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Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hi Towanda,

das hört sich gut an - spüle die Spritzen bisher auch mit heissem Wasser aus - aber das wars bisher.
Baue sie aber nicht auseinander sondern ziehe nur das Wasser ein und drücke es wieder raus.
Also dann doch noch mit Spülwasser zusätzlich ?

Zu meinem Zustand:
Wenn es so bleibt ists ganz OK - heute etwas unruhig - aber auch noch nicht so lange wach - bzw war nochmal im Bett.
Meine 2,5 ml hab cih schon 6:30 genommen.
Müde bin ich die letzten Tage - kann aber auch gut schlafen - das war ja in der Akut-zeit (Mo/Di) gar nicht der Fall.
Wenn ich dann mal wach und im "Laufen" bin gehts - da hab ich auch Lust was zu tun :-)


Grüße
Stefan
DIAGNOSEN BZW KRANKHEITEN
Generalisierte Angststörung: Angst vorm Alleinsein, wegfahren, ..... muss immer was zu tun haben - Entspannen nur sehr schwer.
Hypochondrisch - reinsteigern in Krankheiten usw

Jan 2020 - März 2020 Schilddrüsenproblem - erst einige Wochen Überfunktion (Carbimazol und Metaprolol 23mg) dann unterfunktion - lt Endokrinologe Diagnose Hashimoto - seit März 2020 alles wieder gut Werte in Ordnung - muss weder Hormone noch Medikamente einnehmen.
Blutkontrolle alle 3-4 Wochen

MEDIKAMENTE:
199x - 200x Beginn mit Paroxat - irgendwan mal Wechsel auf Trevilor - 2 mal täglich
200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



Weiters:
Alle 2 Wochen 20000 IE Dekristol Vit D
Ab und an nach Bedarf Magnesium Verla Sport, Vit B Komplex von Hevert, Basenmittel Mivolis
Seit Mitte Juni Mittags (meistens) 1 Tablette Schäbens Omega 3 Fettsäuren vor dem Essen
Je nach Zustand optional mal Globuli - Nux Vomica, Aconitum, Arsenicium Album (letztere 2 gerade bei Ängsten usw)
MIttlerweile (siet 11.7.20) kein Vit B Komplex mehr -Vit B6 Wert war 3fach erhöht - nur noch Vit B12

Towanda
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Towanda »

Hallo Stefan,

auseinanderbauen ist wichtig, damit sie auch innen gut trocknen kann.

Schön, dass Du schon eine leichte Besserung spürst!

Grüße, Towanda
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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hallo Towanda,

Danke für deine Nachricht.
Naja - wer weiss wie die 0,5 Tavor von Dienstagmittag noch wirkt - so jedenfalls meine Denkweise :-)
Die 5 mg Dociton nehm ich auch weiterhin - wollte gestern Abend noch Magnesium nehmen - habs allerdings mal wieder verpennt.
Wie steht ihr denn zu den Themen Verträglichkeit von Nahrungsmittel - bspw. Fertigsossen usw - spielt das in Bezug auf Panik usw auch ne Rolle ???
Versuche das grad so gut wie möglich wegzulassen - aber geht halt auch nicht immer - oder bspw. Histamin in Tomaten usw
Will kein neues Fass aufmachen - kann sein ich interpretier da auch zuviel rein - und will mich auch nicht wieder in was reinsteigern.

Grüße
Stefan
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2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
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18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
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Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Towanda »

Hallo Stefan,

für solche Fragen kannst Du oben rechts die Suchfunktion nutzen oder den Thread „Was finde ich wo im Forum“, der Dir im Begrüßungstext verlinkt wurde.

Gruß, Towanda
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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hallo zusammen,

jetzt muss ich euch leider doch nochmal belästigen.
Die letzten 2 Tage gings ganz gut - heute naja- Magen/Darm fängt wieder an - Unruhe, dunkle Gedanken.
Keine Ahnung wie lange die Tavor 0,5 von Mittwoch wirkt bzw gewirkt hat.
Bin ja bei 1 mg Venlafaxin pro Tag.

Soll ich das weiter beobachten - oder dann doch erhöhen ???
Durch die 3 Tage Venlafaxin Einnahme jetzt ist das mit der Unverträglichkeit dann vom Tisch - also wäre es sinnvoll dann doch wieder auf
meine 18,75 (letzte Dosis wo alles OK war) zu gehen ???

Bin jetzt etwas unsicher :-(

Grüße
Stefan
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(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
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Venlafaxin:
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OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
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Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Muss noch so Gliederschmerzen und wie so Krämpfe mit anfügen.
Ist nicht immer - mal da mal nicht - tagesweise oder auch mal nur zeitlich begrenzt
Macht mir einfach Angst ob da evtl. doch noch was ist ???
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Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Towanda »

Hallo Stefan,

denkst Du bitte an unsere Nettiquette?

Auch Glieder- und Muskelschmerzen können im Entzug auftauchen.

Im Thread „Was finde ich wo im Forum“ findest Du Informationen zu Entzugssymptomen, da kannst Du Dich informieren.

Hast Du Dich mit den Informationen im Begrüßungstext schon näher beschäftigt? Das wäre sehr wichtig. Wir sind hier ein Selbsthilfeforum, so steht es auch im Begrüßungstext:

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Viele Grüße, Towanda
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hey Towanda, sorry
hatte das nur noch als Zusatz geschrieben den letzten Dialog - konnte meinen vorigen nicht mehr Editieren.
Muss ich das dann einfach durchhalten ?? Ich seh da leider durch meine Hypochondrie noch "andere Dinge" dahinter - grummel.
Bin einfach sehr verunsichert und immer skeptisch und fragend - SORRY

Liebe Grüße
Stefan
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17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
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Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Towanda »

Hallo Stefan,

Ich habe meinen Beitrag noch ergänzt.

Gruß, Towanda
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Murmeline »

Hallo Stefan,

viele im Entzug, auch ohne vorher hypochondrisch zu sein, vermuten alles mögliche als Gründe für die Symptome. Wenn man so eine Veranlagung sowieso hat, macht es das ganze natürlich nicht leichter.

Hypochondrisch in die Suchfunktion eingeben liefert viele Beiträge zum Thema, da kann man sich anschauen, wie es anderen mit solchen Ängsten ging und man damit nicht alleine ist: search.php?keywords=Hypochondrisch&term ... bmit=Suche
Auch Hypochonder liefert viele Ergebnisse: search.php?keywords=Hypochonder&terms=a ... bmit=Suche

So findest du auch andere Betroffene, die du direkt zum Erfahrungsaustausch anschreiben kannst.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

padma
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von padma »

hallo Stefan, :)
Durch die 3 Tage Venlafaxin Einnahme jetzt ist das mit der Unverträglichkeit dann vom Tisch - also wäre es sinnvoll dann doch wieder auf
meine 18,75 (letzte Dosis wo alles OK war) zu gehen ???
Schön, dass du es noch verträgst. Jetzt gleich auf 18,75 mg zu gehen, wäre ein viel zu grosser Schritt. Ich würde jetzt noch einige Tage auf den 1 mg bleiben und beobachten.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hi Padma

Da sind die Zweifel. Vertrag ich es noch oder sind das Symptome der Unverträglichkeit?
Sorry. Bin so n Zweifler.
Wenn ich mir schon vorstelle wie das alles werden soll wenn das so bleibt - die Unruhe das Zittrige so Zucken und Glieder bzw Muskelschmerzen das Auf und Ab - so wechselhaft usw???
Auch das Depri sein und dann doch wieder gut drauf usw

Grüsse
Stefan
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Generalisierte Angststörung: Angst vorm Alleinsein, wegfahren, ..... muss immer was zu tun haben - Entspannen nur sehr schwer.
Hypochondrisch - reinsteigern in Krankheiten usw

Jan 2020 - März 2020 Schilddrüsenproblem - erst einige Wochen Überfunktion (Carbimazol und Metaprolol 23mg) dann unterfunktion - lt Endokrinologe Diagnose Hashimoto - seit März 2020 alles wieder gut Werte in Ordnung - muss weder Hormone noch Medikamente einnehmen.
Blutkontrolle alle 3-4 Wochen

MEDIKAMENTE:
199x - 200x Beginn mit Paroxat - irgendwan mal Wechsel auf Trevilor - 2 mal täglich
200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



Weiters:
Alle 2 Wochen 20000 IE Dekristol Vit D
Ab und an nach Bedarf Magnesium Verla Sport, Vit B Komplex von Hevert, Basenmittel Mivolis
Seit Mitte Juni Mittags (meistens) 1 Tablette Schäbens Omega 3 Fettsäuren vor dem Essen
Je nach Zustand optional mal Globuli - Nux Vomica, Aconitum, Arsenicium Album (letztere 2 gerade bei Ängsten usw)
MIttlerweile (siet 11.7.20) kein Vit B Komplex mehr -Vit B6 Wert war 3fach erhöht - nur noch Vit B12

Jamie
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Jamie »

Hallo stefan, :)

ich bin mir relativ sicher, dass du das Venlafaxin noch verträgst, zumindest 1mg.
Eine Unverträglichkeit hättest du längst gemerkt.

Allerdings bemerkst du jetzt wieder den Entzug, weil das Tavor nicht mehr wirkt.
Wenn du die 1mg ein paar Tage genommen hast, kannst du auf 2mg hochgehen.
Bitte nicht gleich auf so horrend hohe Mengen wie 18,xx mg gehen, das ist viel zu schnell viel zu hoch.
"Viel hilft viel" ist bei AD der falsche Ansatz und außerdem ist dein ZNS sehr gereizt.

Bitte nimm dir noch mehr Zeit hier zu lesen und auch mal bei den Anderen reinzustöbern.
Du wirst sehen, dass sich fast alle Geschichten ähneln.
Zudem sind deine Symptome typisch für´s Absetzen; gerade auch, dass es so wechselhaft ist.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

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Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
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    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
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    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hallo jamie

Schön von dir zu lesen.
Heut nacht wars auch sehr durchwachsen aber nich ok. Werd ab und zu wach und bin verunsichert und ängstlich.

Problem:
Wenn ich hier lese steiger ich mich mehr rein - sehe keinen Ausweg - lese oft das diese symptome ewig andauern usw - was mich dann hoffnungslos und ängstlich macht.
Ich will einfach wieder so sein wie vor dem Reduzieren.
Gerade ist jeder Tag irgendwie eun Kampf- und ich seh nicht mehr drüber raus.
Deshalb war ja die Frage ob es besser wäre wieder auf die alte Dosis zu gegen und irgendwann später mal abzusetzen? Hab aber vor Allem Respekt.

Doc wollte mir ja 3 Tage 37.5 dann 75 dann 112.5 geben.

Und: diese ganzen Symptome - sind die einfach nur unschön oder doch hochdramatisch? Oder soll man sie ignorieren?

Und: ganz wichtig: wie lange geht das?
Lieg grad noch im bett und frag mich wie ich den Tag rumkriegen soll.

Welches ziel ist anzustreben:
Weiter absetzen aber mit viel quälen oder doch was anderes?

Wie gesagt - tu mich schwer hier die Beiträge zu lesen da sie mich gedanklich ins loch schieben :-((((

Grüsse mit Tränen in den Augen
Stefan
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Jan 2020 - März 2020 Schilddrüsenproblem - erst einige Wochen Überfunktion (Carbimazol und Metaprolol 23mg) dann unterfunktion - lt Endokrinologe Diagnose Hashimoto - seit März 2020 alles wieder gut Werte in Ordnung - muss weder Hormone noch Medikamente einnehmen.
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MEDIKAMENTE:
199x - 200x Beginn mit Paroxat - irgendwan mal Wechsel auf Trevilor - 2 mal täglich
200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
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padma
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von padma »

hallo Stefan, :)
Wenn ich hier lese steiger ich mich mehr rein - sehe keinen Ausweg - lese oft das diese symptome ewig andauern usw - was mich dann hoffnungslos und ängstlich macht.
Ja, das kann ein Problem sein. Dann lies vielleicht besser die Infoartikel in der Rubrik "Hilfen zum Absetzen", da werden viele Fragen beantwortet und erklärt.
Deshalb war ja die Frage ob es besser wäre wieder auf die alte Dosis zu gegen und irgendwann später mal abzusetzen? Hab aber vor Allem Respekt.

Doc wollte mir ja 3 Tage 37.5 dann 75 dann 112.5 geben.
Ein solch schnelles Hochgehen ist riskant und belastet das ZNS sehr. Ausserdem reichen oft bereits sehr kleine Dosen zum Stabilisieren.
Und: diese ganzen Symptome - sind die einfach nur unschön oder doch hochdramatisch? Oder soll man sie ignorieren?
Sie sind unschön, aber nicht gefährlich. Ignorieren ist schwierig, du kannst versuchen sie zu aktzeptieren, also wahrnehmen, einordnen als Absetzsymptom, abhaken und dich anderen Dingen zuwenden, soweit möglich.
Und: ganz wichtig: wie lange geht das?
Das können wir dir leider nicht beantworten, es ist so unterschiedlich.
Welches ziel ist anzustreben:
Weiter absetzen aber mit viel quälen oder doch was anderes?
Das kannst nur du entscheiden. Die meisten hier entscheiden sich für zunächst stabilisieren auf niedriger Dosis und dann behutsam ausschleichen, mit möglichst wenig quälen.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Danke dir Padma

Eins noch. War jetzt heut etwas aktiver. Aber je länger ich das bin desto platter werd ich. Knie und Rücken schmerzen und es ist so das Gefühl als ob einem die Beine weggehen.
Ist das zutreffend - das macht mich dann so unsicher?

Danke für eure Mühen

Stefan
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Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
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200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
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OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von padma »

hallo Stefan, :)

du bist derzeit köperlich nicht so belastbar, das ist im Entzug normal. Es ist eine Gradwanderung, für sich herauszufinden, wieviel Aktivität gut tut und wieviel Schonung notwendig ist. Beides ist wichtig, auf das ausgewogene Verhältnis kommt es an

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hi ihr,

mal ne kleine Berichterstattung - und: brauch evtl. etwas Zuspruch
Die letzten Tag gehts soweit - bin immer bei 1 mg - finde bin nicht mehr so panikbelastet - das wäre ja schon mal positiv ?
Bin gerade nachts allerdings beim aufwachen immer noch etwas "ängstlich"

Was mich aber recht stark beschäftigt ist meine Ausdauer und Kondition.

Ich empfinde das echt als sehr schlimm - wehe ich muss mehrere Treppen laufen usw. - war sonst immer gern mal im Wald Holz machen - das geht grad irgendwie gar nicht - male mir das zukünftig dann recht düster aus :-(
Bekomme dann Zweifel und total weiche Knie - bin kraftlos (auch aus der LWS, Beckengegend) - es knackt hier und da.
Verliert sich das mit der Zeit wieder ????

Und heut - Sonntag - was ich schlafen kann - auch da fängt natürlich das Kopfkino wieder an.

Am Mittwoch hätte ich Termin bei meiner Psychologin - allerdings hält die von meiner Methode wohl nicht allzu viel.
Weiss gar nicht ob ich hin soll und was ich ihr sagen soll ?
Eine Tavor-Einnahme ist für sie nix dramatisches.

Ach - weiss auch nicht - irgendwie so viele Zweifel

Bin auch am Überlegen wie ich das Jobtechnisch tun soll - meine Firma und Vorgesetzten wissen Bescheid. Aber belastungstechnisch ists wie oben schon geschrieben echt sch.... .-( Bleib ich nun daheim und deck das mit ner Krankmeldung ab - oder soll ich doch versuchen arbeiten zu gehen ?
Gäbe auch die Option es mit einer Krankmeldung abzudecken, und trotzdem Arbeiten zu gehen - mit dem Hintergrund eben das ich nicht so unter dem 8 Stunden Soll-Stress stehe - quasi nur das tue was geht - aber irgendwie ist da auch wieder n Verstecken vor anderen DIngen !?!

Liebe Grüße
Stefan

PS:
Vielleicht mag jmd auch PRIVAT schreiben - würde mich freuen - gerade weil ich so fragend und zweifelnd bin

Achso: Was ist denn das Serotoninsyndrom ??? Irgendwie klingelt das bei mir auch noch - evtl. auch wegen dem Opipram 50 das ich abends einnehme ????
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2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
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Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

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Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Jamie »

Hallo stefan :)

Ich beantworte deine Hilfeersuchen.

Du bist im Entzug, das ist nichts, was in wenigen Wochen verschwinden wird.
Aber du suchst gerade nach Abhilfe, das ist schon mal gut.
Die Dosis ist bei dir auch noch nicht ausgelotet, du kannst ggf. auf 2mg gehen und dann schauen.
Das geschieht so lange, bis du eine Dosis gefunden hast, die passt, sprich das Gröbste abfängt und mit der es dir einigermaßen geht.
SSRI / SNRI sind in den unteren Dosierungen besonders potent, deswegen reichen da oft schon kleine Dosierungen.

Entzug ist kein Kurzstreckensprint, sondern Langstrecke, Marathon.
Dein Gehirn / ZNS muss sich umbauen und restrukturieren, das erfordert unfassbar viel Energie und Kraft und das bemerkt man auch an der völligen körperlichen Erschöpfung.
Das ist wirklich normal.
Du wirst unbedingt eine Balance suchen müssen zwischen Anstrengung und Erholung.

Wenn dir Arbeiten zu viel ist, kannst du dich krank schreiben lassen; da wir aber wie gesagt von Langstrecke sprechen, ist das nicht für jeden eine Option.
Jetzt für den Anfang, wenn du noch eine Einstellung suchst, wäre das vielleicht eine Möglichkeit.
Schau, was dein Bauch dazu sagt.

Wenn Arbeiten noch geht und dich ablenkt, ist dies etwas, was du in Erwägung ziehen solltest.
Denn es gibt nichts Schlimmeres, als die Gedanken nur noch um den Entzug kreisen zu lassen und wenn dir das Lesen im Forum nicht bekommt, dann lass es / mach Pausen.

Ideal wäre es wohl weiterzuarbeiten, aber das Pensum reduzieren zu können, zB statt Vollzeit nur 25 oder 30 Stunden. Ich weiß aber nicht, ob dein Arbeitgeber da mitspielt und inwiefern deine Finanzen das erlauben.
Oder du handelst mit deinem Arbeitgeber einen Sondermodus aus.
Aber gleichzeitig krank geschrieben sein und arbeiten geht nicht, da hier ein riesiger Versicherungsaspekt dahinter steckt. Du wärst nicht versichert, wenn dir auf der Arbeit etwas zustoßen würde (denn dafür bist du krank geschrieben und gehörst nach Hause auf die Couch).
Kein Arbeitgeber lässt sich auf sowas ein.

Jeder im AD-Entzug hat seine eigenen "Sonder-Baustellen". Beim einen geht das sehr auf die Psyche zB mit Angstzuständen, andere wiederum haben dauerhaft starke Magen-Darm-Probleme, Dritte machen mit herumwandernden Schmerzen etc. herum usw.
Es kann sein, dass dein Schwachpunkt die Gelenke, Muskeln und generell Kraft ist.
Es ist auch normal, schneller außer Puste zu sein und wenig belastbar.
Fordere es nicht heraus, indem du dich zwingst dir zu beweisen, dass es doch geht.
Behandele dich sanft wie ein rohes Ei, denn neurophysiologisch gesehen bist du eins (ZNS / Gehirn superempfindlich).

Dass du morgens ängstlicher bist ist normal. Darunter leiden fast alle hier.
Das liegt am Cortisolspiegel, der morgens am höchsten ist und dich eigentlich wach machen soll.
Sensible Gehirne reagieren darauf aber oft mit Angst, Unruhe etc.
Du kannst mal probieren gleich beim Aufwachen etwas Süßes zu essen, weil das die Insulinausschüttung fördert und Insulin wiederum ist der physiologische Gegenspieler zu Cortisol.

Um ein Serotoninsyndrom brauchst du dich nicht sorgen, dazu ist die Opipramol Menge moderat und die Venlafaxinmenge sehr gering.
Die Symptome wären auch viel heftiger: Unruhe, Zittern, Fieber, Durchfall, Herzrasen Erbrechen, Delir, Krämpfe etc.

Ich wünsche dir alles Gute, gönne dir wann immer möglich Ruhe und Pausen und Schonung.
Das ist das A und O.
Und viel Geduld und Mitgefühl für dich selber. :hug:

Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

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Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hi Jamie,
Danke für deine stetige Hilfe auf meine Fragen :-)

Vielleicht hab ich auch Glück und es zieht sich gar nicht so lange.
Psychisch ists grad soweit mal OK - wie gesagt - das körperliche macht mich grad etwas Nervös.

Du hast schon Recht - man will immer Testen ob man es noch kann und wie es ist.
Aber sollte mir da evtl. doch Pausen gönnen - glaub muss das erst Lernen.

Hast du auch so Probleme ???
Hatte versucht dir Privat zu Schreiben - aber das scheint bei dir Deaktiviert zu sein

Grüße
Stefan
DIAGNOSEN BZW KRANKHEITEN
Generalisierte Angststörung: Angst vorm Alleinsein, wegfahren, ..... muss immer was zu tun haben - Entspannen nur sehr schwer.
Hypochondrisch - reinsteigern in Krankheiten usw

Jan 2020 - März 2020 Schilddrüsenproblem - erst einige Wochen Überfunktion (Carbimazol und Metaprolol 23mg) dann unterfunktion - lt Endokrinologe Diagnose Hashimoto - seit März 2020 alles wieder gut Werte in Ordnung - muss weder Hormone noch Medikamente einnehmen.
Blutkontrolle alle 3-4 Wochen

MEDIKAMENTE:
199x - 200x Beginn mit Paroxat - irgendwan mal Wechsel auf Trevilor - 2 mal täglich
200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



Weiters:
Alle 2 Wochen 20000 IE Dekristol Vit D
Ab und an nach Bedarf Magnesium Verla Sport, Vit B Komplex von Hevert, Basenmittel Mivolis
Seit Mitte Juni Mittags (meistens) 1 Tablette Schäbens Omega 3 Fettsäuren vor dem Essen
Je nach Zustand optional mal Globuli - Nux Vomica, Aconitum, Arsenicium Album (letztere 2 gerade bei Ängsten usw)
MIttlerweile (siet 11.7.20) kein Vit B Komplex mehr -Vit B6 Wert war 3fach erhöht - nur noch Vit B12

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