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Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

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Maria61
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Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo zusammen.

Ich möchte mich kurz Vorstellen.

10/2016 bekam ich ein Antibiotikum. Nach der 3. Tablette anaphylaktischer Schock. Intensivstation, danach noch wochenlang nur mit Sauerstoff und Kortisonsprays im Krankenhaus behandelt.
Von den Kortisonsprays bekam ich Helicobacter, also wieder Antibiotikum ( in 10 Tagen 120 Tabletten). Dann ging gar nichts mehr.

Wieder Krankenhaus 04/2017, dann wurde bei mir ein Mastzellaktivierungssymdrom durch eine Magen- und Darmspiegelung diagnostiziert. Dieses wurde mit der Basismedikation von Antihistamin 1 Fenistil Ranitidin, Omeprazol, Kortison, Columie sachets und vor allem regelmässige Einnahme von Tavor behandelt. Zu dieser Zeit habe ich drei mal tgl. 0,25 mg Tavor genommen. Die Ärzte sagten immer wieder das Mastzellpatienten davon nicht abhängig werden da die Mastzellen diesen Wirkstoff abfangen.

Trotz regelmässiger Einnahme von den Medikamenten wurde mein gesundheitlicher Zustand immer schlimmer. Zu den Symtomen schreibe ich gleich mehr. Bei einer zweiten Magen- und Darmspiegelung 12/2017 hatte ich von 53 kg nur noch 41 kg. Dann sagte mein behandelender Arzt das das alles von den Medikamenten kommt.

Von 12/2017 bis 04/2018 hatte mein Magen und Darm fast vollständig aufgehört zu arbeiten. Also alle Medikamente sofort raus. Das man auch Antihistamin, den Magenschutz usw. ausschleichen soll hat mir kein Arzt gesagt. Ebenso bei der Einnahme von Tavor.

04/2018 hatte ich dann von einer tgl. Einnahme von mittlerweile 2,0 mg Tavor verteilt auf 3 Tagesdosen ( o,5 // 0,5 // 1,0) auch dieses einfach weggelassen. Da kam der 1. Absturz.

Diesen habe ich mit einer Dosis von ?? ca. 6,00 mg einmalig abgefangen. Danach wieder runter auf 1,5 mg verteilt auf 3 Tagesdosen von je 0,5 mg.
Das habe ich lt. Ärzten 1 Woche genommen und dann wieder weggelassen.

Genau 6 Wochen später kam der 2. Absturz ua. mit einem Krampfanfall. Gott sei Dank war ich mal wieder im Krankenhaus. Die haben mir dann sofort wieder Tavor gegeben. Wieder 0,5 mg 3 mal täglich und wieder 1 Woche lang ausschleichen.

Wieder 6 Wochen später kam der 3. Absturz, wieder mit Krampfanfall. Dann wieder 0,5 mg 3 mal täglich und ausschleichen in einer Klinik im 07/2018.
Innerhalb von 10 Tagen haben die Ärzte wieder auf 0 gefahrenvon einer Dosis von 1,5 mg! Wahnsinnige Absetzungserscheinung, alles was es gibt.

Von 08/2018 bis 11/2018 habe ich keine Medikamente genommen. Durch die Absetzungserscheinigungen hat mein Herz es nicht mehr geschafft und ich bekam einen Herzschrittmacher 12/2018. Wieder Antibiotikum und total falsche OP Anästhesie.

Nach der OP ging es erst so richtig los und ich bekam Morphium, hat überhaupt nicht gewirkt. Dann 1. Tag nach OP bekam ich wieder einen Krampfanfall bei vollem Bewusstsein der ca. 50 Minuten dauerte. Die Arme konnte ich NICHT bewegen. Dann bekam ich Lyrika Atosil und weitere Medikamente. Habe alles aber nur 1 mal genommen.

Wann welche Medikamente werde ich zu einem späteren Zeitpunkt aufführen. 4 Monate später mit Herzbeutelentzündung und wieder wahnsinnig viele Medikamente. Da bekam ich auch wieder 0,5 mg Tavor zum Versuch die Absetzungssymtome abzufangen.

Dann wieder mehrere Krankenhausaufenthalte wo man mir sagte Tavor sofort wieder raus. Also mal wieder abgesetzt. 5 Wochen nach absetzen im 11/2019 wieder Absturz und Notarzt. Sofort wieder Tavor aber 3 mal tgl. 0,5 mg.

Habe dann wieder angefangen das zu reduzieren und dann eurer FORUM im März 2020 gefunden.

Symtome in Kurzfassung seit 05/2017 täglich:
Brennen im Hals und Mund,Schmerzen Bauchspeicheldrüsekrampfartige Oberbauchschmerzen, Brennen Brustkorb, asthmaartige Luftnot, Herzrasen, Schmerzen Herz, Juckreiz Rücken Hals Bein Arme Oberkörper Gesicht, starker Druck Kopf und Ohren beide Seiten, Tinnitus, starkes Zittern bis hin zum Schüttelfrost, linkes Augenlid schwillt zu, verschommenes Sehen, Schwindel, umgekippt und Bewustsein verloren öfters, ständiger Harndrang, Durchfälle, Brennen im Körper, kaum Schlaf.
11/2017 kamen dazu: Gelenkschmerzen und brennen Hände, Arme, Schweissausbrüche, Ameisenlaufen Beine Füsse, Schmerzen Brennen Haut überall im Körper, Schmerzen Achselhöhle, Übelkeit, Muskelzuckungen Unterlippe, Kreislaufprobleme, Pickel auf der Zunge die weh tun, Drüsen immer wieder geschwollen usw.

Jetzt noch einige von ganz vielen Absetzungssymtome dazu: Habe schon ein wenig bei euch gefunden und ich dachte immer ich hätte Sie nicht mehr alle: zB. ständig falschen Geschmack im Mund, Geruch, Geräusche, Lichtblitze, und durch Herzschittmacher und EEG Untersuchung ständig immer überall im Körper Stromschläge, ganzer Oberkörper und Gesicht und Kopfhaut entzündet. Haare ausgefallen, Schuppen und Wachsbildung auf dem Kopf, kann mir nicht mehr die Haare kämmen, reagiere auf Wasser wenn ich mich waschen will, Duschen oder Baden geht nicht mehr usw. usw. 24 Stunden am Tag die stärksten Symtome.

Wann welche Medikamente schreibe ich später im Detail, denn es waren von der Herz OP bis heute durch ständige Krankenhausaufenthalte wahnsinng viele. Keines wurde ausgechlichen von den Ärzten.

In der Hoffnung hier Hilfe zu finden und es diesmal richtig zu machen habe ich mich angemeldet.

Danke und ich hoffe das das nicht zuviel Text war.
Zuletzt geändert von Murmeline am 27.04.2020 16:40, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
Krankenhaus Asthma Spray Spiriva und Asthma Disc Fenistil und Salbutalmol Spray

02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Towanda »

Hallo Maria,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

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Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Benzodiazepinen ein: Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße, Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin
05.11.20 - 0,065 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Towanda »

Hallo Maria,

bei der Menge Antibiotika, die Du bekommen hast, kann es gut sein, daß deine Beschwerden auch damit zusammenhängen, bzw. dadurch ausgelöst wurden. Wir haben hier einen Thread zu diesem Thema:

viewtopic.php?f=57&t=10157&p=110916&hil ... ne#p110916

viewtopic.php?f=6&t=15669&p=262392&hili ... ne#p262392

Und hier gibt es ein extra Forum zum Thema Fluorchinolone: https://www.fluorchinolone-forum.de

Viele Grüße, Towanda
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09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo Maria61 :),

willkommen im Forum.

Oh je, du hast wirklich eine schlimme Odyssee hinter dir.
Es tut mir leid, wie krank du schon warst (und noch bist) und was du alles schon durchgemacht hast :oops:.

Bei der Komplexität dieser gesundheitlichen Probleme und Medikamente wird es nicht mehr möglich sein, alles bis ins letzte Detail aufzuschlüsseln, aber ein Teil deiner Probleme wird ganz sicher medikamenteninduziert sein.

Bitte schreibe uns, was du aktuell an Medikamenten nimmst und in welcher Dosis und bitte nenne auch Nahrungsergänzungsmittel (NEM), falls du welche nimmst.

Wird die Mastzellenstörung noch behandelt?

Was von besonderem Interesse ist ist die Frage, ob deine Antibiotika mal auf die Endung -floxacin geändert haben (zb Ciprofloxacin, Levofloxacin o.a.). Diese können schwere bis schwerste, leider auch dauerhafte, Nebenwirkungen auslösen.
Towanda :) hat dir dazu auch schon geschrieben

Wie können wir dich bei deinem Benzoentzug unterstützen? Hast du schon begonnen?

Dass Mastzellenpatienten von Benzodiazepinen nicht abhängig werden halte ich für eine unsägliche und unmögliche Aussage, die m. Er. auch wissenschaftlich nicht haltbar ist.
Klar, der psychische Druck zB wie bei Panikattacken nach einer Beruhigungstablette zu greifen ist vermutlich nicht da, aber die Medikamente wirken im GABAergen System und beruhigen und natürlich hat man auch als Mastzellenaktivierungssyndrom die gleichen Andockstellen im Gehirn / ZNS wie auch jeder andere und ist dadurch anfällig für körperliche und psychische Abhängigkeit.

Ich wünsche dir einen guten Austausch hier :)
Grüße
Jamie
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo zusammen.

Vielen Dank das ihr so schnell geantwortet habt. Ich werde in den nächsten Tagen meine Signatur nach und nach erstellen, so wie ich es im Moment schaffe.

Ich nehme aktuell nur Ketotifen ein Antihistamin und bin die Tavor am ausschleichen seit Ende 11/2019 von 0,5 / 0,5 / 0,5 auf aktuell 0,10 mg.

Das Antibiotikum von der Herz OP hiess Rocepin. Hätte ich aber nicht haben dürfen da ich gegen Pennecilin allergisch bin und dieses darf man laut Beipackzettel dann nicht bekommen. Welches ich bekommen hatte habe ich erst nach der OP erfahren.

Die Mastzellerkrankung wird von meinem behandelnden Arzt halt im Moment nur noch mit Ketotifen behandelt.

Von solchen Absetzungserscheinungen wie ich sie von der Tavor habe hätte er noch nie gehört. Die Tavor meinte er sollte ich weiter nehmen da ich ja sowieso die Symptome hätte.

An Nahrungsmitteln geht nur ganz wenig Histaminfrei Salicylatfrei. Fructoseintolleranz muss ich auch beachten. Vor der OP hatte ich schon wieder einiges mehr an Nahrungsmitteln vertragen und das ohne Medikamente.

Weitere Dauerhafte Einnahme von Tavor auch wenn man es
nicht mehr verträgt ?

Für den Notfall bei einem Krampfanfall. Möchte keinen mehr haben.

Danke das ich mich hier mit euch austauschen kann vor allem mit Menschen die auch solche Absetzungserscheinung en von Medikamenten haben.

Liebe Grüsse
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
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02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
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01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
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11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Ululu »

Hallo Maria,

da du zu Krampfanfällen neigst, musst du auf jeden Fall sehr vorsichtig vorgehen.
Gibt es einen Grund, warum du ausgerechnet Tavor nehmen musst ?
Ich frage nur, weil es doch vielleicht sinnvoll wäre auf ein länger wirkendes Benzo, wie z.B. Diazepam umzusteigen.
Das Tavor wirkt nur kurz und du rutscht womöglich in Zwiscgenentzüge, die ja sicher auch im schlimmsten Fall zu einem Kramofanfall führen können.
Auch das Absetzen gestaltet sich bei einem länger wirkenden Benzo etwas einfacher.
Ich habe jetzt allerdings nicht auf dem Schirm, ob sich das Diazepam eventuell nicht mit deinen Unverträglichkeiten verträgt.
Vielleicht könntest du deinen Arzt da mal drauf ansprechen ?
:?

LG Ute
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo Ute

ich habe von meinem Arzt schon einmal Diazepam zum ausprobieren bekommen und ich habe es nicht vertragen. Daher habe ich beim Abdosieren wieder auf Tavor umgestellt.

Ob Tavor dann bei Bedarf wenn ich es ganz raus habe nochmal richtig wirtkt weiss ich nicht. Dauerhafte weitere Einnahme bei den starken Hautproblemen im Moment ??


Liebe Grüße
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02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Sonne27 »

Hallo Maria,

Deine Leidensgeschichte, ich musste Schlucken. Diese vielen Klinikaufenthalte, die bunte Palette an verschiedenen Tabletten 💊...

Meiner Meinung nach waren die Ärzte schlicht und ergreifend Überfordert mit deinem Gesundheitszustand und um überhaupt tätig zu werden, hat man es mit Tabletten probiert.

In deinem letzten Therad erwähnst du das eine Umstellung von Tavor auf Diazepam die du mit deinem Arzt ausprobiert hast, nicht funktioniert hat?

Hier wird ja eine Überlappende Umstellung empfohlen, ich würde mal behaupten das ist bei Dir nicht der Fall gewesen? 🤔

Was mir weiterhin auffällt, Tavor eignet sich überhaupt nicht als normalen Krampfschutz, das gibt man Vorzugsweise beim Status (ein Anfall in dem man selbst nicht mehr raus kommt).

Was mich aber interessiert, du hast quasi jedes mal nach dem Absetzen (Ausschleichen kann man ein 10Tägiges "Ausschleichen" ja nicht nennen) vom Tavor einen Krampfanfall bekommen?

In der Zeit in der du Tavor aber nimmst, bist du Krampffrei?

Wenn dem so war und das EEG unauffällig, würde ich die Krampfanfälle schlicht und ergreifend dem sehr kurzem Ausschleichen von Tavor zu schreiben.

Du schreibst, es wurden EEG's geschrieben, waren dort Epilepsietypische Potenziale zu sehen?

Vielleicht bist du so nett und kannst die Fragen beantworten.


Liebe Grüße
[spoil X]•Unregelmäßig je nach Bedarf Oxazepam zwischen 2016 -2018, manchmal Wochenlang Pause, dann wieder jedes Wochenende

•seit März 2018 Keppra ( Levitracetam) 500mg - Abgesetzt Juli - September 2018 in Klinik

•von Juli - September 2018 Klinik, Keppra entzogen ( Zeitraum unbekannt und LAMOTRIGIN über etwa 9 Wochen ganz langsam eindosiert, aufgrund der Einnahme von 2016. Wegen eines Anfalls zusätzlich für ca. 2-3 Wochen ( eventuell länger) 2,5mg Frisium => ich bin mir 100% sicher, das diese 2,5mg Schuld sind an meiner "Sucht", denn diese 2,5mg wurden mir von "Heute auf Morgen" entzogen.

•von Oktober 2018 bis 31.03.2020 regelmäßig Oxazepam / 2 mal in der Klinik jeweils 5mg entzogen, jedoch wieder erhöht.

•Januar 2018 => Angefangen Oxazepam ausgehend von 25mg zu Reduzieren (ca. 14 Monate) seit 01.04.2020 auf 0mg Oxazepam.

•Aktuelle Tägliche Medikation:
•LAMOTRIGIN 200mg Morgen - 200mg Abends
•Fosterspray ( 3 * täglich je 2 Hübe)
•bei Bedarf Sabutamol
•Cetritzin 5mg
•Magnesium 300mg
•Omega 3 - in Form von purem kaltgepressten Hochwertigem Leinöl

Bis jetzt Auftretende Symptome während der Reduzierung:

•teilweise Bettlägerig ( zum Glück 🍀 bis jetzt nur wenige Tage)
•Kopfschmerzen / Kopfdruck
•Stromschläge im Kopf / Kiefer
•Missempfindungen (Mischung zwischen LAMOTRIGIN und Oxazepam)
•Schmerzen in den Händen / Fingern
•Atemschwierigkeiten ( Asthma und Absetzsymtom)
vermutlich mittlerweile Atemdepression. 😭
•Augenschmerzen / Augendruck
•fehlendes Geschmacksempfinden, vieles zu Salzig
•Kälte/ Wärme Gefühl sehr Wechselhaft
•Teilweise gereizt
•Ohrenschmerzen
•Rückenschmerzen / Brustschmerzen
•extreme Müdigkeit, Bedürfnis nur zu Schlafen
•Stimmungsschwankungen / Depression

[spoil X]
Maria61
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo Sonne27

Das Diazepam habe ich ergänzend zum Tavor genommen genau wie empfohlen. Bei der 3. Einnahme musste ich es aber beenden da ich evtl. Auch die Zusatzstoffe absolut nicht vertrage.

Tavor hatte schon 2 mal einen Krampfanfall beendet.

Einmal nach der Herzkatheter OP hat der Anfall alleine wieder aufgehört. Die hatten mir bei OP so etwas wie Tavor gegeben nur viel viel viel stärker, in die Vene. Alle Absetzungssymtome wirklich alle !!!waren sofort weg!!!

Bis zur OP hatte ich monatelang keine Medikamente und mir ging es schon besser und einige Absetzungssymtome waren auch schon weg.

Dann hatte ich im Januar 2019 EEG Untersuchung Im Krankenhaus. Unauffällig. Aber durch den Strom durch den Körper und Herzkatheter sendet ja Strom ist alles bis einschl. Heute viel schlimmer geworden.

Tavor habe ich dann erst wieder ab Ende 05/2019 lt. Ärzte genommen um die Absetzungssymtome zu stabilisieren.

Dann bekam ich 07/2019 noch eine Herpesinfektion. Ohne weitere Medikamente nur Tavor und Ketotifen.

Dann wieder Krankenhaus 07/2019 und wieder Medikamente ua. 8 Novalgin täglich gegen Schmerzen. Habe ich nach 3 Tagen verweigert da die nicht wirkten. Dazu Lyrika 2 mal täglich. Habe ich auch nach 6 Tagen verweigert. Dann Cetritizin, ebenfalls nur 2 mal versucht. Dann nur mit Tavor entlassen. Ketotifen sollte ich sofort weglassen.

Dann 09/2019 wieder Krankenhaus da ich viele Fotos seit über 1 Jahr von Sachen die man sieht (Haut) gemacht hatte. Untersuchungen ohne Ende. Haben alles noch mehr verschlimmert und über Vene wieder Kortison, Fenistil 6 mg, Ranitidin tgl.

Die sagten dann Tavor muss raus das kommt davon, also habe ich die 1 mal tgl. 0,5 mg wieder ausgeschlichen.

Dann kam halt im 11/2019 wieder ein kleiner Krampfanfall. Mein Mann rief mal wieder Notarzt und sofort sollte ich wieder 3 mal tgl. 0,5 mg nehmen.

Das habe ich jetzt fast raus. Habe aber in der Zeit durch die Stromschläge im Körper auch Krämpfe.

Werde meine Signatur die Tage erstellen.

Im Moment sind halt von den Absetzungssymtome der nicht aktuelle Geruch mit Geschmack im Mund sm schlimmsten. Wochenlang kam Kakao aus dem Kopf. Jetzt alles mögliche Medikamente Kakao Kleber Duschgel Kortisoncreme ..... Halt Sachen die ich gegessen eingenommen oder Sachen die ich über die Haut aufgenommen oder gerochen habe.

Dazu Strom dauernd vom Katheter und auch im ganzen Körper auch im Mund Lippen Hals Venen.....

Tavor fängt das nicht mehr ab. So etwas glaubt keiner der das nicht selber erlebt hat. Die Ärzte schauen mich nur an und fragten mich als ich am Abnebeln war durch nicht aktuellen Übergeschmack „wie fühlen sie sich dabei?“ Na super. Sie haben eine Angststörung.

Habe ich nicht! Bin halt NUR am abnebeln. Die Fotos haben die schockiert, auch als eine Ärztin selber mal dabei war und sie konnte nichts machen.

Vielleicht meldet sich ja jemand aus dem Forum der auch so etwas hat.

Wie gesagt meine Signatur kommt noch.

Liebe Grüsse
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
Krankenhaus Asthma Spray Spiriva und Asthma Disc Fenistil und Salbutalmol Spray

02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus
Sonne27
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Sonne27 »

Hallo Maria,

weißt du ob es ein Krampfanfall war der länger als etwa 3-5 Minuten ging, denn soweit mir bekannt ist gibt man Tavor nur bei einen Status (ein Krampfanfall, der selbst nicht mehr endet).

Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine ich habe mal gelesen das man Tavor auch über die Vene geben kann und da es ja dann quasi direkt ins Blut geht, wirkt es dann auch anders. Ich vermute also es war kein „Zaubermittel“, sondern das Medikament was dein ZNS gewöhnt war/ist, das alle Absetzsymptome weg waren.

Du hattest aber bei der Herzkatheter Untersuchung noch Absetzsymptome und ich denke die Untersuchung hat die Absetzsymptome die vorher nur noch Milde vorhanden waren, „befeuert“ sodass Sie nun demnach wie du schreibst, bis heute viel viel schlimmer sind.

Bei einem EEG, läuft da Strom durch den Kopf / Körper 🤔 , habe ich noch nie von gehört aber diese Frage die werde ich meiner Neurologin mal stellen... 🤔

Oder meinst du ausschließlich die Herzkatheter Untersuchung, mit dem Strom?

Gut ist aber, das kein Auffälliges EEG, vorhanden ist.

Oh weh, ist das peinlich ich habe kurzfristig mal in der Alten u. Krankenpflege gearbeitet aber mit solchen Fragen bin ich überfordert... habe ich mich nie mit beschäftigt weil ich es nie brauchte.

Aber ich bin mir recht sicher, das man Dir Tavor über die Vene verabreicht hat und es Dir deswegen so blendend ging. Die können Dir nach einem Krampfanfall kein anderes Wundermittel verabreichen außer ein Benzodiazepine oder ein Antieppileptika. 2tes macht aber kein Sinn, denn die Dauerhafte Einnahme wäre dann angezeigt gewesen. Es bleibt demnach nur das Benzodiazepine.

Ab der Herzkatheter Untersuchung ging es Dir dann dementsprechend immer schlechter sodass du dann ab 05.2019 wieder mit Tavor angefangen hast? Könntest du dich denn mittlerweile einigermaßen stabilisieren?

Hattest du zwischen der Herzkatheter Untersuchung und der wieder Einnahme von Tavor einen weiteren Krampfanfall?

Eine Herpesinfektion ist ja eine Abwehrreaktion des Körpers, können also demnach auch durch Medikamente ausgelöst werden.

Soweit ich nachvollziehen kann, (bitte korrigiere mich), hattest du von der Herzkatheter Untersuchung bis Mai keinen Anfall, hast dann Tavor wieder eingenommen um deine Absetzsymptome zu minimieren und im 09.2019 hast du auf Anweisung Tavor erneut ausgeschlichen.

11.2019 hattest du dann den nächsten kleinen Anfall, dieser Zeitliche Zusammenhang ist wirklich mehr als Auffällig. Ich bin mir ziemlich sicher das die Krampfanfälle durchweg Absetzinduziert waren

Nun schleichst du erneut Tavor aus 1,5mg was ja umgerechnet 15mg Diazepam entspricht. Du schreibst du bist bald auf 0.

Nach Empfehlungen des Forums hättest du für das Ausschleichen mindestens die doppelte Zeit gebraucht um Risikominimierend auszuschleichen.

Es würde mich nicht wundern, wenn du nach 0 erneut ein Krampfanfall hättest, denn das Ausschleichen ist viel viel zu schnell.

Ich habe auch an diesem seltsamen Phänomen gelitten, der Benzodiazepine Entzug auf den man mich unwissentlich setzte, beförderte mich nach 3 1/2 Wochen das 1 mal ins „Aus“, ich bin umgekippt wie Dominosteine.

Ich habe es damals zu keiner Zeit mit irgendwelchen Medikamenten in Verbindung gebracht, ich hatte Gesichts, Augen und Kieferschmerzen, die wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht auch ich war im Krankenhaus Stationär ich war ein Wrack. Mit keiner Silbe habe ich an Medikamente gedacht.

Erst als ich nach Entlassung bei einer meiner Ärztin anrief und um ein Rezept bat für ein Benzo waren meine Symptome wie weg geblasen (Zaubermittel).

Als ich hier im Forum angekommen bin, ging mir ein Licht 💡 auf woher diese Krampfanfälle kamen... Ich bin mir ziemlich sicher das du auch unter diesem Phänom leidest.

Ich weiß nicht bei welcher Dosis du bist, ich kann Dir nur Raten nix mehr zu ändern und deinem ZNS Zeit zu geben, zumal die Symptome die du hast alles durchweg Absetzsymptome sind und dein ZNS mit dem schnellen Entzug völlig überfordert ist. Du kannst nach einer langen Stabilisierung das Tavor immer noch zu Ende ausschleichen, dann würde ich dir jedoch empfehlen es nach den Empfehlungen des Forums zu machen.

Ich hatte als ich noch zu schnell Abgesetzt hatte, eine verzerrte Geschmackswahrnehmung, wenn ich zb. Selter getrunken habe, hatte ich das Gefühl ich würde pures Salz 🧂 löffeln. Wenn ich Schokolade 🍫 gegessen habe, hat das nach Zahnpasta geschmeckt. Mittlerweile durch mein langsames Absetzen habe ich das nicht mehr und bin auf 0mg.

Aber auch nach dem Absetzen hatte ich 2 Anfälle und zum Glück 🍀 seit 2 1/2 Wochen keinen mehr. Allerdings habe ich auch mit Benzodiazepine Anfälle gehabt.

Wie ich bereits schrieb, gehe den Entzug langsamer an, lese hier mal im Forum quer und bleibe wenn möglich erstmal auf der Dosis.

Grüße 🌞
[spoil X]•Unregelmäßig je nach Bedarf Oxazepam zwischen 2016 -2018, manchmal Wochenlang Pause, dann wieder jedes Wochenende

•seit März 2018 Keppra ( Levitracetam) 500mg - Abgesetzt Juli - September 2018 in Klinik

•von Juli - September 2018 Klinik, Keppra entzogen ( Zeitraum unbekannt und LAMOTRIGIN über etwa 9 Wochen ganz langsam eindosiert, aufgrund der Einnahme von 2016. Wegen eines Anfalls zusätzlich für ca. 2-3 Wochen ( eventuell länger) 2,5mg Frisium => ich bin mir 100% sicher, das diese 2,5mg Schuld sind an meiner "Sucht", denn diese 2,5mg wurden mir von "Heute auf Morgen" entzogen.

•von Oktober 2018 bis 31.03.2020 regelmäßig Oxazepam / 2 mal in der Klinik jeweils 5mg entzogen, jedoch wieder erhöht.

•Januar 2018 => Angefangen Oxazepam ausgehend von 25mg zu Reduzieren (ca. 14 Monate) seit 01.04.2020 auf 0mg Oxazepam.

•Aktuelle Tägliche Medikation:
•LAMOTRIGIN 200mg Morgen - 200mg Abends
•Fosterspray ( 3 * täglich je 2 Hübe)
•bei Bedarf Sabutamol
•Cetritzin 5mg
•Magnesium 300mg
•Omega 3 - in Form von purem kaltgepressten Hochwertigem Leinöl

Bis jetzt Auftretende Symptome während der Reduzierung:

•teilweise Bettlägerig ( zum Glück 🍀 bis jetzt nur wenige Tage)
•Kopfschmerzen / Kopfdruck
•Stromschläge im Kopf / Kiefer
•Missempfindungen (Mischung zwischen LAMOTRIGIN und Oxazepam)
•Schmerzen in den Händen / Fingern
•Atemschwierigkeiten ( Asthma und Absetzsymtom)
vermutlich mittlerweile Atemdepression. 😭
•Augenschmerzen / Augendruck
•fehlendes Geschmacksempfinden, vieles zu Salzig
•Kälte/ Wärme Gefühl sehr Wechselhaft
•Teilweise gereizt
•Ohrenschmerzen
•Rückenschmerzen / Brustschmerzen
•extreme Müdigkeit, Bedürfnis nur zu Schlafen
•Stimmungsschwankungen / Depression

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Maria61
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo Sonne27

Ich hatte keine Herzkatheter Untersuchung sondern habe einen Herzschrittmacher bekommen.

Ich glaube auch das die mir über die Vene ein sehr starkes Benzo gegeben haben.

Das Tavor wirkt nicht mehr im Moment sogar das Gegenteil.

Hast du evtl. Noch von anderen gehört das man nicht aktuellen Geschmack ( dann sehr sehr sehr stark ) im Mund hat?

LG
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Sonne27 »

Guten Morgen Maria,

Oh okay, ich dachte weil du selbst in einem Beitrag geschrieben hast, ...Strom durch den Katheter...

Ist denn diesbezüglich bei der Baustelle jetzt soweit alles in Ordnung? Darf ich fragen was du genau mit dem Herzen hast?

Es gibt leider kein schwaches / starkes Benzo, die sind alle gleich kritisch. Aber ich bin mir nach wie vor sicher, das es Tavor war.

Dein ZNS ist so irritiert, durch das ganze Rauf und Runter von Tavor, zusätzlich hast du ja kurzzeitig noch andere Medikamente wie unter anderem Pregabalin, genommen.

Vermutlich befindest du dich mit Tavor auch in der Toleranz, das würde bedeuten du müsstest die Tavor Dosis mehr und mehr erhöhen um noch eine Wirkung zu merken.

Soweit ich weiß, lässt sich Tavor direkt auch ziemlich schwer absetzen, meistens empfiehlt es sich auf Diazepam umzusteigen (es müsste allerdings noch ein anderes Benzodiazepine geben, mit langer Halbwertszeit), allerdings würde ich dich da bitten auf die erfahrenen Teammitglieder ihre Meinung zu warten.

Dieses Phänom mit dem seltsamen Geschmack, darunter leiden viele hier im Forum. Es ist wohl ein typisches Entzugssymptom.

Was ich beim letzten Mal, vergessen hatte zu Fragen, du schreibst vom starken Juckreiz und wurdest ja diesbezüglich auch behandelt, hat die Behandlung dir irgendwie Erleichterung verschafft?

Denn ich habe das gleiche Problem, war deswegen Stationär und die haben verschiedene Medikamente ausprobiert unterdessen auch Pfeffersalbe 😡😡😡 wo ich hoch allergisch drauf reagiert habe, ich möchte nicht lügen aber die Stelle die mit der Pfeffersalbe behandelt wurde (Arm), war nach dem einschmieren (das haben die gemacht), ca. 30 dick. Man wollte mir im Krankenhaus erzählen, das sei normal.

Die wollten mir das, später auf meine offenen Hauptstellen schmieren und sind auch von der Idee nicht abgewichen. 😡😡😡😡

Alles im allen habe ich mich zu meinem Schutz entlassen. Einigermaßen geholfen habe ich mir dann selbst, deswegen würde mich interessieren in wiefern du diesbezüglich noch Probleme hast oder man dir helfen konnte.

Liebe Grüße
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Bis jetzt Auftretende Symptome während der Reduzierung:

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•Missempfindungen (Mischung zwischen LAMOTRIGIN und Oxazepam)
•Schmerzen in den Händen / Fingern
•Atemschwierigkeiten ( Asthma und Absetzsymtom)
vermutlich mittlerweile Atemdepression. 😭
•Augenschmerzen / Augendruck
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Jamie
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Jamie »

Guten Morgen Maria :),
Das Tavor wirkt nicht mehr im Moment sogar das Gegenteil.
Was meinst du genau mit "das Gegenteil"?
Kannst du da konkreter werden? Welche Symptome hast du nach der Einnahme?

Es kann sein, dass du paradox oder unverträglich darauf reagierst oder Nebenwirkungen entwickelt hast.
Möglich ist auch, dass du in der sog. Toleranz bist. Das heißt es ist nicht mehr ausreichend wirksam und müsste gesteigert werden, was aber irgendwann eine Spirale in Gang setzt, bei der du immer mehr brauchst und immer abhängiger wirst.
Mischformen aus Toleranz, Unverträglichkeit, NW gibt es auch.

Man müsste dann überlegen, wie es bei dir weitergehen könnte.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Guten morgen Sonne27 und Jamie

Durch den Entzug und eine verschleppte Grippe habe ich ein AV Block III bekommen das heisst linker Herzmuskel arbeitet nicht mehr, Puls nur noch bei ca. 30 Schläge die Minute und Herzaussetzer bis zu 5 Sekunden. Ich schiebe diese Herzsache aber zu 95% auf den Entzug und die sehr starken Absetzungssymtome.

Egal jetzt muss ich mit dem Herzschrittmacher leben. Der stösst immer Impulse ins Herz und das merke ich halt auch noch.

Bei der EEG Untersuchung: Akupunkturnadeln in den Kopf und Füsse und dann haben die auch Strom durchgeleitet. Das habe ich seitdem auch noch als Symtom.

Dann hat sich nach dieser Untersuchung ca. 4 Wochen später die Kopfhaut entzündet, Wachs hat sich gebildet und Haare fallen aus. Wochenlang Kakao geschmeckt. Dann ein paar Tage später das erste mal ganz ganz starker Übergeschmack von ganz ganz alten Sachen (Beispiel: Beschichtung Pfanne, habe seit 1 Jahr daraus nichts mehr gegessen und ganz schnell viele andere Sachen).

Ich bin mit der Tavor bestimmt im Toleranzbereich wirkt nicht bzw. Zunge Lippen Kinn wird blau nach Einnahme. Im Hals merke ich dann wo die Tabletten waren auch in der Schleimhaut Mund. Wenn ich draussen war merke ich noch tagelang später im mal wieder den Wind im Gesicht. Mit längerer Einnahme kann das bestimmt nicht mehr besser werden glaube ich.

Ich nehme gegen den Juckreiz im Moment nur noch 1 mal tgl. Ketotifen, das soll ja auch die Mastzellen stabilisieren. Hilft aber auch nicht gegen den Juckreiz!

Jegliche Creme (auch Versuche von Krankenhaus) hat wie bei Dir auch alles nur noch verschlimmert auch Kortison. Habe ich dann wochenlang auch als Geschmack im Mund.

Sogar waschen verschlimmert im Moment die Haut überall, sofort rot und entzündet sich. Ich glaube da wird uns allen nichts helfen und das muss von alleine abheilen.

Der Juckreiz und der Ausschlag war schonmal fast weg und ist dann halt wiedergekommen. Den falschen Geruch Geschmack und Strom usw. Hatte ich da alles noch nicht.

Allergische Reaktionen kommen dann halt auch den falschen Geschmack, auch Geschmack von Material Schrittmacher.

Welche Dosis Tavor müsste ich denn dann nehmen damit das das in dem Moment aufhört?! So hoch wie bei OP?!

Was nehmt ihr gegen den Juckreiz und der evtl. Entzündete Haut und wenn ihr Reaktionen habt bei falschen Geschmack?

Danke das ihr geantwortet habt.

Liebe Grüße
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
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02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
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01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

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08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
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11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Sonne27 »

Hallo Maria,

Ein Herzschrittmacher kann auch wieder entfernt werden und sollte es wirklich an den Absetzsymptomen liegen, kann ich Dir nur ans Herz legen das mit einem Kardiologen / gegebenenfalls auch eine 2te Meinung zu erörtern, so ein Schrittmacher ist ja nicht einfach Schrittmacher, sondern er greift extrem in die normalen Vorgänge eines gesunden Herzens ein.

EEG? Akupunkturnadeln Kopf und Füße? Hä? Ich habe im Schnitt alle 6 Monate ein EEG und ich hatte weder Nadeln im Kopf noch im Fuß. Wenn ich ein EEG habe ist bei mir aufm Kopf kein Platz mehr für irgendwelche Nadeln. Bist du sicher das dies ein EEG war?

Aber mit dem Strom würde mich ja reizen, das ist eine Frage die werde ich meiner Neurologin mal stellen, mal gucken was Sie sagt.

Nach einem EEG und auch im Alltag habe ich auch immer Haarausfall, allerdings hatte ich noch keine Entzündung und ich hatte so eine Paste (find die fühlt sich wie Sand an) schon 48 Stunden auf dem Kopf. Cola u. Bier waren meine besten Freunde in der Klinik Stationär. 😀

Wegen des Juckreizes, ich habe es teils wirklich massiv (auch jetzt noch) trotz Allergietabletten und ich könnte Irre werden. Für die ganz akuten Zeiten, mixe ich mir meine eigene Creme aus Stink Normaler Milch und Speiseöl und das mittels Milchaufschäumer. Die Creme stelle ich dann für etwa eine Stunde in Kühlschrank und dann Creme ich mich komplett ein. Schafft mir Linderung.

Da ich mir nicht so sicher bin, ob ich die Quelle des Rezeptes hier einstellen darf, vielleicht magst du mich Privat anschreiben? Gegebenenfalls falls es jemand vom Team liest und seine Erlaubnis gibt, kann ich es aber auch gerne für die Gemeinschaft hier öffentlich schreiben.

Da ich mich zwecks der Toleranz nur bedingt aus dem Mitlesen hier im Forum "auskenne" und ich Dir absolut keine falschen Informationen geben möchte, hoffe ich das sich diesbezüglich noch jemand erfahrendes meldet.

Liebe Grüße Sonne 🌞
[spoil X]•Unregelmäßig je nach Bedarf Oxazepam zwischen 2016 -2018, manchmal Wochenlang Pause, dann wieder jedes Wochenende

•seit März 2018 Keppra ( Levitracetam) 500mg - Abgesetzt Juli - September 2018 in Klinik

•von Juli - September 2018 Klinik, Keppra entzogen ( Zeitraum unbekannt und LAMOTRIGIN über etwa 9 Wochen ganz langsam eindosiert, aufgrund der Einnahme von 2016. Wegen eines Anfalls zusätzlich für ca. 2-3 Wochen ( eventuell länger) 2,5mg Frisium => ich bin mir 100% sicher, das diese 2,5mg Schuld sind an meiner "Sucht", denn diese 2,5mg wurden mir von "Heute auf Morgen" entzogen.

•von Oktober 2018 bis 31.03.2020 regelmäßig Oxazepam / 2 mal in der Klinik jeweils 5mg entzogen, jedoch wieder erhöht.

•Januar 2018 => Angefangen Oxazepam ausgehend von 25mg zu Reduzieren (ca. 14 Monate) seit 01.04.2020 auf 0mg Oxazepam.

•Aktuelle Tägliche Medikation:
•LAMOTRIGIN 200mg Morgen - 200mg Abends
•Fosterspray ( 3 * täglich je 2 Hübe)
•bei Bedarf Sabutamol
•Cetritzin 5mg
•Magnesium 300mg
•Omega 3 - in Form von purem kaltgepressten Hochwertigem Leinöl

Bis jetzt Auftretende Symptome während der Reduzierung:

•teilweise Bettlägerig ( zum Glück 🍀 bis jetzt nur wenige Tage)
•Kopfschmerzen / Kopfdruck
•Stromschläge im Kopf / Kiefer
•Missempfindungen (Mischung zwischen LAMOTRIGIN und Oxazepam)
•Schmerzen in den Händen / Fingern
•Atemschwierigkeiten ( Asthma und Absetzsymtom)
vermutlich mittlerweile Atemdepression. 😭
•Augenschmerzen / Augendruck
•fehlendes Geschmacksempfinden, vieles zu Salzig
•Kälte/ Wärme Gefühl sehr Wechselhaft
•Teilweise gereizt
•Ohrenschmerzen
•Rückenschmerzen / Brustschmerzen
•extreme Müdigkeit, Bedürfnis nur zu Schlafen
•Stimmungsschwankungen / Depression

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Sonne27
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Sonne27 »

🌸🌸🌸

Ich nochmal's, ich überlege die ganze Zeit was das sein könnte mit Akupunktur Nadeln in Kopf und Füße, das EEG schließe ich zu 99% aus.

Ich habe jetzt mal auf die schnelle Google Bemüht, könnte das auch eine EMG gewesen sein? Ob die aber nun mit Akupunkturnadeln gemacht wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

Grüße
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Bis jetzt Auftretende Symptome während der Reduzierung:

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Jamie
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo Maria, :) (hallo sonne :))

kann es sein, dass du von einem EMG sprichst? (das ist dann kein EEG)
Ein EEG ist immer ohne Nadeln, nur angeklebte Elektroden.
Bei einem EMG (Elektromyographie) werden Nadeln in Kopfhaut und Füße gepiekst.
Angenehm war das nicht, ich hatte es selber schon. Fand es sogar ziemlich gruselig mit dem Strom.
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromyografie

Liebe Maria, du hast unglaublich komplexe und auch seltene Symptome.
Ich persönlich fühle mich überfordert das medizinisch einzuordnen und zu verstehen.
Mehrere Dinge gehen mir aber durch den Kopf.

Zum einen, dass diese Mastzellenerkrankung da wohl ganz gewaltig mit reinspielt und Phänomene auslöst, die man sich nicht erklären kann, zum anderen, dass du womöglich hochsensibel bist (googel bei wikipedia mal Hochsensibilität, schau auch, ob das zu deinem Charakter / Psyche / Seele passt; es wäre sogar das vorrangige Thema, die körperlichen Reaktionen wären nachgelagert) und als drittes, dass du vielleicht auch so etwas Ähnliches wie MCS (multiple chemical sensibility https://de.wikipedia.org/wiki/Multiple_ ... vit%C3%A4t) hast.
Ich betone, dass das nur Ideen sind, wonach du mal schauen kannst, keine medizinischen Hinweise.

Bleibe ich bei dem, wo ich mich besser auskenne, den Benzos :roll:.
Welche Dosis Tavor müsste ich denn dann nehmen damit das das in dem Moment aufhört?! So hoch wie bei OP?!
Du bewegst dich da auf heiklem Terrain.
Ich vermute, dass eine Hochdosierung zu einer passenden Dosis irgendwann deine Symptome verringert oder sogar recht gut lindert, womöglich in etwa die Dosis bei der OP, aber du musst dir bewusst sein, dass du bereits jetzt in der Toleranz bist (Benzo wirkt nicht mehr so gut wie früher) und dass du, du höher du gehst, umso abhängiger wirst.

Manche Lebenssituationen oder Erkrankungszustände erfordern das Aufdosieren, und du hast m. Er. wirklich ein sehr exotisches Symptombild (würden denn da die Ärzte mit dem Benzo mitspielen?), aber wenn du das dann machst, dann muss dir jetzt klipp und klar sein, dass ein langer und möglicherweise schwerer Entzug auf dich wartet! Überlege es dir daher gut.
Was nehmt ihr gegen den Juckreiz und der evtl. Entzündete Haut und wenn ihr Reaktionen habt bei falschen Geschmack?
Ich leide nicht unter Dauerjuckreiz, bei dir ist er ja vermutlich durch die Mastzellenaktivität und das Histamin verursacht, aber wenn ich mal schlimmen habe, dann hilft mir Cetirizin oder Fenistil Tropfen oder auch lokal dünn aufgetragen Cortisonlotion, wobei man das nicht oft machen darf (großflächig ist gar nicht erlaubt, da müsste man notfalls Cortisontabletten innerlich einnehmen). Ich vertrage es aber auch (bis auf das innerlich eingenommene Kortison), deswegen ist das eine individuelle Einzelerfahrung.

Falscher / bitterer Geschmack interpretiere ich bei mir als Entgiftungsreaktion und hatte ich als Nebenwirkung der Zopiclon Einnahme. Zudem bin ich hochsensibel und rieche und schmecke mehr als mein Umfeld. Weiter gefasst können solche sinnlichen Überempfindungen (Hyperästhesien) auch auf ein völlig gereiztes ZNS hinweisen.
Ich trinke dann viel klares Wasser und versuche sanft zu entgiften mit Öl ziehen und Leberwickel.

Gegen sich sofort entzündende Gesichtshaut würde ich mein Gesicht nur noch reichlich mit Thermalwasser einsprühen und mit weichem Handtuch tupfen. Sozusagen das Waschen einstellen und stattdessen mit Thermalwasser einsprühen / "sprühwaschen". Ich schwöre auch auf Kolloidales Silber als Gesichtswasser, aber ich weiß nicht, ob du es verträgst.
Ich hatte noch nie so krasse Reaktionen wie du :oops:. Ich schicke dir mein Mitgefühl :hug: , das ist wirklich hart, was du alles durchmachst.

Viele Grüße
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo Jamie und Sonne27,

Ich hatte EMG Untersuchung mit Strom und EEG Untersuchung mit die Haube. Da wurde Sand an die Kopfhaut geschmiert.

Der Herzschrittmacher kann nicht entfernt werden da ich davon abhängig bin, ohne nur 30er Puls.

Für Tipps wegen dem Juckreiz wäre ich dankbar. Creme wäre super.

Ich glaube das das alles vom Benzentzug kommt in Verbindung mit den ganzen anderen Medikamenten und Untersuchungen.

Vielleicht meldet sich ja noch jemand der auch massive Absetzungssymtome hat.

Hatte hier im Forum schon in den letzten Tagen zwei Geschichten gelesen.

Liebe Grüsse
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
Krankenhaus Asthma Spray Spiriva und Asthma Disc Fenistil und Salbutalmol Spray

02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus
Jamie
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo Maria, :)

ich finde es etwas schade, wie du fast all meine Infos "übergangen" hast.
Ich habe über 20min gebraucht dir zu antworten und für dich Sachen rauszusuchen und ich habe dir zu allem meine Ideen geschrieben. Mehr geht nicht.
Ich nehm´s dir nicht übel, nix für ungut, aber ich hab dann auch nichts mehr zu bieten.

Du bist nicht die Einzige mit schweren oder exotischen Symptomen, aber schon durchaus mit sehr heftigen, die man so nicht jeden Tag liest.

Ich verlinke dir unsere Absetzsymptomliste, die nicht nur für AD gilt, sondern auch Benzos und NL.
Da wirst du einen Teil deiner Beschwerden dort wiederfinden, sogar einen großen Teil.

Wenn du der Meinung bist, dass das alles mit den Benzos zusammenhängt - was sehr gut möglich sein kann - dann ist mittelfristig ein Entzug das Einzige, was dir helfen kann, damit dein Körper diesen Stoff los wird, den er anscheinend nicht verträgt.
Das wäre dann also die Perspektive für die Zukunft und irgendwann wirst du es angehen können :fly: .

Wenn du weiteren Austausch suchst und wünschst, schau bitte auch in die Threads der anderen.
Es ist aktive Mitarbeit vonnöten, die wenigsten haben Kraft/ Lust/ Zeit bei jedem Neuen reinzuschauen (wir haben täglich mehrere Neuanmeldungen und viele Schwerbetroffene) und wir erwähnen es ja auch explizit bei der Anmeldung und im Begrüßungstext, dass aktive Mitarbeit wichtig und vonnöten ist. :)

Liste: viewtopic.php?f=18&t=12534

Viele Grüße
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo Jamie.

Sorry das ich heute Vormittag nur kurz auf deinen Text eingegangen bin aber mir ging es überhaupt nicht gut.

Zuerst danke das Du Dir so viel Mühe, auch mit den Links, gemacht hast. Mit den neurologischen Untersuchungen hast du recht. Das eine war EEG halt mit der Paste und der Haube und die andere hieß EMG halt mit Strom. Die Untersuchung mit Strom wurde bei mir zwei mal hintereinander an einem Tag gemacht. Das mit dem Strom zusätzlich war echt heftig zu den Symtomen. Hätte ich gewusst wie sich das im Nachhinein auswirkt hätte ich das nicht gemacht. Aber keine Anzeichen für Epilepsie ist das Ergebnis. Danke nochmal für den Link.

Eine Lymbalpunktion ( ich hoffe das Wort ist richtig auf jeden Fall lange Nadel in den Rücken um Flüssigkeit aus Wirbelsäule zu punktieren) habe ich dann abgelehnt. Das wollten die auch noch an dem Tag machen. Dann bin ich noch Abends, da ich diese Untersuchung abgelehnt hatte, entlassen worden.

Auf meine Frage bei den Neurologen ob das mit dem Benzoentzug zusammenhängt haben die alle gesagt das ich das Medikament dafür schon viel zu lange raus hätte und das könnte davon nicht mehr sein. Hier bei euch im Forum habe ich ja jetzt das Gegenteil schon teilweise gelesen.

Da ich sehr wahnsinnige Absetzungssymtome habe konnte ich in den letzten Monaten ja erleben. Der Link den Du mir mit den Absetzungssymtomen verlinkt hast, danke. Da steht ja alles drin und verdammt ich habe soooo viel davon. Hätte ich das nicht nachlesen können würde man ja glauben man wäre verrückt und alleine auf der Welt der so etwas hat.

Warum schleichen die Ärzte in der „Suchtklinik“ dann von 1,5 mg innerhalb von 10 Tagen auf 0 aus??
Gerade die Ärzte müssten doch wissen das das so nicht geht. Jetzt ist das eh zu spät. Aber Krankenkassen zahlt NUR 3 Wochen!

Daher reagiere ich auch jetzt so sehr auf die Chemie aller Art. Egal wo die sind, Kleidung Duftstoffe usw. Das hatte ich schonmal VOR der Herzschrittmacher OP, am Anfang von Tavorentzug. Das wurde dann aber auch schonmal besser.

Das meine Haut sooo kaputt ist hatte ich ebenfalls noch nicht vor OP. Durch Tavor hatte ich zwar nach absetzen Juckreiz, aber nicht ständig. Jetzt reagiere ich ja sogar auf Wasser. Fenistil Tropfen, Dragees und Cetrizin ..... habe ich schon versucht. Hilft nicht und vertrage ich mittlerweile nicht mehr. Gut das das Dir noch hilft, ebenso wie die Cortisoncreme. Geht bei mir auch nicht mehr da ich die dann wochenlang im Mund schmecke. „Guten Appetit“ 😤

Von dem kolloidalen Silber habe ich noch nie gehört oder gelesen werde mich aber mal erkundigen.
Ansonsten mache ich es schon seit vielen Tagen so wie Du geschrieben hast nur mit einsprühen und abtupfen. 👍

So nun hoffe ich das Du wenigstens nicht so einen Medikamenten Horror hinter Dir hast mit so vielen gesundheitlichen Einschränkung. Hast du mit Benzos eigene Erfahrungen gemacht oder anderen Medis?

Das Tavor jetzt wieder in einer hohen Dosis zu nehmen kommt für mich nicht in Frage. Genau wie Du geschrieben hast. Dann habe ich ja wieder ein Ausschleichen über viele Monate vor mir. Ich bin ja froh das ich es jetzt schon wieder fast raus habe. Die Verträglichkeit des Medikamentes ist ja auch nicht mehr sichergestellt.

Ich hatte eine ganz spezielle Blutuntersuchung machen lassen. Dabei ist heraus gekommen das ich zB. Benzos nie hätte haben dürfen. Ebenso Kortison und auf gar keinen Fall Antidreppesiva, Medikamente gegen Pilzinfektionen, Magenschutz zb. Omeprazol usw. usw.

Nun lässt meine Kraft nach und die Missempfindungen in den Händen und Stromschläge werden zu stark. Ich danke Dir nochmal und hoffe das wenn ich nur mal kurz antworte du nicht meinst ich würde das nicht anerkennen. Wenn es mir besser geht kann ich vielleicht auch mal länger am Handy schreiben. Ist halt Mühsam mit den Tasten. PC geht bei mir noch nicht.

Liebe Grüße und ich hoffe das Du einen guten Tag hattest mit wenigen Symptomen.
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
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02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
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