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Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

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Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Jadenfit
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Guten Morgen,

ich weiß, dass das eigentlich vermutlich nicht unbedingt das Beste ist, aber ich möchte einfach eure Meinung hören..

Wie ihr ja wisst, befindet sich meine Freundin in einer Klinik. Sie berichtet immer wieder davon, dass sie es kaum aushalten kann, längere zeit sich nicht zu bewegen ("Bewegungsdrang"). Das hatte sie, seitdem ich sie kennengelernt habe. Allerdings wurden bei ihre mehrere AD (SSRI ) durchprobiert, derrzeit ist sie auf Duloxetin.

In der Liste habe ich gefunden:

"Duloxetin
Handelsnamen
Riclaim, Cymbalta, Yentreve, Duloxalta

Wirkstoffkategorie
Antidepressiva

Unterkategorie
SSNRI

Halbwertszeit
12 Stunden

Darreichungsformen
Kapseln zu 30 und 60 mg

Übliche Dosierung
60 mg, kann bis auf 120 mg gesteigert werden

Enzymatischer Abbau
CYP2D6 , CYP1A2

Bioverfügbarkeit
32 - 80 % Raucher haben eine um nahezu 50% reduzierte Plasmakonzentration, muss bei Rauchstopp bedacht werden

Wichtige Wechselwirkungen
MAO-Hemmer, serotonerge Substanzen auch die Vorstufe L- Tryptophan, Ciprofloxacin, Alkohol, Erhöhung der Blutungsneigung bei Blutverdünnern, Tabakrauch s.o.

Häufige Nebenwirkungen
Schlafprobleme, Übelkeit, merkbar trockener Mund, Verstopfung, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, verminderter Appetit, Durst, Ängstlichkeit, Libidoverminderung, Anorgasmie, Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Zittern, unscharfes Sehen, Nervosität, Durchfall, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Schwitzen, Lethargie, Juckreiz, Schwäche, Erektion Dysfunktion, verzögerte Ejakulation" (aus unserem Forum).

Hier lese ich nicht direkt etwas von einem Bewegungsdrang - ist dieser dennoch typisch für SSRI (Stichwort "Akathisie)" ?

Ich hoffe, ihr könnt mir trotzdem dabei helfen, das zu verstehen. Ich weiß nämlich nicht, was ich dazu sagen kann.

LG,

Jaden
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Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
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FineFinchen
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Jadenfit,

auf dieser Website wird Akathisie (Bewegungsunruhe) als Nebenwirkung von Duloxetin gelistet:

https://www.angst-verstehen.de/snri-ant ... wirkungen/

Viele Grüße
Finchen
[spoil]PPs: Lyrica, Trimipramin, Mirtazapin / Benzodiazepin: Alprazolam. Seit 2016 medikamentenfrei und alltagskompatibel :-) [/spoil]

Jadenfit
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo zusammen,

ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit dem Reduktionsverlauf, in 1 1/2 Wochen stände schon der nächste Schritt an.

Dafür gibt es privat wieder ein paar Baustellen. Wichtigste wäre zunächst meine Großmutter. Ich wohne im Haus meiner Großmutter, allerdings ist sie sehr krank (COPD im Endstadium) und möchte nun schlussendlich das Haus verkaufen, was sie bisher hinten angestellt hatte. Doch nach dem Tod ihrer Mutter im Februar möchte sie sich nun von der Arbeit trennen.

Dafür bietet ihr mein Onkel an, zu sich nach Bayern zu ziehen, also weit weg. Es sind also einige Schritte, die hier zu erledigen wären, zumal ich stark dagegen bin, die Immobilie an externe Hände abzugeben. Wir alle wissen, was heutzutage Eigentum wert ist. Meine Oma denkt jedoch eher kurzfristig.

Ich bin aufgeschmissen. Alleine schaffe ich das nicht, daher werde ich nochmals mit meiner in Berlin lebenden Schwester sprechen, ob wir uns nicht doch zusammen tun, um einen Hausverkauf abzuwenden. Währenddessen rattert das Telefon wegen Taxierung..... :/ :roll:

Nicht, dass es mir Kraft rauben würde, aber die Aufgabe ist groß. Ich sehe halt mehr in einem seit >Beginn an Familienhänden befindlichen Haus...

Gleichzeitig.. muss ich etwas aufpassen, dass ich mir nicht "zu v iele Baustellen" auferlege. Habe für nächste Woche erstmal sämtliche Verabredungen abgesagt, um mich etwas mehr auf mich zu konzentrieren..

Bin froh, dass ihr hier immer mit Rat und Tat zur Seite steht, in Zeiten, wo es einem nicht so gut geht. :group:

Danke für jeden Rat!

LG,

Jaden
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Annanas
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Annanas »

Hallo Jaden :) ,
du gehst schon sehr bewußt mit deiner Situation um.
Jadenfit hat geschrieben:
04.07.2020 15:33
ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit dem Reduktionsverlauf, in 1 1/2 Wochen stände schon der nächste Schritt an.
Wenn du merkst, du hast momentan zu viel Stress, würde ich eher den weiteren Reduktionsschritt etwas nach hinten verschieben.
Es ist mit Sicherheit sehr schwer, ein Haus zu verkaufen, an dem viele schöne Erinnerungen hängen.
Ich wünsche dir, daß ihr zu einer Lösung kommt, die es möglich macht, die Immobilie zu behalten.

Alles Gute, liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Jadenfit
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo Annanas,

vielen Dank für deine lieben Worte. Du hast recht, es geht derzeit zu viel vorsich, als dass ich jetzt vorschnell den nächsten Schritt machen sollte.

Aktuell ist nämlich viel passiert.

Mein Onkel will meine Oma am liebsten nach Nürnberg holen. Sie soll das Haus verkaufen und innerhalb weniger Monate alles hinter sich lassen.
Da ich auch in dem Haus wohne, wäre dies auch für mich ein Einschnitt..

Ich bin etwas hin und hergerissen, da ich mich hier als sehr enger Verwandter meiner Oma sehe, gleichzeitig aber nicht die ganze Verantwortung übernehmen kann... Ihr werdet das Dilemma sicherlich kennen :/

Zum Glück waru nsere Mieterin heute mal bei Meiner Oma und hat ihr ein paar gute Ratschläge an die Hand gegeben!

LG,

Jaden
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo zusammen,

ich hatte heute ein zwiegespaltenes Gespräch mit meinem Ansprechpartner im Berufsförderungswerk.

Nach den ersten 5 Wochen Praktikum geht es nun darum, ob wir verlängern möchten oder lieber in einem anderen Betrieb uns weiter erproben.
Dazu sollten wir einige Fragen zu unserem Praktikum beantworten. Dies schriftlich, da es als Grundlage für das Übernahmegespräch dient.

Ich habe offenkundig erklärt, dass es mir sehr gut geht und dass ich im Praktikum nur gute Erfahrungen mit Kollegen, den Inhalten und den Arbeitsbedingungen gemacht habe. Gleichzeitig jedoch, habe ich angegeben, dass ich gelernt habe, nicht von einer psychischen Erkrankung betroffen zu sein, sondern aufgrund der zahlreichen Fehldiagnosen sowie dem Missbrauch von Psychopharmaka Zeit gebraucht hätte, um wieder zu arbeiten.

Dies war Anlass meines Ansprechpartners, in der Eins-zu-Eins Besprechung darauf einzugehen. Er ist nicht unbedingt der Typ, der gleich draufhaut, wenn man angibt, dass man "nicht (mehr) psychisch" krank ist, aber er war doch etwas neugierig. Er bot mir an, einmal mit der im Hause ansässigen Psychologin darüber zu sprechen, was ich per sé nicht ausgeschlagen habe, da sie tatsächlich auch etwas weitsichtiger als die meisten erscheint.

ich bin nun etwas verwirrt, aber denke, dass dies die Zusammenarbeit nicht beeinflusst. Ich habe ja klargestellt, dass ich dennoch gewisse Arbeitsbedingungen benötige, damit ich langfristig gut arbeiten kann! :sports:

Ich wünsche euch einen schönen Dienstag,

Jaden! :)
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  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
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  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo Freunde,

eine Frage vorweg: Schreibe ich euch zuviel?

Ich hab so das Gefühl, dass ich regelmäßig hier poste, die Antworten aber eher rar ausfallen. SOll kein Vorwurf sein, ich nehme an, dass hier viele sind, die echt schwierigkeiten mit dem Entzug und ihrer persönlichen SItuation haben.. :(

Jedenfalls freue ich mich über jeden, der hier rein schaut, und mit diskutieren will. :hug:

Nun aber zu meinem ANliegen:

Hat hier jemand Erfahrung mit der Verwendung von Olanzapin bei Essstörungen (Anorexie)?
Ärzte verkaufen einem das ja als "Off-Label" Medikament, jedoch halte ich das für eine große Lüge (genau wie die Psychopharmaka Lüge ansich).

Falls es einen Thread dazu gibt, freue ich mich, darüber zu lesen! :)

LG,

Jaden
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Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
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lollarossa
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von lollarossa »

Hallo Jaden :)

Ich kann nur von mir sprechen, aber ich denke, dass es anderen auch so geht.

Ich höre, lese immer gerne von dir und finde deine Beiträge sehr interessant!! :)

Ich nehme mir auch immer vor, mehr bei dir zu schreiben, aber schaffe es momentan oft nicht, weil ich im Sumpf stecke.

Wenn es aufwärts geht, dann werde ich das gerne wieder machen. ..

Ob es zu Olanzapin speziell zu Essstörungen einen Thread gibt, das weiß ich leider nicht, könnte mir aber vorstellen, dass es Off Label so eingesetzt wird..
Es bewirkt ja oft eine rasante Gewichtszunahme.

Liebe Grüße LOLLA
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Straycat
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Straycat »

Hallo Jaden,

also mir schreibst du nicht zuviel ;-)

Viele User hier benutzen ihren Thread wie eine Art Tagebuch, wo sie immer fortlaufend berichten. Das ist auch sehr wertvoll, weil man da auch langfristig Verläufe mitlesen kann (oder später nachlesen kann).
Aber es ist immer unterschiedlich, wie viele Antworten man bekommt. Manche sind nur in ihren "eigenen" Threads aktiv, andere lesen auch bei anderen quer. Und häufig kann man auch auf Fragen nicht viel sinnvolles beitragen, dann liest man den Post zwar, aber antwortet nicht.
Zu Olanzapin kann ich zB nichts wissenswertes beitragen. Ich glaube mich zu erinnern, dass lunetta :) es mal probiert hat, um zuzunehmen, aber ohne Erfolg. Aber kann auch sein, dass ich da falsch liege.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
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Jadenfit
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo zusammen,

es gibt einige Neuigkeiten.

Mein aktueller Arbeitgeber hat mir gestern mitgeteilt, dass er mich leider nicht übernehmen kann - ich hatte eigentlich schon damit gerechnet, da 2 Leute aus der Elternzeit zurückkehren und man generell gerne Praktikanten / Volontäre im Betrieb kurzzeitig beschäftigt, ohne sie dann fest einzustellen.

Somit bedeutet das, dass ich erneut für Praktika vorsprechen werde. :/
Das ist jetzt finanziell nicht schlimm, denn ich erhalte Übergangsgeld. Aber auf ein neues Umfeld und neue Kollegen werde ich mich somit erneut einstellen müssen.

Zum anderen beginne ich ab sofort aktiv die Wohnungssuche, da ich bis Ende des Jahres dann ausziehen werde.

Das bedeutet 2 Baustellen. Morgen habe ich mal wieder nach 2 Monaten einen Termin bei meiner Therapeutin und werde mal darüber sprechen, wie ich weiter vorgehe. Ich werde auch über Medikation kurz sprechen, bleibe nun aber vorsichtshalber bei der aktuellen Dosis.

In einer Selbsthilfegruppe gestern bin ich auch etwas an meine Grenzen gestoßen. Hier ist man noch teils pro Psychopharmaka und nimmt bis zu 4 Medikamente gleichzeitig in Kauf. Immer auf der Suche nach "dem Wundermittel". :roll:

Ich muss versuchen, mich weiter abzugrenzen, nachdem auch meine Freundin mit der Idee spielt, das Duloxetin ggf. noch zu steigern... :(

Es fällt mir etwas schwer, aber ich möchte durchhalten! Und ich weiß, dass man Umfeld und mein Glaube mich stärken wird.

Meine Großmutter wird dann dieses Jahr nahc Nürnberg ziehen und das Haus verkaufen. Auch hierfür holen wir uns nun einen Makler ins Haus, der uns die Immobilie dann vermittelt.. Alles viele, viele Dinge...

Wenn ihr einen Tipp habt, wie ich mich besser von dem großen Thema "Medikamente", das uns alle betrifft, abgrenzen kann... gerne Tipps! :)

Zusammen sind wir stark!

LG,
Jaden ;-)
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Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
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Nahrung

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lollarossa
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von lollarossa »

Hallo Jaden :)

Das tut mir leid mit dem Arbeitgeber, aber du hast scheinbar damit gerechnet.
Bestimmt klappt das bald und gut, dass du finanziell abgesichert bist, das ist viel wert.

Es freut mich, dass du deine Freundin wiedersehen kannst. :)

Ich wünsche dir viel Kraft für deine zwei Baustellen und immer die Zuversicht, dass sich das gut wuppen lässt.
Deine Beiträge lesen sich jedenfalls oft so, als hättest du einen positiven Blick in die Zukunft.

Zum Thema Abgrenzung von dem Medi Thema fällt mir eigentlich nur Meditation ein, um einfach Mal zur Ruhe zu kommen und allen Gedanken zu erlauben einfach da zu sein, sodass sie im Alltag vielleicht weniger werden.

Habe einen schönen Abend, LOLLA
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Jadenfit
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo zusammen,

Aufruf!

Ich habe dieses Forum nun seit 2 Monaten lieben gelernt, da es mir bisher geholfen hat, wie nie zuvor ein Arzt es getan hat. Endlich kann ich versuchen, schritt für Schritt meine Medikamente zu reduzieren,

Ich empfinde hierbei eine Dankbarkeit auch seitens sämtlicher Nutzerinnen und Nutzer, die gerne anderen weiterhelfen würden.v :group:

Tatsächlich möchte ich dies auf eine neue Ebene bringen und plane eine Art "Selbsthilfeguide", bei dem ich in Form einer Powerpoint, passender Grafiken und Erklärungen eine Schritt-für-Schritt Anleitung erstelle, die ich dann dem Forum zur Verfügung stelle.

Da ich aber weder Grafiker bin, noch ein "Einzelkämpfer", benötige ich Unterstützung

Wer von euch hätte Lust, mir hiebei behilflich zu sein? Ich stelle mir einen Austausch via Zoom / MS Teams etc. vor.

Bitte gerne per PN melden!

Denn ich möchte diese Bewegung vorantreiben und das auch unter der Wahrung von Anonymität. (Ich behalte alle durch den Austausch in Erfahrung gebrachten persönlichen Details für mich!)

Da ich ab nächstem Freitag jedoch im urlaub bin, plane ich dieses VOrhaben ab Anfang August.

Liebe Grüße,

jaden :)
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>Hinweise:
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-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


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simonb
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von simonb »

Hallo Jadenfit :)

Hast du denn schonmal hier im Forum etwas recherchiert?

Es gibt auch schon sehr viele Erfahrungswerte,
wissenschaftliches Material , und Handlungsempfehlungen.

Dies ist ja auch ein Selbsthilfeforum wo sich jeder selbst in die Materie einliest, und sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen.

Ich finde es toll , das du so engagiert bist und das Forum "lieben" gelernt hast.

Mir ist aber noch nicht ganz klar , was konkret deine Idee/Vorhaben ist.

Eine Schritt für Schritt Anleitung stelle ich mir schwierig vor, da die Absetzverläufe sehr individuell sind.

Falls das Ergebniss aus so einem Prozess , Teil des offiziellen Forums werden sollte, wäre es aber mE sinnvoll auch das Team des Adfd anzufragen.

Inwieweit sowas sinnvoll, möglich und realistisch ist.

Gruß Simon
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Murmeline
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Murmeline »

Hallo Jaden,

bei Selbsthilfe Guide ist mir dieses PDF eingefallen, dass wie viele anderen Grundlagen im forumsbereich „Hilfen zum Absetzen“ steht.

Schau doch mal rein: viewtopic.php?f=18&t=16084

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Jadenfit
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

simonb hat geschrieben:
17.07.2020 19:29
Hallo Jadenfit :)

Hast du denn schonmal hier im Forum etwas recherchiert?

Es gibt auch schon sehr viele Erfahrungswerte,
wissenschaftliches Material , und Handlungsempfehlungen.

Dies ist ja auch ein Selbsthilfeforum wo sich jeder selbst in die Materie einliest, und sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen.

Ich finde es toll , das du so engagiert bist und das Forum "lieben" gelernt hast.

Mir ist aber noch nicht ganz klar , was konkret deine Idee/Vorhaben ist.

Eine Schritt für Schritt Anleitung stelle ich mir schwierig vor, da die Absetzverläufe sehr individuell sind.

Falls das Ergebniss aus so einem Prozess , Teil des offiziellen Forums werden sollte, wäre es aber mE sinnvoll auch das Team des Adfd anzufragen.

Inwieweit sowas sinnvoll, möglich und realistisch ist.

Gruß Simon
Hallo Simon,

Definitiv!
Es soll ja auf jedne F>all eine Kooperation werden, sofern das von anderen (Team)Mitgliedern gewünscht ist.

Letztendlich möchte ich diese Präsentation auch live und in Farbe vor entsprechendem Publikum halten, unter der Herausforderung, meine eigene Geschichte und die der Psychopharmka im Allgemeinen unterzubringen.

Ich möchte informieren und auf Gefahren hinweisen, die eine PP Einnahme mit sich bringt.

LG,

Jaden
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>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
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    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Murmeline hat geschrieben:
17.07.2020 19:37
Hallo Jaden,

bei Selbsthilfe Guide ist mir dieses PDF eingefallen, dass wie viele anderen Grundlagen im forumsbereich „Hilfen zum Absetzen“ steht.

Schau doch mal rein: viewtopic.php?f=18&t=16084

Grüße, Murmeline
Hallo Murmeline,

vielen Dank, dieses PDF kannte ic hnoch nciht und ich finde es sehr hilfreich.

Ich möchte in meinen Vorträgen meine persönliche Geschichte rüberbringen, und dazu anregen, über den Konsum von PP und die Psychiatrie als solche nachzudenken. Ein kritischer Austausch wäre Zielsetzung. Jedoch brauche ich Zeit, mehr und mehr INfos auch von pharmazeutischer Seite und vlt. moralischen Beistand. :group:

LG, Jaden Gute nacht :bettzeit:
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  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo ihr Lieben! :)

Ich hatte ein schönes Wochenende mit viel Programm, über Feiern mit Freunden im Park bis zum Städtetrip nach Aachen... Es war viel Schönes dabei und ich bin dankbar für die symptomfreie Zeit.

Ich werde meinen nächsten Reduktionsschritt erst in 1 1/2 Wochen ansetzen, da ich ab Freitag dann 1 Woche bei meiner Freundin bin... <3

Sie freut sich riesigi und tatsächlich werden wir vor Ort eine Paartherapie wahrnehmen - Privatklinik sei dank.. :roll:

Allerdings ist man dort natürlich nciht so sehr "Antipsychiatrisch" untwerwegs wie manch ein anderer hier.. bin sehr gespannt.

Andererseits freue ich mich einfach auf eine schöne Zeit.

VOn meinem AG habe ich ein Super Zeugnis für das Praktikum erhalten, der nächste Kandidat für ein nächstes Praktikum (dann aber mit Übernahme!) steht auch schon fest, bewerben werde ich mich ggf. noch diese Woche.

Meine Bemühungen für weitere Schritte in Richtung Verbreitung werden auch mehr und mehr, zuletzt habe ich eine Bekannte aus dem Freundeskreis noch vom Venlafaxin "Befreit": :roll:

Ich melde mich noch, sobald es neues gibt. Wenn es einen Grafiker unter euch geben sollte, der gerne helfen würde für eine kleine Demonstration im Zusammenhang "Psychopharmaka vs. Drogen" - bitte melden. 8-)

LG,
Jaden
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- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
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  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
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simonb
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von simonb »

Hallo,

Aachen meine alte Heimatstadt.
Das hört sich doch sonst alles sehr gut an bei dir :)

Gruß Simon
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Jadenfit
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo ihr Lieben,

ich verabschiede mich an dieser Stelle für eine Woche in den Urlaub! :) :party2:

Ich werde mit Sicherheit mal ab und an reinschauen, aber eigentlich möchte ich die Zeit mit meiner Freundin echt genießen, abschalten und runterkommen vom Alltag (der aber nicht schlecht ist ;) ).

Ich wünsche euch also eine schöne Zeit, und wir schreiben uns dann bald im August wieder. 8-)

In dieser Zeit werde ich denke ich auch nichts an der aktuellen Medikation verändern. :schnecke:

Gottes Segen euch ! :)

LG,

Jaden
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

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Jadenfit
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo,

ich hatte ja eigentlich vor, mich im Urlaub nicht zu melden, allerdings gibt es eine dringliche Anfrage:

EIn guter Freund von mir sitzt in der Psychiatrie. Er hat keine psychiatrischen Diagnosen, außer einer Depression durch den Hausarzt, nimmt bisher keine Medikamente. Er ist dorthin gegangen, weil er in seiner WOhnung, wo er schon länger raus will, mit seinem Vermieter Probleme hat. DIeser scheint ihn sogar teils sexuell zu belästigen, somit fürchtet er sich, dorthin zurückzukehren.

EIne befreundete ehemalige Betreuerin eines sozialpsychiatrischen ambulanten Zentrums hier hatte ihm die Empfehlung gegeben, sich in der Psychiatrie zu melden, um eine Diagnose zu erlangen. Damit könnte er von dieser Einrichtung gestützt werden, um somit eine Wohnung zu erhalten.

Jetzt das DIlemma: Die Psychiatrie hat bereits begonnen, ihm Promethazin zu geben, es solle ihn beruhigen und seine "Gedanken lockern". Er hat es einmalig genommen, danach gemerkt, dass er heftige Schmerzen hat und nun ab dann nur vorgetäuscht, es einzunehmen.

Er fragte mich, ob er den Plan dieser Betreuerin (die ich übrigens selbvst kenne und die mich als "Krank" bezeichnet :roll: ) durchziehen sollte oder PLan B annehmen sollte, der vorsieht, dass er in die Wohnung einer Freundin vorübergehend kann. Hier fürchtet er jedoch, dass sich dann die Türen von Plan A (Also Unterstützung durch die Betreuerin und die Einrcihtung) sich schließen. ZUdem ist er sehr unzufrieden mit der Behandlung, da ständig Änderungen eintreten, auch Ärzte sich ändern (Kennt man ja aus diesen Kliniken .. :roll: )

Ich habe ihm gesagt, dass ich nachdenken muss, aber dass er sich auf keienn Fall auf weitere Medikamente einlassen soll...

Was würdet ihr in meiner Situation tun??? Bin etwas ratlos.. :/

LG,
Jaden
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
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"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
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    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
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    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

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