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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Sonne27
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Sonne27 »

Hallo Maria,

wie weiter oben erwähnt, ist es schon mal gut das, dass EEG unauffällig war. Hast du Ergebnisse bezüglich der EMG?

Ich glaube ich hatte auch mal so ein EMG (aber am Arm) 🤔 also es war in jedem Fall was mit Strom ambulant beim Neurologen, aufgepäppelt hat man mich dann allerdings im Krankenhaus, weil ich umgekippt bin.

Die Lumbalpunktion mag ein wichtiges Hilfsmittel bei der DiagnoseFindung sein, ich persönlich habe diese 1 mal über mich ergehen lassen und das war auch mein letztes mal. Sei zufrieden, das du dich auf diese nicht eingelassen hast. Man kann zwar am Gehirnwasser eine Menge erkennen, das möchte ich keinesfalls bezweiflen und wenn es bei Patienten wirklich Notwendig ist, mag es eine wichtige Untersuchung darstellen, aber mich müssten die für eine Lumbalpunktion in Vollnarkose legen oder aber die Ärzte müssen um ihr Leben rennen, die würde ich KO hauen. 😀

Ich glaube viele Ärzte wollen die Wahrheit bezüglich der Absetzerscheinungen bzw. deren Länge einfach nicht wissen bzw. Sie verschließen die Augen davor und so haben "Wir" Betroffenen mit Absetzsymptomen die wir uns ja alle an den Haaren herbei ziehen, einfach nur ein Ding an der Waffel.

Allerdings habe ich seitdem ich hier im Forum bin, gelernt diesbezüglich nicht mehr meine Klappe zu halten, ich habe sogar Stationär Eigenverantwortlich mit der Wasserlösmethode reduzieren können.

Wie du selbst schon gut erkannt hast, ein möglichst zügiges Absetzen in der Klinik bringt am meisten Kohle. Die Krankenkasse macht Vorgaben wielange so ein Aufenthalt dauern "darf". Nur außerhalb des Regelfalls (Chronisch Krank) darf man länger in der Klinik bleiben... 🤔 Der Arzt muss gegenüber der Krankenkasse darlegen, mit welcher Begründung der Stationäre Aufenthalt länger dauerte, diese Begründung macht aber Arbeit, die viele Ärzte in den Kliniken nicht mehr haben.

Es geht also nur noch um's Sparen auf Kosten der Patienten, komme was wolle.

Wegen dem Juckreiz, kann ich Dir wirklich nur Milch und Speiseöl empfehlen, wie gesagt wenn du mich per PN anschreibst oder du sagst ich soll dich anschreiben, dann schicke ich Dir das.

Mein Text ist auch ein bisschen unübersichtlich heute, mir ist momentan nicht sogut.

Liebe Grüße

Durch
[spoil X]•Unregelmäßig je nach Bedarf Oxazepam zwischen 2016 -2018, manchmal Wochenlang Pause, dann wieder jedes Wochenende

•seit März 2018 Keppra ( Levitracetam) 500mg - Abgesetzt Juli - September 2018 in Klinik

•von Juli - September 2018 Klinik, Keppra entzogen ( Zeitraum unbekannt und LAMOTRIGIN über etwa 9 Wochen ganz langsam eindosiert, aufgrund der Einnahme von 2016. Wegen eines Anfalls zusätzlich für ca. 2-3 Wochen ( eventuell länger) 2,5mg Frisium => ich bin mir 100% sicher, das diese 2,5mg Schuld sind an meiner "Sucht", denn diese 2,5mg wurden mir von "Heute auf Morgen" entzogen.

•von Oktober 2018 bis 31.03.2020 regelmäßig Oxazepam / 2 mal in der Klinik jeweils 5mg entzogen, jedoch wieder erhöht.

•Januar 2018 => Angefangen Oxazepam ausgehend von 25mg zu Reduzieren (ca. 14 Monate) seit 01.04.2020 auf 0mg Oxazepam.

•Aktuelle Tägliche Medikation:
•LAMOTRIGIN 200mg Morgen - 200mg Abends
•Fosterspray ( 3 * täglich je 2 Hübe)
•bei Bedarf Sabutamol
•Cetritzin 5mg
•Magnesium 300mg
•Omega 3 - in Form von purem kaltgepressten Hochwertigem Leinöl

Bis jetzt Auftretende Symptome während der Reduzierung:

•teilweise Bettlägerig ( zum Glück 🍀 bis jetzt nur wenige Tage)
•Kopfschmerzen / Kopfdruck
•Stromschläge im Kopf / Kiefer
•Missempfindungen (Mischung zwischen LAMOTRIGIN und Oxazepam)
•Schmerzen in den Händen / Fingern
•Atemschwierigkeiten ( Asthma und Absetzsymtom)
vermutlich mittlerweile Atemdepression. 😭
•Augenschmerzen / Augendruck
•fehlendes Geschmacksempfinden, vieles zu Salzig
•Kälte/ Wärme Gefühl sehr Wechselhaft
•Teilweise gereizt
•Ohrenschmerzen
•Rückenschmerzen / Brustschmerzen
•extreme Müdigkeit, Bedürfnis nur zu Schlafen
•Stimmungsschwankungen / Depression

[spoil X]
Maria61
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo Sonne27 ☀️

Die Ergebnisse vom EMG waren auch beide unauffällig. Die Untersuchungen waren bei mir so grenzwertig darum hatte ich die Punktion ja dann auch abgelehnt.

Das du bei der EMG Untersuchung umgekippt bist ist ja Wahnsinn. Dann reagierst du ja noch empfindlicher als ich vor 1 Jahr bei dieser Untersuchung. Wie ich das jetzt schaffen würde, keine Ahnung. Ich werde es aber auch nicht versuchen!

Solche Untersuchungen gehen dann wirklich nur in Vollnarkose, wenn man die dann noch wegsteckt.

Ich war so oft in den letzten 2 Jahren im Krankenhaus und jedesmal haben die das durch neue Medikamente und den ganzen Untersuchungen schlimmer gemacht. Ich hoffe das mir ein weiterer Krankenhaus Aufenthalt in der nächsten Zeit erspart bleibt und ja da hast Du recht. Ich werde meinen Mund auch nicht halten wenn ich der Meinung bin das die etwas falsch machen. Egal ob das weitere Medikamente sind oder Untersuchungen die nicht unbedingt sein müssen.

Und wenn die wieder sagen das das nicht nach so langer Zeit vom Benzo Entzug noch kommen kann werde ich versuchen die Ärzte vom Gegenteil zu überzeugen. Vielleicht wissen die das auch selber und geben das halt den Patienten gegenüber nur nicht zu.

Wegen dem Juckreiz wäre es super von Dir wenn du mich evtl. per PN anschreiben könntest in den nächsten Tagen wenn du mal Zeit dazu hast wegen dem Rezept. Ich muss hier wenn es mir besser geht erstmal schauen wie das mit der PN geht und wo und wie ich die finde.

Die Ketotifen (AH1) hilft leider nicht und könnte auch als Nebenwirkung noch Juckreiz auslösen. Ich lasse die jetzt erstmal weg. Hatte die auch schonmal nur noch Tageweise genommen. Sollen zwar die Mastzellen stabilisieren und deren Ausschüttung ua.Histamin verhindern, aber helfen leider bei diesen Absetzungssymtomen auch nicht.

Liebe Grüsse
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
Krankenhaus Asthma Spray Spiriva und Asthma Disc Fenistil und Salbutalmol Spray

02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus
Sonne27
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Sonne27 »

Hallo Maria,

wirklich bei der Lumbalpunktion hast du nix verpasst, die muss man nicht haben. 🤔 also rein als meine Erfahrungen.

Naja umgekippt nicht wirklich, man behauptete ich hätte damals während der EMG Untersuchung ein Krampfanfall gehabt, kam dann Stationär und man äußerte den Verdacht auf Epilepsie.

Eine EMG würde ich genauso wenig nochmal machen lassen wie eine Lumbalpunktion.

Bei der Lumbalpunktion hat man mich quasi vor Vollendeten Tatsachen gestellt, es war ein Stationärer Aufenthalt geplant zur Diagnostik, man erzählte mir aber nicht was für eine Diagnostik.

Etwa 20min nach Stationärer Aufnahme stand bereits der Arzt im Patientenzimmer und machte die Aufklärung und etwa 30min später saß ich auch schon in der "Falle".

Ich in meinen Fall bin mir sicher, es war so geplant man wollte mir keinesfalls die Möglichkeit einräumen im www recherchieren zu können, denn dann hätte ich die Untersuchung niemals machen lassen. Die Untersuchung an sich, war gar nicht mal Schlimm, tat auch nicht weh aber danach war ich dem Tod näher als dem Leben - mehrfach.

Denn die Komplikation, die punktierte Stelle die im Normalfall zu geht ging bei mir nicht zu und so lief mir in geringen Mengen Gehirnwasser davon. Habe mich aber weil ich es nicht wusste 1 Tag später Selbst Entlassen, weil ich Prüfungen hatte, (Ausbildung). Ein paar Krampfanfälle später und mein Blutdruck im absoluten Kritischen Bereich, war ich 22 Stunden nach Selbstentlassung "Freiwillig" Stationär wo das dann mit dem Gehirnwasser festgestellt wurde.

"Leider" kam ich noch nicht in den Genuss einen Arzt / Ärztin zu fragen ob man eine Lumbalpunktion in Vollnarkose machen kann, aber ich glaube das würde man genauso belächeln wie Absetzsymptome. 😀

Glaube mir, wenn du jetzt nach Empfehlung des ADFD Forum's ausschleichst, hast du gute Chancen zumindest wegen Entzugssymptome (die wir Betroffenen), ja zumeist den wildesten Theorien beimessen, nicht mehr ins Krankenhaus zu müssen.

Untersuchungen wie Röntgen, MRT, Lumbalpunktion, EMG, EEG usw. davon Leben die Kliniken heute. Man hat mir 2018 Stationär gesagt, wenn 3 Tage an der Medikation nichts geändert wird und kein "Außerhalb des Regelfalls" vorliegt müssen Kliniken entlassen. 🤔

Ich hätte ursprünglich selbst im Januar 2020 in die Klinik gehen sollen, habe ich aber abgesagt da es mir zu Heikel war, weil ich zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig war mit Ausschleichen und ich wollte in jedem Fall verhindern das man mir Stationär 2mg aufeinmal absetzen tut.

Im Entzug müssen wir Betroffenen gut abschätzen können, ob ein Klinikaufenthalt wirklich zum jetzigen Zeitpunkt unumgänglich ist oder ob er gegebenenfalls Aufschiebbar ist.

In dem Fall ist mir auch die Meinung meiner Ärzte Schnuppe, meiner Ärztin ist es alles andere als Recht das ich Klinik so verhemmt ablehnen tue. Aber es ist wichtig, das jeder Betroffene die Notwendigkeit eines sofortigen Aufenthalt's hinterfragt.

Sollte ich in den "Genuss" kommen zum jetzigen Zeitpunkt in die Klinik zu müssen, würde ich sämtliche Medikamente von Daheim mitnehmen und die Tabletten aus dem Krankenhaus schlicht und ergreifend entsorgen, natürlich ohne es in der Klinik an die große Glocke zu hängen.

Seitdem ich hier im Forum bin, bin ich um etliche Erfahrungen reicher, was dieses Vorgehen betrifft.
Ich glaube viele Ärzte sind Beratungsresistent, Stur und völlig von ihrem Können überzeugt, das wir als Patienten im Falle einer Aufklärung gegenüber den Ärzten als ... abgestempelt werden.

Wenn ich vollumfänglich vom Entzug weg bin, werde ich an so manche Ärzte querbeet in Deutschland Informationen schicken, die hier im Forum ja genügend vorhanden sind. Das ist ein Langfristiges Ziel, durch Ärztekongresse verbreitet sich das hoffentlich dann.

Ich werde Dir morgen im Laufe des Tages eine PN schicken, mit den entsprechenden Informationen zu den "Rezepten" und dessen Quelle.

Liebe Grüße
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•seit März 2018 Keppra ( Levitracetam) 500mg - Abgesetzt Juli - September 2018 in Klinik

•von Juli - September 2018 Klinik, Keppra entzogen ( Zeitraum unbekannt und LAMOTRIGIN über etwa 9 Wochen ganz langsam eindosiert, aufgrund der Einnahme von 2016. Wegen eines Anfalls zusätzlich für ca. 2-3 Wochen ( eventuell länger) 2,5mg Frisium => ich bin mir 100% sicher, das diese 2,5mg Schuld sind an meiner "Sucht", denn diese 2,5mg wurden mir von "Heute auf Morgen" entzogen.

•von Oktober 2018 bis 31.03.2020 regelmäßig Oxazepam / 2 mal in der Klinik jeweils 5mg entzogen, jedoch wieder erhöht.

•Januar 2018 => Angefangen Oxazepam ausgehend von 25mg zu Reduzieren (ca. 14 Monate) seit 01.04.2020 auf 0mg Oxazepam.

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Bis jetzt Auftretende Symptome während der Reduzierung:

•teilweise Bettlägerig ( zum Glück 🍀 bis jetzt nur wenige Tage)
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vermutlich mittlerweile Atemdepression. 😭
•Augenschmerzen / Augendruck
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Maria61
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo Sonne27

Da habe ich ja wenigstens mal (leider) NUR mit der Lumbalpunktion mal etwas richtig gemacht obwohl die Ärzte nach meiner Ablehnung für diese Untersuchung total sauer waren und noch mehrmals mit den Zetteln zum unterschreiben kamen. Bin aber standhaft (im Bett liegend) bei meinem Nein geblieben.

Das Du bei einer solchen Untersuchung EMG einen Krampfanfall hattest ist ja Wahnsinn. Das tut mir wahnsinnig leid für dich. Ich weiß wie sich solche Anfälle anfühlen, leider. Ich möchte ( und glaube auch fest daran ) das ich keinen mehr bekommen werden. Wie soll man sonst damit umgehen?

Ich hoffe das diese Stelle der Punktion mittlerweile gut bei Dir verheilt ist und sich daraus wenigstens nicht immer nochmal Beschwerden eingestellt haben. Habe leider aus Erfahrung mittlerweile erleben dürfen das die Tavor Absetzungssymtome bei mir jeden Mückenstich nachspielen. Mehrfach🥵

Das die Krankenhäuser, egal welche, darauf eingestellt sind alle Untersuchungen die denen einfallen total zügig, es waren immer mehrere Untersuchungen täglich bei mir, Medikamente sofort umstellen und einen dann nach ein paar Tagen in einem noch schlimmeren Zustand wieder entlassen kenne ich.

Das Du im Januar nicht ins Krankenhaus gegangen bist kann ich jetzt absolut verstehen. Das Du wenn es mal sein muss deine eigene Medikamente einnehmen willst finde ich gut. Als ich stationär 2018 in der Suchtklinik die Tavor von 1,5 mg innerhalb von 10 Tagen entziehen musste hat man mir (auch allen anderen) schon bei der Aufnahme bevor man das Zimmer beziehen darf ALLE selber mitgebrachten Medikamente weggenommen.

Die Zimmer wurden bei allen Patienten dann auch immer wieder komplett. Kontrolliert ob man nicht doch noch etwas dabei hat. Das einzige was Patienten behalten durfte waren Asthmasprays. Also dann selber es langsamer machen ging nicht. Auch von den Uhrzeiten der Einnahme nur nach Vorgaben der Klinik. Ich hatte alles abgegeben, aber andere sind schon am 2 Tag aufgefallen weil sie noch etwas versteckt hatten. Haben die schnell gefunden und entweder sofortige Entlassung oder abgeben.

Die Ärzte, gerade in der Klinik in der ich war, sagten das sie sich mit Benzos sehr gut auskennen. Daher finde ich dieses Vorgehen unverantwortlich. Leider habe ich euer Forum ja auch erst im Februar gefunden. Hätte ich euch früher gefunden wäre mir viel Leid erspart geblieben.

Ich hoffe sehr das nach dem ausschleichen (mal wieder) die schlimmsten Symtome sich nach 3—4 Monaten wieder beruhigen werden trotz Herzschrittmacher. Stromschläge, Schmerzen, Juckreiz, kaputte Haut, endlich wieder waschen oder duschen können,Schlaflosigkeit, falscher Übergeschmack und Geruch ....... und ich dann auch mal ein FENSTER erlebe, wie manche andere hier. Oder wenn schon kein Fenster das einiges langsam weniger wird.

Ich hoffe du konntest heute etwas die Sonne genießen und das es Dir einigermaßen gut geht.

Liebe Grüße
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
Krankenhaus Asthma Spray Spiriva und Asthma Disc Fenistil und Salbutalmol Spray

02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Sonne27 »

Hallo Maria,

Hihi, im Bett liegend Standhaft geblieben 😀 und Abends hattest ja geschrieben erfolgte die Entlassung 🤔. Da waren die mit deinem "Nein" völlig überfordert.

Ich habe seit 2016 offiziell Epilepsie, zu dem Zeitpunkt erfolgte auch die Lumbalpunktion. In den letzten 5 Wochen seitdem ich auf 0 bin, hatte ich leider auch 2 Epileptische Anfälle, allerdings hatte ich die davor auch schon mit Oxazepam und komplett ohne Medikamente bin ich auch Umgekippt. Der Verdacht einer Epilepsie wurde 2004 geäußert, allerdings bin ich um eine weitere Diagnostik brav einen Umweg gegangen, sodass ich in den Genuss kam 2007 meinen Führerschein zu machen und bis 2018 auch täglich Auto gefahren bin. 🙃

Nein, mittlerweile bin ich zum Glück was die Lumbalpunktion 2016 angeht geheilt, nachdem man mir mittels "Eigenblut" das Loch verschloss war ich innerhalb von 24 Stunden zu 80% Beschwerdefrei.

Ja so ein Psychopharmaka Entzug, die Antidepressiva u. Neuroepileptika Betroffenen sitzen ja im gleichen Boot ist sehr sehr übel, das ZNS ist zumeist im "Eimer" und reagiert auf jeden Windstoß.

Deswegen ist es umso wichtiger bei jeder Gesundheitlichen Entscheidung / Stationär/ Medikamente und Co abzuwägen ob es wirklich absolut nötig ist das, dass jetzt sofort geschehen muss oder ob das noch ein bisschen Aufschub haben kann, jeder Betroffene muss da selbst für sich selbst abwägen ob und wenn ja welches Risiko man in Kauf nimmt. Ich für meinen Teil, konnte die Ablehnung des Klinikaufenthaltes vertreten und so habe ich mir auch von niemanden rein reden lassen.

Ich habe schon oftmals gelesen, daß die Zimmer durchsucht werden oder gar Medikamente weg genommen wurden, ich war auch 12 Tage in einer Entzugsklinik aber es glich eher einem Katze u. Maus Spiel, ich bin zwar Angstpatientin dennoch habe ich mein Fachwissen was ich durch meine Ausbildung habe voll raus hängen lassen.

Meine Medikamente hat man mir zwar auch Rationiert 🤔 allerdings war ich zumindest die 12 Tage die ich dort Stationär war auf der gleichen Dosis, die haben mir dort "nur" 5mg entzogen.

Allerdings glich der Aufenthalt eher einem "Wellnesurlaub", es gab kein Fernseher 📺, aber super liebe Mitpatienten und meine liebste und beste Zimmernachbarin (zum Alkoholentzug) haben die Nacht zum Tage gemacht und haben nur Dummheiten im Kopf gehabt. Ich lag direkt neben dem Schwesternzimmer und es gab öfter mal Besuch vom Personal weil bei uns das Zimmer zur Partymeile umfunktioniert wurde.

Tja und da ich auch gerne in die Badewanne gehe und wir da ein großes altbacknes Bad mit Badewanne hatten, habe ich mir die Badewanne desinfiziert und mich Stundenlang dort niedergelassen.

Erst als ich in der Klinik ein Epileptischen Anfall hatte und den Nachtpfleger wohl auf übelste angegangen bin (komplex fokaler Anfall) und der mich alleine gelassen hat, habe ich die Reiseleine gezogen, wie ich heute weiß - meine beste Entscheidung.

Ich hatte die ersten 10 Tage kein Stationsgebot (so wie es ja eigentlich in den meisten Kliniken ist), bei mir vergaß man es in die Akte einzutragen und so war die Cafeteria meine tägliche Anlaufstelle um meiner Zimmernachbarin und mir Kuchen 🎂 zu kaufen, erst nach 10 Tagen fiel der Fehler auf... Naja die 2 Tage, dafür hatte ich dann meinen geliebten Hund mit bei mir im Zimmer 🥰.

Ich möchte keinesfalls Abstreiten, das es nicht Ärzte gibt die sich damit auskennen (ich habe zum Glück das große Glück und keiner meiner ambulant tätigen Ärztinnen machten mir jemals Vorgaben wie ich wann Absetzen müsste, ich konnte immer Eigenverantwortlich entscheiden, alles andere hätte ich Schlicht und ergreifend auch nicht mit gemacht, da ich diesbezüglich weder auf meine Neurologin noch auf meine Hausärztin angewiesen war, ich habe nach einem zu schnellen Ausschleichen und dem Absturz, die restlichen 15mg weitestgehend nach Empfehlungen des Forums ausgeschlichen.

Ich, kann Dir wirklich nur ans Herz legen dein Rest an Tavor auch im Schneckentempo auszuschleichen, denn wenn du zu schnell machst und dein Körper rächt sich und du musst erneut Tavor nehmen, stehst du wieder bei 0. Deswegen mache es lieber jetzt langsam, lege nach deinem schnellen Vorgehen in der Vergangenheit eine längere Pause ein und stelle gegebenenfalls auf ein länger Wirksames Benzodiazepine um, ich meine mal gelesen zu haben (bitte korrigiert mich), das sich Clonazepam auch eignet zum Ausschleichen aufgrund der langen Halbwertszeit, Tavor lässt sich aufgrund der Minientzüge wohl schwer absetzen.

So ich schicke Dir nun gleich mal die versprochene PN und hoffe Du findest Sie dann, die müsste Dir aber "oben" mit einem Briefumschlag Symbol angezeigt werden. 🤔

Liebe Grüße 🌞
[spoil X]•Unregelmäßig je nach Bedarf Oxazepam zwischen 2016 -2018, manchmal Wochenlang Pause, dann wieder jedes Wochenende

•seit März 2018 Keppra ( Levitracetam) 500mg - Abgesetzt Juli - September 2018 in Klinik

•von Juli - September 2018 Klinik, Keppra entzogen ( Zeitraum unbekannt und LAMOTRIGIN über etwa 9 Wochen ganz langsam eindosiert, aufgrund der Einnahme von 2016. Wegen eines Anfalls zusätzlich für ca. 2-3 Wochen ( eventuell länger) 2,5mg Frisium => ich bin mir 100% sicher, das diese 2,5mg Schuld sind an meiner "Sucht", denn diese 2,5mg wurden mir von "Heute auf Morgen" entzogen.

•von Oktober 2018 bis 31.03.2020 regelmäßig Oxazepam / 2 mal in der Klinik jeweils 5mg entzogen, jedoch wieder erhöht.

•Januar 2018 => Angefangen Oxazepam ausgehend von 25mg zu Reduzieren (ca. 14 Monate) seit 01.04.2020 auf 0mg Oxazepam.

•Aktuelle Tägliche Medikation:
•LAMOTRIGIN 200mg Morgen - 200mg Abends
•Fosterspray ( 3 * täglich je 2 Hübe)
•bei Bedarf Sabutamol
•Cetritzin 5mg
•Magnesium 300mg
•Omega 3 - in Form von purem kaltgepressten Hochwertigem Leinöl

Bis jetzt Auftretende Symptome während der Reduzierung:

•teilweise Bettlägerig ( zum Glück 🍀 bis jetzt nur wenige Tage)
•Kopfschmerzen / Kopfdruck
•Stromschläge im Kopf / Kiefer
•Missempfindungen (Mischung zwischen LAMOTRIGIN und Oxazepam)
•Schmerzen in den Händen / Fingern
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo Sonne27 und auch hallo an alle Die hier evtl. dass lesen

Vielen Dank das du mir Eine PN geschickt hast. Ich werde Dir per PN antworten.

Ich möchte mich für dieses Forum bedanken. Das es Menschen gibt, die obwohl Sie teilweise sehr große gesundheitliche Probleme haben trotzdem noch die Kraft aufbringen und sich die Zeit nehmen uns neuen Mitgliedern, gerade am Anfang, zur Seite zu stehen. Super an jeden einzelnen!

Da ich ihr erfahren habe das ich den Rest von Tavor langsam ausschleichen soll kann ich nun sagen das ich auf 0 bin. Habe die letzten 0,01 mg nach Wochen nun auch weg.

Was ich bis jetzt seit 2017 mit Tavor und den vielen anderen Medikamenten erleben musste wünsche ich keinem. Das Benzo war mit das schlimmste was die Ärzte mir antuen konnten.

Würde ich das alles was ich bisher erlebt habe aufschreiben und irgendwo einstellen, würde man mich wahrscheinlich sofort abholen. Hoffentlich nicht in die Klapse. 😭 Vielleicht würde ja jemand der sich in der Filmbranche beruflich bewegt das lesen und daraus dann einen Film machen. x Factor (Hoffe das man so etwas schreiben darf ansonsten weißt mich bitte jemand darauf hin) oder einen Gruselfilm könnte man daraus bestimmt machen.

Ich wünsche allen viel viel Kraft und das wir alle diese wahnsinnigen Symtome irgendwie schnell oder wenigenstens die meisten Beschwerden davon hinter uns lassen können.

Ich glaube ich werde zu denen gehören die noch lange mit sehr sehr starken Reaktionen zu kämpfen hat. Hoffentlich ist das schlimmste von der OP Herzschrittmacher und den vielen Untersuchungen nun lange genug vorbei das ich eine Chance habe das sich der Körper etwas erholt und von alleine heilt. Diesmal habe ich es langsam gemacht.

Hoffentlich werden die ersten Wochen nicht wieder noch schlimmer. Die Liste mit den Absetzungssymtomen habe ich ausgedruckt und werde die meinem Arzt der die MCAS behandelt beim nächsten Termin mitnehmen. Bis jetzt sagte dieser ja das ich mit so etwas alleine wäre. Das hätte er noch NIE gehört?

Den Rest vom Benzo auf ein anderes umzustellen war ja wegen der Verttäglichkeit nicht mehr möglich. Mittlerweile gibt mein Arzt aber den NEUEN Patienten wenigstens mehr kein Benzo und wenn dann nur mit dem Hinweis es nicht länger als 2/3 Tage zu nehmen, sagte er mir.

Das alles NUR von den Mastzellen gekommen sein soll glaube ich schon lange nicht mehr. Die Zellen haben wir alle. Welches Medikament soll man denn nehmen um einen Niesreiz zu unterdrücken oder wenn man spontan gähnen muss, auch wenn man nicht müde ist. Auch das wird von unseren Mastzellen gesteuert. 🥵

Vielleicht meldet sich ja noch jemand der auch noch mit Symptomen zu kämpfen hat oder es hoffentlich geschafft hat und sich der Körper erholt hat.

Danke schonmal und viel Kraft alle alle
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
Krankenhaus Asthma Spray Spiriva und Asthma Disc Fenistil und Salbutalmol Spray

02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus
Towanda
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Towanda »

Hallo Maia,

gratuliere zur Null! Ich drücke die Daumen, daß keine schlimmen Beschwerden mehr kommen.

Könntest Du bitte noch Deine Signatur vervollständigen, also schreiben, in welchen Schritten Du seit November 2019 reduziert hast? Das würde sicher anderen sehr helfen, zu sehen, daß man es schaffen kann und vor allem, wie. Danke!

Viele Grüße, Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin
05.11.20 - 0,065 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Sonne27 »

Hallo Maria,

Auch ich möchte Dir zur 0 gratulieren und wünsche mir sehr das Du möglichst Glimpflich davon kommst.

Leider erleben heutzutage viel zu viele Betroffene dieses Unheil mit den tückischen Psychopharmaka, viele aber vertrauen Ihren Ärzten und gehen bei Absetzsymptomen fälschlicherweise von der Rückkehr der Ursprungserkrankung aus und entweder die Wiedereinnahme des ursprünglichen Medikaments erfolgt oder aber ein anderes Psychopharmaka.

Ich bin mir sicher, das die Dunkelziffer der "Absetzgeschädigten" um Welten höher ist, jedoch aus oben genannten Gründen einfach Geschwiegen wird und meist Still ihr Leid ertragen und immer und immer mehr in die Medikamentenspirale geraten.

Es fängt doch schon bei Kindern an, ich lese Tagtäglich in einer Gruppe für ADHS von Ritalin und wie darauf geschworen wird von den jeweiligen Eltern, es tut mir im Herzen ❤ weh.

Früher waren es aufgeweckte Kinder wenn Sie nicht Stil sitzen konnten und Hippelig waren heute hat dieses "Symdrom" ein Namen ADHS das es aber Kinder sind und ein typisches Verhalten vom Kind ist, vergessen sowohl Eltern als auch Ärzte.

Unsere Zukunft ... Unsere Kinder... werden mittels Medikamente "ruhig gestellt". Ich persönlich habe mir geschworen solange ich das "Sagen habe" für mein Kind wird Sie keine Dauerhaften Medikamente bekommen, ernsthafte Erkrankungen mal ausgenommen.

Ich glaube die Betroffenen, die nach 0 wirklich mit 0 Symptomen davon kommen sind eher die Ausnahme. Ich habe ja auch noch Symptome aber ich hoffe jeden Tag ein Stückchen näher am Ziel zu sein.

Wenn dein Arzt nun wirklich um die Gefahren von Benzodiazepine weiß, wäre es Lobenswert, hoffentlich setzt er dieses auch wirklich in die Tat um.

LG 🌞
[spoil X]•Unregelmäßig je nach Bedarf Oxazepam zwischen 2016 -2018, manchmal Wochenlang Pause, dann wieder jedes Wochenende

•seit März 2018 Keppra ( Levitracetam) 500mg - Abgesetzt Juli - September 2018 in Klinik

•von Juli - September 2018 Klinik, Keppra entzogen ( Zeitraum unbekannt und LAMOTRIGIN über etwa 9 Wochen ganz langsam eindosiert, aufgrund der Einnahme von 2016. Wegen eines Anfalls zusätzlich für ca. 2-3 Wochen ( eventuell länger) 2,5mg Frisium => ich bin mir 100% sicher, das diese 2,5mg Schuld sind an meiner "Sucht", denn diese 2,5mg wurden mir von "Heute auf Morgen" entzogen.

•von Oktober 2018 bis 31.03.2020 regelmäßig Oxazepam / 2 mal in der Klinik jeweils 5mg entzogen, jedoch wieder erhöht.

•Januar 2018 => Angefangen Oxazepam ausgehend von 25mg zu Reduzieren (ca. 14 Monate) seit 01.04.2020 auf 0mg Oxazepam.

•Aktuelle Tägliche Medikation:
•LAMOTRIGIN 200mg Morgen - 200mg Abends
•Fosterspray ( 3 * täglich je 2 Hübe)
•bei Bedarf Sabutamol
•Cetritzin 5mg
•Magnesium 300mg
•Omega 3 - in Form von purem kaltgepressten Hochwertigem Leinöl

Bis jetzt Auftretende Symptome während der Reduzierung:

•teilweise Bettlägerig ( zum Glück 🍀 bis jetzt nur wenige Tage)
•Kopfschmerzen / Kopfdruck
•Stromschläge im Kopf / Kiefer
•Missempfindungen (Mischung zwischen LAMOTRIGIN und Oxazepam)
•Schmerzen in den Händen / Fingern
•Atemschwierigkeiten ( Asthma und Absetzsymtom)
vermutlich mittlerweile Atemdepression. 😭
•Augenschmerzen / Augendruck
•fehlendes Geschmacksempfinden, vieles zu Salzig
•Kälte/ Wärme Gefühl sehr Wechselhaft
•Teilweise gereizt
•Ohrenschmerzen
•Rückenschmerzen / Brustschmerzen
•extreme Müdigkeit, Bedürfnis nur zu Schlafen
•Stimmungsschwankungen / Depression

[spoil X]
Veroand
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Veroand »

Liebe Maria,
Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur Null.
Mein Mann ist nun über 3 Monate auf Null leider geht es ihm immer noch nicht gut.
Hoffe du hast keine zu schlimmen Symptome.
LG
Vero
-Krankenhausaufenthalt wegen Bandscheibenvorfall vom 14.04 - 16.05. 2019
Während der Zeit folgende Arzneimittel:
Palexia 100 - 0 - 100
Nach ca. 2 Wochen 100 - 50 - 100
Pregabalin 75 - 0 - 75
Capros nach Bedarf bis 50 mg
Zopiclon zum Schlafen
Infusion Vitamin B12 für 5 Tage
Infusion Ortoton täglich
Wurzelblockade, zwei Spritzen in den Periformismuskel, 2 peridurale Injektionen jeweils mit Kortison

Medikamtation bei Entlassung:
Palexia 50 - 0 - 100
Pregabalin 25 - 0 -75

17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
Baldrian/Hopfen nach Bedarf
Zopiclon 7,5 -15 mg
04.08.2020 Ausschleichen von Zopiclon begonnen
20.09.2020 11,25 mg Zopiclon
23.09.2020 7,5 mg Zopiclon
27.09.2020 9,375 mg Zopiclon


Symptome: Panikattaken, neuropatische Schmerzen in den Füßen und Beinen bis zum Po, Muskesteifheit in den Beinen, Missempfindungen, wie Kribbeln,Taubheit, prikel usw.
sehr starke Angst, Zwangsgedanken, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit. Angst allein zu sein, bebben am morgen beim Aufwachen, Tremor, Blutdruckschwankungen, Ischiasschmerzen, Gelenkschmerzen
Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
Seltsamerweise ist der Schmerz auf der rechten Seite viel stärker ausgeprägt.
Maria61
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Liebe Veroand

Auch für deinen Mann und Dir alles gute und 👍 zu 0.
Das es deinem Mann nach 3 Monaten noch nicht wieder gut geht tut mir leid. Schön das Du für ihn da bist. Ich hoffe das er nicht zu viele von den Absetzungssymtomen zu ertragen hat und sich das meiste davon schnell beruhigt. Hoffentlich hat er nicht allzu starke Schmerzen.

Wie ich bei Dir gelesen hatte wurde die Tavor auch bei ihm (wie bei mir) viel zu schnell von den Ärzten ausgeschlichen und das öfters auch im Krankenhaus.

Ich hoffe das wir alle uns irgendwie von diesen Medikamenten die diese Sachen ausgelöst haben erholen bzw. Unser Körper, Zellen, GABA Rezeptoren .... sich regenerieren und heilen werden. Das muss doch irgendwie gehen.

Ich habe aus eurer Liste von den Absetzungssymtomen fast alles.

Seit 2017 stehe ich unter Dauerbeschuss 24 Stunden am Tag. Auch als die Ärzte mit Tavor und noch mehr Medikamenten kamen.

Aber so wie es jetzt bei mir ist auch durch den Herzschrittmacher der ja auch ständig Impulse Strom in den Herzmuskel sendet ist es mehr als grenzwertig auch mit den Schmerzen.

Ich kenne Schmerzen. Ich hatte früher nach einem Motorrad Unfall die Kniescheibe zertrümmert und ein Stück davon hat sich verschoben. Ohne Schmerzmedikamente war ich erst nach 1 Woche beim Arzt. Habe damals keine Medikamente genommen und das waren sehr starke Schmerzen. Mit den Schmerzen dich ich leider jetzt aushalten muss war das Nach dem Unfall gar nichts.

Ich hoffe für deinen Mann das er wenigstens nicht zu grosse Einschränkungen mit den Nahrungsmittel hat. Auch davon bin ich leider wie viele andere auch nicht verschont geblieben.

So nun hoffentlich für euch und viele andere Betroffene die Kraft ein ganz klein wenig das schöne Wetter zu genießen. Ich würde mich freuen ab und zu mal wieder etwas von euch zu hören.

Liebe Grüsse
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
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02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus
Veroand
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Veroand »

Liebe Maria,
Es tut mir sehr leid, dass es dir auch so schlecht geht.
Mein Mann hat leider auch sehr große Probleme, die mit Schmerzen verbunden sind.
Natürlich hoffen wir auch, dass sich das ZNS bald beruhigt und die Symptome
sich bessern.
Auch dir wünschen wir viel Kraft und auch Geduld und Ausdauer, um dem Ziel der Genesung
näher zu kommen.
Die Null ist erste Schritt zur Heilung und so Gott es will, werden bald mal Fenster folgen
und man kann wieder etwas Kraft tanken um weiter zu kämpfen.
LG
Vero
-Krankenhausaufenthalt wegen Bandscheibenvorfall vom 14.04 - 16.05. 2019
Während der Zeit folgende Arzneimittel:
Palexia 100 - 0 - 100
Nach ca. 2 Wochen 100 - 50 - 100
Pregabalin 75 - 0 - 75
Capros nach Bedarf bis 50 mg
Zopiclon zum Schlafen
Infusion Vitamin B12 für 5 Tage
Infusion Ortoton täglich
Wurzelblockade, zwei Spritzen in den Periformismuskel, 2 peridurale Injektionen jeweils mit Kortison

Medikamtation bei Entlassung:
Palexia 50 - 0 - 100
Pregabalin 25 - 0 -75

17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
Baldrian/Hopfen nach Bedarf
Zopiclon 7,5 -15 mg
04.08.2020 Ausschleichen von Zopiclon begonnen
20.09.2020 11,25 mg Zopiclon
23.09.2020 7,5 mg Zopiclon
27.09.2020 9,375 mg Zopiclon


Symptome: Panikattaken, neuropatische Schmerzen in den Füßen und Beinen bis zum Po, Muskesteifheit in den Beinen, Missempfindungen, wie Kribbeln,Taubheit, prikel usw.
sehr starke Angst, Zwangsgedanken, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit. Angst allein zu sein, bebben am morgen beim Aufwachen, Tremor, Blutdruckschwankungen, Ischiasschmerzen, Gelenkschmerzen
Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
Seltsamerweise ist der Schmerz auf der rechten Seite viel stärker ausgeprägt.
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo Veroand und evtl. andere Leser

Ich habe genau wie Dein Mann und viele andere auch sehr starke Missempfindungen mit starken Schmerzen , kribbeln, Stromschläge usw. überall im Körper. Am schlimmsten ist es im Moment am Oberkörper, Hals, Nacken, Kopf, Gesicht und Kopfhaut.

Vor 3 Jahren hatte ich mal 1 Paracetamol versucht. Hat nicht gewirkt.

Vielleicht gibt es ja doch ein Medikament das diese Schmerzen etwas abfängt? Bei meinen Krankenhausaufenthalte hat man mir schonmal Morphium gegeben, davon wurde es noch viel schlimmer und es hat ua. einen Krampfanfall ausgelöst. Lyrika hat ebenfalls nicht gewirkt und ich habe es auch nur 3 Tage genommen. Dann hatten die Ärzte es auch mit 2—2—2—2 = 8 Novalgin täglich versucht. Keine Wirkung und ich habe gegen den Rat der Ärzte es nach 3 Tagen ebenfalls nicht mehr genommen.

Warum soll ich so viel nehmen wenn es doch nicht wirkt?

Nimmt dein Mann etwas gegen diese Missempfindungen und Schmerzen? Hast du bzw. dein Mann es schonmal mit Tilidin versucht?

Vielleicht meldet sich ja jemand wegen Tilidin. Das soll angeblich an den Nerven andocken? Tun das nicht alle Schmerzmedikamente?

Ansonsten habe ich jetzt mit Vitamin D3 1000 und D2 angefangen. Ebenso mit ganz ganz wenig B—Vitamine. Beides als Tropfen. Habe durch 4 Jahre Mangelernährung laut Blutuntersuchung sehr starke Mängel. Mit Magnesium werde ich später anfangen. Erhoffe mir etwas Linderung der Muskelschmerzen und Muskelzuckungen durch Magnesium.

Ich hoffe das es deinem Mann vielleicht heute schon ein wenig besser geht und ihr etwas das schöne Wetter genießen könnt, trotz Corona.

Wenn es nichts gibt was hilft müssen wir warten bis es mal von alleine weniger wird, besser wird oder wieder aufhört.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und nicht zu viele Horror Symptome.

Liebe Grüsse
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
Krankenhaus Asthma Spray Spiriva und Asthma Disc Fenistil und Salbutalmol Spray

02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Veroand »

Hallo Maria,
also ich berichte jetzt nur von meinem Mann, Tilidin hilft nicht, macht alles nur schlimmer, wirkt ja auch auf das NS.
Also Vitamin D und auch Magnesium verträgt er auch nicht, triggert extrem, davon bekommt er nur noch mehr Schmerzen.
Also das einzige was ihm so minimal hilft ist die Venensalbe von Abtei, obwohl er kein Venenleiden hat, die Salbe kühlt etwas, das beruhig zumindest die Hautnerven.
Gegen die Schmerzen hat er auch schon einiges ausprobiert sogar L´Dopo, soll ja gegen unruhige Beine helfen.
Ihm wurde dadurch nur schwindelig, wurde ganz wirr im Kopf sonst nichts.
Die Symptome verändern sich immer wieder und nicht immer zum Besseren.
Die letzten 4 Tage sind wieder besonders schlimm, aber er meister eben einen Tag nach dem anderen.
Ich wünsche dir auch, dass du etwas das schöne Wetter und die Sonne genießen kannst.

Gruß
Vero
-Krankenhausaufenthalt wegen Bandscheibenvorfall vom 14.04 - 16.05. 2019
Während der Zeit folgende Arzneimittel:
Palexia 100 - 0 - 100
Nach ca. 2 Wochen 100 - 50 - 100
Pregabalin 75 - 0 - 75
Capros nach Bedarf bis 50 mg
Zopiclon zum Schlafen
Infusion Vitamin B12 für 5 Tage
Infusion Ortoton täglich
Wurzelblockade, zwei Spritzen in den Periformismuskel, 2 peridurale Injektionen jeweils mit Kortison

Medikamtation bei Entlassung:
Palexia 50 - 0 - 100
Pregabalin 25 - 0 -75

17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
Baldrian/Hopfen nach Bedarf
Zopiclon 7,5 -15 mg
04.08.2020 Ausschleichen von Zopiclon begonnen
20.09.2020 11,25 mg Zopiclon
23.09.2020 7,5 mg Zopiclon
27.09.2020 9,375 mg Zopiclon


Symptome: Panikattaken, neuropatische Schmerzen in den Füßen und Beinen bis zum Po, Muskesteifheit in den Beinen, Missempfindungen, wie Kribbeln,Taubheit, prikel usw.
sehr starke Angst, Zwangsgedanken, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit. Angst allein zu sein, bebben am morgen beim Aufwachen, Tremor, Blutdruckschwankungen, Ischiasschmerzen, Gelenkschmerzen
Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
Seltsamerweise ist der Schmerz auf der rechten Seite viel stärker ausgeprägt.
Jamie
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo Maria, hallo veroand :)

Schmerzmittel, auch Opioide, wirken leider nicht spezifisch an Nervenzellen und bei Nervenschmerzen.
Nervenschmerzen gehören nach wie vor zu den noch nicht befriedigend einzustellenden Schmerzen.
Ich weiß, was ich diesbezüglich durch habe, ich mache ja seit Sept. 19 immerhin mit austherapierter Trigeminusneuralgie rum :? .

Aus Verzweiflung greifen die Ärzte dann zu allem möglichen: Antidepressiva, Neuroleptika, Antiepileptika, schmerzmodulierende Stoffe wie Amitriptylin oder Pregabalin (Gruppe Psychopharmaka), Exotisches wie Capsaicinpflaster (Qutenza), Nervenblockaden mit Opioiden oder Lokananästhetika und so weiter....

Ich habe es schon einmal erwähnt, dass ich einen Teil meiner Nervenschmerzen damit überlagern kann, vorrangig die, die direkt unter der Haut oder auf der Haut sind, indem ich hochreines ätherisches Öl auftrage, welches durch seine kühlende und leicht prickende Wirkung den Schmerz überlagert. Ich erwähne noch mal, was mir hilft -- Muskel-Relax-Öl von Werner Kühni aus dem Lavandinum Shop.
Allerdings sind das alles individuelle Erfahrungen - was mir hilft, muss nicht bei einem anderen helfen und andersherum. Es kommt auf einen Versuch an.

@veroand: schon mal an CBD Öl gedacht? Ich mache gerade einen neuen Anlauf damit.

Sende mitfühlende Grüße an all meine Schmerz-LeidensgenossenInnen :hug:
Jamie
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Veroand »

Jamie hat geschrieben: 26.05.2020 21:24 Hallo Maria, hallo veroand :)

@veroand: schon mal an CBD Öl gedacht? Ich mache gerade einen neuen Anlauf damit.

Sende mitfühlende Grüße an all meine Schmerz-LeidensgenossenInnen :hug:
Jamie
Hallo Jamie,
ja auch das haben wir getestet, leider keinerlei Wirkung.
Gruß
Vero
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17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
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Symptome: Panikattaken, neuropatische Schmerzen in den Füßen und Beinen bis zum Po, Muskesteifheit in den Beinen, Missempfindungen, wie Kribbeln,Taubheit, prikel usw.
sehr starke Angst, Zwangsgedanken, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit. Angst allein zu sein, bebben am morgen beim Aufwachen, Tremor, Blutdruckschwankungen, Ischiasschmerzen, Gelenkschmerzen
Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
Seltsamerweise ist der Schmerz auf der rechten Seite viel stärker ausgeprägt.
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo und guten Morgen Veroand und Jamie

Vielen Dank das ihr so schnell geantwortet habt.

Das mit der Tilidin habe ich mir schon gedacht das das auch nicht wirkt. Gut das ich die nicht auch noch bekomme habe. Das mit der Venensalbe werde und kann ich nicht versuchen da ich extrem über die Haut reagiere. Alles was die Haut berührt bekomme ich wochenlang als Übergeschmack immer wieder im Mund. Schleimhäute, auch alte Medikamente . Dabei soll man dann noch etwas essen und trinken.

Daher kann ich das auch nicht mit ätherischen Ölen versuchen, leider. CBD Öl hatte ich auch schon vor Monaten mal versucht. Habe mit 1 Tropfen angefangen. Das ging überhaupt nicht! Schleimhäute Mund Zunge sofort blau, starke Schmerzen, Stromschläge über Stunden ......

Die Haut bei mir reagiert sogar auf Wasser egal auf welchem Körperteil, Arme Beine Kopf, Gesicht, halt überall. Das heißt das ich mich seit vielen Wochen nicht mehr waschen kann. Die Haut wird sofort rot, total entzündet überall und dann wird die Haut vor Schmerzen blau. Im Gesicht, Kopfhaut, Hals und Oberkörper ist die kompl. Haut total trocken, hart und halt nicht nur Missempfindungen sondern wie bei euch auch diese Schmerzen und Strom. Vor allem in den Venen. Und in jeder Haarwurzel.🥵

Da wo ich Ultraschalluntersuchung hatte (Schilddrüse Lymphgefäße Lymphknoten ...) und da das Gel auf der Haut war, leider auch in den Nacken gelaufen hinter die Ohren ins Ohr, beim abwischen ins Gesicht und an die Arme gekommen, da habe ich jetzt halt diese wahnsinnigen Hautprobleme. Alles trocken, hart und das Gel kommt immer wieder aus der Haut raus! Das glaubt keiner, man sieht es aber!
Wenn es hier das Forum nicht gäbe dann wüsste ich nicht wie ich bis jetzt damit umgegangen wäre.

Wenn ich das gar nicht mehr aushalte dann werde ich das mit Muskel—Relax—Öl von Dir, Jamie evtl. mal mit 1 Tropfen irgendwo an einem Bein versuchen. Danke für diese Infos auch von Dir Veroand.

Ich hatte 2018 ja schonmal 8 Monate nach dem Turboentzug der Tavor vom Krankenhaus keine Medikamente, gar nichts, genommen. Die Absetzungssymtome waren da auch schon heftig aber ich habe immer versucht ruhig zu bleiben und habe dann weitergemacht. Egal wie schlimm die Symtome waren zb. Ruhig sitzen geblieben und weiter gegessen.

Das das seit der Herzschrittmacher OP so eskaliert ist, Wahnsinn. Das ich dann wieder um das zu stabilisieren die Tavor wieder nehmen sollte und genommen hatte kann ich jetzt auch nicht mehr ändern. Ob das richtig oder falsch war, keine Ahnung. Abdosiert hatte ich diesmal durch euer Forum ja viel viel langsamer als die Ärzte.

Seit der EMG Untersuchung im 01/2019 nun auch noch den Strom vom Kopf aus durch den ganzen Körper, oh man! Ich werde nur noch die nötigsten Untersuchungen machen lassen. Da man bei mir schon 2017 eine KIT Genveränderung ( die wohl auch ua.die Haut betrifft ) festgestellt hat, warte ich nun auf die Genehmigung eines Krebsmedikamentes, das diese Mutation aufhält und rückgängig machen kann.

Jamie ich wünsche Dir, das Du es wenigstens mit diesen wahnsinnigen Schmerzen nicht noch länger aushalten musst und irgendetwas findest das Dir hilft. Deinem Mann liebe Veroand wünsche ich von ganzem Herzen natürlich das gleiche und mir auch.

Mit den Vitaminen werde ich es ganz langsam angehen. Vielleicht lerne ich ja noch jemanden kennen der/die auch solche Probleme mit der Haut hat.

Ich hoffe so sehr das das sich jetzt langsam mal beruhigt, wie damals und nicht noch schlimmer wird. Bei uns allen. Wenn die Reaktionen wenigstens Planbar wären (zb. Wie bei Heuschnupfen), das man weiß ok, jetzt ist das so oder so und dann hat man es durch, denkste kommt das nächste völlig überraschend und mit voller Wucht 24 Stunden durchgehend. Seit 2017 mit und ohne Medikamente.

Sorry das der Text so lang geworden ist, aber es ging im Moment mit dem Schreiben und ich konnte mich jetzt wenigstens über 1 Stunde (so lange habe ich dafür gebraucht) ablenken, versuchen mich nicht auf die Sachen zu konzentrieren usw. Jetzt brauch ich eine Pause, kompl. Gesicht rot und blau, hart und getrocknetes Gel. Schmerzen Stufe 8.

Ich wünsche euch Tag für Tag die Kraft das wir das schaffen und vielleicht auch noch die Kraft mal ganz kurz draußen die Sonne zu genießen. Danke fürs lesen und für eure Tipps.

Liebe Grüße
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
Krankenhaus Asthma Spray Spiriva und Asthma Disc Fenistil und Salbutalmol Spray

02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus
Jamie
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo Maria, :)

das sind ja heftige Reaktionen und massive Symptomatiken bei dir :oops:.

Hast du dich mal mit MCS (multiple chemical sensitivity) und HSP (hochsensible Personen, Hochsensibilität) befasst?
Sorry, falls ich das schon mal gefragt haben sollte. :roll:

Es kann sein, dass die PP-Einnahme bzw. Entzug ein solches Krankheitsphänomen bei dir ausgelöst hat (oder vielleicht warst du schon immer prädispositioniert).
Es wäre ja jetzt nicht so, dass es faktisch etwas hilft und dir deine Probleme nimmt, dies zu wissen, aber das Wissen darum könnte dir vielleicht helfen deine Beschwerden einzuordnen und dann wäre es vielleicht besser erträglich (psychologisch / emotional) für dich (?)

Diese Hyperempfindlichkeiten können sich übrigens auch wieder bessern oder legen, es muss nicht für den Rest des Lebens dabei bleiben.

Alles Gute
Jamie
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo liebe Jamie

Vielen Dank das Du so schnell geantwortet hast. Ich weiß das sehr zu schätzen da es Dir ja auch nicht gut geht und Du Schmerzen hast.

Mit der MCS unD HSP hatte ich mich schon vor 2 Jahren beschäftigt. Trotzdem Danke nochmal für den Hinweis.

Das die Einnahme der Tavor diese Übersensibilität ausgelöst haben ist für mich nachvollziehbar. Helfen kann mir das nur insoweit, das ich hoffe, das sich das auch wieder beruhigt bzw. aufhört. Kortison hatte ich ja auch ständig bekommen in sehr hohen Dosierungen und ich vertrage kein Kortison.

Ich hatte 2016 nach dem anaphylaktischen Schock nach der Antibiotikum Einnahme Kortisonsprays bekommen. Durch diese Sprays hat sich bei mir alles entzündet, ich konnte den Kopf nicht mehr drehen, jeder Atemzug hat gebrannt. Diagnose Helicobacter. Da hatte ich auch Probleme mit Geruch, alles viel zu stark wahrgenommen. Auslöser waren die Kortisonsprays! Das ging dann weg durch Antibiotikum. Steht in meiner Signatur.

Es erschreckt mich halt nur das ich fast alle Symtome von der Liste von Dr. Asthon habe, Liste von euch.

Jamie, Du hattest ua. auch von CBD Öl geschrieben was Du gegen deine Schmerzen versuchen möchtest. Ich hoffe das wenigstens das bei Dir funktioniert. Den 1 Tropfen drei Tage vor vielen Monate habe ich jeden Tag wieder in dem Mund. Kommt aus der Schleimhaut raus Geschmack. Den ganzen Tag/Nacht über alles mögliche, ebenso alte Gerüche, und Sachen die ich mal gehört habe. Ich kann das nicht beeinflussen. Muss es wie die anderen Sachen versuchen auszuhalten.

Dr. Asthon hat ja geschrieben das das alles heilt und es auch nochmal richtig heftig mit diesen Absetzungssymtomen werden kann, das aber alles heilt und es nicht ewig bleibt. Darauf hoffe ich.

Ich hatte mal Anfang 2018 Nachts im Schlafzimmer eine Fliege gehört. Das ist ja nichts dramatisches. Fenster auf Fliege raus, erledigt. Denkste nicht mit Tavor! Denkste nicht bei mir! Monate später bei einem kurzen ganz langsamen Spaziergang mit meinem Mann kam um meinem Kopf herum ohne Vorwarnung das Geräusch von einem ganzen Fliegenschwarm, Minutenlang!
Ich konnte das aber sofort dieser1 Fliege zuordnen. Das gleiche habe ich auch mit einer Spinnwebe im Gesicht. Da bin ich mal bei einem kurzen Spaziergang durchgelaufen. Monate Später kam die wieder ohne Vorwahnung und viel viel stärker. Konnte es wieder sofort zuordnen. Wind im Gesicht gespürt, dito. Gummi von einem Pulli am Arm, dito, Strümpfe Gummi, dito und man sieht sogar den Abdruck. Da hat man verloren, keine Chance dem zu entgehen.

Dr. Asthon Liste Absetzungssymtome: Gut das es diese Liste gibt. Keine Ahnung wie ich das sonst versuchen würde alles auszuhalten. Jetzt kann ich nur darauf hoffen das das wirklich langsam besser wird, trotz OP Herzschrittmacher und der EMG Untersuchung die die Stromschläge im Körper ausgelöst und verstärkt hat und die Hautentzündung am Kopf Oberkörper.

Ich hatte hier im Forum die Geschichte von Melli und Leon gefunden und gelesen. Oh man das hat mich sehr sehr traurig gemacht. Einiges von beiden mache ich auch durch. Mit den Medikamenten und Tavor auf 40 kg Gewicht runter und Magen und Darm hatten aufgehört zu arbeiten. Schleimhäute kaputt ... Jegliche Nahrung hatte ich nicht mehr aufgenommen. Und ohne Medikamente jetzt diese Situation. Mir ist wie auch bei Leon (im Zug) mal etwas auf den Kopf gefallen, der Kofferdeckel vom Auto beim Einkaufen vor 1 1/2 Jahren. Jetzt habe ich da seit Monaten Schmerzen, viel stärker als damals, kommt immer wieder der Schlag und die Haare sind da ausgefallen und alles entzündet. Wochenlang schmecke ich Kakao der aus dem Kopf kommt und Wachs bildet sich, dann kommt der Schlag vom Kofferdeckel, die Spinnwebe und und und... Und ALLES mit Strom und Stromschläge und durchgehenden Schmerzen im ganzen Körper.

Sorry das ich so viel geschrieben habe und auch mit einigen Beispielen mal ins Detail gegangen bin.

Wenn das jemand liest mit den gleichen Symtomen dann weiß Sie oder Er das das auch andere haben und es hoffentlich bald erledigt ist. Hoffentlich keine neue Überraschungen mehr, es reicht, ist mehr als genug. Den Rat der Ärzte die Tavor auch jetzt wieder zu nehmen da man ja eh die Symtome hat kann ich nicht nachvollziehen.

Keine Medikamente im Moment. Versuch trotz der ganzen Sachen mit wenig Nahrungsmitteln wieder auf die Füße zu kommen.

Jamie ich hoffe das Du Erfolg haben wirst mit dem CBD Öl und endlich nicht mehr solche Schmerzen ertragen musst. Danke fürs lesen.

Liebe Grüße
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
Krankenhaus Asthma Spray Spiriva und Asthma Disc Fenistil und Salbutalmol Spray

02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
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Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
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01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
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11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von padma »

liebe Maria, :)

es tut mir so sehr leid, was du da durchleidest. :hug:
Für mich hört es sich so an, dass dein gesamtes Nervensystem komplett überreizt ist, vergangenen unangenehme Situationen (wie das Spinnennetz, Fliege etc) aus dem Gedächnisspeicher holt und wieder "als neu einspielt".
Den Rat der Ärzte die Tavor auch jetzt wieder zu nehmen da man ja eh die Symtome hat kann ich nicht nachvollziehen.
Tavor regelmässig zu nehmen, ist in so einer Situation brandgefährlich. Wir haben Betroffene, die bei absurd hohen Dosen gelandet sind und ohne noch wirklich einen Nutzen davon zu haben, sie weiter nehmen müssen, da ein Entzug zumindest in der Situation nicht möglich ist.

Leider gibt es nicht wirklich etwas, was du aktiv tun könntest, ausser Trigger soweit wie möglich zu vermeiden. Und auf den Heilungsprozess zu vertrauen, was nicht leicht ist.

liebe Grüsse und ganz viel Kraft,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Maria61: Tavorentzug (Lorazepam)

Beitrag von Maria61 »

Hallo Padma und andere Leser/innen

Danke für deine Antwort.

Die einen Ärzte sagen gut das ich die ausgeschlichen habe und die anderen sagen wieder nehmen. Ich nehme die nicht mehr da ich die wahrscheinlich ja auch mittlerweile nicht mehr vertrage. Und ich möchte auf keinen Fall bei einer extrem hohen Dosis landen, wie du geschrieben hast.

Ich habe so wahnsinnige Probleme mit der Haut. Kompl. Oberkörper, Hals, Nacken, Gesicht, Kopfhaut. Nicht nur den Wind, Geruch, Spinnennetz, Kofferdeckel und und und.
Sogar Wasser geht ja nicht mehr.

Jetzt kommt da immer wieder das Gel von den Ultraschalluntersuchungen raus aus der Haut. Ganz dick Hals Nacken hinter den Ohren und das Gesicht zb. Ist knochenhart und Schmerzen Strom usw. Aus der Kopfhaut und den Schleimhäuten kommt zb. Kakao, Kleber, Cremes, Nahrungsmittel und die ganzen Medikamente... ständiges Schlucken. Im Hals spüre ich die Druckstellen von den Medikamenten mit Geschmack und Wirkung von den Medikamenten und natürlich auch Getränke und Nahrung. Das heisst das die Medikamente ja auch immer noch wirken. Ich schmecke die Wirkstoffe auch von den Sachen die auf der Haut waren.

Ich vertraue ja auf die Zeit der Heilung und versuche Tag und Nacht (leider auch Schlaflosigkeit) durchzuhalten.

Mein Mann wollte mich wieder in die Uniklinik bringen wegen dem Versuch mir etwas gegen die Schmerzen und Entzündung der Haut geben zu lassen. Da war ich schon. Das letzte mal 3 Wochen.

Solche Reaktionen haben die noch nie gesehen. Alle Prof. Und Oberärzte und Stationsärzte etc. Ca. 50 Personen haben sich das in einer ganz großen Runde angeschaut. Dauerte ca. 1 1/2 Stunden und ich sass in der Mitte. Meine Fotos vom Handy auf dem Biemer. Und während dieser Zeit in Live haben die unzählige Sachen alle selber gesehen. Konnten nichts machen!

Untersuchungen wie mehrmals Ultraschall (danke fürs Gel), Blutabnahmen, zigmal Röntgen, dann auch noch etwas wie CT, dann Nase mit Klammer zu und durch ein Mundstück radioaktiv etwas eingeatmet für Aufnahme, dann Infusionen mit Fenisil 6 mg tgl., Ranitidin, Kortison und und !! Das war 10/2019 also vor Corona.

Das kommt jetzt alles auch noch raus. Und mein Mann sagte ich bringe dich in eine Schmerzklinik. Er sucht im Moment damit ich mit den Sachen die ich habe auch nicht irgendwo falsch lande.

Vielleicht hat ja jemand mit einer Schmerzklinik gute Erfahrung gemacht und könnte mir / uns einen Tip geben.

Ich versuche es auszuhalten. (seit 2017) So schlimm wie es jetzt ist war es damals noch nicht.

Danke fürs lesen.

Liebe Grüsse
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
Krankenhaus Asthma Spray Spiriva und Asthma Disc Fenistil und Salbutalmol Spray

02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus
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