerzempfinden, hält den ganzen Februar an
ab 30.05.2020: 22,0 mg

Ajnevs
Beiträge: 100
Registriert: 19.12.2018 00:10
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Ajnevs »

Hey,

Zum Glück warst du so vorsichtig. Es wird bestimmt bald besser.

Meine letzte Reduktion ist sechs Wochen her, nur 0.5 mg. Das reicht mir schon. Hab zwar nur leichtere Symptome, aber die reichen mir.

Bei uns ist halt Schneckentempo angesagt.

LG
Svenja
Diagnose: Wochenbettdepression (Juli 2015)

Einnahme von Duloxetin und Fluanxol ab Aug 2015
ab Januar 2016 insgesamt 120 mg Duloxetin, 2mg Fluanxol

Reduktion ab Frühjahr 2017: Duloxetin jeweils um 30 mg alle 3 Wochen nach Absprache mit der Ärztin, Fluanxol um je 0.5 mg

im Juni 17 Duloxetin auf 30 mg reduziert und Fluanxol auf 0 mg; heftige Absetzsymptome ; Klinikaufenthalt erforderlich

Dortige Aufdosierung auf 120 mg Duloxetin und 1 mg Fluanxol

Nach Absprache mit meiner Ärztin zunächst Fluanxol erfolgreich abgesetzt zum Ende 2017

Beginn der Reduktion des Duloxetin Ende 17
- 3 Monate 105 mg
- 3 Monate 90 mg
- 3 Monate 75 mg
- 3 Monate 60 mg

ab Dez 18 Reduktion auf 45 mg - stärkere Entzugssymptome als vorher

19.12.18 Erhöhung auf 46 mg Duloxetin

30.12.18 Erhöhung auf 48 mg Duloxetin - Einschlafprobleme, Reizbarkeit, Ohrgeräusche

08.01.2019 Erhöhung auf 50 mg

01.03.2019 Reduktion auf 47.5 mg
14.04.2019 Reduktion auf 45 mg
02.06.2019 Reduktion auf 40 mg
08.07.2019 Reduktion auf 35 mg
05.08.2019 Reduktion auf 31 mg
23.09.2019 Reduktion auf 28 mg
10.10.2019 Erhöhung auf 28.5 mg

November 2019 Absetzen der Anti-Baby-Pille

27.03.2020 Reduktion auf 27 mg
Seit Woche 5 verstärkt Entzugssymptome; neu dabei: Kopfschmerzen, Nackenverspannungen

Ab Mai über 3 Wochen 0.5 mg reduziert (3 Kügelchen, wöchentlich eins weggelassen) - 26.5 mg
Entzugssymptome vorhanden, aushaltbarer, kürzere und mildere Wellen bekannter Symptome, getriggert durch den Hormonstatus (Tage über den Eisprung waren furchtbar!)

07.07.2020 26 mg

Dawi54
Beiträge: 90
Registriert: 11.07.2018 13:37
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Dawi54 »

Hallo ihr beiden Svenjas.
ich würde mich auch gerne bei euch einklinken, da ihr das gleiche Medikament reduziert und auch fast bei der gleichen Dosis seid.
Also wenn ihr wollt...
Liebe Grüße DAWI
[spoil]1998 erste Diagnose Depression
1999 Doxepin 50mg bis Okt. 2000 genommen, guter Erfolg, abgesetzt
Feb. 2001 50mg, Juli 2001 halbe Dosis, Sept.2001 abgesetzt
Nov. 2001 ohne Wirkung
Dez.2001 Klinik Umstellung auf Paroxetin 20mg
gute Wirkung bis Sept.2002 Dosis auf 30mg erhöht
Oktober 2002 20mg
Juli 2003 Fluxetin, nicht vertragen, Umstellung auf Citalopram 20mg
Mai 2004 Dosis erhöht auf 30mg bis Mai 2005 weiter genommen
Mai 2005 Lithium verordnet (Dosis?) angeblich zur Verhütung von Rückfällen
Juni 2006 Citalopram auf 20mg reduziert--> Rückfall
Seit Aug 2006 L-Thyroxin 75mg Hashimoto
Nov 2006 Lithium 2 Wochen reduziert, dann abgesetzt
April 2007Citalopram abgesetzt, fühlte mich super
Ende Mai Schwindel,Übelkeit usw.
Mai 2007 L-Thyroxin auf 100mg erhöht
August 2007 starke Depression wieder Citalopram 30mg
Sep. Citalopram 40mg erhöht plus Tavor als Notfallmedikament
Ende Sep. auf eigenen Wunsch Klinik-->2Tage Tavor dann Venlafaxin 75mg
Ängste und Übelkeit
nach 2 Wochen Venlafaxi 125mg
Entlassung Okt 2007
Mitte Nov Übelkeit, Ängste
Ende Nov Cipralex 20mg und Pregabalin 75mg gegen Ängste
Gute Wirkung bis Aug 2008, Dosis red. 10mg Cipralex
Sept. 08 vermehrt Ängste und Morgentief
Nov. 08 Dosis gest. 15mg Cipralex nach 4 Wochen 20mg Cipralex
Dez.2008 Pregabalin erhöht auf 2x 75mg
behandelnder Arzt erklärt, er könne mir nicht mehr helfen
Jan.2009 neuer Arzt, Verhaltenstherapie zusätzlich
Nov.2009 Cipralex auf 10mg
Jan 2010 Cipralex auf 20mg
April Notfallambulanz Klinikum Tavor als Notfallmedikament danach beim Arzt
Umstellung auf Duloxetin 30mg weiter extreme Ängste und Panik
Auf 60mg erhöht nach 1 Woche immer noch nervös (wie Prüfungsangst)
Ab 30.4.2010 Pregabalin 75mg sofortiges Wohlbefinden nur etwas Schwindel und Müdigkeit
Nach 1Woche wieder etwas abgeschwächte Beschwerden
Mai 2010 Pregabalin 2x 75mg
Dezember 2010 Kur in einer psychiatrischen Klinik.
Seit dieser Zeit irgendwann abends immer die zweite Dosis Pregabalin vergessen und somit auf 75mg reduziert.
60mg Duloxetin und 75mg Pregabalin.8 Jahre keine Probleme.
Juni 2018:Absetzwunsch
Die Ärztin empfahl mir im täglichen Wechsel 60mg/30mg einzunehmen.
Nach 3 Wochen erste Absetzsymptome. :(
Seit 15.7.18 60mg Duloxetin 10% Reduzierung = 56mg
21.7. Nicht mehr so nervös und hibbelig.
15.8.18 : 48mg
Nach einer Woche Unruhe, Übelkeit, Zittern und Weinen ohne Grund,häufige Mundtrockenheit.
Vom 9.9. bis 11.9. ziemliche Absetzerscheinungen danach wieder stabil
Ab 17.9. Reduzieung auf 45mg statt 43mg
Ab 1.10. auf 43mg
Ab 1.11 auf 39 mg
1.12. 35mg
1.1.19 30mg
Ab 3.Woche wieder Absetzersch.
21.1.19 aufdosiert auf 31,5mg
ab 3.3.19 nochmal 1mg aufdosiert
18.4.19 zweiter Versuch 30mg :D
13.6.19 27mg
14.7.19 24,6mg
26.8.19 22,2mg
28.9.19 20mg
28.10.19 18,8mg
9.11.( +1mg)weil Rechenfehler im Sept.19,8mg
12.12. 16,1mg
20.01.2020 +1mg da Absetzersch.
20.02.20 +1mg 17,1mg "
13.5.Panikattacke, Übelkeit +3Kgl. 18mg
seit 14.5. Lorazepam als Notfallmedi
20.5. wieder Ängste usw.
27.5. besser
2.6. wieder schlimm
6.6. 1/2 Lorazepam
besser bis 15.6.
15.6. 1 Lorazepam, Angstattacke
besser bis 23.6.
26.6. 1Loraz.starke Übelkeit,Angst
1.7. 1Loraz.Weinkrämpfe
bis 15.7. schwankend, sehr nervös
15.7. 2Kügelchen aufdosiert ca. 18,5mg

Svenja
Beiträge: 18
Registriert: 03.10.2019 21:52
Hat sich bedankt: 20 Mal
Danksagung erhalten: 31 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Svenja »

Hallo Dawi,

sehr gerne. Ich lese auch immer in deinem Thread. :hug:

Kurzes Update von mir. Ich bin jetzt ca. 6 Wochen nach der letzten Reduktion. Es ist deutlich besser geworden. Jede Menge Süßes hat gegen die morgentliche Angst geholfen. Die ist Gott sei Dank weg. Innerliche Unruhe überkommt mich immer mal wieder. Autogenes Training und Meditation hilft ganz gut dagegen.

Liebe Grüße
Svenja
1998 erste Depression - Tiefenpsychologische Therapie - keine Medikamente
2005 mittelschwere Depression - Mirtazapin und Venlaflaxin
2006 Depression - Verhaltenstherapie - Mirtazapin und Duloxetin
Im weiteren Verlauf Mirtazapin abgesetzt. Duloxetin 30 mg - etliche Absetzversuche gescheitert- erneute Depression wenn nicht schnell genug wieder eindosiert
2013 Lamotrigin soll Dulocetin ersetzen - funktioniert nicht - Lamotrigin wieder abgesetzt
2017: MBSR-Kurs, seitdem tägliche Meditation

bis 02.10.2019: 30 mg Duloxetin
ab 03.10.2019: 27 mg - keine Symptome
ab 24.11.2019: 24,3 mg - nach ca. 3 Wochen Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme, hält ca. 2 Wochen an
ab 24.01.2020: 23,1 mg - nach 2 Wochen sehr gereizt, schlechte Laune, übersteigertes Schmerzempfinden, hält den ganzen Februar an
ab 30.05.2020: 22,0 mg

Ajnevs
Beiträge: 100
Registriert: 19.12.2018 00:10
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Ajnevs »

Hey Svenja,

Schön, dass es bergauf geht. 6 Wochen dauert es bei mir auch immer in etwa.

Hast du mal einen Kurs belegt für Autogenes Training? Oder hast du dir eine Anleitung irgendwo besorgt?
Ich würde auch gern was zur Entspannung machen - ich versuchs immer mal mit dem Bodyscan, aber oft schaffe ich es nicht.

@Dawi: super, ich finde es toll, dass wir uns haben zum Austauschen...auch wenn ich wünschte , dass es uns nicht getroffen hätte (sondern einfach niemanden)...

Liebe Grüße Svenja
Diagnose: Wochenbettdepression (Juli 2015)

Einnahme von Duloxetin und Fluanxol ab Aug 2015
ab Januar 2016 insgesamt 120 mg Duloxetin, 2mg Fluanxol

Reduktion ab Frühjahr 2017: Duloxetin jeweils um 30 mg alle 3 Wochen nach Absprache mit der Ärztin, Fluanxol um je 0.5 mg

im Juni 17 Duloxetin auf 30 mg reduziert und Fluanxol auf 0 mg; heftige Absetzsymptome ; Klinikaufenthalt erforderlich

Dortige Aufdosierung auf 120 mg Duloxetin und 1 mg Fluanxol

Nach Absprache mit meiner Ärztin zunächst Fluanxol erfolgreich abgesetzt zum Ende 2017

Beginn der Reduktion des Duloxetin Ende 17
- 3 Monate 105 mg
- 3 Monate 90 mg
- 3 Monate 75 mg
- 3 Monate 60 mg

ab Dez 18 Reduktion auf 45 mg - stärkere Entzugssymptome als vorher

19.12.18 Erhöhung auf 46 mg Duloxetin

30.12.18 Erhöhung auf 48 mg Duloxetin - Einschlafprobleme, Reizbarkeit, Ohrgeräusche

08.01.2019 Erhöhung auf 50 mg

01.03.2019 Reduktion auf 47.5 mg
14.04.2019 Reduktion auf 45 mg
02.06.2019 Reduktion auf 40 mg
08.07.2019 Reduktion auf 35 mg
05.08.2019 Reduktion auf 31 mg
23.09.2019 Reduktion auf 28 mg
10.10.2019 Erhöhung auf 28.5 mg

November 2019 Absetzen der Anti-Baby-Pille

27.03.2020 Reduktion auf 27 mg
Seit Woche 5 verstärkt Entzugssymptome; neu dabei: Kopfschmerzen, Nackenverspannungen

Ab Mai über 3 Wochen 0.5 mg reduziert (3 Kügelchen, wöchentlich eins weggelassen) - 26.5 mg
Entzugssymptome vorhanden, aushaltbarer, kürzere und mildere Wellen bekannter Symptome, getriggert durch den Hormonstatus (Tage über den Eisprung waren furchtbar!)

07.07.2020 26 mg

Svenja
Beiträge: 18
Registriert: 03.10.2019 21:52
Hat sich bedankt: 20 Mal
Danksagung erhalten: 31 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Svenja »

Hallo Svenja,

autogenes Training hatte ich in der Tagesklinik gelernt. Ich nutze es meist, wenn ich nicht einschlafen kann. Ich lege mich entspannt auf den Rücken und sage mir in Gedanken mehrmals "Ich bin ganz ruhig", dann "mein rechter Arm wird ganz schwer", "mein rechter Arm ist ganz schwer". Weiter geht es mit dem linken Arm, dann das rechte Bein, dann das linke Bein. Zum Schluss "Mir wird ganz warm".

Dann kann man sich "zurück holen", wenn man nicht schlafen möchte oder als Einschlafhilfe es einfach belassen oder wieder von vorn beginnen.

Vielleicht findest du dazu was auf YouTube.

Liebe Grüße
Svenja
1998 erste Depression - Tiefenpsychologische Therapie - keine Medikamente
2005 mittelschwere Depression - Mirtazapin und Venlaflaxin
2006 Depression - Verhaltenstherapie - Mirtazapin und Duloxetin
Im weiteren Verlauf Mirtazapin abgesetzt. Duloxetin 30 mg - etliche Absetzversuche gescheitert- erneute Depression wenn nicht schnell genug wieder eindosiert
2013 Lamotrigin soll Dulocetin ersetzen - funktioniert nicht - Lamotrigin wieder abgesetzt
2017: MBSR-Kurs, seitdem tägliche Meditation

bis 02.10.2019: 30 mg Duloxetin
ab 03.10.2019: 27 mg - keine Symptome
ab 24.11.2019: 24,3 mg - nach ca. 3 Wochen Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme, hält ca. 2 Wochen an
ab 24.01.2020: 23,1 mg - nach 2 Wochen sehr gereizt, schlechte Laune, übersteigertes Schmerzempfinden, hält den ganzen Februar an
ab 30.05.2020: 22,0 mg

Dawi54
Beiträge: 90
Registriert: 11.07.2018 13:37
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Dawi54 »

Hallo ich nochmal,
da freue ich mich aber, dass ich gleichgesinnte getroffen habe.
Ehrlich gesagt, habe ich heute schon ernsthaft ans Aufgeben gedacht.
Ich reduziere ja nun schon seit 2 Jahren und im Moment geht es mir einfach dauernd nur schlecht. Ich habe an nichts mehr Freude und die ständige Angst im Nacken und die Unruhe den ganzen Tag über.
Seit 3 Monaten bin ich jetzt schon bei der gleichen Dosis und es wird einfach nicht besser.
Außerdem habe ich beim stöbern im Forum und in den Erfolgsgeschichten immer wieder gelesen, dass viele auch nach Null oft jahrelang noch Absetzerscheinungen haben.
Ich bin mit (fast) 56 nun auch nicht mehr die jüngste und möchte mein Leben ja auch noch genießen mit meinen Enkelkindern und meinem Mann. Da will ich jetzt nicht noch jahrelang so Leiden wie ich das jetzt tue.
Deshalb war ich eben nahe dran entweder ganz abzusetzen (schlimmer kann es kaum werden)
oder wieder mehr zu nehmen. Nachdem ich jetzt 8 lange Jahre eine gute Zeit hatte, sehne ich mich danach zurück.
Ach ja, ich weiß einfach gar nicht mehr was ich tun soll. Irgendwie habe ich das Gefühl ich kann jetzt nicht mehr vor und nicht zurück.
Tut mir leid wenn ich jetzt so negativ war aber ich bin einfach nur noch frustriert.
Euch trotzdem einenschönen Abend und eine ruhige Nacht
DAWI
[spoil]1998 erste Diagnose Depression
1999 Doxepin 50mg bis Okt. 2000 genommen, guter Erfolg, abgesetzt
Feb. 2001 50mg, Juli 2001 halbe Dosis, Sept.2001 abgesetzt
Nov. 2001 ohne Wirkung
Dez.2001 Klinik Umstellung auf Paroxetin 20mg
gute Wirkung bis Sept.2002 Dosis auf 30mg erhöht
Oktober 2002 20mg
Juli 2003 Fluxetin, nicht vertragen, Umstellung auf Citalopram 20mg
Mai 2004 Dosis erhöht auf 30mg bis Mai 2005 weiter genommen
Mai 2005 Lithium verordnet (Dosis?) angeblich zur Verhütung von Rückfällen
Juni 2006 Citalopram auf 20mg reduziert--> Rückfall
Seit Aug 2006 L-Thyroxin 75mg Hashimoto
Nov 2006 Lithium 2 Wochen reduziert, dann abgesetzt
April 2007Citalopram abgesetzt, fühlte mich super
Ende Mai Schwindel,Übelkeit usw.
Mai 2007 L-Thyroxin auf 100mg erhöht
August 2007 starke Depression wieder Citalopram 30mg
Sep. Citalopram 40mg erhöht plus Tavor als Notfallmedikament
Ende Sep. auf eigenen Wunsch Klinik-->2Tage Tavor dann Venlafaxin 75mg
Ängste und Übelkeit
nach 2 Wochen Venlafaxi 125mg
Entlassung Okt 2007
Mitte Nov Übelkeit, Ängste
Ende Nov Cipralex 20mg und Pregabalin 75mg gegen Ängste
Gute Wirkung bis Aug 2008, Dosis red. 10mg Cipralex
Sept. 08 vermehrt Ängste und Morgentief
Nov. 08 Dosis gest. 15mg Cipralex nach 4 Wochen 20mg Cipralex
Dez.2008 Pregabalin erhöht auf 2x 75mg
behandelnder Arzt erklärt, er könne mir nicht mehr helfen
Jan.2009 neuer Arzt, Verhaltenstherapie zusätzlich
Nov.2009 Cipralex auf 10mg
Jan 2010 Cipralex auf 20mg
April Notfallambulanz Klinikum Tavor als Notfallmedikament danach beim Arzt
Umstellung auf Duloxetin 30mg weiter extreme Ängste und Panik
Auf 60mg erhöht nach 1 Woche immer noch nervös (wie Prüfungsangst)
Ab 30.4.2010 Pregabalin 75mg sofortiges Wohlbefinden nur etwas Schwindel und Müdigkeit
Nach 1Woche wieder etwas abgeschwächte Beschwerden
Mai 2010 Pregabalin 2x 75mg
Dezember 2010 Kur in einer psychiatrischen Klinik.
Seit dieser Zeit irgendwann abends immer die zweite Dosis Pregabalin vergessen und somit auf 75mg reduziert.
60mg Duloxetin und 75mg Pregabalin.8 Jahre keine Probleme.
Juni 2018:Absetzwunsch
Die Ärztin empfahl mir im täglichen Wechsel 60mg/30mg einzunehmen.
Nach 3 Wochen erste Absetzsymptome. :(
Seit 15.7.18 60mg Duloxetin 10% Reduzierung = 56mg
21.7. Nicht mehr so nervös und hibbelig.
15.8.18 : 48mg
Nach einer Woche Unruhe, Übelkeit, Zittern und Weinen ohne Grund,häufige Mundtrockenheit.
Vom 9.9. bis 11.9. ziemliche Absetzerscheinungen danach wieder stabil
Ab 17.9. Reduzieung auf 45mg statt 43mg
Ab 1.10. auf 43mg
Ab 1.11 auf 39 mg
1.12. 35mg
1.1.19 30mg
Ab 3.Woche wieder Absetzersch.
21.1.19 aufdosiert auf 31,5mg
ab 3.3.19 nochmal 1mg aufdosiert
18.4.19 zweiter Versuch 30mg :D
13.6.19 27mg
14.7.19 24,6mg
26.8.19 22,2mg
28.9.19 20mg
28.10.19 18,8mg
9.11.( +1mg)weil Rechenfehler im Sept.19,8mg
12.12. 16,1mg
20.01.2020 +1mg da Absetzersch.
20.02.20 +1mg 17,1mg "
13.5.Panikattacke, Übelkeit +3Kgl. 18mg
seit 14.5. Lorazepam als Notfallmedi
20.5. wieder Ängste usw.
27.5. besser
2.6. wieder schlimm
6.6. 1/2 Lorazepam
besser bis 15.6.
15.6. 1 Lorazepam, Angstattacke
besser bis 23.6.
26.6. 1Loraz.starke Übelkeit,Angst
1.7. 1Loraz.Weinkrämpfe
bis 15.7. schwankend, sehr nervös
15.7. 2Kügelchen aufdosiert ca. 18,5mg

Jadenfit
Beiträge: 131
Registriert: 17.05.2020 12:27
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

Re: Svenja: Duloxetin ausschleichen

Beitrag von Jadenfit »

Hallo Svenja,

ich klinke mich mal etwas ein, ich selbst habe kein Duloxetin genommen, aber meine Freundin nimmt es, ich glaube 60 mg morgens ein.

Sie hat zwar die Diagnose Depressionen, ich bin aber eher nicht der Meinung, dass es helfen würde.

Was sie berichtet ist, dass sie sehr oft einen Bewegungsdrang empfindet. Der wie sie sagt aber eher mit ihrer Essstörung zusammenhängen würde.

Desweiteren klagt sie sehr oft über Magen-/Darmbeschwerdden, hat diesbezüglich schon eine Magendarmspiegelung ohne Ergebnis durchgeführt.

Ich versuche sie zwar immer wieder zu fragen, was das Medikament ihrer Meinung nach erzielen sollte, jedoch springt sie bisher leider nicht auf den Zug auf. :(

Ich wünsche dir alles Gute, denn auch in deinem Alter hat man ein Anrecht auf ein Leben ohne dieses Zeug! :)

LG
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
[/spoil]

Antworten