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Die Teams des ADFD




blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Avalou
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Avalou »

Hallo Blumenfeld,

man hat nichts mehr von Dir gehört. Wie geht es Dir denn?

Liebe Grüße,
Avalou
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blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Liebe Avalou,

habe die Nachricht vom Forum erhalten mit Deiner Nachfrage,sehr lieb von Dir,Danke dafür.
Leider gibt es keine Besserung,genau wie bei Dir und vielen Anderen hier,es geht mir gleichbleibend besch....n! Bin mit samt Mann und Sohn und meiner weiteren Familie total verzweifelt .

Alle unterstützen mich und helfen ,wo nur möglich und trotzdem bessert sich nichts.
Nach 8Monaten auf Null wurde mein altes Medikament noch mal gering eindosiert aus Verzweiflung,leider bringt auch das nichts.
Mir ist jetzt seit 2018 fast durchgängig übel,essen geht fast nicht,halt nur bissel reinquälen.
Mein Arzt hat mir letzte Woche gesagt,er hat so was noch nicht gehabt,dass einem Patienten durchgängig jahrelang übel ist!
Ich habe diese Woche wieder verschiedene Untersuchungen und Termine,habe eigentlich keine Kraft dafür.

Meine Vermutung,dass die PP mich krank gemacht haben und alle Rezeptoren verändert und durcheinander gebracht haben ,diese These will niemand glauben und unterstützen .
Na gut,es gibt ja auch genügend Leute,die unsere Problematik nach PP nicht haben.
Und doch sind wir Schwerstgeschädigte eine große Anzahl ,da müsste es doch eine Lösung geben.
Übrigens hat auch bei mir das CBD-Öl nichts gebracht.

Wenn Du noch irgendeine Idee hast,was man noch versuchen könnte,dann schreib sie mir bitte.
Schlafen geht auch nicht,letzte Nacht waren es wieder nur knappe 3Stunden.Ich krieche auch auf dem Zahnfleisch!!!
Wie ist es heute bei ?
Mein Gott,es ist so schönes Wetter und wir haben von all dem nichts.
LG Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
Trimipramin, Paroxetin, Opipramol, Trevilor, Remergil, Tavor, Abilify, Amioxid, Lyrica, Zolvex, Cymbalta, Mirtazapin, Cipralex, Melperon, Fluspi, Moclobemid, etc.

Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
Dauerhafte Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe, extreme Körperschwäche, Zittern, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe etc.

Towanda
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Towanda »

Hallo Blumenfeld,

schade, daß sich noch keine Besserung einstellt. Ich denke, daß ist auch dem großen Durcheinander an Medikamenten seit 2019 (kein Vorwurf :) ) geschuldet.

Im Prinzip hattest Du mindestens von Mirtazapin und Escitalopram einen Kaltentzug, da Du sie länger wie 4 Wochen genommen hast. Dazwischen noch 2 andere Mittel. Das kann einen schon umhauen, vor allem, wenn das Nervensystem sowieso schon angegriffen ist..

Es bleibt wohl nur, es auszuhalten, so schlimm das ist, aber jeder neue Medikamentenversuch würde die Situation nur verschlimmern.

Wegen Übelkeit haben wir hier einen Thread: viewtopic.php?f=57&t=10858 - vielleicht findest Du etwas, was Dir hilft.

Welches Medikament wurde denn wieder eindosiert und mit wieviel mg? Könntest Du das bitte auch noch in Deiner Signatur vermerken?

Viele Grüße und alles Gute,

Towanda
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Towanda,

Danke Dir,hatte mit der Ärztin abgesprochen,Jatrosom,das ich fast 10 Jahre lang durchgängig nahm als Notlösung mit 20mg einzudosieren , in der Hoffnung,dass ich Linderung erfahre,leider ist dem nicht so. Die Eindosierung ist jetzt fast vier Wochen her.

Ich bereue so sehr,dass ich es probiert habe!
Meinst Du ,ich soll gleich wieder anfangen mit der Ausdosierung ?
Ein anderer Arzt meinte,ich soll einen Neustart wagen und auf 100 mg hochdosieren,was einfach Wahnsinn ist.Das kann ich nicht riskieren!

Die normale Standarddosis für dieses Präparat liegt zw. 20 und 40mg.
Es kommt noch dazu,dass in 2018 eine Hochdosierung auf 60mg auch keine Wirkung hatte,sondern nur NW.

Ich hätte es besser wissen müssen,das war eine reine Verzweiflungstat.
Die Idee meiner Ärzte dahinter war,dass der Körper nach einer Auszeit von 8Monaten noch einmal auf die Substanz reagiert,aber das war wohl nur vor zehn Jahren der Fall und alle anderen Wirkstoffe waren schon damals total sinnlos,ja teilweise schwer unverträglich.

Was würdest Du mir raten, was soll ich jetzt am besten tun?
Ich hab so Angst,dass die Sache nicht mehr gut wird,glaube mir,eine so schlimme Angst hatte ich noch vor nichts im ganzen Leben. Ich hasse alles das so und kann dem leider nicht entfliehen!

LG Blumenfeld
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blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Towanda,

Hab noch was vergessen,den Thread mit der Übelkeit kenne ich schon,ich habe alles hoch und runter probiert ,leider hilft so wirklich gar nichts.

Es gab hier im Forum doch mal eine Lunetta,die auch dieses Problem hatte,ich hätte sie gerne mal kontaktiert,weißt Du ,ob sie überhaupt noch im Forum aktiv ist?

Danke LG Blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Towanda »

Hallo Blumenfeld,

meiner Meinung nach war die Dosis nach 8 Monaten auf Null viel zu hoch. Die Erfahrungen hier im Forum zeigen, daß nach so langer Zeit eine Dosis von 0,1 bis 0,5 mg mehr als ausreichend ist und diese hohen Dosen, wie sie Ärzte empfehlen, eher kontraproduktiv sind.

Seit wann nimmst Du die 20 mg und welche Symptome haben sich seit der Einnahme gezeigt?

Ich werde jemanden vom Team bitten, mal bei Dir reinzulesen, vielleicht hat jemand noch eine Idee.

Ja, Lunetta ist noch aktiv, über die Mitgliederliste kannst Du sie finden.

Grüße, Towanda
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Towanda,

Habe vor knapp vier Wochen eindosiert,wobei 20mg bei Jatrosom eine geringe Dosis ist,es ist die Dosis ,die ich auch als Erhaltungsdosis zehn Jahre lang nahm und damit eigentlich ganz gut gefahren bin,wie gesagt bis 2018,als es dann zum Crash kam.

Der Crash war entweder medikamenteninduzierte neue Episode oder Jatrosom hat plötzlich
a.G. der Langzeiteinnahme angefangen,paradox zu wirken.

Symptome sind nach Neueindosierung alle wie gehabt, ständige Übelkeit,Schweißausbrüche,
Kopfschmerzen, null Hungergefühl u.s.w.
Die Hoffnung war ja ,dass die Wiedereindosierung diese Symptome lindert b.z.w. beseitigt.
Leider weit gefehlt!
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Towanda »

Hallo Blumenfeld,

es gibt zwei Threads zum wieder eindosieren, vielleicht verstehst Du dann besser, warum hier so geringe Dosierungen empfohlen werden - das hat nichts mit der Dosis bei normaler Einnahme zu tun:

https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 15#p106315

viewtopic.php?f=18&t=13205

Grüße, Towanda
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blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Towanda,

Nein,ich möchte nicht weiter eindosieren,das bringt nichts.
Ich möchte wieder ausdosieren .
Ich denke ,es ist jetzt einfach zu akzeptieren,dass das Mittel,warum auch immer nicht mehr greift,sonst hätte ich schon kleine Verbesserungen merken müssen.
Daher hatte ja ein Arzt vorgeschlagen,jetzt auf 100mg zu gehen,aber das ist mir zu gefährlich! Ja,aber der Arzt muss es ja auch nicht schlucken.

Kannst Du mir oder jemand vom Team raten,was ich jetzt am besten tun soll ?

Ist Jamie heute mit Rat und Tat verfügbar?
Ich sage mal,der Körper kennt die Substanz lange und gut und es ist mittlerweile die dritte Wiedereindosierung,aber auch die kürzeste,also nur knappe 4Wochen.

Mein Gott,ich habe es so satt.Ich schlage mich jetzt schon Jahre mit der AD-Problematik rum ,ich kann echt nicht mehr.Ich möchte einfach nur ,dass das aufhört!!!

Aber einfach weglassen geht ja wahrscheinlich trotzdem nicht!?
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Annanas
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Annanas »

Liebe Blumenfeld :hug: ,
es tut mir leid, daß es dir immer noch so schlecht geht :( .
blumenfeld hat geschrieben:
12.07.2020 12:35
Nein,ich möchte nicht weiter eindosieren,das bringt nichts.
Towanda :) hat dir die Links zum Aufdosieren nur eingestellt, damit ersichtlich wird, daß du zu hoch wieder eingestiegen bist u wir eine andere Vorgehensweise empfehlen.
blumenfeld hat geschrieben:
12.07.2020 12:35
Ich denke ,es ist jetzt einfach zu akzeptieren,dass das Mittel,warum auch immer nicht mehr greift,sonst hätte ich schon kleine Verbesserungen merken müssen.
Daher hatte ja ein Arzt vorgeschlagen,jetzt auf 100mg zu gehen,aber das ist mir zu gefährlich! Ja,aber der Arzt muss es ja auch nicht schlucken.
Ich würde damit auch rausgehen u auf keinen Fall die Dosis erhöhen, auch weil Jatrosom ein hochproblematisches Medikament ist - in dem Zusammenhang gleich mehr.
Leider fällt den Ärzten oft nur eine Dosiserhöhung ein :frust: .

Du nimmst das Medikament jetzt 4 Wochen?!
Ich würde es jetzt nicht mehr einfach weglassen, aber versuchen, so schnell, wie möglich - innerhalb einer Woche davon wegzukommen.
Allgemein sagt man, daß PP nach 4 - 6 Wochen fest in den Hirnstoffwechsel eingebaut sind.

Deshalb würde ich relativ zügig vorgehen:
2 Tage 15 mg, 2 Tage 10 mg, 3 Tage 5 mg und dann raus.

Zwischendurch immer auf das Befinden schauen, sollte es sich gravierend verschlechtern, was ich nicht glaube/hoffe, dann müßte man zum Schluß langsamer werden bzw noch Zwischenstufen einbauen.

Jetzt noch, wie oben angemerkt zum Medikament: Wurde denn schon die Leber untersucht bzw die Leberwerte ermittelt? Der Wirkstoff Tranylcypromin ist stark lebertoxisch u wenn es dort Probleme gibt, kann es u.a. zu Übelkeit u Erbrechen kommen.

Weiterhin ist Jatrosom ein MAO-Hemmer, dh es werden körpereigene u -fremde Amine verlangsamt abgebaut. Besonders achtsam muß man dabei wegen Tyramin (biogenes Amin) sein.
Ich hatte gelesen, daß Patienten, die mit Jatrosom therapiert werden, eine strenge tyraminarme Kost einhalten müssen, weil es ansonsten zu Kopfschmerzen, Übelkeit u Erbrechen kommen kann.

Weiterhin reichert sich Tyramin im Körper an, wenn darauf nicht geachtet wird.

Wurdest du darauf hingewiesen? Im Beipackzettel müßte es auch vermerkt sein.

Mein Gedanke wäre, wenn du es nicht schon tust, ggf eine tyraminarme Ernährung zu probieren (Anleitungen gibt es im Netz), um zu schauen, ob damit Übelkeit u Erbrechen nachlassen.

Natürlich können es auch "normale" Absetzsymptome sein, aber bei der Besonderheit des Medikamentes wäre es vllt eine Möglichkeit, die Ernährung entsprechend auf tyraminarm umzustellen - in der Hoffnung, daß sich damit eine Symptomlinderung, wenigstens bei den obigen Symptomen, erreichen läßt.
Einen Versuch wäre es wert, glaube ich.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Anna,
Lb.Dank, das mit der tyraminarmen Ernährung ist mir bekannt,daran liegt es nicht.Ich habe Jatrosom doch gute zehn Jahre eingenommen bis Oktober 2019 und genau seither komme ich nicht mehr zur Ruhe!
Nachdem ich damals nach schwerer Viruserkrankung total zusammen gefallen war und absolut kein anderes AD verträglich war ,wurde ich auf Jatrosom gesetzt und ich sollte es lebenslänglich einnehmen,aber in 2018 kam es zum Crash,Dosis selbst von 60mg half nicht mehr,daher das Ausschleichen,dann nach 8Monaten auf Null noch immer schwere Symptome und deshalb wurde vor 4Wochen wieder eingeschlichen,leider wieder wirkungslos!

Aber der Arzt hat felsenfest behauptet,dass es das überhaupt nicht gibt,dass ein Medikament nicht mehr wirkt,selbst nach Langzeittherapie nicht.Nur das was ich Euch hier schildere entspricht wirklich der Wahrheit! Leberwerte werden regelmäßig kontrolliert,ist alles i.O. .Bin ich so ein Exot oder habt Ihr hier die Fälle schon öfter gehabt,dass nach Langzeitmedikation ein plötzlicher Crash kam und nichts geht mehr und greift nicht mehr? LG Blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Towanda »

Hallo Blumenfeld,

das PPs nach langer Einnahmezeit nicht mehr (oder nicht mehr so, wie sie sollen) wirken, kann man hier im Forum sehr oft lesen, da bist Du keine Ausnahme.

Was waren denn Deine Beschwerden nach dieser Viruserkrankung und was hast Du, außer Medikamente, dagegen gemacht? Psychopharmaka heilen ja nicht, sondern deckeln nur die Symptome. Wenn man dann absetzt, ist, ohne weitere Behandlung wie Psychotherapie, Meditation, Achtsamkeit und vieles mehr, alles wieder da, dazu noch die Nebenwirkungen und die Absetzsamptome.

Viele Grüße, Towanda
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Towanda,
Es war vor 12Jahren ein sehr schwerer Verlauf einer Epstein-Bar Viruserkrankung, ich lag ein ganzes Jahr flach,danach war dann die Psyche hin und ich wurde zum Neurologen. Psychiater überwiesen.Es ist bekannt,dass dieses Virus das Nervensystem angreifen kann.
Beim Neurologen ging dann ein Marathon von über zwei Jahren los,wo man alle möglichen PP an mir getestet hat,nichts half! Als ich dann nach über drei Jahren in leichte Besserung kam,hatte ich gerade Jatrosom eindosiert und so hatte man beschlossen ,dass ich Jatrosom jetzt für immer zunehmen habe. Und den Rest der Geschichte kennst Du ja schon.

Ich habe auch wirklich alles gemacht ,angefangen von Psychotherapie,Heilpraktiker, TCM,Bezahlärzte ohne Kassenzulassung und und und!
Wir haben wirklich nichts unversucht gelassen und sehr viel Geld in den Sand gesetzt.

Das war für mich erlebtes Trauma und jetzt sitze ich schon wieder in einem nicht endendem Drama.
Drück mir die Daumen ,ich brauche Mut und Zuversicht.Übrigens war das damals mein erster Kontakt mit PP. Ich hatte keine Ahnung von der Gefahr dieser bösen Medikamente.
LG Blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von padma »

liebe Blumenfeld, :)

es macht mich sehr betroffen, wie schlecht es dir geht :hug:
Aber der Arzt hat felsenfest behauptet,dass es das überhaupt nicht gibt,dass ein Medikament nicht mehr wirkt,selbst nach Langzeittherapie nicht.
Das ist absoluter Blödsinn und ich gehe davon aus, dass der Arzt das auch weiss. Die Kliniken sind doch voll von Leuten, bei denen Psychopharmaka umgestellt werden, weil das bisherige Medikament nicht mehr wirkt. Wobei diese Umstellungen auch sehr fragwürdig sind, wie wir wissen.
Ich sage mal,der Körper kennt die Substanz lange und gut und es ist mittlerweile die dritte Wiedereindosierung,aber auch die kürzeste,also nur knappe 4Wochen.
Dass du Jatrosom 10 Jahre lang gut vertragen hast, heisst nicht, dass du es jetzt auch noch verträgst. Unverträglichkeiten können jederzeit auftreten. Besonders häufig sind sie, wenn man ein AD nach einer Pause von mehr als 6 Wochen wieder eindosiert. Für eine versuchte Wiedereindosierung waren die 20 mg viel, das richtet sich nicht nach der üblichen Dosis.
Ist Jamie heute mit Rat und Tat verfügbar?
Jamie ist in einer Schmerzklinik und ist daher nicht verfügbar.

Ich schliesse mich dem Vorschlag von Anna :) an und würde zügig mit Jatrosom rausgehen.
Das war für mich erlebtes Trauma und jetzt sitze ich schon wieder in einem nicht endendem Drama.
Drück mir die Daumen ,ich brauche Mut und Zuversicht.Übrigens war das damals mein erster Kontakt mit PP. Ich hatte keine Ahnung von der Gefahr dieser bösen Medikamente.
Es tut mir sehr, sehr leid, was du da durchmachst. Unserer Erfahrung nach ist es wirklich nur die Zeit, die dem ZNS hilft zu heilen. Weitere PP machen es zumeist nur noch schlimmer.

Bitte gib die Hoffnung nicht auf.Auch dein ZNS wird heilen.
Ich drücke dir fest die Daumen. :hug:

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Padma,

Lb.Dank für Zuspruch und die mutmachenden Worte,leider war Geduld noch nie meine Stärke und noch schwerer ist das ja in quälenden Leidenszeiten.

LG Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
Trimipramin, Paroxetin, Opipramol, Trevilor, Remergil, Tavor, Abilify, Amioxid, Lyrica, Zolvex, Cymbalta, Mirtazapin, Cipralex, Melperon, Fluspi, Moclobemid, etc.

Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
Dauerhafte Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe, extreme Körperschwäche, Zittern, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe etc.

blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo lb. Foris,

Brauche mal wieder Euren Rat b.z.w. Hilfe.
Die Wiedereindosierung von meinem Langzeitmedikament hat,wie Ihr ja schon wisst nichts gebracht.
Habe dann Euren Rat befolgt und nach knappen vier Wochen alles wieder abgesetzt.

Wie Ihr Euch denken könnt,gehts auch jetzt nicht gut.Es geht nicht gut mit Medis und auch nicht ohne.Die Verzweiflung ist riesig,auch die kurze Wiedereindosierung war natürlich ein kompletter Verzweiflungsakt.
Im Moment nehme ich b.B.Schmerzmittel und zum Schlafen Baldrian.
Alle alten Symptome halten sich nach wie vor sehr hartnäckig!
Ich muss endgültig akzeptieren,dass das Jatrosom keine Wirkung mehr hat!
Was meint Ihr,habt Ihr noch irgendeine Idee für meinen hoffnungslosen Fall?

LG Blumenfeld
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Avalou
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von Avalou »

Hallo Blumenfeld,💕

mir geht es auch total schlecht. Tief in uns wissen wir jedoch, dass es momentan Nichts gibt, was uns irgendwie Erleichterung verschafft. Es bleibt nur Akzeptanz und aushalten. Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben. Wir müssen versuchen jeden Tag so gut wie möglich zu überstehen. Schritt für Schritt. Mir fällt es auch so unendlich schwer das zu akzeptieren.

Es gibt aber keinen anderen Weg. Jedes wieder Eindosieren von Medikamenten bringt einen in der Abwärtsspirale nur weiter nach unten. Egal wie schlecht es uns geht, wir müssen aushalten und hoffen, dass die anderen Recht haben, dass es irgendwann mal wieder besser wird. Ich kenne solche Zustände von Niemandem, der keine Medikamente genommen hat. Das ist doch Zeichen genug oder?

Ich wünsche uns allen und besonders Dir viel Kraft.💪🏻

Alles Liebe,
Avalou
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blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Avalou,

Danke Dir, ich weiß,Du hast vollkommen Recht,dem ist i.G. genommen nichts mehr hinzuzufügen!
Ich bereue die kurze Wiedereindosierung sehr,aber ich empfand meinen Zustand so unaushaltbar und dann macht man aus purer Verzweiflung so dumme Sachen.

Ich möchte,dass es vorbei geht und zwar schnell!!!
LG Blumenfeld
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simonb
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von simonb »

Hallo blumenfeld :)

Du solltest dich nicht für deine Wiedereindosierungs Versuche verurteilen, da du damit ja versucht hast, deinen Zustand zu verbessern.

Es hätte ja auch klappen können.
Du musst dir keine zusätzlichen Sorgen machen,
auch ein ZNS das mit vielen PP in Berührung kam,
egal wie lange, hat die Fähigkeit zur Heilung.

Bei mir war/ist es ein Riesen Medikamentenchaos.

Du brauchst wahrscheinlich leider noch etwas Geduld,
du hast ja jetzt ca 3 Monate medikamentös gar nichts mehr verändert oder?

Gruß Simon
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blumenfeld
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Re: blumenfeld: Absetzhölle von Jatrosom (Tranylcypromin) Deckelungsversuche mit Mirtazapin,Milnacipran und Escitalopram

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Simon,

Danke Dir,nein es ist bisschen anders.

Ich war über sieben Monate auf Null mit meiner Langzeitmedikation,es wurde aber einfach nichts besser,der Zustand war und ist einfach nur elend.
Dann hat meine HÄ gesagt,wir probieren nur eine kurzzeitige Wiedereindosierung,um zu schauen,ob wir Besserung erzielen.Diese Ärztin ist die einzigste,der ich noch vertraue und sie meint es wirklich ehrlich mit mir,normal ist sie auch gegen PP und ist auch nicht die Ärztin, die mir das Zeug jahrelang verschrieben hat. Sie versucht jetzt nur mit mir gemeinsam den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

So ,leider hat die Wiedereindosierung nichts gebracht,dann hab ich hier im Forum um Rat gefragt und man empfahl mir,sofort wieder raus damit.
Ich hatte einen knappen Monat eindosiert und jetzt ist knappe zwei Wochen wieder alles raus.

Ach Simon,ich glaube diese PP-Geschichte bringt mich noch um,ich habe noch nie im Leben in so großer Verzweiflung und Schwierigkeiten gesteckt wie mit Depression und PP.
Und die Geschichte will einfach nicht enden oder besser werden-verdammter M..t!

Das ist ja gerade das Schlimme,dass es einfach keinen Aufwärtstrend oder Verbesserungen gibt und dann macht man wieder so kontraproduktive Dinge wie kurzzeitige Eindosierung

Eine andere Ärztin hat mich die Woche ganz fertig gemacht,wie fahrlässig und selbstvernichtend sie mein Verhalten findet,dass ich die PP abgesetzt habe.

Nur außer dieses früher mal wirksame Mittel,das ich über zehn Jahre schluckte,hatte ich mit allen Substanzen nur schwere NW,bis Notarzteinsatz !

Ich und meine Familie sind der Meinung,dass es gerade die PP sind ,die mein jetziges Desaster ausgelöst haben.

Dr. Ansari sagte mir auch,Langzeiteinnahme chronifiziert und löst neue Episoden erst aus.
Ich hab doch dieses ganze Wissen damals nicht gehabt,hab den Fehler gemacht,dass ich Ärzten vertraut habe.
Das ist heute vorbei,mein Vertrauen im Bereich der Psychiatrie und Psychiater ist komplett erschüttert.Das gleiche gilt für die Sch....-Medikamente.

Lies mal ,was Avalou mir gestern schrieb,ich glaube,dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Aber weißt Du,ich suche immer wieder nach Mitteln,die Symptome mildern und den Heilungsvorgang beschleunigen.

Vielleicht habe ich auch noch nicht kapiert,dass es nach so langer Einnahme und damaligem Substanzchaos keine Heilung mehr gibt,weil Rezeptoren und alles dauergeschädigt sind?!

Was meinst Du?
LG Blumenfeld
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