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Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

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Alex81
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Hallo Gabi,

Danke für die ausführliche Rückmeldung. Darf fragen ab welcher mg Anzahl Du nur noch auf einmal Abends gegangen bist? Und warum Abends, weil es besser für den Schlaf ist?
Hast Du auch immer noch mit Schlafmangel zu kämpfen oder hattest Du das nur in deiner Anfangszeit mit Pregabalin, wie in deiner Signatur beschrieben.

Danke nochmal für deine Unterstützung.

Liebe Grüße ,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

Ab 02.Nov. Mirtazapin raus Amitriptylin rein. Wegen schwerer Depression und Schlaflosigkeit.
Alex81
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Hallo zusammen,

Ich habe gestern die fünfte Zoplicon Tablette eingenommen aber jetzt muss Schluss sein.
Sollte ich oder muss ich ausschleichen, also z.B. einige Tage nur noch die Hälfte nehmen oder kann ich sie einfach kalt absetzen?
Mein Arzt meinte ich kann sie Problemlos 14 Tage einnehmen ohne das sich eine Abhängigkeit einstellt aber ich habe jetzt Urlaub und will sie nur noch als Notfallmedikament einnehmen, wenn ich mal am nächsten Tag funktionieren muss.

Ich bin wirklich froh euch als Anlaufstelle zu haben. Wüsste nicht wen ich sonst, außer Ärzte fragen könnte.
Vielen Dank.

Liebe Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

Ab 02.Nov. Mirtazapin raus Amitriptylin rein. Wegen schwerer Depression und Schlaflosigkeit.
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Straycat »

Hallo Alex,

eine Abhängigkeit von Benzos und Z-Drugs entsteht üblicherweise nach 3-4 Wochen täglicher Einnahme. Doch bei manchen Betroffenen entsteht auch schon nach 1-2 Wochen täglicher Einnahme eine Abhängigkeit.

Ich vermute, wenn du es nun nur 5 Tage eingenommen hast, kannst du es wieder weglassen.
In unseren FAQ zum Absetzen von Benzos, findest du auch weitere Infos: viewtopic.php?f=19&t=12900

Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Alex81
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Straycat hat geschrieben: 30.09.2020 09:43 Hallo Alex,

eine Abhängigkeit von Benzos und Z-Drugs entsteht üblicherweise nach 3-4 Wochen täglicher Einnahme. Doch bei manchen Betroffenen entsteht auch schon nach 1-2 Wochen täglicher Einnahme eine Abhängigkeit.

Ich vermute, wenn du es nun nur 5 Tage eingenommen hast, kannst du es wieder weglassen.
In unseren FAQ zum Absetzen von Benzos, findest du auch weitere Infos: viewtopic.php?f=19&t=12900

Liebe Grüße,
Cat
Hallo Cat,

Danke. Ich denke ich werde heute und morgen jeweils eine halbe Tablette nehmen und es dann weg lassen. Das entscheide ich heute Abend spontan.
Hoffentlich legt sich der Schlafmangel bald wieder.

Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von loewe55 »

Hallo Alex,

als ich unter 100 mg kam, habe ich bloß noch eine Dosis genommen. Ich nehme ja auch noch Venlafaxin und um die Wirkung „wegzuschlafen“, bin ich komplett auf abends gegangen.

Ich habe immer mal mit Schlafproblemen zu kämpfen. Oft war ich bis nachts um 2 oder 3:00 wach und kam bloß auf 3-4 Stunden, wenn überhaupt. Da ich nicht mehr arbeiten muss, hat mich das nicht so massiv gestört wie früher.

Ich habe dann mit Baldrian und Neurexan Verbesserungen erzielt, seit einiger Zeit komme ich mit Melatonin gut zurecht. Ich habe es als Kapsel und als Tee, da trinke ich abends vor dem Schlafengehen eine Tasse.

Außerdem nehme ich seit 6 Wochen Ashwagandha und kann sagen, dass mein Schlaf jetzt bei etwa 6 Stunden liegt. Das ist für mich ein Segen und reicht völlig aus. Ich gehe abends um 23:00 schlafen und liege nicht mehr stundenlang wach.

Ich hoffe, dir gelingt es auch gut, den nötigen Schlaf wiederzukriegen. Wenn ich bei Nebenwirkungen von Pregabalin lese, ist das ja genau ein Problem.

Ich drücke dir ganz doll die Daumen!

Liebe Grüße
Gabi
12/2015 PA und Angst - 30 mg Mirta,
Mai 2016 7 wo. stat., Wechsel auf Cita und Prega
Schlaflosigkeit u. Körperbrennen.
Juni 2016, Besserung
August 2016 5 Wo.Tagesklinik, Stabilisierung
Wirkverlust Cita, Venla ab Jan.2017
Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100, 2017 August Venla 100 mg, September 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg, 2018 Januar 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg, massive Ängste, finde das Forum, 16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg , Juni 2018 leichte Besserung, 12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg, 24.08.18 es geht mir besser, Angst aushaltbar, / 29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, 10.05.19: Prega auf 155 mg: Dieses Mal auch körperl. Symptome wie Brain zaps, Nacken-/Muskelschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung,
24.06.19: Prega 145 /16.07.19: Prega 137/12.08.19: Prega 125 / 05.09.19: Prega 123/ 16.09.19: Prega 120 26.09.19: Prega 118/06.10.19: Prega 115 mg 27.10.19: Prega 110 - Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, ZG fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
18.06.2020: ——————————————— Prega auf 40 mg
23.06.2020: Venla auf 33,4 mg (-2K.)
28.06.2020: ——————————————— Prega auf 39 mg
03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
17.07.2020: ——————————————— Prega auf 36 mg
19.07.2020: Venla auf 32,2 mg (-2K.)
27.07.2020: ------------------------------ Prega auf 35 mg
29.07.2020: Venla auf 31,9 mg (-1K)
20.08.2020: ——————————————— Prega auf 33 mg
30.08.2020: Venla auf 31,0 mg (-3K)
06.09.2020: ——————————————— Prega auf 30 mg
16.09.2020: Venla auf 30,4 mg (-2K) Prega auf 27 mg
26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
Weiter in dem Tempo abdosiert
30.11.2020: Venla bei 26,5 mg ————-Prega bei 18 mg
07.12.2020: Venla auf 26,2 mg (-1K) Prega auf 16,5
18.12.2020: Jahresziel bei Prega erreicht: 15 mg!
Seit Mitte November keine NEM mehr
31.12.20: Venla 25,9 mg (-1K) / 04.01.21 Prega 14 mg
Alex81
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

loewe55 hat geschrieben: 30.09.2020 10:49 Hallo Alex,

als ich unter 100 mg kam, habe ich bloß noch eine Dosis genommen. Ich nehme ja auch noch Venlafaxin und um die Wirkung „wegzuschlafen“, bin ich komplett auf abends gegangen.

Ich habe immer mal mit Schlafproblemen zu kämpfen. Oft war ich bis nachts um 2 oder 3:00 wach und kam bloß auf 3-4 Stunden, wenn überhaupt. Da ich nicht mehr arbeiten muss, hat mich das nicht so massiv gestört wie früher.

Ich habe dann mit Baldrian und Neurexan Verbesserungen erzielt, seit einiger Zeit komme ich mit Melatonin gut zurecht. Ich habe es als Kapsel und als Tee, da trinke ich abends vor dem Schlafengehen eine Tasse.

Außerdem nehme ich seit 6 Wochen Ashwagandha und kann sagen, dass mein Schlaf jetzt bei etwa 6 Stunden liegt. Das ist für mich ein Segen und reicht völlig aus. Ich gehe abends um 23:00 schlafen und liege nicht mehr stundenlang wach.

Ich hoffe, dir gelingt es auch gut, den nötigen Schlaf wiederzukriegen. Wenn ich bei Nebenwirkungen von Pregabalin lese, ist das ja genau ein Problem.

Ich drücke dir ganz doll die Daumen!

Liebe Grüße
Gabi
Hallo Gabi,

Vielen lieben Dank für deine Tipps. Ich werde mir gleich mal Ashwagandha besorgen. :)
Wieviel Melatonin nimmst Du ein? Ich habe 2mg Tabletten Zuhause und habe bisher einmal 4mg eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen genommen. Ich war zwar sehr müde, konnte aber nicht einschlafen.

Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

Ab 02.Nov. Mirtazapin raus Amitriptylin rein. Wegen schwerer Depression und Schlaflosigkeit.
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Hat sich bedankt: 66 Mal
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von loewe55 »

Hallo Alex,

ich nehme bloß 0,5 bis 1 mg Melatonin. Da sind 4 mg ja schon ganz schön viel, finde ich. Dann sprichst du nicht so gut darauf an.

Hast du dich mal mit Ashwagandha beschäftigt? Ich habe die ersten 2 Versuche abgebrochen, aber mein Bauchgefühl hat mir gesagt, ich soll noch einen dritten machen. Und diesmal scheint es doch seine Wirkung zu haben.

Wie äußert sich deine Angststörung? Ashwagandha soll ja den Cortisolspiegel regulieren, aber dazu muss man es schon einige Wochen nehmen.

Liebe Grüße
Gabi
12/2015 PA und Angst - 30 mg Mirta,
Mai 2016 7 wo. stat., Wechsel auf Cita und Prega
Schlaflosigkeit u. Körperbrennen.
Juni 2016, Besserung
August 2016 5 Wo.Tagesklinik, Stabilisierung
Wirkverlust Cita, Venla ab Jan.2017
Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100, 2017 August Venla 100 mg, September 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg, 2018 Januar 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg, massive Ängste, finde das Forum, 16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg , Juni 2018 leichte Besserung, 12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg, 24.08.18 es geht mir besser, Angst aushaltbar, / 29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, 10.05.19: Prega auf 155 mg: Dieses Mal auch körperl. Symptome wie Brain zaps, Nacken-/Muskelschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung,
24.06.19: Prega 145 /16.07.19: Prega 137/12.08.19: Prega 125 / 05.09.19: Prega 123/ 16.09.19: Prega 120 26.09.19: Prega 118/06.10.19: Prega 115 mg 27.10.19: Prega 110 - Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, ZG fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
18.06.2020: ——————————————— Prega auf 40 mg
23.06.2020: Venla auf 33,4 mg (-2K.)
28.06.2020: ——————————————— Prega auf 39 mg
03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
17.07.2020: ——————————————— Prega auf 36 mg
19.07.2020: Venla auf 32,2 mg (-2K.)
27.07.2020: ------------------------------ Prega auf 35 mg
29.07.2020: Venla auf 31,9 mg (-1K)
20.08.2020: ——————————————— Prega auf 33 mg
30.08.2020: Venla auf 31,0 mg (-3K)
06.09.2020: ——————————————— Prega auf 30 mg
16.09.2020: Venla auf 30,4 mg (-2K) Prega auf 27 mg
26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
Weiter in dem Tempo abdosiert
30.11.2020: Venla bei 26,5 mg ————-Prega bei 18 mg
07.12.2020: Venla auf 26,2 mg (-1K) Prega auf 16,5
18.12.2020: Jahresziel bei Prega erreicht: 15 mg!
Seit Mitte November keine NEM mehr
31.12.20: Venla 25,9 mg (-1K) / 04.01.21 Prega 14 mg
Alex81
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

loewe55 hat geschrieben: 30.09.2020 15:54 Hallo Alex,

ich nehme bloß 0,5 bis 1 mg Melatonin. Da sind 4 mg ja schon ganz schön viel, finde ich. Dann sprichst du nicht so gut darauf an.

Hast du dich mal mit Ashwagandha beschäftigt? Ich habe die ersten 2 Versuche abgebrochen, aber mein Bauchgefühl hat mir gesagt, ich soll noch einen dritten machen. Und diesmal scheint es doch seine Wirkung zu haben.

Wie äußert sich deine Angststörung? Ashwagandha soll ja den Cortisolspiegel regulieren, aber dazu muss man es schon einige Wochen nehmen.

Liebe Grüße
Gabi
Hallo Gabi,

Nein, ich habe mich noch nicht mit Ashwagandha beschäftigt. Derzeit nehme ich auch noch Pascoflair kann aber noch nicht sagen ob es wirkt.

Meine Angststörung bekam ich ca. 3 Wochen nach dem Kaltabsetzen von Pregabalin.
Es ist wohl eine generalisierte Angststörung, da ich nicht weiß warum mich die Ängste quälen. Vielleicht kommt es auch vom Pregabalin aber das glaubt mir natürlich kein Arzt. Hier im Forum sind wohl alle der Meinung es sind Absetzsymptome. Ich hoffe sie haben recht.

Es war ab Mai eigentlich wieder erträglich bis mitte September. Jetzt habe ich wieder Ängste aber das schlimmste ist nicht einschlafen zu können. Das triggert zusätzlich meine Migräne und natürlich auch die Ängste.


Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

Ab 02.Nov. Mirtazapin raus Amitriptylin rein. Wegen schwerer Depression und Schlaflosigkeit.
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Straycat »

Hallo Alex,

mir wurde auch eine Angststörung diagnostiziert, als ich verspätet Entzugssymptome wegen einem Fast-Kaltentzug hatte (von Escitalopram). Meiner Meinung nach war es definitiv eine Fehldiagnose. Mir wollte die Ärztin sogar einreden, es wäre die Depression, die sich nun nur "anders" zeigt :roll:

Wenn du vorher nie solche Symptome hattest und sie nach dem Absetzen/zu raschen Reduzieren aufgetreten sind, dann würde ich sehr stark von Absetzsymptomen ausgehen.

Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Straycat hat geschrieben: 30.09.2020 19:46 Hallo Alex,

mir wurde auch eine Angststörung diagnostiziert, als ich verspätet Entzugssymptome wegen einem Fast-Kaltentzug hatte (von Escitalopram). Meiner Meinung nach war es definitiv eine Fehldiagnose. Mir wollte die Ärztin sogar einreden, es wäre die Depression, die sich nun nur "anders" zeigt :roll:

Wenn du vorher nie solche Symptome hattest und sie nach dem Absetzen/zu raschen Reduzieren aufgetreten sind, dann würde ich sehr stark von Absetzsymptomen ausgehen.

Liebe Grüße,
Cat
Hallo Cat,

Wann kamen die Entzugssymptome nach deinem Escitalopram Entzug auf und wie haben sich die Symptome geäußert?

Leider sind bei mir die Ängste und die Schlafstörung immernoch da, deswegen werde ich wohl eine kognitive Verhaltenstherapie machen. Ich denke Schaden kann es nicht auch wenn es Absetzsymptome sind.

Viele Grüße,
Alex

Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von FineFinchen »

Alex81 hat geschrieben: 30.09.2020 17:05
Hier im Forum sind wohl alle der Meinung es sind Absetzsymptome. Ich hoffe sie haben recht.
Hallo Alex, :-)

essentiell ist, dass Du Dir selbst aufgrund der hier im Forum vorhandenen Informationen klar darüber wirst, woher Deine Symptome kommen. Das nämlich macht Dich handlungsfähig. Es geht nie darum, was jemand anderes sagt - damit überträgst Du die Verantwortung auf andere. Es geht darum, was Du für Dich als "richtig" einordnest, denn dann übernimmst Du Verantwortung für Dein Leben und Deinen Heilungsweg.

Viel Erfolg dabei :-)

Grüße
Finchen
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Bittchen
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Bittchen »

Lieber Alex,

ich hatte 80 Stunden kognitive Verhaltenstherapie, die kann ich dir nur dringend empfehlen.
Wichtig ist, dass der Therapeut/in zu dir passt und die Chemie stimmt.
Damals habe ich noch Es-Citalopram 20 mg genommen.
Auch Therapeuten sind ja oft der Meinung ,dass PP genommen werden sollten um zu dem Patienten "Durchdringen" zu können.
Das ist Quatsch,aber zu der Zeit habe ich es nicht besser gewusst.
Noch heute profitiere ich von der Therapie, auch habe ich bei ihm gelernt wie ich mir auch selbst helfen kann.
Mein damaliger Therapeut war sehr engagiert und doch nicht frei von Vorurteilen, was die PP betrifft.
Er war jung und hätte mein Sohn sein können, trotzdem bin ich froh, dass er mich in einer schweren Lebenskrise begleitet hat.

Wenn du dich aufs Lesen konzentrieren kannst, dann möchte ich dir die Bücher von Josef Giger -Büttler ans Herz legen.
In einfacher Sprache geschrieben, viele Wiederholungen und doch habe ich dadurch auch gelernt, mich selbst wichtig zu nehmen

https://www.thalia.de/shop/home/artikel ... 06688.html

Ich möchte keine Werbung machen, ist ja egal wo du dir Literatur bestellst, wenn überhaupt.
Ich bin in unserem Ort in die Bücherei gegangen, schon aus Überzeugung kleine Händler unterstützen zu wollen.
Damals war es schwer für mich, "so ein Buch" in in unserem kleinerem Ort zu bestellen.
Da ich lange nicht zu der depressiven Störung stehen konnte und mich immer noch geschämt habe.
Das durfte ich aber schon lange ablegen und gehe heute offen damit um.
Allerdings nur da wo es angebracht ist, ein Schild vor der Brust trage ich nicht, lach.
Was ich für einen Weg ich hinter mir habe, mit allen Höhen und Tiefen auch bewältigen durfte, da es ist alleine meine Entscheidung, wen ich daran teilhaben lasse.
Hier im Forum sind ganz viele Menschen die das nachvollziehen können, vieles auch an Symptomen erlebt haben oder noch erleben.
Die Beiträge und Antworten haben mir auch sehr weiter geholfen .
Mein zu schneller Entzug von Es-Citalopram hatte mich in eine tiefe Krise gebracht.
Die schwersten Symptome ,wie Angst, Depression, Schlafstörung usw hatte ich erst mehreren Wochen nach null.
Auch körperlich war sehr viel durcheinander.
Heute, gut drei Jahre nach null, ist es sehr viel besser,
Auch das ist bei jedem anders.
Es geht immer vorbei, wir wissen nur nicht wann !!!
Heute einen erträglichen Tag und viele gute Momente die du auch als solche registrieren und genießen kannst.

Liebe Grüße
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
Alex81
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Hallo Brigitte,

Danke für deine Worte und deine Buchempfehlung.
Ich werde mir einen guten Psychologen suchen.

Kennt jemand vielleicht einen guten Psychologen im Rhein-Main Gebiet?

Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Hallo zusammen,

Obwohl ich es geschafft habe ohne Zoplicon 3-4 Stunden zu schlafen habe ich heute wieder ein Tiefpunkt. Ich kann mir gar nicht vorstellen das es noch schlimmer kommen könnte. Panik, Angst und Schlafstörungen.
Ich denke mir manchmal vielleicht kann ich wieder schlafen wenn ich das Pregabalin von heute auf morgen komplett absetze(40mg). Vielleicht lässt mich das Pregabalin nicht schlafen. Es ist wirklich anstrengend. 😔

Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

Ab 02.Nov. Mirtazapin raus Amitriptylin rein. Wegen schwerer Depression und Schlaflosigkeit.
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von simonb »

Hallo Alex :)

Kein Schlaf ist wirklich überhaupt nicht gut.
Du hast ja schon die Erfahrunge gemacht, das du vom absetzen des Pregabalins starke Symptome bekommst.
Ich glaube die Schlafstörungen sind vor allem Absetzsymptome, oder hat sich der Schlaf mit immer geringerer Pregabalindosis bisher schon vorher verbessert?

Wenn du Pregabalin abrupt absetzt, kann es sein das es dir noch viel schlechter geht.
Vielleicht spielt auch noch der Esci Entzug mit rein.
Ich glaube du brauchst noch Geduld, das ZNS stellt sich mit der Zeit auf alles ein, er gewöhnt sich. Ich würde mich auf der aktuellen Dosis erstmal versuchen zu stabilisieren.

Gruß Simon
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Mit dem Entzug ist es wie mit dem pupsen, wenn man's zwingt ist's Schei :censored: e!

"Weniger ist mehr im Entzug" ( meine Meinung zu Nems)
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

simonb hat geschrieben: 01.10.2020 14:00 Hallo Alex :)

Kein Schlaf ist wirklich überhaupt nicht gut.
Du hast ja schon die Erfahrunge gemacht, das du vom absetzen des Pregabalins starke Symptome bekommst.
Ich glaube die Schlafstörungen sind vor allem Absetzsymptome, oder hat sich der Schlaf mit immer geringerer Pregabalindosis bisher schon vorher verbessert?

Wenn du Pregabalin abrupt absetzt, kann es sein das es dir noch viel schlechter geht.
Vielleicht spielt auch noch der Esci Entzug mit rein.
Ich glaube du brauchst noch Geduld, das ZNS stellt sich mit der Zeit auf alles ein, er gewöhnt sich. Ich würde mich auf der aktuellen Dosis erstmal versuchen zu stabilisieren.

Gruß Simon
Hallo Simon,

Der Schlaf war vor mitte September gut.
Ich fühle mich gerade genauso wie 2-3 Wochen nach meinem Kaltabsetzen. Wirklich die gleichen Symptome nur dazu noch die Schlaflosigkeit.
Ich denke mir immer wieder vielleicht haben die Ärzte recht und es ist meine Erkrankung die ich damals wahrscheinlich mit dem Kaltentzug ins Leben gerufen habe.
Habe mich auch schon nach Kliniken umgeschaut aber irgendwie berichten hier alle nur von schlechten Erfahrungen. Wurde bisher keinem in der Klinik geholfen?
Mein Zustand ist leider sehr schlecht.

Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

Ab 02.Nov. Mirtazapin raus Amitriptylin rein. Wegen schwerer Depression und Schlaflosigkeit.
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Alex,

doch, wir haben auch Betroffene, denen hat ein Klinikaufenthalt geholfen. Mir fällt spontan Albertine ein. Sie hat ihr Benzo in einer Klinik entzogen. Du kannst nach ihrem Thread über die Suchfunktion suchen und sie dort direkt anschreiben. Bestimmt haben wir noch andere Foris, die positive Klinikerfahrungen gemacht haben. Geh einfach auf die Suche und lies Dich überall ein.

Viele Grüße
Finchen
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Alex81
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

FineFinchen hat geschrieben: 01.10.2020 15:59 Hallo Alex,

doch, wir haben auch Betroffene, denen hat ein Klinikaufenthalt geholfen. Mir fällt spontan Albertine ein. Sie hat ihr Benzo in einer Klinik entzogen. Du kannst nach ihrem Thread über die Suchfunktion suchen und sie dort direkt anschreiben. Bestimmt haben wir noch andere Foris, die positive Klinikerfahrungen gemacht haben. Geh einfach auf die Suche und lies Dich überall ein.

Viele Grüße
Finchen
Hallo Finchen,

Danke, werde ich machen.

Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

Ab 02.Nov. Mirtazapin raus Amitriptylin rein. Wegen schwerer Depression und Schlaflosigkeit.
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Hallo zusammen,

ich wollte mich mal wieder melden und euch erzählen was sich bei mir in der Zwischenzeit getan hat.
Ich mache mittlerweile eine kognitive Verhaltenstherapie, sowie autogenes Training und Progressive Muskelentspannung.
Mein größtes Problem ist nach wie vor die Belastbarkeit und die schlechte Konzentration und seit vorgestern kam wieder die Schlaflosigkeit dazu.
Die Mittelschwere Depression ist zum Glück in eine Leichte übergegangen.

Alles ist irgendwie zu ertragen aber nicht schlafen zu können über Wochen zermürbt mich sehr.

Ich denke mir immer wieder das die Schlafstörung ein Entzugssymptom des Pregabalin sein muss. Derzeit nehme ich noch 35mg(heute reduziere ich auf 32,5mg) aber trotz langsamer Reduzierung kommt die Schlaflosigkeit immer wieder. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das noch mehrere Monate aushalte, deswegen meine Frage an euch, ist es nicht sinnvoller größere Absetzschritte zu machen um Pregabalin schneller loszuwerden? Denn wenn es wirklich am Pregabalin liegt, verlängert ich doch nur mein Leid. Was meint ihr dazu?

Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von loewe55 »

Hallo Alex,

so wie du denke ich auch manchmal. Bei den Nebenwirkungen von Pregabalin findet man ja Panikattacken, Angstzustände, Ängstlichkeit und Schlaflosigkeit wieder und ich habe auch schon überlegt, es einfach wegzulassen.

Aber die Warnungen hier im Forum haben mich bisher davor bewahrt, denn eine Verschlechterung möchte ich mir nicht zumuten.
Aber irgendwann vielleicht etwas zügiger auszuschleichen, der Gedanke bleibt auch bei mir präsent. Aber das kann niemand für uns entscheiden.

Liebe Grüße 🍀🍀🍀
Gabi
12/2015 PA und Angst - 30 mg Mirta,
Mai 2016 7 wo. stat., Wechsel auf Cita und Prega
Schlaflosigkeit u. Körperbrennen.
Juni 2016, Besserung
August 2016 5 Wo.Tagesklinik, Stabilisierung
Wirkverlust Cita, Venla ab Jan.2017
Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100, 2017 August Venla 100 mg, September 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg, 2018 Januar 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg, massive Ängste, finde das Forum, 16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg , Juni 2018 leichte Besserung, 12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg, 24.08.18 es geht mir besser, Angst aushaltbar, / 29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, 10.05.19: Prega auf 155 mg: Dieses Mal auch körperl. Symptome wie Brain zaps, Nacken-/Muskelschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung,
24.06.19: Prega 145 /16.07.19: Prega 137/12.08.19: Prega 125 / 05.09.19: Prega 123/ 16.09.19: Prega 120 26.09.19: Prega 118/06.10.19: Prega 115 mg 27.10.19: Prega 110 - Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, ZG fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
18.06.2020: ——————————————— Prega auf 40 mg
23.06.2020: Venla auf 33,4 mg (-2K.)
28.06.2020: ——————————————— Prega auf 39 mg
03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
17.07.2020: ——————————————— Prega auf 36 mg
19.07.2020: Venla auf 32,2 mg (-2K.)
27.07.2020: ------------------------------ Prega auf 35 mg
29.07.2020: Venla auf 31,9 mg (-1K)
20.08.2020: ——————————————— Prega auf 33 mg
30.08.2020: Venla auf 31,0 mg (-3K)
06.09.2020: ——————————————— Prega auf 30 mg
16.09.2020: Venla auf 30,4 mg (-2K) Prega auf 27 mg
26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
Weiter in dem Tempo abdosiert
30.11.2020: Venla bei 26,5 mg ————-Prega bei 18 mg
07.12.2020: Venla auf 26,2 mg (-1K) Prega auf 16,5
18.12.2020: Jahresziel bei Prega erreicht: 15 mg!
Seit Mitte November keine NEM mehr
31.12.20: Venla 25,9 mg (-1K) / 04.01.21 Prega 14 mg
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