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Die Teams des ADFD




Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Clarissa
Beiträge: 3708
Registriert: 24.08.2014 18:37

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Josefa.

Wieder mal stimme ich Jamie vollkommen zu.

Gleichzeitig möchte ich Dir etwas Mut machen.

Ich habe eine ähnliche Geschichte wie Du überlebt und mich inzwischen wieder ganz gut erholt.
Es war ganz wichtig, Ruhe in's System zu bringen, sich nicht auf immer neue Psychopharmaka einzulassen. Es war schwierig, sich gegen die Psychiater durchzusetzen, aber ich bin irgendwann und bis heute fest geblieben. Für mich war das der richtige Weg.

Wenn ich das geschafft habe mit Ü60, kriegst Du das auch hin.

Alles Gute und VG von Clarissa
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

Josefa
Beiträge: 52
Registriert: 06.05.2020 07:40

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Jamie :)
Ich glaube du hast die Signatur von Vero gelesen ich habe nur Diazepam abgesetzt.
Ich hatte im März einen Blinddarmdurchbruch war eine Notop danach unzählige Schmerzmitel :(
Ja meine ganze Muskulatur ist so schlaff ich kann kaum gehen weil ich immer Angst habe ich kippe um.
Sogar mein Kiefer ist verkrampft ist das normal?
Lg Josy
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
Trockene Schleimhäute
Schlaf weg nur dösen
Gliederschmerzen
Dr/De
Benommenheit
Kein Hunger oder Durstgefühl
Brain Zapps
Globusgefühl
Schwächeanfälle
Herzrasen
Eigentlich jedes Symptom
Medikamente: Euthyrox 50 mg wegen Schilddrüsenunterfunktion

Josefa
Beiträge: 52
Registriert: 06.05.2020 07:40

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Clarissa :)
Nein ich werde kein PP oder Neuroleptika nehmen!!!
Ich hoffe und bete das es irgendwann mal besser wird.
Das glaubt mir kein Mensch das es mir so schlecht geht bin alleine mit meinen Syptomen.
Hattest du auch so wahnsinnge Kopfschmerzen/Kopfdruck?
Lg
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
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Clarissa
Beiträge: 3708
Registriert: 24.08.2014 18:37

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Josefa.

Diese Verkrampfungen z.B., wenn das Benzo wegfällt, sind "normal".

Ja, liebe Josefa, ich hatte übelste Kopfschmerzen und Kopfdruck.
Auch jetzt bin ich nicht völlig schmerzfrei - aber kein Vergleich! Kopfdruck tritt noch auf, wenn ich unter Streß gerade.

Ehrlich: ich habe auch gebetet damals. Als Atheistin!

Mir hat das auch alles kein Mensch geglaubt und tut es heute immer noch nicht. Ich spreche kaum darüber, kann ja wieder ein einigermaßen normales Leben führen.

Bist Du denn versorgt und finanziell abgesichert?

Ich bin damals, als das Allerschlimmste vorbei war, in eine 15-wöchige Sucht-Reha gefahren, die hat mir sehr geholfen. Ich habe immer kooperiert, außer, daß ich mich allen PP verweigert habe. Das wurde akzeptiert, solange ich öffentlich nicht zu sehr gejammert habe. Gezwungen wurde ich zu nichts.

Du kannst das schaffen. Wieder Benzos sind auf Dauer keine Alternative, das ist kein Leben damit.

Teilnahmsvolle Grüsse von Clarissa
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Josefa
Beiträge: 52
Registriert: 06.05.2020 07:40

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Clarissa :)
Ich werde schön langsam zum Hypochonder kedes Symptom ist inzwischen eine tödliche Krankheit 😭
Einen Corona Test musste ich auch noch machen und lag 10 Std alleine auf einer Isolierstation!!!
Ich gehe nie wieder zu einen Arzt bin so traumatisiert von allen.
Ja bin abgesichert aber Leben ist das keines mehr.
Lg
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Clarissa
Beiträge: 3708
Registriert: 24.08.2014 18:37

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Clarissa »

Liebe Josefa.

Auch das kenne ich: Überzeugung, an einer tödlichen Krankheit zu leiden. Meine schlimmste Zeit war 2014 und ich lebe glücklicherweise noch.

Ich bin solange zu Ärzten gegangen, wie ich die AU-Bescheinigungen brauchte. Wie gesagt, ich war immer kooperativ, deshalb auch die Sucht-Reha. Danach wurde ich berentet, das war ein Glück für mich.

Ich glaube Dir: momentan ist das kein Leben für Dich. Das bleibt aber nicht so. Wird vielleicht nicht wieder ganz 100 %, aber man kann sich arrangieren und ist dankbar für jeden Fortschritt.

Ein Wundermittel gibt es nicht.

In Notfällen gehe ich weiter zu Ärzten. Ich hatte mir z.B. mal die Kniescheibe gebrochen. Zahnarzt suche ich auch b.B. auf.

VG von Clarissa
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Josefa
Beiträge: 52
Registriert: 06.05.2020 07:40

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Clarissa :)
Du bist eine starke Frau und hast gekämpft die Kraft habe ich nicht vlt werde ich ein Pflegefall viel Hoffnung habe ich nicht.
Lg
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Clarissa
Beiträge: 3708
Registriert: 24.08.2014 18:37

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Clarissa »

Ach, Quatsch!

Vieles hat man selbst in der Hand und kann was verbessern. Was ist denn das für eine Alternative: Pflegefall! DAS ist kein Leben.

Jetzt geht es für Dich erstmal nur um Aus- und Durchhalten. Mach Dir keinen Druck, jetzt ist es so, wie es eben ist. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Aufmunternde Grüße von Clarissa.
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Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

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Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

Josefa
Beiträge: 52
Registriert: 06.05.2020 07:40

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Clarissa :)
Danke für deine aufmunternde Worte aber derzeit fühle ich mich als ob ich sterben würde.
Mein Kopf ist klar aber diese Unwirklichkeitsgefühle sind so grausam und überall Schmerzen ach sry von jammern wird es auch nicht besser...
Lg
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
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Tremor
Schwindel
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Taubheitsgefühle am ganzen Körper
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Veroand
Beiträge: 133
Registriert: 15.04.2020 14:46

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Veroand »

Jamie hat geschrieben:
14.05.2020 08:17
Hallo Josefa

Ich möchte darauf hinweisen, ich habe mir deine Signatur durchgelesen, dass das Diazepam wahrscheinlich nicht dein einziges Problem ist.
Du hast Lyrica (Pregabalin) genommen und kalt abgesetzt und das Gleiche ist auch mit Mirtazapin passiert. Bist du wirklich von 45mg direkt runter auf Null? :o

So viele Entzüge ohne Ausschleichen sind Gift für den Körper und können jetzt noch lange nachwirken,



Alles Liebe
Jamie
Liebe Jamie,
Wie Josefa schon schrieb ist das aus der Signatur meines Mannes
Und ja er ist von 45 mg direkt auf Null damals.
Das komische ist, dass er damals vielleich so 3 Wochen Absetzerscheinungen hatte,
danach gings im relativ gut.
Vielleicht holt ihn das nu alles ein. :?
Gruß
Vero
Zuletzt geändert von Veroand am 14.05.2020 11:03, insgesamt 1-mal geändert.
-Krankenhausaufenthalt wegen Bandscheibenvorfall vom 14.04 - 16.05. 2019
Während der Zeit folgende Arzneimittel:
Palexia 100 - 0 - 100
Nach ca. 2 Wochen 100 - 50 - 100
Pregabalin 75 - 0 - 75
Capros nach Bedarf bis 50 mg
Zopiclon zum Schlafen
Infusion Vitamin B12 für 5 Tage
Infusion Ortoton täglich
Wurzelblockade, zwei Spritzen in den Periformismuskel, 2 peridurale Injektionen jeweils mit Kortison

Medikamtation bei Entlassung:
Palexia 50 - 0 - 100
Pregabalin 25 - 0 -75

17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
Baldrian/Hopfen nach Bedarf
Zopiclon zum Schlafen

Symptome: Panikattaken, neuropatische Schmerzen in den Füßen und Beinen bis zum Po, Muskesteifheit in den Beinen, Missempfindungen, wie Kribbeln,Taubheit, prikel usw.
sehr starke Angst, Zwangsgedanken, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit. Angst allein zu sein, bebben am morgen beim Aufwachen, Tremor, Blutdruckschwankungen, Ischiasschmerzen, Gelenkschmerzen
Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
Seltsamerweise ist der Schmerz auf der rechten Seite viel stärker ausgeprägt.

Veroand
Beiträge: 133
Registriert: 15.04.2020 14:46

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Veroand »

Hallo Josefa,
Was ich von dir lese, zeigt, dass auch du eine starke Frau bist.
Du wirst es schaffen.
LG Vero
-Krankenhausaufenthalt wegen Bandscheibenvorfall vom 14.04 - 16.05. 2019
Während der Zeit folgende Arzneimittel:
Palexia 100 - 0 - 100
Nach ca. 2 Wochen 100 - 50 - 100
Pregabalin 75 - 0 - 75
Capros nach Bedarf bis 50 mg
Zopiclon zum Schlafen
Infusion Vitamin B12 für 5 Tage
Infusion Ortoton täglich
Wurzelblockade, zwei Spritzen in den Periformismuskel, 2 peridurale Injektionen jeweils mit Kortison

Medikamtation bei Entlassung:
Palexia 50 - 0 - 100
Pregabalin 25 - 0 -75

17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
Baldrian/Hopfen nach Bedarf
Zopiclon zum Schlafen

Symptome: Panikattaken, neuropatische Schmerzen in den Füßen und Beinen bis zum Po, Muskesteifheit in den Beinen, Missempfindungen, wie Kribbeln,Taubheit, prikel usw.
sehr starke Angst, Zwangsgedanken, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit. Angst allein zu sein, bebben am morgen beim Aufwachen, Tremor, Blutdruckschwankungen, Ischiasschmerzen, Gelenkschmerzen
Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
Seltsamerweise ist der Schmerz auf der rechten Seite viel stärker ausgeprägt.

Clarissa
Beiträge: 3708
Registriert: 24.08.2014 18:37

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Josefa.

Wenn Du durchhältst und gut für Dich sorgst, stirbst Du nicht.

Und ja: die Schmerzen und Unwirklichkeitsgefühle sind grausam, ich weiß. Aber sie lassen nach. Gerade diese Unwirklichkeitsgefühle hatte ich nicht sehr lange. Dreckssymptome - sorry!

VG Clarissa
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Josefa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Veto und Clarissa :)
Ihr hier im Forum sind die einzigen die mir das glauben.
Ein Arzt verschrieb mir sogar Risperidon die sollen das alle mal selbst nehmen und dann einen Kaltentzug machen😤😤😤
Sogar wenn ich ein Toastbrot esse verkrampt meine Kiefermuskulatur das ist doch nicht normal...😭😭😭😭😭
Lg
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Jamie
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Jamie »

Hallo Josefa, :)

ja es tut mir leid, ich bin aus Versehen zur Signatur von veroand verrutscht. Sorry :(.

Der Rest meines Textes hat dennoch seine Richtigkeit, er wird darum nicht falsch :).

Alles Liebe, gib nicht auf :hug:

Jamie

______
signatur wegen kurztext abgekoppel

Josefa
Beiträge: 52
Registriert: 06.05.2020 07:40

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Jamie :)
Ich versuche es und danke an alle die mir Mut machen!!!!
Lg Josy
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
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Clarissa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Josefa.

Nein, das ist nicht normal, aber ein Benzoentzug ist nichts Normales.

Versuche, gegenüber AD und NL standhaft zu bleiben, die brachten mir alle nur noch mehr Pein.

Teilnahmsvolle Grüsse von Clarissa
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
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seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

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Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
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Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

Josefa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Clarissa nie im Leben nehme ich ein AD oder Neuroleptika ich sehe es bei meiner Schwester die hat schon Schäden davon aber es glaubt mit doch keiner!!!!
Lg
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
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Herzrasen
Eigentlich jedes Symptom
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Clarissa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Josefa.

Mir ist es längst egal, ob mir einer glaubt, ich gehe meinen Weg trotzdem. Keine Rechtfertigungen oder Erklärungsversuche mehr.

VG Clarissa
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

Josefa
Beiträge: 52
Registriert: 06.05.2020 07:40

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Clarissa :)
Ich auch nicht mehr es reicht ja wenn ich hier halbtot liege.
Lg
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
Trockene Schleimhäute
Schlaf weg nur dösen
Gliederschmerzen
Dr/De
Benommenheit
Kein Hunger oder Durstgefühl
Brain Zapps
Globusgefühl
Schwächeanfälle
Herzrasen
Eigentlich jedes Symptom
Medikamente: Euthyrox 50 mg wegen Schilddrüsenunterfunktion

Raven82
Beiträge: 102
Registriert: 27.10.2019 06:40

Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Raven82 »

Hallo Josef,

Wenn es dir sooo dermaßen schlecht geht, solltest du evtl. mal in einer Entzugsklink anrufen und von deinem Benzo Entzug erzählen. Die müssen dich nehmen und langsam runterholen.
Das ist ja sehr gefährlich zuhause ein Kaltentzug von Benzos..
Will dir da nichts einreden, kannst ja mal darüber nachdenken.

Gruß Raven
-Oktober 2018 vom Arzt Citalopram 20mg verordnet wegen Angststörung
-Februar 2019 zusätzlich 300mg Buprophion von Psychiaterin
-Einschleichen der beiden Medikamente war schon die Hölle
-Als ich die Ärzte daruf hinwieß, wurde das als normal abgetan, wobei das doch schon der eindeutige Hinweis ist, das ich die PP nicht vertrage.
-Immer wieder heftigste NW in vorm von Grippalen Symtomen
-Anfang Juni 2019 Dauergrippe
-Ärztin sagte es kommt von der Klimaanlage in der Arbeit, ich soll unbedingt kündigen. Zum Glück hab ich das nicht gemacht, und hab auf anraten eines Freundes den Arzt gewechslet der erkannte das es eine Medikamentenunverträglichkeit ist, sonst wär ich jetzt Arbeitslos.

-mitte Juli 2019 begonnen die AD innerhalb von 6 Wochen zu reduzieren
-Heute weiß ich das es zu schnell war, aber die NW waren so heftig, hier auch wieder auf anraten der Ärzte das dies in diesem Zeitraum nicht bedenklich wäre

Seit September 2019 im Entzug
-sämtliche Symtome ( Grippe Symptome, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, total Erschöpft und fertig, Herzklopfen sporadisch, Hände total angeschwollen, Augenbrennen, Hautbrennen an Händen und Füßen, ständiger Tinitus, Schwindel, Kreislaufproblem) und und und..................... :frust:

Die ersten 2 Monate war alles ständig da, Ende Dezember 2019 kam das erste Fenster, seither immer mehr Fenster aber trotzdem noch richtig schlimm.
Sport,Körperliche Anstrengungen, Alkohol, Koffein, etwas unternehmen oder eine Aktivität planen ist seither nicht mehr möglich.

Das einzige was bis jetzt weg ist, der extreme Schwindel und die Grunderkrankung ist größtenteil weg.

Wobei ich aber der Meinung bin das diese auch von alleine wieder weggegangen wäre, wenn ich nur ein bisschen länger ausgehalten hätte an mir gearbeitet hätte, und von den Ärzten nicht so dermaßen inkompitent und fahrläßig beraten worden wäre.

Update nach 6 Monaten auf 0...

Entzug dauert an, immer wieder Wellen und Fenster. Meistens wechseln sie mehrmals am Tag.
Symptome die nicht mehr da sind
- fast keine Grippesymtome mehr, keine Brain zaps oder Zuckungen mehr, Herzklopfen hält sich in Grenzen, fast kein Augenbrennen mehr, metallische Geschmack im Mund nur noch sehr selten

Symptome die noch da sind
- Tinnitus, Muskel - und Gelenkschmerzen, leichter Schwindel, leichte Angst und Panikattaken (aber selten), ständig müde und schlapp und kaputt, Unruhe, Kribbeln auf der Haut und in den Wellen werden die Hände richtig Rot.. Oft am Verzweifeln :evil:

Arbeiten sehr Anstrengend, nach der Arbeit und am Wochenende geht gar nichts mehr, kann nur rumliegen und in den Fernseher schauen..

Update nach 8 1/2 Monaten auf 0

Enzug dauert an, nur nicht mehr so heftig. Letztes Fenster hielt fast 3 Wochen, alle Symptome waren zu 50% verschwunden. Alles nicht toll, aber zum aushalten.
Seit 2.Mai /20 wieder in einer Welle, Symptome nicht mehr so heftig, aber immer wieder sehr unangenehm.
Seit 2 Juni flacht die Welle etwas ab, hoff das bleibt so.Nur gut geht es mir nicht.
Quasi jetzt wieder warten auf das nächste Erdbeben, hoffe es kommt dann nur noch in Stärke 5, und nicht wieder 9

Symptome..
Die gleichen wie oben, nur der Tinnitus lässt nach, kein Schwindel mehr und Herzklopfen fast weg nur noch manchmal.

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