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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Matze48: Vorstellung - Absetzsymptome nach zu rascher Escitalopram-Reduktion

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Foxly
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Re: Matze48: Vorstellung - Absetzsymptome nach zu rascher Escitalopram-Reduktion

Beitrag von Foxly »

Lieber Walter,

erst einmal alle Achtung, was Du schon durchgestanden hast!

auch ich leide aktuell unter sehr starken Muskelschmerzen, vor allem der Beine.

Ich befinde mich jetzt beinahe 14 Monate nach Null Escitalopram. Es ist schwierig, allgemeingültige Empfehlungen zu finden/zu geben.

Ich habe es mit Magnesium probiert, bzw. das nehme ich dauerhaft, mit Training, ohne Training, alles mehr oder weniger ohne jegliche Auswirkung auf die Schmerzen. Omega-3-Fischöl-Kapseln haben das Problem bei mir eher verschlechtert (und obendrein zu vielen blauen Flecken geführt und das bei nur der Hälfte der empfohlenen Dosierung). Aktuell versuche ich, meinen schlechten Allgemeinzustand, der von Schlaflosigkeit, fürchterlicher fatigue und eben diesen heftigen Muskelschmerzen angeführt wird, durch Aminosäuren positiv zu beeinflussen. Allerdings habe ich vorab ein Aminosäurenprofil machen lassen.

Bei mir wird von den Ärzten alles auf eine vor 8 Jahren diagnostizierte "atypische MS" geschoben und wenn es nach ihnen ginge, wäre ich vollgepumpt mit allerlei Medikamenten. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass all diese Symptome eher "Kollateralschäden" des Escitaloprams und des Entzugs von demselben sind. Wie auch immer......

Ich habe versucht, der Problematik Herr zu werden, indem ich mich iwann von den empfohlenen und teilweise durchgeführten Standard-Therapien verabschiedet habe und über Ernährung, NEM und weitere Maßnahmen das Ganze auch recht gut im Griff gehabt bis eben zu dem Absetzen des jahrelang eingenommenen Escitaloprams. Seither ist nichts mehr wie vorher. NEM, die ich immer vertragen habe und die mir gut getan haben, muss ich jetzt ganz langsam wieder antesten, ausprobieren, weglassen etc.....

Ich schreibe Dir das nur, weil jede/r seinen/ihren Weg finden muss, wir uns allenfalls Tipps geben können, wer was versucht. Leider gibt es keine allgemeingültigen Strategien. Wir sind alle verschieden - und das ist ja auf eine Art auch gut so!

Dir viel Erfolg, Geduld und Durchstehvermögen auf Deinem Weg
Gabs
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-> Oktober 2020 Symptome des Infekts klingen langsam ab, aber Entzugssymptome weiterhin vorhanden, manche minimal besser, zu viele noch sehr einschränkend. Massiv leide ich unter mangelndem (Tief-)schlaf und unter einer anhaltenden fürchterlichen fatigue.
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