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Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Robert54
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Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von Robert54 »

Liebe Forenmitglieder,
Seit einiger Zeit bin ich 54 männlich, stiller Mitleser und möchte mich vorstellen, da ich eure Hilfe benötige.


Im Jan 2008 hatte ich den Entschluss gefasst, mit dem Rauchen aufzuhören. Mir ging es zu der Zeit sehr gut und ich fühlte mich Kraftvoll genug. Zu meiner Freude hatte ich nach 20 Jahren Rauchen, keine Entzugssymtome. Nach 3 Monaten kam aber ein Verlangen, Symptome wieder. Ich kaufte mir dann zur Unterstützung einen Kurs für einen Tag, der nicht lange anhielt. Also aussitzen. Im Juli fuhr ich in den Urlaub, fühlte mich aber nicht gut. Am 2 Tag auf der Arbeit bekam ich meine erst Panikatacke. Von da an war meine Welt anders. Ich war ängstlich geworden. Habe dann eine Therapie gemacht, aber es wurde nicht besser.

2010 bin ich zum Psycharter. Der holte gleich ohne groß zu fragen eine Packung Parxoetin aus dem Schrank mit den Worten, so die nehmen sie, wir sehen uns in 4 Wochen wieder. Die erste Einnahme gestaltete sich schon sehr schwierig. Ich bekam die schlimmsten Symptome die ich nicht wollte. Nach einer Woche wieder zum Psychiater. Wenn sie die nicht nehmen wollen, kann ich sie ins Krankenhaus einweisen. Im KH wollten sie mich aber nicht, also zu Hause weiter nehmen.

Nach 5 Wochen keine Besserung. Psychiater war im Urlaub, also zum Vertreter. Der setzte das Parxoetin ab und verschrieb mir Laif. Es war ein auf und ab mit mir, sodass er mir 2013 Citalopram verschrieb das ich wohl oder Übel nahm. Nach einiger Zeit noch Mirtazapin. Symptome hatte ich aber meistens. Irgendwann ging es mir besser.

In Absprache mit Psychiater Mirtazapin abgesetzt und Citalopram reduziert auf 10 mg ohne groß Probleme. Die 10 mg sollte ich nehmen, so kann mann jederzeit hochdosieren. 2018 war das der Fall. Ich hatte wieder Symptome wie Benommenheit, Ängstlichkeit ohne Grund, Hws Syndrom, Herzrasen, usw bekommen. Also erst auf 15, dann auf 20 mg Citalopram und 15 mg Mirtazapin.

Das Mirtazapin habe ich ab Okt 2018 schrittweise reduziert und im Dez 19 abgesetzt, dafür Opipramol bekommen, da er meinte, dass Angst bei mir im Vordergrund steht. Seit 2018 habe ich alle drei Wochen unerklärliche Sytome wie oben aufgeführt, dann sind sie nach 1-2 Wochen verschwunden und ich bin weder ängstlich noch depressiv.

Ich mache seit Januar 2019 Therapie, aber es ist nichts groß zu finden. Für eine Diagnose reicht es weder für Angst noch für Depression. Evtl für eine gemischte Form. Der Psychiater meinte jetzt, Ich glaube sie haben keine Angst., evtl sind das doch alles Nebenwirkungen. Setzen sie mal das Citalopram langsam ab.

So nun stehe ich hier. Habe angefangen das Citalopram nach langer Zeit zu Reduzieren, natürlich nicht ohne Symptome. Aber ich bleibe dran. WSmache ich denn jetzt mit den Opipramol. Ich nehme es seit Dezember 19. Kann ich es noch zusätzlich absetzen oder lieber nicht. Wenn ich aber mit Citalopram zu Ende bin, ist ja dann schon wieder über ein Jahr länger und es hat sich dann erst richtigfest gesetzt. Bitte um Rat.

Vielen Dank und viele Grüße
Robert54
Zuletzt geändert von padma am 27.04.2020 17:33, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzernamen ergänzt und Leerzeilen der besseren Lesbarkeit wegen eingefügt
Seit 2013 Citalopram 30 mg
Mirtazapin 15 mg
ab 2014 Citalopram bis 10 mg ohne Probleme
Mirtazapin in 4 Schritten ohne Probleme abgesetzt
ab 2018 Citalopram 15 dann 20 mg
Mirtazapin 15 mg a dosiert ab
Okt 18 11mg symtome nach 14 Tagen
Dez18. 7,5mg Symtomenach 14 Tagen
Feb19. 3,7mg Symtome nach 14 Tagen
Mai 19. 1,9mg Symtome nach 14 Tagen
Dez 19 abgesetzt
ab Dez.19 Opipramol 50 mg
Citalopram 20mg
Ende Dez 19 Symtome
Ende Jan 20 Symtome
ab Jan 20 Opipramol 75 mg
Citalopram 20mg
ab Mär 20 Opipramol 100 mg
Citalopram 20 mg Absprache mit Arzt, Citalopram absetzen, da keine Besserung, evtl Nebenwirkungen
ab 09.03.20 Citalopram 18 mg Symptome nach 3 Wochen
ab 13.04.20 Citalopram 15,8 mg Symtome nach 3Tagen/ 12 Tage anhaltend. Ab 8.5 Magen/Darm Beschwerden
ab 11.5 Citalopram 14,3 mg ab 3 Tag 10 Tage Symptome anhaltend.
ab 6.7.20 13,1 mg. Symtome nach 5 Tagen bis heute.

padma
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von padma »

Hallo Robert, :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

[highlight=yellow][highlight=yellow][highlight=yellow]Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).[/highlight][/highlight][/highlight]

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

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Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
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Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

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Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Jamie
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von Jamie »

Hallo Robert54,

willkommen im Forum :).

Oh je, da bist du ja ohne große Not in eine echte Psychopharmaka (PP)-Spirale geraten; und das wegen vergleichsweise leichter Beschwerden.
Es ist immer wieder deprimierend zu lesen, wie schnell Ärzte zu Medikamenten greifen.

Kannst du schreiben, wie viel mg Citalopram und Opipramol du nimmst und was du an Citalopram bereits reduziert hast und in welchen Schriten / Zeiträumen?

Bitte keinesfalls das Opipramol mit absetzen; niemals 2 PP gleichzeitig runtersetzen, sonst weiß man nicht, welches die Symptome auslöst, falls Beschwerden auftauchen.
Du kannst wechselweise absetzen, zB einmal Citalopram, dann Opipramol (und dabei Citalopram ruhen lassen), aber bitte nicht gleichzeitig.
Ich finde es aber einen guten Ansatz, dich vielleicht erst mal auf das Citalopram zu konzentrieren, padma :) hat dir ja bereits die wichtigsten Infos dazu verlinkt.

Ich bin mir noch nicht sicher, wie das Ganze bei dir zusammenhängt.
Ich vermute der Nikotinentzug hat bei dir verzögert eine Panikattacke ausgelöst und das wiederum hat zu genereller Ängstlichkeit bei dir geführt; möglicherweise gab es eine Prädisposition dazu.
PA können sich sehr schlimm anfühlen (obwohl sie harmlos sind) und Todesängste auslösen.
Es war gut, hier nicht gleich Medikamente zu nehmen, sondern dir therap. Hilfe zu suchen, aber anscheinend konnte das Thema gar nicht wirklich konkret gemacht werden.
Du schreibst ja selbst, dass auch jetzt immer noch nicht klar ist, was du eigentlich genau hast.

Es war und ist nicht falsch, nach einer psychologischen Ursache zu suchen, aber bei manchen Menschen ist Panik / Angst auch vor allem oder zusätzlich physiologisch begründet, also zB eben durch den Nikotinentzug, als Reaktion auf Medikamente (Nebenwirkungen!) oder auch aufgrund gesundheitlicher Störungen generell.
Das bringt mich auf einen weiteren Punkt, der mir sofort aufgefallen ist
Ich hatte wieder Symptome wie Benommenheit, Ängstlichkeit ohne Grund, Hws Syndrom, Herzrasen, usw bekommen.
Diese Symptome können von deiner Halswirbelsäule kommen bzw. dem Atlaswirbel.
Ich leide selber darunter und habe zahlreiche Erfahrungsberichte in all den Jahren hier gelesen, wo nicht die Psyche die Probleme ausgelöst hat, sondern die HWS.
Ein HWS Syndrom kann Schwindel, Sehstörungen, Benommenheit, Unruhe, Herzrasen, Beklommenheit usw. auslösen. Möglicherweise ist die Zuordnung da der ganzen zeit falsch gewesen.
Wir haben Betroffene hier, die bei Manipulationen an der HWS und Atlaswirbel extrem reagieren, zB mit Panikattacken, Schwindel, Unruhe usw.
Jeder gute und sensible und erfahrene Physiotherapeut und vor allem Osteopath weiß, dass das möglich ist. Ärzte erzählen immer wieder, dass das nicht sein kann, aber wirklich - wir lesen immer wieder, dass es eben doch so ist.

Ich würde dir sehr ans Herz legen, dir einen sensiblen und erfahrenen Krankengymnasten (besser noch Osteopathen oder Physiotherapeuten mit Zusatzausbildung Osteopathie) zu suchen und ihm das zu schildern. Es ist einen Versuch wert!
Bitte auch nach der BWS gucken lassen, die kann manchmal da noch mit reinwirken.
Die Behandlung so gehirnnah (also an HWS und Brustwirbel) muss unbedingt sanft und vorsichtig sein, bloß nicht ruppig oder sonstwas.

Und noch eine Frage: Hat man mal deine Schilddrüse gecheckt?
Überfunktion (und auch Unterfunktion) kann u.a. Ängstlichkeit auslösen.


Das sind meine Eindrücke für´s Erste, ich hoffe da ist was Hilfreiches dabei.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Robert54
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von Robert54 »

Hallo Jamie,
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Zur Zeit nehme ich 16 mg Citalopram und 2 x 50 mg Opipramol 1-0-1.
Das Citalopram habe ich am 2.3 20 von 20mg auf 18 mg reduziert. Nach drei Wochen habe ich Symptome bekommen. Ob sie nun von der Reduzierung waren oder die alltäglichen waren kann ich nicht genau sagen. Ich hätte gedacht, sie sind etwas anders als sonst und 1 Woche anhaltend.
Die zweite Reduzierung war am 8.4.20. Symptome wie Hws, Übelkeit, schlecht sehen, Zittern, Herzklopfen, Tinnitus lauter, Appetitlos, Schwindel, brennen an Armen und Beinen, allg. Schwäche und Unwohlsein begann 3 Tage später und hielt 12 Tage an. Dann war alles verschwunden. Ich habe mir gesagt, irgendwann wird es besser.
Ich würde bei der nächsten Reduzierung nur 1 mg runterdosieren, evtl sind dann die Symptome nicht so doll. Dann bin ich bei 15mg citalopram. Danach dann das Opipramol über den Sommer reduzieren/absetzen. Würde da erstmal mit 25 mg probieren, wenn es nicht klappt weniger. Danach dann mit Citalopram in 5-7%Schritten. Würde das so Funktionieren?
Mit meiner Hws bin ich jetzt bei einer Ärztin, die auch Osteophatie macht. Wegen Corona zieht sich das mit dem MRT und Auswertung. Ist erstmal nur Hws und Schulter, da ich meinen Arm nur zur Hälfte hochbekomme. Sie meint Bws ist unnötig, was ich aber anders sehe. Mal schauen.
Viele Grüße und vielen Dank
Robert54
Seit 2013 Citalopram 30 mg
Mirtazapin 15 mg
ab 2014 Citalopram bis 10 mg ohne Probleme
Mirtazapin in 4 Schritten ohne Probleme abgesetzt
ab 2018 Citalopram 15 dann 20 mg
Mirtazapin 15 mg a dosiert ab
Okt 18 11mg symtome nach 14 Tagen
Dez18. 7,5mg Symtomenach 14 Tagen
Feb19. 3,7mg Symtome nach 14 Tagen
Mai 19. 1,9mg Symtome nach 14 Tagen
Dez 19 abgesetzt
ab Dez.19 Opipramol 50 mg
Citalopram 20mg
Ende Dez 19 Symtome
Ende Jan 20 Symtome
ab Jan 20 Opipramol 75 mg
Citalopram 20mg
ab Mär 20 Opipramol 100 mg
Citalopram 20 mg Absprache mit Arzt, Citalopram absetzen, da keine Besserung, evtl Nebenwirkungen
ab 09.03.20 Citalopram 18 mg Symptome nach 3 Wochen
ab 13.04.20 Citalopram 15,8 mg Symtome nach 3Tagen/ 12 Tage anhaltend. Ab 8.5 Magen/Darm Beschwerden
ab 11.5 Citalopram 14,3 mg ab 3 Tag 10 Tage Symptome anhaltend.
ab 6.7.20 13,1 mg. Symtome nach 5 Tagen bis heute.

Straycat
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von Straycat »

Hallo Robert,

auch von mir herzlich willkommen im Forum :)

Hast du dir die Grundlageninfos durchgelesen?
Es ist meist am risikominimierendsten, wenn man maximal 10% der aktuellen Dosis alle 4-6 Wochen reduziert.
Bei Citalopram war dein letzter Reduktionsschritt daher etwas größer als 10% der letzten Dosis. Vielleicht sind deshalb die Absetzsymptome auch stärker ausgefallen. Als nächsten Reduktionsschritt erstmal nur 1mg zu reduzieren kann sicherlich nicht schaden. Kleinere Schritte gehen immer ;-)

Bei Opipramol wäre der erste 10%-Schritt 10mg und nicht gleich 25mg, wenn du aktuell 100mg einnimmst.
Du wirst vermutlich auch länger als bis zum Ende des Sommers mit dem Absetzen beschäftigt sein - so rasch lassen sich 100mg nicht ausschleichen, wenn man risikominimierend und vorsichtig vorgeht.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
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Robert54
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von Robert54 »

Hallo Cat,
Das ist vollkommen richtig was du sagst. Ich hatte nur gedacht, da ich das Opipramol erst seit Dez.nehme, hat es sich noch nicht so fest gesetzt.
Viele Grüße und vielen Dank
Robert54
Seit 2013 Citalopram 30 mg
Mirtazapin 15 mg
ab 2014 Citalopram bis 10 mg ohne Probleme
Mirtazapin in 4 Schritten ohne Probleme abgesetzt
ab 2018 Citalopram 15 dann 20 mg
Mirtazapin 15 mg a dosiert ab
Okt 18 11mg symtome nach 14 Tagen
Dez18. 7,5mg Symtomenach 14 Tagen
Feb19. 3,7mg Symtome nach 14 Tagen
Mai 19. 1,9mg Symtome nach 14 Tagen
Dez 19 abgesetzt
ab Dez.19 Opipramol 50 mg
Citalopram 20mg
Ende Dez 19 Symtome
Ende Jan 20 Symtome
ab Jan 20 Opipramol 75 mg
Citalopram 20mg
ab Mär 20 Opipramol 100 mg
Citalopram 20 mg Absprache mit Arzt, Citalopram absetzen, da keine Besserung, evtl Nebenwirkungen
ab 09.03.20 Citalopram 18 mg Symptome nach 3 Wochen
ab 13.04.20 Citalopram 15,8 mg Symtome nach 3Tagen/ 12 Tage anhaltend. Ab 8.5 Magen/Darm Beschwerden
ab 11.5 Citalopram 14,3 mg ab 3 Tag 10 Tage Symptome anhaltend.
ab 6.7.20 13,1 mg. Symtome nach 5 Tagen bis heute.

Ululu
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von Ululu »

Hallo Robert,

ich an deiner Stelle würde zuerst das Opipramol absetzen, weil du es noch nicht lange nimmst und deshalb in der Tat vielleicht etwas schneller vorgehen könntest.
So lange würde ich das Citalopram wie gewohnt weiter nehmen.
Nach ca.vier Wochen hat das Gehirn ein Psychopharmakon fest in seinen Stoffwechsel eingebaut und man sollte dann langsam absetzen.
Du hast erst im März die letzte Aufdosierung des O. vorgenommen. Das ist noch nicht so lange her, du könntest versuchen, die Hälfte davon wieder rückgängig zu machen und 87,5 mg einzunehmen und schauen, wie du reagierst und dein weiteres Vorgehen davon abhängig machen.
So würde ich es versuchen. Es ist aber natürlich deine Entscheidung.
:)
Auch von mir noch herzlich willkommen.
:group:

LG Ute
[spoil]Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen

2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04.2017 Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.

Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen, hilft zuerst sehr gut, dann treten Zyklusstörungen wieder auf, ist aber normal, da sicher Wechseljahrsbedingt
zeitweise Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg, daher wieder weggelassen

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

01.01.2018 Mirtazapin auf 13,5 mg
31.01.2018 Mirtazapin auf 12,0 mg
24.03.2018 Mirtazapin auf 10,5 mg ab 06.04. Vitamin B12 für vier Wochen, keine Auswirkung
19.04.2018 Mirtazapin auf 9,0 mg
19.05.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg
02.06.2018 Mirtazapin auf 8,25 mg wegen Schwindel, Angst, Verzweiflung und Migräne

Pause.
Hitze triggert Schwindel und Migräne.

27.08.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg


aktuelle Einnahme: Duloxetin 60 mg
Mirtazapin 7,5 mg
Seroquel prolong 50 mg

1.7.19 Mirta auf 6,75 mg
17.8.19 Mirta auf 6 mg
1.9.19 Mirta auf 5,25 mg
21.9.19 Mirta auf 4,5 mg
11.11.19 Mirta auf 3,75 mg
Pause bis mindestens Weihnachten, Leberwerte besser, Schlaf zerhackt, dauermüde :bettzeit:
[/spoil]7

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Robert54
Beiträge: 13
Registriert: 02.04.2020 10:28
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von Robert54 »

Hallo Ute,
vielen Dank für deinen Tipp. Ich werde es so probieren und sehen was passiert. Das muss ich halt in Kauf nehmen auch wenn es unangenehm wird. 😣
Viele Grüße
Robert
Seit 2013 Citalopram 30 mg
Mirtazapin 15 mg
ab 2014 Citalopram bis 10 mg ohne Probleme
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Mirtazapin 15 mg a dosiert ab
Okt 18 11mg symtome nach 14 Tagen
Dez18. 7,5mg Symtomenach 14 Tagen
Feb19. 3,7mg Symtome nach 14 Tagen
Mai 19. 1,9mg Symtome nach 14 Tagen
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ab Dez.19 Opipramol 50 mg
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ab 11.5 Citalopram 14,3 mg ab 3 Tag 10 Tage Symptome anhaltend.
ab 6.7.20 13,1 mg. Symtome nach 5 Tagen bis heute.

Robert54
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Benötige Hilfe, Citalopram absetzen

Beitrag von Robert54 »

Liebe Forenmitglieder,
Mein Ausschleichen von Citalopram ist zum Stocken geraten. Am 6.7.20 habe ich auf 13,1mg reduziert. 5 Tage später begannen Symtome wie Übelkeit, Schwindel, Anspannung, Hws, Appetitlos, Unruhe, Benommenheit. Die Übelkeit hält sich seit einiger Zeit in Grenzen. Letzte Woche kamen noch brennen der Haut an Händen und Füßen und Angstsymptome dazu. Ich bin zur Zeit sehr verunsichert,ob es nicht die Grunderkrankung Depression und Angst durchkommt da die Symtome nicht weichen wollen und gefühlt stärker werden, was natürlich noch mehr Anspannung usw. macht. Täglich mache ich zweimal Meditation, gehe alle zwei Tage Walken. Fühle mich im Moment auch so Motivationslos, muss mich zu allem zwingen. Finde den Zustand richtig sch.... Ich würde mich über Erfahrungen freuen.
Viele Grüße
Robert
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Okt 18 11mg symtome nach 14 Tagen
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Murmeline
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von Murmeline »

Beitrag hinzugefügt. Dies ist dein persönlicher thread mit deinen Verlauf. Bitte schreibe hier immer weiter und eröffne keine neuen threads. Danke!
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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simonb
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von simonb »

Hallo Robert54,

das hört sich aber wirklich nach Absetzsymptomen an,
es gibt hier im Forum einen Link zur Unterscheidung von Absetzsymptomen und Grunderkrankung , ich suche ihn dir gleich raus...

Du bist jetzt 3 Wochen auf deiner neuen Dosis,
das ist noch nicht so lange.
Ich würde mal eine Absetzpause einlegen, bis sich die Symptome beruhigt haben.

Normal spricht man hier von einem Zeitraum von 4-6 Wochen vor dem nächsten Absetzschritt.
Da bist du noch nicht dran. Solange würde ich mir keine Sorgen machen.

Gruß Simon
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simonb
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von simonb »

Hallo Robert,

Hier der Link:
https://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=4&t=9345

Gruß Simon
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Robert54
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von Robert54 »

Hallo Simon,
vielen Dank für den Link. Ich bin mir so unsicher was ich machen soll. Weiter aussitzen oder wieder etwas mehr eindosieren und sehen ob es besser wird und dann falls sich alles stabilisiert nur 5% runterdosiere. Ich bin ja jetzt bei 13,1 mg. Das der Körper da schon so heftig reagiert. Was hast du für Erfahrungen?
Gruß Robert
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von simonb »

Hallo Robert,

Nimmst du das Opipramol noch? Oder hast du es abgesetzt? Dann würden mich deine Symptome nicht wundern.
Bitte aktualisiere ggf deine Signatur.

Wie ging es dir denn jeweils vor den letzten Reduktionsschritten?

Warst du stabil?
Du kannst auch eine Teilmenge wiedereindosieren,
beachte aber , daß auch eine Höherdosierung Stress fürs ZNS ist. Ich würde den letzten Absetzschritt höchstens zu 50% rückgängig machen.

Egal welche Option, wäre es gut eine längere Absetzpause zu machen...

Gruß Simon
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Robert54
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von Robert54 »

Hallo Simon,
Das Opipramol nehme ich noch. Wollt es doch nicht gleichzeitig ausschleichen. Bei den anderen Schritten ging es mir nach 2 - 3Wochen gut. Jetzt kommt aber Angstsymptome dazu. Habe in der letzten Zeit mein Kaffeekonsum reduziert bezw. größtenteils auf Koffein frei umgestellt.
Gruß Robert
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von simonb »

Hallo,

Okay , manchmal sind bestimmte Schritte schwieriger als andere.
Wenn die Symptome sehr stark sind, würde ich wieder leicht aufdosieren zb auf 13,7 mg oder so.
Das solltest du aber dann bald machen.

Gibt es vielleicht auch sowas wie einen Koffeinentzug?
Vielleicht spielt das noch mit rein, wenn du viel Kaffee getrunken hast.

Ich selber dosiere ungern wieder auf, sondern halte es eher dann immer durch, ob das so gut ist weiss ich allerdings nicht.

Gruß Simon
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Robert54
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von Robert54 »

Hallo Simon, genauso denke ich auch mit dem Durchhalten. Wenn man schon so lange durchgehalten hat, will ich nicht wieder von vorn anfangen. Wenn ich genau wüsste, dass das von dem Entzug ist, würde es mir leichter fallen damit umzugehen. Das kann dir aber keiner sagen. Hättest du sowas auch schon mal, dass du auf der Stelle getreten bist?
Gruß Robert
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von simonb »

Hallo ja leider wochenlang.
Es hört sich für mich nach Absetzsymptomen an.
Ich würde noch abwarten...

Gruß Simon
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Robert54
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von Robert54 »

Hallo Simon, dass werde ich machen und aushalten. Es beruhigt mich immer wenn es anderen auch so geht. Ich freue mich, dass du geantwortet et hast. Danke,danke
Gruß Robert
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Re: Robert54: Citalopram und Opipramol absetzen und Vorstellung

Beitrag von Robert54 »

Hallo, Es ist jetzt schon 5 Wochen her, dass ich reduziert habe.Seit 4 Wochen habe ich Symtome wie Übelkeit, Benommenheit, Lustlosigkeit, komme mir depressiv vor. Ich weiss nicht, ob ich etwas erhöhen sollte. Evtl wollte ich morgen zu meinen Psychiater fahren.
Viele Grüße
Robert
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