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La Loba: Venlafaxin unstet abdosiert

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La Loba
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La Loba: Venlafaxin unstet abdosiert

Beitrag von La Loba »

Ich habe bisher im Forum nur mitgelesen und es fällt mir etwas schwer, mich hier zu recht zu finden. Ich hoffe, dass ich meinen Beitrag bzw. die Antworten darauf wiederfinde.
Ich bin seit Dez. 2018 dabei Venlafaxin auszuschleichen. Seit Anfang diesen Jahres ist mir das Reduzieren etwas aus der Hand geglitten.

Z.B. habe ich im Januar schon nach 3 Wochen 10% reduziert, statt erst nach 4 Wochen. Und war dann bei 23,1mg Venla.
Im Februar habe ich blöderweise von der Kügelchenmethode auf's Wiegen umgestellt und habe dabei ca. 0,5mg zuviel reduziert..auf ca. 20,3 mg.
März kann ich leider gar nicht mehr nachvollziehen.
April bin ich dann ca. auf 24 mg wieder hoch gegangen. (unbeabsichtigt)
Im Mai 10% davon reduziert.
Juni auf 16,6mg runter...also wieder zuviel. Auf dieser Dosis bin ich dann bis zum 12. August geblieben.

Am 10. August war ich beim MRT. Danach ging es mir so schlecht, bekam massive Angst und Panik, sodass ich am 12. August auf 18mg hoch gegangen bin. Danach wurde es etwas besser...keine Panik mehr aber trotzdem empfinde ich meinen Zustand als sehr grenzfähig und weit entfernt von Stabilität.
Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll oder könnte. Durch das hin und her dosieren+ den Trigger durch das MRT herrscht jetzt wohl Chaos in meinem NS. Ich habe vor jetzt mindestens 3 Monate bei den 18mg zu bleiben in der Hoffnung, dass sich mein Zustand stabilisiert.
Ich bin aber total unsicher, deshalb hätte ich gerne einen Rat!!!
Soll ich jetzt einfach durchhalten und hoffen, dass sich mein Zustand allmählich bessert...oder sollte ich mit der Dosis noch etwas höher gehen, um die Symptome event. etwas abzumildern oder abzufangen??? Ich habe aber Angst mein NS damit nur noch mehr zu reizen. Mein Arzt empfahl mir sogar auf 37,5 mg hoch zu gehen. Das halte ich allerdings für keine gute Idee. Ich bitte dringend um eure Meinung und euren Rat!!!
Zuletzt geändert von La Loba am 31.08.2020 22:47, insgesamt 3-mal geändert.
Ich habe 2000 das erste Mal 75mg Venlafaxin bekommen.
Es wurde mir sozusagen prophylaktisch gegeben, da mir eine schwierige Lebensphase bevorstand und ich alleine mit 2 kleinen Kindern war. Damals wurde mir gesagt, dass das AD nicht abhängig machen würde und ich es jederzeit bedenkenlos wieder weglassen könnte. Ca. 9 Monate später tat ich das dann auch und landete ca. 6 Monate später in einem furchtbaren Kaltentzug. Nur wusste ich das damals nicht und ein Zusammenhang wurde von Seiten der Ärzte auch nicht erkannt.
Ich bekam wieder Venlafaxin und nahm es von da ab bis 2013 ( mal 75mg, mal 37,5mg)
2013 nächster Absetzversuch. Ich befolgte die Anweisungen meiner Ärztin, was zu einem viel zu schnellen Absetzen führte und landete wieder ca. 4- 6 Monate später in einem Kaltenzug. Auch diesmal wurde ein Zusammenhang von den Ärzten nicht akzeptiert und sogar vehement geleugnet. Ich bekam wieder Venlafaxin.
Seit Dez. 2018 nun mein dritter Versuch. Diesmal bin ich schlauer und besser vorbereitet. Ich nutze die 5%-10% Methode.
4.12.2018 = 73,5 mg
5.1.2019 = 72,1 mg
6.2. = 69,2 mg
8.3. = 67,7 mg
1.4. = 64,9 mg
16.4. = 63,4 mg
7.5. = 60,5 mg
6.6. = 57,5 mg
27.6. = 37,5 mg
Ich musste einen größeren Reduktionsschritt machen, wegen sehr schlechter Lebenswerte. Ich bin insgesamt 20mg runter auf 37,5mg. Ich habe angenommen, dass das kein Problem darstellen dürfte. Da ich in den Jahren davor schon öfter ohne Probleme von 75mg auf 37,5 mg gewechselt habe. Auf dieser Dosis bin ich 3, 5 Monate geblieben, eh ich weiter reduzierte.
10.10. = 34,7 mg
Nov. = 32 mg
Dez. = 29,2 mg

10.1.2020 = 26,5 mg
31.1. = 23,8 mg Ich weiß nicht warum ich nur 3 Wochen Abstand gehalten habe.
Ende Februar 2020 habe ich einen weiteren Fehler gemacht...indem ich von der Kügelchenzählmethode aufs Wiegen umgestellt habe. Das hat nicht funktioniert, weil meine Waage viel zu ungenau war und ich habe es nicht gecheckt. Somit habe ich bis Juni unbeabsichtigt ungenau dosiert. Im Juni bemerkte ich schon, dass ich mit Reduzieren eine Pause machen muss. Ich muss bis dahin ungefähr bei 13,9-15,6 mg gewesen sein. Der Hammer kam nach dem ich am 10. August beim MRT war. Das hat mein eh schon strapaziertes NS ins Chaos gestürzt. Zwei Tage später bekam ich heftige Angstzustände, Panik und Depri...sogar Suizidwünsche. Und habe aus Verzweiflung am 10. August auf 18mg erhöht. Ich habe erst anschließend festgestellt, dass meine Waage nicht funktioniert. Ursprünglich wollte ich nur 1mg erhöhen. Inzwischen zähle ich wieder die Kügelchen und bin exakt bei 18mg geblieben. Die ganz extreme Panik habe ich nicht mehr. Jedoch geht es mir alles andere als gut= Angst, depressiv und gehe kaum noch aus dem Haus.
Jamie
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Re: La Loba: Venlafaxin unstet abdosiert

Beitrag von Jamie »

Hallo La Loba,

willkommen im Forum :)

Eins vorab: MRTs können sensible Menschen triggern, auch ohne Entzug.
Aber im Absetzprozess kann es noch mal doppelt "reinhauen", einem solch starken Magnetfeld ausgesetzt zu sein.
Wurde denn auch Kontrastmittel gespritzt? Das ist auch oft nicht gut verträglich.

Du hast es selbst schon erkannt, aber du hast ein ziemlich chaotisches Absetzen hingelegt und das muss unbedingt ein Ende finden!
Der Methodenwechsel von Zählen auf Wiegen birgt Ungenauigkeiten ebenso, wie ggf. ein Präparatewechsel.

Ich würde dir empfehlen dringend jetzt eine Methode festzulegen.
Am liebsten würde ich dir das Zählen wieder anraten, denn es ist immer noch die genaueste Methode.

Ich vermute, dass sich über das Hin- und Herhüpfen mit Methoden, Zeitabständen und raschem Abdosieren Absetzsymptome bei dir im Hintergrund kumuliert haben und dann getriggert durch das MRT endgültig zuschlugen.

Den 18mg würde ich noch 7 Tage geben und wenn du dich dann immer noch so bescheiden fühlst, aufdosieren auf 19mg.
Die Kügelchen nimmst du aber schon in einer Kapsel und nicht lose ein, oder?

Viele Grüße
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: La Loba: Venlafaxin unstet abdosiert

Beitrag von Jamie »

Hallo La Loba,

die inhaltlichen Fragen habe ich bereits beantwortet, hier folgt unser Begrüßungstext.
Bitte lies ihn in Ruhe durch, danke :)

Grüße
Jamie
Hallo La Loba :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

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Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Jamie
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Re: La Loba: Venlafaxin unstet abdosiert

Beitrag von La Loba »

Liebe Jamie,

ganz, ganz, lieben Dank für deine Antwort!!!

Ja, ich bin wieder auf die Kügelchenzählmethode umgestiegen. Die erscheint mir doch passender, genauer und ich komme auch viel besser damit zu recht. Ich weiß gar nicht, was mich geritten hat, daran etwas zu ändern!
Die Kügelchen nehme ich natürlich mit der Kapsel ein.
Ein Kontrastmittel wurde mir zum Glück nicht gespritzt.
Liebe Grüße und tausend Dank
Ich habe 2000 das erste Mal 75mg Venlafaxin bekommen.
Es wurde mir sozusagen prophylaktisch gegeben, da mir eine schwierige Lebensphase bevorstand und ich alleine mit 2 kleinen Kindern war. Damals wurde mir gesagt, dass das AD nicht abhängig machen würde und ich es jederzeit bedenkenlos wieder weglassen könnte. Ca. 9 Monate später tat ich das dann auch und landete ca. 6 Monate später in einem furchtbaren Kaltentzug. Nur wusste ich das damals nicht und ein Zusammenhang wurde von Seiten der Ärzte auch nicht erkannt.
Ich bekam wieder Venlafaxin und nahm es von da ab bis 2013 ( mal 75mg, mal 37,5mg)
2013 nächster Absetzversuch. Ich befolgte die Anweisungen meiner Ärztin, was zu einem viel zu schnellen Absetzen führte und landete wieder ca. 4- 6 Monate später in einem Kaltenzug. Auch diesmal wurde ein Zusammenhang von den Ärzten nicht akzeptiert und sogar vehement geleugnet. Ich bekam wieder Venlafaxin.
Seit Dez. 2018 nun mein dritter Versuch. Diesmal bin ich schlauer und besser vorbereitet. Ich nutze die 5%-10% Methode.
4.12.2018 = 73,5 mg
5.1.2019 = 72,1 mg
6.2. = 69,2 mg
8.3. = 67,7 mg
1.4. = 64,9 mg
16.4. = 63,4 mg
7.5. = 60,5 mg
6.6. = 57,5 mg
27.6. = 37,5 mg
Ich musste einen größeren Reduktionsschritt machen, wegen sehr schlechter Lebenswerte. Ich bin insgesamt 20mg runter auf 37,5mg. Ich habe angenommen, dass das kein Problem darstellen dürfte. Da ich in den Jahren davor schon öfter ohne Probleme von 75mg auf 37,5 mg gewechselt habe. Auf dieser Dosis bin ich 3, 5 Monate geblieben, eh ich weiter reduzierte.
10.10. = 34,7 mg
Nov. = 32 mg
Dez. = 29,2 mg

10.1.2020 = 26,5 mg
31.1. = 23,8 mg Ich weiß nicht warum ich nur 3 Wochen Abstand gehalten habe.
Ende Februar 2020 habe ich einen weiteren Fehler gemacht...indem ich von der Kügelchenzählmethode aufs Wiegen umgestellt habe. Das hat nicht funktioniert, weil meine Waage viel zu ungenau war und ich habe es nicht gecheckt. Somit habe ich bis Juni unbeabsichtigt ungenau dosiert. Im Juni bemerkte ich schon, dass ich mit Reduzieren eine Pause machen muss. Ich muss bis dahin ungefähr bei 13,9-15,6 mg gewesen sein. Der Hammer kam nach dem ich am 10. August beim MRT war. Das hat mein eh schon strapaziertes NS ins Chaos gestürzt. Zwei Tage später bekam ich heftige Angstzustände, Panik und Depri...sogar Suizidwünsche. Und habe aus Verzweiflung am 10. August auf 18mg erhöht. Ich habe erst anschließend festgestellt, dass meine Waage nicht funktioniert. Ursprünglich wollte ich nur 1mg erhöhen. Inzwischen zähle ich wieder die Kügelchen und bin exakt bei 18mg geblieben. Die ganz extreme Panik habe ich nicht mehr. Jedoch geht es mir alles andere als gut= Angst, depressiv und gehe kaum noch aus dem Haus.
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Venlafaxin

Beitrag von La Loba »

Liebe Grüße schickt euch La Loba

Ich wollte eigentlich in meinem letzten Thread weiter schreiben. Habe ihn aber leider nicht wiederfinden können.
Kann bitte jemand meine Signatur lesen und mir einen Tipp geben.
Ich war schon ein paar Mal kurz davor in die Klinik zu gehen, weil ich die Symptome kaum aushalte und immer ängstlicher werde.
Ich habe zwischen Feb.-August unbeabsichtigt unstet dosiert und nach der MRT Untersuchung kam dann der Hammer. Bin jetzt aber seit 12. August auf einer konstanten Dosis. Trotzdem ist kaum Besserung eingetreten. Pendelt sich das wieder ein, wenn das NS zur Ruhe gekommen ist und ich muss einfach noch durchhalten und Geduld haben oder dauert das jetzt gar Monate?
Ich habe 2000 das erste Mal 75mg Venlafaxin bekommen.
Es wurde mir sozusagen prophylaktisch gegeben, da mir eine schwierige Lebensphase bevorstand und ich alleine mit 2 kleinen Kindern war. Damals wurde mir gesagt, dass das AD nicht abhängig machen würde und ich es jederzeit bedenkenlos wieder weglassen könnte. Ca. 9 Monate später tat ich das dann auch und landete ca. 6 Monate später in einem furchtbaren Kaltentzug. Nur wusste ich das damals nicht und ein Zusammenhang wurde von Seiten der Ärzte auch nicht erkannt.
Ich bekam wieder Venlafaxin und nahm es von da ab bis 2013 ( mal 75mg, mal 37,5mg)
2013 nächster Absetzversuch. Ich befolgte die Anweisungen meiner Ärztin, was zu einem viel zu schnellen Absetzen führte und landete wieder ca. 4- 6 Monate später in einem Kaltenzug. Auch diesmal wurde ein Zusammenhang von den Ärzten nicht akzeptiert und sogar vehement geleugnet. Ich bekam wieder Venlafaxin.
Seit Dez. 2018 nun mein dritter Versuch. Diesmal bin ich schlauer und besser vorbereitet. Ich nutze die 5%-10% Methode.
4.12.2018 = 73,5 mg
5.1.2019 = 72,1 mg
6.2. = 69,2 mg
8.3. = 67,7 mg
1.4. = 64,9 mg
16.4. = 63,4 mg
7.5. = 60,5 mg
6.6. = 57,5 mg
27.6. = 37,5 mg
Ich musste einen größeren Reduktionsschritt machen, wegen sehr schlechter Lebenswerte. Ich bin insgesamt 20mg runter auf 37,5mg. Ich habe angenommen, dass das kein Problem darstellen dürfte. Da ich in den Jahren davor schon öfter ohne Probleme von 75mg auf 37,5 mg gewechselt habe. Auf dieser Dosis bin ich 3, 5 Monate geblieben, eh ich weiter reduzierte.
10.10. = 34,7 mg
Nov. = 32 mg
Dez. = 29,2 mg

10.1.2020 = 26,5 mg
31.1. = 23,8 mg Ich weiß nicht warum ich nur 3 Wochen Abstand gehalten habe.
Ende Februar 2020 habe ich einen weiteren Fehler gemacht...indem ich von der Kügelchenzählmethode aufs Wiegen umgestellt habe. Das hat nicht funktioniert, weil meine Waage viel zu ungenau war und ich habe es nicht gecheckt. Somit habe ich bis Juni unbeabsichtigt ungenau dosiert. Im Juni bemerkte ich schon, dass ich mit Reduzieren eine Pause machen muss. Ich muss bis dahin ungefähr bei 13,9-15,6 mg gewesen sein. Der Hammer kam nach dem ich am 10. August beim MRT war. Das hat mein eh schon strapaziertes NS ins Chaos gestürzt. Zwei Tage später bekam ich heftige Angstzustände, Panik und Depri...sogar Suizidwünsche. Und habe aus Verzweiflung am 10. August auf 18mg erhöht. Ich habe erst anschließend festgestellt, dass meine Waage nicht funktioniert. Ursprünglich wollte ich nur 1mg erhöhen. Inzwischen zähle ich wieder die Kügelchen und bin exakt bei 18mg geblieben. Die ganz extreme Panik habe ich nicht mehr. Jedoch geht es mir alles andere als gut= Angst, depressiv und gehe kaum noch aus dem Haus.
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Re: La Loba: Venlafaxin unstet abdosiert

Beitrag von Murmeline »

Beitrag hinzugefügt
Straycat
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Re: La Loba: Venlafaxin unstet abdosiert

Beitrag von Straycat »

Hallo La Loba,

Jamie :) hat dir bereits vorgeschlagen evtl auf 19mg hoch zu gehen, falls es auf der konstanten Dosis von 18mg nicht besser wird.
Ich würde wohl auch dazu tendieren.
Durch die ungenaue und wechselnde Dosierung in den letzten Monaten, ist es schwierig auszumachen, welche Dosis für dich gerade gut wäre, um sich zu stabilisieren.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: La Loba: Venlafaxin unstet abdosiert

Beitrag von La Loba »

Liebe Cat,
ich habe solche Angst davor, weil ca. eine Stunde nach Einnahme der 18mg die Angst und Unruhe anfängt und mein ganzer Körper wie Feuer brennt. Ich spüre die Wirkung des Medikamentes sehr intensiv und habe Angst, dass das bei 19mg noch intensiver wird oder sich eine paradoxe Reaktion zeigt. Ich kann überhaupt nicht mehr klar denken und es fällt mir deshalb nicht leicht eine Entscheidung zu treffen. Ich habe Angst, dass es noch schlimmer wird. Ist das Hochdosieren nicht auch riskant? Ich habe Angst.
Was wenn es mit 19mg auch nicht besser wird? Soll ich dann alle 4 Wochen einen mg höher gehen, bis ich die Dosis finde, die mich stabilisiert? Ich bin für eure Erfahrungen total dankbar!
L.G. La Loba
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Es wurde mir sozusagen prophylaktisch gegeben, da mir eine schwierige Lebensphase bevorstand und ich alleine mit 2 kleinen Kindern war. Damals wurde mir gesagt, dass das AD nicht abhängig machen würde und ich es jederzeit bedenkenlos wieder weglassen könnte. Ca. 9 Monate später tat ich das dann auch und landete ca. 6 Monate später in einem furchtbaren Kaltentzug. Nur wusste ich das damals nicht und ein Zusammenhang wurde von Seiten der Ärzte auch nicht erkannt.
Ich bekam wieder Venlafaxin und nahm es von da ab bis 2013 ( mal 75mg, mal 37,5mg)
2013 nächster Absetzversuch. Ich befolgte die Anweisungen meiner Ärztin, was zu einem viel zu schnellen Absetzen führte und landete wieder ca. 4- 6 Monate später in einem Kaltenzug. Auch diesmal wurde ein Zusammenhang von den Ärzten nicht akzeptiert und sogar vehement geleugnet. Ich bekam wieder Venlafaxin.
Seit Dez. 2018 nun mein dritter Versuch. Diesmal bin ich schlauer und besser vorbereitet. Ich nutze die 5%-10% Methode.
4.12.2018 = 73,5 mg
5.1.2019 = 72,1 mg
6.2. = 69,2 mg
8.3. = 67,7 mg
1.4. = 64,9 mg
16.4. = 63,4 mg
7.5. = 60,5 mg
6.6. = 57,5 mg
27.6. = 37,5 mg
Ich musste einen größeren Reduktionsschritt machen, wegen sehr schlechter Lebenswerte. Ich bin insgesamt 20mg runter auf 37,5mg. Ich habe angenommen, dass das kein Problem darstellen dürfte. Da ich in den Jahren davor schon öfter ohne Probleme von 75mg auf 37,5 mg gewechselt habe. Auf dieser Dosis bin ich 3, 5 Monate geblieben, eh ich weiter reduzierte.
10.10. = 34,7 mg
Nov. = 32 mg
Dez. = 29,2 mg

10.1.2020 = 26,5 mg
31.1. = 23,8 mg Ich weiß nicht warum ich nur 3 Wochen Abstand gehalten habe.
Ende Februar 2020 habe ich einen weiteren Fehler gemacht...indem ich von der Kügelchenzählmethode aufs Wiegen umgestellt habe. Das hat nicht funktioniert, weil meine Waage viel zu ungenau war und ich habe es nicht gecheckt. Somit habe ich bis Juni unbeabsichtigt ungenau dosiert. Im Juni bemerkte ich schon, dass ich mit Reduzieren eine Pause machen muss. Ich muss bis dahin ungefähr bei 13,9-15,6 mg gewesen sein. Der Hammer kam nach dem ich am 10. August beim MRT war. Das hat mein eh schon strapaziertes NS ins Chaos gestürzt. Zwei Tage später bekam ich heftige Angstzustände, Panik und Depri...sogar Suizidwünsche. Und habe aus Verzweiflung am 10. August auf 18mg erhöht. Ich habe erst anschließend festgestellt, dass meine Waage nicht funktioniert. Ursprünglich wollte ich nur 1mg erhöhen. Inzwischen zähle ich wieder die Kügelchen und bin exakt bei 18mg geblieben. Die ganz extreme Panik habe ich nicht mehr. Jedoch geht es mir alles andere als gut= Angst, depressiv und gehe kaum noch aus dem Haus.
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Re: La Loba: Venlafaxin unstet abdosiert

Beitrag von Katniss »

Liebe LaLoba,
ich habe leider keinen Ratschlag für Dich, ich kann nur "solidarische Grüße" da lassen. Ich bin gerade auch am Auschschleichen und mir geht's auch nicht so prickelnd.
Und ich habe eine Frage: hattest Du denn ein Kopf MRT?
LG Katniss
[highlight=yellow]Venlafaxin 75 mg seit Ende 2009[/highlight]
(Absetzversuch 2013 - schreckliche Symptome, jahrelang nicht mehr getraut abzusetzen)
Ausschleichen seit Dez 2019, da 6 Pellets in Kapsel nur 12,5 mg Schritte möglich
28.12. 2019 Venlafaxin 62,5 mg - > 10 Tage Absetzsymptome
01.02.2020 - 50 mg - > 10 Tage Absetzsymptome
08.06.2020 - 47,5 mg
(--umgestiegen auf Trevilor, da Kügelchen, abe jetzt Reduktion un 3-5% Schritten)
30.06.2020 - 46 mg
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Re: La Loba: Venlafaxin unstet abdosiert

Beitrag von Straycat »

Hallo La Loba,

Wie schon geschrieben ist es nach der wechselnden ungenauen Dosierung schwer zu sagen, welche Dosis sinnvoll wäre.
Du kannst auch auf 18mg bleiben und abwarten, wenn du nicht weiter hoch gehen willst. Vielleicht fängt sich dein ZNS auch auf dieser Dosis wieder. Das kann man leider schwer vorhersagen.
Jedenfalls kann es einge Zeit dauern, bis es sich wieder beruhigt.
Nicht die Hoffnung verlieren :hug:
Es kann etwas dauern, aber das wird wieder!

Liebe Grüße,
Cat
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Re: La Loba: Venlafaxin unstet abdosiert

Beitrag von La Loba »

Liebe Cat,
hab ganz lieben Dank für deine Antwort!
Ich bin im Moment so panisch und da fällt es mir schwer irgendwie klar zu denken, fühle mich sehr unsicher.
Aber irgendwann muss sich das ZNS doch auch wieder regulieren bzw. beruhigen. Danke für deine hoffnungsvollen Worte.
Herzliche Grüße von La Loba
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4.12.2018 = 73,5 mg
5.1.2019 = 72,1 mg
6.2. = 69,2 mg
8.3. = 67,7 mg
1.4. = 64,9 mg
16.4. = 63,4 mg
7.5. = 60,5 mg
6.6. = 57,5 mg
27.6. = 37,5 mg
Ich musste einen größeren Reduktionsschritt machen, wegen sehr schlechter Lebenswerte. Ich bin insgesamt 20mg runter auf 37,5mg. Ich habe angenommen, dass das kein Problem darstellen dürfte. Da ich in den Jahren davor schon öfter ohne Probleme von 75mg auf 37,5 mg gewechselt habe. Auf dieser Dosis bin ich 3, 5 Monate geblieben, eh ich weiter reduzierte.
10.10. = 34,7 mg
Nov. = 32 mg
Dez. = 29,2 mg

10.1.2020 = 26,5 mg
31.1. = 23,8 mg Ich weiß nicht warum ich nur 3 Wochen Abstand gehalten habe.
Ende Februar 2020 habe ich einen weiteren Fehler gemacht...indem ich von der Kügelchenzählmethode aufs Wiegen umgestellt habe. Das hat nicht funktioniert, weil meine Waage viel zu ungenau war und ich habe es nicht gecheckt. Somit habe ich bis Juni unbeabsichtigt ungenau dosiert. Im Juni bemerkte ich schon, dass ich mit Reduzieren eine Pause machen muss. Ich muss bis dahin ungefähr bei 13,9-15,6 mg gewesen sein. Der Hammer kam nach dem ich am 10. August beim MRT war. Das hat mein eh schon strapaziertes NS ins Chaos gestürzt. Zwei Tage später bekam ich heftige Angstzustände, Panik und Depri...sogar Suizidwünsche. Und habe aus Verzweiflung am 10. August auf 18mg erhöht. Ich habe erst anschließend festgestellt, dass meine Waage nicht funktioniert. Ursprünglich wollte ich nur 1mg erhöhen. Inzwischen zähle ich wieder die Kügelchen und bin exakt bei 18mg geblieben. Die ganz extreme Panik habe ich nicht mehr. Jedoch geht es mir alles andere als gut= Angst, depressiv und gehe kaum noch aus dem Haus.
La Loba
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Re: La Loba: Venlafaxin unstet abdosiert

Beitrag von La Loba »

Liebe Katniss,
danke für die Grüße.
Ich hatte ein MRT meiner Schulter...ohne Kontrastmittel.
L.G. La Loba
Ich habe 2000 das erste Mal 75mg Venlafaxin bekommen.
Es wurde mir sozusagen prophylaktisch gegeben, da mir eine schwierige Lebensphase bevorstand und ich alleine mit 2 kleinen Kindern war. Damals wurde mir gesagt, dass das AD nicht abhängig machen würde und ich es jederzeit bedenkenlos wieder weglassen könnte. Ca. 9 Monate später tat ich das dann auch und landete ca. 6 Monate später in einem furchtbaren Kaltentzug. Nur wusste ich das damals nicht und ein Zusammenhang wurde von Seiten der Ärzte auch nicht erkannt.
Ich bekam wieder Venlafaxin und nahm es von da ab bis 2013 ( mal 75mg, mal 37,5mg)
2013 nächster Absetzversuch. Ich befolgte die Anweisungen meiner Ärztin, was zu einem viel zu schnellen Absetzen führte und landete wieder ca. 4- 6 Monate später in einem Kaltenzug. Auch diesmal wurde ein Zusammenhang von den Ärzten nicht akzeptiert und sogar vehement geleugnet. Ich bekam wieder Venlafaxin.
Seit Dez. 2018 nun mein dritter Versuch. Diesmal bin ich schlauer und besser vorbereitet. Ich nutze die 5%-10% Methode.
4.12.2018 = 73,5 mg
5.1.2019 = 72,1 mg
6.2. = 69,2 mg
8.3. = 67,7 mg
1.4. = 64,9 mg
16.4. = 63,4 mg
7.5. = 60,5 mg
6.6. = 57,5 mg
27.6. = 37,5 mg
Ich musste einen größeren Reduktionsschritt machen, wegen sehr schlechter Lebenswerte. Ich bin insgesamt 20mg runter auf 37,5mg. Ich habe angenommen, dass das kein Problem darstellen dürfte. Da ich in den Jahren davor schon öfter ohne Probleme von 75mg auf 37,5 mg gewechselt habe. Auf dieser Dosis bin ich 3, 5 Monate geblieben, eh ich weiter reduzierte.
10.10. = 34,7 mg
Nov. = 32 mg
Dez. = 29,2 mg

10.1.2020 = 26,5 mg
31.1. = 23,8 mg Ich weiß nicht warum ich nur 3 Wochen Abstand gehalten habe.
Ende Februar 2020 habe ich einen weiteren Fehler gemacht...indem ich von der Kügelchenzählmethode aufs Wiegen umgestellt habe. Das hat nicht funktioniert, weil meine Waage viel zu ungenau war und ich habe es nicht gecheckt. Somit habe ich bis Juni unbeabsichtigt ungenau dosiert. Im Juni bemerkte ich schon, dass ich mit Reduzieren eine Pause machen muss. Ich muss bis dahin ungefähr bei 13,9-15,6 mg gewesen sein. Der Hammer kam nach dem ich am 10. August beim MRT war. Das hat mein eh schon strapaziertes NS ins Chaos gestürzt. Zwei Tage später bekam ich heftige Angstzustände, Panik und Depri...sogar Suizidwünsche. Und habe aus Verzweiflung am 10. August auf 18mg erhöht. Ich habe erst anschließend festgestellt, dass meine Waage nicht funktioniert. Ursprünglich wollte ich nur 1mg erhöhen. Inzwischen zähle ich wieder die Kügelchen und bin exakt bei 18mg geblieben. Die ganz extreme Panik habe ich nicht mehr. Jedoch geht es mir alles andere als gut= Angst, depressiv und gehe kaum noch aus dem Haus.
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Re: La Loba: Venlafaxin unstet abdosiert

Beitrag von Straycat »

Hallo La Loba,

Gerne :hug:
Das ist manchmal leider so, dass man dann nicht mehr weiß, wo oben und unten ist.
Aber meistens wird es dann auch wieder besser. Es kann allerdings ein wenig dauern. Da ist es gut, wenn man möglichst geduldig an die Sache herangeht.

Alles Gute,
Cat
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