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Heinrich1957: Entzug Hilfe bei Diazepam

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Heinrich1957
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Heinrich1957: Diazepam HILFE (die letzten Miligramm absetzen)

Beitrag von Heinrich1957 »

Hallo zusammen
Mein Name is Heinrich bin 60 Jahre und habe von einem Freund das Forum empfohlen bekommen.
Ich hoffe das ich hier Unterstützung und Hilfe bekommen kann denn was ich so sehe gibt es viele Leute hier die das gleiche Problem haben wie ich.

Zu meinem Problem ich leide seit 6 Jahren unter Angst und Panikattacken mit schweren Depression.
Habe schon Reha und Verhaltenstherapie hinter mir die Panikattacken habe ich einigermassen im Griff dadurch was ich in den Therapien gelernt habe.
Gehe auch zur einer Angst und Panik Selbsthilfegruppe
Nehme seit 6 Jahren Citalopram 20 mg und habe Mitte 2016 mit Diazepam angefangen war irgendwann bei 10mg Diazepam.
Seit Oktober 2017 Habe ich begonnen das Diazepam langsam auszuschleichen alle 4 Wochen 1Mg.
Es ging auch einigermassen ohne grosse Probleme aber sobald ich auf 0mg bin und das Diazepam aus dem Fettgewebe heraus ist beginnt wieder Angst und Unruhe.War schon 2 mal auf 0mg musste aber jedesmal wieder etwas einschleichen wegen der starken Unruhe.
Am schlimmsten ist es morgens dann stehe ich auf mein Blutdruck steigt sofort nach dem Kaffee an habe bis Mittags einen heissen Kopf und Unruhe.
Bin Blutdruck mässig eingestellt der heisse Kopf und die Unruhe gehen dann gegen Mittag zurück.
Jetzt bitte ich um Hilfe wie schaffe ich es das ich wenn ich auf 0mg Diazepam bin nicht immer wieder wegen der Unruhe einen Rückfall habe.
Nehme zur Zeit morgens 1mg und abends 1,5mg Diazepam.
Möchte jetzt wieder versuchen auf 0mg zu reduzieren aber erst möchte ich Eure Meinung hören. Kann es sein das ich aufgrund der Unruhe und Panik nicht mehr ohne Diazepam auskomme? Ich weiss das die Dosierung nicht hoch ist aber sobald das Diazepam aus dem Körper ist geht die Unruhe und Angst wieder los.
Gibt es vielleicht ein Ersatzmedikament was nicht abhängig macht z.b. Pipamperon
So lang sollte der Text garnicht werden würde mich über Antwort sehr freuen.
LG Heinrich
Zuletzt geändert von padma am 07.11.2018 18:31, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzername ergänzt und klarer gestaltet
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Re: Diazepam HILFE

Beitrag von lunetta »

Hallo Heinrich,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


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Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

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Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.


Nun zu deinem persönlichen Problem:
Du setzt zu schnell ab - wir hier setzen maximal 10% der letzten Dosis ab, dann wird diese Dosis ca. 4 Wochen gehalten, dann wieder 10% der vorherigen Dosis.
Das wäre z.B. bei dir bei 1,5 mg nur 0,15 mg.

Ich würde an deiner Stelle versuchen nur an einer Tagesdosis zu schrauben, also wenn du tagsüber vermehrt unruhig bist, erstmal an der Abenddosis schrauben, also reduzieren, oder umgekehrt, wenn dir der Schlaf wichtiger ist, dann die Tagesdosis langsam reduzieren.

An beiden gleichzeitig würde ich nicht machen.

Um nun erstmal Ruhe ins Zentralnervensystem zu bringen, nimm bitte die Dosis noch für ein paar Wochen ein, bei der du dich stabil fühlst, und wenn das der Fall ist beginnst du mit dieser 10% Regel.

Es bringt nichts schneller machen zu wollen, man endet dann immer wieder dort, dass man erst wieder eindosieren muß.

Plane für dieses langsame Absetzen von deinen dzt. 2,5 mg mind. 1 Jahr ein, vielleicht sogar länger, da man je geringer die Dosis wird, immer langsamer vorankommt. Aber dafür ist es nachhaltiger und man muß sich nicht so mit Absetzsymptomen quälen.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
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Heinrich1957
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Re: Heinrich1957: Diazepam HILFE (die letzten Miligramm absetzen)

Beitrag von Heinrich1957 »

sorry
Zuletzt geändert von Heinrich1957 am 07.11.2018 18:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Heinrich1957: Diazepam HILFE (die letzten Miligramm absetzen)

Beitrag von Heinrich1957 »

Guten Abend
Erstmal Danke für Deine Antwort aber wie soll ich bei 3 Tropfen Diazepam 10 Prozent runterdosieren würde ich 1 Tropfen weniger nehmen bin ich ja schon bei 0,5 mg.
Meine damit kann doch 1 Tropfen höchstens halbieren.
PS. das habe ich unter Hilfe gefunden: Ab 15mg Diazepam bis 0 Diazepam MAX. 1mg Diazepam Schritten oder weniger alle 1-4 Wochen
LG
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Re: Heinrich1957: Diazepam HILFE (die letzten Miligramm absetzen)

Beitrag von padma »

hallo Heinrich, :)

1 Tropfen Diazepam entspricht 0,5 mg. Es gibt auch Tropfen mit ca. 0,3 mg (Valcordin).

Du könntest zunächst versuchen, ob du mit Reduktionen um 0,5 mg zurecht kommst, oder eben um 0,3 mg. Wenn das immer noch zuviel ist, lassen sich die Valcordin Tropfen mit der Wasserlösemethode teilen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
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Re: Heinrich1957: Diazepam HILFE (die letzten Miligramm absetzen)

Beitrag von Kaenguru »

Hallo Heinrich,

Auch von mir herzlich Willkommen.

Die 10% beziehen sich auf die Tagesration.
Bei 2,5 mg könntest du 0,25 mg reduzieren.
Hast du Diazepam Troofen von der Firma Abz oder von Ratiopharm?
Die sind nach unseren Erkentnissen im Forum nicht in Wasser löslich.
Wenn du vlt Valocordin Tropfen von deinem Arzt verschrieben bekommst, die sind auf Alkoholbasis und wasserlöslich.
Damit habe ich es geschafft.
Da sind in einem Tropfen 0,33 mg.
Dann kann man nach Verdünnung der Tropfen in Wasser berechnen, wieviel von dem Wasser man einnehmen muss.
Dann raten wir 2-4 Wochen bzw mach eigenem Bauchgefühl auf einer Dosis zu bleiben.

Frag gerne nach, wenn du noch etwas wissen möchtest.

Viele Grüsse
Sarah
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Re: Heinrich1957: Diazepam HILFE (die letzten Miligramm absetzen)

Beitrag von Heinrich1957 »

Hallo
Habe Diazepam Tropfen von der Firma Ratiopharm.
Werde versuchen einen halben Tropfen wegzunehmen alle 4 Wochen.
LG Heinrich
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Re: Heinrich1957: Diazepam HILFE (die letzten Miligramm absetzen)

Beitrag von Kaenguru »

Heinrich1957 hat geschrieben: 07.11.2018 19:35 Hallo
Habe Diazepam Tropfen von der Firma Ratiopharm.
Werde versuchen einen halben Tropfen wegzunehmen alle 4 Wochen.
LG Heinrich
Hallo Heinrich,

Wie machst du das?
Mit dem Messer in der Luft zerteilen :o

Meine Ärztin war so begeistert, dass ich absetze, sie hat mir sofort Valocordin verschrieben, es war kein Problem.

Ich finde es sehr gut :) , dass du wirklich langsam vorgehen möchtest, viele sind sehr ungeduldig und gehen recht forsch ans Absetzen ran. Bei einigen rächt es sich , gerade im unteren Dosisbereich.

Toll finde ich, dass du schon vieles getan hast, um deiner Probleme Herr zu werden.
Ich leide auch unter Depressionen und Ängsten und weiß wie du dich oft fühlst oder gefühlt hast.

Viele Grüße
Sarah
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Re: Heinrich1957: Diazepam HILFE (die letzten Miligramm absetzen)

Beitrag von Heinrich1957 »

Kaenguru70 hat geschrieben: 07.11.2018 19:55
Heinrich1957 hat geschrieben: 07.11.2018 19:35 Hallo
Habe Diazepam Tropfen von der Firma Ratiopharm.
Werde versuchen einen halben Tropfen wegzunehmen alle 4 Wochen.
LG Heinrich
Hallo Heinrich,

Wie machst du das?
Mit dem Messer in der Luft zerteilen :o

Meine Ärztin war so begeistert, dass ich absetze, sie hat mir sofort Valocordin verschrieben, es war kein Problem.

Ich finde es sehr gut :) , dass du wirklich langsam vorgehen möchtest, viele sind sehr ungeduldig und gehen recht forsch ans Absetzen ran. Bei einigen rächt es sich , gerade im unteren Dosisbereich.

Toll finde ich, dass du schon vieles getan hast, um deiner Probleme Herr zu werden.
Ich leide auch unter Depressionen und Ängsten und weiß wie du dich oft fühlst oder gefühlt hast.

Viele Grüße
Sarah
Hallo Sarah
Werde versuchen die Hälfte von einem Tropfen mit der Spritze wegzunehmen.
Bin morgen beim Arzt werde versuchen Valocordin mir verschreiben zu lassen.
Was ist denn der Unterschied zwischen Diazepam und Valocordin?
LG
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Re: Heinrich1957: Diazepam HILFE (die letzten Miligramm absetzen)

Beitrag von Kaenguru »

Hallo nochmal.

Es ist auf Alkoholbasis und daher wasserlöslich. Und 1 Tropfen hat 0,33 mg.
Man kann dann auch gut 1 Tropfen absetzen, wenn man ein Auge zudrückt. Dann ist es halt ein bisschen mehr als 0,25 mg😉.
Gutes Gelingen

Sarah
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Heinrich1957: Entzug Hilfe bei Diazepam

Beitrag von Heinrich1957 »

Hallo zusammen
Mein Name ist Heinrich bin 60 Jahre und habe von einem Freund das Forum empfohlen bekommen.
Ich hoffe das ich hier Unterstützung und Hilfe bekommen kann denn was ich so sehe gibt es viele Leute hier die das gleiche Problem haben wie ich.

Zu meinem Problem ich leide seit 6 Jahren unter Angst und Panikattacken mit schweren Depression.
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Nehme seit 6 Jahren Citalopram 20 mg und seit Anfang des Jahres 2020 bin ich auch mit Diazepam leider wieder auf 5 mg täglich.
Ich war schon vom Diazepam runter auf 2 mg aber durch private Probleme und starken Angstattacken habe ich wieder aufdosiert langsam bin aber zur Zeit auf 5 mg täglich.
Aber nun mein Problem seit ca 2 Wochen habe ich direkt morgens nach dem aufstehen starkes frieren und zittern am ganzen Körper kann es sein das der Körper mehr Diazepam will? Sind das so eine Art Entzugssymtome? Möchte vom Diazepam runter und nicht noch weiter aufdosieren könnt Ihr mir helfen?
Zuletzt geändert von Straycat am 14.09.2020 17:08, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Benutzername im Titel ergänzt
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Re: Heinrich1957: Entzug Hilfe bei Diazepam

Beitrag von Straycat »

Hallo Heinrich,

willkommen im ADFD.

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Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

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Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Benzodiazepinen ein: Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen

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Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik "Benzodiazepine absetzen" verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
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Re: Heinrich1957: Entzug Hilfe bei Diazepam

Beitrag von Straycat »

Hallo Heinrich,

schön, dass du zu uns ins ADFD gefunden hast :)

Für mich liest es sich so, dass es Entzugssymptome sein könnten. Das würde für eine Toleranzentwicklung sprechen. Dann hat sich dein ZNS schon zu sehr an die aktuelle Dosis gewöhnt und benötigt mehr, um die gleiche Wirkung zu erzielen.
Wenn sich eine Toleranz gebildet hat, gibt es meines Wissens nach nur zwei Wege: mehr einnehmen oder langsam abdosieren.
Allerdings lässt sich eine Dosis nicht bis in alle Ewigkeit steigern, weshalb der Weg der Dosissteigerung auf Dauer der weniger sinnvolle ist. Gut dass du es selbst auch so siehst und lieber runter statt noch weiter rauf willst :)

Lies dich am besten mal in die Grundlagentexte ein, die ich dir im Begrüßungstext verlinkt habe. Dort findest du viele hilfreiche Antworten.
Generell empfiehlt es sich nie mehr als 10% der letzten Dosis zu reduzieren. Die neue Dosis wird dann am besten mindestens 4 Wochen gehalten, so dass sich das ZNS anpassen kann.
Viele weitere Infos findest du auch im Ashton Manual - es ist im Grundlagentext zum Absetzen von Benzodiazepinen verlinkt.

Ich selbst kenne das Zittern und Frieren auch als Absetzsymptom - allerdings vom Antidepressiva-Entzug. Aber die Symptome ähneln sich sehr, egal welches PP man absetzt. Mir hilft dann meistens eine warme Kleidung, Wärmeflasche/Heizkissen oder auch Wärme-Pflaster. Auch eine heiße Dusche oder ein Wannenbad ist oft hilfreich. Wenn es 28 Grad Raumtemperatur hat und ich mit Strickpullover unter der Bettdecke liege (was leider manchmal vorkommt), dann fühlt es sich für mich auch eigenartig an - aber ich empfinde es als besser dem Körper das zu geben, was er da wohl gerade braucht (also in dem Fall Wärme).

Ich wünsche dir alles Gute weiterhin und wenn du Fragen hast - einfach hier in deinem Thread posten :)
Liebe Grüße,
Cat
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Re: Heinrich1957: Entzug Hilfe bei Diazepam

Beitrag von Heinrich1957 »

Danke erstmal für die schnelle Antwort
Zur Zeit müsste ich dann erstmal aufdosieren weil es mir psychisch gar nicht gut geht Trennung der Partnerin.Und dann vielleicht sobald ich wieder stabil bin versuchen zu reduzieren was meint Ihr dazu?
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