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Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

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Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von fore »

Hallo liebes Forum,
auch wenn alles zum Absetzen von Mirtazapin bekannt zu sein scheint, möchte ich gerne hier im Forum nochmal nachfragen, ob mein Absetzen von Mirtazapin im Jahre 2019 richtig ablief oder ob meine Symptome nach dem Absetzen von einer falschen Vorgehensweise herrühren könnten:
Medikation:
Erhalten habe ich Mirtazapin wegen großer Schlafprobleme bei einer Angststörung und leichten Depressionen.
12.2017 - 01.2019 15mg Mirtazapin; teilweise erhöht auf 30mg; in 01.2019 aber wieder auf 15mg; Ansonsten keine SSRIs;
Verlauf:
Im Januar 2019 habe ich mich entschlossen, das Medikament abzusetzen. Ich habe mich daraufhin an einen Arzt (Dr.A) gewandt, welcher mich darin bestärkt hat, das Medikament, wenn es denn nichts bringt außer den Schlaf, abzusetzen. Empfehlung war ca. 10% alle 4 Wochen nach den Vorschlägen hier im Forum.
Ich war möglicherweise zu ungeduldig und habe folgendermaßen ausgeschlichen:
15,0 mg nach 4 Wochen auf 12,5mg (habe das Mirtazapin immer kapseln lassen in der Apotheke)
12,5 mg nach 4 Wochen auf 10,0mg
10,0 mg nach 4 Wochen auf 7,5 mg
7,5 mg nach 4 Wochen auf 5,0 mg
5,0 mg nach 4 Wochen auf 2,5 mg
2,5 mg nach 4 Wochen auf 1,5 mg
1,5 mg nach 4 Wochen auf 0,5 mg
0,5 mg nach 4 Wochen auf 0,0 mg
Ca. Ende des Jahres habe ich die letzte Dosis genommen. (0,5mg). Danach traten bereits Tage später Schlaflosigkeit, Panikattacken, Angststörungen, innere Unruhe und Übelkeit auf.
Ich habe bis ca. Mitte Februar durchgehalten, aber dann waren insbesondere die Schlafstörungen so stark, dass ich 5mg Mirtazapin wieder eingenommen habe. Der Schlaf war sofort wieder da. Auch die innere Ruhe. Nach ca. 14 Tagen habe ich die 5mg Mirtazapin wieder abgesetzt. Wieder setzten die oben aufgeführten Probleme ein. Nach mehreren Versuchen ohne Mirtazapin auszukommen bin ich nunmehr wieder auf 7,5mg gelandet. Aber, außer dass es mich schlafen lässt, habe ich weiterhin innere Unruhe, Angststörungen und einen erhöhten Tinnitustonus, welchen ich mir möglicherweise bereits Anfang 2018 durch die Einnahme von Mirtazapin eingefangen habe.
Meine Frage ans Forum:
War der 1. Versuch des Ausschleichens zu schnell, und, wie komme ich vom Mirtazapin los, ohne das der Körper nach der letzten Ration wieder rebelliert?.
Gibt es, außer den bekannten und für mich nicht in Frage kommenden Benzodiazepinen, eine Ersatzmedikation um die Absetzprobleme etwas zu erleichtern?
Ich würde mich freuen, eine Antwort auf meine Fragen zu bekommen und verbleibe
mit herzlichen Grüßen
fore
Zuletzt geändert von Murmeline am 13.04.2020 18:35, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
Towanda
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Re: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von Towanda »

Hallo fore,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

[highlight=yellow][highlight=yellow][highlight=yellow]Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).[/highlight][/highlight][/highlight]

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
viele Grüße, Towanda
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Re: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von Towanda »

fore hat geschrieben: 13.04.2020 13:01 Empfehlung war ca. 10% alle 4 Wochen nach den Vorschlägen hier im Forum.

Ich habe bis ca. Mitte Februar durchgehalten, aber dann waren insbesondere die Schlafstörungen so stark, dass ich 5mg Mirtazapin wieder eingenommen habe. Der Schlaf war sofort wieder da. Auch die innere Ruhe. Nach ca. 14 Tagen habe ich die 5mg Mirtazapin wieder abgesetzt. Wieder setzten die oben aufgeführten Probleme ein. Nach mehreren Versuchen ohne Mirtazapin auszukommen bin ich nunmehr wieder auf 7,5mg gelandet. Aber, außer dass es mich schlafen lässt, habe ich weiterhin innere Unruhe, Angststörungen und einen erhöhten Tinnitustonus, welchen ich mir möglicherweise bereits Anfang 2018 durch die Einnahme von Mirtazapin eingefangen habe.

Meine Frage ans Forum:
War der 1. Versuch des Ausschleichens zu schnell, und, wie komme ich vom Mirtazapin los, ohne das der Körper nach der letzten Ration wieder rebelliert?.
Gibt es, außer den bekannten und für mich nicht in Frage kommenden Benzodiazepinen, eine Ersatzmedikation um die Absetzprobleme etwas zu erleichtern?
Hallo fore,

bitte sieh Dir die Links im Begrüßungstext sehr gut an, da steht alles drin, was man über Absetzen, Entzug und den Umgang damit wissen muß.

Zu Deinen Fragen:

Du hast viel zu schnell abgesetzt - die Empfehlung lautet: 10 % der zuletzt genommenen Dosis alle 4-6 Wochen oder auch länger, wenn es Symptome gibt.

Du bist viel zu hoch wieder eingestiegen nach so einer langen Zeit auf Null. Wahrscheinliche hätten 0,5 oder 1 mg ausgereicht, um Dich wieder zu stabilisieren

Nein, man kann den Entzug des einen Mittels nicht mit der Einnahme eines anderen Mittels deckeln. Das Nervensystem verlangt nach genau diesem einen Stoff und nichts anderes.

In den Links im Begrüßungstext findest Du auch einen Thread, was man gegen Entzugssymptome tun kann.

Viele Grüße, Towanda
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Re: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von fore »

Hallo Towanda,
recht herzlichen Dank für Deine schnelle Antwort. Ja, leider ist der zu hohe Einstieg jetzt nunmal geschehen. Muß ich nun nach 14 Tagen Einnahme von 7,5mg wieder mit dem Ausschleichen 10% alle 4 Wochen anfangen oder kann ich schneller einen Schritt runter wegen der kurzen Einnahmezeit? (evtl jetzt 5,0mg [hab ich noch f. 4 Wochen in Reserve]).
Wie ich aus Deiner Signatur sehe, nimmst Du auch Mirtazapin. Wahrscheinlich kennst Du Dich deswegen so gut aus.
Ich freue mich schon auf Deine Antwort
Herzliche Grüße
fore
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Re: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von Straycat »

Hallo Fore,

auch von mir herzlich willkommen im Forum!

Kannst du bitte eine Signatur anlegen? Towanda :) hat dir verlinkt, wie das geht.
Das ist wichtig, damit wir einen besseren Überblick über deine Medikamenteneinnahmen, Dosiswechsel, Zeiträume usw. bekommen können.

Warst du vor den 7,5mg auf 0mg? Wenn ja wie lange?
Bist du von 0mg direkt auf die 7,5mg gegangen?

Wenn wir sehen, wann und wie lange du jeweils wie viel eingenommen hast, können wir dir besseres Feedback geben.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von fore »

Hallo Straycat,
danke für die schnelle Antwort.
Ich stelle die Daten zusammen und erstelle eine Signatur. Könnte aber etwas dauern, wenn ich wie Du ganz von vorne anfange.
Kurze Antwort auf Deine Frage:
am 2.1.2020 auf null bis 6.3.20
wg. Schlafproblemen, Panikattacken, Angststörungen, Depressionen, Übelkeit
Einnahme von 5mg am 6.3.20 bis 13.3.20
wg. gleicher Symptome wie oben
Einnahme von 7,5 am 26.3.20 bis laufend
Schlafprobleme besser, Panikattacken auch, Angststörung, Depression, Übelkeit, Tinnitus alles nicht besser.
Herzliche Grüße
fore
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Re: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von Straycat »

Hallo fore,

danke für die Ergänzung :)

Es ist nun fraglich, ob die zu hohe Wiedereinstiegsdosis für die Symptome verantwortlich ist oder das zu schnelle Absetzen zuvor oder beides.
Da du nun schon wieder über 1 Monat Mirta einnimmst, würde ich es jedenfalls nicht einfach weglassen. Aus dem Bauch heraus würde ich auch eher jetzt nicht schneller absetzen, da es sich für mich so liest, als wäre dein ZNS durch das zu rasche Absetzen und dann die erneuten Wiedereindosierungen in zu hoher Dosis insgesamt ziemlich gereizt.
Ich vermute daher, dass erst mal eine stabile Einnahme der jetzigen Dosis und Zeit sinnvoll wären, damit dein ZNS wieder etwas zur Ruhe kommt. Auch eine Wiedereindosierung braucht etwas Zeit, um zu greifen.

Aber bei Wiedereindosierungen - vor allem wenn diese bereits einige Zeit andauern und die Wiedereinstiegsdosis so hoch gewählt wurde - kann leider alles mögliche passieren und da ist es schwierig, das einzuschätzen.
Da du die Symptome unmittelbar nach dem zu raschen Absetzen bekommen hast (und nicht erst durch die Wiedereindosierung) vermute ich eher, dass du keine Unverträglichkeit gegen Mirta hast. Das kann nämlich manchmal passieren, wenn man ein Medikament wiedereindosiert, dass man es nicht mehr verträgt. Aber das würde ich bei dir wie gesagt eher nicht vermuten.

Vielleicht schreibt auch noch jemand anderes hier seine Meinung.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von fore »

Hallo Cat,

danke für Deine Einschätzung der Situation. Ich werde es mal sacken lassen und das Mirta weiter nehmen. Dann war der Tipp meines Psychiaters nicht so gut: "Nehmen Sie das Mirtazapin doch nach Bedarf. Wenn Sie mal nicht schlafen können" :frust: So, da muss ich jetzt erst mal durch und überlegen was ich mache. Bis dahin werde ich noch die Signatur erstellen und das Forum erhält dann noch weitere Informationen.

Danke nochmal und liebe Grüße
Fore
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Re: Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von Straycat »

Hallo Fore,

leider geben viele Ärzte solche schlechten Tipps :(
AD nach Bedarf einzunehmen ist wohl keine gute Idee. So müsste dein ZNS immer mit wechselnden Dosen zurecht kommen und kann sich nie stabilisieren.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von fore »

Hallo Forenteilnehmer,
habe soeben meine Signatur erstellt und möchte fragen, ob ich die Signatur unter einem " Text verstecken" unterbringen kann? Ansonsten wären die Beiträge immer so lang.
Bin dankbar für einen "technischen Tipp".
Medizinische Fragen folgen nach.
Danke vorab.
LG fore
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fore
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Re: Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von fore »

Hallo,
die Funktion"Text zeigen" und "Text verstecken" habe ich entdeckt und ist erledigt. :)
LG fore
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Re: Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von fore »

Hallo,

habe die Meinung eines Forenteilnehmers erhalten, welcher der Ansicht ist, ich hätte nicht zu schnell abgesetzt. Jetzt bin ich natürlich etwas verunsichert. Ich habe, wie von @towanda erwünscht, eine Signatur erstellt, aus der man sehen kann wie ich mit Valdoxan und Mirta, möglicherweise falsch, umgegangen bin. Ich kann noch erwähnen, dass ich auch während meiner Absetzphase in 2019 nie ohne die bekannten Symptome war. Fenstertage gab es nicht so viele.
Gerne wüsste ich, wie ich nun weiter vorgehen soll.

LG fore
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Sistar84
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Re: Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von Sistar84 »

Hallo. Ich kann aus meiner Erfahrung berichten, dass es mir nach meiner Eindosierung ca 5 Monate nicht besonders gut ging. Heute gehts mir schon besser, aber ich habe auch noch Symptome, wenn auch nur "leichtere". Lg Sistar
Seit 04.05.20 (12 Wochen) von 15 mg auf 13,5 mg mit Feinwaage und Feile. Ab Woche 3 bis 8 starke Symptome
26.06 Umstieg auf Wasserlösemethode, seitdem langsam Besserung der Symptomatik
27.07.20 - 12,5 mg Symptome ab Woche 2 bis 6
07.09.2020 - 11,5 mg (8%)
05.10.2020 - 10,5 mg (8.7%)
02.11.2020 - 9,5 mg (9.5%)
01.12.20 - 8,5 mg (10.5%)
31.12.20 - 7,5 mg - (11.7%) Halbzeit !!!!!!!!!!!!!
08.01.21 Ich bin schwanger in der 6 Woche <3
01.02.21 - 6,7 mg (10.6%)
01.03.21 - 6 mg (10.4%)
30.03.21 - 5 mg (16.6%)
03.05.21 - 4,2 mg (16%)
07.06.21 - 3,5 mg
08.06.21 - 3 mg
Eutirox 37.5 mg, ab 25.04.21 an geraden Tagen 50 mg, an ungeraden Tagen 25 mg (erhöhter Bedarf wegen Schwangerschaft)
Ab Anfang Mai 50 mg Eutirox
Diabetes Typ 1 - Insulinpflichtig
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Towanda
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Re: Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von Towanda »

Hallo Fore,

ich weiß nicht, wer Dir das geschrieben hat, aber viel Ahnung scheint er/sie nicht zu haben ........

Du hast immer ca. 25-30 % abgesetzt, was nach den Erfahrungen hier im Forum viel zu viel ist. Die Empfehlung lautet maximal 10% alle 4-6 Wochen. Das findest Du auch alles im Begrüßungstext - hast Du Dich damit schon eingehend beschäftigt?

Viele Grüße, Towanda
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Re: Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von fore »

Hallo Towanda,

endlich komme ich mal dazu Dir zu antworten. Geschrieben hat mir ein "X". Ich habe gedacht, dass Du die Antwort hättest lesen können. Ist wahrscheinlich nicht so, da es eine "Private Nachricht" war, oder?

Wenn Du mir schreibst, wie ich einen Text/Zitat hier in meinen Text einbinden kann, könnte ich die Nachricht auch hier veröffentlichen, falls das erlaubt ist. Ich habe auch auf diese "Private Nachrichten" geantwortet und gedacht, dass das gesamte Forum diese Antwort liest. Ist es denn so, dass "Benachrichtigungen" und "Private Nachrichten" unterschiedlich erscheinen? Zum Beispiel "Benachrichtigungen" erscheinen im Forum und "Private Nachrichten" kann nur ich lesen?

Bevor ich mich weiter zu meiner Problematik äußere, möchte ich gerne Deine Antwort abwarten. Ich bin sehr daran interessiert weitere Antworten, Vorschläge und Meinungen aus dem Forum zu lesen. Insbesondere interessiert mich Deine Meinung zu meinem weiteren Vorgehen, da ich aus Deiner Signatur sehe, dass Du auch Mirtazapin nimmst.

Gerne lese ich wieder von Dir (oder auch anderen).

fore
Zuletzt geändert von Jamie am 25.04.2020 13:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name editiert, wir möchten keinen Streit. Name ist dem Team bekannt
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Re: Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von Towanda »

Hallo fore,

das Team kann keine privaten Nachrichten lesen. Wir lesen nur, was hier öffentlich geschrieben wird.

Eine Veröffentlichung der PN ist meines Wissens nur mit Einverständnis des Absenders erlaubt.

Gruß, Towanda
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Re: Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von Straycat »

Hallo fore,

Ich sehe es wie Towanda :). Die Absetzschritte waren relativ groß. Gut möglich, dass das die Symptome bewirkt. Auch die Wiedereindosierung in der zu hohen Menge war wohl ungünstig.

Ich würde an deiner Stelle wohl mal auf der aktuellen Dosis bleiben und abwarten, ob das ZNS wieder etwas zur Ruhe kommt.
Und dann würde ich wie du ohnehin schon in deiner Signatur schreibst langsamer reduzieren.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von fore »

Hallo Towanda,

ok, habe ich verstanden. Also belasse ich es bei der PN und werde sie nicht weiter beachten.

Ich sehe, dass Du seit 30.6.18 Mirtazapin reduzierst. Hast Du, da Du darüber in Deiner Signatur nichts schreibst, keinerlei Symptome, sei es wg. Deiner Krankheit oder wg. des Ausschleichens? Wie geht es Dir mit Mirtazapin? Hilft es mit Deiner Krankheit besser klarzukommen? Welche Tipps hättest Du bei den Symptomen: innerer Unruhe, Zittrigkeit, Panikattacken, Weinerlichkeit, Ängstlichkeit. Du hast ja 2 Jahre Erfahrung mit dem Medikament.

Liebe Grüße

fore
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Re: Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von Jamie »

Hallo fore, :)

privat geschriebene PNs sind privat und nur zwischen Sender - Empfänger einsehbar.
Damit entzieht sich der Inhalt, und mag er noch so hahnebüchen sein, leider unserer Kenntnis.
Deswegen achten wir auch darauf, dass hier möglichst viel öffentlich stattfindet.
Nicht aus Kontrollgründen, sondern um (ich nenne es mal) geschriebenen Unfug kommentieren zu können.
Außerdem kann man voneinander lernen, nebenbei Infos aufschnappen usw.

Manchmal ist PN Austausch auch schön, insbesondere wenn die Wellenlänge stimmt und man intime Details etc besprechen will, aber das sollte dann auf Gegenseitigkeit beruhen.

Wenn dir also jemand oder etwas per PN zu doof herkommt, dann ignoriere es.
In den Einstellungen kannst du die Person auch auf deine Blacklist setzen, dann kriegst du keine PNs mehr.
Oder du forderst die Person auf dir bitte nicht mehr zu schreiben - eine solche Bitte sollte unter Erwachsenen respektiert werden (oder auch nicht, - dann bitte an das Team wenden).

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

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Re: Fore: Absetzen von Mirtazapin / Absetzprobleme

Beitrag von fore »

Hallo Cat,

danke für Deine Einschätzung. War natürlich von einer anderen Meinung etwas verunsichert. Es sind eben die "morgentlichen" Probleme die mir zu schaffen machen und die Angst wieder etwas verkehrt zu machen. Ständige Zweifel sind eben kein guter Ratgeber. Insbesondere vermisse ich den "fachärztlichen" Zuspruch eines Psychiaters bzw. eines Psychotherapeuten der einen in dieser Phase begleitet. Gibt es eigentlich aus eurer Erfahrung heraus überhaupt Mediziner, die das ähnlich wie ihr sehen und die man auch mal konsultieren kann?

LG fore
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