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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
nadelwaldfichte
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von nadelwaldfichte »

Liebe Lena,

ich würde zwar meiner Geschichte momentan noch kein Happy End aufdrücken - aber nach knapp 1,5 Jahren auf 0 geht es mir heute die meiste Zeit okay bis gut (und das ist auch schon seit ein paar Monaten so). Es kommen noch kleinere Wellen, aber es ist in der Regel kein Vergleich zu letztem Jahr.
Ich hoffe, dass dir das vielleicht ein bisschen Mut macht!?

LG nadelwaldfichte
Now let me feel high when I'm sober - Let me feel young when I'm older - Let me feel proud when it's over - I finally realized - All of this time it was in me - All along, it was in me... (Avril Lavigne)

seit ca. März 2014:
Escitalopram 10 mg (kurz Citalopram, aber wegen der Nebenwirkungen wurde dann relativ schnell umgestellt), wegen leichterer/mittelschwerer Depression und Selbstunsicherheit (und Ängsten – was ich vergessen hatte) --> ich wurde mit den Jahren recht stabil, daher Beginn des Absetzens

Ende Oktober 2018: Reduktion von 10 mg auf 5 mg Escitalopram

21.03.2019: quasi kaltes Absetzen der 5 mg (nach Rat meines Arztes) / alle paar Tage 5 mg, wenn ich den Schwindel nicht aushielt

03.04.2019: Tja... Mein Arzt sagt mir, dass es auch Tropfen gibt, mit denen man milligrammweise reduzieren kann. Alle paar Tage 2, dann alle paar Tage 1 Tropfen.

18.04.2019: Letzter Tropfen Escitalopram. Seitdem im protrahierten Entzug...

Einige gesundheitliche Probleme. Einige haben sich über die letzten 1-2 Jahre eingeschlichen, einige sind spontan genau zu dieser Zeit aufgetreten. Ich verstehe lange nicht, was mit mir los ist.
Erst Ende Juli 2019 finde ich dieses Forum und mir wird vieles klar!

Entzugssymptome (einiges hat sich relativiert, mit anderem kämpfe ich noch):
Körperlich: Erschöpfung / Probleme, zu schlafen / Probleme mit der Stimme, Fehlspannung der vorderen Halsmuskulatur, Druck im Hals / Magen/Darm-Probleme / Allergien, hyperreagible Bronchien, Atemprobleme / Probleme mit den Augen / leichterer Tinnitus / Unterleibsschmerzen / unangenehme Hitze zwischen den Oberschenkeln / Herzstolpern / erhöhte Entzündungswerte / Hautprobleme, hauptsächlich am Kinn / Inneres Vibrieren / Schwindel (im akuten Entzug)
Psychisch: Unsicherheit / Emotionale Instabilität, Labilität / Schlechte Belastbarkeit / Zittrigkeit, innere Unruhe / Depression / Konzentrationsprobleme
Susanne1978
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Lena, am 19.9. hast du von Jamie einen Begrüssungstext erhalten. Dort ist auch der Punkt: Was finde ich wo im Forum....

Da wirst du auch sicherlich den Thread Erfolgsgeschichten finden. Um deine Frage zu beantworten.... :roll:

Lg Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg
26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg
23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
Dietrich
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von Dietrich »

Hi Lena!
Hab gerade noch mal deinen thread überflogen. Bin auch seit April auf 0. Mehr oder weniger c/t. Vorallem deine Berichte über Identitätsverlust und aphatie kann ich absolut teilen. Keine Persönlichkeit mehr. Erased or blank mind sagen die auch in englischen Foren. Das gefühl nix mehr im Kopf zu haben komplett ausgelöscht zu sein.
Ich wollte dir nur sagen in letzter Zeit hab ich ab und an Momente in denen ich meinen Gedanken nachhaenge und plötzlich kommen mir erlebte Situationen in den Sinn. Dann habe ich auch wieder eine Verbindung zu meinen Emotionen. D. h. Irgendwas verändert sich gerade. Es ist wie immer ein blasser hoffnungsschimmer aber wenigstens etwas. Ich war polydruged d.h. 7 unterschiedliche meds ueber 1.5 Jahren meistens kurz und schmerzvoll:(
Also auch für dich gibt's Hoffnung. Bestimmt. Ich bin in diesen Foren seit einem Jahr und hab mittlerweile viele recoverys gelesen. Alles gute dirk
Medikation von Dietrich:
Nach massiven koerperlichen Beschwerden ohne Befund am 03.08.2018 in Psychiatrie eingefahren. Wegen Angst und Panik ab.
04.08.2018 Quetiapin 100 mg (0-25-
-50-25)
20.08.2018 Reduzierung auf 75 mg
( 0-0-50-25)
27.08.2018 nur noch 0-0-50-0 und
Verlegung in Klinik fuer
Psychosomatik; im MRT
und beim Neurologen
keine Befunde.
10.09.2018 Quetiapin runter 0-0-0-25
17.09.2018 abgesetzt
28.09.-12.10. Experiment mit CBD, da der Verdacht das meine Symptome vom THC- Konsum im Fruehjahr sind und CBD als Gegenspieler zaehlt. Hier also 2-3 Kapseln je 25 mg CBD (gilt in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel und kann im Reformhaus gekauft werden).

Seit 04.10. war ich zuhause und auf das CBD haben sich meine Symptome wieder verschlechtert. Mein Therapeut meinte ich sollte doch mal Fluoxetin ausprobieren, da er denkt ich waere depressiv und haette deswegen die Körpersymptome.

17.10.2018 Einstieg 20 mg Fluoxetin

am 01.11.2018 lese ich von PSSD und die moeglichen massiven Auswirkungen auf den Genitalbereich. Ich ruf meinen Therapeuten an und sag ihm, dass ich den Dreck nicht mehr nehmen moechte und voruebergehend noch mal geringdosiert auf das Quetiapin gehen möchte. Auf Fluoxetin extreme mentale Verschlechtetung mit Selbstvorwürfen, Suizidgedanken, Minderwertigkeitskomplexe, Angst Panik etc. . Ich setze Das Flux nach 16 Tagen ab. Hatte zuletzt aber das Gefuehl einer Verbesserung der Stimmung. Will es aber nicht mehr nehmen wegen moeglicher Langzeitfolgen.

02.11.2018 wieder Quetiapin 0-25-
50-0
09.11.2018 Quetiapin 0-0-50-0 und
Laif 900 eine K./ T.
14.11.2018 Quetiapin auf 0-0-0-25
Ploetzlich krasse Nebenwirkung wie restless leg und "Hirnschickungen".

17.11.2018 Quetiapin= 0,0

Joha bis Ende November.
Seit dem medikamentenfrei bis Mai 2019

Seit 23. Mai nehme ich 2,5 mg Abilify da ich angeblich wahnhaft von einer krankhaften Veraenderung im Genitalbereich ueberzeugt bin.
Heute weiß ich es waren massive entzugssymptome und Pssd.
Okt 2019 Ausstieg Abilify und extremer Crash
Dez 2019 Psyco Ward Mainz Moclobemid
Jan 2020 Lithium Augmentation
März 2020 letzter Versuch, nachdem sie mir EKT
angeboten haben fahre ich eine
Ketaminzirkel
April 2020 ich verlasse die Hölle ungeheilt gegen
ärztlichen Rat und setze Moclo und Lithium
ab
Seit April 2020 auf 0, keine PP mehr aber im entzug mit anhaltenden Symptomen
Juli 2020 ich experimentierte mit niancin (B3) und ketogene Ernährung, fast 4 Tage um schneller in die ketose zu kommen :(:(:( keine gute Idee, aus heutiger Sicht bin ich gecrashed auf den Sh.....

Seit 06/2020 no more PP schneller Entzug a la Rambo style, "cooler" hirnf....... Seit dem. Aber auch mit lithium und Moclo gings mir sch.... Abilify ja auch viel zu schnell abgesetzt
Dietrich
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von Dietrich »

Hallo nochmal!
Im übrigen hab ichs auch schon oft bereut von Besserungen berichtet zu haben. Is halt k.... wenn man sich am nächsten tag wieder auf Null gesetzt fühlt.
Lg dirk

P. S.: gerade gestern wieder von einem freund einen post aus dem Pssd forum erhalten wo jemand nach 4 jahren vollständig wiederhergestellt war. Er hat kein ADs mehr genommen und viel Sport getrieben. Insgesamt war er nur 5 Wochen auf medis :(
Medikation von Dietrich:
Nach massiven koerperlichen Beschwerden ohne Befund am 03.08.2018 in Psychiatrie eingefahren. Wegen Angst und Panik ab.
04.08.2018 Quetiapin 100 mg (0-25-
-50-25)
20.08.2018 Reduzierung auf 75 mg
( 0-0-50-25)
27.08.2018 nur noch 0-0-50-0 und
Verlegung in Klinik fuer
Psychosomatik; im MRT
und beim Neurologen
keine Befunde.
10.09.2018 Quetiapin runter 0-0-0-25
17.09.2018 abgesetzt
28.09.-12.10. Experiment mit CBD, da der Verdacht das meine Symptome vom THC- Konsum im Fruehjahr sind und CBD als Gegenspieler zaehlt. Hier also 2-3 Kapseln je 25 mg CBD (gilt in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel und kann im Reformhaus gekauft werden).

Seit 04.10. war ich zuhause und auf das CBD haben sich meine Symptome wieder verschlechtert. Mein Therapeut meinte ich sollte doch mal Fluoxetin ausprobieren, da er denkt ich waere depressiv und haette deswegen die Körpersymptome.

17.10.2018 Einstieg 20 mg Fluoxetin

am 01.11.2018 lese ich von PSSD und die moeglichen massiven Auswirkungen auf den Genitalbereich. Ich ruf meinen Therapeuten an und sag ihm, dass ich den Dreck nicht mehr nehmen moechte und voruebergehend noch mal geringdosiert auf das Quetiapin gehen möchte. Auf Fluoxetin extreme mentale Verschlechtetung mit Selbstvorwürfen, Suizidgedanken, Minderwertigkeitskomplexe, Angst Panik etc. . Ich setze Das Flux nach 16 Tagen ab. Hatte zuletzt aber das Gefuehl einer Verbesserung der Stimmung. Will es aber nicht mehr nehmen wegen moeglicher Langzeitfolgen.

02.11.2018 wieder Quetiapin 0-25-
50-0
09.11.2018 Quetiapin 0-0-50-0 und
Laif 900 eine K./ T.
14.11.2018 Quetiapin auf 0-0-0-25
Ploetzlich krasse Nebenwirkung wie restless leg und "Hirnschickungen".

17.11.2018 Quetiapin= 0,0

Joha bis Ende November.
Seit dem medikamentenfrei bis Mai 2019

Seit 23. Mai nehme ich 2,5 mg Abilify da ich angeblich wahnhaft von einer krankhaften Veraenderung im Genitalbereich ueberzeugt bin.
Heute weiß ich es waren massive entzugssymptome und Pssd.
Okt 2019 Ausstieg Abilify und extremer Crash
Dez 2019 Psyco Ward Mainz Moclobemid
Jan 2020 Lithium Augmentation
März 2020 letzter Versuch, nachdem sie mir EKT
angeboten haben fahre ich eine
Ketaminzirkel
April 2020 ich verlasse die Hölle ungeheilt gegen
ärztlichen Rat und setze Moclo und Lithium
ab
Seit April 2020 auf 0, keine PP mehr aber im entzug mit anhaltenden Symptomen
Juli 2020 ich experimentierte mit niancin (B3) und ketogene Ernährung, fast 4 Tage um schneller in die ketose zu kommen :(:(:( keine gute Idee, aus heutiger Sicht bin ich gecrashed auf den Sh.....

Seit 06/2020 no more PP schneller Entzug a la Rambo style, "cooler" hirnf....... Seit dem. Aber auch mit lithium und Moclo gings mir sch.... Abilify ja auch viel zu schnell abgesetzt
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von lena0053 »

Hallo,
ich überlege in eine Klinik zu gehen. Aufgrund meines Sohnes ist es so schlichtweg nicht mehr möglich. Ich muss irgendwie funktionieren können. Ich verlasse das Haus nicht mehr. Ich koche nicht mehr. Ich putze nicht mehr. Ich kann ihm keine Abwechslung bieten. Ich verpasse es ihn aufwachsen zu sehen weil sich alles in mir nur noch auf meine Symptome dreht. Ich bin keine Ehefrau mehr. Ich bin kein Mensch mehr. Vor ein paar Wochen dachte ich es geht nicht mehr schlimmer. Jetzt ist die Vorstellung das ich morgen die Straße runter zu meiner Oma laufen muss um ihr zum Geburtstag zu gratulieren gefühlt wie vor den Zug springen zu müssen. Es wird schlimmer und schlimmer mein Bewegungsradius schränkt sich immer mehr ein. Mein Mann ist solangsam auch am Ende. Ich kann nicht mehr. Ich schaffe keinen einzigen Tag mehr. Also muss ich wohl in eine Klinik. Was soll ich denn sonst tun? Weiter dasitzen ist nicht mehr möglich
2008 Diagnose Panikstörung Agoraphobie

Medikamente:
2008- April 2020 Einnahme Citalopram (Zumeist 20mg, auch mal 10mg und 30mg). Innerhalb von 10 Tagen abgesetzt.

L-Thyrox zurzeit 50mg
Seit 4.10.20 88mg
Straycat
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von Straycat »

Liebe Lena,

es tut mir leid, wie es dir geht :hug:
Dieses Gefühl von einem normalen Leben abgeschnitten zu sein, kenne ich auch aus meinen schlimmen Zeiten und es ist wirklich grausam :(

Der Wunsch zu "funktionieren" - ich glaube den teilen hier viele. Das Problem dabei ist mMn, dass es leider auch Zeiten im Leben gibt, da funktioniert man einfach nicht so, wie man es erwarten würde und vor allem auch nicht so, wie es die Gesellschaft von einem erwartet. Insbesondere im Entzug (oder auch Post-Entzug) erleben das leider viele Betroffene. Das ist unglaublich schwer das hinzunehmen, das verstehe ich :(
Aber es bedeutet nicht, dass es nie wieder wird!

Wenn du für dich das Gefühl hast, in einer Klinik besser aufgehoben zu sein, dann ist es die für dich richtige Entscheidung. Was für dich am besten ist, kannst ohnehin nur du selbst entscheiden, denn niemand von uns steckt in deiner Haut.
Du bist durch das Forum ja sicherlich nun auch mehr informiert über PP und die Risiken, die sich durch die Einnahme ergeben. So kannst du dich vielleicht auch in einer Klinik besser dafür einsetzen, was du willst und was du nicht willst. Denn du allein solltest entscheiden, was du einnimmst und was nicht. Das wäre meiner Ansicht nach wichtig, dass du das im Hinterkopf behältst und dich zu nichts drängen lässt, das du nicht willst (sollte das in der Klinik der Fall sein - vor allem hinsichtlich Medikamenteneinnahme wird ja leider manchmal ein Druck gegenüber den Patienten aufgebaut).

Ich wünsche dir in jedem Fall ganz viel Kraft für diese schwierige Zeit :fly: :hug:
Gib gut Acht auf dich und ich würde mich freuen, wenn du hier weiter berichtest, wie es dir ergeht!

Alles Liebe,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von Straycat »

P.S.: Weil du nach Geschichten mit einem Happy End gefragt hast: Ich bin noch nicht komplett am Ende meines Entzugs, aber ich hatte wirklich schlimme Zeiten nach meinem zu raschen Entzug von Escitalopram vor 4 Jahren. Diese schlimmen Zeiten sind nun definitiv vorbei und es ist um Welten besser als damals. Es plagen mich zwar auch noch Symptome, aber ich habe bereits wirklich lange und schöne Fenster. Also noch nicht ganz ein Happy End, aber ich empfinde es so, als wäre ich auf dem Weg dahin :) Das wollte ich dir noch dalassen - vielleicht gibt dir das auch Hoffnung und Mut :hug:
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von lena0053 »

Liebe Cat,
Klinik ist bei mir klar mit PP verbunden. Aber ich denke die ganze Zeit ich muss es doch wenigstens versuchen. Meiner Familie zu liebe. Wohl fühle ich mich mit dem Gedanken nicht mal im Ansatz. Mein Mann sagt ich soll das nicht tun. Gleichzeitig sagt er aber ich muss jetzt was tun. Solle versuchen kleine Runden spazieren zu gehen mir eine Liste machen was ich in der Woche schaffen will... ich schaffe es zu überleben und mich einigermaßen um meinen Sohn zu kümmern- mehr passt auf meine Liste nicht. Er sagt ich habe mich so in dieses Absetzthema verbissen das es gar nicht besser werden kann. Ich finde keinen Weg raus!!! Kann aber tatsächlich auch nicht glauben dass das von alleine besser wird...
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von Jodie13 »

Liebe lena,

Es tut mit leid, dass es dir so schlecht geht. Der Akutentzug ist schrecklich. Nicht auszuhalten. Ich bin im Akutentzug damals auch in die Klinik, aber weil ich dachte (und mir eingeredet wurde) das sei eine Depression. Positiv daran war, dass ich halt nie allein war ,alleine zu Hause hätte ich es nicht mehr geschafft, konnte mir nicht mal was zu essen machen, und mein Mann musste arbeiten. Und dass mein Mann mal entlastet war, weil ihn das auch wirklich mitgenommen hat. Negativ war, dass ich wieder Psychopharmaka bekommen habe, die ich jetzt absetzen muss. Heute denke ich manchmal, hätte ich doch nur das ausgesessen/wäre ich nicht in die Klinik - aber das sagt sich "leicht" heute, wo der Horror von damals nur noch eine vage Erinnerung ist. Ich dachte zum Teil jede Minute ich sterbe, so viel Angst hatte ich.

Ich glaube ganz fest, dass das auch bei dir wieder besser wird. Die Frage ist wie du die Zeit bis dahin rumbringst, weil es einfach eine Zeitfrage ist. Ob Klinik das Richtige ist oder nicht, kannst nur du wissen. Ich finde, wenn du schreibst du überlebst und kümmerst dich um deinen Sohn, dann ist das schon ganz schön viel. Der Druck, funktionieren zu müssen macht es sicher nicht leichter.

Wichtig finde ich auch immer, sich klar zu machen, dass eine Entscheidung nicht endgültig und perfekt sein muss. Ich habe das Gefühl man grübelt ja so viel im Entzug und viel ist schwarz-weiß. Du kannst z.B. eine Klinik anschauen, aber du musst da nicht bleiben. Du kannst auch 1 Tag in der Klinik bleiben und wieder gehen, wenn die Entscheidung nicht die richtige war. Oder 2, 3, 5,10. Du kannst in die Klinik, aber du musst keine PP nehmen. Du kannst dich auch für PP entscheiden, auch wenn dir hier sicher die Meisten aus Erfahrung abraten würden.

Wegen den Erfolgsgeschichten: Es stimmt, du findest hier nicht viel "bin geheilt, alles gut". Aber ich bin der Meinung du findest auf jeden Fall genug Beispiele, wo es am Anfang unaushaltbar war, und besser wurde. Nicht geheilt, aber viel besser. Ich bin zu einem Zeitpunkt ins Forum gekommen, wo ich rückblickend das Allerschlimmste (bei mir so die ersten 3-6 Monate) schon hinter mir hatte. Manche schreiben hier immer wieder dass sie es nicht aushalten, dass es nicht mehr geht etc. - so schreibe ich in Wellen auch mal, aber vor dem Forum habe ich das meiner Therapeutin und meinem Mann gesagt und vielleicht noch in ein Tagebuch geschrieben - daher kann man das bei mir nicht so extrem nachlesen. Was ich damit sagen will ist - das Unaushaltbare ist Teil davon, aber es wird besser, auch wenn man es nicht glaubt.

Lg Jodie
Mein Thread

Vorgeschichte
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Absetzen aktuell
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Aktuelle Medikamente & Nahrungsergänzungsmittel

*Venlafaxin retard 81,25mg / 1-0-0-0
*Quetiapin unretadiert 50mg / 0-0-0-1


*Magnesiumglycinat 120mg / 1-0-1-0
*Omegan 750 Fischöl / 1-1-1-0
*Rotbäckchen Eisensaft 20ml / 1-0-1-0
Susanne1978
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Lena, kennst du das Forum Schatten und Licht? Guck dort bitte mal nach Kliniken....
LG Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg
26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg
23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von lena0053 »

Ihr Lieben!
Ganz ganz lieben Dank für all eure Antworten!! Es tut mir leid dass ich nicht so drauf eingehe- das schaffe ich momentan nicht aber ich lese sie und sie tun mir gut! Im Moment werde ich wohl noch weiter hier ausharren. Wie lange das so noch geht weiß ich nicht...
LG
2008 Diagnose Panikstörung Agoraphobie

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2008- April 2020 Einnahme Citalopram (Zumeist 20mg, auch mal 10mg und 30mg). Innerhalb von 10 Tagen abgesetzt.

L-Thyrox zurzeit 50mg
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von Foxly »

Liebe Lena,

Du hast ja so recht mit der Akzeptanz. Ich übe aktuell auch fleißig....

Ja, und auch ich brauche ab und an genau die Durchhalteparole, die Du gerade eingefordert hast :lol:

Halt durch, wir Langzeit"konsumenten" und "Hardcore"-Absetzer schaffen das auch!!!!!

Alles Liebe
Gabs
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-> Oktober 2020 Symptome des Infekts klingen langsam ab, aber Entzugssymptome weiterhin vorhanden, manche minimal besser, zu viele noch sehr einschränkend. Massiv leide ich unter mangelndem (Tief-)schlaf und unter einer anhaltenden fürchterlichen fatigue.
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von Foxly »

Liebe Lena,

ich nochmal kurz: Ich habe jetzt erst alle Texte hier gelesen, sorry, aber mein Hirn gibt momentan auch nicht allzu viel her.

Ich hatte vor wenigen Wochen noch genau die gleiche Fragestellung wie Du aktuell: Soll ich in eine Klinik oder nicht. Aus den gleichen Gründen! Und ich hab auch diese Phase wieder iwie durchgestanden. Ich kann Dich also sehr gut verstehen!! Entscheiden kann das niemand außer DIR!

Ich hatte zwischendurch auch immer wieder die Idee, zunächst wieder ein PP zu nehmen (weil ich die Hölle nicht mehr auszuhalten glaubte), um es dann und diesmal deutlich langsamer wieder auszuschleichen. Zum Glück hat mir meine Tochter und auch meine Therapeutin klar gemacht, wie viel ich doch schon "geschafft" hätte. Auch wenn ich es in vielen Momenten keinesfalls so empfinde, dass ich auch nur Irgendwas geschafft hätte, so haben sie doch beide recht, zumindest was die Zeit betrifft und ich denke, diese ist das einzige, das FÜR uns ist.
Es tut mir leid dass ich nicht so drauf eingehe- das schaffe ich momentan nicht aber ich lese sie und sie tun mir gut! Im Moment werde ich wohl noch weiter hier ausharren.
Das muss es nicht! Es geht auch mir öfter so, dass ich einfach nicht reagieren kann und doch tun die Antworten, die man bekommt, irgendwie gut. Lies sie im Moment einfach nur, Du musst keinesfalls antworten! Und Du leistest Deinen Beitrag hier ja schon die ganze Zeit, indem Du Deine Erfahrungen mit uns teilst.

Alles Liebe
Gabs
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-> Oktober 2020 Symptome des Infekts klingen langsam ab, aber Entzugssymptome weiterhin vorhanden, manche minimal besser, zu viele noch sehr einschränkend. Massiv leide ich unter mangelndem (Tief-)schlaf und unter einer anhaltenden fürchterlichen fatigue.
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von lena0053 »

Hallo!
Heute habe ich schon den ganzen Tag- ich nenne es mal starke Unruhe...
Heute Abend ist dann was abgegangen sowas habe ich noch nie erlebt- hat sich angefühlt wie ein schlechter Drogen trip. Zumindest stelle ich mir so einen vor. Leicht erinnert mich das ganze wie als es angefangen hat und ich dachte es sein eine SD Überfunktion. Jetzt habe ich ja die L Tyrox wieder gesteigert. Da hatte ich Unbehagen aber der Facharzt sagte ja das müsse ich unbedingt tun. So was ist das jetzt gewesen??? Eine neue Art an Panikattacke (der ganze Tisch war mit Menschen voll)? Entzug ? Oder SD??? Wenn es dir SD war würde ich es gerne wissen da könnte ich was ändern. Ist doch sch.... alles. Fühle mich auch jetzt im Bett noch ganz furchtbar. Ich fühle mich so unglaublich krank. 😞
Habe trotzdem meinen Sohn ins Bett gebracht. Und mich mit meinem Mann über Aktien unterhalten 😃 das hat mich schon als normalo nicht interessiert!

Liebe Gabs!
Wie schön wie sehr deine Tochter und deine Therapeutin hinter dir stehen und an das ganze hier glauben !! Lese so gerne von dir. Habe irgendwie das Gefühl dich zu kennen

Gute Nacht
2008 Diagnose Panikstörung Agoraphobie

Medikamente:
2008- April 2020 Einnahme Citalopram (Zumeist 20mg, auch mal 10mg und 30mg). Innerhalb von 10 Tagen abgesetzt.

L-Thyrox zurzeit 50mg
Seit 4.10.20 88mg
lena0053
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von lena0053 »

Hallo ich nochmal!
Habe mir überlegt meinen Mann zu bitten sich für einen Monat freistellen zu lassen und doch wieder einzudosieren. Leider wäre das für ihn erst im Dezember möglich. Dann ist es noch sehr viel später (ca. 9Monate nach Kaltentzug) macht wahrscheinlich keinen Sinn mehr oder? Hab so extrem das Gefühl was tun zu müssen. Ich Dreh bald komplett durch
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Susanne1978
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Lena, wenn du überlegst wieder einzudosieren, wozu muss dein Mann dann einen Monat frei haben? Was kann es denn schlimmer machen, als es jetzt schon ist? Da gäbe es doch von der Symptomatik fast keine Steigerung.

Lg Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg
26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg
23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von lena0053 »

Liebe Susanne,
weil sich jemand um meinen Sohn kümmern muss falls garnichts mehr geht...
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von Susanne1978 »

Lena, aber was denkst du denn was noch schlimmeres eintreten kann als der jetzige Zustand? Den jetzigen Zustand hältst du doch auch aus! Und du kümmerst dich um deinen Sohn.... Ich will dir das um Gottes Willen nicht Ausreden mit dem Urlaubsmonat von deinem Mann, aber bis Dezember sind es noch 7 Wochen.... und da musst du abwägen wie weit deine Kraft noch reicht...
Lg Susanne
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01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
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11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von lena0053 »

Liebe Susanne,
ich verstehe nicht rätst du mir gleich einzudosieren oder gar nicht mehr? Ich habe hier halt die ganze Zeit gelesen das man es möglicherweise nach so langer Zeit nicht mehr verträgt sondern paradox reagiert
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Re: lena0053: Kaltentzug nach 12 Jahren Citalopram

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Lena, raten kann ich dir leider nichts. Dann würde ich wahrscheinlich in Teufels Küche kommen. Ich habe nur versucht zu verstehen warum du deinen Mann um diesen Monat gebeten hast, da du ja selber geschrieben hast etwas tun zu müssen.

Hast du dich bei "Wiedereindosierung" reingelesen?

Das Problem was tatsächlich ist, wenn du mit deiner jetzigen Problematik zu einem Arzt gehst, wird er dir von Anfang an eine zu hohe Dosis verabreichen. Und DAS wird dann für den Körper eine Belastung.

Du bist jetzt so lange auf 0, da ist es so schade wieder einzudosieren.

LG Susanne
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03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
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