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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

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Towanda
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von Towanda »

Hallo Anni,

ich denke, dass ist eine Frage, die Du Deinem behandelndem Arzt stellen solltest. Einfach mal so ohne Abklärung die Dosis verdoppeln finde ich bedenklich.

Gruß, Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von Anni83 »

Hallo,
Vom Arzt her ist es in Ordnung. Da durfte ich bisher auch unterschiedliche Dosierung einnehmen je nachdem wie stark das Herzrasen war.
Ich meine nur jetzt im entzug um nicht Reizungen zu provozieren.
LG Anne
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September 20 Beide Medikamente auf 0 wegen starker Zuckungen im ganzen Körper
15.09.20 Quetiapin abgesetzt
15.09.20 Pipamperon abgesetzt
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18.09.20 Quetiapin 25 MG morgends 50 MG abends
21.09.20 Pipamperon 2,5 mg abends
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von Anni83 »

Hallo an alle,
Ich hätte eine Frage.
Wenn ich anfangen kann zu reduzieren wie soll ich vorgehen. Ich nehme morgens 25mg Quetiapin und abends 50 MG Quetiapin. Wird dann von 75 mg 10 Prozent abgezogen und aufgeteilt oder zb erst die morgends Dosierung 25mg minus 10 Prozent?
Ich hoffe ich konnte es richtig ausdrücken.
Vielen Dank und viele Grüße Anne
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von padma »

hallo Anni, :)

du nimmst morgens und abends unretardiertes Quetiapin?

Die 10 % rechnet man von der Gesamtdosis, also 7,5 mg weniger. Wie die Reduktion auf die beiden Einnahmen verteilt wird ist individuell unterschiedlich. Man kann alles an einer Einnahme abziehen oder aufgeteilt.

Es hängt davon ab, bei welcher Einnahme man am besten was entbehren kann, bzw. welche mehr NW macht. Hast du Probleme mit dem Schlafen oder leidest tagsüber unter Sedierung?

liebe Grüsse,
padma
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von simonb »

Hallo Anni :)

Wir haben hier auch einen "Quetiapin Thread" , LG Simon
viewtopic.php?f=32&t=17705
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Anni83
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von Anni83 »

Hallo und vielen Dank für die Antworten.
Ich nehme das unretardierte Quetiapin.
Morgends die 25 MG nehme ich erst seitdem ich den Kaltenzug versucht habe.
Ich hab sonst nur abends die ganze Dosis zum schlafen bekommen.
Am liebsten wäre es mir erst die 25 MG morgends weg zu bekommen.
Kann ich dann von den 25 MG die 7.5 MG abziehen? Ist das dann nicht zu viel?
Vielen Dank und viele Grüße Anne
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Re: Infos zur Umstellung von retardiertem auf unretardiertes Quetiapin

Beitrag von Anni83 »

Hallo, vielen Dank für deine Antwort. Ich habe die unretardierten 50 MG von Hexal. Ich werde es ausprobieren.
Ich nehme insgesamt 75mg. 25mg morgends und 50mg abends. Kann ich beim reduzieren die 10 Prozent also 7,5 MG morgends nur abziehen oder ist das zu viel?
Vielen lieben Dank Gruß Anne
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von simonb »

Hallo Anni,

Ich habe deinen letzten Beitrag mal hierher verschoben, im Quetiapin Thread geht es auschließlich um Umstellung von retardiertem auf unretardiertes Quetiapin bzw allgemeine Fragen zum Absetzen vom Quetiapin, bzw eigene Erfahrungen.

Nimmst du den nur unretardiertes Quetiapin? 7,5 mg gehen in Ordnung. Hast du den Quetiapin Thread durchgelesen?
Man muss schauen, ob man zuerst die Morgendosis ganz rauskriegt, und nur mit der Abenddosis hinkommt, da Quetiapin unret eine HWZ von nur 7 Stunden hat. Evtl muss man das unretardierte Quetiapin auf mehrere Gaben am Tag aufteilen, muss man ausprobieren.

Evtl. klappt es auch zuerst die Morgendosis auszuschleichen, ansonsten muss man nachjustieren....
LG Simon
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von Anni83 »

Hallo, ich bräuchte noch einmal bitte Hilfe.
Wegen den Bewegungsstörungen sollte ich ja sofort alles absetzten. Das ja nicht geklappt hat.
Würdet ihr eher sagen die 2,5 mg Pipamperon erst absetzten oder mit der großen Menge Quetiapin beginnen?
Kann man z.b. auch erst am Quetiapin reduzieren z.b bis 50 MG runter dann eine Pause und anschließend das Pipamperon raus reduzieren?
Brauche dringend Hilfe
LG Anne
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von Straycat »

Hallo Anne,
Anni83 hat geschrieben: 05.10.2020 15:25 Kann man z.b. auch erst am Quetiapin reduzieren z.b bis 50 MG runter dann eine Pause und anschließend das Pipamperon raus reduzieren?
Ja, das kannst du so machen. Allerdings würde ich nach den Reduktionen des Quetiapin und bevor du dann mit dem Absetzen von Pipamperon beginnst eine längere Stabilisierungsphase einlegen. Man sollte ja niemals an zwei Schrauben gleichzeitig drehen :)

Liebe Grüße,
Cat
Zuletzt geändert von Straycat am 05.10.2020 15:56, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Signatur versehentlich abgekoppelt
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von Anni83 »

Hallo Cat, vielen lieben Dank für deine Antwort.
Würdest du auch eher an der großen Menge das reduzieren beginnen oder erst die kleine Menge pipamperon? Ich weiß halt echt nicht was richtig ist und welches Medikament die Bewegungsstörungen auslöst...
Bin so verzweifelt.

Und würdest du auch von der Gesamtmenge Quetiapin 75mg 10 Prozent abziehen und es dann von der 25mg morgends Dosis abziehen? Sind die 7,5mg dann auf die 25mg nicht zu viel?
LG Anne
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von Straycat »

Hallo Anne,

das kann ich dir nicht beantworten, was du zuerst reduzieren sollst.
Ich würde das an deiner Stelle nach deinem Bauchgefühl entscheiden, welches NL du zuerst reduzieren willst.

Allerdings würde ich mir an deiner Stelle noch etwas Zeit geben und abwarten, bis sich das ZNS wieder besser stabilisieren konnte. Du hattest den Kaltentzug erst im September - es braucht uU etwas, bis sich das ZNS nach so einer Strapaze wieder einpendelt.

Zum Thema von welcher Dosis dann die 10% abgezogen werden, hat dir padma :) schon geantwortet. Das sehe ich wie sie, das musst du ausprobieren, ob es sich für dich besser anfühlt, wenn du die Morgendosis reduzierst oder wenn du die Reduktion auf die Morgen- und Abenddosis aufteilst.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von Anni83 »

Hallo,
Vor meinem versuchten Kaltenzug hab ich ja 125 MG nur abends genommen.
Jetzt nehme ich es ja aufgeteilt auf morgens und abends. Mir kommt es aber so vor als wie wenn die Wirkung schwächer ist, also nicht im Körper so viel ist wie wenn ich 75mg auf einmal nehmen würde. Ich hoffe ich konnte es verständlich ausdrücken...
LG Anne
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von padma »

hallo Anni, :)

wenn du 125 mg auf einmal nimmst, hast du natürlich zunächst eine stärkere Wirkung. Allerdings fällt der Spiegel im Verlauf der 24 Stunden ziemlich ab. Quetiapin hat eine HWZ von nur 7 Stunden (der Metabolit 10 Stunden).

Woran merkst du, dass gefühlt nicht so viel akommt?

liebe Grüsse,
padma
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von Anni83 »

Hallo,
Ich kann es schwer beschreiben. Ich denke das wenn ich die 25 MG früh nehme gar nicht mehr so viel da sein kann im Körper bis ich abends die 50 MG nehme...
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von Anni83 »

Hallo,
Ich habe so Angst das die Bewegungsstörungen / Dyskienesen schlimmer werden.
Ich kann ja nicht schneller runter reduzieren 😥
Bin verzweifelt...
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Re: Anni83: Quetiapin und pipamperon Kaltenzug

Beitrag von padma »

hallo Anni, :)
Ich denke das wenn ich die 25 MG früh nehme gar nicht mehr so viel da sein kann im Körper bis ich abends die 50 MG nehme...
Das ist richtig. Wenn du allerdings die Gesamtdosis abends nimmst, geht der Spiege am nächsten Tag immer weiter runter. Da ist dann vor der erneuten Einnahme noch viel weniger da.

Tendenziell sind Bewegungsstörungen bei den typischen NL häufiger als bei den atypischen, d.h. Pipamperon ist dafür verdächtiger. Allerdings ist es immer auch sehr individuell.

Evtl. wäre es daher sinnvoll zunächst Pipamperon auszuschleichen. Wenn du nur noch ein NL hättest, fallen auch mögliche Wechselwirkungen weg.

liebe Grüsse,
padma
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Beitrag von Anni83 »

Hallo ihr Lieben,
Ich habe keine kraft mehr...Dir Symptome hauen mich so um. Ich müsste so dringend vom Quetiapin und pipamperon weg aber es geht nicht.
Ich hab kein Leben mehr...
Ich halte es nicht mehr aus. Ich schaffe es nie unter zu reduzieren.
Traurigste Grüße Anne
Zuletzt geändert von padma am 08.10.2020 10:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel gelöscht, da nicht zulässig
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Beitrag von Sternchen42 »

Liebe Anne,

ich verstehe deine Verzweiflung. Es geht mir ähnlich. Ich vertrage keine Dosisveränderung. Und ich weiß nicht, ob meine gesundheitlichen Probleme vom Venlafaxin verursacht werden. Es ist ein Teufelskreis. Ich möchte so gerne reduzieren, es geht aber nicht.

Wenn du so verzweifelt bist, dass du nicht mehr leben möchtest, muss ich dir aber empfehlen, dich doch an eine Klinik zu wenden.

Liebe Grüße

Sternchen
Zuletzt geändert von padma am 08.10.2020 10:13, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel gelöscht, s.o.
Seit ca. 6 Jahren Venlafaxin 75 mg
Herstellerwechsel im Oktober 2019, seitdem schlimme Beschwerden, die nicht verschwinden, daher soll das Medikament ausgeschlichen werden.
21.12.2019 auf 37,5 mg (wieder anderer Hersteller, ohne Kügelchen, sondern mit 3 Pellets)
03.01.2020 auf 37,5 mg minus 1 Pellet
05.01.2020 wieder hoch auf 75 mg
08.01.2020 Wechsel auf Trevilor retard, da ich hoffe, das besser zu vertragen / 50 mg/ abends nochmal 25 mg
09.01.2020 75 mg
10.01.2020 50 mg auf Empfehlung, da 75 mg zu viel sein könnten
14.01.2020 Wechsel auf 1A Pharma mit 75 mg wegen schlimmer Bauchschmerzen, die nach einer Woche nicht besser wurden
22.01. 50 mg wegen zu starker NW (starke Kopfschmerzen und Migräne)
30.01. 75 mg, da zu starke Entzugserscheinungen- Dosis muss jetzt beibehalten werden :bettzeit:
12.01. wieder starke Beschwerden wie beim ersten Herstellerwechsel, der Körper brennt, Unruhe, depressiv, kalter Schweiß, Schwindel, Schlaflosigkeit
27.02. noch immer Brennen im Körper, auf dem Kopf, Nadelstiche in den Händen, Grippegefühl, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Muskelzuckungen, Angst, dass Beschwerden nie wieder weg gehen.
17.03. noch immer Beschwerden wie starke Müdigkeit, Muskelzuckungen, Hitzewellen, Nadelstiche an verschiedenen Körperstellen, Übelkeit, Kopfdruck, Kopfschmerzen, Verspannungen, komisches Gefühl im Kopf... kriege den Alltag kaum bewältigt... wann hört das endlich auf?
10/2020: Ich war wieder in einem Zustand wie vor dem Venlafaxin-Chaos. Nur ab und zu hatte ich noch leichtes Brennen am Körper. Um meine sonstigen Beschwerden zu bessern, fing ich mit Akupunktur an. Nach Wechsel des Arztes habe ich wieder vermehrtes Brennen im Nacken, in den Armen, am Kopf. Ich hatte starke Kopfschmerzen, habe immer wieder Übelkeit... Warum!???
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Beitrag von Anni83 »

Hallo Sternchen,
Was sollen die in der Klinik mit mir machen? Die sagen sofort weg mit den Medikamenten... Das geht aber nicht.ich habe es versucht.

Ich weiß nicht mehr weiter
LG Anne
Zuletzt geändert von padma am 08.10.2020 10:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel gelöscht, s.o.
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