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Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo Lunetta, hallo Jamie,

Danke für eure Antworten, das tut immer gut.

Ja, auf diese Weise kann ich auch mal wieder durchatmen, das brauch ich im Moment.

Tagebuch habe ich von Anfang an geführt, auch schon als ich die benzos noch 'normal' genommen hab, ich tu das auch für mich, weil ich ziemlich vergesslich bin :D

Ich wünsche euch einen schönen Abend, toll dass es euch gibt
29.04.2020 3 mg Bromazepam
01.05.2020 2,5 mg Bromazepam
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05.05.2020 1,8 mg Bromazepam
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08.05.2020 1,4 mg Bromazepam
12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
17.05.2020 1,4 mg Bromazepam
26.05.2020 1,3 mg Bromazepam

seit 29.04.2020 : Trazodon 325 mg /Tag
19.06.2020: Trazodon 300 mg/Tag
Bisoprolol 2x1,25 mg/Tag
Promethazin 25 mg bei Bedarf


Vorgeschichte (Depression, Burnout, Ansgtstörung):

1999 bis 2017: fast durchgehend Fluoxetin 20 mg,
zeitweise Bromazepam und Alprazolam
Ende 2017: Fluoxetin mit Hilfe von 5-htp abgesetzt
Ende 2017 bis April 2020: 5-htp und regelmässig zuviel Alkohol, ab und zu Alprazolam
März 2020 bis MItte April 2020: Tavor (0,5-1mg/Tag)
Mitte April 2020: Bromazepam, im Schnitt 3 mg / Tag
Ende April 2020: Alkoholkonsum beendet, 2 Tage lang 6mg Broma/Tag

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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

So, ich habe den nächsten Schritt gewagt und heute Abend weiter vorsichtig abdosiert.
Heute war ich zwar den ganzen Tag sehr nervös, aber das lag vor allem daran, dass sich alle meine Gedanken um die geplante abdosierung drehten, ich hatte und habe voll Angst dass es so schlimm wird wie vor 2 Wochen....
Aber diese Angst hätte mich bis zum Tag x verfolgt, deshalb habe ich jetzt den Sprung ins kalte Wasser gewagt und von 1,4 auf 1,3 mg bromazepam abdosiert.
Vielleicht hab ich ja Glück und es passiert nicht viel...
Wenn nur das kopfkino nicht wäre...
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Jamie
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Jamie »

Hallo Jutta, guten Morgen :),

du musst nicht so hetzen, du hast jetzt 9 Tage zwischen den Reduktionen gehabt, das ist schon sehr zügig :)
Du kannst dir auch gerne einen Zeitraum von 14 Tagen setzen, wenn dir das sympathischer ist, oder falls es etwas schneller gehen soll, 12 Tage.

Die Empfehlungen liegen im Benzoenzug zeitlich zwischen 7-10 Tagen bis bis zu 4 Wochen pro Schritt, womit du bei den sehr schnellen Absetzern bist - dies kannst du aber nur durchziehen, wenn es dein Körper auch mitmacht.
Schau also, wie er reagiert und passe ggf. das Tempo an.

Ja, es ist ein wenig wie ins kalte Wasser springen, aber wenn man sich nicht traut, bedeutet es im Gegenzug, niemals von dem Zeug loszukommen. :whistle:
Also wage es und wenn du gleich eins zwei Tage später merkst, das war nix, kannst du ja sofort reagieren, den Schritt rückgängig machen und eine längere Stabilisierungsphase einlegen :).

Eine Bitte noch. Denkst du an die Netiquette? Also Hallo o.Ä. zu Beginn und ein Gruß am Ende?
Das liest sich gleich viel netter und trägt zum freundlichen Grundtenor in unserem Forum bei.
Danke für dein Verständnis :).

[highlight=yellow]PS deinen Thread verschieben wir in den nächsten Tagen in die Rubrik "Benzodiazepine absetzen".
[/highlight]
Viele Grüße
Jamie
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

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Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Walddogge
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo Jamie,
Denkst du an die Netiquette? Also Hallo o.Ä. zu Beginn und ein Gruß am Ende?
:? eigentlich bin ich nicht so unhöflich, im Gegenteil, sorry

Eigentlich war ich ja fast 3 Wochen auf der Stufe von 1,4 mg, dazwischen halt die Ab-und Wiederaufdosierung (1,1 mg), deshalb habe ich es jetzt gewagt, sonst hätte mir die Angst davor keine Ruhe gelassen....

Irgendwie habe ich im Forum kaum etwas über einen reinen Bromazepin-Entzug mit richtigem Ausschleichen gefunden ? Irgendwie sind da nur Turbo-Entzüge dabei ?

Und noch etwas, im Moment kann ich mich noch nicht so rege im Forum beteiligen, fachlich kann ich ja auch fast gar nichts beitragen, nur moralische Unterstützung geben... Aber die Threads von den Horrortrips, die manche hier erleben, ziehen mich im Moment noch zu sehr runter, vielleicht wird das ja noch besser, dann mische ich auch mit.


Schönen Tag euch allen noch
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FineFinchen
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Walddogge,

Smilla hat Bromazepam ohne Substitution entzogen. Hier ist der Link auf ihren Thread viewtopic.php?f=16&t=16451&hilit=Smilla

Nur Mut bei Deinem Vorhaben. Ganz symptomfrei geht ein Benzoentzug leider nicht vonstatten. Es ist wichtig, dass Du gut auf Dich selbst hörst und auch Deinen eigenen Rhythmus festlegst.

Viele Grüße
Finchen
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo Finchen, hallo Alle,

danke für die Info, aber in dem Thread steht nicht soviel darüber, wie sie abdosiert hat, ich hab aber auch nicht alles gelesen, dazu fehlt mir die Kraft.

Mir geht es gar nicht gut, die Abdosierung ist jetzt schon über eine Woche her und ich bin unruhig und depressiv ohne Ende... hoffentlich wird das bald besser, wie haltet Ihr das nur aus ?

Und dann noch diese Blutdruckschwankungen, die mir Angst machen, ich kann das nicht mehr alleine stemmen.

Wenn dieser Schritt durch ist, werde ich den Entzug erstmal hinten anstellen, noch so eine Woche wie diese überlebe ich nicht..

Ich muss erstmal aus meinem Tief herauskommen und meinen Burnout und die Ängste behandeln und die Ereignisse der letzten Zeit verarbeiten, irgendwann will ich ja wieder arbeitsfähig werden, so kann das nicht weitergehen, mein Lebensmut geht gegen 0.

Wenn ich irgendwann mit dem Entzug weitermache, dann in einer Klinik oder mit Umstellung auf Diazepam.

Ist es eigentlich realistisch, dieselbe Dosis ein paar Monate beizubehalten oder spielt das Gehirn da auch nicht mit ?

Vielen Dank von einer derzeit ziemlich hoffnungslosen
Walddogge
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo zusammen,
Heute geht es mir endlich etwas besser, zwischendurch hatte ich nur seeeehr kleine Fenster, also scheine ich zu den empfindlichen Personen zu gehören...

Jetzt würde ich gerne auf Diazepam umsteigen, gibt es ausser den Absetzbeispielen irgendwo mehr Info über das Thema?

Ich nehme an, die Umstellungsphase ist auch nicht so einfach, weil das Diazepam ja erst einen Spiegel aufbauen muss.

Derzeit bin ich bei 2 x 0,65 mg Broma täglich, also würde ich ja in der ersten Woche morgens Broma und abends Dia einnehmen, oder sollte man besser die Abenddosis auch aufteilen?

Und noch eine Frage: Welche Diazepam-tropfen sind wasserlöslich?

Vielen Dank 🤗
Jutta
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Jamie »

Hallo Jutta 🙃🙂

Mehr Infos findest du beim Ashton Protokoll.
Es ist ein guter Anhalt, aber keine in Stein gemeißelte Richtlinie.
Link:
https://benzo.org.uk/german/index.htm

Ja, man stellt überlappend um.
Immer etwas Bromazepam raus und dafür Dia rein.
Bei deiner geringen Menge dürfte das aber in ca 1Woche getan sein.

Diazepam braucht ca 5 Tage, um sich voll aufzuspiegeln. Wenn du umgestellt und dann 3 Tage hinter dir hast (du nimmst es ja schon vorher in kleinen Mengen), wirst du die Wirkung einschätzen können.

Diazepam ist leider das einzige Benzo, das nicht wasserlöslich ist, egal ob Tropfen oder Tabletten.
Der Wirkstoff kann in Wasser instabil werden und die einzige Firma, wo das nicht so war und die eine spezielle Formulierung in Alkohol hatte, produziert das leider seit knapp 1 Jahr nicht mehr.
Notfalls musst du da bisschen kreativ werden.

Im Begrüßungstext an dich steht auch ein Link "Was finde ich wo im Forum".
Da solltest du mal stöbern; die Themen sind alphabetisch und übersichtlich sortiert und es finden sich zahlreiche interessante Artikel dort.
Buchstaben A und B sind besonders relevant für dich ;)


Grüße
Jamie
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Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
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~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
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    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
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  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hi Jamie,

Ich hab da schon viel rumgestöbert, aber nicht allzuviel gefunden, ausser den Absetzbeispielen, aber vielleicht hab ich was übersehen?
Auch im Ashton manual habe ich über die Umstellung selbst nicht viel gefunden.

Was die Löslichkeit der Dia-Tropfen angeht, steht irgendwo, man kann die Diazepam-Tropfen in milch verdünnen, funktioniert das denn?

Ansonsten wüsste ich nicht, wie ich hier ohne wissenschaftlichen Hintergrund kreativ sein könnte, ich will ja nichts falsch machen :(

Lg
Jutta
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Jamie »

Hallo Jutta, :)
Ich hab da schon viel rumgestöbert, aber nicht allzuviel gefunden, ausser den Absetzbeispielen, aber vielleicht hab ich was übersehen?
Auch im Ashton manual habe ich über die Umstellung selbst nicht viel gefunden.

Was die Löslichkeit der Dia-Tropfen angeht, steht irgendwo, man kann die Diazepam-Tropfen in milch verdünnen, funktioniert das denn?

Ansonsten wüsste ich nicht, wie ich hier ohne wissenschaftlichen Hintergrund kreativ sein könnte, ich will ja nichts falsch machen :(
bitte konkretisiere deine Frage.
Was möchtest du genau wissen?

Auf einen Teil habe ich versucht zu antworten.

Wir haben Anleitungen mit vielen Beobachtungen (Ashton), Umrechnungstabellen, Erfahrungsberichte en masse in der Benzo-Rubrik, Erfolgsberichte (Rubrik Erfahrungsberichte)...
Möchtest du beim Rechnen geholfen haben?
Einen Umstellungsplan?

Das Standard Präparat ist Diazepam ratiopharm Tropfen.

Ich bin in der Materie drin, aber mir ist nicht klar, wonach du fragst.
Danke :)

Mit Milch kenne ich mich überhaupt nicht aus, da wärst du die Erste, die das hier macht.
Aber du könntest ja unsere Pionierin werden ;). :fly: :fly:

Was das kreativ werden betrifft. Ich meinte damit, dass man womöglich doch vielleicht klar kommt, wenn man es versuchsweise mit Wasser probiert. Wenig halt und dann sofort trinken.
Wir hatten schon Leute im Forum, die gar nicht wussten, dass man Dia nicht in H2O lösen darf und ihren ganzen Entzug damit gestalteten, ohne das was passierte.

Wir hatten allerdings auch schon user, die das probierten, und wo es dann ausflockte / trüb wurde. Das scheint maßgeblich mit dem verwendeten Wasser zu tun zu haben; möglicherweise klappt es in besonders mineralarmen Wasser besser (weil da evtl. weniger Ionen reagieren können, ist aber nur eine Vermutung).

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


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Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hi Jamie :D

jetzt wird es klarer... das mit der Milch stand irgendwo in dem was-steht-wo-Thread, aber ich weiss auch nicht mehr, wo.

Was ich wissen wollte, war, ob es einen Thread gibt, wo etwas mehr zur Gestaltung der Umstellung steht und wie jeder das so gemacht hat und ob jemand Erfahrung mit der Umstellung im Niedrigdosisbereich hat.

Ich bin halt ziemlich unsicher, zumal bei mir kleine Reduktionsschritte schon eine grosse Wirkung haben; ist aber eigentlich kein Wunder, ich bin ja auch so mitten in einer Depression und meinen Angstzuständen gefangen, die privaten Umstände sind auch nicht ideal...

Danke für Deine Hilfe :hug:
29.04.2020 3 mg Bromazepam
01.05.2020 2,5 mg Bromazepam
03.05.2020 2,2 mg Bromazepam
05.05.2020 1,8 mg Bromazepam
07.05.2020 1,6 mg Bromazepam
08.05.2020 1,4 mg Bromazepam
12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
17.05.2020 1,4 mg Bromazepam
26.05.2020 1,3 mg Bromazepam

seit 29.04.2020 : Trazodon 325 mg /Tag
19.06.2020: Trazodon 300 mg/Tag
Bisoprolol 2x1,25 mg/Tag
Promethazin 25 mg bei Bedarf


Vorgeschichte (Depression, Burnout, Ansgtstörung):

1999 bis 2017: fast durchgehend Fluoxetin 20 mg,
zeitweise Bromazepam und Alprazolam
Ende 2017: Fluoxetin mit Hilfe von 5-htp abgesetzt
Ende 2017 bis April 2020: 5-htp und regelmässig zuviel Alkohol, ab und zu Alprazolam
März 2020 bis MItte April 2020: Tavor (0,5-1mg/Tag)
Mitte April 2020: Bromazepam, im Schnitt 3 mg / Tag
Ende April 2020: Alkoholkonsum beendet, 2 Tage lang 6mg Broma/Tag

Jamie
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Jamie »

Hallo Walddogge :),

falls das für dich von Interesse ist, hier ein Vorschlag meinerseits zum Austausch / Substituieren des Benzos.

5-6mg Bromazepam entsprechen 10mg.
Mitteln wir auf 5,5mg.

Du nimmst 1,3mg Bromazepam.
Das entspricht 2,36mg Diazepam.

Man sollte es aufrunden auf 2,5mg, das wären dann 5 Tropfen (sofern 1 Tropfen 0,5mg entspricht).

Du könntest so umstellen:

Tag 1: 1mg Brom. plus 1 Tropfen Dia
Tag 2: 0,7mg Brom. plus 2 Trpf Dia
Tag 3: 0,4mg B. plus 3 Trpf Dia
Tag 4 und 5: 0,2mg B plus 4 Trpf Dia
Tag 6 ff: Bromazepam auf Null und 5 Trpf Dia

So könnte bsp.weise ein Umstellungsplan aussehen.

Wichtiger als der Plan ist immer, auf den Körper zu achten und sein Befinden zu prüfen, so kann man zb auch länger die Dosen halten etc.
Nicht der Körper passt sich dem Plan an, sondern andersrum.

Ich bin recht zuversichtlich, dass du da einen guten Weg für dich finden wirst :).

Viele Grüße
Jamie
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Walddogge
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo Jamie,

vielen Dank, das hört sich nach einem guten Plan an, ich glaube, so werde ich es machen.

Am Donnerstag habe ich meinen nächsten Termin mit dem Psychiater, da werde ich das mal ansprechen.

Viele Liebe Grüsse und einen guten Wochenstart an alle !
29.04.2020 3 mg Bromazepam
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12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo zusammen,

ich habe aus aktuellem Anlass noch eine Frage und wüsste nicht, wie ich nach etwas derartigem suchen könnte :?:

Eine Freundin (auch wieder Frankreich) von mir hat wegen Partnerschaftsproblemen mit Angst im Dunkeln zu kämpfen, sie ist in Gesprächstherapie und psychiatrischer Behandlung. Sie ist ganz begeistert darüber, wie gut die Medikamente helfen. Sie nimmt Alprazolam und Mirtazipin.

Wie geht Ihr mit einer solchen Situation um ? Ich möchte ihr das gute Gefühl und den Optimismus, den sie jetzt hat nicht kaputtmachen; andererseits möchte ich sie vor der Benzo-Hölle bewahren...

Hattet ihr schon solche Situationen ? Wie habt ihr euch da verhalten bzw. würdet Ihr euch da verhalten ?

Danke
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07.05.2020 1,6 mg Bromazepam
08.05.2020 1,4 mg Bromazepam
12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von padma »

hallo Walddogge, :)

das ist wirklich eine schwierige Situation.
Ich würde schon versuchen, sie auf die Risiken aufmerksam zu machen und sie vor einer Benzoabhängigkeit warnen.
Du kannst ja von deiner eigenen Erfahrung berichten.

Und sie bekräftigen, dass sie in der Psychotherapie nachhaltige Erfolge erzielen kann. Wenn sie komplett dicht macht, kannst du nicht viel machen. Aber es zunächst behutsam versuchen, würde ich es schon.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo zusammen,
Zunächst danke für deine Antwort, padma, ich glaube sie ist schon nachdenklich geworden, sie kennt meine Geschichte.

Jetzt eine andere Frage: Meine unruhe nimmt mit jedem Tag zu, im Moment frage ich mich ob nicht die Schilddrüse dran schuld ist, evtl. Eine überfunktion? Ich nehme pro Woche ein Kilo ab, die letzte abdosierung ist über 3 Wochen her...
Am Montag lass ich das checken...
In der Packungsbeilage vom trazodon steht, dass Vorsicht geboten ist bei einer schilddrüsenüberfunktion, weiss da jemand was näheres drüber?

Danke
29.04.2020 3 mg Bromazepam
01.05.2020 2,5 mg Bromazepam
03.05.2020 2,2 mg Bromazepam
05.05.2020 1,8 mg Bromazepam
07.05.2020 1,6 mg Bromazepam
08.05.2020 1,4 mg Bromazepam
12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Walddogge hat geschrieben:
19.06.2020 17:05
Hallo zusammen,
Zunächst danke für deine Antwort, padma, ich glaube sie ist schon nachdenklich geworden, sie kennt meine Geschichte.

Jetzt eine andere Frage: Meine unruhe nimmt mit jedem Tag zu, im Moment frage ich mich ob nicht die Schilddrüse dran schuld ist, evtl. Eine überfunktion? Ich nehme pro Woche ein Kilo ab, die letzte abdosierung ist über 3 Wochen her...
Am Montag lass ich das checken...
In der Packungsbeilage vom trazodon steht, dass Vorsicht geboten ist bei einer schilddrüsenüberfunktion, weiss da jemand was näheres drüber?

Danke
Könnten das vielleicht auch Nebenwirkungen vom Trazodon sein ? Es fängt immer eine Viertelstunde nach der Tablette an...
Ich nehm die Dinger jetzt seit 50 Tagen, da muss ich ja wohl auch langsam ausschleichen...25 mg weniger nehm ich schon seit gestern, bin mal gespannt.
29.04.2020 3 mg Bromazepam
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07.05.2020 1,6 mg Bromazepam
08.05.2020 1,4 mg Bromazepam
12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
17.05.2020 1,4 mg Bromazepam
26.05.2020 1,3 mg Bromazepam

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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Jamie »

Hallo Walddogge, :)

Läuse und Flöhe schließen sich ja nicht aus.
Ich denke es muss unbedingt nach der Schilddrüse geschaut werden und das Trazodon kann auch diese NW auslösen.
Wenn du sogar spürst, dass es immer kurze Zeit nach Tabletteneinnahme los geht, dann ist der Zusammenhang sogar recht deutlich / wahrscheinlich.

Es wäre mittelfristig wirklich gut, von dem Mittel wegzukommen.

Viele Grüße
Jamie
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    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
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    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Walddogge
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von Walddogge »

Hallo Jamie :)

danke für die Antwort, die Frage ist nur, wie schnell ich abdosieren kann ?

Der Psychiater hat auch Doxepin ins Gespräch gebracht, ich halte das zwar für keine gut Idee, aber die Vorstellung, ganz ohne Krücke zurechtzukommen, macht mir schon etwas Angst...
29.04.2020 3 mg Bromazepam
01.05.2020 2,5 mg Bromazepam
03.05.2020 2,2 mg Bromazepam
05.05.2020 1,8 mg Bromazepam
07.05.2020 1,6 mg Bromazepam
08.05.2020 1,4 mg Bromazepam
12.05.2020 1,1 mg Bromazepam
17.05.2020 1,4 mg Bromazepam
26.05.2020 1,3 mg Bromazepam

seit 29.04.2020 : Trazodon 325 mg /Tag
19.06.2020: Trazodon 300 mg/Tag
Bisoprolol 2x1,25 mg/Tag
Promethazin 25 mg bei Bedarf


Vorgeschichte (Depression, Burnout, Ansgtstörung):

1999 bis 2017: fast durchgehend Fluoxetin 20 mg,
zeitweise Bromazepam und Alprazolam
Ende 2017: Fluoxetin mit Hilfe von 5-htp abgesetzt
Ende 2017 bis April 2020: 5-htp und regelmässig zuviel Alkohol, ab und zu Alprazolam
März 2020 bis MItte April 2020: Tavor (0,5-1mg/Tag)
Mitte April 2020: Bromazepam, im Schnitt 3 mg / Tag
Ende April 2020: Alkoholkonsum beendet, 2 Tage lang 6mg Broma/Tag

padma
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Re: Walddogge: Bromazepamentzug und Corona

Beitrag von padma »

hallo Walddogge, :)

du hast Trazodon ja zum "Abfangen" des Benzoentzugs bekommen. Sowas funktioniert nicht wirklich, es kann aber sein, dass du durch die sedierende Wirkung, die Benzoentzugssymptome etwas weniger spürst. Sprich, wenn du es absetzt, können die Benzoentzugssymptome stärker durchkommen.

Nach 50 Tagen Einnahme ist das AD bereits in den Hirnstoffwechsel eingebaut und sollte besser ausgeschlichen werden. Das Tempo ist nach einer Kurzzeiteinnahme sehr individuell. Da bei dir aber der Benzoentzug hinzukommt, würde ich wenn, behutsam reduzieren. Und ganz wichtig, nicht gleichzeitig das Benzo weiter reduzieren.
...25 mg weniger nehm ich schon seit gestern, bin mal gespannt.
Trägst du das bitte noch in deine Signatur ein?
Ich würde jetzt beobachten, ob sich diese Reduktion positiv bemerkbar macht.

Falls es NW vom Trazodon sind, würde es vielleicht zunächst auch ausreichen, mit der Dosis etwas niedriger zu kommen. Dann das Benzo ausschleichen und zum Schluss Trazodon voll ausschleichen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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