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blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von padma »

liebe Blumenfeld, :)
Aber weißt Du,ich suche immer wieder nach Mitteln,die Symptome mildern und den Heilungsvorgang beschleunigen.
Diese Suche ist ja sehr verständlich. Dass der Heilungsvorgang beschleunigt werden kann, glaube ich nicht. Der Organismus braucht dabei seine Zeit.
Symptommilderung ist bei manchen möglich, aber leider bei den Schwerbetroffenen eher nicht oder nur sehr begrenzt. Da geht es vielleicht mehr darum zu schauen, was Symptome triggert und wie man die reduzieren kann.
Eine andere Ärztin hat mich die Woche ganz fertig gemacht,wie fahrlässig und selbstvernichtend sie mein Verhalten findet,dass ich die PP abgesetzt habe.
Diese Reaktion ist sehr schlimm. Sie zeigt, dass die Ärztin sich mit dieser Problematik absolut nicht auskennt. Leider werden diese schweren PP-Folgezustände bis heute von den allermeisten Ärzten ignoriert.
Nur außer dieses früher mal wirksame Mittel,das ich über zehn Jahre schluckte,hatte ich mit allen Substanzen nur schwere NW,bis Notarzteinsatz !
Es würde Sinn machen, dass du irgendwann mal eine Genotypisierung auf die diversen auf die CPY Enzymsysteme machen lässt.
Vielleicht habe ich auch noch nicht kapiert,dass es nach so langer Einnahme und damaligem Substanzchaos keine Heilung mehr gibt,weil Rezeptoren und alles dauergeschädigt sind?!
Nein, sie sind nicht dauerhaft geschädigt. Das ZNS kann diese Schädigungen wieder heilen und ist bereits dabei. Nur, es kann eben sehr lange dauern.

Du wirst heilen und es wird dir wieder gut gehen! :hug:

liebe Grüsse,
padma
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blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Liebe Padma,

DANKE,Dein letzter Satz macht Mut.Ich bin eigentlich kein Mensch von der Sorte -Jammerlappen-,aber ich gebe zu ,diese Sache hier hat mich ans Ende meiner Kräfte katapultiert.Es ist eine Ausnahmesituation,wie ich sie noch nie zuvor im Leben erlebt habe.
Es verlangt alle Kräfte ab,Kräfte,die man momentan eigentlich gar nicht hat.

Darum wünscht man sich nur,dass es schnell vorbei gehen möge.

Wegen dieser Genotypisierung hatte ich meinen Arzt schon mal vor einem Jahr angesprochen,er hat nur abgewunken,hatte keine Ahnung,kein Interesse,zu teuer-was weiß ich?
Er sagte,diese Sache hätte sich in der Praxis nicht etabliert,wäre zu ungenau!

Nun,mein festes Vorhaben ist ja ,keine PP mehr.

Ich glaube,dass man an diesem Test erkennen soll,welche Medikamente eingesetzt werden können?! Gilt das für alle Medikamente oder nur für PP?
Kannst Du mir noch mal schreiben,wie genau dieser Test heißt?

LG Blumenfeld
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Ab 2010 bis 2019:
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Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
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simonb
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von simonb »

Hallo blumenfeld,
Ach Simon,ich glaube diese PP-Geschichte bringt mich noch um,ich habe noch nie im Leben in so großer Verzweiflung und Schwierigkeiten gesteckt wie mit Depression und PP.
Und die Geschichte will einfach nicht enden oder besser werden-verdammter M..t!
Das kann ich auf jeden Fall bestätigen, es ist definitiv die grösste Herausforderung meines bisherigen Lebens.


Gruß Simon
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Melina 17 »

Hallo Blumenfeld,

du hattest mich in einem anderen thread was gefragt, drum antworte ich dir hier.

Hab ja wie du das Zeug (in dem Fall Citalopram) sehr sehr lange genommen. Dennoch ist die Situation zwischen uns unterschiedlich, weil ich langsam entziehe und du kalt entzogen hast (ich hoffe, ich hab das richtig verstanden).

Und Kaltentzüge scheinen, so wie ich das hier mitkriege, echt am schlimmsten zu sein. Ich bin ja damals auch immer (Gott sei Dank muß ich heute sagen, so hab ich`s schnell wieder genommen und konnte später langsam entziehen) schnell wieder in schwere Depri gerutscht, wenn ich zu schnell abgesetzt hab.

Mein Absetzverlauf ist äußerst mild, ich bin da wohl eine der wenigen glücklichen hier, außer mal etwas Schlaflosigkeit oder Nervosität merk ich quasi gar nix.

Mir macht nur eine Langzeitnebenwirkung in Form von grottenschlechter Laune sehr zu schaffen. Und neuerdings hab ich auch arg mit Antriebsstörungen zu kämpfen.

Ich weiß aber nicht, wie sinnvoll es ist, überhaupt zu vergleichen, liebe (du bist weiblich?) Blumenfeld. Die Entzüge verlaufen sooo unterschiedlich, ebenso wie unsere Geschichten ja alle auch unterschiedlich sind.

Aber du solltest die Hoffnung nicht verlieren! Ich hab hier mittlerweile auch so viele Berichte der Besserung gelesen, auch, nachdem es vorübergehend mal ganz schlimm wurde....glaub ganz fest daran, daß du das auch schaffen wirst!

Der Körper ist so ein unglaubliches Wunderwerk, ich glaub auch bei mir ganz fest daran, daß ich irgendwann wieder ganz die "alte" sein werde, wie vor dem Medi, daß mein Körper das schafft, das komplett auszumerzen, auch wenn das wohl noch ne ganze Weile dauern wird.

Wünsch dir alles liebe, toi, toi, toi!

Liebe Grüße

melina
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blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Melina,

Ja stimmt,bei uns ähnelt sich nur die lange Einnahmezeit. Direkt kalt entzogen habe ich eigentlich auch nicht,sondern nach Anleitung über viele Monate,da war ich aber noch nicht hier in diesem Forum.Natürlich war das lt. Forum noch zu schnell!

Sei froh ,dass Du so ein Glück mit dem Absetzen hast,ich glaube,da gehörst Du hier zu den wenigen Ausnahmen.

Es ist schön,zu lesen,dass Du glaubst,dass wir wieder die Alten werden.

Ich glaube,mehr als Hoffnung bleibt uns im Moment auch nicht!

Danke Dir LG Blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von padma »

liebe Blumenfeld, :)
Ich glaube,dass man an diesem Test erkennen soll,welche Medikamente eingesetzt werden können?! Gilt das für alle Medikamente oder nur für PP?
Kannst Du mir noch mal schreiben,wie genau dieser Test heißt?
Hier hat Jamie :) es erklärt und auch wie man vorgehen kann. viewtopic.php?f=66&t=16470
Wenn ein Enzymsystem eine vom Durchschnitt der Menschen abweichende Metabolisierung hat, sind alle Medikamente, die dadurch abgebaut werden betroffen. Insofern wäre eine Überprüfung auch dann wichtig, wenn du keine PP mehr nehmen wirst.

Dem Arzt war es vermutlich zu anstrengend sich darum zu kümmern. :x

liebe Grüsse,
padma
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Straycat »

Liebe Blumenfeld,

ich verstehe gut, dass du gerne den Heilungsprozess beschleunigen würdest. Ich glaube, das wollen fast alle hier.
Aber leider begeht man häufig genau aus diesem Wunsch heraus Fehler.

Ich versuche es mal mit einem Bild.
Stell dir den Entzug wie die Wanderung auf einen Gipfel vor. Da gibt es viele schwierige Passagen, zum Teil brauchst du dafür Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Und nun stell dir dein ZNS wie jemanden vor, der lange bettlägrig war und nun diese Mords-Wanderung vor sich hat. Das ZNS taumelt da also quasi über den Wanderpfad. Was man tun kann, um dem ZNS bei der Besteigung des Berges zu helfen ist vielleicht, ihm gut zureden, ihm genug Wasser zur Verfügung stellen und es ermuntern. Wenn man aber nun versucht diese Bergtour zu beschleunigen, in dem man das ZNS immer wieder schubst und ihm zu verstehen gibt, dass es "endlich mal schneller machen soll" - dann wird man es wohl eher noch mehr irritieren und es wird straucheln und der ganze Weg wird umso länger dauern.

Ich hoffe, es ist einigermaßen verständlich, was ich meine :whistle:
Unterstützung in Form von Selbstfürsorge, Stress- und Druckminimierung, gesunder Ernährung, ausreichend Pausen, Verminderung von Reizen usw. sind durchaus gut während des Heilens. Aber irgendeine "Abkürzung" durch Substanzen, funktioniert leider nie wirklich. Eine versteckte Seilbahn auf den Gipfel gibt es leider nicht :(

Ich weiß, es erscheint einem aussichtslos und manchmal weiß man einfach nicht, wie man noch weiter aushalten soll. Aber irgendwann werden wir alle auf dem Gipfel stehen, hinunter blicken und uns sagen "was daaaaaaaaaas bin ich alles hochgeklettert??" ;-)

Du schaffst das! Ganz ganz sicher!
Alles Liebe,
Cat

überschnitten mit padma :)
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Padma,Hallo Straycat,

besten Dank an Euch. Ich versuche mal alles zu beherzigen.
Ja,natürlich habe ich Fehler gemacht,sogar viele Fehler und das alles in der Hoffnung ,den Heilungsprozess zu beschleunigen.Und das tut man,weil der Zustand und die grässlichen Symptome quälend und unaushaltbar sind.
Es ist einfach ein Teufelskreis,in dem man sich befindet,um sich von dem Teufelszeug zu befreien.
LG Blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo lb. Foris

Ich bräuchte wieder mal kurz Eure Hilfe b.z.w. Eure Meinung ?

Hat jemand von Euch Erfahrung mit Produkten der Firma Neurolab ?

Etwa durch Einnahme oder so?

Es geht um das Produkt NeuroReplete
Zusammensetzung
Calcium 120mg
Vitamin C. 40mg
Vitamin B6 20mg
Folsäure. 138ug
L-Tyrosin. 400mg
L-Cystein. 99mg
Griffonia simplicifolia. 99mg
L-Theanin. 20mg


Was meint Ihr? Gut oder besser die Hände davon lassen?
VG. Blumenfeld
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simonb
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von simonb »

Hallo blumfeld,

Kombi-Präparate führen oft zu Problemen,
denn wenn sie triggern, weiß man nicht welcher Stoff verantwortlich ist.

Es ist besser Monopräparate vorsichtig anzutesten,
wenn es denn sein muss.
Ich persönlich finde weniger ist mehr...
Wofür möchtest du es denn nehmen, wenn du das sagen magst?

Kennst du schon unsere "Triggerliste"?

Gruß Simon
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Murmeline
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Murmeline »

Hallo,

ich habe die Suchfunktion genutzt und eine Einschätzung gefunden: viewtopic.php?p=281403#p281403

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Clarissa
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Clarissa »

Hallo.

So eine Gemengelage täte ich nicht nehmen. Was versprichst Du Dir davon?

Ich nehme Vitamin D3 mit K2 plus Magnesium, um mein Immunsystem zu pushen. Das vertrage ich gut und hatte schon ewig keinen Infekt mehr. Wenigstens was :wink: !

VG von Clarissa
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Simon ,Murmeline und Clarissa,

Danke Euch,ja Ihr mögt Recht haben.Ich dachte,ich tue mir was Gutes.

Überteuert ist das Zeug obendrein auch noch.
Ich suche halt immer wieder was ,das den Zustand bissl lindert und dem Körper etwas auf die Sprünge hilft,obwohl ich ja schon unzählig viel Zeug probiert habe,aber bis jetzt war noch nichts dabei,was zielführend gewesen wäre.

Wann ist bloß dieser ganze Horror vorbei? Dann hört dieses verzweifelte Suchen ganz automatisch auf.
Schönen Abend Euch noch LG. Blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Avalou »

Hallo Blumenfeld,

ich habe, wie es mir Aquamarine geraten hat, mit dem Öl ziehen begonnen. Seitdem geht es mir ein bisschen besser, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob da ein Zusammenhang besteht. Ferner habe ich mir Omega Kapseln auf Fruchtbasis besorgt. Vielleicht wäre das eine Idee.

Liebe Grüße,
Avalou
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blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Liebes Forum,

Brauche dringend Rat und Hilfe!

Meine Symptome verschlimmern sich im Moment ganz,ganz extrem.
D.h. Übelkeit ist unverändert durchgängig da.
Die Hitze b.z.w. Fieberschübe im Körper haben unaushaltbare Zustände angenommen,es war die ganze Nacht durchgängig und tritt so stündlich auf .Vom Gefühl her ist das so ,als ob ein Vulkan im Körper ausbricht oder ein Feuer lodert.
Dazu fließt der Schweiß in Strömen.

Wieso werden die Symptome immer schlimmer ,statt das sie langsam milder werden nach so langer Zeit?
Bitte helft mir ,falls Euch was einfällt.

LG Blumenfeld

Versuche mit ständigem Duschen abzukühlen und zu lindern ,auch Nachts,jedoch erfolglos.
Auch die Einnahme von Salbeikapseln und Trinken von Salbeitee bringt nichts.

Es ist sehr extrem schlimm,was kann ich tun?
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Raven82 »

Hi,

Das klingt echt übel, ich kenne diese Zustände. Auch das es immer und immer schlimmer wird.
Bei mir würde es fast 10 Monate lang immer und immer schlimmer. Wirklich unaushaltbar.
Und es war am 1. MONAT schon nicht zum aushalten.
Es waren auch Fenster dabei, aber besser wurde es erst jetzt,wenn es anhält. Bin da sehr skeptisch.

Wenn ich richtig gelesen habe, bist du erst seit April ohne PP, und hast vor kurzem auch wieder versucht einzudosieren mit dem Jatrosom wenn ich mich richtig erinnere.
Ich seh das jetzt also leider nicht gerade als lange an.
Und wundert mich nicht das es immer schlimmer wird.

Du wirst leider wohl oder übel nicht viel machen können, ausser es auszuhalten. Die Finger von sämtlichen Medikamenten auch keine Schmerzmittel oder sowas zu lassen. Kein Alkohol, Koffein oder irgendwas anderes was stimuliert.
Und einen Weg für dich zu finden, damit die nächsten Monate solange es hält dauert, gedanklich klar zu kommen, das es so ist und noch lange dauert.

Wünsch dir trotzdem sehr viel Kraft, damit du den Tag überstehst.

Gruß Raven
-Oktober 2018 vom Arzt Citalopram 20mg verordnet wegen Angststörung
-Februar 2019 zusätzlich 300mg Buprophion von Psychiaterin
-Einschleichen der beiden Medikamente war schon die Hölle
-Als ich die Ärzte daruf hinwieß, wurde das als normal abgetan, wobei das doch schon der eindeutige Hinweis ist, das ich die PP nicht vertrage.
-Immer wieder heftigste NW in vorm von Grippalen Symtomen
-Anfang Juni 2019 Dauergrippe
-Ärztin sagte es kommt von der Klimaanlage in der Arbeit, ich soll unbedingt kündigen. Zum Glück hab ich das nicht gemacht, und hab auf anraten eines Freundes den Arzt gewechslet der erkannte das es eine Medikamentenunverträglichkeit ist, sonst wär ich jetzt Arbeitslos.

-mitte Juli 2019 begonnen die AD innerhalb von 6 Wochen zu reduzieren
-Heute weiß ich das es zu schnell war, aber die NW waren so heftig, hier auch wieder auf anraten der Ärzte das dies in diesem Zeitraum nicht bedenklich wäre

Seit September 2019 im Entzug
-sämtliche Symtome ( Grippe Symptome, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, total Erschöpft und fertig, Herzklopfen sporadisch, Hände total angeschwollen, Augenbrennen, Hautbrennen an Händen und Füßen, ständiger Tinitus, Schwindel, Kreislaufproblem) und und und..................... :frust:

Die ersten 2 Monate war alles ständig da, Ende Dezember 2019 kam das erste Fenster, seither immer mehr Fenster aber trotzdem noch richtig schlimm.
Sport,Körperliche Anstrengungen, Alkohol, Koffein, etwas unternehmen oder eine Aktivität planen ist seither nicht mehr möglich.

Das einzige was bis jetzt weg ist, der extreme Schwindel und die Grunderkrankung ist größtenteil weg.

Wobei ich aber der Meinung bin das diese auch von alleine wieder weggegangen wäre, wenn ich nur ein bisschen länger ausgehalten hätte an mir gearbeitet hätte, und von den Ärzten nicht so dermaßen inkompitent und fahrläßig beraten worden wäre.

Update nach 6 Monaten auf 0...

Entzug dauert an, immer wieder Wellen und Fenster. Meistens wechseln sie mehrmals am Tag.
Symptome die nicht mehr da sind
- fast keine Grippesymtome mehr, keine Brain zaps oder Zuckungen mehr, Herzklopfen hält sich in Grenzen, fast kein Augenbrennen mehr, metallische Geschmack im Mund nur noch sehr selten

Symptome die noch da sind
- Tinnitus, Muskel - und Gelenkschmerzen, leichter Schwindel, leichte Angst und Panikattaken (aber selten), ständig müde und schlapp und kaputt, Unruhe, Kribbeln auf der Haut und in den Wellen werden die Hände richtig Rot.. Oft am Verzweifeln :evil:

Arbeiten sehr Anstrengend, nach der Arbeit und am Wochenende geht gar nichts mehr, kann nur rumliegen und in den Fernseher schauen..

Update nach 8 1/2 Monaten auf 0

Enzug dauert an, nur nicht mehr so heftig. Letztes Fenster hielt fast 3 Wochen, alle Symptome waren zu 50% verschwunden. Alles nicht toll, aber zum aushalten.
Seit 2.Mai /20 wieder in einer Welle, Symptome nicht mehr so heftig, aber immer wieder sehr unangenehm.
Seit 2 Juni flacht die Welle etwas ab, hoff das bleibt so.Nur gut geht es mir nicht.
Quasi jetzt wieder warten auf das nächste Erdbeben, hoffe es kommt dann nur noch in Stärke 5, und nicht wieder 9

Symptome..
Die gleichen wie oben, nur der Tinnitus lässt nach, kein Schwindel mehr und Herzklopfen fast weg nur noch manchmal.

blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hi,Raven,
Lb.Dank,ja stimmt,hast richtig gelesen.

Wirklich auf Null war ich schon im November2019,aber a.G der unaushaltbaren Symptome wurde danach versucht,viermal zu deckeln mit anderen Substanzen und es gab einen Wiedereindosierungsversuch mit Jatrosom.
Vielleicht haben mir diese Versuche das Genick gebrochen,alles verschlimmert und den ganzen Vorgang noch mal auf Null gesetzt.
Bin so verzweifelt,hab heute Nacht gedacht,ich würde innerlich verbrennen.

Mein Gott,ich halte das nicht mehr aus.Womit hat man das verdient?
LG. Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
Trimipramin, Paroxetin, Opipramol, Trevilor, Remergil, Tavor, Abilify, Amioxid, Lyrica, Zolvex, Cymbalta, Mirtazapin, Cipralex, Melperon, Fluspi, Moclobemid, etc.

Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
Dauerhafte Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe, extreme Körperschwäche, Zittern, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe etc.

Clarissa
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Blumenfeld.

Volle Zustimmung zu Raven :) , genauso sehe ich es auch. Er (?) hat es auf den Punkt gebracht.

Ich habe eine Zeitlang ganz reduziert gegessen, histamin- und salicylatarm, und empfand es als hilfreich gegen die schlimmsten Symptome. Ich hatte das Gefühl, mir Gutes zu tun.

Wegen der Hitze und Schwitzerei habe ich mir jetzt so eine Gelmatte bestellt, wie sie auch für Haustiere angeboten wird - sie ist aber noch nicht da, ich konnte sie also noch nicht ausprobieren.
Und: ich liege oft "bewegungslos" vor dem Ventilator.
Gerade sehe ich im TV als Tipp: sich immer wieder mit kaltem Wasser absprühen. Sprühflasche damit in den Kühli.

Liebe Blumenfeld, hab Geduld und versuche zu akzeptieren, es braucht Zeit, aber wird alles besser.

Alles Gute und VG von Clarissa

P.S.: Natürlich hält man das aus, bitte versuche, einen anderen Umgang damit zu finden.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Lb.Clarissa

Danke Dir,möchte mich nachher noch mal mit Dir austauschen.
Ich melde mich,muss eben schnell zur Blutabnahme!
Bis dann Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
Trimipramin, Paroxetin, Opipramol, Trevilor, Remergil, Tavor, Abilify, Amioxid, Lyrica, Zolvex, Cymbalta, Mirtazapin, Cipralex, Melperon, Fluspi, Moclobemid, etc.

Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
Dauerhafte Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe, extreme Körperschwäche, Zittern, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe etc.

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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Clarissa »

Gerne, bin bis mittags zu Hause 🙂.

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