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blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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padma
Moderatorenteam
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von padma »

liebe Blumenfeld, :)
Mein Zustand wird immer schlechter,statt besser! Die lt. Nacht war extremst ,heute quält mich eine Kraftlosigkeit,dass ich fast nicht laufen kann.
Das tut mir sehr leid. :hug:
Mein Psychiater meinte die Woche zu mir ,dass das ohne Medikamente nicht zu heilen sei.
Nur welche Medikamente? Ich bin der Meinung ,dass diese mich erst in diesen Zustand gebracht haben.Leider,wie schon so oft angesprochen,hält er von meiner These überhaupt nichts.
Der Psychiater kennt diese schwere Entzugssyndrome nicht, und glaubt fälschlicherweise es wäre eine psychische Erkrankung. Und Psychiater denken zumeist, dass psychische Erkrankungen mit Medikamente zu behandeln sind.

Ich sehe es wie du, dass dich erst die Medikamente in diesen Zustand gebracht haben.
Sollen meine Verschlechterungssymptome wirklich Symptome der Heilung sein?
Ehrlich ,das kann man sich
beim besten Willen nicht vorstellen.
Die positive Sichtweise, dass sie Symptome der Heilung sind, halte ich schon für zutreffend. Aber natürlich fühlt es sich nicht so an. Und man kann auch sagen, dass sie eine vorübergehende medikamenteninduzierte Sächdigung darstellen.

Es sind zwei verschiedene Perspektiven, die beide richtig sind. Um diese schwere Zeit durchzustehen, ist es hilfreich, auch die Perspektive, dass die Symptome Teil des Heilungsprozesses sind, nicht aus den Augen zu verlieren.
Da nach acht Monaten kein Aufwärtstrend zu sehen ist,schwindet der Glaube an Heilung und normales Funktionieren bei mir immer mehr!
Es gibt diese Verläufe, bei denen sich im ersten Jahr noch keine Besserung abzeichnet. Das heisst jedoch nicht, dass keine Heilung stattfinden würde.

Bin heute auch komplett bettlägerig,wie soll das nur wieder werden?
Wir hatten schon andere Schwerbetroffene, die lange bettlägrig waren und sich wieder erholt haben.
Die vorübergehend zu ihren Eltern ziehen mussten, weil sie sich nicht mehr versorgen konnten.
Gibt es wirklich absolut keine Diagnostik,um zu schauen,was mit meinen ZNS nicht richtig läuft?
Was soll ich nur tun?
Die "Diagnostik" ist das was wir hier im Forum tun. Die Symptome und Verläufe zusammenzutragen. Mit technischen Methoden kommt man da derzeit noch nicht weiter. Und selbst, wenn man in eine bildgebenden Verfahren sehen könnte, an welcher Stelle gerade etwas nicht richtig läuft, könnte man daraus ja auch noch keine Behandlung ableiten. Zumindest derzeit gibt es keine ursächliche Behandlung für diese Problematik.

Ich wünschte, wir wüssten ein Heilmittel, aber bisher hat das noch keiner gefunden. Und doch ist es so, dass Heilung stattfindet, von selbst. Da liegt auch die Hoffnung.

Ich schicke dir ein dickes Paket mit Hoffnung und Zuversicht :fly: :group:
liebe Grüsse, :hug:
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Sabs
Beiträge: 385
Registriert: 10.01.2020 09:42

Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Sabs »

Hi meine liebe,

Sch***e, dass es bei dir grad keinen Aufwärtstrend gibt!
Ich fürchte, du kennst die Antwort auf deine Frage, es gibt nicht wirklich was, dass man tun kann und auch keine Diagnostik (die du auch garnicht brauchst, die Erfahrungen hier und deine eigene + deckelungsversuche haben gezeigt, dass du im fetten Entzug bist und nur warten und hoffen kannst, dass es bald aufhört).
Viele hier im forum berichten, dass es ihnen nach einer schlimmen Welle besser geht, ich beobachte das bei mir auch.
An manchen Tagen bricht der totale horror aus und dann lichtet sich der Nebel wieder ein Stückchen weiter.
Außerdem habe ich auch schon von der 10 monatswelle gehört, also dass der Zustand sich nach einiger Zeit nochmal rapide verschlechtert und dann besser wird..
Hoffe diese Welle erwischt mich nicht...
Hm, ich kann dir nicht viel helfen, du weißt ja, dass es mir auch fürchterlich geht - du bist nicht allein mit völlig unverständlichen und unerträglichen Symptomen.
Welche medikamentöse Behandlung schlägt der liebe Arzt überhaupt vor? Ihr habt doch schon Deckelungsversuche gemacht.

Hilft dir Baldrian und passionsblume?

Ich war heute beim heilpraktiker und habe bioresonanz und ne globulispritze bekommen. Halte von beiden Methoden eigentlich überhaupt nichts, aber mir geht's tatsächlich etwas besser heute?!
Eigentlich bin ich zu ihm gegangen, weil ich ein vitaminblutbild wollte. Vielleicht könntest du das auch machen?
Einige Mängel können nämlich zu Depressionen, Unruhe und Krämpfen führen. Da man aber im entzug nicht wahllos alles einschmeißen soll, hab ich nun gezielt nach den wichtigen vitaminen getestet (b-vitamine, zink, Magnesium, vitamin d).
ADs entziehen dem Körper viele nährstoffe, deshalb ist ein Mangel gut möglich.
Hab das auch früher schonmal machen lassen und teilweise krasse Mängel gehabt, allerdings hat das auffüllen dieser, glaub keine große Veränderung gebracht. Mir gings zu dieser Zeit aber euch deutlich besser, weshalb ich da nicht so explizit drauf geachtet habe.
Geht's dir Abends auch besser? Wenn ja, erhol dich am Abend vom horrortag.
Ich denke an dich und wünsche uns allen viel Kraft!
[spoil]Venlafaxin retard seit 11 Jahren wegen rez. Depression, früher zusätzlich Seroquel (keine Probleme beim Ausschleichen).
Venlafaxin ließ sich innerhalb der letzten Jahre problemlos reduzieren von insgesamt 225mg bis auf 37,5mg.
Von 37,5mg auf 0: Zuerst nur ständige Weinattacken bei den kleinsten Auslösern (auch gute Musik und ein fliegender Vogel), nach ca. zwei Wochen wurde ich wieder richtig depressiv :alptraum:
Also dosierte ich wieder ziemlich hoch (bis 150mg), ging in eine psychosomatische Reha und kümmerte mich um bessere Lebensumstände.
Dez19: Reha beendet, neuer Beruf in Aussicht, Langzeit-Psychotherapie geplant (Alles verlief in gewünschte Bahnen), da sehe ich mich plötzlich mit dem Lieferengpass konfrontiert :marionette:
Okay, sage ich mir, daß passt ja ganz gut #ScheißPharmaindustrie dann setze ich eben nochmal ab (von 150mg auf 0mg ca innerhalb von 8 Wochen), bin ohnehin lange Zeit krankgeschrieben, also habe ich Zeit zur Genesung...
Mitte Dezember 2019 auf 0 und ab in die Hölle:
Meine Entzugsymptome waren:
Weinanfälle und starke Emotionalität (damit komm ich klar)
Innere Unruhe (hält an),
Brainzaps und Zaps im ganzen Körper und
grippeähnliche Symptome (nach 2 Wochen abgeklungen),
Krampf- und Zitterattacken (weitestgehend abgeklungen),
Rückenschmerzen (hält an),
Schockierend realistische Albträume (hält an),
das noch allzu bekannte schreckliche Morgentief und diffuse Angstattacken (hält an), aber am meisten gebeutelt hat mich mein Magendarmtrackt; Übelkeit,, Durchfall, Appetitlosigkeit und Magenschmerzen (20kg abgenommen).

Internistisch Alles abgeklärt und einwandfrei.

10.01.2020: Wiedereindosierung mit 2mg (nach 5-wöchigem Entzug auf 0).
11.01. - 13.01.2020: Die beschriebenen Symptome halten an.
14.01.2020: auf 12,5mg hochdosiert
15.01.2020: auf 37,5mg hochdosiert
16.01.2020: auf 12,5mg runter - extreme Unverträglichkeitsreaktion (Zaps, Würgereiz, kann nicht still sitzen, Krämpfe, Schlaflosigkeit, Sodbrennen, Missempfindungen)
17.01.2020: auf 4mg runter
Nach einer schlaflosen Nacht, ca. 5h gewandert, 5l Tee und einigen Baldriparan 3000 ENDLICH eine deutliche Besserung der heftigen Symptome.
19.01.2020: Bleibe nun erstmal bei 2mg.
Bin nun wieder bei meinen bekannten Symptomen +neue Symptome: SV-Zwangsgedanken, Suizidgedanken, Missempfindungen in Armen und Brust, Angstschübe
24.01.20: hochdosiert auf 3mg, da keine Besserung der Symptome eingetreten ist
14.02.20: 2mg runterdosiert, Mirtazapin 7,5mg eindosiert: direkt am nächsten Tag kein Durchfall oder sonstige Magenprobleme mehr und kein Früherwachen mehr
22.02: Mirtazapin auf 15mg hochdosiert: Stimmung wird besser, hartnäckig halten sich Missempfindungen in den Armen und Zwangsgedanken
10.03:Mirtazapin (7,5-0-15), 1mg Venlafaxin
13.03: 2mg Venla+15mg Mirta
15.03.-18.03: 4mg Venla - Unruhe verstärkt sich mit jeder Erhöhung
19.03: 2mg Venla+15mg Mirta
12.04: 2mg Venla + (7,5-0-7,5) Mirta
Seit 14.05: Ashwaganda 3x600mg+Omega3
17.05: 1,5mg Venla+15mg Mirta
18.05: 1,75mg Venla+15mg Mirta
07.06: Duloxetin 30mg (aus Verzweiflung und Hoffnung), 1,75mg Venla, 15mg Mirta
12.06: kein Duloxetin mehr, wegen Symptomverstärkung-schade, hätt' ja klappen können[/spoil]

Raven82
Beiträge: 102
Registriert: 27.10.2019 06:40

Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Raven82 »

Hi, Blumenfeld,

Ich kenne deine problematik nur zu gut..
Bei mir wirds auch immer schlimmer, kann derzeit leider fast gar nicht mehr aufstehen.
Starker Schwindel, auch im Liegen, starke Kopfschmerzen und voll das pfeifen im Kopf.. Von der totalen Erschöpfung, den brennenden Händen und dem Krankheitsgefühl will ich gar nicht mehr reden.
Es wird leider nichts geben, was diesen Horror aufhält.
Oh man, das ist alles so schrecklich.. Wie soll denn das nur weitergehen.

Wird es bei dir zum Abend hin besser.. Hoffe ich zumindest für dich..
Bei mir ist das leider auch nicht der Fall.
24 Stunden Sch... e


Bin auf jeden Fall in Gedanken bei dir, und Wünsch dir ganz viel Kraft.

Gruß Raven
-Oktober 2018 vom Arzt Citalopram 20mg verordnet wegen Angststörung
-Februar 2019 zusätzlich 300mg Buprophion von Psychiaterin
-Einschleichen der beiden Medikamente war schon die Hölle
-Als ich die Ärzte daruf hinwieß, wurde das als normal abgetan, wobei das doch schon der eindeutige Hinweis ist, das ich die PP nicht vertrage.
-Immer wieder heftigste NW in vorm von Grippalen Symtomen
-Anfang Juni 2019 Dauergrippe
-Ärztin sagte es kommt von der Klimaanlage in der Arbeit, ich soll unbedingt kündigen. Zum Glück hab ich das nicht gemacht, und hab auf anraten eines Freundes den Arzt gewechslet der erkannte das es eine Medikamentenunverträglichkeit ist, sonst wär ich jetzt Arbeitslos.

-mitte Juli 2019 begonnen die AD innerhalb von 6 Wochen zu reduzieren
-Heute weiß ich das es zu schnell war, aber die NW waren so heftig, hier auch wieder auf anraten der Ärzte das dies in diesem Zeitraum nicht bedenklich wäre

Seit September 2019 im Entzug
-sämtliche Symtome ( Grippe Symptome, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, total Erschöpft und fertig, Herzklopfen sporadisch, Hände total angeschwollen, Augenbrennen, Hautbrennen an Händen und Füßen, ständiger Tinitus, Schwindel, Kreislaufproblem) und und und..................... :frust:

Die ersten 2 Monate war alles ständig da, Ende Dezember 2019 kam das erste Fenster, seither immer mehr Fenster aber trotzdem noch richtig schlimm.
Sport,Körperliche Anstrengungen, Alkohol, Koffein, etwas unternehmen oder eine Aktivität planen ist seither nicht mehr möglich.

Das einzige was bis jetzt weg ist, der extreme Schwindel und die Grunderkrankung ist größtenteil weg.

Wobei ich aber der Meinung bin das diese auch von alleine wieder weggegangen wäre, wenn ich nur ein bisschen länger ausgehalten hätte an mir gearbeitet hätte, und von den Ärzten nicht so dermaßen inkompitent und fahrläßig beraten worden wäre.

Update nach 6 Monaten auf 0...

Entzug dauert an, immer wieder Wellen und Fenster. Meistens wechseln sie mehrmals am Tag.
Symptome die nicht mehr da sind
- fast keine Grippesymtome mehr, keine Brain zaps oder Zuckungen mehr, Herzklopfen hält sich in Grenzen, fast kein Augenbrennen mehr, metallische Geschmack im Mund nur noch sehr selten

Symptome die noch da sind
- Tinnitus, Muskel - und Gelenkschmerzen, leichter Schwindel, leichte Angst und Panikattaken (aber selten), ständig müde und schlapp und kaputt, Unruhe, Kribbeln auf der Haut und in den Wellen werden die Hände richtig Rot.. Oft am Verzweifeln :evil:

Arbeiten sehr Anstrengend, nach der Arbeit und am Wochenende geht gar nichts mehr, kann nur rumliegen und in den Fernseher schauen..

Update nach 8 1/2 Monaten auf 0

Enzug dauert an, nur nicht mehr so heftig. Letztes Fenster hielt fast 3 Wochen, alle Symptome waren zu 50% verschwunden. Alles nicht toll, aber zum aushalten.
Seit 2.Mai /20 wieder in einer Welle, Symptome nicht mehr so heftig, aber immer wieder sehr unangenehm.
Seit 2 Juni flacht die Welle etwas ab, hoff das bleibt so.Nur gut geht es mir nicht.
Quasi jetzt wieder warten auf das nächste Erdbeben, hoffe es kommt dann nur noch in Stärke 5, und nicht wieder 9

Symptome..
Die gleichen wie oben, nur der Tinnitus lässt nach, kein Schwindel mehr und Herzklopfen fast weg nur noch manchmal.

Jadenfit
Beiträge: 129
Registriert: 17.05.2020 12:27

Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Jadenfit »

Hallo blumenfeld,

erst eimmal nochmals eine dicke Umarmung für dich und der Wunsch, dass es dir bald bald wieder besser geht :hug:

Ich wünsche es dir aus tiefstem Herzen!

Ich finde, dass padma sehr gut auf die Fragen eingegagngen ist und herausgearbeitet hat, dass wir hier im Forum eine Hilfe zur Selbsthilfe schaffen, die m. M. n. kein Arzt oder Psychiater der Welt geben kann - er würde sie auch nie in dieser Form anerkennen... (Hier wäre ich wieder bei einem Punkt, wo ich etwas Wut in mir habe gegenüber dem System in Deutschland, aber das hilft dir und mir an dieser Stelle nicht weiter.. :roll: )

Jedenfalls heißt es wirklich, sich nicht unterkriegen zu lassen. Die PP sind eine Klasse für sich, abeer gemeinsam können wir es schaffen, wenn wir uns an die uns bekannten Regeln halten.

Leider habe ich noch keine Erfahrung wegen Langzeitentzug, ich entziehe meinem Körper auch fast 1 Jahr Amisulproid, bin aber noch nicht bei den "Kleinen , interessanten" Mengen angekommen, wo es richtig schwierig werden könnte - vielleicht kann ich dir in ein paar Monaten mehr sagen

Für den Moment denke ich, dass padma gute Tipps gegeben hat.

Ich hoffe so sehr, dass es dir am Wochenende besser gehen wird. Kannst du mit guten Freunden quatschen? Das hilft ir sehr oft sehr sehr gut!

Alles Gute,

Jaden :)
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
[/spoil]

blumenfeld
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Registriert: 15.11.2019 16:29

Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo lb. Padma,
DANKE für das dicke Hoffnungspaket und die Lb. mutmachenden Zeilen!


Lb. Sabs,
Ja,Deckelungsversuche waren alle erfolglos und Baldrian und Passionsblume nehme ich schon eine längere Zeit,aber Du kannst Dir ja vorstellen,wie es wirkt,wenn der Körper vorher immer wieder mal Promethazin und TAVOR bekam.
Großes Blutbild,einschl.Vitaminwerte war alles i.O.


Lb.Raven82,
Ich sitze wie Du in der 24-Sch....e! Wir können nur noch hoffen,bald davon erlöst zu werden.


Lb.Jadenfit,
GsD habe ich ein ganz festes Umfeld,also Familie und Freunde zum Quatschen,aber leider hilft es nicht gegen die Symptome!
Übrigens habe ich vor ca.5Jahren Amisulprid kalt abgesetzt,ohne jegliche Probleme und jetzt habe ich diesen Riesenstress!!!

Ihr seid Klasse LG Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
Trimipramin, Paroxetin, Opipramol, Trevilor, Remergil, Tavor, Abilify, Amioxid, Lyrica, Zolvex, Cymbalta, Mirtazapin, Cipralex, Melperon, Fluspi, Moclobemid, etc.

Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
Dauerhafte Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe, extreme Körperschwäche, Zittern, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe etc.

padma
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von padma »

liebe Blumenfeld, :)
Übrigens habe ich vor ca.5Jahren Amisulprid kalt abgesetzt,ohne jegliche Probleme und jetzt habe ich diesen Riesenstress!!!
Dieser Kaltentzug hat vermutlich mit dazu beigetragen, dass dein ZNS nun so sensibilisiert ist. Das ZNS vergisst sowas leider nicht.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Padma,

Meinst Du echt? Das kann ich mir nach den ganzen Jahren echt nicht vorstellen!

Und wie gesagt,auch das habe ich nach Vorschrift und Anweisung einer Ärztin getan,sie meinte damals,das Amisulprid verschreibe ich ihnen nicht mehr weiter,es bringt keinen Zusatznutzen mehr .Ich fragte dann stutzig,ja und jetzt,dann sagte ,sie lassen es einfach weg und gut.
Ich war damals noch unwissend und naiv und habe es nach Arztanweisung getan, aber ich hatte wirklich 0 Probleme .
Meinst Du wirklich,dass das so eine Art späte Rache ist???

Ich habe bisher diese Sache in kleinster Weise mit meinem heutigen Zustand in Verbindung gebracht.

LG Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
Trimipramin, Paroxetin, Opipramol, Trevilor, Remergil, Tavor, Abilify, Amioxid, Lyrica, Zolvex, Cymbalta, Mirtazapin, Cipralex, Melperon, Fluspi, Moclobemid, etc.

Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
Dauerhafte Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe, extreme Körperschwäche, Zittern, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe etc.

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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von padma »

liebe Blumenfeld, :)

Entzüge und ganz besonders Kaltentzüge sensibilisieren das ZNS. Daher ist es oft so, dass auch wenn der erste Entzug noch recht problemlos verläuft, je mehr Entzüge man macht, es um so schwieriger wird. Bei den Benzos nennt man das kindling Effekt (einen Eintrag haben wir dazu in unserem Lexikon viewtopic.php?f=66&t=16631), der Mechanismus wird bei allen PP gleich sein.

Ich habe einige Entzüge, jeweils sehr schnell, völlig problemlos überstanden, darunter sogar Tetrazepam und Tramadol, die ich bestimmt ein halbes Jahr genommen hatte. Abgesetzt jeweils in 2 oder 3 Wochen, kein Problem.

Das ich jetzt solche Probleme bei Fluoxetin hatte, die ja noch nicht ausgestanden sind, führe ich mit darauf zurück, dass das ZNS schon so sensibilisiert war. Weitere Faktoren kommen bei mir dazu, wie der quasi Kaltentzug und die sehr lange Einnahmezeit.

Bei dir kann es ein Faktor sein, neben den vielen PP und Wechseln, die du ja hinter dir hast.

liebe Grüsse,
padma
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Jadenfit
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Jadenfit »

Hallo padma,

ich würde dich gern nochmal in dieser Thematik fragen wollen, ob es auch zählt, wenn ein Neuroleptikum (PP) durch ein anderes "ersetzt" wird, sprich: Man hatte vorher niedrige Dosis eines NL und dann wird es durch ein anderes ausgetauscht. Zählt dies auch unter Kaltentzug (selbst wenn die Dosis sehr gering war) ? Soviel ich weiß, müsste dies ja auch FOlgen für das ZNS haben.... Ich bin mir aber nicht ganz sicher.

LG,
Jaden
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-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
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padma
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von padma »

hallo Jaden, :)

da ein Ersetzen einem Kaltentzug gleich kommt, zählt das auch. Ich denke, dass die Dosishöhe von der aus man kalt entzieht auch mit ein Faktor ist, aber es ist wie immer, alles sehr individuell.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Lb. Padma,

Ja,Deine Annahme könnte zutreffend sein.Ich habe ja eine ähnliche PP-Karriere vorzuweisen wie Du,also viele Substanzen, Kaltentzüge,sehr lange Einnahmezeit.
Mein Gott,das lässt so verzweifeln.Gestern sagte mir der Sprecher einer Selbsthilfegruppe,dass er mit meiner Problematik täglich konfrontiert werde und mir garantieren könne,dass die Leute erst zur Ruhe kommen ,wenn sie den Dreck wieder einnehmen.Auch wenn diese Medikamente vollkommen nutzlos und schädlich sind ,es ist einfach so ,dass der Körper nicht mehr anders funktioniert.


Ich war nach diesem Gespräch wieder sowas von fertig,dass ich darauf noch einen Heulanfall hatte. Ich habe einen unsagbaren Hass auf PP, die Leben und Gesundheit so vieler unschuldiger Menschen zerstört haben !

Hilfe, wo ist die Lösung ,wo ist der Ausweg ?

LG Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
Trimipramin, Paroxetin, Opipramol, Trevilor, Remergil, Tavor, Abilify, Amioxid, Lyrica, Zolvex, Cymbalta, Mirtazapin, Cipralex, Melperon, Fluspi, Moclobemid, etc.

Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
Dauerhafte Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe, extreme Körperschwäche, Zittern, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe etc.

Jadenfit
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Jadenfit »

blumenfeld hat geschrieben:
19.06.2020 19:21
Lb. Padma,

Ja,Deine Annahme könnte zutreffend sein.Ich habe ja eine ähnliche PP-Karriere vorzuweisen wie Du,also viele Substanzen, Kaltentzüge,sehr lange Einnahmezeit.
Mein Gott,das lässt so verzweifeln.Gestern sagte mir der Sprecher einer Selbsthilfegruppe,dass er mit meiner Problematik täglich konfrontiert werde und mir garantieren könne,dass die Leute erst zur Ruhe kommen ,wenn sie den Dreck wieder einnehmen.Auch wenn diese Medikamente vollkommen nutzlos und schädlich sind ,es ist einfach so ,dass der Körper nicht mehr anders funktioniert.


Ich war nach diesem Gespräch wieder sowas von fertig,dass ich darauf noch einen Heulanfall hatte. Ich habe einen unsagbaren Hass auf PP, die Leben und Gesundheit so vieler unschuldiger Menschen zerstört haben !

Hilfe, wo ist die Lösung ,wo ist der Ausweg ?

LG Blumenfeld
Liebes Blumenfeld,

so sehr ich deine Wut und negative Energie im Zusammenhang mit diesen Mittelchen nachvollziehen kann, leider bewirkt sie nur, dass es dir noch schwerer fällt, mit dem Thema abzuschließen. Ich habe meine Wut gegenüber der Psychiatrie und den Akteuren in dieser Szene versucht, aufs Nötigste zu reduzieren, denn ich benötige diese Energie für die weitere Reduktion.

Leider können wir uns hier nur übers Internet Mut zu sprechen, aber das ist immer noch besser als gar nichts.. :/

Es tut mir so unendlich leid, dass es sich bei dir ebenso schwierig gestaltet.. Aber es stimmt leider, dass der Körper - das Gehirn samt ZNS - sich an die tägliche Dosis dieser Mitte gewöhnt, und wir sie nur sehr langsam, sodass das Gehirn mitkommt, abbauen können...

Dass Psychiater das bis heute nicht einsehen oder leugnen, ist für mich ein Beweis der Machtlosigkeit dieser so "hoch angesehenen Ärzte". So oft es mir möglich ist, weise ich auf diese Thematik im Bekannten- und Freundeskreis hin, um zu verhinderen, dass irgendjemand nochmal so etwas durchmachen muss. Sowas ist übrigens für mich auch Teil meines Christseins, ich mcöhte anderen helfen, sie vor Bösem bewahren. :hug: :group:

Ich wünsche dir viel Kraft!

jaden
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

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blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Jadenfit,

Du hast vollkommen Recht,auch ich möchte mein Umfeld schützen und möchte Menschen davor bewahren,dass ihnen sowas Schreckliches wie mir angetan wird.
Es ist auch vollkommen richtig,dass ich mit dem Thema nicht abschließen kann,das hat mir soviel Schmerz und Leid zugefügt wie absolut noch nichts anderes in meinem Leben!

Weißt Du ,ich bin von meinem Naturell her ein ganz zahmer,friedlicher Mensch,absolut nicht boshaft oder so,aber diese Situation,wo es mir jetzt schon über einen langen Zeitraum so schlecht geht ,überfordert mich und meine Familie komplett-einfach Verzweiflung PUR!

Ich glaube ,ich kann erst Abstand gewinnen,wenn es mir wieder gut geht.
Und hoffentlich zieht sich das nicht noch ewig!?
Ich hab tierische Angst,dass mein ZNS irgendwelche Schäden davon getragen hat,habe oft Zitteranfälle und Unruhe,was ich vor den PP nicht hatte.

Verdammt ich darf mich nicht wieder in Rage reden,wie Du schon richtig sagst,brauchen wir all unsere Energie zum Heilen!

Ein schönes Wochenende Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
Trimipramin, Paroxetin, Opipramol, Trevilor, Remergil, Tavor, Abilify, Amioxid, Lyrica, Zolvex, Cymbalta, Mirtazapin, Cipralex, Melperon, Fluspi, Moclobemid, etc.

Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
Dauerhafte Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe, extreme Körperschwäche, Zittern, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe etc.

blumenfeld
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Registriert: 15.11.2019 16:29

Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Jamie,
Könntest Du mir noch einmal kurz aushelfen mit Deiner fundierten Erfahrung? Ich weiß irgendwie wurde alles schon zig-Mal besprochen,aber ich bin total verzweifelt und irritiert.

Meine Hausärztin rief mich gestern noch spät an und sagte mir ,so könne das nicht mehr weiter gehen,sie glaubt nach 8Monaten nicht mehr an Entzug,das wäre jetzt durch.
Sie schlägt Klinikeinweisung und minimale Wiedereindosierung vor.
Ich sagte ihr,dass mir keine Klinik früher geholfen hat.Ich bin immer genau so krank rausgegangen wie ich reingegangen war.
Ebenso bin ich fest überzeugt,dass mich die Medikamente erst in die heutige Situation gebracht haben und wie schon gesagt in 2018 hatten sie ja plötzlich eine paradoxe Wirkung.

Auch ich bin der Meinung,dass mein Zustand so nicht länger tragbar ist,nur ich kann doch gar nichts tun, ich habe doch selber den Wunsch,dass das sofort endet.

Montag ruft sie,also die Ärztin mich wieder an und möchte dann eine Entscheidung von mir haben. Was soll ich bloß tun? Ich sitze so in der Falle.

DANKE Dir LG Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
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Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

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Dauerhafte Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe, extreme Körperschwäche, Zittern, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe etc.

Raven82
Beiträge: 102
Registriert: 27.10.2019 06:40

Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Raven82 »

Hi,

Dann lass sie doch einfach in den Glauben.

Brauchst du sie, damit sie dich krankschreibt?

Anscheinend ist sie ja eh der Meinung, daß es Depressionen oder Somatofome Schmerzen sind. Dann geh doch einfach in eine Klinik Tagesklinik oder Stationär Psychosomatik (keine Psychiatrie) und sage das eine Medikamenten Einnahme für dich in keinster Weise in Frage kommt. Da du sie nicht verträgst, oder lass dir was anderes einfallen, Hauptsache die Idioten (Ärzte usw.) geben ruhe.
Dich kann keiner zwingen, dass du Medikamente einnimmt. Das ist immer noch deine Entscheidung.
Manchmal muss man das halt auch mit ein wenig Nachdruck und mit lauterer Stimme sagen.

Oder du wechselst die Ärztin, wenn du dich von ihr soo bedrängt fühlst und du sie nicht brauchst.
Das kannst du ihr auch sagen.
Ich kenne ja deine Situation nicht (Arbeit uns.)

Gruß Raven

Gruß Raven
-Oktober 2018 vom Arzt Citalopram 20mg verordnet wegen Angststörung
-Februar 2019 zusätzlich 300mg Buprophion von Psychiaterin
-Einschleichen der beiden Medikamente war schon die Hölle
-Als ich die Ärzte daruf hinwieß, wurde das als normal abgetan, wobei das doch schon der eindeutige Hinweis ist, das ich die PP nicht vertrage.
-Immer wieder heftigste NW in vorm von Grippalen Symtomen
-Anfang Juni 2019 Dauergrippe
-Ärztin sagte es kommt von der Klimaanlage in der Arbeit, ich soll unbedingt kündigen. Zum Glück hab ich das nicht gemacht, und hab auf anraten eines Freundes den Arzt gewechslet der erkannte das es eine Medikamentenunverträglichkeit ist, sonst wär ich jetzt Arbeitslos.

-mitte Juli 2019 begonnen die AD innerhalb von 6 Wochen zu reduzieren
-Heute weiß ich das es zu schnell war, aber die NW waren so heftig, hier auch wieder auf anraten der Ärzte das dies in diesem Zeitraum nicht bedenklich wäre

Seit September 2019 im Entzug
-sämtliche Symtome ( Grippe Symptome, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, total Erschöpft und fertig, Herzklopfen sporadisch, Hände total angeschwollen, Augenbrennen, Hautbrennen an Händen und Füßen, ständiger Tinitus, Schwindel, Kreislaufproblem) und und und..................... :frust:

Die ersten 2 Monate war alles ständig da, Ende Dezember 2019 kam das erste Fenster, seither immer mehr Fenster aber trotzdem noch richtig schlimm.
Sport,Körperliche Anstrengungen, Alkohol, Koffein, etwas unternehmen oder eine Aktivität planen ist seither nicht mehr möglich.

Das einzige was bis jetzt weg ist, der extreme Schwindel und die Grunderkrankung ist größtenteil weg.

Wobei ich aber der Meinung bin das diese auch von alleine wieder weggegangen wäre, wenn ich nur ein bisschen länger ausgehalten hätte an mir gearbeitet hätte, und von den Ärzten nicht so dermaßen inkompitent und fahrläßig beraten worden wäre.

Update nach 6 Monaten auf 0...

Entzug dauert an, immer wieder Wellen und Fenster. Meistens wechseln sie mehrmals am Tag.
Symptome die nicht mehr da sind
- fast keine Grippesymtome mehr, keine Brain zaps oder Zuckungen mehr, Herzklopfen hält sich in Grenzen, fast kein Augenbrennen mehr, metallische Geschmack im Mund nur noch sehr selten

Symptome die noch da sind
- Tinnitus, Muskel - und Gelenkschmerzen, leichter Schwindel, leichte Angst und Panikattaken (aber selten), ständig müde und schlapp und kaputt, Unruhe, Kribbeln auf der Haut und in den Wellen werden die Hände richtig Rot.. Oft am Verzweifeln :evil:

Arbeiten sehr Anstrengend, nach der Arbeit und am Wochenende geht gar nichts mehr, kann nur rumliegen und in den Fernseher schauen..

Update nach 8 1/2 Monaten auf 0

Enzug dauert an, nur nicht mehr so heftig. Letztes Fenster hielt fast 3 Wochen, alle Symptome waren zu 50% verschwunden. Alles nicht toll, aber zum aushalten.
Seit 2.Mai /20 wieder in einer Welle, Symptome nicht mehr so heftig, aber immer wieder sehr unangenehm.
Seit 2 Juni flacht die Welle etwas ab, hoff das bleibt so.Nur gut geht es mir nicht.
Quasi jetzt wieder warten auf das nächste Erdbeben, hoffe es kommt dann nur noch in Stärke 5, und nicht wieder 9

Symptome..
Die gleichen wie oben, nur der Tinnitus lässt nach, kein Schwindel mehr und Herzklopfen fast weg nur noch manchmal.

Raven82
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Raven82 »

Hi,
Ich nochmal..

https://www.spektrum.de/news/machen-ant ... ig/1626864


Öffne mal dieser Seite, hoffe es geht.
Ich finde diesen Fachartikel recht gut, und zeige in manchmal Leute die mir nicht glauben.

Gruß Raven
-Oktober 2018 vom Arzt Citalopram 20mg verordnet wegen Angststörung
-Februar 2019 zusätzlich 300mg Buprophion von Psychiaterin
-Einschleichen der beiden Medikamente war schon die Hölle
-Als ich die Ärzte daruf hinwieß, wurde das als normal abgetan, wobei das doch schon der eindeutige Hinweis ist, das ich die PP nicht vertrage.
-Immer wieder heftigste NW in vorm von Grippalen Symtomen
-Anfang Juni 2019 Dauergrippe
-Ärztin sagte es kommt von der Klimaanlage in der Arbeit, ich soll unbedingt kündigen. Zum Glück hab ich das nicht gemacht, und hab auf anraten eines Freundes den Arzt gewechslet der erkannte das es eine Medikamentenunverträglichkeit ist, sonst wär ich jetzt Arbeitslos.

-mitte Juli 2019 begonnen die AD innerhalb von 6 Wochen zu reduzieren
-Heute weiß ich das es zu schnell war, aber die NW waren so heftig, hier auch wieder auf anraten der Ärzte das dies in diesem Zeitraum nicht bedenklich wäre

Seit September 2019 im Entzug
-sämtliche Symtome ( Grippe Symptome, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, total Erschöpft und fertig, Herzklopfen sporadisch, Hände total angeschwollen, Augenbrennen, Hautbrennen an Händen und Füßen, ständiger Tinitus, Schwindel, Kreislaufproblem) und und und..................... :frust:

Die ersten 2 Monate war alles ständig da, Ende Dezember 2019 kam das erste Fenster, seither immer mehr Fenster aber trotzdem noch richtig schlimm.
Sport,Körperliche Anstrengungen, Alkohol, Koffein, etwas unternehmen oder eine Aktivität planen ist seither nicht mehr möglich.

Das einzige was bis jetzt weg ist, der extreme Schwindel und die Grunderkrankung ist größtenteil weg.

Wobei ich aber der Meinung bin das diese auch von alleine wieder weggegangen wäre, wenn ich nur ein bisschen länger ausgehalten hätte an mir gearbeitet hätte, und von den Ärzten nicht so dermaßen inkompitent und fahrläßig beraten worden wäre.

Update nach 6 Monaten auf 0...

Entzug dauert an, immer wieder Wellen und Fenster. Meistens wechseln sie mehrmals am Tag.
Symptome die nicht mehr da sind
- fast keine Grippesymtome mehr, keine Brain zaps oder Zuckungen mehr, Herzklopfen hält sich in Grenzen, fast kein Augenbrennen mehr, metallische Geschmack im Mund nur noch sehr selten

Symptome die noch da sind
- Tinnitus, Muskel - und Gelenkschmerzen, leichter Schwindel, leichte Angst und Panikattaken (aber selten), ständig müde und schlapp und kaputt, Unruhe, Kribbeln auf der Haut und in den Wellen werden die Hände richtig Rot.. Oft am Verzweifeln :evil:

Arbeiten sehr Anstrengend, nach der Arbeit und am Wochenende geht gar nichts mehr, kann nur rumliegen und in den Fernseher schauen..

Update nach 8 1/2 Monaten auf 0

Enzug dauert an, nur nicht mehr so heftig. Letztes Fenster hielt fast 3 Wochen, alle Symptome waren zu 50% verschwunden. Alles nicht toll, aber zum aushalten.
Seit 2.Mai /20 wieder in einer Welle, Symptome nicht mehr so heftig, aber immer wieder sehr unangenehm.
Seit 2 Juni flacht die Welle etwas ab, hoff das bleibt so.Nur gut geht es mir nicht.
Quasi jetzt wieder warten auf das nächste Erdbeben, hoffe es kommt dann nur noch in Stärke 5, und nicht wieder 9

Symptome..
Die gleichen wie oben, nur der Tinnitus lässt nach, kein Schwindel mehr und Herzklopfen fast weg nur noch manchmal.

blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Raven,
Danke Dir,habe auch den Fachartikel gelesen,interessant,stimmt alles,was da so steht.
Viele Experten wissen bereits um die Probleme,haben aber leider auch nicht die Lösung.

Weißt Du,ich habe eigentlich eine super Hausärztin,sie ist auch verzweifelt,dass sie mich nicht hinkriegt und sie ist die Einzige,die die ganze Zeit fest hinter mir steht und auch unendlich viele Untersuchungen veranlasst hat. Diese Frau ist top,nur sie weiß halt nicht mehr weiter.

Von den früheren Verschreibern kam bisher keine Hilfe,da stand ich so ziemlich im Regen!

LG Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
Trimipramin, Paroxetin, Opipramol, Trevilor, Remergil, Tavor, Abilify, Amioxid, Lyrica, Zolvex, Cymbalta, Mirtazapin, Cipralex, Melperon, Fluspi, Moclobemid, etc.

Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
Dauerhafte Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe, extreme Körperschwäche, Zittern, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe etc.

Raven82
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Raven82 »

Hi,

Kennt denn deine Hausärztin diesen Artikel, oder irgendeinen anderen der das beschreibt?

Vielleicht bittest du sie mal ihn durchzulesen?

Manchmal hilft es schon wenn man einen hat der einen glaubt und alternativ unterstützt.

Ich weiß es ja ach nicht so recht, das ist alles soo dermaßen schlimm..

Wie geht's dir denn heute?

Gruß Raven
-Oktober 2018 vom Arzt Citalopram 20mg verordnet wegen Angststörung
-Februar 2019 zusätzlich 300mg Buprophion von Psychiaterin
-Einschleichen der beiden Medikamente war schon die Hölle
-Als ich die Ärzte daruf hinwieß, wurde das als normal abgetan, wobei das doch schon der eindeutige Hinweis ist, das ich die PP nicht vertrage.
-Immer wieder heftigste NW in vorm von Grippalen Symtomen
-Anfang Juni 2019 Dauergrippe
-Ärztin sagte es kommt von der Klimaanlage in der Arbeit, ich soll unbedingt kündigen. Zum Glück hab ich das nicht gemacht, und hab auf anraten eines Freundes den Arzt gewechslet der erkannte das es eine Medikamentenunverträglichkeit ist, sonst wär ich jetzt Arbeitslos.

-mitte Juli 2019 begonnen die AD innerhalb von 6 Wochen zu reduzieren
-Heute weiß ich das es zu schnell war, aber die NW waren so heftig, hier auch wieder auf anraten der Ärzte das dies in diesem Zeitraum nicht bedenklich wäre

Seit September 2019 im Entzug
-sämtliche Symtome ( Grippe Symptome, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, total Erschöpft und fertig, Herzklopfen sporadisch, Hände total angeschwollen, Augenbrennen, Hautbrennen an Händen und Füßen, ständiger Tinitus, Schwindel, Kreislaufproblem) und und und..................... :frust:

Die ersten 2 Monate war alles ständig da, Ende Dezember 2019 kam das erste Fenster, seither immer mehr Fenster aber trotzdem noch richtig schlimm.
Sport,Körperliche Anstrengungen, Alkohol, Koffein, etwas unternehmen oder eine Aktivität planen ist seither nicht mehr möglich.

Das einzige was bis jetzt weg ist, der extreme Schwindel und die Grunderkrankung ist größtenteil weg.

Wobei ich aber der Meinung bin das diese auch von alleine wieder weggegangen wäre, wenn ich nur ein bisschen länger ausgehalten hätte an mir gearbeitet hätte, und von den Ärzten nicht so dermaßen inkompitent und fahrläßig beraten worden wäre.

Update nach 6 Monaten auf 0...

Entzug dauert an, immer wieder Wellen und Fenster. Meistens wechseln sie mehrmals am Tag.
Symptome die nicht mehr da sind
- fast keine Grippesymtome mehr, keine Brain zaps oder Zuckungen mehr, Herzklopfen hält sich in Grenzen, fast kein Augenbrennen mehr, metallische Geschmack im Mund nur noch sehr selten

Symptome die noch da sind
- Tinnitus, Muskel - und Gelenkschmerzen, leichter Schwindel, leichte Angst und Panikattaken (aber selten), ständig müde und schlapp und kaputt, Unruhe, Kribbeln auf der Haut und in den Wellen werden die Hände richtig Rot.. Oft am Verzweifeln :evil:

Arbeiten sehr Anstrengend, nach der Arbeit und am Wochenende geht gar nichts mehr, kann nur rumliegen und in den Fernseher schauen..

Update nach 8 1/2 Monaten auf 0

Enzug dauert an, nur nicht mehr so heftig. Letztes Fenster hielt fast 3 Wochen, alle Symptome waren zu 50% verschwunden. Alles nicht toll, aber zum aushalten.
Seit 2.Mai /20 wieder in einer Welle, Symptome nicht mehr so heftig, aber immer wieder sehr unangenehm.
Seit 2 Juni flacht die Welle etwas ab, hoff das bleibt so.Nur gut geht es mir nicht.
Quasi jetzt wieder warten auf das nächste Erdbeben, hoffe es kommt dann nur noch in Stärke 5, und nicht wieder 9

Symptome..
Die gleichen wie oben, nur der Tinnitus lässt nach, kein Schwindel mehr und Herzklopfen fast weg nur noch manchmal.

Jadenfit
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Jadenfit »

Liebes Blumenfeld,

da fühle ich mich manchmal in meine Lage 2018 mit meiner Therapeutin versetzt als wir keinen Plan hatten, wieso ich ohne Clozapin nicht schlafen könnte... Die Menschen sind eben größtenteils noch ratlos und wissen sich nicht zu helfen.

Das ist bedauerlich - aber ich sehe uns hier als eine Generation der Pioniere. Wir sind so weit gewachsen, dass wir Möglichkeiten finden werden, diese leidigen Tabletten ind en Wind zu schießen!

Ich wünsche dir eine angenehme Nacht und bis morgen,

jaden
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
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blumenfeld
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Registriert: 15.11.2019 16:29

Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo lb. Pioniere
Jadenfit und Raven!

Ja,in der Tat sollten unsere Ärzte mal diesen Fachartikel lesen,sie sollten alle,vor allem die Psychiater nur mal einen Tag in unseren Schuhen laufen mit dieser grausigen Symptomvielfalt,vor der du quasi nie Ruhe hast. Ich glaube,die würden auf der Stelle ihre Rezeptblöcke verbrennen.
Es ist schlimm,dass Experten eine Diagnose behandeln,von der sie eigentlich nicht wirklich was verstehen!
Mir ging es das komplette Wochenende einfach nur besch....n,nur im Bett gelegen,ging gar nichts,das alles bei diesem schönen Wetter.
Ist einfach alles nur eine Katastrophe,wollen wir hoffen,dass die neue Woche uns allen Erleichterung bringt!

In diesem Sinne eine bessere neue Woche für Euch zwei sowie alle anderen Leidenden!
Gute Nacht ,schlaft schön,träumt was Schönes von wieder normalen und besseren Zeiten.

Habt ebenso eine symptomfreie Nacht, LG. Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
Trimipramin, Paroxetin, Opipramol, Trevilor, Remergil, Tavor, Abilify, Amioxid, Lyrica, Zolvex, Cymbalta, Mirtazapin, Cipralex, Melperon, Fluspi, Moclobemid, etc.

Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
Dauerhafte Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe, extreme Körperschwäche, Zittern, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe etc.

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