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Die Teams des ADFD




stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Clarissa
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo.

Mit Schilddrüsenwerten kennen sich hier einige aus, also stell die Befunde ruhig ein.

Wobei ich der Meinung bin, SD und PP samt Entzügen stehen in engem Zusammenhang und es ist nicht eindeutig, was wofür verantwortlich ist. Der Entzug bringt vieles durcheinander, womöglich auch die SD(-Werte). Mit der Heilung können sich auch die SD-Werte normalisieren.

Wir alle leiden unter den Symptomen. Auch mit 66 hätte ich gern ein bißchen mehr Leben :wink: .

VG von Clarissa.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

ähhh kann man hier keine Dateianhänge hochladen?
Hätte euch gerne n Foto gepostet

Dann mal schriftlich

Tsh Basel 2,48 (0,35-4,5)
Ft3 3,7 (2,0-4,4)
Ft4 11,8 (8,0-17,0)

Gab im Jan ne Überfunktion die durch Carbimazol und leichtem Betablocker besser wurde. So nach 1 Monat wars dann nd Unterfunktion
Heute dann wieder obige Werte.

Das zittrige hat nach Absetzen des Betablockers begonnen urspr nur in den Fingern und Händen..
Im Okt bin ich von 18.75 mg Venlafaxin auf 12mg. Wegen Knappheit des Wirkstoffes.
Ende April dann (quasi nach der SD Geschichte) dann von 12 auf 0
Rest steht in der Signatur bzw auch im gesamten Posting.

Was hier wie wo was ausgelöst hat und zusammenhängt?

Will nur einfach wieder n normales Leben wo ich auch bisschen was tun kann und nicht nach kurzer Zeit platt bin und zittere und mich dann in Krankheiten reinsteigere - Hypochonder.

Akt Vit D und B Werte bekomm ich Montag.
Alle anderen Dinge wie Selen usw sind lt Blutbild alle in der Norm

Grüße
Stefan
DIAGNOSEN BZW KRANKHEITEN
Generalisierte Angststörung: Angst vorm Alleinsein, wegfahren, ..... muss immer was zu tun haben - Entspannen nur sehr schwer.
Hypochondrisch - reinsteigern in Krankheiten usw

Jan 2020 - März 2020 Schilddrüsenproblem - erst einige Wochen Überfunktion (Carbimazol und Metaprolol 23mg) dann unterfunktion - lt Endokrinologe Diagnose Hashimoto - seit März 2020 alles wieder gut Werte in Ordnung - muss weder Hormone noch Medikamente einnehmen.
Blutkontrolle alle 3-4 Wochen

MEDIKAMENTE:
199x - 200x Beginn mit Paroxat - irgendwan mal Wechsel auf Trevilor - 2 mal täglich
200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



Weiters:
Alle 2 Wochen 20000 IE Dekristol Vit D
Ab und an nach Bedarf Magnesium Verla Sport, Vit B Komplex von Hevert, Basenmittel Mivolis
Seit Mitte Juni Mittags (meistens) 1 Tablette Schäbens Omega 3 Fettsäuren vor dem Essen
Je nach Zustand optional mal Globuli - Nux Vomica, Aconitum, Arsenicium Album (letztere 2 gerade bei Ängsten usw)
MIttlerweile (siet 11.7.20) kein Vit B Komplex mehr -Vit B6 Wert war 3fach erhöht - nur noch Vit B12

Clarissa
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo.

Die SD-Werte, die Du eingestellt hast, sind ja erstmal im Normbereich. Durch Carbimazol-Überdosierung kann man leicht in eine Unterfunktion geraten.

Mir hat ein bißchen beta-Blocker im Entzug ganz gut getan, später habe ich den wieder abgesetzt.

Ich denke, das hängt alles miteinander zusammen und ist ein komplexes Geschehen. Am besten, man greift möglichst wenig von außen in sein System ein. Der Körper ist ein Wunderwerk und reguliert vieles selbst.

Wir wollen alle ein normales Leben und mehr Belastbarkeit, aber ein Zaubermittel dafür gibt es wohl nicht. Wir müssen uns in Geduld und Akzeptanz üben.

VG von Clarissa
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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hmmm
Urspr sollte ich lt biofeedback folgendes tun
Schüssler 1, 2 und 7 je 3x5 Kügelchen
Vit c+zink 1 x täglich
Thuja d6 3x5 globuli

Aber wenn du sagst lieber nix bin ich skeptisch.
Die thuja soll die leber besser entgiften
Schüssler 1 ist calcium fluoratum
2 ist calcium phosphoricom
7 ist magnesium

Die omega 3 die in meiner Signatur stehen und die ich genommen hab weglassen. Vit d weiter nehmen - nehm ich 20000 alle 2 wochen

Kurioserweise kann uch lange spaziergänge usw machen. Nur wenn es um körperliche Tätigkeiten geht ist so bescheiden.

Grüße vom heissen Nordschwarzwald geradee 35 Grad
Stdfan
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199x - 200x Beginn mit Paroxat - irgendwan mal Wechsel auf Trevilor - 2 mal täglich
200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

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Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



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Clarissa
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Clarissa »

Naja, im Entzug kann alles tricky sein und verschlechtern. Außerdem bin ich vom Nutzen nicht richtig überzeugt. Viele hier haben viel Geld ausgegeben und nichts damit erreicht.
Omega 3 habe ich vertragen, aber keine Veränderungen bemerkt.
Vitamin D3 plus K2 plus Magnesium nehme ich in recht hoher Dosierung, aber nicht wegen des Entzuges, sondern für mein Immunsystem. Schadet mir offensichtlich nicht, ich hatte schon lange keinen Infekt.

Mach vielleicht nur das, wonach Dein Körper verlangt - bis Du allmählich wieder mehr schaffst. Zwing Dich nicht zu oft.
Bei uns isses gerade auch megaheiß und ich bin in der Waagerechten vor dem Ventilator. Na und?

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Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

HI Clarissa,
die letzten 2 Tage besch :censored: .
Wieder bisschen was getan - und wider platt- unruhig - zittrig.
Jetzt noch Magen Darm dazu.
Wird das denn alles irgendwann mal wieder besser ??? Überall fängt das zittern an - beim bücken, sich halten - als ob ich kraftlos bin
Bin auch mit der Schilddrüse geplagt- gibt n Hashimoto

Bin jetzt seit Mitte Juni bei 1 mg Venlafaxin.
Stelle mir echt die Frage doch wieder anfangen ????

Grüße
Stefan
Zuletzt geändert von Straycat am 03.08.2020 15:23, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Kraftausdruck mit Smiley ersetzt
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200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
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17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
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Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

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Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Straycat »

Lieber Stefan,

wie uns aufgefallen ist, postest du sehr oft einen Hinweis im Thread "Dringende Fragen zum Absetzverlauf".
Dieser Thread ist dazu gedacht, dass Betroffene auf eine Frage in ihrem Thread hinweisen, zu der sie auch nach Eigen-Recherche keine Antwort finden konnten und auf die sie eine unmittelbare Antwort benötigen.

Wie bereits im Begrüßungstext geschrieben, ist im ADFD der Selbsthilfe-Aspekt zentral. Das heißt, dass zunächst immer die Suchfunktion (oben rechts) genutzt oder in bestehenden Foren gestöbert werden sollte, ob sich eine Antwort auf eine Frage finden lässt. Die wesentlichen Fragen sind auch in den im Begrüßungstext verlinkten Basis-Texten beantwortet oder in den FAQ-Texten.
Da alle im Forum tätigen Moderatoren und Teamunterstützer diese Aufgaben ehrenamtlich wahrnehmen und größtenteils persönlich auch ziemlich angeschlagen sind, können wir nicht auf jede Frage persönlich antworten. Da ist auch etwas Eigeninitiative gefragt ;-)
Oftmals antworten auch andere Betroffene oder Team-Mitglieder nicht unmittelbar. Das heißt aber nicht automatisch, dass die Frage untergegangen ist. Da braucht es bitte etwas Geduld, bis sich jemand meldet.

Wir würden dich daher bitten, dass du nur dann im Thread "Dringende Fragen zum Absetzverlauf" auf deine Fragen hinweist, wenn sich diese wirklich nicht durch die Basistexte oder Suchfunktion beantworten lassen und wenn du unmittelbar eine Antwort benötigst.
Vielen Dank!


Was deine letzte Frage betrifft:
Was meinst du mit "doch wieder anfangen"? Die Dosis des Venlafaxin erhöhen? Wenn, dann würde ich auf maximal 1,5mg Venlafaxin erhöhen und schauen, wie du das verträgst. Keinesfalls würde ich höher aufdosieren, da auch die Steigerung der Dosis Stress für dein ZNS bedeutet.
Die Symptome, die du beschreibst, sind typische Symptome eines irritierten ZNS. Da braucht es einiges an Geduld und Zeit, bis sich das wieder einpendelt.
Wenn ich das in deiner Signatur richtig lese, hast du die 25mg Opipramol einfach weggelassen seit Juni? Gut möglich, dass das auch noch mit hineinspielt. Wie gesagt, da braucht es vor allem Ruhe und Stabilität in der Dosis, damit sich das ZNS erholen kann.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
► Text zeigen
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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hi Cat,

bzgl Opipram - hab nur die 25 als Ersatz für das damalige Venlafaxin weggelassen.
Die 50 mg Abends nehm ich weiterhin.

Und sorry für das Posting im anderen Thread - ich wusste nicht wie es hier so mit Benachrichtigungen bei neuen Einträgen ist - und Ja - auch Thema Ungeduld spielt da ne Rolle - also nochmals sorry.

Gruß
Stefan
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200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

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199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Nochmal ich:
Nachtrag

Heut wieder ganz besch :censored: - dazu wohl noch Magen Darm - bin total in Angst un Panik. Hab Tränen in den Augen - bin total nervös - immer so Angstschübe.
Auch wieder diese Muskel und Gliederschmerzen in den Beinen - es knackt und poltert hier und da - im Bauch rumpelts.
Dann geistert da noch da Thema Schülddrüse rum - mit Hashimoto - aber normalen Werten die alle in der Norm sind.

Ich seh echt keinen Ausweg mehr

War heut morgen mit dem Magen Darm Thema im Krankenhaus - ohne Befund. Blut, EKG, Ultraschall, ... alles supi
Ich hab so Angst das ich das alles nicht hinbekomme und wieder mal "normal" werde.

Habt ihr mir noch Tipps ???

PS:
Bin weiterhin bei 1 mg Venlafaxin nach Wassermethode


Liebe Grüße
Stefan
Zuletzt geändert von Straycat am 04.08.2020 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Kraftausdruck mit Smiley ersetzt
DIAGNOSEN BZW KRANKHEITEN
Generalisierte Angststörung: Angst vorm Alleinsein, wegfahren, ..... muss immer was zu tun haben - Entspannen nur sehr schwer.
Hypochondrisch - reinsteigern in Krankheiten usw

Jan 2020 - März 2020 Schilddrüsenproblem - erst einige Wochen Überfunktion (Carbimazol und Metaprolol 23mg) dann unterfunktion - lt Endokrinologe Diagnose Hashimoto - seit März 2020 alles wieder gut Werte in Ordnung - muss weder Hormone noch Medikamente einnehmen.
Blutkontrolle alle 3-4 Wochen

MEDIKAMENTE:
199x - 200x Beginn mit Paroxat - irgendwan mal Wechsel auf Trevilor - 2 mal täglich
200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



Weiters:
Alle 2 Wochen 20000 IE Dekristol Vit D
Ab und an nach Bedarf Magnesium Verla Sport, Vit B Komplex von Hevert, Basenmittel Mivolis
Seit Mitte Juni Mittags (meistens) 1 Tablette Schäbens Omega 3 Fettsäuren vor dem Essen
Je nach Zustand optional mal Globuli - Nux Vomica, Aconitum, Arsenicium Album (letztere 2 gerade bei Ängsten usw)
MIttlerweile (siet 11.7.20) kein Vit B Komplex mehr -Vit B6 Wert war 3fach erhöht - nur noch Vit B12

Straycat
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Straycat »

Hallo Stefan ,

Das können schon alles Absetzsymptome sein. Gerade Magen und Darm sind häufig betroffen. Im Darm ist ja auch viel Serotonin. Angst und Unruhe können sich noch zusätzlich "auf den Bauch schlagen". Gut ist ja schon mal, dass körperlich scheinbar alles okay ist. So kannst du es getrost den Absetzsymptomen zuordnen. Auch die Muskel- und Gliederschmerzen passen da recht gut dazu. Unsere Absetzsymptomliste kennst du, oder?

Hast du schon mal in unserem Thread zum Umgang mit Angst und Panik gelesen?
Da stehen viele Tipps, was Betroffenen hilft.

Ich hoffe, es wird bald besser bei dir! Es wird wieder - aber es dauert leider einige Zeit, bis sich das ZNS stabilisiert.

Liebe Grüße,
Cat
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Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Frage noch:
Ich hatte die letzte Zeit ja auch ganz gute zeiten. Nur mit so Muskelschmerzen und so weiter damit bin ich zurecht gekommen.

Jetzt wird das alles wieder wie am Anfang? Ist das wirklich so ein Auf und Ab mal besser mal wieder schlechter mal ganz wie am Anfang?

Mir schwindet so langsam die Hoffnung.
Und mal zur Not ne Tavor 0 5 - ist das n Weg?

Grüße mit Tränen in den Augen
Stefan
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MEDIKAMENTE:
199x - 200x Beginn mit Paroxat - irgendwan mal Wechsel auf Trevilor - 2 mal täglich
200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



Weiters:
Alle 2 Wochen 20000 IE Dekristol Vit D
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Seit Mitte Juni Mittags (meistens) 1 Tablette Schäbens Omega 3 Fettsäuren vor dem Essen
Je nach Zustand optional mal Globuli - Nux Vomica, Aconitum, Arsenicium Album (letztere 2 gerade bei Ängsten usw)
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padma
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von padma »

hallo Stefan, :)
Ist das wirklich so ein Auf und Ab mal besser mal wieder schlechter mal ganz wie am Anfang?
Wellen können immer wieder mal auftreten, es zeigt, dass dein ZNS sich noch nicht wirklich stabilisieren konnte und noch Zeit braucht. Das heisst jedoch nicht, dass sich noch nichts bewegt hat. Der Heilungsverlauf ist zumeist nicht linear sondern eben in diesem Wellen/Fenster Muster.
Und mal zur Not ne Tavor 0 5 - ist das n Weg?
Das ist sehr heikel, eben weil es oft gut und schnell wirkt. Wenn die Wirkung dann abklingt, fühlen sich viele noch schlechter as zuvor. Es ist ein gutes Notfallmedikament, aber ich würde es wirklich nur in einer echten Notsituation nehmen.

Du könntest Venlafaxin leicht erhöhen, wenn deine Symptome unerträglich sind. Vielleicht auf 1,2 mg gehen.

Wobei ich auch denke, dass die Reduktion um gleich 25 mg Opipramol auch noch mit ein Grund für deine Symptome sein können. (Deine Signatur ist da etwas verwirrend, vielleicht könntest du schreiben "Opipramol um 25 mg reduziert" oder so ähnlich).

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Mir wurde heute geraten das opipramol dich wieder 3xzögluch je 50mg zu nehmen.
Ich weiss auch nicht

Und mein hashimito sollte auch behandelt werden - sagen mir mitpatienten. Der tsh von 2.7 sei für hashi zu hoch. Sollte man mit lthyroxin anfangen. Aber die sagt nein - werte seien ok

Gruß
Stefan
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2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
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17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
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Nochmals als Auflistung:

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199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Straycat »

Hallo Stefan,

du wirst immer wieder Menschen mit einer anderen Meinung, als der hier im Forum vertretenen, begegnen. Manchmal sind es Ärzte, manchmal andere Patienten, manchmal Angehörige.
Letztlich entscheidest du, wie du weiter vorgehst.
Alles was wir hier im Forum anbieten ist eine Fülle an Informationen und Erfahrungsberichten. Darauf stützt sich auch das Feedback auf deine Fragen.

Auch ich werde aus deiner Signatur nicht ganz schlau. Nimmst du aktuell noch Opipramol? Oder hast du die 25mg mit 18.06.2020 kalt abgesetzt? So liest es sich nämlich aus deiner Signatur.
Da wäre eine Einnahme von 3x täglich 50mg Opipramol aus meiner Sicht eine sehr ungünstige Idee. Du beschreibst viele Entzugssymptome, die von einem gereizten ZNS herrühren. Da jetzt plötzlich wieder eine so hohe Dosis Opipramol einzunehmen wäre meiner Ansicht nach kontraproduktiv. Allenfalls könnte man überlegen eine Minidosis Opipramol wieder einzunehmen, wenn du es Mitte Juni einfach kalt abgesetzt hast. Aber auch da wäre ich sehr skeptisch, ob das noch funktionieren würde.
In der Regel greifen Wiedereindosierungen am besten möglichst rasch nach einem Kaltentzug. Je länger du wartest, umso mehr hat sich dein ZNS schon an die neue Dosis angepasst und umso eher könnte es sein, dass du den Wirkstoff nicht mehr verträgst.
Hier noch der Link zu unseren FAQ zum Wiedereindosieren, falls du die noch nicht kennst: https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 15#p106315

Aber wie schon geschrieben: Entscheiden musst du es selbst.

Liebe Grüße,
Cat
Zuletzt geändert von Straycat am 06.08.2020 17:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link zu Wiedereindosierungs FAQ eingefügt
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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hi Cat,

nein - die 25mg waren nur als Ersatz für das damals abgesetzte Venlafaxin - aber das hat so nix bewirkt also hat man es wieder weggelassen.
Ich nehme seit 2018 Opipramol
Urspr.. im Krankenhaus mal 50 50 0 50 - das wurde aber bis zur Entlassung bzw nach der Therapie dort auf 0 0 0 50 reduziert - heiss:
Ich nehme bis zum heutigen Tag 50 mg Opipram zu Nacht.

Also KEIN Kaltenzug von Opipram - nur das Venlafaxin wurde wie in der SIgantur beschrieben von Okt (urspr. 18,75mg - dann ab Oktober 12mg) und im April dann vollends von damals dann 12mg auf 0mg gesetzt.
Wiedereinstieg mit Venlafaxin als 1mg mitte Juni 2020


Das Thema Schilddrüse wird wohl doch auch immer akuter - es wird wohl ein Versuch geben - evtl. - mal mit 25 MIkrogram LThyroxin quasi eine Probe zu machen und zu sehen ob es mir besser geht.
Heute MIttag bis jetzt ists und wars furchtbar - mein Magendarm war heut morgen eigentlich ganz ok - dann heut etwas aufgebackenes gegessen- nicht allzu viel - dann wieder Magen/Darm und jetzt auch leichte Temperatur - und somit hab ich wieder n neues Angstthema - und ich weiss nicht wie und wem ich es zuordnen kann. Weiterhin Puddingbeine, Muskelzucken, .... - dann die erhöhte Temp dazu - ich bastel mir da alles mögliche zusammen.

Gruß
Stefan

PS:
Signatur passe ich baldmöglichst an
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2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



Weiters:
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Straycat »

Hallo Stefan,

das geht so leider nicht verständlich aus deiner Signatur hervor.
Da steht "Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram".
Das würde ja bedeuten, dass du Opipram 50mg nur bis April 2020 genommen hast.
Kannst du die Signatur bitte überarbeiten?

Am besten du machst es entweder immer mit Datum und ALLEN Medikamenten, die du nimmst:
Beispiel:
seit dd.mm.yy: xy mg Venlafaxin, xy mg Opipramol
seit dd.mm.yy: xy mg Venlafaxin, xy mg Opripramol
usw.


Oder du unterteilst es in die Wirkstoffe:
Beispiel:
Venlafaxin:
seit dd.mm.yy: xy mg
seit dd.mm.yy: xy mg
usw

Opipramol:
seit dd.mm.yy: xy mg
seit dd.mm.yy: xy mg
usw


Verstehst du wie ich meine?
Sonst blickt man nicht mehr durch seit wann du wie viel von welchem Wirkstoff nimmst.

Zum Thema Schilddrüse kann ich leider nichts sagen. Da kenne ich mich zu wenig aus.

Liebe Grüße,
Cat
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simonb
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von simonb »

Hallo,

Du hast also zunächst 1mg nach einem Venlafaxin Kaltentzug
am 17.6. wiedereindosiert?

Ich denke du brauchst noch etwas Geduld, damit es sich richtig stabilisiert.
Habe gesehen du nimmst Vitamin D in sehr hohen Dosierungen? Hast du einen Mangel?

Vitamin D kann nämlich triggern, auch Vitamin B.

Gruß Simon

Edit: Hat sich mit Cat :) Überschnitten.
► Text zeigen

stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

HI Simon,

ich hatte mal einen D-Mangel - lt letztem Blutwert bin ich bei 86 - Sollwertbereich bei 35-150 - wie gesagt - alle 2 Wochen 20000 IE
Vit B nehm ich grad gar nix mehr - hatte immer mal nen Komplex genommen- aber der hat mit den B6 Werte 3fach nach oben genommen - das war vor ca 2 Wochen - lt neuer Abnahme sind wir wider bei 25,7 (8,7-27,2) B12 ist bei 274 (211-911)

Rein Vit B12 als Kautabletten (also kein Komplex da ja auch B6 drin gewesen wäre und der Wert da ja zu hoch war) hab ich aber nicht so gut vertragen - da wurde mir übel.

Bzgl. den Vitaminen - das Thema Schilddrüse gibt es ja wie gesagt - da heisst es - nachfüllen/auffüllen usw - also irgendwie ja dann kontraproduktiv

Gruß
Stefan
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200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

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Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



Weiters:
Alle 2 Wochen 20000 IE Dekristol Vit D
Ab und an nach Bedarf Magnesium Verla Sport, Vit B Komplex von Hevert, Basenmittel Mivolis
Seit Mitte Juni Mittags (meistens) 1 Tablette Schäbens Omega 3 Fettsäuren vor dem Essen
Je nach Zustand optional mal Globuli - Nux Vomica, Aconitum, Arsenicium Album (letztere 2 gerade bei Ängsten usw)
MIttlerweile (siet 11.7.20) kein Vit B Komplex mehr -Vit B6 Wert war 3fach erhöht - nur noch Vit B12

simonb
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von simonb »

Hallo Stefan,

Wichtig ist nur ob du es verträgst.

Gruß Simon
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padma
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von padma »

hallo Stefan, :)

bei den SD Werten gibt es einen indivduellen Wohlfühlwert und der ist bei Hashis wohl öfters um 1 (TSH). Daher wäre eine Erhöhung von L Thyroxin einen Versuch wert. Dann aber nicht gleichzeitig was anderes an der Medikation ändern.
ich hatte mal einen D-Mangel - lt letztem Blutwert bin ich bei 86 - Sollwertbereich bei 35-150 - wie gesagt - alle 2 Wochen 20000 IE
Du bist dann ja völlig in der Norm. Alle 2 Wochen 20.000 IE könnte da zu viel sein.

B 12 bist du ja noch im Normbereich. Wenn du leicht substituieren möchtest, gibt es auch eine Zahnpasta mit B12 (Sante´), vielleicht verträgst du die.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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