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stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hallo zusammen,

hatte gerade Telefonat mit meiner Neurologin - sie meint ich sei so verdreht das ich stationär soll. (Hab das Gefühl werde jetzt halt in dieser "unübersichtlichen Lage" einfach weitergeschoben - in der Klinik werd ich wohl auch erst mal Medis bekommen)
Naja - so schlecht gehts mir heute gar nicht weiterhin halt irgendwie nervös, schwach in den Beinen/Knie/Rücken.
Bin weiterhin bei dem 1mg Venlafaxin.
Bin echt hin und hergerissen - doch weiter so verfahren aber nicht zu wissen wie lange das alles noch so geht - ist ja auch n jobtechnisches Thema. Oder doch wieder auf 18,75 mg Venlafaxin (oder max 37,5) und hoffen, dass ich meine alte Form au 2019 wieder bekomme - und dann evtl. doch nochmal nen neuen Absetzversuch mache ?
Wie gesagt -heut wars echt gut - ab und zu dunkle Gedanken - aber ok und halt recht platt und müde und nicht so wirklich belastbar.

Hab morgen Termin bei Psychologin - die aber von meiner jetzigen Methode mal gar nicht wirklich viel von hält. Aber auch Abends noch Termin bei ner Ärztin die ganzheitlich Praktiziert - auch psychlogisch und naturheilkundlich. War n Tipp meines Osteopathen - der hat in nächster Zeit auch mal nen Termin für mich.
Wem soll ich was Glauben - wem soll ich Vertrauen usw ???

Keine Ahnung wie es morgen ist - aber kann mich nicht dauerhaft krankschreiben lassen.
Was auch noch ist - abends schein ich besser in Form zu kommen und zu sein.
(Ist das n Indiz auf das Absetzsyndrom???)

Ich bin so skeptisch - will nur meine bisherige Form wieder

Grüße
Stefan
DIAGNOSEN BZW KRANKHEITEN
Generalisierte Angststörung: Angst vorm Alleinsein, wegfahren, ..... muss immer was zu tun haben - Entspannen nur sehr schwer.
Hypochondrisch - reinsteigern in Krankheiten usw

Jan 2020 - März 2020 Schilddrüsenproblem - erst einige Wochen Überfunktion (Carbimazol und Metaprolol 23mg) dann unterfunktion - lt Endokrinologe Diagnose Hashimoto - seit März 2020 alles wieder gut Werte in Ordnung - muss weder Hormone noch Medikamente einnehmen.
Blutkontrolle alle 3-4 Wochen

MEDIKAMENTE:
199x - 200x Beginn mit Paroxat - irgendwan mal Wechsel auf Trevilor - 2 mal täglich
200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



Weiters:
Alle 2 Wochen 20000 IE Dekristol Vit D
Ab und an nach Bedarf Magnesium Verla Sport, Vit B Komplex von Hevert, Basenmittel Mivolis
Seit Mitte Juni Mittags (meistens) 1 Tablette Schäbens Omega 3 Fettsäuren vor dem Essen
Je nach Zustand optional mal Globuli - Nux Vomica, Aconitum, Arsenicium Album (letztere 2 gerade bei Ängsten usw)
MIttlerweile (siet 11.7.20) kein Vit B Komplex mehr -Vit B6 Wert war 3fach erhöht - nur noch Vit B12

Towanda
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Towanda »

Hallo Stefan,

wem Du vertraust, musst Du selber entscheiden. Hier im Forum sind alle ähnlich betroffen wie Du, ich denke, dass ist eine gute Basis für Vertrauen.
Das die Ärzte die Entzugssymptome nicht ernst nehmen ist meistens die Regel.

Klinik bedeutet in den meisten Fällen höhere Dosierung und/oder neue Medikamente.

Zu dem Thema zurück auf 18,75 oder höher wurde Dir hier schon ausreichend geschrieben, das wiederhole ich jetzt nicht. Niemand garantiert Dir, dass es Dir mit einer höheren Dosis wieder so gut geht wie schon mal, die Erfahrungen hier zeigen, dass das sehr oft nicht funktioniert.

Viele Grüße, Towanda
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13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hallo Towanda,

aber wenn das nicht funktioniert - was dann ???
Genau das sind so Themen die mich so aussichtslos werden lassen.
Mittlerweile ists eher so ne Art Depression !?!

Grüße
Stefan
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200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

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Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

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Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Towanda »

Hallo Stefan,

wie schon mehrmals geschrieben, ein wenig Geduld solltest Du schon haben, wenn Du Erfolg haben willst. Du hast jetzt gerade mal 2 Tage eindosiert und es geht Dir schon besser, was willst Du noch mehr?

Das Nervensystem braucht einfach seine Zeit, um sich anzupassen, mit der Brechstange wirst Du da nichts erreichen.

Gruß, Towanda
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Ja hast Recht Towanda

Seit 5 Tagen nun 1 mg
Versuch mich durchzukämpfen.

Grüsse Stefan
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(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
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17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
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Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Jamie »

Hallo Stefan,

es ist deine Entscheidung, ob und wann du weiter aufdosierst.
Gut ist, dass die 1mg noch vertragen werden und etwas helfen, das macht Hoffnung.

Wenn du so hinterher bist, kannst du in 2 Tagen (dann bist du ja 7 Tage auf 1mg) auf 2mg hoch gehen und schauen, wie das so ist.
Du kannst auch jede andere Dosis wählen, die du für richtig erachtest, aber wenn es dann nicht vertragen wird (sprich nach hinten los geht) und du eine weitere heftige ZNS Erschütterung hast, schieb es nicht auf uns ;).

Es sind Erfahrungswerte aus über 15 Jahren Forenarbeit, dass es verträglicher ist, sanft aufzudosieren statt größere Mengen.
Weil man früher 37,5 oder 75mg gut vertragen hat ist das kein Garant, dass das in Zukunft nicht auch anders werden kann.
Wenn das ZNS einmal richtig durcheinander gekommen ist, dann können nicht nur AD, sondern auch andere Medikamente, Nahrungsergänzung, Lebensmittel u.v.m. auf einmal Probleme machen.
Kann, nicht muss.

Wir sind nicht grundlos so vorsichtig; nimm unsere Erfahrungen an oder entscheide anders, was auch völlig in Ordnung ist. Hauptsache, du bist informiert; und dem sind wir nachgekommen.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hi Jamie,

dürft ihr mir nicht übelnehmen - aber ich kann mit der Situation irgendwie noch nicht so recht und bin skeptisch.
Mir sind 15 Jahre Forenarbeit und aktives Interesse an dem Ganzen lieber als n Arzt der sagt das gibts gar nicht.
(Mir sind die 1 oder auch 2 mg lieber als wieder kräftig anzufangen - und was mich eben sehr ärgert ist dieses Abstreiten der Ärzte - und dann doch wieder kräftig reinschütten.)

In wie weit das auch alles dann mit NEM, Ernährung usw zu tun hat ist ne gute Frage - meine Ernährung war und ist sowieso recht
Kohlenhydratreich. Vielleicht hat auch das Hashimoto das mir Anfang 2020 diagnostiziert wurde mit dem Ganzen zu tun!?!

Aber: Zentrale Frage: Das ZNS versucht sich wieder zu fangen und tut das normalerweise auch wieder ?

Rein Psychisch (also hatte bis jetzt keine so direkte Panik mehr - Ängste und so schubweise Hoffnungslosigkeit aber schon) gehts besser.
Mich nerven die körperlichen Dinge - schnell Müde, kraftlos, Knieknacken usw. - als ob ich mich nicht auf mich und meinen Körper/Beine verlassen kann.
Habt ihr mir dazu nen speziellen Rat ?- wenn ich das etwas in Griff bekommen würde wäre das glaub auch gut für meine Denkweise, die hinter jedem Zucken und Kratzen sowieso immer was Schlimmes sieht.

Ganz liebe Grüße - und bitte nicht böse sein :)
Stefan
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Jan 2020 - März 2020 Schilddrüsenproblem - erst einige Wochen Überfunktion (Carbimazol und Metaprolol 23mg) dann unterfunktion - lt Endokrinologe Diagnose Hashimoto - seit März 2020 alles wieder gut Werte in Ordnung - muss weder Hormone noch Medikamente einnehmen.
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2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Towanda »

Hallo Stefan,

für solche Fragen gibt es die Suchfunktion oder den Thread „Was finde ich wo im Forum“ - siehe Begrüßungstext.
Gelenk- Muskelschmerzen, kraftlosigkeit etc. ect. Sind bekannte Entzugssymptome.

In oben genanntem Thread findest Du auch eine Liste der bekannten Entzugssymptome.

Gruß, Towanda
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von padma »

hallo Stefan, :)
Vielleicht hat auch das Hashimoto das mir Anfang 2020 diagnostiziert wurde mit dem Ganzen zu tun!?!
Das kann mit reinspielen. AD und auch das Absetzen können die Schilddrüsenwerte beeinflussen. Und eine Schilddrüsenfehlfunktion oder ein akuter Schub bei Hashimoto können vielfältige Symptome machen.
Zentrale Frage: Das ZNS versucht sich wieder zu fangen und tut das normalerweise auch wieder ?
Ja, das tut es normalerweise. Aber es braucht Zeit. Experimente mit weiteren Medikamente stören diesen Prozess zumeist.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hallo ihr

Mir geht's psychisch grad so das ich mich nicht beschweren will - auch Schlafen usw geht gut.
Hab aber immer schöne Schmerzen bzw so Krämpfe in den Knie, Beine, Füße sowie Zehen - heut irgendwie auch in den Fingern und Handgelenken.

Ich gab längers jetzt kein Magnesium bzw Vit B (B komplex hevert mit b1 6 12) genommen.
Was meint ihr? Kann ich das nehmen?

Weiterhin hab ich den Vorschlag bekommen mit Alpha Linolsäure und Levico Comp.
Für die Ängste evtl Safran und Rosenwurz.

Mir geht's aber jetzt primär darum die Schmerzen und Krämpfe etwas in Griff zu kriegen!?!
PS: Gehe oft raus zum Laufen - da geht's mir soweit ganz gut - bin halt noch recht schnell platt.

Meine Medikation zur Zeit: 1mg Venlafaxin seit ca 10 Tagen (Wassermethode) 5 mg Dociton (Betablocker)

Grüße
Stefan
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Hypochondrisch - reinsteigern in Krankheiten usw

Jan 2020 - März 2020 Schilddrüsenproblem - erst einige Wochen Überfunktion (Carbimazol und Metaprolol 23mg) dann unterfunktion - lt Endokrinologe Diagnose Hashimoto - seit März 2020 alles wieder gut Werte in Ordnung - muss weder Hormone noch Medikamente einnehmen.
Blutkontrolle alle 3-4 Wochen

MEDIKAMENTE:
199x - 200x Beginn mit Paroxat - irgendwan mal Wechsel auf Trevilor - 2 mal täglich
200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



Weiters:
Alle 2 Wochen 20000 IE Dekristol Vit D
Ab und an nach Bedarf Magnesium Verla Sport, Vit B Komplex von Hevert, Basenmittel Mivolis
Seit Mitte Juni Mittags (meistens) 1 Tablette Schäbens Omega 3 Fettsäuren vor dem Essen
Je nach Zustand optional mal Globuli - Nux Vomica, Aconitum, Arsenicium Album (letztere 2 gerade bei Ängsten usw)
MIttlerweile (siet 11.7.20) kein Vit B Komplex mehr -Vit B6 Wert war 3fach erhöht - nur noch Vit B12

padma
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von padma »

hallo Stefan, :)

Magnesium wird im Entzug empfohlen, vorausgesetzt man verträgt es. Es gibt verschiedene Verbindungen, darauf sollte man achten. Es kann gegen Kräpfe und Schmerzen helfen, daher würde ich das an deiner Stelle vorsichtig antesten.
Im Gesundheitsbereich haben wir einen thread dazu, du findest ihn über unsere Themenübersicht.

Wichtig ist immer nur ein NEM zu testen damit du siehst, ob du es verträgst und ob es hilft.

B Vitamine können Entzugssymptome verstärken. Mit Rosenwurz sind die Erfahrungen gemischt. Gib die einzelnen Substanzen am besten oben rechts in die Suche ein, da findest du jeweils Erfahrungen.

liebe Grüsse,
padma
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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hi Padma

Ganz kurz.
Magn verla Sport zum auflösen ging mir vor 1-2 Wochen irgendwie auf den Magen. Die letzten Tage Schüssler Salz 7 genommen - so 2-3 Tabletten auf die Zunge. Ohne Probleme. Aber wirklich besser sind meine Beschwerden nicht geworden. :-(

Ich weiß aus der Blutuntersuchung das mein Vit B an der unteren Kante ist.

Was würdest du zuerst tun?

Grüße
Stefan
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200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



Weiters:
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Seit Mitte Juni Mittags (meistens) 1 Tablette Schäbens Omega 3 Fettsäuren vor dem Essen
Je nach Zustand optional mal Globuli - Nux Vomica, Aconitum, Arsenicium Album (letztere 2 gerade bei Ängsten usw)
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Sabs
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Sabs »

Hi Stefan,
ich habe Anfang der Woche eine Vitamin B Spritze bekommen, bei mir hat es nicht getriggert.
Ich denke, du kannst diese NEMs alle vorsichtig antesten.
Magnesium Citrat hat mir glaub Herzrasen beschert, jetzt versuche ich Gluconat.
Safran hab ich auch vertragen, ist aber wirklich bei jeden anders...

Gruß Sabs
[spoil]Venlafaxin retard seit 11 Jahren wegen rez. Depression, früher zusätzlich Seroquel (keine Probleme beim Ausschleichen).
Venlafaxin ließ sich innerhalb der letzten Jahre problemlos reduzieren von insgesamt 225mg bis auf 37,5mg.
Von 37,5mg auf 0: Zuerst nur ständige Weinattacken bei den kleinsten Auslösern (auch gute Musik und ein fliegender Vogel), nach ca. zwei Wochen wurde ich wieder richtig depressiv :alptraum:
Also dosierte ich wieder ziemlich hoch (bis 150mg), ging in eine psychosomatische Reha und kümmerte mich um bessere Lebensumstände.
Dez19: Reha beendet, neuer Beruf in Aussicht, Langzeit-Psychotherapie geplant (Alles verlief in gewünschte Bahnen), da sehe ich mich plötzlich mit dem Lieferengpass konfrontiert :marionette:
Okay, sage ich mir, daß passt ja ganz gut #ScheißPharmaindustrie dann setze ich eben nochmal ab (von 150mg auf 0mg ca innerhalb von 8 Wochen), bin ohnehin lange Zeit krankgeschrieben, also habe ich Zeit zur Genesung...
Mitte Dezember 2019 auf 0 und ab in die Hölle:
Meine Entzugsymptome waren:
Weinanfälle und starke Emotionalität (damit komm ich klar)
Innere Unruhe (hält an),
Brainzaps und Zaps im ganzen Körper und
grippeähnliche Symptome (nach 2 Wochen abgeklungen),
Krampf- und Zitterattacken (weitestgehend abgeklungen),
Rückenschmerzen (hält an),
Schockierend realistische Albträume (hält an),
das noch allzu bekannte schreckliche Morgentief und diffuse Angstattacken (hält an), aber am meisten gebeutelt hat mich mein Magendarmtrackt; Übelkeit,, Durchfall, Appetitlosigkeit und Magenschmerzen (20kg abgenommen).

Internistisch Alles abgeklärt und einwandfrei.

10.01.2020: Wiedereindosierung mit 2mg (nach 5-wöchigem Entzug auf 0).
11.01. - 13.01.2020: Die beschriebenen Symptome halten an.
14.01.2020: auf 12,5mg hochdosiert
15.01.2020: auf 37,5mg hochdosiert
16.01.2020: auf 12,5mg runter - extreme Unverträglichkeitsreaktion (Zaps, Würgereiz, kann nicht still sitzen, Krämpfe, Schlaflosigkeit, Sodbrennen, Missempfindungen)
17.01.2020: auf 4mg runter
Nach einer schlaflosen Nacht, ca. 5h gewandert, 5l Tee und einigen Baldriparan 3000 ENDLICH eine deutliche Besserung der heftigen Symptome.
19.01.2020: Bleibe nun erstmal bei 2mg.
Bin nun wieder bei meinen bekannten Symptomen +neue Symptome: SV-Zwangsgedanken, Suizidgedanken, Missempfindungen in Armen und Brust, Angstschübe
24.01.20: hochdosiert auf 3mg, da keine Besserung der Symptome eingetreten ist
14.02.20: 2mg runterdosiert, Mirtazapin 7,5mg eindosiert: direkt am nächsten Tag kein Durchfall oder sonstige Magenprobleme mehr und kein Früherwachen mehr
22.02: Mirtazapin auf 15mg hochdosiert: Stimmung wird besser, hartnäckig halten sich Missempfindungen in den Armen und Zwangsgedanken
10.03:Mirtazapin (7,5-0-15), 1mg Venlafaxin
13.03: 2mg Venla+15mg Mirta
15.03.-18.03: 4mg Venla - Unruhe verstärkt sich mit jeder Erhöhung
19.03: 2mg Venla+15mg Mirta
12.04: 2mg Venla + (7,5-0-7,5) Mirta
Seit 14.05: Ashwaganda 3x600mg+Omega3
17.05: 1,5mg Venla+15mg Mirta
18.05: 1,75mg Venla+15mg Mirta
07.06: Duloxetin 30mg (aus Verzweiflung und Hoffnung), 1,75mg Venla, 15mg Mirta
12.06: kein Duloxetin mehr, wegen Symptomverstärkung-schade, hätt' ja klappen können[/spoil]

stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hi ihr,

hab noch was entdeckt.
Seit gestern neues Handy - muss ich anders halten und greifen - seither hab ich auch die Gliederschmerzen in der rechten Hand.
Aber schon kurios wie empfindlich man da doch ist !?!

Grüße
Stefan
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(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
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Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
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Straycat
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Straycat »

Hallo Stefan,

Bezüglich Magnesium hat dich padma :) schon auf den Thread im Gesundheitsbereich hingewiesen. Dort findest du Tipps zu verschiedenen Verbindungen. Bitte dort auch selbst etwas nachlesen! :)

Bitte auch die Suchfunktion nützen, wie padma :) schon geschrieben hat. Da findest du zu Vitamin B jede Menge Erfahrungsberichte.

Danke und liebe Grüße,
Cat
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Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
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stefan77
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hallo Cat,

danke für die Hinweise.
Ich muss nur aufpassen wenn ich zuviel hier lese - das wird dann kontraproduktiv - Hypochonder lässt grüßen.
Was haltet ihr denn von dem A bis Zink von Zentrum ????


Gruß
Stefan
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Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von padma »

hallo Stefan, :)

ich würde es jetzt zunächst wirklich nur mit Magnesium versuchen. Wenn Magnesiumcitrat (Verla) dir auf den Magen geht, dann teste eine andere Verbindung.

Ich denke, den Magnesiumthread kannst du schon lesen, da geht es ja v.a. um die verschiedenen Arten von Magnesium, du kannst dich aber auch hier informieren https://hcfricke.com/2017/12/10/magnesi ... eberhaupt/
Ich weiß aus der Blutuntersuchung das mein Vit B an der unteren Kante ist
Es gibt ja eine ganze Gruppe an B Vitaminen? Sind denn alle so niedrig?

liebe Grüsse,
padma
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von Straycat »

Hallo Stefan,

Ich verstehe, dass dich vieles triggern kann, aber eine 1:1 Betreuung schaffen wir hier nicht.
Auch die Moderatoren und Teamunterstützung sind alles selbst Betroffene. Wir können nicht alles direkt beantworten. Das Forum ist eine Hilfe zur Selbsthilfe, wie es auch im Begrüßungstext steht. Daher ist es unerlässlich, dass du auch selbst etwas liest und recherchierst hier im Forum.

Zum "A bis Zink" - besser ist es einzelne Nährstoffe und Vitamine langsam und in kleinen Dosen anzutesten. Bei Kombipräparaten weiß man sonst am Ende nie, was einen getriggert hat, falls sich die Entzugssymptome verstärken.

Liebe Grüße,
Cat

Überschnitten mit padma :)
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von stefan77 »

Hi Padma,

gute Frage - grübel.
Ich meine es war der Vit B12 - der ist bei mir bei 311 - was auch immer das heisst

Ganz ehrlich: Diese Glieder und Muskelschmerzen (oder was das auch immer sind) - gerade an den Beinen/Füssen und Zehen (komm mir vor als ob ich mich mit den Zehen im Boden festgekrallt hätte) - wenn das besser wäre - das wärs.
Leider kommen da immer wieder solche Gedanken mit Diabetes, MS, Parkinson, ......... :-(


Gruß
Stefan
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Generalisierte Angststörung: Angst vorm Alleinsein, wegfahren, ..... muss immer was zu tun haben - Entspannen nur sehr schwer.
Hypochondrisch - reinsteigern in Krankheiten usw

Jan 2020 - März 2020 Schilddrüsenproblem - erst einige Wochen Überfunktion (Carbimazol und Metaprolol 23mg) dann unterfunktion - lt Endokrinologe Diagnose Hashimoto - seit März 2020 alles wieder gut Werte in Ordnung - muss weder Hormone noch Medikamente einnehmen.
Blutkontrolle alle 3-4 Wochen

MEDIKAMENTE:
199x - 200x Beginn mit Paroxat - irgendwan mal Wechsel auf Trevilor - 2 mal täglich
200x - 2017 morgens und teilweise abends Venlafaxin 37,5 mg - die letzten Jahre aber nur 37.5 morgens
2017 - Okt 2019 morgens Venlafaxin 18,xx mg Abends 50 mg Opipram (zusätzlich morgens auch noch 50 mg Opipram)
(in meiner Krankenhauszeit Jan 2018 bis März 2018 war Opipram 50 sogar bis zu 3 mal täglich angeordnet - wurde aber Mitte 2018 auf Abends 50 mg herabgesetzt) - hier also dann: morgens Venlafaxin 18,75 mg und Abends Opipram 50.
Okt 2019 - April 2020 morgens Venlafaxin 12,x mg Abends 50 mg Opipram
April 2020 - heute (Mitte Juni 2020) 0 mg Venlafaxin dafür testweise für einige Zeit 25mg Opipram.
Seit MItte Juni 5 mg Dociton - war urspr. als Ersatz für Venlafaxin gedacht . eben gegen die Unruhe und das Zittern
17.6.2020 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen
18.6.2020 wieder 1mg = 2,5 ml venlafaxin mit Wassermethode eingenommen - dafür keine Opipram 25 (die urspr. testweise als Ersatz für das Venlafaxin sein sollten)
6.7.2020 immer noch bei 1 mg Venlafaxin - mal gehts besser mal nicht - sehr wechselhaft - weiters immer noch innerlich unruhig und wackelig/zittrig

Nochmals als Auflistung:

Paroxat:
199x - 200x

Venlafaxin:
200x - 2017 37,5 mg 1-0-0-0
2017 - Okt 2019 18,75 mg 1-0-0-0
OKt 2019 - Apr 2020 12,0 mg 1-0-0-0
Apr 2020 - Juni 2020 0 mg
Juni 2020 - heute 1 mg 1-0-0-0

Opipram:
Ende 2017 - Mitte 2018 50 mg 1-1-0-1
Mitte 2018 bis heute 50 mg 0-0-0-1
(zwischenzeitlich als Venlafaxinersatz testweise 25 mg 1-0-0-0 - wurde aber 18.6.2020 wieder veworfen)



Weiters:
Alle 2 Wochen 20000 IE Dekristol Vit D
Ab und an nach Bedarf Magnesium Verla Sport, Vit B Komplex von Hevert, Basenmittel Mivolis
Seit Mitte Juni Mittags (meistens) 1 Tablette Schäbens Omega 3 Fettsäuren vor dem Essen
Je nach Zustand optional mal Globuli - Nux Vomica, Aconitum, Arsenicium Album (letztere 2 gerade bei Ängsten usw)
MIttlerweile (siet 11.7.20) kein Vit B Komplex mehr -Vit B6 Wert war 3fach erhöht - nur noch Vit B12

padma
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Re: stefan77: Venlafaxin absetzen - Probleme

Beitrag von padma »

hallo Stefan, :)

am besten du lässt dir bei Blutbildkontrollen immer den Ausdruck mitgeben, da stehen dann die Referernzwerte mit bei.
B 12 gibt es auch als Lutschtabletten. Das wird gut aufgenommen und kann vorsichtig angetestet werden (nur ein wenig lutschen).

Aber eines nach dem anderen!

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


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