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Die Teams des ADFD




Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Spatz
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Spatz »

Liebe Josef,
Na klar schaffst Du das, ich glaube Dir jedes Wort. Auch das Gefühl zu sterben und das nicht 1 Minute mehr aushalten zu können hätte ich bei jeder Reduzierung.
Es wird besser, jedoch dauert es.
Ich bin fast wieder hergestellt und ich war auch so ähnlich schlimm dran und habe lange Zeit auf dem Sofa verbracht.
Ganz, ganz viel Kraft und Zuversicht wünsche ich Dir.
Du bist nicht allein. :hug:
Schon seit 2002 depressive agitierte Episoden, Zwangsgedanken
2 Klinikaufenthalte
Erfahrungen mit Sertralin und Tavor zum Einschleichen
Versuche mit Opipramol, Valdoxan
Seit 2Jahren Mirtazapin 30mg
Seit 2015 Zopiclon erst unregelmäßig, seit 3 Jahren regelmäßig und in steigender Dosis bis zu 8 Tabl tägl.
Juni 2018 Beginn Entzug mit sofortiger Umstellung auf 25mg Diazepam nachdem ich das Forum entdeckt hatte.
Gleichzeitige langsame Reduktion von 30 mg Mirtazapin
August 2019 benzofrei
3.11.2019 6mg Mirtazapin
3.1.2020 5mg Mirtazapin
15.2.2020 4,5mg Mirtazapin
17.3.2020 4,0mg
3.7.2020 zurück auf 4,5mg

Josefa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Spatz :)
Ja jedes Symptom ist eine tödliche Krankheit jetzt z.b muss meine Mama immer meine Füsse angucken weil mir kommt vor der linke ist dicker wie der rechte 🤤🤤🤤
Krank einfach nur krank!!!
Ich wusste gar nicht das ich so viele Knochen habe weil jeder einzelne schmerzt oder brennt.
Man kann es wirklich kaum aushalten bis jetzt habe ich jede Krankheit was es gibt 😨😨😨
Danke für deine lieben Zeilen ich kämpfe weiter :)
Lg
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
Trockene Schleimhäute
Schlaf weg nur dösen
Gliederschmerzen
Dr/De
Benommenheit
Kein Hunger oder Durstgefühl
Brain Zapps
Globusgefühl
Schwächeanfälle
Herzrasen
Eigentlich jedes Symptom
Medikamente: Euthyrox 50 mg wegen Schilddrüsenunterfunktion

Josefa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo an alle :)

Ich habe heute zwei Kaffee getrunken kurz darauf dachte ich jetzt gehen die Lichter aus :shock:
Die ganzen Symptome mit voller Wucht gibt es das oder werde ich wirklich irre???
Lg Josy
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
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Schlaf weg nur dösen
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Veroand
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Veroand »

Liebe Josefa,
Kaffee triggert die Symptome, d.h. Sie werden verstärkt,
vielleicht ist es gut, wenn du den nu ne Weile meidest
Gruß
Vero
-Krankenhausaufenthalt wegen Bandscheibenvorfall vom 14.04 - 16.05. 2019
Während der Zeit folgende Arzneimittel:
Palexia 100 - 0 - 100
Nach ca. 2 Wochen 100 - 50 - 100
Pregabalin 75 - 0 - 75
Capros nach Bedarf bis 50 mg
Zopiclon zum Schlafen
Infusion Vitamin B12 für 5 Tage
Infusion Ortoton täglich
Wurzelblockade, zwei Spritzen in den Periformismuskel, 2 peridurale Injektionen jeweils mit Kortison

Medikamtation bei Entlassung:
Palexia 50 - 0 - 100
Pregabalin 25 - 0 -75

17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
Baldrian/Hopfen nach Bedarf
Zopiclon zum Schlafen

Symptome: Panikattaken, neuropatische Schmerzen in den Füßen und Beinen bis zum Po, Muskesteifheit in den Beinen, Missempfindungen, wie Kribbeln,Taubheit, prikel usw.
sehr starke Angst, Zwangsgedanken, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit. Angst allein zu sein, bebben am morgen beim Aufwachen, Tremor, Blutdruckschwankungen, Ischiasschmerzen, Gelenkschmerzen
Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
Seltsamerweise ist der Schmerz auf der rechten Seite viel stärker ausgeprägt.

Clarissa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Josefa.

Ich mußte lange Zeit alle Genußmittel meiden. Nach Kaffee oder etwas Alkohol dachte ich auch: das war's!

Kaffee vertrage ich mittlerweile wieder, Alkohol fehlt mir nicht, geraucht habe ich nie.

Ganz "normale" Reaktionen eines gereizten ZNS auf Trigger!

VG von Clarissa.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

Josefa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Vero :)
Ich trinke sicher keinen Kaffee mehr was da abging war ein Schock :zombie:
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
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Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
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Akathisie???
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Tremor
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Josefa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Clarissa :)

Ich dachte schlimmer geht es nicht mehr aber das heute hat alles getoppt!!!
Ich bekam do einen richtigen Anfall so schnell war ich noch nie im Bett :o
Ich dachte wirklich jetzt ist es aus die Symptome gefühlt 10 mal stärker!!!!!
Lg
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Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
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Josefa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Raven,
wie meinst du das gefährlich? :shock:
Nein ich werde in keine Entzugsklinik gehen um mit PP oder Neuroleptika abgeschossen zu werden!!!
Lg
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
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Raven82
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Raven82 »

Hi,
Ich meinte nicht du sollst pp oder Neuroleptika nehmen.
Du hast doch geschrieben dir will keiner mehr Benzos geben...
Deswegen in der Klinik etwas langsamer absetzen,wenn du sagst dir geht es so richtig schlecht.
Ich hab halt mal gehört, das so ein Kaltentzug nicht ganz ungefährlich sein kann. Aber da kennen sich hier bestimmt einige um besser aus.

Gruß Raven
-Oktober 2018 vom Arzt Citalopram 20mg verordnet wegen Angststörung
-Februar 2019 zusätzlich 300mg Buprophion von Psychiaterin
-Einschleichen der beiden Medikamente war schon die Hölle
-Als ich die Ärzte daruf hinwieß, wurde das als normal abgetan, wobei das doch schon der eindeutige Hinweis ist, das ich die PP nicht vertrage.
-Immer wieder heftigste NW in vorm von Grippalen Symtomen
-Anfang Juni 2019 Dauergrippe
-Ärztin sagte es kommt von der Klimaanlage in der Arbeit, ich soll unbedingt kündigen. Zum Glück hab ich das nicht gemacht, und hab auf anraten eines Freundes den Arzt gewechslet der erkannte das es eine Medikamentenunverträglichkeit ist, sonst wär ich jetzt Arbeitslos.

-mitte Juli 2019 begonnen die AD innerhalb von 6 Wochen zu reduzieren
-Heute weiß ich das es zu schnell war, aber die NW waren so heftig, hier auch wieder auf anraten der Ärzte das dies in diesem Zeitraum nicht bedenklich wäre

Seit September 2019 im Entzug
-sämtliche Symtome ( Grippe Symptome, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, total Erschöpft und fertig, Herzklopfen sporadisch, Hände total angeschwollen, Augenbrennen, Hautbrennen an Händen und Füßen, ständiger Tinitus, Schwindel, Kreislaufproblem) und und und..................... :frust:

Die ersten 2 Monate war alles ständig da, Ende Dezember 2019 kam das erste Fenster, seither immer mehr Fenster aber trotzdem noch richtig schlimm.
Sport,Körperliche Anstrengungen, Alkohol, Koffein, etwas unternehmen oder eine Aktivität planen ist seither nicht mehr möglich.

Das einzige was bis jetzt weg ist, der extreme Schwindel und die Grunderkrankung ist größtenteil weg.

Wobei ich aber der Meinung bin das diese auch von alleine wieder weggegangen wäre, wenn ich nur ein bisschen länger ausgehalten hätte an mir gearbeitet hätte, und von den Ärzten nicht so dermaßen inkompitent und fahrläßig beraten worden wäre.

Update nach 6 Monaten auf 0...

Entzug dauert an, immer wieder Wellen und Fenster. Meistens wechseln sie mehrmals am Tag.
Symptome die nicht mehr da sind
- fast keine Grippesymtome mehr, keine Brain zaps oder Zuckungen mehr, Herzklopfen hält sich in Grenzen, fast kein Augenbrennen mehr, metallische Geschmack im Mund nur noch sehr selten

Symptome die noch da sind
- Tinnitus, Muskel - und Gelenkschmerzen, leichter Schwindel, leichte Angst und Panikattaken (aber selten), ständig müde und schlapp und kaputt, Unruhe, Kribbeln auf der Haut und in den Wellen werden die Hände richtig Rot.. Oft am Verzweifeln :evil:

Arbeiten sehr Anstrengend, nach der Arbeit und am Wochenende geht gar nichts mehr, kann nur rumliegen und in den Fernseher schauen..

Update nach 8 1/2 Monaten auf 0

Enzug dauert an, nur nicht mehr so heftig. Letztes Fenster hielt fast 3 Wochen, alle Symptome waren zu 50% verschwunden. Alles nicht toll, aber zum aushalten.
Seit 2.Mai /20 wieder in einer Welle, Symptome nicht mehr so heftig, aber immer wieder sehr unangenehm.
Seit 2 Juni flacht die Welle etwas ab, hoff das bleibt so.Nur gut geht es mir nicht.
Quasi jetzt wieder warten auf das nächste Erdbeben, hoffe es kommt dann nur noch in Stärke 5, und nicht wieder 9

Symptome..
Die gleichen wie oben, nur der Tinnitus lässt nach, kein Schwindel mehr und Herzklopfen fast weg nur noch manchmal.

Clarissa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Clarissa »

Hallo.

Also ich war zum Klinikentzug und wurde dort quasi kalt entzogen ("substituiert" mit Seroquel), bekam allerdings eine Krampfprophylaxe. Die konnte ich nicht nehmen, weil es mir damit noch schlechter ging. D.h., ich habe sie heimlich "entsorgt". Einen Krampfanfall (epileptischen Anfall) bekam ich glücklicherweise im Entzug nie.

Übrigens habe ich mich überhaupt nicht gut aufgehoben oder verstanden gefühlt in der Klinik. Im Gegenteil, mir schlug Verachtung entgegen. Das möchte ich nicht nochmal durchmachen.

VG von Clarissa
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seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

Josefa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Guten Abend an alle :)
Das ist kein Entzug mehr sondern ein Ticket in die Hölle.
Lg :zombie:
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Kaenguru »

Josefa hat geschrieben:
20.05.2020 20:47
Guten Abend an alle :)
Das ist kein Entzug mehr sondern ein Ticket in die Hölle.
Lg :zombie:
Liebe Josefa,

Du hast mein volles Mitgefühl für deinen Entzugszustand. Es ist wirklich grauenhaft, was die Benzos anrichten können.

Es gibt einen Artikel, der sehr schön beschreibt, was sich im Körper bei der Heilung verändert.
Mir hat er sehr geholfen und Mut gemacht auszuhalten.
Vlt ist er auch etwas für dich.

Entzugssymptome sind Symptome der Heilung.
viewtopic.php?f=50&t=11472

Hier gibt es eine Liste mit Triggern, z.b. Kaffee geht bei mir immer noch nur eingeschränkt. Alkohol ist ganz gefährlich.
"Vorsicht, Symptomverstärkung! Symptomtrigger"
https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... =19&t=6442

Und noch ein Mutmachbericht/
Ermutigungsbericht
"Das Leben nach den Benzos - Ein Mutmachbericht"
viewtopic.php?f=51&t=14646

Viele sagen der Entzug war das schlimmste, was sie je durchmachen mussten. Aber die gute Nachricht ist, dass er irgendwann vorbeigeht.

Ich schicke dir viel Kraft :fly: zum Durchhalten.

Viele Grüße
Sarah
[spoil]

Ca ab 2013 regelmässige Einnahme von Alprazolam (0,25 -0,375 mg) aufgrund schwieriger Lebensumstände . Ich wusste um die Abhängigkeit und habe nicht die Dosis erhöht.
Ab Nov 2017 konstante Dosis von 0,25 mg Alprazolam
8.1. 2018 1/4 davon reduziert
19.1.2018 weiteres 1/4 somit nun 0,125 mg
7.2.2018 Wechsel auf 2,5 mg Diazepam
wegen Schwierigkeit mit der Müdigkeit Versuch alles wegzulassen, nach 7 Tagen wieder eindosiert. Hatte Entzugsprobleme und Angst zu schnell zu sein.
13.3.2018 auf 2 mg Diazepam
3.4.2018 auf 1,5 mg Diazepam
10.4.2018 auf 1,25 mg Diazepam (geschätzt)
17.4.2018 auf 1,0 mg Diazepam
28.4.2018 auf 1,36 mg Diazepam erhöht
12.5.18 auf 1,22 mg Diazepam reduziert
Seit 2.6. auf 1,08 mg (2 Tage)
Seit 4.6. auf 1,22 mg (2 Tage)
Seit 6.6. auf 1,08 mg ( 5 Tage)
Seit 12.6. auf 1,15 mg wegen schweren Depressionen
6.7. und 7.7. Umstellung auf Alprazolam

8.7.18 0,0625 mg Alprazolam
11.7.18 : 0,05 mg Alprazolam
4.8.18 0,045 mg Alprazolam
5.8.18 0,040 mg Alprazolam
Zwischenentzüge anstrengend, Alprazolam hat Nebenwirkungen

6.8.18 0,0000000!!!!

6.4.19 Beginn Reduzierung Lamotrigin wegen NW
15 % weniger 170 mg
17.4. auf 150 mg
23.4. Zurück auf 170 mg starke Entzugssymptome
27.4. Zurück auf 180 mg (langsam ist besser)
7.5. zurück auf 200 mg Zwischenentzüge am Tag

Ich nehme Vitamin D 2000iE (manchmal)
Ferritin -Infusion 5x
- 29.11.18 - 1.4.2019

Regelmäßige Einnahme :
Sertralin 100 mg
Bupropion 300 mg
Lamotrigin 150 mg in Reduktion siehe oben [/spoil]
Seit 6.8.2018 Alprazolam auf Null
Werde bald anfangen Lamotrigin abzusetzen
HIT !

Josefa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Für.meinen Papa er hätte mich verstanden 😭😭😭
Wer solch eine Familie hat wie ich braucht Feinde auch keine mehr :(

Dieses schöne Gedicht ist mir heute begegnet...❤️💫

Die Himmelsleiter...

Hallo lieber Mensch da unten,
ich seh dich weinen, manche Stunden,
seh die Trauer, all die Tränen,
drum möcht ich hier und jetzt erwähnen,

mein Erdenkleid, ich zog es aus,
weil ich's nicht brauche, hier, Zuhaus,
doch trotzdem bin ich dir ganz nah,
in deinem Herzen immer da.

Ich zähle wahrlich jeden Schlag,
glaube mir, wenn ich dir sag,
nur jener, den man nicht vermisst,
in Wahrheit auch gestorben ist.

Und weil ich dir im Leben fehle,
bin ich Teil von deiner Seele,
bin ich Teil von deinem Sein,
niemals lass ich dich allein.

Versteh, ich bin doch nur Zuhaus,
ich ging nicht fort, nein nur voraus,
ich ging dorthin, wo's einst begann,
wo wir uns treffen... irgendwann.

Nun leb, weil's doch nichts Schön'res gibt,
ich hab das Leben auch geliebt,
lächle wieder... Schritt für Schritt,
lächle einfach für mich mit.

Nichts und niemand kann uns trennen,
auch das nicht, was wir Sterben nennen,
der Tod kann Liebe nicht vertreiben,
weil du mich liebst, drum darf ich bleiben.

Fährt nun der Wind dir sanft durch's Haar,
glaub daran, dass ich es war,
ich sitze auf der Himmelsleiter
und lieb dich von hier oben weiter ❤️.

(Verfasser D. Kirsche)
Zuletzt geändert von Jamie am 22.05.2020 10:02, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Autor / Quelle ergänzt
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
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Peanuts
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Peanuts »

Hallo Josefa,

erstmal willkommen😊 Da hast Du jetzt wirklich was durchzustehen , aber Du schaffst das!!! Ich bin seit 4,5 Monaten frei von AD und seit knapp 3 Wochen frei vom Benzo (Lorazepam).

Ja, es ist mehr ein dahinsiechen als Leben. Leider sind in meiner Familie aktuell viele negative Nachrichten zum Thema Gesundheit und jetzt noch im Freundeskreis. Ich denke dann, es könnte sogar noch schlimmer sein. Man neigt als Mensch immer nach Denen zu schauen, denen es besser geht.

Deine Symptome kenne ich gut und es ist wirklich schwer das auszuhalten. Du hast jetzt eine Entzugsspitze. Deine Gaba Rezeptoren (da setzt ein Benzodiazepin an) schreien quasi nach dem Medikament. Leider kann der /Dein Körper diesen Mangelzustand nicht sofort beheben, sondern muss den Botenstoff erst wieder selbst herstellen und sich reorganisieren.

Dieser Vorgang führt insbesondere in der Anfangsphase zu teils heftigen, ja auch dramatischen Symptomen. Alles kommt durcheinander.

Bemzos reduzieren Stress (nicht wirklich, nur in der Wahrnehmung), entspannen die Muskulatur, dämpfen Angst etc...jetzt kommt es zur Gegenreaktion...alles dreht sich quasi um.

Versuche Dich etwas abzulenken, ist schwer, nimm die Symptome an und lass Deinen Körper machen. Es wird vlt. eine ganze Weile dauern, bis Du wieder gut funktionierst, aber eine gewisse Verbesserung kann auch schon nach 2-4 Monaten eintreten.

Halte durch...

PS Ich wollte zum Ausschleichen Diazepam haben, hat mir aber die Ärztin, die mich easy mit Lorazepam versorgt hat es verweigert. Ich kam mir fast „schmutzig“ vor. Wie ein Junkie bei seinem Dealer bettelt....nie wieder!!

Ganz liebe Grüsse
Peanuts
Vorgeschichte
2006 erste körperliche Symptome. Diagnose leichte Depression. AD bekommen nicht genommen

2008 weitere unklare körperliche Symptome , diverse Untersuchungen, ohne Befund

Januar 2012 Notarzt, Luftnot, maximale Panik, Diagnose Psychosomatisch, Angst

2012-2014 mal besser mal schlechter
Medikation
2014 neue Neurologin „ohne AD wird das nichts“ Einschleichen von Citalopram bis 20mg, die Hölle

Mai 2016 Citalopram ausgeschlichen, viel zu schnell innerhalb von 2 Monaten

Bis Ende 2016 guter Zustand, dann Absturz

Mitte 2017 Wiedereinnahme Citalopram, kaum Wirkung aber viel Nebenwirkungen

2018 Umstellung auf Escitaloptam...nicht ausgehalten

Januar 2019 bei O, bei Bedarf Lorazepam 1mg, will nichts mehr nehmen, körperlicher Zustand sehr schlecht

Mai 2019 erneuter Versuch Citalopram mit 2 mg, nach einer Woche abgebrochen (Unverträglichkeit)

Aktuell 09.2019 Psychisch besser, körperlich sehr schlecht, schlimme Verspannungen, Klosgefühl, Atemprobleme, Magendrücken, Schwitzen, Unruhe und Schlappheit, Kribbeln, Brennen und vieles mehr.

12.2019 kurzer Versuch Citalopram noch mal mit 1mg einzunehmen. Nach 14 Tagen wegen Verschlechterung abgebrochen.

Nachtrag 02.2020
wie in der Signatur Januar 2019 geschrieben, habe ich bei Bedarf Lorazepam genommen....bin jetzt sicherlich abhängig (3-4 pro Woche 1mg) und tolerant. Bin am reduzieren, da ich nicht mehr weiss was kommt vom SSRI oder Benzo.

26.04.2020 Benzo auf 0,25 runter. Extrem schlechter Zustand, viele zermürbende Symptome.

05.05.2020 Kein Benzo mehr 0,0😊, Kein AD seit 4 Monaten...Medifrei🎉

Jamie
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Jamie »

Hallo liebe Josefa, :)

du bist noch neu hier im Forum, deswegen möchte ich dich darauf hinweisen, dass du das Urheberrecht wahren musst.
Wenn du ein Gedicht zitierst, musst du die Quelle bzw. den Verfasser angeben, ich habe das jetzt für dich recherchiert und übernommen.
Das Forum kann sonst großen Ärger bekommen.

Danke für dein Verständnis, für das nächste Mal weißt du es. :)

Ich möchte dich auch gerne fragen, wie es dir heute geht?
Wie bist du über den Feiertag gekommen?

Alles Liebe :hug:
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


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Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Josefa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Jamie :)

entschuldige das wusste ich nicht wegen dem Gedicht war nicht mit Absicht.
Meine Symptome sind noch immer gleich und sehr beängstigend :cry:
Dann gab es gestern noch Streit mit meiner Familie weil die glauben ich mache es mir auf dem Sofa bequem und soll mich mal zusammenreißen!!!
Das hat mich so verletzt ich bin innerlich wie erstarrt.
Ich würde so gerne mal weinen und kann es nicht es ist so eine Leere in mir die mir selbst Angst macht.

Ich habe deine Geschichte gelesen und bin erschüttert ich hoffe und bete das es was gibt das dir Linderung verschafft :hug:
Lg Josy
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
Trockene Schleimhäute
Schlaf weg nur dösen
Gliederschmerzen
Dr/De
Benommenheit
Kein Hunger oder Durstgefühl
Brain Zapps
Globusgefühl
Schwächeanfälle
Herzrasen
Eigentlich jedes Symptom
Medikamente: Euthyrox 50 mg wegen Schilddrüsenunterfunktion

Josefa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo an alle :)

Darf ich meinen Thread als jammern benutzen??? :cry:
Ich erwarte keine Antwort nur meine Familie ignoriert mich und bald rede ich mit der Wand :(
Lg und allen einen schönen Sonntag :hug:
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
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Schlaf weg nur dösen
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Jamie
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Jamie »

Hallo Josefa :)
Darf ich meinen Thread als jammern benutzen??? :cry:
Ich erwarte keine Antwort nur meine Familie ignoriert mich und bald rede ich mit der Wand :(
Das darfst du. :hug:
Und ab und zu werden auch Personen reagieren.

Was nur nicht gut geht ist, auf jedes "Jammern" eine Antwort zu erwarten. ;)

Mich kostet es beispielsweise viel Kraft, auf so etwas einzugehen - es fällt mir schwerer, als zB eine konkrete Sachfrage zu erklären oder zu beantworten.
Das heißt aber nicht, dass ich nicht Anteil nehme.

Meist lese ich dann still mit und verteile "dankes", damit die Person sieht, dass es Menschen gibt, die es mitverfolgen.

Lass deinen Kummer ruhig hier, es ist wichtig, dass er einen Platz findet :group:

Grüße
Jamie
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Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

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Josefa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Jamie :)

Ich erwarte keine Anwort nur habe ich heute erfahren das ein Freund von mir unheibar krank ist :(
Ich schaffe das nicht mehr!!!
Lg
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
Trockene Schleimhäute
Schlaf weg nur dösen
Gliederschmerzen
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Schwächeanfälle
Herzrasen
Eigentlich jedes Symptom
Medikamente: Euthyrox 50 mg wegen Schilddrüsenunterfunktion

jugin1992
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von jugin1992 »

Liebe Josefa,
das tut mir leid mit deinem Freund. Das Gefühl es nicht mehr auszuhalten kenne ich auch. Jetzt grade momentan besonders.
Wir müssen da irgendwie zusammen durch. :?

Viele Grüße
Jugin
[spoil][04.2013 Einweisung in Klinik mit Verfolgungswahn und Wahnideen
08.2013 Entlassung aus der Klinik mit 20mg Aripiprazol und 600mg Quetiapin (Befund: Paranoide Schizophrenie)
2013-2017 viele Dosisreduktionen und Umstellungen (darunter jahrelang Abilify)
keine eigenen Aufzeichnungen

01.2017 Risperdal 1mg
07.2017 Risperdal 2mg +100%
01.2018 selbst reduziert auf 1 mg -50%
02.2018 wieder 2 mg + 100%
10.2018 selbst reduziert auf 1,5 mg -25%
02.2019 weiter auf 1,25 mg -16,67%
06.2019 weiter auf 1 mg -20%
21.08.2019 4 mg Rückfall, Dämpfung und Antriebslosigkeit sehr stark
02.10.2019 3 mg -25% mehr anfälliger auf Reize und viel Arbeiten gegen die Depression
27.01.2020 2,5 mg -16,67% Unruhe, Gereiztheit, psychotische Gedanken wurden mehr
02.03.2020 2,6 mg +4% Symptome sind zurückgegangen, guter Schlaf, immer noch ein wenig sensibel,aber stabil
06.04.20 - 12.04.20 Schlafprobleme und extreme Unruhe durch übertriebenes Intervallfasten bekommen. Nachts wegen Hunger aufgewacht und am Ende 2-3 Tage nicht geschlafen und dann mit Suizidgedanken in die Klinik. :(
13.04.20 - 26.04.20 Risperdal hoch auf 4mg, dazu 100mg Seroquel zum Schlafen, 2 Wochen lang fast tägl. 1x 0,5mg-1mg Lorazepem
18.5.20 Nach Suizidversuch Risperdal auf 3,5 mg runter wegen Verdacht Unruhe zu erzeugen
21.5.20 -24.5.20 zuerst starke Panikattacke mit anschließender Isolation für 3 Tage. Empfehlung vom Arzt Seroquel auf 200 mg zu erhöhen gefolgt.Später auf 300mg erhöht.
5.6.20 Diazepam 10 mg zur Nacht eindosiert


2mg - 0 - 1,5mg Risperdon
0 - 0 - 300mg Quetiapin
0 - 0 - 10mg Diazepam
Olanzepan 0,5mg - 1 mg als Bedarf
Passionsblume Lioran als Bedarf

[/spoil]

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