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Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Walddogge
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Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo,
mein Name ist Jutta und ich bin 45 Jahre alt.
Seit längerem kämpfe ich mit Depressionen, Allgemeinen Angstzuständen und Alkoholproblemen ,
2012 ein Klinikaufenthalt wegen Depression, 2015 eine Alkoholentwöhnung .

Ich habe von 1999 bis 2017 fast durchgehend Fluoxetin 20 mg genommen und bis ich damit zu unruhig wurde, zeitweise auch Bromazepam und Alprazolam.

Die Fluoxetin habe ich Ende 2017 mit Hilfe der Nahrungsergänzung 5-http abgesetzt
Von 2017 bis April 2020 hab ich das 5-htp genommen und wieder regelmässig zuviel Alkohol konsumiert.

Anfang März habe ich Tavor genommen (0,5-1 mg Tag), was dann Mitte April von Bromazepam (durschnittlich 3 mg am Tag) abgelöst wurde.
Zu dem Zeitpunkt kam die Ausgangssperre (ich wohne in Frankreich), da ging gar nichts mehr, vor lauter innerer Unruhe hätte ich mir was angetan ohne die Bromazepam, die man in F übrigens sehr freigiebig verordnet bekommt.

Seit Anfang April bin ich auch krank geschrieben.

Zwischenzeitlich habe ich festgestellt, dass Alkohol mich nicht mehr beruhigte, sondern nur noch unruhiger machte, also habe ich den Konsum eingestellt m.H. von Bromazepam (letztes Bier 24/04/20)

Seit 30/04/20 bin ich bei einem Psychiater in Deutschland in Behandlung:

300 mg Trazodon / Tag (kann bis 400 mg aufdosieren)
1,25 mg Bisoprolol morgens und abends
Bei Bedarf Promethazin Tropfen (max. 3x25), bisher 3x abends genommen in diesen 5 schlimmen Tagen.

Jetzt zur eigentlichen Problematik, laut Psychiater sollte ich Bromazepam absetzen, alle 2-3 Tage um 0,5 mg reduzieren, Beginn war 3 mg / Tag.

Bei der Dosis von 1,1 mg pro Tag kamen 14 Tage später die Entzugserscheinungen so massiv (extreme Unruhe, massiv depressiv), dass ich es nach 5 Tagen (gestern) nicht mehr ausgehalten habe und wieder auf 1,4 mg / Tag aufdosiert habe. Heute habe ich wieder mit dem Psychiater telefoniert, der sagt: „da müssen Sie halt durch, machen Sie doch stationär“. Nur dass wegen Corana im Moment diese Stationen im betreffenden Krankenhaus geschlossen sind… ginge eventuell nur auf der geschlossenen, aber auch dort würden die mich wohl nicht nehmen, weil ich in Frankreich wohne.

Am 8. Juni habe ich jetzt einen Termin beim psychologischen Dienst hier in Frankreich, Ende Juni machen die Suchtstationen hier in Frankreich anscheinend wieder auf.
Bis dahin wollte ich jetzt „richtig“ ausschleichen, d.h. erstmal die 1,4 mg Bromazepam / Tag halten und dann alle 1-2 Wochen abdosieren.

Sorry für das Chaos, aber ich bin total durch den Wind, hab Angst dass der Psychiater mich nicht weiter krank schreibt, er ist schon der 3.Arzt für diese Krankheitsperiode (2 Wochen Hausarzt, 4 Wochen vom Psychiater in Frankreich, 2 Wochen von diesem hier), das macht sich auch nicht so gut beim Chef….
Zuletzt geändert von Jamie am 18.05.2020 13:59, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt, Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt
29.04.2020 3 mg Bromazepam
01.05.2020 2,5 mg Bromazepam
03.05.2020 2,2 mg Bromazepam
05.05.2020 1,8 mg Bromazepam
07.05.2020 1,6 mg Bromazepam
08.05.2020 1,4 mg Bromazepam
12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
17.05.2020 1,4 mg Bromazepam
26.05.2020 1,3 mg Bromazepam

seit 29.04.2020 : Trazodon 325 mg /Tag
19.06.2020: Trazodon 300 mg/Tag
Bisoprolol 2x1,25 mg/Tag
Promethazin 25 mg bei Bedarf


Vorgeschichte (Depression, Burnout, Ansgtstörung):

1999 bis 2017: fast durchgehend Fluoxetin 20 mg,
zeitweise Bromazepam und Alprazolam
Ende 2017: Fluoxetin mit Hilfe von 5-htp abgesetzt
Ende 2017 bis April 2020: 5-htp und regelmässig zuviel Alkohol, ab und zu Alprazolam
März 2020 bis MItte April 2020: Tavor (0,5-1mg/Tag)
Mitte April 2020: Bromazepam, im Schnitt 3 mg / Tag
Ende April 2020: Alkoholkonsum beendet, 2 Tage lang 6mg Broma/Tag

Towanda
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Towanda »

Hallo Walddogge,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

[highlight=yellow][highlight=yellow][highlight=yellow]Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).[/highlight][/highlight][/highlight]

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Benzodiazepinen ein: Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
viele Grüße,

Towanda
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13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Jamie
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Jamie »

Hallo Walddogge,

willkommen im Forum :)

Ich gehe auf dein Medikamentenproblem ein
Jetzt zur eigentlichen Problematik, laut Psychiater sollte ich Bromazepam absetzen, alle 2-3 Tage um 0,5 mg reduzieren, Beginn war 3 mg / Tag.

Bei der Dosis von 1,1 mg pro Tag kamen 14 Tage später die Entzugserscheinungen so massiv (extreme Unruhe, massiv depressiv), dass ich es nach 5 Tagen (gestern) nicht mehr ausgehalten habe und wieder auf 1,4 mg / Tag aufdosiert habe. Heute habe ich wieder mit dem Psychiater telefoniert, der sagt: „da müssen Sie halt durch, machen Sie doch stationär“. Nur dass wegen Corana im Moment diese Stationen im betreffenden Krankenhaus geschlossen sind… ginge eventuell nur auf der geschlossenen, aber auch dort würden die mich wohl nicht nehmen, weil ich in Frankreich wohne.

Am 8. Juni habe ich jetzt einen Termin beim psychologischen Dienst hier in Frankreich, Ende Juni machen die Suchtstationen hier in Frankreich anscheinend wieder auf.
Bis dahin wollte ich jetzt „richtig“ ausschleichen, d.h. erstmal die 1,4 mg Bromazepam / Tag halten und dann alle 1-2 Wochen abdosieren.

Sorry für das Chaos, aber ich bin total durch den Wind, hab Angst dass der Psychiater mich nicht weiter krank schreibt, er ist schon der 3.Arzt für diese Krankheitsperiode (2 Wochen Hausarzt, 4 Wochen vom Psychiater in Frankreich, 2 Wochen von diesem hier), das macht sich auch nicht so gut beim Chef….
Die Reduziermenge ist viel zu groß und viel zu schnell.
So lange, wie du Bromazepam bereits nimmst, bist du vermutlich in der Toleranz und auch abhängig, da kann man nicht in diesem Tempo arbeiten.
Leider sind solche Turboentzüge aber genau das, was die Ärzte mit einem machen - das kann nicht gut gehen. :oops:

Der Aufenthalt in einer Entzugsklinik ist unserer Erfahrung nach fast immer zum Scheitern verurteilt, weil auch diese viel zu schnell absetzen und dann gerne mit zusätzlichen Psychopharmaka deckeln, die dir wiederum Nebenwirkungen bescheren und die du danach dann auch noch loswerden musst.
Wenn es dir möglich ist, dann versuche es ambulant zu regeln.

Ist dein Nachschub gesichert?
Könntest du dich von einem anderen Arzt weiter krankschreiben lassen?
Kannst du Privatrezepte akzeptieren, egal von wem?
Würde dein Hausarzt kooperieren?
Dem Arbeitgeber muss es egal sein, rechtlich ist daran nichts auszusetzen, wenn die Adressen der ausgestellten AU´s durch Ärzte verschieden sind, aber mir ist natürlich klar, wie das aussieht.
Glaubst du denn, dass du deinen Job behalten kannst, auch wenn du noch länger krank geschrieben wärst?

Ich halte es für eine sehr gute Idee, jetzt nicht weiter zu entziehen, sondern eine Dosis zu finden, auf der du dich fangen kannst.
Falls das dann noch mal 0,25mg mehr sein müssen, dann ist dem eben so.
Deine armen GABA-Rezeptoren können sich bei dem Tempo gar nicht anpassen, was dein Arzt da vorgelegt hat - dass du auch mit 10, 14 Tagen erst so den richtigen Crash hast, ist nicht untypisch, denn der Blutspiegel sinkt nie direkt nach einer Reduktion, sondern erst Tage danach - vermutlich haben sich in der Zeit schon die Symptome kumuliert und dann kam irgendwann der Absturz.

Ich schalte dich jetzt frei, viele Grüße :)
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Walddogge
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo Jamie,
Danke für deine Antwort,
Bromazepam-Nachschub ist kein Problem im Moment hab ich für 4 Monate Vorrat... Aber auch danach, die französischen Ärzte sind da ja freigiebug, leider.

Gedeckelt wird ja schon mit dem trazodon, aber das und auch das promethazin gibt es in Frankreich nicht und ich glaube ohne AD komm ich im Moment gar nicht klar.

Nächste Woche muss ich wieder hin wegen krankenschein und Rezept, suche aber parallel nach einem anderen psychiater und psychologischer Unterstützung.

Helfen in so einem Fall eigentlich auch die suchtberatungsstellen
29.04.2020 3 mg Bromazepam
01.05.2020 2,5 mg Bromazepam
03.05.2020 2,2 mg Bromazepam
05.05.2020 1,8 mg Bromazepam
07.05.2020 1,6 mg Bromazepam
08.05.2020 1,4 mg Bromazepam
12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
17.05.2020 1,4 mg Bromazepam
26.05.2020 1,3 mg Bromazepam

seit 29.04.2020 : Trazodon 325 mg /Tag
19.06.2020: Trazodon 300 mg/Tag
Bisoprolol 2x1,25 mg/Tag
Promethazin 25 mg bei Bedarf


Vorgeschichte (Depression, Burnout, Ansgtstörung):

1999 bis 2017: fast durchgehend Fluoxetin 20 mg,
zeitweise Bromazepam und Alprazolam
Ende 2017: Fluoxetin mit Hilfe von 5-htp abgesetzt
Ende 2017 bis April 2020: 5-htp und regelmässig zuviel Alkohol, ab und zu Alprazolam
März 2020 bis MItte April 2020: Tavor (0,5-1mg/Tag)
Mitte April 2020: Bromazepam, im Schnitt 3 mg / Tag
Ende April 2020: Alkoholkonsum beendet, 2 Tage lang 6mg Broma/Tag

Straycat
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Straycat »

Hallo Walddogge,

auch von mir herzlich willkommen im Forum :)

Bist du so nett und denkst noch daran eine Signatur anzulegen?
Diese ist sehr wichtig für die Kommunikation im Forum. So sehen Mitlesende gleich auf einen Blick die Medikamente- und Absetzgeschichte eines Mitglieds und müssen dazu nicht den ganzen Thread nachlesen. Auch Feedback kann man so viel besser geben.

Danke dir!

Alles Liebe,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

Bruno
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Bruno »

Hallo Jutta
Auch ich habe lange Paroxetin eingenommen. Ich versuche es seid 5 Jahren auszuschleichen .
Leider geht es mir jetzt im unterem Dosisbereich nicht gut.
Evtl hast du zu schnell reduziert, und hast jetzt starke Absetzsymtome.
Trotz alledem wünsche ich Dir alles gute und gute Besserung.
Es kann leider sehr lange dauern bis sich der Körper wieder erholt.
L.G. :sports:
Bruno
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Vitamin D Mangel
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Walddogge
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo Cat, hallo Bruno,

Danke für euren Willkommensgruß, hier fühlt man sich gleich gut aufgehoben.

Die Signatur werde ich morgen früh machen , wenn ich hoffentlich etwas ruhiger bin.

@Bruno fünf Jahre ausschleichen ist ja auch eine Hausnummer, super dass du ball bleibst!
29.04.2020 3 mg Bromazepam
01.05.2020 2,5 mg Bromazepam
03.05.2020 2,2 mg Bromazepam
05.05.2020 1,8 mg Bromazepam
07.05.2020 1,6 mg Bromazepam
08.05.2020 1,4 mg Bromazepam
12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
17.05.2020 1,4 mg Bromazepam
26.05.2020 1,3 mg Bromazepam

seit 29.04.2020 : Trazodon 325 mg /Tag
19.06.2020: Trazodon 300 mg/Tag
Bisoprolol 2x1,25 mg/Tag
Promethazin 25 mg bei Bedarf


Vorgeschichte (Depression, Burnout, Ansgtstörung):

1999 bis 2017: fast durchgehend Fluoxetin 20 mg,
zeitweise Bromazepam und Alprazolam
Ende 2017: Fluoxetin mit Hilfe von 5-htp abgesetzt
Ende 2017 bis April 2020: 5-htp und regelmässig zuviel Alkohol, ab und zu Alprazolam
März 2020 bis MItte April 2020: Tavor (0,5-1mg/Tag)
Mitte April 2020: Bromazepam, im Schnitt 3 mg / Tag
Ende April 2020: Alkoholkonsum beendet, 2 Tage lang 6mg Broma/Tag

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Umstellung auf Diazepam sinnvoll?

Beitrag von Walddogge »

Hallo allerseits,

was ich so lese über das Ausschleichen von Diazepam (Reduktion alle vier Wochen, grösserer Schritt, nur eine Einnahme pro Tag), hört sich für mich komfortabler an als das Bromazepam einfach abzudosieren.

Derzeit bin ich bei 1,4 mg Bromazepam und kämpfe nach dem zu schnellen Absetzen (siehe Signatur) immer noch mit Unruhe bzw. sehr depressiven Phasen.

Meint Ihr, es macht noch Sinn, auf Diazepam umzustellen ? Sollte ich dann wieder auf 1,5 mg Broma hochgehen zwecks Dosisrechnung oder bei den krummen Zahlen bleiben ?

Ich wünsche euch einen schönen Feiertag und hoffe, Ihr könnt ihn ein bisschen geniessen...

Sonnige Grüsse aus Frankreich
Jutta
Zuletzt geändert von Walddogge am 21.05.2020 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
29.04.2020 3 mg Bromazepam
01.05.2020 2,5 mg Bromazepam
03.05.2020 2,2 mg Bromazepam
05.05.2020 1,8 mg Bromazepam
07.05.2020 1,6 mg Bromazepam
08.05.2020 1,4 mg Bromazepam
12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
17.05.2020 1,4 mg Bromazepam
26.05.2020 1,3 mg Bromazepam

seit 29.04.2020 : Trazodon 325 mg /Tag
19.06.2020: Trazodon 300 mg/Tag
Bisoprolol 2x1,25 mg/Tag
Promethazin 25 mg bei Bedarf


Vorgeschichte (Depression, Burnout, Ansgtstörung):

1999 bis 2017: fast durchgehend Fluoxetin 20 mg,
zeitweise Bromazepam und Alprazolam
Ende 2017: Fluoxetin mit Hilfe von 5-htp abgesetzt
Ende 2017 bis April 2020: 5-htp und regelmässig zuviel Alkohol, ab und zu Alprazolam
März 2020 bis MItte April 2020: Tavor (0,5-1mg/Tag)
Mitte April 2020: Bromazepam, im Schnitt 3 mg / Tag
Ende April 2020: Alkoholkonsum beendet, 2 Tage lang 6mg Broma/Tag

Murmeline
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Murmeline »

Hallo!

Ich habe deinen neuen Beitrag in deinen Thread verschoben. Schreib doch bitte immer hier weiter in deinem persönlichen Thread. Danke!

Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Walddogge
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

OK, ich war mir nicht sicher, sorry und danke fürs verschieben
29.04.2020 3 mg Bromazepam
01.05.2020 2,5 mg Bromazepam
03.05.2020 2,2 mg Bromazepam
05.05.2020 1,8 mg Bromazepam
07.05.2020 1,6 mg Bromazepam
08.05.2020 1,4 mg Bromazepam
12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
17.05.2020 1,4 mg Bromazepam
26.05.2020 1,3 mg Bromazepam

seit 29.04.2020 : Trazodon 325 mg /Tag
19.06.2020: Trazodon 300 mg/Tag
Bisoprolol 2x1,25 mg/Tag
Promethazin 25 mg bei Bedarf


Vorgeschichte (Depression, Burnout, Ansgtstörung):

1999 bis 2017: fast durchgehend Fluoxetin 20 mg,
zeitweise Bromazepam und Alprazolam
Ende 2017: Fluoxetin mit Hilfe von 5-htp abgesetzt
Ende 2017 bis April 2020: 5-htp und regelmässig zuviel Alkohol, ab und zu Alprazolam
März 2020 bis MItte April 2020: Tavor (0,5-1mg/Tag)
Mitte April 2020: Bromazepam, im Schnitt 3 mg / Tag
Ende April 2020: Alkoholkonsum beendet, 2 Tage lang 6mg Broma/Tag

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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Die ungefähre Umrechnung für deine Bromaz. Menge für Diazepam wäre ca. 2,5 mg Diaz.

Bevor du umstellst solltest du wissen, dass Diazepam ein Spiegelmedikament ist, und sich der Spiegel erst ca. innerhalb von 5-7 Tagen aufbaut und somit erst nach dieser Zeit seine volle Wirkung entfaltet.

Bei dieser geringen Menge ist es auch möglich, dass du von der Wirkung von Diaz. enttäuscht bist, denn es wirkt nicht so angstlösend wie z.B. Tavor oder Alprazolam, beim Brom. kann ich es nicht beurteilen, weil ich es selbst nie genommen habe.
Diazepam wirkt mehr sedierend, weniger angstlösend.

Als komfortabel würde ich die Einnahme nicht bezeichnen - es ist ein Benzo wie die anderen auch, hat nur eine längere HWZ und könnte bei Entzügigkeit zwischen den Einnahmen bei kurz wirksamen Benzos eine Erleichterung sein.

Und man sollte auch bei Diazepam keine größeren Absetzschritte machen, grade im niedrigen Dosisbereich, so wie es bei dir der Fall wäre, sollte es langsam und tropfenweise erfolgen.

Wenn du meinst du schaffst es mit Bromaz. nicht, dann kannst du es ja mit Diaz. versuchen, ob es dir damit besser geht, kann man nicht sagen.

Ich wünsche dir eine weise Entscheidung und GLG
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Walddogge
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo und danke für die Antwort,
Wenn da wirklich ein Wirkunsunterschied ist, bleibe ich glaube ich besser beim Bromazepam, da bin ich auch sicher dass ich es vertrage und mir keine neuen Probleme aufhalse...
29.04.2020 3 mg Bromazepam
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12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
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Vorgeschichte (Depression, Burnout, Ansgtstörung):

1999 bis 2017: fast durchgehend Fluoxetin 20 mg,
zeitweise Bromazepam und Alprazolam
Ende 2017: Fluoxetin mit Hilfe von 5-htp abgesetzt
Ende 2017 bis April 2020: 5-htp und regelmässig zuviel Alkohol, ab und zu Alprazolam
März 2020 bis MItte April 2020: Tavor (0,5-1mg/Tag)
Mitte April 2020: Bromazepam, im Schnitt 3 mg / Tag
Ende April 2020: Alkoholkonsum beendet, 2 Tage lang 6mg Broma/Tag

lunetta
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Der Wirkungsunterschied muß ja nichts Negatives sein.

Was ein Vorteil von Diaz. ist, ist dass es eine längere HWZ hat, und damit weniger Gefahr von Zwischenentzügen.

Ohne es zu versuchen, kann man nie sagen, womit es einem besser geht.

GLG
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Walddogge
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo Lunetta,

ja, das stimmt, aber ich bin eh ein Angstpatient und deshalb froh um die angstlösende Wirkung von Bromazepam.

Ausserdem würde ich mir dann die ganze Zeit Gedanken machen, ob ich das Diazepam jetzt vertrage oder nicht und hätte auch da wieder zusätzliche Angst...

By the way, soll man mit dem nächsten Abdosierungsschritt warten, bis wirklich ALLE Entzugserscheinungen weg sind ? Z.B. zittern mir immer noch die Hände, aber sonst ist alles ok ausser leichter Unruhe.

Danke
29.04.2020 3 mg Bromazepam
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05.05.2020 1,8 mg Bromazepam
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von lunetta »

Hallo!

E sist nicht so dass Diazepam NICHT angstlösend ist, es ist angstlösend wie alle Benzodiazepine, aber jedes Benzo hat ein etwas anderes Wirkprofil.
Tavor und Alpra sind sehr potente Angstlöser, dafür weniger sedierend.

Diazepam ist mehr muskelentspannend, sedierend, auch angstlösend, aber nicht so wie z.B. Tavor.

Bei Bromaz. kann ich nichts zu sagen, weil ich es nicht kenne.

Diazepam löst aber sehr gut innere Unruhe, da es eben sehr sedierend wirkt. Ob das allerdings bei so niedriger Dosierung noch zum Tragen kommt, das kann ich dir nicht sagen.

Es gibt hier user, wo das Diazepam so reinhaut, dass sie mit weniger als der Umrechnungsdosis auskommen, und sie den ganzen Tag müde und down sind, und dann gibt es wieder welche, so wie ich, bei denen Diazepam gar nicht sedierend wirkt oder müde macht.

Wenn du bei Bromaz. unter Entzügigkeit leidest, weil sich bei den kleinen Dosierungen die Wirkschwelle unterschreitet, dann wäre eine Umstellung auf Diazepam eventuell eine Lösung.

Ich habe dir das wegen dem Aufspiegeln nur gesagt, weil man beim Diazepam etwas warten muß bis es ganz wirkt, und das sind einige Tage - viele glauben es wirkt nicht, weil man sich eine schnelle Wirkung erwartet.

Diazepam wirkt zwar auch schnell, z.B. wenn man es als Schlafmittel nutzt, aber dazu braucht es viel höhere Dosen, und das brauchst du ja nicht.

Diazepam wird auch bei Panikattacken eingesetzt, es hat also schon auch eine direkte Wirkung nach der Einnahme, also so ca. nach 30 Minuten, aber man empfindet es nicht so wie z.B. bei Tavor, weil Tavor eben ANDERS wirkt.

Diese Erklärungen sollen dir keine Angst machen, sondern dir nur bei der Entscheidung helfen.

Viele hier haben bzw. mußten auf Diazepam umstellen, weil die Zwischenentzügigkeit zu groß wurde, und sie kommen gut damit zurecht und setzen es langsam ab.

Es gibt einige, wenige, die Diazepam nicht vertragen, da es bei Histaminempfindlichkeit schlechter vertragen wird, und es kann auch depressiv machen.

Wie gesagt, das muß man für sich selbst entscheiden und ausprobieren.

Ich würde jetzt mal noch warten bis sich deine Symptome eventuell noch verbessern und dann wieder reduzieren.

LG
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Jamie
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Jamie »

Hallo Walddogge, :)

ich habe das Gespräch zwischen dir und lunetta verfolgt und will Folgendes anmerken - wenn es nur so wenig Benzo ist, wirst du wahrscheinlich gut um eine Entzugsklinik rumkommen bzw. die werden dich gar nicht aufnehmen (was gut ist).
Versuche es, daheim auszuschleichen.

Du musst nicht auf Diazepam wechseln, das kannst du dir als Notfalloption immer noch offen halten.
Du kannst versuchen, das Bromazepam an sich los zu werden.
Wirst du es denn noch lange genug verordnet bekommen, um den Entzug auch wirklich zu schaffen?
Weil in 2 Wochen ist das noch nicht gegessen.

Führe unbedingt jetzt schon ein kleines übersichtliches Absetz-Tagebuch über deine Fortschritte und abdosierten Mengen, damit der Doc sieht, dass du guten Willens bist und sich tatsächlich was tut.
Erwähne auch so Sachen wie Yoga, Meditation, Spazieren ... - das unterstreicht deinen guten Willen zusätzlich ;)
Wenn Ärzte sehen, dass jemand wirklich aktiv bemüht ist, sind sie in der Regel zugänglicher.
By the way, soll man mit dem nächsten Abdosierungsschritt warten, bis wirklich ALLE Entzugserscheinungen weg sind ? Z.B. zittern mir immer noch die Hände, aber sonst ist alles ok ausser leichter Unruhe.
Bei vielen verschwinden gar nicht alle Symptome, manche bleiben wie ein Hintergrundrauschen während des ganzen Entzugs bestehen.
Dass es dir schon besser geht und Beschwerden verschwunden sind, ist aber ein gutes Zeichen! :fly:
Das bedeutet die Aufdosierung hat gegriffen.

Warte vielleicht noch das Wochenende (zwei drei Tage) ab und gehe danach runter, aber nur, wenn du dich etwas stabilisiert fühlst. Sonst gib eine weitere Woche drauf. Nix riskieren!

Grüße
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
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~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
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    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
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~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hi Jamie,

Ich bin im Moment noch für fast 4 Monate versorgt, wenn das nicht reicht, glaube ich nicht dass das ein Problem sein wird, hier in Frankreich sind die Ärzte (leider) sehr freigiebig, was das betrifft...

Ja, ich warte mindestens bis Montag nach dem Termin beim psychiater ab für den nächsten Schritt, aber dann möchte ich schon weiter abdosieren, es soll ja vorwärts gehen und mein Gehirn soll es sich nicht allzu gemütlich machen :wink:

Danke und liebe grüße
Jutta
29.04.2020 3 mg Bromazepam
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03.05.2020 2,2 mg Bromazepam
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08.05.2020 1,4 mg Bromazepam
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Ende 2017 bis April 2020: 5-htp und regelmässig zuviel Alkohol, ab und zu Alprazolam
März 2020 bis MItte April 2020: Tavor (0,5-1mg/Tag)
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo zusammen, hier ein kurzes Update,

ich hatte ja heute Videosprechstunde mit einem anderen Psychiater.... und was soll ich sagen: er unterstützt mich im langsamen Ausschleichen :party2:

Zunächst soll ich schauen, dass ich in Sachen Alkohol stabil bleibe und Bromazepam nicht wieder erhöhe... Ich kann also reduzieren, muss aber nicht direkt.

Anfang Juli möchte er mit mir ein paar Hypnosesitzungen machen wegen der Angststörung und dann sehen wir weiter mit Absetzen...

Er hat zwar für diesen Zeitpunkt auch die Möglichkeit Pregabalin ins Spiel gebracht, aber ich werde versuchen, dem nicht nachzugeben.

Jetzt heisst es erstmal: stabil auf meinen 1,4 mg bleiben, wenn ich dann ein paar Tage stabil sein sollte, gehe ich nochmal leicht runter auf 1,3 mg.

Ich bin sowas von erleichtert :D
29.04.2020 3 mg Bromazepam
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07.05.2020 1,6 mg Bromazepam
08.05.2020 1,4 mg Bromazepam
12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Das sind gute Nachrichten!

Halte dir die Daumen dass alles wie gewünscht klappt!

GLG
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Jamie
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Jamie »

Hallo Jutta :),

ich freue mich auch für dich. :hug:

Es ist gut, dass damit der allergröbste Druck erst mal raus ist, denn Druck ist das Letzte, was man in einem Entzug gebrauchen kann.

Meine Tipps mit dem Absetztagebuch beherzigst du vielleicht trotzdem (?) 🖖🏻

Viele Grüße
Jamie
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Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
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    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

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