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SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo Silke, :)

ich gehe mit padma :) konform, aber nicht an einem Punkt, den ich jetzt nenne :).

Du hast viel zu viel Pipamperon reduziert und das weißt du.

Der Entzug lässt sich nicht auffangen, indem du statt der Mittagsdosis nun die Abenddosis weglässt und dafür mittags was nimmst.
Damit hast du nur die Zeitpunkte der Einnahme verschoben, nicht aber die Dosis nach oben korrigiert.
Das kann den Entzug nicht abpuffern.

Du hast innerhalb von weniger als 14 Tagen 2 Dosierungen gestrichen und das komplett, meines Erachtens kommst du um das Aufdosieren nicht herum.

Mein Vorschlag wäre bezüglich Pipamperon:
morgens 0 (wie gehabt)
mittags 5mg (5mg wieder eindosieren)
abends wie gehabt (nichts verändern)

Grüße
Jamie
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo Jamie, hallo Padma, hallo alle Zusammen,
vielen Dank für eure Antworten. Habe sehnsüchtig drauf gewartet. Da es mir leider wirklich schlecht geht.
Hole mir gleich das Rezept in flüssiger Form ab. Ist denn 5 mg wieder eindosieren richtig? Wie gesagt, die Tabletten sind 25 mg, wovon ich ja morgens und mittags halbe abgesetzt habe.
Danke schonmal im vorraus für Antworten.
Liebe Grüße
Silke
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Pimpamperon
Morgens 20mg seit 19.04.2020 0 mg
Mittags 20mg seit 04.05.2020 0mg 20.05.2020 auf 4mg seit aufdosiert, seit 01.09.2020 auf 0 mg
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Zur Nacht 75 mg

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Morgens 0,5 mg
Mittags 0,5 mg
Abends 0,5 mg
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Habe zu Beginn meines Benzoentzuges zig mal in Kliniken gelegen und es wurden zig Medikamente ausprobiert, wobei keins geholfen hat. Auch jetzt habe ich das Gefühl, dass die mir nichts bringen, möchte sie absetzen, aber habe gleichzeitig Angst, dass es mir durch das Weglassen noch schlechter gehen wird...
Ich habe den Bentzoentzug vor ca. 4 Jahren begonnen, seitdem die Hölle auf Erden erlebt.. Ist mit der Zeit besser geworden, aber es geht mir immer noch schlecht. Hatte über 10 Jahre Bromazepam in hoher Dosis genommen. Bis zu 36 mg plus Alkohol, um die Wirkung zu verstärken. Wurde in der Klinik innerhalb von drei Wochen auf null gesetzt. Dann begann die besagte Hölle...
Grunderkrankung hatte ich damals als ich anfing keine. Hatte nur Liebeskummer und mein Hausarzt verschrieb mir die und so wurde ich abhängig...
Bei weiteren Fragen, bitte fragen.
Bitte helft mir, wie kann ich endlich ganz loskommen von den sch.. Medikamenten??
Jamie
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo Silke :),

ja, 5mg - das ist in etwa die richtige Menge.
Du kannst es noch etwas niedriger probieren, zb 4mg, wenn du das "handwerklich" hinbekommst, ansonsten starte mit 5mg.

Wenn es nicht passt, dann kannst du immer noch korrigieren; Lösungen und Tropfen sind bis auf Nachkommastellen dosierbar, wenn man sie in Wasser gibt. Das macht sie zu sehr guten Absetzbegleitern.

Viele Grüße
Jamie
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo Jamie, Hallo alle Zusammen,
danke Jamie für deine Antwort. Habe nun seit gestern aufdosiert. Mittags nehme ich jetzt 4 mg Pimpamperon ein. Habe es in flüssig, da entspricht 1ml gleich 4mg. Abenddosis wie vorher einbehalten. Ich hoffe so sehr, dass es mir wieder etwas besser gehen wird. Eigentlich geht es mir nie gut, seit 4 einhalb Jahren. Seit ich das Bromazepam abgesetzt habe. Hättet ihr vielleicht Ideen/Erfahrungen/Vorschläge die ihr mir machen könntet, damit es mir allgemein wieder besser geht? Habe letztens hier was von Fischöl gelesen.Natürlich direkt besorgt, nehme es jetzt seit 4 Tagen. Ich möchte so gern endlich wieder ein normales Leben führen, ohne mich immer elend zu fühlen...manchmal verliere ich die Hoffnung, dass es irgendwann so sein wird...Ich danke euch sehr, dass es euch gibt.
Herzliche Grüße
Silke
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von padma »

hallo Silke, :)

leider gibt es kein Wundermittel gegen anhaltende Entzugssymptome nach einem zu schnellen Entzug. Und du warst im Hochdosisbereich, das kann wirklich dauern. Bei dir noch kommt hinzu, dass eine Vielzahl an Medikamenten ausprobiert wurde, was dein ZNS zusätzlich belastet hat.

Fischöl kannst du probieren, allerdings kann es auch keine Wunder bewirken, evtl. kann es etwas den Heilungsprozess unterstützen.
Magnesium (dazu haben wir einen extra thread) kann auch hilfreich sein.

Ansonsten kannst du nach entsprechenden threads zu deinen einzelnen Symptomen schauen. Du findest sie gut über die Themenübersicht https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 66&t=16653

Du wirst Geduld brauchen, Heilungsprozesse brauchen ihre Zeit. :schnecke:

liebe Grüsse,
padma
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo ihr Lieben,
hoffe euch geht es gut. Mir leider sehr schlecht.Ich habe auch einen riesen Fehler gemacht, wie mit heute morgen erst aufgefallen ist. Ich habe gedacht, dass ich morgens mittags, abends ca.13 mg Pimpamperon eingenommen habe. Ich dachte die Tablette wären 25 mg und dann die Hälfte. Jetzt ist mir aufgefallen, dass es 40 mg Tabletten sind. Und davon die Hälfte 20 mg. Und ich habe ja diese morgens, mittags, abends eingenommen. Und habe ja die morgendliche Dosis jetzt weg und die mittags Dosis wieder auf 4 mg aufdosiert( vorher ja auch ganz weggelassen) Mir geht es wirklich sehr schlecht. Was kann ich denn jetzt tuen? Bitte so sehr um einen Ratschlag.
Liebe Grüße
Silke
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von padma »

hallo Silke, :)

ich muss nochmal nachfragen:
du hattest also die ganze Zeit (seit über einem Jahr) 20 - 20 -20 mg eingenommen und hast daher sehr viel stärker reduziert, als du gedacht hast?

Das ist dann natürlich eine wirklich heftige Reduktion. :shock:
Könntest du bitte deine Signatur mit den richtigen Werten aktualisieren und auch die Wiedereindosierung der 4 mg mittags mit Datum eintragen?

Die Wiedereindosierung war vor einer guten Woche, wenn ich das richtig sehe. Ich würde jetzt auch morgens wieder etwas eindosieren, vielleicht zunächst auch 4 mg.

Auf so dringende Fragen weisse am besten in diesem thread hin viewtopic.php?f=67&t=16635, damit du möglichst zeitnah eine Antwort bekommst.

liebe Grüsse,
padma
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Guten Morgen Padma, guten Morgen alle Zusamnen,
danke dir Padma für deine Antwort. Ja genau, hast du richtig verstanden. Habe es jetzt auch in meiner Signatur geändert. Hatte am 20.05 die Mittagsdosis aufdosiert auf 4 mg. Gestern war der erste Tag seit der Abdosierung, wo es mir besser ging, daher weiß ich jetzt grade nicht, ob ich, wie du sagst morgens wieder aufdosieren soll. Ich warte nur den heutigen Tag ab. Wenn es mir heute auch wieder so schlecht gehen wird, werde ich ab morgen wieder aufdosieren. So wie du geschrieben hast. Ist doch bestimmt auch nicht so gut für das ZNS dieses auf und abdosieren oder? Eins weiß ich sicher, ab jetzt werde ich genau nach eueren Ratschlägen handeln und nicht so ungeduldig runter dosieren. Werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten. Bin so froh, dass es euch gibt. Vielen Dank.
Liebe Grüße
Silke
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von padma »

hallo Silke, :)
Ist doch bestimmt auch nicht so gut für das ZNS dieses auf und abdosieren oder?
Jede Hoch/Runterdosierung bedeutet Stress für das ZNS. Wenn es ohne Hochdosierung geht, umso besser. Sinnd die Entzugssymptome allerdings zu stark, dann zeigt das, dass es für das ZNS sehr schwer ist sich anzupassen und dann ist es oft sinnvoll wieder etwas höher zu gehen um eine Stabilität zu erreichen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Guten Morgen Padma, guten Morgen alle Zusammen,
danke Padma😊 habe ja geschrieben, dass ich den gestrigen Tag noch abwarte, um zu schauen, wie es mir gehen wird. Gott sei Dank, ging es mir gestern schon viel besser. Kann natürlich auch daran liegen, dass ich mich gestern und vorgestern gut ablenken konnte. Hatte ja geschrieben, dass mir Ablenkung oft hilft, um mich besser zu fühlen. Deshalb werde ich heute erstmal auch noch nicht weiter auf dosieren.Ich will aber auf keinen Fall wieder was falsches machen. Ich hoffe, dass es ok ist. Habe da noch eine Frage, ich habe seit Absetzen von Bromazepam ( seit über 4 Jahren) noch ein Sache die mich belastet. Immer wenn ich mich nachts zum schlafen lege, muss ich mindestens 20 mal aufstehen um Urin zu lassen. Dass sind dann nur paar Tropfen oder mehr, aber es stört mich sehr. Kennt jemand das? Gibt es etwas, was man dagegen tuen kann? Wäre Dankbar über Antworten. Wünsche euch allen einen schönen Tag.🍀
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von padma »

hallo Silke, :)

ich würde die Dosis dann auch erstmal so lassen.
Immer wenn ich mich nachts zum schlafen lege, muss ich mindestens 20 mal aufstehen um Urin zu lassen. Dass sind dann nur paar Tropfen oder mehr, aber es stört mich sehr. Kennt jemand das?
Das hört sich nach Reizblase an und kann noch ein Entzugssymptom sein. Schau mal die Beiträge hier durch search.php?keywords=reizblase

Ich habe das auch manchmal, allerdings eher tagsüber. Ich zwinge mich dann dazu nicht auf Toilette zu gehen, da dieser Harndrang dadurch nicht weggeht. Man muss ja nicht wirklich Urin lassen, sondern es ist eine Fehlimpuls. Nach einiger Zeit lässt der Drang bei mir dann nach.

liebe Grüsse,
padma
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo ihr Lieben,
war jetzt länger nicht hier im Forum. Hatte viel um die Ohren. Mein Wunsch, irgendwann ohne all diese Tabletten los zu werden besteht immer noch. Mir geht es immer noch unverändert ( leider fühle ich mich immer noch schlecht) Hat einer vielleicht die Erfahrung gemacht, dass es einem nach dem Absetzen von den Medis besser gegangen ist? Ich habe mittlerweile das Pimpamperon seit ungefähr 4 Wochen mittags auch weggelassen habe. Was meint ihr, kann ich als nächsten Schritt tuen? Mit der Reduzierung?
Liebe Grüße an Alle
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von simonb »

Hallo Silkesmail

Hast du am 1.9.20 von insg. 24 mg Pimpamperon auf 20 mg Pimpamperon reduziert, oder gab es noch Zwischenschritte?
Hattest du zwischendurch mal das Gefühl dich auf einer Dosis stabilisiert zu haben?
Hast du dich schon in die Grundlagentexte zum Medikamente reduzieren eingelesen( Links in deinem Begrüßungstext).
Denkst du es geht dir zurzeit nicht gut wegen Absetzerscheinungen oder führst du es auf die NW der Medikamente zurück?

Wenn du einigermaßen stabil bist, könntest du von 24 mg 10% reduzieren, das wären dann ca 2,4 mg weniger zunächst, wenn nicht lieber noch etwas abwarten.

LG Simon
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo Simon,
Hallo alle Zusammen,
danke für deine Antwort 😊 Ja ich habe das Pimpamperon von insgesamt 24mg auf 20 mg reduziert. Mir geht es seit ich den Entzug von Bromazepam vor 4 Jahren gemacht habe, dauerhaft schlecht. Es wurden zig Medikamente ausprobiert, aber nichts hat geholfen. Ich habe das Gefühl, dass die aktuelle auch nicht helfen, daher will ich irgendwann ganz ohne auskommen. Habe auch ein Ekel gegenüber diesen Medikamenten entwickelt... am liebsten würde ich sie so schnell wie möglich loswerden, aber durch dieses Forum habe ich gelernt, dass ich Geduld haben muss, damit ich keine weiteren Entzugserscheinungen habe.Die Frage ist auch, ob es mir vielleicht sogar besser gehen würde, ohne diese Medis??
Ganz liebe Grüße
Silke
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

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Hallo ihr Lieben,
ich habe mal eine Frage an euch. Gibt es hier auch Erfahrungen, wo es einem besser gegangen ist, als alle Medikamente abdosiert wurden? Mir geht es leider immer noch schlecht.
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Pimpamperon
Morgens 20mg seit 19.04.2020 0 mg
Mittags 20mg seit 04.05.2020 0mg 20.05.2020 auf 4mg seit aufdosiert, seit 01.09.2020 auf 0 mg
Abends 20mg

Amineurin
Morgens 25 mg
Zur Nacht 75 mg

Rivotril
Morgens 0,5 mg
Mittags 0,5 mg
Abends 0,5 mg
Zur Nacht 0,5 mg
Habe zu Beginn meines Benzoentzuges zig mal in Kliniken gelegen und es wurden zig Medikamente ausprobiert, wobei keins geholfen hat. Auch jetzt habe ich das Gefühl, dass die mir nichts bringen, möchte sie absetzen, aber habe gleichzeitig Angst, dass es mir durch das Weglassen noch schlechter gehen wird...
Ich habe den Bentzoentzug vor ca. 4 Jahren begonnen, seitdem die Hölle auf Erden erlebt.. Ist mit der Zeit besser geworden, aber es geht mir immer noch schlecht. Hatte über 10 Jahre Bromazepam in hoher Dosis genommen. Bis zu 36 mg plus Alkohol, um die Wirkung zu verstärken. Wurde in der Klinik innerhalb von drei Wochen auf null gesetzt. Dann begann die besagte Hölle...
Grunderkrankung hatte ich damals als ich anfing keine. Hatte nur Liebeskummer und mein Hausarzt verschrieb mir die und so wurde ich abhängig...
Bei weiteren Fragen, bitte fragen.
Bitte helft mir, wie kann ich endlich ganz loskommen von den sch.. Medikamenten??
Susanne1978
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Silke, wir haben doch den Thread mit Erfolgsgeschichten. Gibt das doch bitte mal in die Suchfunktion ein.
LG Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg
26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg
SilkeIsmail
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo, wäre schön, wenn mal jemand antwortet ohne auf ein anderen Thread hinzuweisen...
Aktuelle Medikamente( seit über ein Jahr)die ich zur Zeit in folgender Menge und zu folgenden Zeiten nehme

Pimpamperon
Morgens 20mg seit 19.04.2020 0 mg
Mittags 20mg seit 04.05.2020 0mg 20.05.2020 auf 4mg seit aufdosiert, seit 01.09.2020 auf 0 mg
Abends 20mg

Amineurin
Morgens 25 mg
Zur Nacht 75 mg

Rivotril
Morgens 0,5 mg
Mittags 0,5 mg
Abends 0,5 mg
Zur Nacht 0,5 mg
Habe zu Beginn meines Benzoentzuges zig mal in Kliniken gelegen und es wurden zig Medikamente ausprobiert, wobei keins geholfen hat. Auch jetzt habe ich das Gefühl, dass die mir nichts bringen, möchte sie absetzen, aber habe gleichzeitig Angst, dass es mir durch das Weglassen noch schlechter gehen wird...
Ich habe den Bentzoentzug vor ca. 4 Jahren begonnen, seitdem die Hölle auf Erden erlebt.. Ist mit der Zeit besser geworden, aber es geht mir immer noch schlecht. Hatte über 10 Jahre Bromazepam in hoher Dosis genommen. Bis zu 36 mg plus Alkohol, um die Wirkung zu verstärken. Wurde in der Klinik innerhalb von drei Wochen auf null gesetzt. Dann begann die besagte Hölle...
Grunderkrankung hatte ich damals als ich anfing keine. Hatte nur Liebeskummer und mein Hausarzt verschrieb mir die und so wurde ich abhängig...
Bei weiteren Fragen, bitte fragen.
Bitte helft mir, wie kann ich endlich ganz loskommen von den sch.. Medikamenten??
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo nochmal,
möchte gerne den nächsten Schritt mit absetzen machen, was ratet ihr mir, was und wieviel soll ich als nächstes absetzen?
Aktuelle Medikamente( seit über ein Jahr)die ich zur Zeit in folgender Menge und zu folgenden Zeiten nehme

Pimpamperon
Morgens 20mg seit 19.04.2020 0 mg
Mittags 20mg seit 04.05.2020 0mg 20.05.2020 auf 4mg seit aufdosiert, seit 01.09.2020 auf 0 mg
Abends 20mg

Amineurin
Morgens 25 mg
Zur Nacht 75 mg

Rivotril
Morgens 0,5 mg
Mittags 0,5 mg
Abends 0,5 mg
Zur Nacht 0,5 mg
Habe zu Beginn meines Benzoentzuges zig mal in Kliniken gelegen und es wurden zig Medikamente ausprobiert, wobei keins geholfen hat. Auch jetzt habe ich das Gefühl, dass die mir nichts bringen, möchte sie absetzen, aber habe gleichzeitig Angst, dass es mir durch das Weglassen noch schlechter gehen wird...
Ich habe den Bentzoentzug vor ca. 4 Jahren begonnen, seitdem die Hölle auf Erden erlebt.. Ist mit der Zeit besser geworden, aber es geht mir immer noch schlecht. Hatte über 10 Jahre Bromazepam in hoher Dosis genommen. Bis zu 36 mg plus Alkohol, um die Wirkung zu verstärken. Wurde in der Klinik innerhalb von drei Wochen auf null gesetzt. Dann begann die besagte Hölle...
Grunderkrankung hatte ich damals als ich anfing keine. Hatte nur Liebeskummer und mein Hausarzt verschrieb mir die und so wurde ich abhängig...
Bei weiteren Fragen, bitte fragen.
Bitte helft mir, wie kann ich endlich ganz loskommen von den sch.. Medikamenten??
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von Towanda »

SilkeIsmail hat geschrieben: 18.10.2020 09:33 Hallo, wäre schön, wenn mal jemand antwortet ohne auf ein anderen Thread hinzuweisen...
Hallo Silke,

man muß nicht alles doppelt schreiben, wenn es Threads gibt, wo die Fragen schon ausführlich beantwortet wurden. Deshalb ist es nützlich, die Suchfunktion zu benützen oder im Thread „ Was finde ich wo im Forum“ zu schauen.

Wie schon im Begrüßungstext steht, ist hier im Forum der Selbsthilfeaspekt zentral.

Viele Grüße, Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von padma »

hallo Silke, :)
möchte gerne den nächsten Schritt mit absetzen machen, was ratet ihr mir, was und wieviel soll ich als nächstes absetzen?
Du hast ja zuletzt Pipameron reduziert, da könntest du mit weiter machen. Es wäre ja schön, eines der PP schrittweise ganz loszuwerden.

Die Entscheidung, wo du weiter reduzieren möchtest, liegt natürlich bei dir. Mach dir denn eines der drei besonders Probleme?
Unsere Richtlinie zur Grösse des Reduktionsschritt lautet ja 10 % der letzten Dosis.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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