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SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo Towanda,
das habe ich dann wohl falsch verstanden. Würdet ihr micht trotzdem weiterhin unterstützen, wenn ich jetzt so verbleibe, also die morgendliche Dosis weglasse? Ich möchte es jetzt gerne ausprobieren.

Liebe Grüße
Silke
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Pimpamperon
Morgens 20mg seit 19.04.2020 0 mg
Mittags 20mg seit 04.05.2020 0mg 20.05.2020 auf 4mg seit aufdosiert, seit 01.09.2020 auf 0 mg
Abends 20mg

Amineurin
Morgens 25 mg
Zur Nacht 75 mg

Rivotril
Morgens 0,5 mg
Mittags 0,5 mg
Abends 0,5 mg
Zur Nacht 0,5 mg
Habe zu Beginn meines Benzoentzuges zig mal in Kliniken gelegen und es wurden zig Medikamente ausprobiert, wobei keins geholfen hat. Auch jetzt habe ich das Gefühl, dass die mir nichts bringen, möchte sie absetzen, aber habe gleichzeitig Angst, dass es mir durch das Weglassen noch schlechter gehen wird...
Ich habe den Bentzoentzug vor ca. 4 Jahren begonnen, seitdem die Hölle auf Erden erlebt.. Ist mit der Zeit besser geworden, aber es geht mir immer noch schlecht. Hatte über 10 Jahre Bromazepam in hoher Dosis genommen. Bis zu 36 mg plus Alkohol, um die Wirkung zu verstärken. Wurde in der Klinik innerhalb von drei Wochen auf null gesetzt. Dann begann die besagte Hölle...
Grunderkrankung hatte ich damals als ich anfing keine. Hatte nur Liebeskummer und mein Hausarzt verschrieb mir die und so wurde ich abhängig...
Bei weiteren Fragen, bitte fragen.
Bitte helft mir, wie kann ich endlich ganz loskommen von den sch.. Medikamenten??
Jamie
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo SilkeIsmail, :)

ich hatte dir gestern erst geantwortet und vorgerechnet.
Ich zitiere mich noch einmal. Das Wichtige mache ich dir gelb.
Jamie hat geschrieben:Wir empfehlen 10% weniger alle 4-6 Wochen.
Dein Pipamperon nimmst du mit 39mg am Tag.
10% weniger von 40mg sind 3,9mg, ich runde mal auf auf 4mg, [highlight=yellow]das heißt in einem ersten Absetzschritt würdest du 4mg weglassen und statt 40mg nur 36mg einnehmen.[/highlight]
Hast du Pipamperon flüssig oder als Tabletten?

[highlight=yellow]Du kannst dir dabei überlegen, ob du die 4mg von einer einzigen Dosis weglässt, zB morgens[/highlight], oder du lässt zB morgens und mittags jeweils 2mg weg und hast dann auch 4mg weniger.
Diese Dosis hältst du dann 4-6 Wochen, ehe du wieder 10% weglässt (bei 36mg wären 10% weniger 3,6mg usw).
Du musst bitte vorher hier nachfragen, wenn du Fragen hast oder etwas nicht klar ist.
Wir schimpfen nicht und wir werden dich immer unterstützen.
Aber wenn du Fehler machst, ist das nicht gut für dich.

Wenn du gleich die ganze Morgendosis weglässt, dann reduzierst du zu viel.
Zu große Reduktionen können Absetzprobleme auslösen und das wollen wir dir gerne ersparen, wenn möglich.

Ist es dir möglich morgen früh statt 13mg nur 9mg einzunehmen? Bekommst du die Dosis genau hin?
Wenn ja, dann mach es so.
Wenn nein, nimm morgen wieder die Dosis, die du der ganzen Zeit genommen hast und wir helfen dir dich so vorzubereiten, dass du künftig weißt, wie man Dosierungen niedriger machen kann.

Hast du Tabletten oder Lösung bei Pipamperon?

Viele Grüße
Jamie :)
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo nochmal,
danke Jamie. Ich habe das Gefühl, dass ich die Schritte etwas größer machen kann. Daher möchte ich bei dem weglassen der morgendlichen Dosis bleiben. Bitte seid mir nicht böse und unterstützt mich trotzdem. Wenn ich auf die Nase damit Falle, dann werde ich mich dafür selber hassen...
Bitte glaubt an mich und unterstützt mich.
Liebe Grüße
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo Silke, :)

das geht in Ordnung. Wir entziehen hier niemandem Unterstützung, jeder ist für sich selbst verantwortlich.
Natürlich entscheidest du und wenn du dann böse mit dir selbst bist, geht das auch klar ;).

Nur möchten wir nicht, dass du Sachen machst und es geht schief und wir weisen nicht wenigstens vorher drauf hin.
Wenn du rasch eine Verschlechterung bemerkst, solltest du aber einen Teil der weggelassenen Menge wieder einnehmen. Melde dich, wenn was ist.

Alles Gute
Jamie
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo Jamie, Hallo alle zusammen,
vielen Dank für deine netten Worte. Das tut sehr gut, wenn man weiß, dass man Menschen hat, die hinter einem stehen. Ist sehr beruhigend. Heute ist der 3.tag ohne die morgendliche Dosis Pimpamperon. Bis jetzt bemerke ich keine Veränderung. Ich habe da noch eine Frage an euch. Und zwar wie ist es eigentlich, wenn man Durchfall hat, habe ich seit 2 Wochen, gehen die Medikamente dann auch sozusagen ohne Wirkung den Klo runter? Wäre sehr dankbar für Antworten.
Liebe Grüße
Silke
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo Jamie, Hallo alle zusammen,
vielen Dank für deine netten Worte. Das tut sehr gut, wenn man weiß, dass man Menschen hat, die hinter einem stehen. Ist sehr beruhigend. Heute ist der 3.tag ohne die morgendliche Dosis Pimpamperon. Bis jetzt bemerke ich keine Veränderung. Ich habe da noch eine Frage an euch. Und zwar wie ist es eigentlich, wenn man Durchfall hat, habe ich seit 2 Wochen, gehen die Medikamente dann auch sozusagen ohne Wirkung den Klo runter? Wäre sehr dankbar für Antworten.
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo SilkeIsmail, :)
Ich habe da noch eine Frage an euch. Und zwar wie ist es eigentlich, wenn man Durchfall hat, habe ich seit 2 Wochen, gehen die Medikamente dann auch sozusagen ohne Wirkung den Klo runter? Wäre sehr dankbar für Antworten.
Kennst du den Grund für deinen Durchfall?
Durchfall kann (neben einem Infekt) auch durch Medikamente, Stress und Panik, Nahrungsunverträglichkeiten, Ausschleichen u.v.m. verursacht werden.

Inwieweit Medikamente unwirksam ausgeschleust werden, weil sie zu kurze Zweit im Darm verweilen, hängt maßgeblich davon zusammen, wie stark der Durchfall ist und wann er eintritt.
Wenn du eine Tablette einnimmst und bereits 20-30min später aufs Klo rasen musst, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es nicht richtig wirken konnte.
Wenn der Durchfall allerdings erst 1h später nach Tabletteneinnahme einsetzt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es wirken konnte.

Viele Grüße
Jamie
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo Jamie, Hallo alle zusammen,
danke für deine Antwort Jamie. Ich war vorgestern beim Arzt mit meinem Sohn, da habe ich die Helferin gefragt, ob ich auch rein zum Arzt sollte, da ich seit 2 Wochen Durchfall habe, sie sagte:“Da können wir nichts machen, müssen sie sich was aus der Apotheke holen.“ Es war wirklich die letzten Tage so, dass ich auch nach Medikamenteneinnahme direkt 10 Minuten später wieder auf Klo musste... habe mir gestern was aus der Apotheke besorgt, was für ein paar Stunden hilft. Jetzt nehme ich erst das Durchfallmedikament und danach meine anderen Medikamente, damit sie auch ihre Wirkung entfalten können. Habe auch schon gemerkt, dass es mir physisch schlechter geht. Mit dem Pimpamperon bin ich immer noch auf Verzicht der morgendlichen Dosis. Ich hätte da auch nochmal eine Frage. Am Anfang als ich hier im Forum fragte, was ich am besten anfangen sollte abzusetzen, hat mir jemand( leider weiss ich nicht mehr wer) empfohlen, das Pimpamperon abzusetzen, weil es am schädlichsten sein soll. Kann mir jemand sagen, warum das so ist? Wäre sehr dankbar für Antworten. Ich kenne mich nicht so gut aus, wie viele von euch hier, aber habe auch eine Benzokarriere und einen extrem harten Entzug, der nach 4 Jahren immer noch in milder Form andauert, hinter(vor) mir. Falls ich jemanden mit irgendwelchen Frauen helfen kann, wäre ich gerne bereit dazu.
Liebe Grüße
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo SilkeIsmail, :)

ich möchte noch mal nachfragen - der Durchfall fing schon vor dem Weglassen der Morgendosis Pipamperon an?
Bitte gehe genau im Kopf durch, ob du den Durchfall in Verbindung bringen kannst mit einer Medikamenten-Veränderung?

Hast du vielleicht einen anderen Hersteller bekommen in letzter Zeit?

Es ist nicht gut, dass der Durchfall sofort einsetzt.
Damit kann das Mittel nicht richtig wirken.
Was nimmst du jetzt gegen den Durchfall ein?

Zum Pipamperon. Es gehört zur Gruppe der Neuroleptika.
Diese Gruppe ist im Gegensatz zu AD dafür bekannt, dass deren Substanzen irreversible Schäden verursachen können.
Das heißt Schäden, die nicht mehr weggehen.
Deswegen ist dir empfohlen worden damit zu beginnen, wenn du keine anderen Präferenzen hast.

Alles Gute
Jamie
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von Homelander »

Hallo,

10 Jahre Bromazepam bis zu 36 mg = 60 mg Diazepam...und das haben die in 3 Wochen auf 0 gesetzt...puh...und 4 Jahre schon im Entzug davon...heftig.

Aber du wirst es nicht gerne hören...das Clonazepam ist jetzt nicht gerade milder im Entzug als Bromazepam...habe ich richtig gelesen das nimmst du seit über einem Jahr 2 mg verteilt auf 4 mal 0,5 mg morgens, mittags, abends, nachts? Und hilft das nicht gegen den Bromazepam Entzug ein wenig?

Also offene Worte...das Pipamperon ist ein niederpotentes, sedierendes "alt" bewährtes Neuroleptikum, das sollte nicht das Problem werden in meinen Augen mit der Zeit langsam abzusetzen und ich würde damit anfangen, da es bleibende Schäden SpätDyskinesien auslösen kann, die du nicht haben willst. Siehe einfach mal meine Signatur...ist zwar unüblich aber bei mir kam es nicht durch ein Neuroleptikum, sondern durch Doxepin...aber das ist gaaaanz selten der Fall, das ein Antidepressiva das auslöst...es ist aber möglich...bei 1 von geschätzten 100.000, und bei mir nachgewiesen. Wie gesagt diese Spätdyskinesien auch Dystonie genannt, willst du nicht haben...also fang mit dem Pipamperon an.

Das Amytriptylin ist für viele zum schlafen gut geeignet...das würde ich zum Schluss ausschleichen.

Das Clonazepam, ja das würde ich nach dem Pipamperon angehen vorsichtig. Und ich meine wirklich vorsichtig...da sind 10 Prozent alle 2-4 Wochen weniger das Höchste der Gefühle...ich sage mal bis 1 mg verteilt auf 4 Dosen ist mit starkem Willen machbar...danach würde ich spätestens auf Tropfen umsteigen und maximal 1 Tropfen alle 2-4 Wochen weniger, eher einen halben Tropfen...und die Dosis zur Nacht würde ich bis zum Schluss beibehalten...also das du 0,25 mg hast zur Nacht.

Das sind nur Empfehlungen...Clonazepam ist mit Alprazolam das potenteste Benzodiazepin und wenn es dir irgendwie möglich ist zu wechseln mit einem Arzt und du es verträgst...wäre es noch besser auf 35 - 40 mg Diazepam erstmal langsam zu wechseln, so über 6 - 8 Wochen immer 0,5 Clonazepam weg und 10 Diazepam rein...da musst aber ein Arzt finden der da lange genug mitspielt und Rezepte für 1 bis 1,5 Jahre fürs Diazepam gesichert sind und das dann langsam ausschleichen...ist geschmeidiger auf jeden Fall. Weil 2 mg entsprechen 40 mg Diazepam, alle anderen Angaben sind falsch. Vor allem Dr. Rüdiger Holzbach mit seiner Aussage das 2 mg Clonazepam = 10 mg Diazepam entsprechen...naja der schluckt das Gift ja auch nicht und hat sich nicht ohne Grund plötzlich von Clonazepam auf Oxazepam spezialisiert eine Zeit lang als er noch selber tätig war. Ich habe mehrmals mit dem Herrn Kontakt gehabt und er hat in mein Augen soviel Ahnung von Benzos wie Haare auf dem Kopf...kannst Ihn ja mal googlen, dann weißt was ich meine.

Und wenn du das entweder mit dem Clonazepam oder besser Diazepam geschafft hast, dann kannst dich an das Amitriptylin wagen...

Wie gesagt, das sind Vorschläge meinerseits.

Aber eins regt mich dermaßen auf...welcher Arzt schreibt dir nach 10 Jahren Bromazepam bis zu 36 mg pro Tag runter in 3 Wochen dann Clonazepam auf? Haben die das direkt da in der Klinik gemacht um den Entzug abzufangen? Oder kamst erst später dazu?

Auf jeden Fall drücke ich dir ganz fest die Daumen und wünsche dir viel viel Glück (du wirst es brauchen) und einen langen Atem und ganz ganz viel Kraft fürs ausschleichen.

Und auf keinen Fall in der Klinik machen lassen, das wird nicht klappen...die haben weder die Zeit, noch die Lust, noch die Kapazitäten und schon gar keine Ahnung, das kein Antidepressiva oder Neuroleptika oder Lyrica das Benzo ersetzen kann...diese Medi Odyssee und die paar Wochen in der Klinik kannst dir sparen...schont deine Nerven und vor allem dein ZNS.

Liebe Grüße
Homelander
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2008 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2008 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie vom Doxepin kommt, direkt abgesetzt 100 mg nach 5 Jahren täglich auf 0. Ich bin dann 6 Monate durch die Hölle gegangen.

Update 28.07.2020

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 18 Monaten auf 0
Zopiclon seit 16 Monaten auf 0
Artane seit 17 Monaten auf 0
Alkohol seit 4 Tagen trocken (mal wieder aufs neue)

Morgens:

20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)
40 Milligramm Propranolol (Betablocker)

Mittags:

2 Milligramm Clonazepam
150 Milligramm Lyrica (Tendenz steigernd)

Abends:

16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
40 Milligramm Propranolol
6 Milligramm Bromazepam

Nachts:

7,5 Milligramm Mirtazapin
6 Milligramm Bromazepam

Zustand :

sehr ängstlich, immer angespannt, immer unruhig, manchmal doppelt sehen, starke Stimmungsschwankungen, Blutdruckschwankungen, starke Schwindelgefühle, Todessehnsucht, Gedankenkarussell, Dystonie spielt völlig verrückt, Schluckstörungen, das Gefühl nur noch aufgeben zu wollen.
Suizidgedanken ohne Ende.
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo zusammen,
danke für eure Antworten. Den Durchfall hatte ich vor dem Absetzen schon bekommen. Gehe Montag damit zum Arzt. Habe mir aus der Apotheke Yomogi Schmelztabletten besorgt, die mir erstmal übers Wochenende helfen sollen.
Bei mir hat sich mit der Runterdosierung noch nichts geändert, bis jetzt ist es noch so, dass ich die morgendliche Dosis Pimpamperon weglasse. Dann, wie empfohlen dieses Medikament langsam weiter runterdosieren möchte, bis ich auf null bin. Was danach der nächste Schritt ist, wollte ich wenn es soweit ist, mit eueren Meinungen und Erfahrungen angehen. Danke Homelander für deine Empfehlung und Einschätzung. Ich möchte mich aber nicht jetzt schon damit beschäftigen, da es mir wirklich Angst macht, wie es wird, wenn ich dieses schei.. Benzos absetze. Klar denke ich immer darüber nach und wie gesagt, habe große Angst davor.. aber ich möchte es so gerne schaffen. Ob mir die ganzen Medikamente helfen, weiß ich nicht. Es geht mir eigentlich die ganze Zeit schlecht. Seit ich vor 4 Jahren die Benzos abgesetzt habe, ging es mir bis jetzt nie richtig gut. Jetzt ist es nur so, dass ich es besser aushalten kann, da es nicht mehr ganz so stark ist. In die Klinik möchte ich auch auf keinen Fall mehr. Damals war es so, dass ich so oft in Kliniken war, da es mir extremst schlecht ging, teilweise hatte ich das Gefühl durchzudrehen. Ich hoffe, dass ich nie wieder in so eine Phase komme. Daher die Angst.. Danke, dass es euch gibt. Jetzt werde ich sentimental😢
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Zur Nacht 0,5 mg
Habe zu Beginn meines Benzoentzuges zig mal in Kliniken gelegen und es wurden zig Medikamente ausprobiert, wobei keins geholfen hat. Auch jetzt habe ich das Gefühl, dass die mir nichts bringen, möchte sie absetzen, aber habe gleichzeitig Angst, dass es mir durch das Weglassen noch schlechter gehen wird...
Ich habe den Bentzoentzug vor ca. 4 Jahren begonnen, seitdem die Hölle auf Erden erlebt.. Ist mit der Zeit besser geworden, aber es geht mir immer noch schlecht. Hatte über 10 Jahre Bromazepam in hoher Dosis genommen. Bis zu 36 mg plus Alkohol, um die Wirkung zu verstärken. Wurde in der Klinik innerhalb von drei Wochen auf null gesetzt. Dann begann die besagte Hölle...
Grunderkrankung hatte ich damals als ich anfing keine. Hatte nur Liebeskummer und mein Hausarzt verschrieb mir die und so wurde ich abhängig...
Bei weiteren Fragen, bitte fragen.
Bitte helft mir, wie kann ich endlich ganz loskommen von den sch.. Medikamenten??
SilkeIsmail
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo ihr Lieben,
wundert euch nicht, warum die Dankessagungen jetzt erst kommen. Habe jetzt erst begriffen, wie man das machen kann.😊 Ich hoffe euch geht es allen gut. Mir geht es so lala, aber darüber bin ich schon sehr froh. Denn das ist im Gegensatz zu den schlechteren Tagen ein Segen. Wie ist es eigentlich so bei euch, wenn es euch schlecht geht? Was hilft euch? Bei mir ist es von Anfang an die Ablenkung, indem ich rauss gehe, unter Menschen komme, ganzen Tag zu Hause wäre für mich eine Qual. Werde heute Mittag wieder einen Spaziergang machen und danach zu meiner Mutter auf den Balkon. Ich hoffe dass es später nicht schlechter wird. Habe auch immer die Angst am Rücken, dass es mir sehr schlecht gehen wird... wünsche euch allen einen schönen Tag. Und ich kann es nur wiederholen, bin sehr froh und dankbar, hier im Forum sein zu dürfen.
Liebe Grüße
Silke
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von Towanda »

Hallo Silke,

schön, daß es Dir ein wenig besser geht. :)

Kannst Du bitte Deine Signatur aktualisieren? Da steht immer noch die morgendliche Pipamperon-Dosis drin. Bitte auch das Datum dazuschreiben, wenn Du was veränderst und die Signatur immer aktuell halten. Das hilft den Mitlesern sehr, wenn sie auf Deine Fragen antworten wollen - danke! :)

Grüße, Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo ihr Lieben,
habe die Signatur geändert. Ich habe eine wichtige Frage an euch. Mein Hausarzt ist nicht mehr bereit, mir die Amineurin 25 mg so zu verschreiben, wie ich sie die ganze Zeit bekommen habe. Also 25 mg pro Tablette. Das wären zu viele Rezepte, die ich dann bekommen würde, so die Begründung. War noch nicht persönlich da, sondern am Telefon mit den Helferinnen im Absprache mit dem Arzt. Sie hat mir, obwohl ich es so nicht wollte, ein Rezept ferig gemacht mit Retard Kapseln, weiß grade nicht wieviel mg. Ich habe dieses Rezept nicht abgeholt und denen das auch gesagt. Heute musss ich hin, wegen dem Durchfall und auch wegen dem Amineurin, da sie fast leer sind. Was meint ihr dazu? Was kann ich als Begründung angeben, dass ich keine Retard möchte? Will ja bald Amineurin absetzen. Retard ist doch dann viel schwieriger wieder abzusetzen. Liege ich da falsch? Bitte um euere Hilfe. Muss heute Nachmittag da hin. Hoffe auf Antwort(en)
Ganz liebe Grüße
Silke
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von Straycat »

Liebe Silke,

du nimmst ja 25mg morgens und 75mg abends vom Amineurin.
Vielleicht ist das deinem Arzt so nicht bewusst und er denkt du nimmst die 100mg einmal am Tag?

Ich würde mit ihm sprechen und deutlich machen, dass du es in der Version, wie du es jetzt nimmst, am allerbesten verträgst und da keine Veränderung vornehmen willst. Vom Absetzvorhaben würde ich da noch gar nichts sagen.
Dann verschreibt er es dir vielleicht wieder in der gewohnten Form.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo Cat,
habe denen das schon so gesagt. Steht bei denen auch so im pc...,
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo nochmal,
die denken egal wie man es nimmt, hauptsache die Tagesdosis ist erreicht. Also 100 mg
Liebe Grüße
Silke
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von Straycat »

Hallo Silke,

dann würde ich mal nachfragen, wie sie sich das vorstellen, dass du 25mg morgens nehmen sollst, wenn du kein Rezept für 25mg bekommst? :?
Oder will dein Arzt gleichzeitig die Dosierung umstellen?
Das wäre sehr ungünstig.

Versuche nochmal höflich aber mit Nachdruck um ein Rezept mit 25mg zu bitten, weil du die Dosierung wie gewohnt einhalten willst und die 100mg nicht auf einmal nehmen willst.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo Cat,
ja ich werde es auf jeden Fall versuchen. Ich hoffe es klappt, weil ich sonst nicht weiß, was ich machen würde...
Liebe Grüße
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Re: SilkeIsmail: Medikamente absetzen. Meine Geschichte (Pipamperon/Amitriptylin/Clonazepam)

Beitrag von SilkeIsmail »

Hallo nochmal an alle,
Ich würde gerne von euch wissen, was ihr von cbd tropfen, die es bei Rossmann zu kaufen gibt, hält? Meint ihr, es könnte helfen sich besser zu fühlen?
Danke im voraus für eure Antworten
Liebe Grüße
Silke
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