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Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

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Markus_1
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Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Markus_1 »

Hallo alle zusammen,

Ich habe angefangen am 01.12 5 mg Escitalopram einzuschleichen. Bis zum 15.02.2020 genommen. Innerhalb 2 Wochen ausgeschlichen auf 0mg. Einnahme aufgrund von leichten/mittleren Depressionen die jeden Winter auftreten. Am Tag ersten Tag nach 0 wieder vermehrt leichteTraurigkeit, jedoch dann Einnahme von 5htp, funktionierte Super keine Nebenwirkungen .Nach 2 Wochen bekam ich manchmal leichte Panikattacken, Herzrasen, Schlafstörungen, Druck im Kopf, Kopfschmerzen, Benommenheit, Gelenkschmerzen. Anfang Mai sind die Panikattacken weg jeodch oft noch Benommenheit (Nebel im Kopf - fühlt sich so an ) und leichte Kopfschmerzen. Zudem ist mein Gesicht extrem taub. Wenn ich 5 htp einehme verstärkt sich die Benommenheit manchmal leicht,manchmal bekomme ich leichte Kopfschmerzen. Zudem nehme ich noch magnesium und zink um meinen Körper zu unterstützen. Dies verstärkt die Benommenheit aber auch.

Nun weiß ich nicht ob das mit Escitalopram zusammenhängt. Bin auch langsam mit meinem Latein am Ende. Kann das mit einem möglichen Absetzsymptom zusammenhängen?

Ich danke euch schonmal von ganzem Herzen
Freundliche Grüße
Zuletzt geändert von Straycat am 28.04.2020 12:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Benutzername im Titel ergänzt
Einnahme von Escitalopram 5mg 01.12.2019
Beendigung der Einnahme 0mg 01.03.2020
In 2 Wochen ausgeschlichen (ca alle 2 Tage 1 mg runter jedoch nicht exakt da ich die Tablette mit dem Messer zerteilte.
Einnahme bei Stimmungstiefts von 5htp ( ca 2-3 Tage in der Woche, dann täglich 100mg als Einmalgabe)
18.06 Keine Einnahme mehr von irgendwas !
02.07 Symptome:Benommenheit und Gesichtstaubheit
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Straycat »

Hallo Markus,

willkommen im ADFD.

Die von dir beschriebenen Symptome können durchaus Absetzsymptome sein.
Du hast das Escitalopram zwar nicht sehr lange eingenommen, aber man kann davon ausgehen, dass es nach 4 Wochen Einnahme schon relativ fix in den Gehirnstoffwechsl eingebaut ist. Also war das Ausschleichen vielleicht zu großschrittig und zu schnell.

Könntest du noch ergänzen in welchen Schritten du ausgeschlichen hast?
In deiner Signatur steht übrigens Beginn der Einnahme am 01.12.2020 - ich glaube du meinst 2019 oder? ;-)

Das 5-HTP kann dein ZNS auch noch zusätzlich reizen. Da ist es dann schwierig auseinanderzuhalten, was Absetzsymptome sind und was durch die Einnahme der neuen Substanz bewirkt wird.
Bitte nimm das 5-HTP auch noch in deine Signatur auf.

Hier noch einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

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Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen


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Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Cat
Zuletzt geändert von Straycat am 15.09.2020 10:17, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Formatierung nach Forenupdate wieder hergestellt
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Markus_1 »

Herzlichen Dank schonmal,
ich werde mir erstmal alles in Ruhe durchlesen. Signatur ist soweit ergänzed. :)
Ausgeschlichen hab ich so wie es mein Psychater empfholen hat. Seine Worte waren *Nehmen sie einfach jeden Tag bisschen weniger und in 2 Wochen sind sie bei Null und kommen da wieder *
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Ululu »

Hallo Markus,

das was dein Arzt sagt, kennen viele hier genau so.
:(
Fakt ist, dass sich die meisten Ärzte nicht mit dem Absetzen von Psychopharmaka auskennen. Es ist auch nicht Teil ihrer Ausbildung.
:shock:
Bei einigen klappt es auch so, wie von deinem Arzt empfohlen, bei vielen anderen leider nicht.
Das wird dann kurzerhand auf die Ursprungserkrankung geschoben und das Medikament wird langfristig weiter eingenommen, wofür es nie gedacht war.

Es ist zum Haareraufen.
:x

LG Ute
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Markus_1 »

Danke Ute für die Infos.

Ohje, na gut ich warte jetzt einfach mal weiter ab.
Meine Stimmung ist soweit stabil und wenn ich mal wieder ein kleines Tief hab dann gibts ne Kapsel 5 htp.
Nachdem ich die Sachen von Strycat mir durchgelesen habe wird mir so einiges klar.
Benommenheit und leichte Kopfschmerzen kommen mit sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit von Esci.
Zink und Magnesium verstärken die Symptome leicht, genauso wie 5htp. So meine Vermutung :D

Gibt es irgendwelche Nahrungsertgänzungsmittel die man noch ausprobieren könnte ?

Manchmal habe ich auch wie so ein leichtes Kribbeln im Gehirn wie wenn Ameisen herumlaufen würde, es verschwindet aber wieder innerhalb von Sekunden. Zudem noch ganz kleine Stromschläge auf der Haut,welche aber ganz schwach sind und auch weniger geworden sind. Diese beiden Symptome kommen vermutlich genauso davon, wie ich im Forum schon oft gelesen habe.

Ohman ich hab gedacht nach 3 montagier Einnahme hat man nicht viel zu erwarten. Jetzt zieht es sich doch um einiges länger.
Nunja da muss man wohl durch :D
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Straycat »

Hallo Markus,

Auch NEM sollte man besser vorsichtig antesten, ob man sie verträgt. Viele vertragen einiges im Entzug oder danach schlechter.
Einige haben gute Erfahrungen mit Omega 3 gemacht. Anderen hilft auch Magnesium. Da kommt es wohl stark auf die Verbindung an.
Wenn du im Bereich "Umgang mit dem Entzug" oder "Gesundheit" etwas stöberst, findest du viele Threads über diverse Sachen, die manchen im Entzug gut bekommen. Ist natürlich auch da immer sehr individuell.

Alles Liebe,
Cat
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Markus_1 »

Hallo liebes Forum,

Zu erst einmal wollte ich mich entschuldigen das ich in meinem letzten Beitrag Lach Smilys benützt habe, denn nachdem ich gelesen haben was manche für ein Hölle durchmachen ist hier überhaupt nichts zu lachen.

Ich hab eigentlich relativ leichte Entzugserscheinungen jedoch macht es mich einfach fertig weil ich nicht weiß wie lange es geht.Das kann mir auch niemand sagen. Das weiß ich.
Das nächste ist 5htp. Diese wirkt gegen depressive Verstimmung echt gut bei mir.Jedoch bin ich manchmal (manchmal auch nicht) leicht vernebelt im Hirn nach der Einnahme.(Manchmal 1 h danach manchmal 4h danach). Das komische ist halt in den ersten 2 Wochen der Einnahme hatte ich von 5 Htp keine Nebenwirkungen. Zu diesem Zeitpunkt war ich komplett auf 0.Danach bekam ich sehr komische Zwangsgedanken. Diese sind auch wieder weg. Leichte Panikattacken auch wieder weg.nun bin ich so leicht vernebelt im Hirn. Eigentlich sind dies ja alles Absetztsymptome von SSRI. Deswegen hoffe ich das das damit zusammenhängt. Was auch Sinn ergeben würde.Da ich zurzeit nichtmal Magnesium vertrage bestätigt das meine Theorie noch zusätzlich.
Aber ich weiß es nicht.
Es hilft nur eines Abwarten auch wenn das sehr schwer fällt.

Alles alles gute wünsch ich euch allen.
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Straycat »

Hallo Markus,

erstmal: Lach-Smileys benutzen ist doch vollkommen in Ordnung :) Es ist ja auch wichtig, seinen Humor bei all dem nicht zu verlieren.
Und ich denke nicht, dass jemand die Smileys als "Auslachen" oder dergleichen empfunden hat.

Was du beschreibst können noch Absetzsymptome vom Escitalopram sein oder auch NW vom 5HTP.
Ich habe selbst keine Erfahrungen mit 5HTP, deswegen weiß ich auch nicht, ob das so krasse NW haben kann.
Aber diese "Benebelungsgefühl" kenne ich jedenfalls gut vom zu schnellen Escitalopram-Entzug - also das könnte schon passen, dass das noch von deinem zu raschen Entzug herrührt.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von nadelwaldfichte »

Hallo Markus,

auch ich kenne mich mit 5HTP nicht aus, kann mir aber - wie auch Cat :-) - durchaus vorstellen, dass deine Benommenheit mit dem zu schnellen Absetzen von Escitalopram zusammenhängen könnte. Auch ich habe es zu schnell abgesetzt und rückblickend kann ich sagen, dass es so 2-3 Monate nach 0 eigentlich am schlimmsten war... Das soll dir keine Angst machen. Ich sage das nur, weil du sagst, Anfangs bei 5HTP hattest du die Symptome nicht so - es könnte auch sein, dass die nicht durch das 5HTP an sich kommen, sondern dadurch, dass der Entzug mit hineinspielt.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du keinen zu schlimmen Entzug erlebst,
nadelwaldfichte
Now let me feel high when I'm sober - Let me feel young when I'm older - Let me feel proud when it's over - I finally realized - All of this time it was in me - All along, it was in me... (Avril Lavigne)

seit ca. März 2014:
Escitalopram 10 mg (kurz Citalopram, aber wegen der Nebenwirkungen wurde dann relativ schnell umgestellt), wegen leichterer/mittelschwerer Depression und Selbstunsicherheit (und Ängsten – was ich vergessen hatte) --> ich wurde mit den Jahren recht stabil, daher Beginn des Absetzens

Ende Oktober 2018: Reduktion von 10 mg auf 5 mg Escitalopram

21.03.2019: quasi kaltes Absetzen der 5 mg (nach Rat meines Arztes) / alle paar Tage 5 mg, wenn ich den Schwindel nicht aushielt

03.04.2019: Tja... Mein Arzt sagt mir, dass es auch Tropfen gibt, mit denen man milligrammweise reduzieren kann. Alle paar Tage 2, dann alle paar Tage 1 Tropfen.

18.04.2019: Letzter Tropfen Escitalopram. Seitdem im protrahierten Entzug...

Einige gesundheitliche Probleme. Einige haben sich über die letzten 1-2 Jahre eingeschlichen, einige sind spontan genau zu dieser Zeit aufgetreten. Ich verstehe lange nicht, was mit mir los ist.
Erst Ende Juli 2019 finde ich dieses Forum und mir wird vieles klar!

Entzugssymptome (einiges hat sich relativiert, mit anderem kämpfe ich noch):
Körperlich: Erschöpfung / Probleme, zu schlafen / Probleme mit der Stimme, Fehlspannung der vorderen Halsmuskulatur, Druck im Hals / Magen/Darm-Probleme / Allergien, hyperreagible Bronchien, Atemprobleme / Probleme mit den Augen / Unterleibsschmerzen / unangenehme Hitze zwischen den Oberschenkeln / Herzstolpern / erhöhte Entzündungswerte / Hautprobleme, hauptsächlich am Kinn / Inneres Vibrieren / Schwindel (im akuten Entzug)
Psychisch: Unsicherheit / Emotionale Instabilität, Labilität / Schlechte Belastbarkeit / Zittrigkeit, innere Unruhe / Depression / Konzentrationsprobleme
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Markus_1 »

Hallo Zusammen,

ja die Vermutung das es mit dem Entzug zusammenhängt wird immer stärker. Nach ein kleinen Recherche ist mir sogar aufgefallen das ich das 5 htp sogar 20 Tage nach 0 super Vertragen habe( sogar am Anfang mit 200mg pro Tag - stärker Stimmungsschwankungen wie jetzt ).. zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich so gut und ich dachte ich hätte es überstanden und nun endlich das gefunden was mir Hilft (das 5HTP für mich das richtige ist denke ich immer noch oder bin der festen Überzeugung). Nun ist die Benommenheit sehr allgegenwärtig jedoch hab ich manchmal kleine Phasen in der sie weg ist und dann wieder kommt obwohl ich dann kein erneutes 5htp genommen habe.

Dass es 2-3 Monate nach 0 eigentlich am schlimmsten ist.. Nun bin ja schon bei 2 Monaten und 6 Tagen. Deswegen beruhigt es mich etwas jedoch wird es sicherlich noch eine ganze Weile dauern bis ich Sympthom frei bin.
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Markus_1 »

Und noch ein herzliches Dankeschön für alle eure Tipps :)
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Markus_1 »

Hallo liebes Forum,

nun ja es ist einige Zeit seit meinem letzten Beitrag vergangen.
Ich bin vor einigen Wochen auf die Absatzsymptom Triggerliste gestoßen und mir wurde klar das ich vieles falsch gemacht habe.
Ich fing an wieder öfters ins Fitnesstudio zu gehen und relativ hart zu tranieren. Heute weiß ich, es war ein Fehler und hat meinen Heilungsprozess behindert. Zudem trank ich ab und zu wieder eine gute Menge Alkohol mit Freunden. Auch das war ein Fehler. B-Vitamine halfen etwas gegen traurige Verstimmungen. Deswegen Einnahme. Auch das steht auf der Liste und verstärkte meine Symptome. Nun nachdem ich diese Liste entdeckt habe fällt alles raus was darauf steht. 3 Monate einnahme und akutell 4 Monate Entzugssymtome. Das ist schon sehr hart jedoch wird auch das vorbeigehen. Fenster habe ich auch ab und zu. Despression aktuell nicht vorhanden was an dem Sommer und dem vielen Licht bei mir liegt.

Zudem studiere ich und habe aktuell Prüfungsphase. Dies verbessert die Situatiion natürlich nicht jedoch muss ich da durch und es ist machbar beziehungsweise sieht es sehr gut aus auch diese Prüfungsphase gut hintermich zu bringen.

Am meisten zuschaffen macht mir die leichte Benommenheit immer noch. Zudem ist mein Gesicht extrem taub.

Das was ich jetzt jedoch sicher weiß, dass es nicht von 5 htp kommt sondern einfach fuc.... absetzsymptome sind.
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von padma »

hallo Markus, :)

ja, leider gibt es viele Dinge, die triggern können.
Allerdings ist es sehr individuell, d.h. du musst nicht zwangsläufig auf alles verzichten, was auf der iste steht. Du kannst vorsichtig austesten, was bei dir triggert und was geht.

Von einigen Dingen, wie z.B. hartes Training, Alkohol ist allerdings wirklich grundsätzlich abzuraten.

Stress ist ein massiver Trigger, aber lässt sich nicht immer vermeiden. Da kannst du nur schauen, dass du einen Ausgleich hast, Entspannungsverfahren, oder ähnliches.

Alles Gute für die Prüfungen,
liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Markus_1 »

Hallo liebes Forum,

der Entzug ist so gut wie abgeschlossen jedoch bricht der Herbst heran und ich glaub ich stehe vor einer neuen Depression. Glaube um ehrlich zu sein nicht das ich diese mit 5htp abfangen kann.
Nun da ich erst 24 bin haben bestimmt mehrere User mehr Erfahrungen mit depressiven Phasen wie ich. Wie gehe ich am besten damit um wenn ich im Herbst/Winter wieder in mein depressives Loch falle.

Für jeden Tipp bin ich dankbar.

Liebe Grüße
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Jamie »

Hallo markus 1, :)
Nun da ich erst 24 bin haben bestimmt mehrere User mehr Erfahrungen mit depressiven Phasen wie ich. Wie gehe ich am besten damit um wenn ich im Herbst/Winter wieder in mein depressives Loch falle.
- Ich weiß von Einigen, dass sie im Herbst / Winter prinzipiell einen Absetzstopp einlegen.

- Ich weiß auch von Einigen, die eine hochwertige Tageslichtlampe rettet (Lichtmangel ist ein großer Faktor bei der Entstehung von Winterdepressionen) oder die regelmäßig ein Solarium und / oder Sauna aufsuchen.

- Ich weiß wiederum von Einigen, die bei Wind und Wetter jeden Tag raus an die frische Luft gehen und sich da bewegen, zB spazieren, Rad fahren, joggen (auch hier Lichteinfluss wichtig).

- Ich kenne Menschen, die versuchen sich mindestens eins bis zwei kurze Urlaube (um die 5-7 Tage) in warme, helle Regionen der Erde zu ermöglichen.

- Ich selber neige nicht zu Winterdepressionen, aber Dunkelheit macht mich manchmal traurig, deshalb ist meine ganze Wohnung mit hochwertigen, warmweißen LED Birnen und Lampen in verschiedenen Wärmestufen (empfundene Farbe) ausgestattet; bernsteinfarbene Birnen für kuschelige Abende, sehr helles warm leuchtendes Weiß und bunt, wenn meine Stimmung trüb ist usw. (Ich finde das eine vergleichsweise günstige Option)

Letztlich muss das, was du ausprobierst, auch zu dir passen. Aber über das Thema Licht würde ich auf jeden Fall nachdenken.

Nahrungsergänzung könnte evtl. unterstützen, aber als "depressives Loch - Killer" ist uns leider noch nichts bekannt. Vielleicht bleibst du einfach konsequent bei deinem 5HTP.

Wichtig ist auch sich zu vergegenwärtigen, wenn man denn weiß, dass die dunkle Jahreszeit einem Probleme macht, dass das eben so ist und es mit den helleren Monaten im Frühling auch wieder besser geht und verschwindet. Das macht es etwas leichter erträglich.

Alles Gute
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Markus_1 »

heyy jamie :)

ein HERZLICHSTES Danke für die tollen Tipps.

Ja ich muss es irgendwie versuchen damit klar zu kommen. Letzten Winter hab ich aufgehört Sport zu machen wodurch ich erst wirklich depressiv wurde. Das darf nicht wieder passieren. Ich will es schaffen allein mit dem Wissen das es schon im März besser wird. UND am besten OHNE Esci. den sonst bin ich wieder den ganzen Sommer mit den Nebenwirkungen beschäftigt.

Echt nochmal Danke für jeden Tipp den ich durch euch erhalten habe.
Liebste Grüße
Markus :)
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Straycat »

Hallo Markus,

wenn du es so stark im Zusammenhang mit den Wintermonaten spürst, möchte ich dir auch nochmal eine Tageslichtlampe nahelegen. Die können bei saisonalen Depressionen wirklich gut die Symptome lindern.
Wir haben hier auch noch einen Thread dazu: viewtopic.php?f=4&t=12208

Ich habe selbst eine solche Lampe in den dunklen Monaten in Gebrauch und das Gefühl, sie lindert zumindest die Antriebsschwäche im Winter ein wenig bei mir.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Markus_1 »

Hallo,

nun melde ich mich zurück 😁 Nunja hab mir letzten Oktober eine Tageslichtlampe geholt und zwar die Beurer TL 41 braucht ein klein wenig besser aber leider nicht genug. Ob es nur am weniger Licht liegt weiß ich nicht. Aber die Depression startet seit 3 Jahren immer so Anfang Oktober. Ob das Zufall ist ?! Keine Ahnung was glaubt ihr ?!

Jamie die Leute die in Urlaub fahren, reichte denen die Tageslichtlampe nicht aus ?

Danke für Eure offenen Ohren 😁
Liebe Grüße
Einnahme von Escitalopram 5mg 01.12.2019
Beendigung der Einnahme 0mg 01.03.2020
In 2 Wochen ausgeschlichen (ca alle 2 Tage 1 mg runter jedoch nicht exakt da ich die Tablette mit dem Messer zerteilte.
Einnahme bei Stimmungstiefts von 5htp ( ca 2-3 Tage in der Woche, dann täglich 100mg als Einmalgabe)
18.06 Keine Einnahme mehr von irgendwas !
02.07 Symptome:Benommenheit und Gesichtstaubheit
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Jamie »

Hallo Markus, :)
Jamie die Leute die in Urlaub fahren, reichte denen die Tageslichtlampe nicht aus ?
Nein.
Und sie sagen mir auch, dass es die Kombination aus Licht und Wärme ist.
Es gibt wohl Menschen, denen friert bei Lichtmangel und Wärmemangel sozusagen die Seele (und der Körper) ein.

Ich mag es gern kalt, aber zugegebenermaßen auch lieber hell, als drei Wochen trüb am Stück im Winter. Ich komme trotzdem recht gut klar, auch wenn´s dunkel ist.

Schade, dass die Tageslichtlampe nicht das bringt, was du erhofft hast.
Ich habe das jetzt so aufgefasst, dass es ein bisschen hilft, aber nicht durchschlagend (?)
Vielleicht trotzdem beibehalten, genau so wie der Sport?

Viele Grüße
Jamie
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Re: Markus_1: Absetzsymptome Escitalopram

Beitrag von Straycat »

Hallo Markus,

benutzt du die Tageslichtlampe denn auch so, wie empfohlen? Also mit dem empfohlenen Abstand und auch die empfohlene Zeitspanne?
Das macht soweit ich weiß viel aus, ob die Tageslichttherapie wirkt oder nicht.

Liebe Grüße,
Cat
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