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Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

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padma
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von padma »

hallo Jaden, :)

eine psychiatrische Diagnose kann doch jeder ambulante Psychiater stellen, dafür muss dein Freund nicht in der Klinik bleiben. Dieser sozialpsychiatrische Dienst arbeitet doch bestimmt mit Ärzten zusammen, die eine Diagnose stellen können.

Ich finde es ja zum k :vomit: , dass man sich mit einer Diagnose psychiatrisieren lassen muss, um soziale Unterstützung zu erhalten. Aber so ist unser Hilfssystem leider. :frust:

Also ich würde, den Sozialpsychiatrischen Dienst um eine Vermittlung zu einem niedergelassenen Psychiater bitten, zwecks Diagnose und dann Plan B.

Promethazin ist übrigens alles andere als harmlos, wie es gerne angeprießen wird.

liebe Grüsse,
padma
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Jadenfit
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo Ihr Lieben !!! :)

Ich melde mich nun auch ganz offiziell aus meinem Urlaub zurück. Um 12:44 steige ich in den Zug Richtung Köln und eine sooooo schöne und ereignisereiche Zeit hier am Chiemsee geht zu Ende.

Ich habe in dieser Zeit so viel Schönes zusammen mit meiner Freundin und anderen Mitpatienten erlebt und habe nur Kraft aus dem Aufenthalt geschöpft. Diese Kraft hat es mir ermöglicht, am Mittwoch den nächsten Schritt auf 18,2 mg Amisulprid zu reduzieren!: :party2: :) Ich bin so dankbar dafür. Im Moment schlafe ich etwas kürzer als sonst, wache meist gegen 7 spätestens auf, also so 6 - 7 Stunden, finde das aber noch okay. Falls es schlechter wird, melde ich mich!

Ansonsten.. habe ich neuen Mut und viel viele EIndrücke, die es zu verarbeiten gilt. Ich bin dankbar für:

- eine erholsame Zeit am Chiemsee mit Freundin
- eine sooooo nette und freundliche Gastgeberin
- gutes leckeres Essen und therapieerfolge bei meiner Freundin in diesem Zusammenhang
- Hilfe durch Gott für einen guten Freund, der in der Psychiatrie gefangen war und durch Gebet befreit wurde !!!
- Hilfe für die Familie (Großmutter)
- neue Wohnung ab 01. November !!!

Und soo viel mehr... :)

Ich trete diese Woche meine Suche nach dem nächsten Praktikum mit Übernahme in ein Arbeitsverhältnis an und bin voller Tatendrang.

Außerdem habe ich mir auch ein paar Gedanken gemacht. Da bin ich auf eure Expertise gespannt:

Ich nehme das Amisulprid immer abends ein, Lithium morgens und abends und Quetiapin kurz vom Schlafengehen.

Das Amisulprid hat eine HWZ von 12 Stunden. Wenn ich alles richtig verstehe, sollte es einem dann irgendwann gegen Nachmittag die Wirkung am geringsten sein. Wäre es eine Möglichkeit, wenn man bei noch kleineren Dosen à la 2 - 4 mg steht, diese aufzuteilen und morgens und abends eine Dosis zu nehmen? Spricht da etwas gegen, weil es zu kompliziert wäre?

Bin gespannt auf euch!! :group:

LG

ein erholter Jaden
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

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Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Straycat »

Hallo Jaden,

das hört sich sehr nach einem schönen Urlaub an :) Ich freue mich für dich!

Was die Aufteilung des Amisulprid betrifft (ich bin aber nicht besonders erfahren mit NL, also vielleicht antwortet da auch noch jemand anderes):
Im Prinzip kannst du die Dosis aufteilen, denke ich.
Du kannst es ja mal mit einer kleinen Dosis probieren, also von den 18,2 mg Ami, die du derzeit einnimmst, z.B. 2,2mg morgens und die restlichen 16mg abends wie gewohnt einnehmen. Und wenn das gut funktioniert, kannst du immer mehr der Dosis auf den Morgen verlegen, bis du genau morgens und abends gleich viel nimmst (dann ist die Dosis wohl über die gesamten 24 Std am gleichmäßigsten verteilt).

Aber ich würde diese Umstellung nur mit einigem Abstand zu einer Reduktion machen. Wenn du dadurch Symptome entwickelst, lässt sich sonst nicht mehr sagen, ob die von der Reduktion oder vom Aufteilen der Dosis herrühren. Einfach immer nur eine Veränderung auf einmal :)

Alles Liebe,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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padma
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von padma »

hallo Jaden, :)

es freut mich zu hören, dass du einen schönen Urlaub hattest, Kraft tanken konntest und so viel Dankbarkeit verspürst. :D
Wäre es eine Möglichkeit, wenn man bei noch kleineren Dosen à la 2 - 4 mg steht, diese aufzuteilen und morgens und abends eine Dosis zu nehmen? Spricht da etwas gegen, weil es zu kompliziert wäre?
Was versprichst du dir davon? Prinzipiell gilt:" Never change a running system". Ich würde darüber nur nachdenken, wenn Probleme auftreten.

liebe Grüsse,
padma

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Jadenfit
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

padma hat geschrieben:
03.08.2020 13:15
hallo Jaden, :)

es freut mich zu hören, dass du einen schönen Urlaub hattest, Kraft tanken konntest und so viel Dankbarkeit verspürst. :D
Wäre es eine Möglichkeit, wenn man bei noch kleineren Dosen à la 2 - 4 mg steht, diese aufzuteilen und morgens und abends eine Dosis zu nehmen? Spricht da etwas gegen, weil es zu kompliziert wäre?
Was versprichst du dir davon? Prinzipiell gilt:" Never change a running system". Ich würde darüber nur nachdenken, wenn Probleme auftreten.

liebe Grüsse,
padma

überschnitten mit Cat :)
Hallo padma,

ja der Urlaub tat echt gut. Nun sitze ich im Zug, mit vielen Ideen für die kommenden Tage zuhause.


Ich habe diese Idee deshalb isn Spiel gebracht, da ich für mich schlussfolgere, dass Entzugserscheinungen mit dem Ausbleiben der Wirkung über den Tag auftreten. Wenn ich nun zu 2 Zeitpunkten einen Wirkstoff dem ZNS zuführe, treten mögicherweise die Entzugserscheinungen schwächer auf. Oder liege ich damit falsch? Schließlich würden ja dann 2x am Tag die HWZ von Amisulprid eintreten.. andererseits könnte es dies komplizierter machen als gedacht. :/

Ich denke aber, dass es auch mit 1 maliger Einnahme möglich ist, von Amisulprid oder Lithium loszukommen!

LG
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von padma »

hallo Jaden, :)

es könnte so sein, aber ich würde erstmal schauen, ob das auch tatsächlich eintrifft. Du nimmst Amisulprid jetzt ja auch nur morgens und merkst keine Zwischenentzügigkeit, oder?

liebe Grüsse,
padma
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Hallo padma,

nein also ich merke nichts, aber um eine Sache mache ich mir manchmal etwas Sorgen. Der Schlaf halt. Und zwar hab ich manchmal das gefühl, dass grade kurze zeit nach dem Reduktionsschritt ich manches Mal etwas länger brauche, um wieder einzuschlafen und dass ich etwas kürzer schlafe, also meistes früher wach werde..

Aber das dürfte ja eben nicht sein, denn ich nehme Amisulprid zw. 20 - 22 Uhr ein.. :/ Da müsste ja dann wenn ich ins Bett gehe volle Wirkung da sein ist ja kein retard.

LG,

Jaden
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von padma »

hallo Jaden, :)

Schlafprobleme, auch spätes Einschlafen sind ein häufiges Absetzsymptom, bei allen PP. Wenn es immer nur eine begrenzte Zeit nach der Reduktion auftritt, brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Zumindest solange, du noch einigermassen Schlaf bekommst. Das ist bei dir natürlich wichtig.

liebe Grüsse,
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Jadenfit »

Guten Morgen,

ich mache mich jetzt auf den Weg zur Psychiatrie, denn das Backoffice stellt mir meine Patientenakte zur Einsicht zur Verfügung. Ich hatte vor 2 Wochen darum gebeten, um nachzuvollziehen, welche Diagnosen alle in der Zeit, in der ich dort war, vergeben wurden.

Dies ist alles Dokumentation für meine Manuskripte, die ich eines Tages, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, veröffentlichen möchte. Dies alles soll dazu dienen, meinen Beitrag zum Ausstieg aus dem System Psychiatrie zu erleichtern und ANgehörigen aber auch Betroffenen klar zu machen, welcher Missstand in Deutschland auf diesem Gebiet besteht.

Dies alles mache ich aus einem bestimmten Grund, den ich gerne auch mal hier bespreche.

FÜr den Moment hatte ich in dieser Woche schon viel erlebt. Ich habe Bewerbungsgespräche begonnen und mich mit anderen über mögliche Jobs ausgetauscht, denn ich befinde mich nach wie vor in der beruflichen Reha.

Heute noch etwas schläfrig, war erst gegen 1:00 Uhr im Bett, aber es geht mir gut.

Müsst ihr auch alle paar Monate neue 1x Spritzen Kaufen, weil die alten irgendwann so durch sind, dass die Skalierung sich "auflöst"?

LG,

Jaden ;)
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Oliver »

Hallo Jaden,
Jadenfit hat geschrieben:
06.08.2020 08:56
Dies ist alles Dokumentation für meine Manuskripte, die ich eines Tages, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, veröffentlichen möchte. Dies alles soll dazu dienen, meinen Beitrag zum Ausstieg aus dem System Psychiatrie zu erleichtern und ANgehörigen aber auch Betroffenen klar zu machen, welcher Missstand in Deutschland auf diesem Gebiet besteht.
Das ist wichtige Arbeit. Finde ich toll, dass Du das machst :hug:

lg
Oliver

padma
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von padma »

hallo Jaden, :)
Müsst ihr auch alle paar Monate neue 1x Spritzen Kaufen, weil die alten irgendwann so durch sind, dass die Skalierung sich "auflöst"?
Auch wenn du die Spritzen reinigst, sollten sie schon alleine aus hygienischen Gründen, öfters ausgetauscht werden. Die Vorstellungen darüber, wie oft eine Sptitze gewechselt werden sollte, gehen auseinander, aber ich denke, wenn die Skalierung sich auflöst, ist es definitiv an der Zeit. So teuer sind sie ja nicht.

Dein Projekt mit der Dokumentation finde ich auch gut.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Lithium30Jahre+
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Re: Jadenfit: Quetiapin, Amisulprid, Lithium

Beitrag von Lithium30Jahre+ »

Hallo Jaden, :roll:

vielen Dank für dein Bemühungen mit einer guten Dokumentation diese - teils unfähige - Psychiatrie zu verbessern!

Besonders bei chronischen Krankheiten hat die Schulmedizin/Schulpsychiatrie nicht mehr allzuviel Ansehen und ist weit davon entfernt Patienten gesund zu machen.

Immer wieder machen Diagnosen Ärzte blind und ein hinterfragen mit warum/wie findet gar nicht statt. Meist werden nur die Symptome der Hardware mit Psychopharmaka behandelt und dadurch eine Heilung sogar verhindert. Was diese Ärzte "iatrogen" alles an Schäden anrichten ist unverantwortlich und deshalb ist dein Engagement sehr wertvoll!

Zu einer Verbesserung von Krankheitssymptomen führt die Selbsteinsicht wie z. B. der Erfahrungsbericht Bipolare Störung von einer Catherine/30 Jahre: "Ich kämpfe jeden Tag gegen meine schlechte Seite, gegen meine negativen Instinkte und Gedanken an."

Danke nochmals und liebe Grüße :)
Lithi
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßigem Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 von 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung auf 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40 - 80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück. War leider auf mich allein gestellt denn ich hatte bzw. habe immer noch keinen Psychiater meines Vertrauens. (Siehe auch überfällige ärztliche Hilfen aus dem Magazin Neuro Transmitter vom Berufsverband DEUTSCHER NERVENÄRZTE: https://www.bvdn.de/home-bvdn/neurotran ... er-12-2020 )

2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 von 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 mg (17%ige Reduktion und geschätzter Lithiumspiegel 0,41 mmol/l) abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)

3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 auf 640 mg (5%ige Reduktion und geschätzter Lithiumspiegel geringfügig unter 0,5 mmol/l) mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung

4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 mittlerweile bei 1 Tablette Quillonorm retard / 450 mg (33%ige Reduktion und einem Lithiumspiegel von ca. 0,3 mmol/l) Habe nun also seit 01/2020 mein sehr hohes Zwischenziel von 1 Tablette erreicht! :party2: "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen! Hab nun meinen niedrigsten "Medikamentenstand" seit 1985! :shock: :pillowtalk:

Medikation: Lithium/Quillonorm Retard 1 Tablette bzw. 450 mg/nachts

Fazit: [highlight=yellow]Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment das nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen sollte! Wenn der Schlaf 2-3 Nächte schlecht war bedarf es oft schon der Einleitung des Notfallplans - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung![/highlight]

Eine Reduktion mittels Feinwaage würde ich aufgrund meinen gemachten Erfahrungen (Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) nicht empfehlen. Bei einer zukünftigen weiteren Reduktion werde ich nach einem Absetzplan unter Auslassen von Dosen vorgehen.

Bedarfsmedikation: Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg

Nahrungsergänzung: D3, Neuromultivit, Selen, Zink, Omega 3, Rosenwurz (fast täglich), situationsbedingt Magnesium/Folsäure, Alpha-Liponsäure (ALA), Brahmi und Kefir für mein Darmmikrobiom
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda

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