Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

 ! Nachricht von: Oliver
Wenn Deine Signatur nicht mehr richtig dargestellt wird, dann geh bitte in Dein Profil und schicke die unveränderte Signatur nochmal ab. Wenn das nicht geht, mache eine kleine Änderung und schick sie nochmal ab.

Wenn irgend etwas nicht in Ordnung ist, oder bei Fragen bitte hier schreiben: viewforum.php?f=17



Liebe Mitglieder des ADFD, liebe Interessierte.
Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
lollarossa
Beiträge: 532
Registriert: 01.08.2016 16:20
Hat sich bedankt: 70 Mal
Danksagung erhalten: 79 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von lollarossa »

Hey Jaden :)

Glückwunsch zur zweiten geschaffen Woche!!! :party2:
Das klingt gut.

Ich denke, dass das Jucken aufhört, wenn die PP weg sind irgendwann, vielleicht schon, wenn Amisulprid raus ist.

Zu deinem zweiten Anliegen ist es schwieriger was zu sagen, weil jeder auf das Thema anders reagiert.
Auch ich war lange überzeugt von Tabletten, man könnte schon fast sagen "gehirngewaschen".

Vielleicht kannst du deiner Freundin Lektüre zu dem Thema empfehlen. Ich habe es nicht gelesen, aber vielleicht das Buch Unglück auf Rezept..

Für Neuroleptika gibt es ja die Absetzbroschüre von der DGSP, vielleicht gibt es etwas vergleichbares für AD.

Ansonsten könntest du vorsichtig von deinen Erfahrungen berichten und anhand ihrer Reaktion schauen, ob sie dafür offen ist. Vielleicht braucht sie einfach Zeit.

Das wären meine Ideen.

Liebe Grüße und ein schönes WE, LOLLA
► Text zeigen

Jadenfit
Beiträge: 131
Registriert: 17.05.2020 12:27
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

lollarossa hat geschrieben:
12.06.2020 15:31
Hey Jaden :)

Glückwunsch zur zweiten geschaffen Woche!!! :party2:
Das klingt gut.

Ich denke, dass das Jucken aufhört, wenn die PP weg sind irgendwann, vielleicht schon, wenn Amisulprid raus ist.

Zu deinem zweiten Anliegen ist es schwieriger was zu sagen, weil jeder auf das Thema anders reagiert.
Auch ich war lange überzeugt von Tabletten, man könnte schon fast sagen "gehirngewaschen".

Vielleicht kannst du deiner Freundin Lektüre zu dem Thema empfehlen. Ich habe es nicht gelesen, aber vielleicht das Buch Unglück auf Rezept..

Für Neuroleptika gibt es ja die Absetzbroschüre von der DGSP, vielleicht gibt es etwas vergleichbares für AD.

Ansonsten könntest du vorsichtig von deinen Erfahrungen berichten und anhand ihrer Reaktion schauen, ob sie dafür offen ist. Vielleicht braucht sie einfach Zeit.

Das wären meine Ideen.

Liebe Grüße und ein schönes WE, LOLLA
Hallo Lolla,

ja, davon gehe ich auch aus. Ich wünschte nur, ich hätte etwas in der Hand, falls man doch mal plötzlich Jucken bekommt... Aber bisher klappt es mit histaminarmer Kost.

Danke für den Buchtipp, ich wurde mit Absetzen von Psychopharmaka von peter Lehmann an das Thema herangeführt. Allerdings sehe ich, dass meine Freundin noch nicht so weit ist, genauer hinzusehen. Ich fürchte nur, dass sie erneut umgestellt wird und noch mehr NW's bekommt als sie so schon durch ihre Medikation hat.

Es ist echt doof, dass man hier so wenig Spielraum hat, um einzugreifen. Aber ich muss es akzeptiweren, dass sie diesen Weg erstmal so gehen will...

Erst einmal einen schönen Abend und wir hören uns morgen wieder zum Update. :party2:

LG, Jaden
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
[/spoil]

Jadenfit
Beiträge: 131
Registriert: 17.05.2020 12:27
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo ihr Begeisterten Sommerurlaubnehmer und die, die einen Urlaub dieses Jahr ausfallen lassen, ;)

es ist wieder Montag und ich nehme euch kurz mit, was diese Woche so passiert. Und diese Woche passiert etwas sehr Wichtiges, denn ich gehe den 2. 10%-Reduktionsschritt an!! :party2: Ich bin sehr gespannt, ob alles so weiterhin klappt. Natürlich werde ich verstärkt auf meine Emotionen und den Stress achten. Vor allem Schlaf ist ja wichtig bei mir.

Ich bemühe mich um die Ernährungsfrage und denke, dass ich einen Ernährungsberater hinzuziehen werde, damit ich eine auf mich abgestimmte (histaminarme und vegetarische) Ernährung finde. Denn dieses Jucken nachts kann einen wirklich wachhalten und das auf lange Sicht wäre ein problem beim weiteren Absetzen.

Ein guter Freund von mir hat mir erzählt, dass er unter seiner Medikation auch unter Sabbern im Schlaf leidet, das kenne ich noch zu gut unter CLozapin. Da ich teilweise soagr das Bett einnässte und erstmal der Urologe feststellen musste, dass mit meinem Harnfluss alles in Ordnung ist, war mir natürlich klar, dass es an der Medikation lag. :roll: Aber der Psychiater ist natürlich der letzte, der daran Schuld trägt...

Bei mir steht diese Woche ein kleiner Besuch auf der Arbeit an, mein Jobcoach von der beruflichen Reha schaut vorbei und wir besprechen zu 3. mit meinem Chef, was wir vlt noch anpassen könnten. Denn aktuell fühle ich mich ein wenig alleingelassen mit den Aufgaben bzw. es kommen auch nicht soo viele AUfgaben, die mich wirklich fordern.. :/ Vlt lässt sich hieran etwas verändern.

Meiner Freundin geht es etwas besser, sie hat in der Klinik nun andere Mitpatientinnen gefunden, mit denen sie sich shconmal besser versteht.

Ich lese übrigens im Forum immer wieder von anderen, die schon mit jungen Jahren mit PP abgefertigt wurden und dass es teils noch unerforscht ist, wie sich dies auf das ZNS auswirkt. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass es bei jüngeren Patienten umso heftigere körperliche Auswirkungen nach sich zieht. Am liebsten würde ich hier bei manch einem auf Körperverletzung plädieren, aber da wäre ich wohl der erste, der damit durchkäme.... :?

Ich bedanke mich nochmalsm für alle, die hier mitmachen und unterstützen. Ich habe vor, selbst einen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen, mit meiner medizinischen Situatio nvon 2011 bis heute. Wäre das im Interessee der Allgemeinheit?

Euch eine superduper Woche!! :party2: :group:

Jaden
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
[/spoil]

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21765
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 11381 Mal
Danksagung erhalten: 7079 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von padma »

hallo Jaden, :)

bei dir ist ja wirklich einiges los.
. Und diese Woche passiert etwas sehr Wichtiges, denn ich gehe den 2. 10%-Reduktionsschritt an!! :party2: Ich bin sehr gespannt, ob alles so weiterhin klappt. Natürlich werde ich verstärkt auf meine Emotionen und den Stress achten. Vor allem Schlaf ist ja wichtig bei mir.
Ich drücke dir die Daumen.
Ich bemühe mich um die Ernährungsfrage und denke, dass ich einen Ernährungsberater hinzuziehen werde, damit ich eine auf mich abgestimmte (histaminarme und vegetarische) Ernährung finde.
Einen Versuch ist das wert. Letzlich wirst du jedoch viel für dich selbst herausfinden müssen, da es sehr individuell ist, was vertragen wird und was nicht. Wenn du von dem Berater neue Erkenntnisse bekommst, berichte sie uns bitte gerne.
. Ich habe vor, selbst einen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen, mit meiner medizinischen Situatio nvon 2011 bis heute. Wäre das im Interessee der Allgemeinheit?
Das wäre auf jeden Fall von Interesse. :D

Ich drücke dir die Daumen für das Gespräch auf der Arbeit,

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Jadenfit
Beiträge: 131
Registriert: 17.05.2020 12:27
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo,

seit heute 17.06.20 gehe ich auf 20,25 mg Amisulprid. Drückt mir die Daumen! :)

Ich habe mich mal folgendes gefragt:

Bei der Einführung von Clozapin 2011 habe ich innerhalb weniger Wochen mein Gewicht von ursprünglich 81,7 kg auf bis zu 124 kg (+40 kg) erhöht.

Kann mir jemand einen Thread verlinken, in dem erklärt wird, was genau in Neuroleptika eine Gewichtszunahme hervortun? Und bitte sagt mir nicht, dass die NW "gesteigerter Appetit" bei einer Zahl dieser Größenordnung noch zutreffend wäre. ;)

Ich jedenflals war immer schlank und kontne essen, wann und was ich wollte, ohne wirklich zuzunehmen.
Mittlerweile habe ich alles wieder abtrainiert, aber mich würde mal interessieren, welche Prozesse durch die Gabe dieser PP in Bezug auf Gewicht (Stoffwechsel?) in Gang gesetzt werden.

LG, Jaden
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
[/spoil]

HSP
Beiträge: 20
Registriert: 21.03.2020 12:14
Hat sich bedankt: 7 Mal
Danksagung erhalten: 21 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von HSP »

Die Rezeptorwirkung auf den 5-HT2A & 5-HT2C sind ausschlaggebend für Steigerung der Nahrungsaufnahme, Steigerung von Appetit und die Gewichtszunahme. Aaaaber durch die Sedierung und die Blockade der D2 Rezeptoren, vermindert sich eben auch Motivation und Antrieb, was meist zu einem Bewegungsmangel führt. Viele unerwünschte Nebenwirkungen, werden gerne mal dem "Krankheitsbild" in die Schuhe geschoben.

Durch einige Medikamente bekommt man ´nen echtes Pappmaul, wer schon mal mit Atosil in Berührung gekommen ist, weiß, wovon ich spreche. Wenn man dann zu irgendwelchen kalorienhaltigen Säften greift, dauert es meist nicht lang mit der Gewichtszunahme.

Ich habe selber Probleme, die überschüssigen Kilos wieder runter zu bekommen und hatte vorher auch nie Probleme, abzunehmen. Im Gegenteil, ich hatte eher Probleme, das Gewicht "rauf" zu bekommen. Ich bin nun auf einer sehr niedrigen Dosis Olanzapin und kann wieder ein wenig mehr essen als vorher, aber so ganz, werde ich mein Gewicht wohl nicht herabsetzen können und/oder nur mit sehr viel Aufwand und Quälerei, sowas kannte ich vorher gar nicht...
03.03.2019 bis 20.03.2019 Klinik
Tavor 1mg 1-1-1-1
Olanzapin 5mg 1-0-3-0
Metropolol 23,75-0-23,75-0

21.03.2019 kalt abgesetzt bis 02.05. (RÜCKFALL, erneuter Klinikbesuch)

02.05.2019 - 11.05.2019 15mg Olanzapin
12.05.2019 - 13.05.2019 13,5mg Olanzapin
14.05.2019 - 27.05.2019 10mg Olanzapin
28.05.2019 - 07.06.2019 8,75mg Olanzapin
08.06.2019 - 17.06.2019 7,5mg Olanzapin (erste Lichtblicke, teilweise wieder Aktivität möglich)
18.06.2019 - 26.06.2019 6,25mg Olanzapin (teilweise unruhiger Schlaf)
27.06.2019 - 05.07.2019 5mg Olanzapin (normaler Schlaf)
06.07.2019 3,75mg Olanzapin (Gedanken kreisen / schlechter Schlaf)
07.07.2019 - 13.07.2019 5mg Olanzapin (gedrückte Stimmung)
14.07.2019 - 16.07.2017 3,75mg Olanzapin (RÜCKFALL/PSYCHOSE)
17.07.2019 - 24.07.2019 10mg Olanzapin (Meine Wunschdosierung in der Klinik)
25.07.2019 - 30.07.2019 8,75mg Olanzapin
31.07.2019 - 17.08.2019 7,5mg Olanzapin
18.08.2019 - 28.08.2019 6,75mg Olanzapin
29.08.2019 - 09.09.2019 6mg Olanzapin
10.09.2019 - 25.09.2019 5mg Olanzapin
26.09.2019 - 09.10.2019 4,5mg Olanzapin
10.10.2019 - 21.10.2019 3,75mg Olanzapin
22.10.2019 - 03.11.2019 3,375mg Olanzapin
04.11.2019 - 11.12.2019 3mg Olanzapin
12.12.2019 - 01.01.2020 2,75mg Olanzapin
02.01.2020 - 05.01.2020 2,5mg Olanzapin
06.01.2020 - 21.01.2020 2,75mg Olanzapin
22.01.2020 - 28.01.2020 3mg Olanzapin
29.01.2020 - 03.02.2020 2,75mg Olanzapin
04.02.2020 - 01.03.2020 2,5mg Olanzapin
02.03.2020 - 21.03.2020 2,25mg Olanzapin
22.03.2020 - 31.03.2020 2,125mg Olanzapin
01.04.2020 - 16.04.2020 2mg Olanzapin
17.04.2020 - 20.04.2020 1,875mg Olanzapin
21.04.2020 - 05.05.2020 2mg Olanzapin
06.05.2020 - 19.05.2020 1,8mg Olanzapin
20.05.2020 - 02.06.2020 1,7mg Olanzapin
03.06.2020 - 16.06.2020 1,6mg Olanzapin
17.06.2020 - 06.07.2020 1,5mg Olanzapin
07.07.2020 - 27.07.2020 1,4mg Olanzapin
28.07.2020 - heute 1,25mg Olanzapin

Lithium30Jahre+
Beiträge: 55
Registriert: 21.05.2018 17:37
Hat sich bedankt: 242 Mal
Danksagung erhalten: 21 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Lithium30Jahre+ »

Hallo Jaden,

danke für die “superduper Woche“! :party:

Das mit der Gewichtszunahme ist sicherlich sehr individuell. Meine Erfahrungen dahingehend betreffen auch Clozapin mit zusätzlichen Antipsychotika und Lithium vor fast vier Jahrzehnten. Damals mit 20/m/175 bin ich auch “aufgedunsen“ mit einem Gewicht von ca. 55 kg auf max. 70. War immer sehr sportlich mit ev. ADHS-Tendenzen und das war damals meine schlimmste Zeit.

Das mit der Gewichtszunahme ist sicherlich sehr individuell. Meine Erfahrungen dahingehend betreffen auch Clozapin mit zusätzlichen Antipsychotika und Lithium vor fast vier Jahrzehnten bzw. 1984/1991/2004. Damals mit 20 Jahren/m/175 cm bin ich auch “aufgedunsen“ mit einem Gewicht von ca. 55 kg auf max. 70. War immer sehr sportlich mit eventuellen ADHS-Tendenzen und das war damals meine schlimmste Zeit. Jetzt mit 54 Jahren bin ich mit 58 kg schon länger wieder in einem extrem guten Trainingszustand und hab - wie immer schon - Mühe, dass mein Nervensystem mit meinem physischen Zustand Schritt halten kann.

Die Kombination Lithium - das ja nach Wasser regelrecht schreit - und zusätzlichen Psychopharmaka führt je nach “Homöostaseversuchen“ zu unterschiedlichsten Körperreaktionen. Das Wasserbedürfnis das oft zu sehr mit anderem ess- und trinkbarem kompensiert wird und mit Bewegungsmangel (auch geistig) einhergeht führt dann natürlich unweigerlich zu einen Körperchaos. Wenn man sich dieses Yin und Yang vorstellt ist das dann eine sehr, sehr, ... dunkle Angelegenheit.

Hab da zwei interessante Links dazu - kannst mir dann gerne ein Feedback dazu geben:

https://www.uk-erlangen.de/fileadmin/da ... armaka.pdf

https://www.ernaehrungsmedizin.blog/201 ... opharmaka/

Liebe Grüße und schön, dass du zu jenen gehörst, die den Kopf hoch halte. :roll:

Lithi
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßigem Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 von 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung auf 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40 - 80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück. War leider auf mich allein gestellt denn ich hatte bzw. habe immer noch keinen Psychiater meines Vertrauens. (Siehe auch überfällige ärztliche Hilfen aus dem Magazin Neuro Transmitter vom Berufsverband DEUTSCHER NERVENÄRZTE: https://www.bvdn.de/home-bvdn/neurotran ... er-12-2020 )

2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 von 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 mg (17%ige Reduktion und geschätzter Lithiumspiegel 0,41 mmol/l) abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)

3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 auf 640 mg (5%ige Reduktion und geschätzter Lithiumspiegel geringfügig unter 0,5 mmol/l) mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung

4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 mittlerweile bei 1 Tablette Quillonorm retard / 450 mg (33%ige Reduktion und einem Lithiumspiegel von ca. 0,3 mmol/l) Habe nun also seit 01/2020 mein sehr hohes Zwischenziel von 1 Tablette erreicht! :party2: "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen! Hab nun meinen niedrigsten "Medikamentenstand" seit 1985! :shock: :pillowtalk:

Medikation: Lithium/Quillonorm Retard 1 Tablette bzw. 450 mg/nachts

Fazit: [highlight=yellow]Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment das nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen sollte! Wenn der Schlaf 2-3 Nächte schlecht war bedarf es oft schon der Einleitung des Notfallplans - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung![/highlight]

Eine Reduktion mittels Feinwaage würde ich aufgrund meinen gemachten Erfahrungen (Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) nicht empfehlen. Bei einer zukünftigen weiteren Reduktion werde ich nach einem Absetzplan unter Auslassen von Dosen vorgehen.

Bedarfsmedikation: Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg

Nahrungsergänzung: D3, Neuromultivit, Selen, Zink, Omega 3, Rosenwurz (fast täglich), situationsbedingt Magnesium/Folsäure, Alpha-Liponsäure (ALA), Brahmi und Kefir für mein Darmmikrobiom
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda

Jadenfit
Beiträge: 131
Registriert: 17.05.2020 12:27
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo ihr 2,

ich gehe gerne nachher nochmal darauf ein.

Mir ist auf der Arbeit nur gerade eine Idee gekommen. Und zwar seher ich immer wieder Schwierigkeiten bei neuen Hier, dass sie es nicht schaffen, ihren Absetzverlauf genau wiederzugeben. Was haltet ihr von einer entsprechenden Excel Vorlage, in der mann dann Zeitraum und Menge des Wirkstoffs eintragen soll, um den Verlauf darzustellen?

Ich gehe darauf nachher, wenn ich zuhause bin, noch genauer ein.

LG,

Jaden
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
[/spoil]

Jadenfit
Beiträge: 131
Registriert: 17.05.2020 12:27
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo liebe Freunde,

ich hatte einen äußerst erfolgreichen Samstag!! :party2: Ich habe einen Kontakt hergestellt zu einer jungen Studentin aus Italien, die bei Bayer ein Praktikum in der Qualitätsprüfung macht, sie hat sowas wie Pharmezeutische Chemie oder so studiert und macht hier nun erste Arbeitserfahrungen.

Ich habe Nägel mit Köpfen gemacht und sie über Herstellung und Wirkung der PP befragt, sie konnte mir erklären, dass diese Stoffe ja ünber verschiedene Organa verstoffwechselt werden, und dass dies bei jedem Menschen unterschiedlich passiert.. Somit erklärt sich auch für mich, wieso einige im Forum bei niedrigen Dosen besser mit Reduzieren zurecht kommen und andere schlechter.. es ist eben individuell.

Ich freue mich sehr, dass ich sie kennengelernt habe (kenne sie seit ca. 2 Wochen) und dass wir nun schon vertrauter sind.. Werde sie bestimmt noch öfters mit spezifischen Fragen konsultieren, denn sie kennt sich erstaunlich gut damit aus!!!

Ich bin soo gespannt, was ich noch mitnehmen kann, um weiterhin hier alles zzu dokumentieren, was mir hilfreich und sinnvoll erscheint.. denn es gibt noch vieles, was wir nicht verstehen.. bzw. was ich mich frage.

Aber bisher läuft es mit den Reduktionen gut. Leider habe ich heute nur ca. 6 Stunden geschlafen, aber ich war dennoch ausgeruht und versuche nun mal langsam ins Bett zu kommen.

Gute Nacht,

euer tatenfreudiger Jaden!
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
[/spoil]

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19482
Registriert: 04.02.2013 22:37
Hat sich bedankt: 6968 Mal
Danksagung erhalten: 9378 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jamie »

Hallo Jadenfit, :)

die Metabolisierung von Medikamenten findet über Cytochrom-Systeme (Enzymsysteme) der Leber statt.
Da jeder Mensch genetisch anders ausgestattet ist, arbeiten auch die Organe verschieden.

Die Normdosen richten sich in der Regel nach Menschen, die der Norm entsprechen, also einen für zB Westeuropa vorherrschenden Metabolisierungstypus haben.

20% aller existierenden Arzneistoffe werden über CYP2D6 abgebaut, auch sehr viele AD (alle der Gruppe der SSRI und weitere), was damit auch das am stärksten gefragte Enzymsystem ist.

Hierbei gehören Westeuropäer meist dem Typus extensive metabolizer an.
Auf diesen Stoffwechsel sind die Präparate i.d. Rg. genormt.
Es gibt allerdings noch 3 weitere Phänotypen, nämlich der poor metabolizer, der intermediate metabolizer, genannter extensive metabolizer und der ultrarapid metabolizer.

Und sobald man hier nicht mehr der Norm entspricht, fangen oft die Probleme an.
Die poor und intermed. metab. neigen zu Kumulierungen und damit mehr NW, beim ultrarapid met. wird der Wirkstoff ggf. zu schnell abgebaut und Prodrugs können Intoxifikationen auslösen.
Ist also alles um Einiges diffiziler, als man gemeinläufig denkt.
Und dann ist es ja auch so, dass meist nur an jungen, gesunden, männlichen Probanden getestet ist. Aber was ist mit Frauen und deren komplexes Hormongeschehen? Was mit Alten? Oder Morbiden?...
Da hinkt die Forschung sträflich hinterher.

Ferner geht es natürlich nicht nur um Genetik oder Geschlecht oder Alter im Entzug.
Gehirne sind sehr verschieden und verschieden empfindlich.
Wir haben lange noch nicht erforscht, welche Faktoren es begünstigen, dass manche Entzüge sehr geschmeidig verlaufen und andere ein Höllentrip sind.
Niemand weiß das im Vornherein.
Neuroplastizität ist nicht nur biophysiologisch zu sehen, sondern wird möglicherweise auch durch unsere Erfahrungen und Erlebnisse gesteuert, Stichpunkt Epigenetik.

Ist auf jeden Fall ein sehr spannendes Feld :)

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Jadenfit
Beiträge: 131
Registriert: 17.05.2020 12:27
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Jamie hat geschrieben:
22.06.2020 11:51
Hallo Jadenfit, :)

die Metabolisierung von Medikamenten findet über Cytochrom-Systeme (Enzymsysteme) der Leber statt.
Da jeder Mensch genetisch anders ausgestattet ist, arbeiten auch die Organe verschieden.

Die Normdosen richten sich in der Regel nach Menschen, die der Norm entsprechen, also einen für zB Westeuropa vorherrschenden Metabolisierungstypus haben.

20% aller existierenden Arzneistoffe werden über CYP2D6 abgebaut, auch sehr viele AD (alle der Gruppe der SSRI und weitere), was damit auch das am stärksten gefragte Enzymsystem ist.

Hierbei gehören Westeuropäer meist dem Typus extensive metabolizer an.
Auf diesen Stoffwechsel sind die Präparate i.d. Rg. genormt.
Es gibt allerdings noch 3 weitere Phänotypen, nämlich der poor metabolizer, der intermediate metabolizer, genannter extensive metabolizer und der ultrarapid metabolizer.

Und sobald man hier nicht mehr der Norm entspricht, fangen oft die Probleme an.
Die poor und intermed. metab. neigen zu Kumulierungen und damit mehr NW, beim ultrarapid met. wird der Wirkstoff ggf. zu schnell abgebaut und Prodrugs können Intoxifikationen auslösen.
Ist also alles um Einiges diffiziler, als man gemeinläufig denkt.
Und dann ist es ja auch so, dass meist nur an jungen, gesunden, männlichen Probanden getestet ist. Aber was ist mit Frauen und deren komplexes Hormongeschehen? Was mit Alten? Oder Morbiden?...
Da hinkt die Forschung sträflich hinterher.

Ferner geht es natürlich nicht nur um Genetik oder Geschlecht oder Alter im Entzug.
Gehirne sind sehr verschieden und verschieden empfindlich.
Wir haben lange noch nicht erforscht, welche Faktoren es begünstigen, dass manche Entzüge sehr geschmeidig verlaufen und andere ein Höllentrip sind.
Niemand weiß das im Vornherein.
Neuroplastizität ist nicht nur biophysiologisch zu sehen, sondern wird möglicherweise auch durch unsere Erfahrungen und Erlebnisse gesteuert, Stichpunkt Epigenetik.

Ist auf jeden Fall ein sehr spannendes Feld :)

Viele Grüße
Jamie
Hallo Jamie,

:party: :party: :party: :party: :shock: :shock: :shock:

Du hast mich mehr als fassungslos gemacht auf zweierlei Arten. Zuerst deine Expertise, ich staune von Woche zu Woche, was du an Erfahrungswerten mit dir bringst! Wenn du mich fragst.. ich überlege seit einigen Tagen, dieses Wissen zum Beruf zu machen... Aber die Frage ist: Wie? Denn ich denke, dass das Gold wert ist, was du (und andere) hier an Erfahrungen mitbringen...

Zum anderen: Dein Fazit! Es ist fatal.. Diese Normen entscheiden am Ende, ob man durch die Hölle geht oder nicht.. bzw selbst wenn man der Norm entspricht, kann es trotzdem im Rahmen unserer Methoden zu Problemen kommen.. das halte ich für einen Angriff gegen die Menschlichkeit.

Ich habe am Wochenende den Vergleich gezogen, wenn ich meinen Bekannten vom PP Entzug berichtet habe (es sidn Christen und wir haben eine Gruppe, die vertraulich mit solchen Infos umgeht), dass der PP Entzug wie Heroin Entzug nur schlimmer abläuft....

Schockierend, was man noch alles hierüber erfahren kann.

Ich allerdings muss auch aufpassen: Ich gerate sonst zu sehr in diesen Schwall... Vielleicht reicht es an der Stelle mit den Nachforschungen und ich gehe erstmal weiter meinen Weg.. Das Thema ist nämlich auch emotional. :/

Abgesehen davon geht es mir aber weitehrin gut. Meine Freundin kommt etwas besser zurecht und heute war der Geb. meiner Mutter, den wir beim Griechen gefeiert haben. :)

Am Donnerstag steht der Termin beim Psychiater / Nervenarzt an. Ich bin noch etwas unschlüssig, was ich ihm sagen soll.

LG,

Jaden
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
[/spoil]

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21765
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 11381 Mal
Danksagung erhalten: 7079 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von padma »

hallo Jaden, :)
Am Donnerstag steht der Termin beim Psychiater / Nervenarzt an. Ich bin noch etwas unschlüssig, was ich ihm sagen soll.
Vielleicht findest du hier viewtopic.php?f=15&t=17091 ein paar Anregungen.

Alles Gute schon mal für den Termin,
liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Jadenfit
Beiträge: 131
Registriert: 17.05.2020 12:27
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo padma,


danke für die Anregungen. Die kannte ich allerdings bereits und mein Psychiater kooperiert ja sogar mit mir. Leider hatte er damals vorgeschlagen, alle 6 Tage 25 mg Amisulprid zu nehmen und ich wusste da noch nicht, dass das nicht klappt (habe ja daraufhin hier erforscht, dass Wasserlösemethode besser geht).

Daher bin ich unschlüssig, ob ich ihm die Wahrheit mit der Wasserlösemethode erläutern soll.... Ich weiß, dass er die nicht kennen wird, aber wenn er merkt, dass es bei mri bisher super klappt...

Ich bin unsicher :/

Naja, beruflich läuft es alles super und ich schlafe a<uch wieder mehr als 7 Stunden!

LG
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
[/spoil]

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21765
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 11381 Mal
Danksagung erhalten: 7079 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von padma »

hallo Jaden, :)

wenn du ihn als eher aufgeschlossen einschätzt, könntest du es versuchen, denke ich. Wenn er sich darauf nicht einlässt, würde ich es nicht gross weiter diskutieren, sondern es auf eigene Faust weiter so durchführen.

liebe Grüsse und viel Erfolg,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Jadenfit
Beiträge: 131
Registriert: 17.05.2020 12:27
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo Freunde,


der Termin bei meinem Psychiater lief sehr gut.

Er sagt sogar, dass er es in Ordnung findet, wie ich absetze und dass es darum gehe, dass ich mich dabei gut fühle! :)

Zudem las ich in seiner Praxis von der DSGVO, die einer Arztpraxis unterliegt.

Weiß jemand, wie es möglich ist, die Löschung meiner Daten in den alten Psychiater Praxen durchzusetzen?

Ich habe in der Suchfunktion noch nichts gefunden, kann mir aber vorstellen, dass das für den einen oder anderen von Interesse wäre.. ;)

Einen schönen Abend,

Jaden
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
[/spoil]

Straycat
Teamunterstützung
Beiträge: 3707
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 2408 Mal
Danksagung erhalten: 1698 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Straycat »

Hallo Jaden,

das Recht auf Löschung von personenbezogenen Daten gilt nur beim Vorliegen bestimmter Gründe (z.B. weil Daten unrechtmäßig erhoben wurden).
Soweit ich weiß, müssen Patientendaten von Ärzten eine gewisse Zeit aufbewahrt werden (aus handelsrechtlichen Gründen). Also eine Löschung deiner gesamten Patientenakte wirst du daher vermutlich nicht erreichen können.
Hier findest du zB auch Infos dazu: https://www.verbraucherzentrale.de/wiss ... sgvo-25152

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

Jadenfit
Beiträge: 131
Registriert: 17.05.2020 12:27
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo,

für mich selbst habe ich kurzerhand etwas aus der gelben Liste gefunden, die folgende Nachsorgeuntersuchungen bei Lithiumgabe angibt:

Kontrolluntersuchungen:
Zu Beginn der Behandlung mit Lithiumsalzen sollte eine gründliche körperliche Untersuchung und während der gesamten Behandlungsdauer eine sorgfältige Überwachung des Patienten erfolgen. Folgende Untersuchungen sind durchzuführen:
1. Lithium-Serumspiegel: siehe Abschnitt 4.2, „Dosierung“.
2. Serum-Kreatinin: Die Messung des Kreatinins im Serum sollte stets parallel zur Bestimmung der Lithiumkonzentration erfolgen.
3. Schilddrüsenfunktionstests (T3, T4, TSH, ggf. TRH-Test): jährlich.
4. Natrium-Kalium-Calciumbestimmung: jährlich.
5. Blutbild: jährlich.
6. Körpergewicht und Halsumfang: vierteljährliche Messung.
7. Blutdruckmessung.
8. EKG: jährlich.
9. EEG: bedarfsweise bzw. bei Gefahr von Wechselwirkungen bei Kombinationsbehandlung (z. B. mit Neuroleptika).
10. 24-Stunden-Urinvolumen, Kreatinin-Clearance: jährlich.
11. Urinanalyse.
12. Gegebenenfalls Überprüfung der renalen Konzentrationsleistung (Desmopressin-Test).
13. Regelmäßige Ultraschalluntersuchungen der Nieren nach Langzeitbehandlung (mehr als 10 Jahre): jährlich.

Kürzere Untersuchungsintervalle bzw. außerplanmäßige Kontrollen können nötig sein bei:
– Begleiterkrankungen, die zu einer Veränderung des Lithium-Serumspiegels führen können (z. B. starkes Erbrechen, hohes Fieber, heftige Durchfälle).
– gleichzeitiger Gabe von Medikamenten, die den Lithium-Serumspiegel beeinflussen können

https://www.gelbe-liste.de/produkte/Hyp ... nformation

Was sagt ihr dazu? Sind alle diese Untersuchungen notwendig?

LG,

jaden
Zuletzt geändert von Murmeline am 27.06.2020 21:30, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Quelle hinzugefügt
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
[/spoil]

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21765
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 11381 Mal
Danksagung erhalten: 7079 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von padma »

hallo Jaden, :)

könntest du bitte noch den link zu der Auflistung angeben(Urheberrecht)? Ich kopiere ihn dir dann in den Beitrag.

Ich denke schon, dass diese Kontrolluntersuchungen alle sinnvoll ud wichtig sind. Einige sollten bei allen PP gemacht werden und Lithium ist in bezug auf NW besonders heikel.

Viele Ärzte sind damit leider sehr nachlässig, es könnte Überzeugungsarbeit erforderlich sein, dass du die Untersuchungen auch bekommst. Versuch wirklich darauf zu bestehen. Lithium ist nicht ohne!

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Jadenfit
Beiträge: 131
Registriert: 17.05.2020 12:27
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo padma,

die Info stamm hierher: https://www.gelbe-liste.de/produkte/Hyp ... nformation


Kein problem. Ich werde vieles davon in Erwägung ziehen, zum Glück habe ich Kontakte, die mir Termine bei vielen Fachärzten (z. B. Kardiologe) besorgen. Habe Überweisung vom Psychiater für Kardiologie erhalten.

Leider ist es in Deutschland so, dass vieles in der Gesundheit noch über Vitamin B läuft... Traurig..

Aber naja, wir sind zum Glück hier an einem Punkt, wo wir uns sehr gut gegenseitig unterstützen können.

LG
Jaden
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
[/spoil]

Jadenfit
Beiträge: 131
Registriert: 17.05.2020 12:27
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Guten Morgen zusammen,

der Austausch letzten Donnerstag in einem Zoom Meeting, der sich mit dem Thema "Wegkommen von psychiatrischen Drogen" beschäftigt hat, ermutigt mich. Auch ich möchte solche Talks durchführen, und meine Inputs zu diesem Thema geben (Obwohl ich mir eher wünschen würde, dass dies Mitglieder à la Jamie, padma oder Straycat machen würden (keine Nötigung (: :whistle: )).

Aber ich habe Verständnis, dass manche nicht alles teilen möchten. Ich werde auch mir eine PowerPoint zurechtlegen, an der ich mich orientiere, die es ermöglicht, die Psychopharmaka Falle zu verstehen und aus objektiver Sicht zu relativieren. Wieso ist es nicht nötig, PP zu nehmen, um eine "psychiatrische Diagnose" zu umgehen und zu widerlegen etc.

In meiner Lifegroup erkenne ich langsam, warum dieser Weg nötig war. Dass dahinter eine größere Absicht steckt und je mehr ich dahinter komme, umso besser geht es mir damit! :) Ich bin so gespannt, was ich noch hier und auch privat erreichen werde, wobei natürlich an erster Stelle mein Vertrauen in Gott steht, der mich hier führt.

SO, heute fängt eine neue Volontärin auf der Arbeit an, sie ist genau mein Ansonsten läuft aber auch alles nach wie vor sehr rund, Kollegen sind nett und ich werde mein Praktikum bis Ende Juli verlängern.

2 Urlaube stehen zudem an, u. A. besuche ich nun meine Freundin in der Klinik! :)

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

LG,
Euer Jaden (;
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
[/spoil]

Antworten