Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->



Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Niemandsland
Beiträge: 18
Registriert: 07.05.2020 02:30
Wohnort: Niemandsland
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 27 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Jamie!

Habe gestern einige von deinen Posts gelesen und finde es super, das ihr hier so eine Hilfe leistet. Dabei habt ihr ja selbst noch euer Päkchen zu tragen.
Hoffe ich kann mich daran halten ab jetzt etwas mehr zu posten, ist natürlich immer je nach Verfassung schwierig.

Würde wahrscheinlich die Wasserlösemethode eh nicht anders als hier vorgeschlagen anwenden. Daher kann ich deine Argumentation schon nachvollziehen, nicht das noch jemand rumexperimentiert. :P

Hab schonmal angefangen das Informationsblatt zu übersetzen. Ob das hiesige Ärzte überzeugen kann..weiß nicht...muss sagen, hab ja schon sehr viel gelesen, aber das dort wirklich von 5 % - 10 % Schritten (!) gesprochen wird, ist ja einmalig. Aus einer offiziellen Quelle?! Und das Ärzte und Apotheker solche Dosierungen anfertigen lassen sollen, das ist ja zukunftsweisend. *Ironie*

Dennoch für mich irgendwie ein Fortschritt, was meint ihr? (Dr. Mark Horowitz wird übrigens als beitragender Autor auch genannt! Er hat da sicher einiges beigetragen.).


Liebe Grüße

Niemandsland
Vorgeschichte:
seit vielen Jahren Übelkeit, Schwindel bei Essen in Gemeinschaft, anfangs einzelne Episoden, ab Ende 2019
starke Verschlechterung, nun auch ausserhalb des Essens (davor 3-4 Monate mit Reisetabletten "behandelt").

Hausarzt findet keine Ursache, Arbeit beeinträchtigt, depressive Grundstimmung, Gewichtsverlust
-> Psychosomatisch bedingte Übelkeit -> In der Not zur PIA gegangen -> Mirtazapin

Medikation:

Seit 03.03.2020 Mirtazapin 15mg
03.03. bis 06.04. 15mg über 7,5 mg bis 0 (ziemlich blöde Idee, etwa 5 Tage auf 0) aber 2 gute Wochen auf 7,5mg
-> danach plötzlich drastische Verschlechterung der Depression, Übelkeit/Schwindel, Ängste, die ich nie so hatte.

06.04. bis 20.04. -> ~ 7,5 mg
21.04. bis 31.04. -> 15 mg
01.05. bis 13.05. -> ~ 10 mg (alles sehr ungenau)
14.05. bis 19.07. -> 15 mg (da Aufenthalt in psychosomatischer Klinik)

Absetzstart mit Feinwaage und Pfeile:

19.07. -> 14 mg (-6,6%)
08.08. -> 12 mg (-14,3 %)
27.08. -> 10 mg (-16,6 %)
15.09. -> 8 mg (-20 %, nach 7 Tagen massive Unruhe, Übelkeit, Appetitsverlust, Schwindel)
23.09. -> 10 mg (+20 %)

NEM:

250 mg (=elementar) Magnesiumbiglycinat am Tag (~ seit 12.06.2020)
Vitamin C (seit 09.10.2020)


04.10.2020 Beginn histaminärmere Ernährung (als Test)

"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576
Sistar84
Beiträge: 229
Registriert: 14.10.2019 09:17
Hat sich bedankt: 25 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Sistar84 »

Hallo Niemandsland,
Habe mich auch mit der Wasserlösemethode schwer anfreunden können, aber mit Feinwaage scheine ich nicht genau genug "gearbeitet" zu haben, da ich da krasse Symptome hatte. Seit ich in Wasser auflöse gehts echt besser und mittlerweile kann ich fast blind :wink: die Dosierung vorbereiten.
Symptome sind zwar da, aber erträglicher. Ob es allein die Wasserlösemethode ist oder auch die geringere Reduktion (weniger sls 10%) mitspielt kann ich nicht einschätzen. Fakt ist, die Kombi scheint besser bei meinem ZNS anzukommen. :)
Lg Sistar
Seit 04.05.20 (12 Wochen) von 15 mg auf 13,5 mg mit Feinwaage und Feile. Ab Woche 3 bis 8 starke Symptome
26.06 Umstieg auf Wasserlösemethode, seitdem langsam Besserung der Symptomatik
27.07.20 - 12,5 mg Symptome ab Woche 2 bis 6
07.09.2020 - 11,5 mg
05.10.2020 - 10,5 mg

Eutirox ca. 37.5 mg
Diabetes Typ 1 - Insulinpflichtig
► Text zeigen
Fermin
Beiträge: 35
Registriert: 23.09.2020 18:57
Hat sich bedankt: 22 Mal
Danksagung erhalten: 49 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Fermin »

Niemandsland hat geschrieben: 26.09.2020 20:38
Hab schonmal angefangen das Informationsblatt zu übersetzen. Ob das hiesige Ärzte überzeugen kann..weiß nicht...muss sagen, hab ja schon sehr viel gelesen, aber das dort wirklich von 5 % - 10 % Schritten (!) gesprochen wird, ist ja einmalig. Aus einer offiziellen Quelle?! Und das Ärzte und Apotheker solche Dosierungen anfertigen lassen sollen, das ist ja zukunftsweisend. *Ironie*

Dennoch für mich irgendwie ein Fortschritt, was meint ihr? (Dr. Mark Horowitz wird übrigens als beitragender Autor auch genannt! Er hat da sicher einiges beigetragen.).
Hallo Niemandsland,

Das klingt wirklich sehr interessant. Mein Arzt wollte darauf gar nicht eingehen. Für ihn war ich bereits in der niedrigsten Dosis. In einer Phase, als ich mal symptomlos war, meinte er auch, dass ich beim Mirtazapin nach Bedarf jonglieren könne, ob eine halbe oder ganze Dosis für mich ausreichend sei.

Ich denke, dass ich ihm mal den Artikel, welchen du gerade übersetzt vorlege, aber ob er sich das wirklich ernsthaft anschaut, weiß nicht. :( Für ihn gibt's nur die Leitlinien.

Schöne Grüße
Fermin
► Text zeigen
Niemandsland
Beiträge: 18
Registriert: 07.05.2020 02:30
Wohnort: Niemandsland
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 27 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Fermin,

danke für deine Antwort!

Ja, bisher habe ich auch noch keinen Arzt getroffen der von Absetzerscheinungen Ahnung hatte, muss aber ehrlich sagen, dass ich auch erst mit sehr wenigen gesprochen hab. Die Schwestern in der Klinik waren jedenfalls genauso. Und mein Hausarzt meinte auch (als ich ihm von den Schlafproblemen bei 15 mg erzählte) ich sollte doch erhöhen. Da hab ich nur mit "Na das überleg ich mir wohl nochmal." geantwortet. :x

Wäre ein Versuch wert ihm die englische Version vorzulegen mit dem Hinweis, das kommt aus einer angesehenen Quelle. Was soll man tun, ausser es zu versuchen? Hoffe jedenfalls das du einen guten Sonntag hast! Meiner war bisher ganz gut...

Eine Frage an die erfahrenen Mitglieder hätte ich noch. Wenn die Halbwertszeit von Mirtazapin etwa 20 - 40 Stunden beträgt (je nach Patient) und man alle 24 Stunden einnimmt...heißt das doch das es sich entweder im Laufe der Wochen/Monate anreichert bzw. verringert, wenn man nicht genau 24 Stunden metabolisiert? Das ist doch gerade bei Mirta ein Problem, weil ja irgendwann eine antriebssteigernde Wirkung einsetzt im höheren Bereich.

Wenn allerdings in 24 Stunden nur die Hälfte abgebaut wird und man wieder die volle Dosis nimmt...müsste es sich doch auch anreichen. Irgendwie versteh ich das noch nicht ganz. :whistle:

Liebe Grüße!

Niemandsland
Vorgeschichte:
seit vielen Jahren Übelkeit, Schwindel bei Essen in Gemeinschaft, anfangs einzelne Episoden, ab Ende 2019
starke Verschlechterung, nun auch ausserhalb des Essens (davor 3-4 Monate mit Reisetabletten "behandelt").

Hausarzt findet keine Ursache, Arbeit beeinträchtigt, depressive Grundstimmung, Gewichtsverlust
-> Psychosomatisch bedingte Übelkeit -> In der Not zur PIA gegangen -> Mirtazapin

Medikation:

Seit 03.03.2020 Mirtazapin 15mg
03.03. bis 06.04. 15mg über 7,5 mg bis 0 (ziemlich blöde Idee, etwa 5 Tage auf 0) aber 2 gute Wochen auf 7,5mg
-> danach plötzlich drastische Verschlechterung der Depression, Übelkeit/Schwindel, Ängste, die ich nie so hatte.

06.04. bis 20.04. -> ~ 7,5 mg
21.04. bis 31.04. -> 15 mg
01.05. bis 13.05. -> ~ 10 mg (alles sehr ungenau)
14.05. bis 19.07. -> 15 mg (da Aufenthalt in psychosomatischer Klinik)

Absetzstart mit Feinwaage und Pfeile:

19.07. -> 14 mg (-6,6%)
08.08. -> 12 mg (-14,3 %)
27.08. -> 10 mg (-16,6 %)
15.09. -> 8 mg (-20 %, nach 7 Tagen massive Unruhe, Übelkeit, Appetitsverlust, Schwindel)
23.09. -> 10 mg (+20 %)

NEM:

250 mg (=elementar) Magnesiumbiglycinat am Tag (~ seit 12.06.2020)
Vitamin C (seit 09.10.2020)


04.10.2020 Beginn histaminärmere Ernährung (als Test)

"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576
Susanne1978
Beiträge: 923
Registriert: 23.12.2018 19:51
Hat sich bedankt: 44 Mal
Danksagung erhalten: 206 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Niemandsland, jaja, unsere Ärzte und die Absetzproblematik.... Da gibt es Geschichten, die ALLE etwas gemeinsam haben:

1. Es gibt keine Absetzsymptomen
2. Ihre Grunderkrankung kommt zurück
3. Die letzten mg können Sie einfach weglassen
4. Auf keinen Fall an den Tabletten oder Kapseln Hand anlegen


Jeder Facharzt, Hausarzt, Psychiater hat diese goldenen Regeln verinnerlicht. Und wenn wir Betroffenen mit den tatsächlichen Beschwerden kommen, werden wir nicht ernst genommen oder belächelt. Leider kommen auf gefühlt 20 Ärzte nur einer der unsere Problematik anerkennt.

Reduziere nicht zu schnell, Niemandsland. Wir haben hier auch den Schneckenclub. Dort sind die, die nur 5%,wenn überhaupt, reduzieren können.

LG Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg
26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg
23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 4818
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 3199 Mal
Danksagung erhalten: 2236 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Straycat »

Hallo Niemandsland,

ich wollte dir noch auf dein folgendes Angebot antworten:
Niemandsland hat geschrieben: 26.09.2020 15:29 Würde das ganz gerne übersetzen und hier zur Verfügung stellen...bin nicht gut mit dem bearbeiten des Mediums (Text in Bild) aber der Text an sich dürfte nicht alzu schwierig sein. Kann ich damit hier helfen oder soll ich mir die Arbeit sparen? Vielleicht kann ja noch jemand anderes später von profitieren... :)
Sehr gerne nehmen wir dein Angebot an :hug:
Wir freuen uns immer, wenn Foris aktiv hier mitwirken wollen und wären dir sehr dankbar, wenn du diesen Text übersetzen willst.

Du kannst die Übersetzung dann gerne entweder per PN an mich schicken oder einen neuen Thread erstellen mit der Übersetzung und wir schieben ihn dann an die richtige Stelle :)

Danke für dein Engagement und sorry, dass die Antwort etwas gedauert hat ;-)

Alles Liebe,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Niemandsland
Beiträge: 18
Registriert: 07.05.2020 02:30
Wohnort: Niemandsland
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 27 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Straycat und Susanne,

also zur Übersetzung, wird eh noch ein paar Tage dauern. Melde mich dann wenns soweit funktioniert hat. :?

Ich finde das Ganze ist ein rießiges medizinisches Dilemma...und wer ist in diesem Prozess (oder davor bzw. danach)
denn schon stark genug um dafür einzutreten und was zu verändern...sicher die Wenigsten. :cry:

Habe auch so wenig Hoffnung darin, das ich es schaffe abzusetzen. Am Ende baut man sich was auf und dann kommt irgendwann im Prozeß
der Punkt an dem es große Probleme gibt. Dann fällt doch alles wieder in sich zusammen. Towanda und Annike 's Geschichten hab ich schon oft gelesen und das motiviert wenigstens etwas.

Gestern war die Unruhe besonders Abends wieder zu spüren, jedoch lange nicht so schlimm wie vor dem aufdosieren. Hatte aber auch bammel vor dem Arzttermin heute, ist aber dann doch ganz gut gelaufen.

Susanne du hast recht, langsam ist scheinbar der einzige Weg. Kenne allerdings auch mindestens 2-3 Leute die vor vielen Jahren auch Antidepressiva
genommen haben und nicht wirklich große Probleme mehr in Erinnerung hatten damit. Alles so schwierig vorherzusagen...

Hier in der Nähe gibt es einen psychiatriekritisch einstellten Verein für Betroffene. Wollte dort die nächsten Wochen mal reinschauen und vielleicht kann ich ja noch ein paar Erfahrungsberichte sammeln.

Liebe Grüße!

Niemandsland
Vorgeschichte:
seit vielen Jahren Übelkeit, Schwindel bei Essen in Gemeinschaft, anfangs einzelne Episoden, ab Ende 2019
starke Verschlechterung, nun auch ausserhalb des Essens (davor 3-4 Monate mit Reisetabletten "behandelt").

Hausarzt findet keine Ursache, Arbeit beeinträchtigt, depressive Grundstimmung, Gewichtsverlust
-> Psychosomatisch bedingte Übelkeit -> In der Not zur PIA gegangen -> Mirtazapin

Medikation:

Seit 03.03.2020 Mirtazapin 15mg
03.03. bis 06.04. 15mg über 7,5 mg bis 0 (ziemlich blöde Idee, etwa 5 Tage auf 0) aber 2 gute Wochen auf 7,5mg
-> danach plötzlich drastische Verschlechterung der Depression, Übelkeit/Schwindel, Ängste, die ich nie so hatte.

06.04. bis 20.04. -> ~ 7,5 mg
21.04. bis 31.04. -> 15 mg
01.05. bis 13.05. -> ~ 10 mg (alles sehr ungenau)
14.05. bis 19.07. -> 15 mg (da Aufenthalt in psychosomatischer Klinik)

Absetzstart mit Feinwaage und Pfeile:

19.07. -> 14 mg (-6,6%)
08.08. -> 12 mg (-14,3 %)
27.08. -> 10 mg (-16,6 %)
15.09. -> 8 mg (-20 %, nach 7 Tagen massive Unruhe, Übelkeit, Appetitsverlust, Schwindel)
23.09. -> 10 mg (+20 %)

NEM:

250 mg (=elementar) Magnesiumbiglycinat am Tag (~ seit 12.06.2020)
Vitamin C (seit 09.10.2020)


04.10.2020 Beginn histaminärmere Ernährung (als Test)

"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 4818
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 3199 Mal
Danksagung erhalten: 2236 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Straycat »

Hallo Niemandsland,

das ist leider oft der Knackpunkt: Man weiß nicht vorher, ob man zu denen gehört, die PP problemlos absetzen können oder zu denen, deren ZNS gereizt darauf reagiert. Genau deshalb empfiehlt sich ein langsames Vorgehen - für alle Fälle sozusagen ;-)

Verliere nicht den Mut - du wirst das schaffen: Immer nur ein Schritt nach dem anderen :)

Alles Liebe,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Fermin
Beiträge: 35
Registriert: 23.09.2020 18:57
Hat sich bedankt: 22 Mal
Danksagung erhalten: 49 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Fermin »

Niemandsland hat geschrieben: 28.09.2020 11:39 Hallo Straycat und Susanne,


Habe auch so wenig Hoffnung darin, das ich es schaffe abzusetzen. Am Ende baut man sich was auf und dann kommt irgendwann im Prozeß
der Punkt an dem es große Probleme gibt. Dann fällt doch alles wieder in sich zusammen. Towanda und Annike 's Geschichten hab ich schon oft gelesen und das motiviert wenigstens etwas.

Gestern war die Unruhe besonders Abends wieder zu spüren, jedoch lange nicht so schlimm wie vor dem aufdosieren. Hatte aber auch bammel vor dem Arzttermin heute, ist aber dann doch ganz gut gelaufen.

Liebe Grüße!

Niemandsland

Hallo Niemandsland, :)

wenn mich meine Symptome packen, bin ich auch immer ziemlich hoffnungslos. Obwohl ich mir in guten Phasen immer sage, dass die Wellen ja bei mir nie dauerhaft bleiben, schaffe ich es in der Welle nicht, mir das einzureden. Das Annehmen der derzeitigen Zustandes fällt mir immer noch schwer. Ich lese gerade u.a. das Buch von Eckhart Tolle "Jetzt" und Patanjalis Yogasutra von Ralph Skuban. Es klingt immer alles sehr plausibel, doch teilweise schwierig in unserer Situation umzusetzen. In den letzten Tagen habe ich bei Anflügen von Unruhe immer gleich die Ujjayi Atmung versucht anzuwenden. Vielleicht hat mir das geholfen, dass es nur Anflüge geblieben sind. Ich werde es wweiter bepbachten.

Ich möchte dir aber auch Mut machen. Du bist ja schon ziemlich weit, beim Absetzen. Es fühlte sich doch schon nach einer gewissen Stabilisierung an. Ich wäre schon froh, wenn ich das Cipralex los wäre und mich nur noch auf Mirtazapin konzentrieren müsste. Wir müssen wirklich lernen geduldig zu sein und das Absetzen von dem Mirta als Langzeitprojekt ansehen. Im amerikanischen Forum SA habe ich einen lange Geschichte von jemanden gelesen, der über 4 oder 5 Jahre die letzten 2 mg abgesetzt hatte. Er hat immer sehr lange gewartet, bis er abdosiert hat. Ich glaube sein Thread heißt "Hallo mein Name ist Dave und ich bin fast da..." Er beschreibt seine Geschichte wirklich unglaublich wortgewand, fast poetisch. Es hat mir wieder viel Hoffnung gegeben, dass wir es schaffen können. :schnecke:

LG Fermin
► Text zeigen
padma
Moderatorenteam
Beiträge: 22554
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 12118 Mal
Danksagung erhalten: 7539 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von padma »

hallo Niemandsland, :)
Eine Frage an die erfahrenen Mitglieder hätte ich noch. Wenn die Halbwertszeit von Mirtazapin etwa 20 - 40 Stunden beträgt (je nach Patient) und man alle 24 Stunden einnimmt...heißt das doch das es sich entweder im Laufe der Wochen/Monate anreichert bzw. verringert, wenn man nicht genau 24 Stunden metabolisiert? Das ist doch gerade bei Mirta ein Problem, weil ja irgendwann eine antriebssteigernde Wirkung einsetzt im höheren Bereich.
Mirtazapin kumuliert in den ersten Tagen der Einnahme. Dann kommt es jedoch zu dem Punkt an dem Zufuhr und Abbau gleich sind, das ist der sogenannte Steady State. Schau mal in unserem Lexikon viewtopic.php?f=66&t=16631 unter Steady State

Die Aussagen zur Dosis und deren Wirkung beziehen sich immer auf den Steady State.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Niemandsland
Beiträge: 18
Registriert: 07.05.2020 02:30
Wohnort: Niemandsland
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 27 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Niemandsland »

Hallo ihr Lieben und danke für die Antworten. :)

Jaa das mit dem "steady state" hab ich ganz vergessen. Jetzt ist es mir etwas klarer.

Fermin, es tut mir leid das du heute wieder an den Symptomen zu knabbern hast. Ich denke das gibt sich ganz bestimmt wenn etwas mehr Stabilität eingetreten ist! Ich überlege gerade wie lange ich bei der ersten Wiedereinnahme gebraucht habe um wieder stabil zu sein...ich glaube nach 2-3 Wochen konnte ich schon wieder relativ regelmäßig essen und Unruhe war eigentlich weniger ein Thema, das war ja in der Klinik. In den ersten Tagen habe ich echt nachgedacht mich in die unteren Etagen verweisen zu lassen (Psychatrie). Gut, dass ich das nicht gemacht habe.

Die Übelkeit war an einzelnen Tagen ab und zu wieder da in der Klinik, Schlaf war eher nicht so gut und am Anfang hatte ich teilweise eine extreme Müdigkeit die einfach so kam wann sie lustig war. Man durfte sich ja "offiziel" nicht hinlegen den Tag über. Und dann gab es einmal am Tag so einen recht starken depressiven Einbruch. Als ich aus der Klinik raus war (nach 6 Wochen selbst entlassen), ging es mir körperlich ganz ok, ausser einer Antriebslosigkeit. Und dann wie gesagt die plötzlich eintretende Schlafstörung 1 Woche vor Absetzbeginn...nunja...

Die letzten Tage war die Unruhe sehr viel besser, nur noch ein bisschen zu spüren. Dafür war mir gestern Abend wieder etwas übel. Ist meine verdammte Schwachstelle und natürlich ein Hauptsymptom bei Mirta = Jackpot. :frust: Trinke allerdings seit der Klinik jeden Tag Tee mit geschnittenem Ingwer, glaube allerdings das Ingwer kauen noch besser hilft.

Ansonsten halt frustriert über die Zukunft. Mache mir jeden Tag seit Einnahme Gedanken wie es noch werden wird. Zuviel klagen darf ich ja allerdings nicht...da sind meine Symptome weit entfernt von nicht aushaltbar, momentan praktisch nur vereinzelt vorhanden. Vielleicht ein gutes Zeichen? Vielleicht hätte ich gar nicht aufdosieren sondern aushalten müssen? Wer weiß das schon.. :whistle:

In einem halben Jahr soll ich eigentlich die Masterarbeit anfangen...und eigentlich auch wieder nebenbei arbeiten. Das macht mich so hilflos im Moment...klar wenn ich mich fühle so wie jetzt, ist das zu schaffen. Aber diese Ungewissheit und eventuelle Symptome bis hin zum Abruch von allem. Was wenn das passiert, bin nicht gerade gut im leiden. Könnte ja sein das eine Absetzpause dann oder davor sinnvoll ist...ich weiß es einfach nicht.

So, jetzt hab ich mir mal bisschen was von der Seele geschrieben. Verzeiht!

P.S.: Ach jetzt fällt mir tatsächlich noch was ein. :shock: Und zwar gibt es hier anscheinend noch einen freien Verein der eine Gesprächsgruppe anbietet die extra auf Leute zielt die unabhängig vom Psychatriesystem werden möchten. In der Beischreibung der Gruppe steht explizit sowas wie: "Und auch der Ausstieg aus den angeblich nicht abhängig machen Antidepressiva und anderen Psychopharmaka.". Soviel Psychiatriekritik in meiner Nähe, wer hätte das gedacht!


Liebe Grüße

Niemandsland
Vorgeschichte:
seit vielen Jahren Übelkeit, Schwindel bei Essen in Gemeinschaft, anfangs einzelne Episoden, ab Ende 2019
starke Verschlechterung, nun auch ausserhalb des Essens (davor 3-4 Monate mit Reisetabletten "behandelt").

Hausarzt findet keine Ursache, Arbeit beeinträchtigt, depressive Grundstimmung, Gewichtsverlust
-> Psychosomatisch bedingte Übelkeit -> In der Not zur PIA gegangen -> Mirtazapin

Medikation:

Seit 03.03.2020 Mirtazapin 15mg
03.03. bis 06.04. 15mg über 7,5 mg bis 0 (ziemlich blöde Idee, etwa 5 Tage auf 0) aber 2 gute Wochen auf 7,5mg
-> danach plötzlich drastische Verschlechterung der Depression, Übelkeit/Schwindel, Ängste, die ich nie so hatte.

06.04. bis 20.04. -> ~ 7,5 mg
21.04. bis 31.04. -> 15 mg
01.05. bis 13.05. -> ~ 10 mg (alles sehr ungenau)
14.05. bis 19.07. -> 15 mg (da Aufenthalt in psychosomatischer Klinik)

Absetzstart mit Feinwaage und Pfeile:

19.07. -> 14 mg (-6,6%)
08.08. -> 12 mg (-14,3 %)
27.08. -> 10 mg (-16,6 %)
15.09. -> 8 mg (-20 %, nach 7 Tagen massive Unruhe, Übelkeit, Appetitsverlust, Schwindel)
23.09. -> 10 mg (+20 %)

NEM:

250 mg (=elementar) Magnesiumbiglycinat am Tag (~ seit 12.06.2020)
Vitamin C (seit 09.10.2020)


04.10.2020 Beginn histaminärmere Ernährung (als Test)

"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576
Niemandsland
Beiträge: 18
Registriert: 07.05.2020 02:30
Wohnort: Niemandsland
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 27 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Niemandsland »

Hallo ihr Lieben,

ich würde gerne den Einnahmezeitpunkt von meinem Medi nach vorne verlegen (wie ihr seht bin ich immer sehr lange auf...mag das ändern).
Ich glaube dazu mal etwas gefunden zu haben im Forum, jetzt finde ich das allerdings nicht mehr.

Welchen Wechsel würdet ihr da empfehlen? Mir schwebt gerade vor 5 Minuten pro Tag die Einnahme vorzuziehen. Dann wäre man in 2-3 Wochen
2-3 Stunden eher dran. Würde gerne sehr vorsichtig vorgehen, solange ich eh noch auf 10 mg bin. :whistle:


Liebe Grüße

Niemandsland
Vorgeschichte:
seit vielen Jahren Übelkeit, Schwindel bei Essen in Gemeinschaft, anfangs einzelne Episoden, ab Ende 2019
starke Verschlechterung, nun auch ausserhalb des Essens (davor 3-4 Monate mit Reisetabletten "behandelt").

Hausarzt findet keine Ursache, Arbeit beeinträchtigt, depressive Grundstimmung, Gewichtsverlust
-> Psychosomatisch bedingte Übelkeit -> In der Not zur PIA gegangen -> Mirtazapin

Medikation:

Seit 03.03.2020 Mirtazapin 15mg
03.03. bis 06.04. 15mg über 7,5 mg bis 0 (ziemlich blöde Idee, etwa 5 Tage auf 0) aber 2 gute Wochen auf 7,5mg
-> danach plötzlich drastische Verschlechterung der Depression, Übelkeit/Schwindel, Ängste, die ich nie so hatte.

06.04. bis 20.04. -> ~ 7,5 mg
21.04. bis 31.04. -> 15 mg
01.05. bis 13.05. -> ~ 10 mg (alles sehr ungenau)
14.05. bis 19.07. -> 15 mg (da Aufenthalt in psychosomatischer Klinik)

Absetzstart mit Feinwaage und Pfeile:

19.07. -> 14 mg (-6,6%)
08.08. -> 12 mg (-14,3 %)
27.08. -> 10 mg (-16,6 %)
15.09. -> 8 mg (-20 %, nach 7 Tagen massive Unruhe, Übelkeit, Appetitsverlust, Schwindel)
23.09. -> 10 mg (+20 %)

NEM:

250 mg (=elementar) Magnesiumbiglycinat am Tag (~ seit 12.06.2020)
Vitamin C (seit 09.10.2020)


04.10.2020 Beginn histaminärmere Ernährung (als Test)

"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576
Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 16067
Registriert: 11.01.2015 13:50
Hat sich bedankt: 3255 Mal
Danksagung erhalten: 4781 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Murmeline »

Guten Morgen!

Also ihr persönlich kommt ein fünf Minuten Takt sehr kleinteilig vor - vielleicht jeden Tag eine halbe Stunde früher?

Ich war da aber auch nie sehr empfindlich mit Reaktionen, so dass das aus meiner Erfahrung möglich sein sollte, aber natürlich ist jeder individuell und du musst es so machen, wie du dich damit gut fühlst.

Murmeline mit Grüßen
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Susanne1978
Beiträge: 923
Registriert: 23.12.2018 19:51
Hat sich bedankt: 44 Mal
Danksagung erhalten: 206 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Susanne1978 »

Guten Morgen, einen bestimmten Zeitpunkt habe ich auch nicht, wann ich das Medikament nehme. Manchmal schwankt es um Stunden. Ich peile immer 11 Uhr an. Kann aber auch mal früher oder später sein. Einen Unterschied merke ich nicht.
LG Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg
26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg
23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 16067
Registriert: 11.01.2015 13:50
Hat sich bedankt: 3255 Mal
Danksagung erhalten: 4781 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von Murmeline »

Hallöchen!

Ich habe gelesen, du warst motiviert, dich an den Text zu setzen (Infoblatt Antidepressiva Absetzen aus den UK). Das finde ich toll! Sag Bescheid, wenn es dir Zuviel wird, vielleicht findet sich jemand, der sich beteiligt. Wenn es gar nicht klappt, wäre das auch kein Problem. Ich kenn das, dass man manchmal mehr schaffen möchte, als möglich ist. In dem Fall würde sich dann vielleicht auch jemand finden, der es übernehmen könnte.

Falls du dir die Gruppe mal anschaust, lass uns teilhaben, wie die ist. Gerne in diesem forumsbereich:

viewforum.php?f=65

Grüße! Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
padma
Moderatorenteam
Beiträge: 22554
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 12118 Mal
Danksagung erhalten: 7539 Mal

Re: Niemandsland: Mirtazapin - brauche Hilfe!

Beitrag von padma »

hallo Niemandsland, :)
ich würde gerne den Einnahmezeitpunkt von meinem Medi nach vorne verlegen (wie ihr seht bin ich immer sehr lange auf...mag das ändern).
Ich glaube dazu mal etwas gefunden zu haben im Forum, jetzt finde ich das allerdings nicht mehr.
Du findest es in den FAQ zu Medikamenten viewtopic.php?f=66&t=16672, Frage 8

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Antworten