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Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

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Jamie
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo Maria, :)
Solche Reaktionen haben die noch nie gesehen. Alle Prof. Und Oberärzte und Stationsärzte etc. Ca. 50 Personen haben sich das in einer ganz großen Runde angeschaut. Dauerte ca. 1 1/2 Stunden und ich sass in der Mitte. Meine Fotos vom Handy auf dem Biemer. Und während dieser Zeit in Live haben die unzählige Sachen alle selber gesehen. Konnten nichts machen!
Was war denn das (vermutlich fröhlich geratene) Ergebnis (die Diagnose) des 50-Mann-Konsils in der Uniklinik?
Würde mich mal interessieren.
Das kommt jetzt alles auch noch raus. Und mein Mann sagte ich bringe dich in eine Schmerzklinik. Er sucht im Moment damit ich mit den Sachen die ich habe auch nicht irgendwo falsch lande.

Vielleicht hat ja jemand mit einer Schmerzklinik gute Erfahrung gemacht und könnte mir / uns einen Tip geben.
Ich weiß nicht, ob eine Schmerzklinik der richtige Ort für dich ist; vorrangig arbeiten sie mit Medikamenten und du verträgst ja nichts, nachrangig dann mit Multimodaler Schmerztherapie.
Du hast eine sehr spezielle Konstellation und bist hypersensibel - da bräuchtest du wirklich super aufgeschlossene Ärzte.

Ich kann dir nur schreiben, was ich in den letzten Monaten so erlebt habe, ich leide ja seit Ende Sept. 2019 unter (mittlerweile austherapierter) Trigeminusneuralgie, komplexes Gesichtsschmerzsyndrom, Burning-Mouth-Syndrome und chron. Schmerzsyndrom.

Von sehr gutem Ruf ist das DRK Schmerzzentrum in Mainz (leider sehr lange Wartezeit) und bei multimodaler Schmerztherapie hat sich (3 Wochen Therapie) das Heilig Geist Hospital in Frankfurt / Main einen Namen gemacht (Wartezeit Termin 3 Monate, station. Aufenthalt 6-7 Monate)

Ich selber bin in der Uniklinik Gießen mit meinen neuropathischen Schmerzen in Behandlung, die multimodale Schmerztherapie hat mir nicht viel geholfen, von Interesse ist aber für mich, dass die da eine Psychosomatik haben, die eine eigene Schmerzgruppe anbieten.
Das findet man nicht so oft.

Ich kann dir hier noch einen Link geben, weiß aber nicht, ob das eine gute Klinik ist.
Zumindest ist sie auf Schmerzen spezialisiert.
https://klinik-oeschelbronn.de/medizini ... rzmedizin/


Mainz: https://www.drk-schmerz-zentrum.de/mz/
Frankfurt: https://www.hospital-zum-heiligen-geist ... erzzentrum


Viele Grüße
Jamie
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Maria61
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo liebe Jamie

Vielen Dank das Du die Kraft und Zeit aufgebracht hast mir so schnell zu antworten. Das Du seit Jahren auch solche Schmerzen aushalten musst tut mir wahnsinnig leid. Ich hoffe das Du wenigstens in der Uniklinik Gießen an verständnisvolle Ärzte kommst die Dir helfen können. Hoffentlich verträgst Du wenigstens etwas an Medikamenten falls man Dir etwas Neues gibt. Sieht man bei Dir evtl. Wenn Du Brennende Schmerzen hast etwas an der Haut an?

Die haben in der Uniklinik 50-Mann- Konsil natürlich ins Blaue geschossen. Viele Untersuchungen, Knochenmarksbiopsie und mehrere Hautbiopsien und und und ....

Erst hieß es Schnitzler dann Blau Syndrom und/mit Angsterkrankung. Dann Tavor Unverträglichkeit. In diesen 1 1/2 Stunden hatten die Angst, das konnte man 3 von 5 Profs. die ganz nah bei mir und meinem Rollstuhl standen ansehen. 3 haben sich dann nach ca. 45 Minuten hingesetzt, das war denen zu heftig. Ich habe wohl zu laut wegen Schmerzen gestöhnt.

Die ganze Zeit über mit starken nicht aktuellen Übergeschmack, Geruch und Strom im Mund und immer in verschiedenen Körperteilen brennende Knochenschmerzen und Venen und Adern Strom. Gesehen haben die zb. das der rechte Handrücken plötzlich schwarz wurde Schmerzen (Übergeschmack verbranntes), dauerte ca. 30 Minuten, zeitgleich linke Knie blau Schmerzen Strom dann Knochen Brennen, dann beide Arme blau Schmerzen Strom, rechte Ohr wird blau, linke Auge schwillt zu ca. 10 Minuten dann Arme werden heller, viele Streifen rechter Arm wo ich den mal auf einen Tisch abgestützt hatte, linke Ohr Strom rechte Ohr wird wieder hell, linke Ohr wird blau, rechte Hand Knochen Brennen überall, linke Hand Mittelfinger Muskelkrampf Fingerspitze zieht sich nach oben so stark das fast der Knochen bricht ( ich habe vor Schmerzen gewimmert ), Angsterkrankung HA. Die Profs. Wechseln die Gesichtsfarbe vor Entsetzen. Dann Finger krampft nach ca. 10 Minuten langsam zurück in dem Moment krampft das linke Ohr so stark das sich die Haut vom Ohr und das Ohr sich sichtbar um ca. 3 bis 4 cm zusammenzieht. Anmerkung Prof. Oh Mann da hat man doch keine Muskeln! Überall an den Beinen zb. 5€ große Pickel und die wurden vom Umriss auch immer wieder blau. Dann linke Ohr zwei Schnitte (Herzschrittmacher OP) und sofort Geschmack von Betäubung im Mund dann OP Schmerz ohne Betäubung, da wurde ich fast ohnmächtig ..... Da gingen dann 3 von 5 auf ihren Platz zurück.

Dann endlich irgendwann im Zimmer kamen die sofort mit Infusionen, Fenistil Kortison ....

Die haben ein eigenes Fotolabor wo ich in der Zeit drei mal war und die haben dann selber sehr viele Fotos gemacht. Jedesmal länger als 1 Stunde und eine Ärztin war nur am fotografieren. Eine Physiologin (Mitte 20 noch in Ausbildung) war dabei und immer wenn ich am abnebeln war fragte die mich doch ernsthaft „Wie gehen Sie jetzt damit um?“

Dann kam halt die Diagnose das die Tavor sofort wieder raus muss, da das alles davon käme. Gegen Schmerzen haben die mir nichts gegeben. Wie lange so ein Entzug dauert, na so ein halbes Jahr müssen sie rechnen. Die Schmerzen und alles hätte sich verselbständigt und würde immer wieder abgerufen. Da kannte ich leider immer noch nicht euer Forum.

In einer Schmerzklinik an meinem Wohnort hatte ich schon einen Termin zur Aufnahme. Ging dann wegen Herzmuskelentzündung und Uniklinik Herzabteilung nicht. Da war ich gerade 1 Woche wieder zu Hause. Bei telefonischer Nachfrage schon aus der Uniklinik (Ärztin von Uniklinik) hieß es das man sofort mit zb.Novalgin, Ibuprofen, Oxycolon etc.. anfängt trotz noch fehlendenden Untersuchungen und Diagnose. Das hatte ich alles schon ohne Erfolg.

Da hast du Recht Jamie das ich da dann nicht richtig gelandet wäre. Bin nicht in das Krankenhaus.

Du hast bei deinen Diagnosen ja. Auch Kompl. Gesichtsschmerzsyndrom geschrieben. Ich hoffe das das wenigstens langsam besser wird bzw. Aushaltbar. Wenn man nicht mehr essen und schlucken kann vor Schmerzen dann braucht man etwas.

Vom Schmerzzentrum Mainz hatte ich 2019 schonmal einen Fragebogen bekommen und ausgefüllt. Sind wohl nicht für so etwas gut aufgestellt sagte mir dann eine Mitarbeiterin. Ich werde aber dort nochmal anfragen und den Fragebogen nochmals neu ausfüllen und zuschicken.

Über das Heilig Geist Hospital in Frankfurt werde ich mich bzw. Mein Mann informieren. Die Wartezeit nehme ich gerne in Kauf! Vielen Dank für diese Adressen. Hilft mir echt weiter im Moment. Hauptsache ist, das ich bis dahin keine Tavor mehr brauche (soll ich trotzdem bei einem Krampfanfall nehmen sagten die Ärzte). Wenn etwas bei den Krankenhäusern rauskommt werde ich eine Info geben.

Bist Du stationär in der Uniklinik Gießen in Behandlung? Eine Schmerzbehandlung müsste dann ja auch über einen längeren Zeitraum wie Du auch von Frankfurt geschrieben hast stattfinden. Eine psychosomatische Anbindung finde ich erstmal gut. Gut das die das in Gießen haben.

So, nun brauche ich eine Pause. Zu viele Reaktionen. Vielen Dank für deine Mühe und hoffentlich trotzdem noch einen schönen sonnigen restlichen Pfingstmontag ohne Zuviel Schmerzen.

Liebe Grüße
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
Krankenhaus Asthma Spray Spiriva und Asthma Disc Fenistil und Salbutalmol Spray

02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo an alle hier im Forum

Ich habe mal bei euch im Forum unter den Langzeitbetroffenen gelesen. Viele hatten geschrieben das bei Ihnen auch die Gesichts und/oder Kopfhaut ( Psoriasis ) entzündet ist/war, als Absetzungssymtom.

Selbstgemachte Creme ging nicht. Kortison Creme hat auch alles verschlimmert. Wasser geht gar nicht mehr. auch destilliertes Wasser und nur tupfen ging nicht. Alles verhornt täglich neu und total entzündet.

Von Dermatologie nur Kortison Creme bekommen.

Ist das bei euch von alleine wieder abgeheilt? Das ist ein echt blödes und schmerzhaftes Symtom.

Vielleicht meldet sich ja noch jemand der das schon hinter sich hat und schreibt evtl. kurz was geholfen hat.

Laut meinem Arzt soll ich wieder Ketotifen nehmen, obwohl dieses auch als Nebenwirkung Juckreiz und Hautentzündung auslösen kann. Das halte ich für im Moment nicht sinnvoll und evtl. Kontraproduktiv.

Danke fürs Lesen und einen hoffentlich nicht zu schmerzhaften Tag an alle

Liebe Grüße Maria
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Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Guten morgen zusammen.

Ich bräuchte mal eure Erfahrung da die Ärzte (Notärtzin wegen Krämpfe) mir vor Monaten schon dringend geraten hat die Tavor als Krampfschutz zu nehmen und dann auf ein Benzo mit längerer Halbwertszeit zu wechseln. Das soll ich so lange nehmen bis ich keine Beschwerden Absetzungssymtome mehr habe, evtl. Lebenslang.

Das Problem mit dem Herzschrittmacher ist, das entweder bei der OP und/oder bei den neurologischen Untersuchungen der Atlas Nerv (10. Hirnnerv) verletzt wurde und dieser jetzt 24 Stunden am Tag schiesst ohne Pause. Ich verlinke mal etwas. Falls das nicht in Ordnung geht bitte ich das Team es zu löschen.

https://atlantomed.eu/de/beschwerden/va ... gJzB_D_BwE

Wenn das sich jemand anschaut, ziemlich am Anfang das
1. Bild sagt schon fast alles. So geht das mit dem Herzschlag bei mir durch den Körper.

Ausserdem hatte die Ärztin Symtome in der Zeit gesehen und Sie sagte das ich das nicht mit meinem Willen unterdrücken könnte. Hatte ua. Krämpfe und Zuckungen Überall. Sie gab dann Tavor. Ist Aber schon Monate her.

Ich habe den ganzen Tag Stromschläge auch im kompl. Gesicht, Augen, Ohren, in der Nase Kompl. Kopfhaut..... und nicht aktuellen Geruch und Geschmack (Nahrung, Medikamente und und). Durchgehend Schmerzen stufe
8-10.

Bei meinem Hausarzt war ich noch nicht da er mich dann immer an den „Kollegen“ verweist der die Behandlung mit der MCAS (1. Medikament war Tavor) behandelt.

Den Arzt erreiche ich aber seit Wochen/Monaten nicht telefonisch. Jetzt habe Ich aber in 2 Wochen einen Termin. Beim letzten Termin war ich in 5 Minuten mit den Worten das es anderen noch schlechter geht wieder draussen ohne Hilfe.

Ich habe keine Tavor oder andere Medikamente mehr genommen bis jetzt . Den Versuch das mit Diazepam abzufangen vor Monaten ging nicht, da ich Diazepam nicht vertrage.

Habe eine Genveränderung: sehr stark beschleunigter Metabolismus von CYP2C19.

Ich bin jetzt 7 1/2 Monate ohne Tavor und bis jetzt der Meinung / Hoffnung das das von alleine mal etwas besser wird. Auch das nicht schlafen können wegen den Stromschlägen und Zuckungen sowie Schmerzen.

Gibt es Betroffene die wieder ein Benzo eindosiert haben um sich zu stabilisieren? Hat das funktioniert.

Ich möchte lieber kein Benzo mehr nehmen. Sonst hört das doch nie auf.

Ich habe mit Vitamin D3 /K2 1 Teopfen angefangen und CBD Öl.

Eure leider jahrelangen Erfahrungen Vertraue ich mehr als den Arztempfehlungen.

Hier haben einige immer wieder geschrieben das viele auch schwerstbetroffene sich wieder einigermaßen Erholt haben OHNE Benzo. Habe aber noch keinen Betroffenen kennengelernt der auch einen Herzschrittmacher während eines Benzoentzuges bekommen musste.


Ich wünsche euch noch einen schmerzfreien Tag und freue mich auf eure Erfahrung / Meinung .

☀️ Liebe Grüße
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo nochmal

Es sind jetzt 6 1/2 Monate ohne Tavor.

Also noch am totalen Anfang des Entzuges.

Viele Grüße
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo Maria, :)

ich bin ratlos. :?
Eine so schwere und seltene Grunderkankung bzw. Symptomkomplex geht weit über meinen Erfahrungsschatz, der nun nicht gerade klein ist.
Mir ist nicht klar, wenn du krampfgefährdet bist, weswegen dann kein Antikonvulsivum gegeben wird? Kannst du da Licht ins Dunkel bringen?
Lebenslang ein Benzo nehmen geht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schief, auch mit langer Halbwertszeit; erst wirkt es nicht mehr richtig, dann erhöht man die Dosis und irgendwann wirken auch hohe Dosen nicht mehr... Ich sehe nicht, wie das eine echte Perspektive sein soll (?)
Als Überbrückung für eine echte Therapie vielleicht ja, aber was könnte eine "echte Therapie" bei dir sein?

Eine mögliche Vagusnerv-Verletzung ist ein schweres Krankheitsbild mit starken Symptomen - ich vermag nicht zu sagen, ob deine Zustände vielleicht nicht eher davon rühren und durch den Entzug halt zusätzlich noch verstärkt werden?

Tut mir leid, dass ich nicht besser helfen kann.
Viele Grüße
Jamie
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo liebe Jamie

Vielen Dank für deine Antwort.

Deine Info mit dem Benzo das evtl. gar nicht wirkt bzw. an Wirkung verliert leuchtet mir ein. Aus diesem Grund habe ich auch keins mehr genommen.

Das meiste ist der schwere Benzoentzug bei mir. Die Verletzung des Vagus Nerv ist 😡. Da toben sich die Absetzungssymtome natürlich dran aus.

Ich glaube und hoffe noch immer an die Selbstheilung des Körpers wenn ich nichts mehr nehme.

Das mit einem Epilepsie Medikament zu versuchen um da etwas Ruhe reinzubringen werde ich bei dem Arzttermin mal ansprechen. Ob der Arzt etwas empfiehlt bzw. verschreibt, keine Ahnung. Ich werde es euch schreiben.
Ob ich es dann evtl. damit versuche weiss ich noch nicht.

Im Moment nur ratlos und hoffe das es sich wenigstens ein bisschen beruhigt.

Ich finde es aber trotz allem positiv das ich im Moment außer CBD Öl und Vitamin D3 Medikamentenfrei bin.

Ich hoffe das deine Schmerzen inzwischen etwas erträglicher geworden sind und wünsche Dir einen ruhigen Tag.

Liebe Grüße 🍀
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
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Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

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Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

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Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

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Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

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Jamie
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo Maria, :)

ich will noch mal antworten, um Klarheit zu schaffen.
Mit meiner Frage nach dem Krampfschutz bezog ich mich explizit auf das von dir Geschilderte hier:
Ich bräuchte mal eure Erfahrung da die Ärzte (Notärtzin wegen Krämpfe) mir vor Monaten schon dringend geraten hat die Tavor als Krampfschutz zu nehmen und dann auf ein Benzo mit längerer Halbwertszeit zu wechseln. Das soll ich so lange nehmen bis ich keine Beschwerden Absetzungssymtome mehr habe, evtl. Lebenslang.
Das mit einem Epilepsie Medikament zu versuchen um da etwas Ruhe reinzubringen werde ich bei dem Arzttermin mal ansprechen. Ob der Arzt etwas empfiehlt bzw. verschreibt, keine Ahnung. Ich werde es euch schreiben.
Ob ich es dann evtl. damit versuche weiss ich noch nicht
Antikonvulsiva sind ja auch psychoaktiv und ich wollte damit auch keine Medikamentenempfehlung aussprechen, ich habe nur nach der meines Erachtens logischeren Medikamentierung gefragt.
Mir ist leider wirklich nicht ganz klar, inwiefern deine EEGs so auffällig sind oder deine Krampfschwelle so erniedrigt, dass dort Epilepsiemedikamente angewendet werden sollten.
und ich denke auch, dass so ein schwieriges Krankheitbild mindestens in eine Epilepsieambulanz einer Uniklinik gehört oder in die Neurologie - aber ich glaube du hast ja selbst schon berichtet, dass sich Scharen von Ärzten von dir überfordert fühlten :oops: :whistle: ...

Das Benzo kannst du dir immer als Notfalloption offen halten, wenn an irgend einem Tag irgend etwas eskalieren sollte im Gehirn. Das ist ja vielleicht auch eine kleine Sicherheit.
Ich glaube und hoffe noch immer an die Selbstheilung des Körpers wenn ich nichts mehr nehme.
Das ist ein guter Ansatz und ich hoffe und wünsche dir, dass so auch Heilung eintreten kann, oder zumindest erst einmal Linderung.
Prinzipiell versucht der Körper immer selbst, so viel wie möglich selber zu regulieren; erst, wenn eine Krankheit so schwer ist, dass sämtliche dieser Mechanismen ausgehebelt werden, sollte und muss man vielleicht über Medikamente nachdenken.
Und das möchte ich auch noch ergänzen. Es gibt sehr schwere Erkrankungen, da ermöglichen Medikamente überhaupt erst das Leben und Weiterleben.
Ich bin darum immer für eine große Differenzierung bei diesem Thema, aber ich bin mir sicher, dass du dir darüber selber schon ausreichend kluge Gedanken gemacht hast :hug:.

Alles Gute
Jamie
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo zusammen.
Hallo liebe Jamie.

Auch wenn es verspätet ist wollte ich mich nochmal melden.

Danke Jamie für deine Gedanken und Vorschläge in der Vergangenheit. Ich weiss das sehr zu schätzen das Du Dir die Zeit und Kraft nimmst und mir und vielen anderen immer wieder Hilfe und Kraft gibst.

Ich habe von meinen Arzt seit 8 Monaten trotz 4 Termine bei ihm immer noch keine Info bekommen ob ich ein Medikament nehmen kann / soll wegen dem Vagus Nerv (schiesst ständig Strom 24/7 durch den kompl. Körper). Leider immer noch.

Von solchen massiven Absetzungssymtomen hätte er noch nie gehört. Glaube ich nicht da er ein Facharzt ist.

Auch alle anderen Reaktionen sind immer noch da, es hat sich noch nichts beruhigt.

Ich habe bzw. hatte auch neue Absetzungssymtome in den letzen Wochen. Und man sieht fast alles mir immer auch noch an der Haut an.



Bis jetzt versuche ich das halt jeden Tag auszuhalten wie so viele andere im Benzoentzug auch. Was bleibt uns auch anderes übrig.

Mein Kardiologe hat bei der Kontrolle des Herzschrittmachers keine Auffälligkeiten feststellen können. Er hat wohl selten eingegriffen und hat nichts auffälliges aufgezeichnet.

Trotzdem habe ich durch den Nerv ständig Krämpfe im Herzmuskel und der Strom geht durchgehend durch das Herz.

Viele von den anderen betroffenen im Entzug habe ich gelesen versuchen das auch ohne andere Medikamente durchzustehen.

Ich bin jetzt 9 Monate von Tavor weg. Ich weiß das das noch nicht lange ist.

Ich hoffe das es wenigstens ohne Medikamente in naher Zukunft etwas besser wird.

Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann einmal meine Symtome die weg sind hier zu schreiben.

Danke fürs lesen und einen nicht zu schmerzhaften Tag wünsche ich euch.

Liebe Grüsse 🎈
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo nochmal an euch

Gestern und heute morgen hatte ich solche starken Krämpfe am Herz vom Vagus Nerv.

Ich hatte jedesmal 1/4 von 1 mg Tavor genommen da es vollkommen eskaliert ist.

Ich hatte keine paradoxe Reaktion, die Tavor hat den Krampfanfall etwas anfangen können.

Habe es immer wieder versucht es zu unterdrücken aber solche Krämpfe kann niemand mit seinem Willen unterdrücken.

War die Einnahme verkehrt? Ich weiß es nicht.

Wenn dann nehme ich nur 0,25 mg wenn es nicht mehr geht.

Habe aber kein gutes Gefühl dabei das Medikament zu nehmen was alles verursacht hat. Da ich nichts anderes habe muss ich es aber leider nehmen. Sagt mein HA auch.

Anfang Dezember habe ich wieder einen Termin bei meinem Facharzt.

Für einen Hinweis oder Meinung von euch wäre happy.

Ich versuche es ohne und wenn dann nur wenn es eskaliert.

Wünsche euch allen nur das beste und das keiner von euch einen Benzoentzug mit Herzschrittmacher durchmachen muss.

Liebe Grüsse 🍀
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Jamie »

Liebe Maria :)

Ich bin noch mal deine Signatur durchgegangen; du hast wirklich eine dramatische Krankengeschichte; tut mir leid, was du schon alles durch hast.
Gut, dass du in deinem letzten Satz im letzten Beitrag noch mal den Herzschrittmacher erwähnt hast, das hatte ich übersehen.

Ich habe mir erlaubt das Wort in deiner Signatur fett zu markieren, dass wir alle sozusagen gleich den "Kasus knacksus" im Blick haben; ich hoffe das war okay?
Normalerweise rühren wie nie die Signaturen an und wenn, fragen wir immer nach.
Gib bitte bescheid, ob es so passt.

Ich gebe offen zu, ich habe absolut Null Ahnung, was so ein Benzoentzug mit einem Herzschrittmacher macht und sehe meine und die Kompetenz des Forums im Allgemeinen an dieser Fragestellung an ihre Grenzen stoßend :roll: .
Ich denke wir müssen uns da, ähnlich wie du, auf die Aussagen deines Arztes verlassen.
Wenn ein Benzo bei diesen "Herzkrampfanfällen" notwendig ist, dann ist das so.
Mit Herzsachen spaßt man ja auch nicht.

Man liest ja deutlich heraus, dass du um die Problematiken weißt und es dir selber ja auch alles nicht so geheuer und recht ist, aber wenn die Optionen erschöpft sind und das am Ende auch hilft, dann ist das eben der Weg.
Du weißst ja, worauf du achten musst.

Ich hoffe wirklich, dass die Anfälle nie wieder kommen oder wenn, dann wirklich seltene Ausnahmeerscheinungen sind.
Du bist sehr tapfer, lass dich nicht unterkriegen :hug:

Jamie
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo liebe Jamie

Danke das Du geantwortet hast und es ist lieb von Dir gewesen das Du die Signatur Herzschrittmacher hervorgehoben hast.

Ich bin mir um die Problematik das Benzo Tavor weiter zu nehmen durchaus bewusst da ich mittlerweile weiss das das alles von den Benzo kommt. Angst vor einer Einnahme, ja hab ich.

Diese Krampfanfälle habe ich täglich immer zwischen
1 bis 5 mal. Unterdrücken geht nicht mehr, absolut keine Chance. Habe ich die ganzen Monate ohne Benzo versucht. Es wird dann beim nächsten mal immer schlimmer und kommt immer öfter. Abstände werden kürzer.

Mit 0,25 mg Tavor wenn es losgeht, hört das dann auf zumindest soweit das ich mich wieder hinsetzen kann .

Der Herzschrittmacher läuft nicht, die Krampfanfälle kommen vom Vagus Nerv, der hält das Herz am Schlagen bzw. dann kommen die Krämpfe, Sauerstoff geht dann auf 40 runter von zb. 92 und Puls geht hoch von 60 auf 130
innerhalb von Sekunden mit Krämpfe und der ganze Körper wird blau.

Dann nehme ich wenn ich merke es fängt an sofort die 1/4 Tavor und nach ca. 20 Minuten hören die Krämpfe auf.
Also regelmässig oder vorbeugend funktioniert nicht.

Aus diesem Grund läuft auch der Herzschrittmacher kaum. Mein Kardiologen sagte vorige Woche das er kaum gelaufen ist und ich im Moment nicht ständig davon abhängig bin. Die Restlaufzeit ist die gleiche wie bei dem letzen Termin vor 1/2 Jahr.

Kennt jemand ein Tens Gerät. Also Elektroden links rechts oben und unten ums Herz anbringen und Strom auf höchste Stufe einstellen dazu falls jemand mal eine EEG und ENG Untersuchungen hatte diese Stromimpulse noch dazu aber die vom Fuss bis in den Kopf auf höchster Stufe dazu. Damit noch nicht genug kommen dann noch andere Missempfindungen dazu, örtliche Betäubung läuft mit und Verkrampfung des ganzen Körpers und und und....

Daher soll ich ja seit über 9 Monaten ein Epeleptikum versuchen um diesen Zustand zu entschärfen. Einnahme nur wie bei Tavor bei Bedarf. Aber mein Facharzt hat noch immer nichts unternommen bzw. sich mit einem alternativen Medikament auseinandergesetzt.

Eine molekulargenetische Untersuchung wegen Metabolismus (welche Medikamente ich normal ohne hohes Risiko wegen Nebenwirkungen verstoffwechsel) hat er seit 1 2/2 Jahren.

Es ist aber leider der gleiche Arzt der mir damals vor
4 Jahren die Therapie mit Tavor beginnend therapiert hat.

Ich hatte erst von einem einzigen Fall gehört / gelesen wo ein junger Mann während bzw. Durch eines Benzoentzug einen Herzschrittmacher brauchte. Er hat es nach diesem Eingriff leider nur 4 Monate geschafft.

Wenn ich wüsste welches Epeleptikum am besten vertragen wird hätte ich meinen Hausarzt schon längst um Hilfe diesbezüglich gebeten. Aber er ist verständlicher Weise damit total überfordert.

In der Neurologie hatte ich ausser den Untersuchungen auch keine Empfehlung bekommen. Da hiess es nur aussitzen, nicht zuviel beachten. In 2 Jahren ist das weg.

Denkste das war wohl nichts.

Ich werde die Tavor mit Vorsicht einsetzen und so lange die 0,25 mg reichen auch nicht erhöhen.

Ansonsten spielt der ganze Körper verrückt und schisst Schmerzimpulse in alle Körperteile ohne Vorwahnung. Beine Oberschenkel Füsse Arme Finger. Habe ich mich da gestern überanstrengt frage ich mich dann. Die Antwort ist zu 99% nein, habe ich nicht. Es ist alles aus dem Ruder gelaufen.

Tavor ist das einzige Medikament was ich nehme, sonst nichts auch keinerlei Schmerzmedikamente. Hatten eh ALLE nicht gewirkt (Morphium, Novalgin, Oxycodon .....)
Ich hoffe das irgendwie durchzustehen. Vielleicht beruhigt die Tavor das ganze auch wieder ein wenig.

Hat eine gezielte Wiedereinnahme bei einem anderen Betroffenen die Absetzungssymtome beruhigen können?

Danke wer das bis hierhin gelesen hat.

Wenig Schmerzen und Symtome wünsche ich euch allen.
Vor allem Dir Jamie, das deine Schmerzen wenigstens etwas erträglicher werden und danke für deine Antwort.

Liebe Grüsse 🍀
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Maria.

Ich habe eine Bekannte im realen Leben, die schon lange versucht, vom Benzo wegzukommen. Immer, wenn sie unter einen bestimmten Schwellenwert kommt, kriegt sie ganz eigenartige, sehr quälende Schluckbeschwerden. Alles mögliche an Diagnostik und Therapieversuchen ist schon gelaufen. Das Einzige, was hilft, sind Benzos, die lassen die Schluckbeschwerden fast sofort verschwinden.

Also: eine gezielte Wiedereinnahme beruhigt ihre Absetzsymptome.

Ich habe auch Symptome, von denen ich annehme, daß sie bei Benzowiedereinnahme verschwinden würden. Ich habe das nie ausprobiert. Die Symptome sind allerdings nicht so bedrohlich, daß ich es nicht aushielte.

Teilnahmsvolle Grüsse von Clarissa
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Maria61
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo Clarissa 🌼

Ich habe schon einige Beiträge von Dir gelesen und bewundere deine Einstellung sehr keine deckelnde Medikamente zu nehmen.

Das habe ich auch nach der Entzugsklinik (von 1,5 mg innerhalb 10 Tage auf 0) so gemacht. 9 Monate waren schrecklich aber in dieser Zeit habe ich nichts gar nichts genommen und es ausgehalten.

Durch eine Grippe und den Benzoentzug hat das mein Herz nicht mehr mitgemacht und von einer Sekunde auf die andere nur noch ein Puls von 30 Schlägen mit Herzaussetzer bis zu 5 Sekunden (AV Block Stufe 3).

Um die Herz OP mit Schrittmacher kam ich nicht drum herum.

Trotz Gespräch vor OP bekam ich hohes Benzo in die Vene (10mg) und vorher mal wieder Antibiotikum. Als die das Benzo gespritzt hatten waren sofort alle, wirklich alle Absetzungssymtome und Schmerzen weg. Ich war während der OP wach, trotz hohe Dosis, nicht eingeschlafen.

10 Wochen nach OP hatte ich die Neurologischen Untersuchungen wegen der Krampfanfälle. Bis dahin hatte ich kein Benzo wieder genommen. Habe wie vor der OP versucht das auszuhalten und die Herzkrämpfe zu unterdrücken.

Und genau das funktioniert nicht. Hat das nur alles verschlimmert. Dann kam 1/2 Jahr nach Herz OP noch eine Herzmuskelentzündung dazu. In der Uniklinik sagten die dann auch Tavor wegen Krämpfe wieder nehmen und nichts dran verändern.

Dann nachfolgende Uniklinik Allerologen sagten wieder raus.

Jetzt bin ich ratlos und traurig wie es weiter gehen soll und muss ich die 0,25 mg Tavor wieder nehmen. Gott sei Dank hilft das noch gegen die Krämpfe.

Ich bin nur enttäuscht von mir selber da ich im Moment keine Chance sehe davon wegzukommen und auch mit Herzschrittmacher ohne Medikamente vor allem Benzo einigermassen gesund bzw. stabil zu werden.

Ohne die Einnahmen wäre ich aber nicht mehr hier.

Vielleicht habe ich ja durch die Einnahme wenigstens die Chance wie deine Bekannte das sich die Absetzungssymtome etwas beruhigen.

Trotzdem bin ich traurig es wieder nicht geschafft zu haben mit aussitzen, aushalten und Symtome unterdrücken .

Danke fürs Schreiben, vor allem mit den Symptomen bei deiner Bekannten. Vielleicht hilft das ja auch bei mir ein bisschen. Ich hoffe es.

Ich wünsche Dir noch einen schönen restlichen Tag mit deinem Hund Bommel (ich hoffe das der Name richtig war).

Liebe Grüsse 🍀
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
Krankenhaus Asthma Spray Spiriva und Asthma Disc Fenistil und Salbutalmol Spray

02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus
Clarissa
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Clarissa »

Liebe Maria.

Ja: Hund Bommel.

Meine Bekannte hat das Riesenproblem, daß ihr keine Benzos mehr verschrieben werden. In unserem Bundesland ist das irre schwer! Natürlich erkennt kein Arzt den Zusammenhang dieser unangenehmen Speiseröhrenkrämpfe zum Benzoentzug an. Nachdem man ihr jahrzehntelang Benzos verordnet hat gegen Ängste! Aussitzen hilft bei ihr auch nicht. Sie ist quasi nicht lebensfähig ohne Benzo. Die Ärzte verschreiben ihr alle möglichen AD und NL, natürlich hilft kein einziges davon.
Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wie das enden soll. Im Moment hat sie noch einen kleinen Benzovorrat.

Was mich betrifft, so habe ich glücklicherweise nicht solche schwersten Absetzsymptome, die mich total lebensuntauglich machen. Ich hätte auch große Angst, ganz rasch wieder in die Toleranz zu geraten - wie es schon geschehen war. Ich bekäme sowieso keine Benzos mehr verschrieben, aber das spielt nur eine untergeordnete Rolle. Andere PP bekäme ich sicher leicht, aber die vertrug ich nie, die deckelten bei mir nichts. Nur üble NW.

Ich stimme Dir vollkommen zu, genau wie ich der Bekannten zustimme. Es geht nicht mehr ohne Benzo. Hoffen wir, daß Du nicht steigern mußt.

Tatsächlich kommt gerade Hund Bommel und fordert sein Abendgassi ein. Auf geht's. Ohne ihn würde ich jetzt nicht mehr raus in Kälte und Dunkelheit, lach. Ein bißchen Quälerei ist das schon.

Alles Gute und VG von Clarissa
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Maria61
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo liebe Clarissa.

Danke für deine so schnelle Antwort.

Ich will unbedingt von den Benzo weg aber ohne geht halt doch nicht im Moment. Steigern werde ich nicht.

Auch heute morgen haben 0,25 mg den Herzkrampf gestoppt um 04:00 Uhr. Der nächste kam aber um 06:20 und da hat die zweite 0,25 mg wieder geholfen.

Vorsorglich nehmen (zb. 2 mal am Tag 0,25 mg zu immer gleicher Uhrzeit) funktioniert nicht.

Man sieht mir an der Haut überall an was Benzo gemacht hat, blaue Fingerspitzen, Streifen Arme vom ablegen auf einem Tisch und und und ......

Ich habe von einer Frau gehört die nach einer erneuten Einnahme fast alle Symtome deckeln konnte, die gingen dann wieder weg. Sie nimmt die jetzt aber schon 3 Jahre wieder (3mg tgl. Machmal auch tagelang 6 mg dann wieder runter auf 3mg). Ohne wäre Sie ein Pflegefall.

Ich hatte aber auch heute morgen keine andere Wahl .
Das kam wieder nicht vom Herzschrittmacher sondern wie immer vom Vagus Nerv. Mist Nerv.

Ich nehme die nur bei den Krämpfen und hoffe das die nicht mehr zu oft und zu lange kommen damit ich das Benzo auch endlich mal endgültig weglassen kann.

Suchtdrang habe ich nicht immer mehr nehmen zu wollen.

Knuddel deinen Bommel ganz fest von mir. Wir hatten auch immer Hunde und das vermisse ich auch sehr. Tiere können einem so viel geben.

Danke fürs lesen und liebe Grüsse 🍀
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Clarissa
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Clarissa »

Liebe Maria.

Ich verstehe Dich vollkommen!

Ich habe Benzos auch nicht aus Jux und Tollerei genommen, um irgendeinen Kick zu bekommen. Ich hätte keine Angst vor'm psychischen "Suchtdruck", sondern davor, daß der Körper immer mehr vom Benzo will zur Unterdrückung seiner Symptome.

Ich komme meinen körperlichen Symptomen eben ganz gut bei, indem ich fast allen Druck aus meinem Leben nehme. Aber: ich bin nicht symptomfrei. Nie.

Benzos werden mit der Zeit so heimtückisch und ich persönlich bin inzwischen von ihrer Schädlichkeit bei langer Einnahme felsenfest überzeugt. Wie Du es ja auch beschreibst.
Aber Benzoentzugssymptome deckeln zu wollen mit anderen PP, wie unsere Ärzte das wollen, halte ich für noch kontraproduktiver. Das hat mir mega mitgespielt.

Ich glaube Dir, daß Du gerne vom Benzo wegwillst. Wer nicht! Aber: es ist schwer und der Preis kann hoch sein.

Mach das Beste draus!

Bommel drängelt schon wieder, der kleine Despot. Die Mädels machen ihm zu schaffen, er ist unkastriert.

Alles Gute und VG von Clarissa
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Maria61
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo an alle die lieben Seelen die sich die Zeit nehmen das zu lesen

Ich hatte gestern nun die Arzttermine.

Ich soll die Tavor wieder nehmen um die Krämpfe zu bekämpfen. Aussitzen und unterdrücken hat ja nicht funktioniert.

Ich nehme höchstens 1,0 mg über den Tag/Nacht verteilt. Je Krampf 0,25 mg.
Ich gehe mit der Dosis auch nicht höher. Die Tavor hilft gegen die Krämpfe. Absetzen soll ich die nicht mehr. Ich werde in den nächsten Wochen alternativ evtl. ein länger wirkendes Benzo (evtl. Frisium) zum Versuch bekommen.

Diazepam hatte ich schon versucht und das ging überhaupt nicht (HIT).

Ein Arzt meinte das sich mit Wiedereinnahme die Absetzungssymtome mit der Zeit verringern werden.
Auch dann soll ich Einnahme beibehalten.

Nochmals absetzen erst wenn KEINE Absetzungssymtome mehr da sind und ich stabil wäre.

Kann mir dazu vielleicht jemand etwas schreiben ob das der Fall ist. Bis jetzt lagen die Ärzte ja immer voll daneben bei mir. Können Absetzungssymtome sich zurückbilden oder mit der Zeit weggehen durch Wiedereinnahme.

Einen Wirkungsverlust des Medikamentes hatte ich damals nicht. Es hat mir nur niemand gesagt das man nicht innerhalb 1 Woche absetzen soll. Ich wollte nur alle Medikamente weghaben.

Positiv ist geworden das ich etwas habe was gegen die Krämpfe wirkt.
Positiv ist geworden das ich dadurch Nachts jetzt wieder zwischen 2 und 4 Stunden schlafen kann. Das ging vorher wegen Dauerbeschuss gar nicht.

Die Ärzte meinten das der Krampfschutz noch wirkt wiegt die Nebenwirkungen auf.

Ein Epeleptikum werde ich nicht bekommen. Das würde wahrscheinlich nicht so wirken.

Gegen die Schmerzen haben die keine Idee mehr, habe ja leider auch schon viel bekommen zum Versuch. Nochmals versuche ich diese Medikamente nicht mehr.

Das letzte was evtl. Helfen könnte wäre medizinisches Cannabis.

Das werde ich aber erstmal zurückstellen. So wenig wie möglich. Die Tavor wieder zu nehmen ist mehr als genug. Leider ging es nicht ohne.

Ich hätte es mit dem unterdrücken und den Versuch das auszusitzen verschlimmert. Kann sein. Ich habe es wenigstens versucht und mache mir deswegen auch keine Vorwürfe.

Am liebsten würde ich gar nichts nehmen aber ohne geht es im Moment leider nicht.

Vielleicht kann mir ha jemand antworten der auch nach längerer Zeit durch Wiedereinnahme etwas Erleichterung der Symtome erfahren hat.

Danke für eure Zeit das zu lesen. Ich wünsche euch allen eine gute schmerzarme Zeit.

Liebe Grüsse an alle 🌲
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von padma »

hallo Maria, :)

die Aussagen deines Arztes hören sich für mich sehr vernünftig an. Du scheinst eine der wenigen Symptomatiken zu haben, bei denen eine längerfristige Einnahme von Tavor tatsächlich sinnvoll ist.

Schwierig würde es, wenn du in die Toleranz kämest. Ich hoffe, dass das nicht eintreten wird.

Entzugssymptome verschwinden zumeist nach der Wiedereinnahme wieder. Manchmal nicht vollständig, bzw. es würde eine höhere Dosis benötigt. Manchmal dauert es länger, bis eine Wiedereindosierung greift.

Ich drücke dir die Daumen, dass es dir bald besser geht.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



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