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Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Jamie »

Hallo Alex,

mein Fehler, ich dachte ab Ende September hast du es durchgängig genommen.
Du hast aber ausschließlich die Tage notiert, an denen du es genommen hast, richtig?
Dann entschuldige ich mich, das habe ich nicht geblickt,

Ich denke du bist dann noch nicht abhängig, aber auf den Weg dorthin.
Die Einnahmen sind zwar noch nicht so häufig, aber ich lese eine deutliche psychische Fixierung heraus und das ist ein Problem.
Ich war selber 8 Jahre z-drug-abhängig.
Die seelische Abhängigkeit war für mich schlimmer als die körperliche, wobei das auch hart genug war. Bei mir wirkten die Z-drugs schon nach 3 Wochen nicht mehr, dann musste ich die Dosis steigern, um noch schlafen zu können.
Der Rest ist Geschichte, weil irgendwann wirkt es nicht mehr und man schläft nicht, muss es aber weiternehmen, um nicht entzügig zu werden.

Zum Mirtazapin.
Die schlafanstoßende Wirkung ist normalerweise bei 7,5mg größer als bei 15mg.
Mirtazapin wirkt nicht wie eine Schlaftablette.
Durch die stark antihistaminerg sedierende Komponente macht es schläfrig oder müde, was manchen hilft den Schlaf einzuleiten, aber nicht allen.

Ob etwas jemanden umhaut, hängt mitnichten immer von der Dosis ab (viel hilft viel, falsches Motto), sondern von der individuellen Empfänglichkeit des ZNS einer Person für einen bestimmten Stoff.
Ich liege von 3,75mg Mirtazapin 2 Tage im Koma ohne Schlaf. :evil:
Das habe ich zwei Mal ausprobiert und nie wieder.
Andere wiederum empfinden das Mittel als wirksam und hilfreich.


Alles Gute für deinen Weg
Jamie
--
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Alex81
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Jamie hat geschrieben: 01.11.2020 09:26 Hallo Alex,

mein Fehler, ich dachte ab Ende September hast du es durchgängig genommen.
Du hast aber ausschließlich die Tage notiert, an denen du es genommen hast, richtig?
Dann entschuldige ich mich, das habe ich nicht geblickt,

Ich denke du bist dann noch nicht abhängig, aber auf den Weg dorthin.
Die Einnahmen sind zwar noch nicht so häufig, aber ich lese eine deutliche psychische Fixierung heraus und das ist ein Problem.
Ich war selber 8 Jahre z-drug-abhängig.
Die seelische Abhängigkeit war für mich schlimmer als die körperliche, wobei das auch hart genug war. Bei mir wirkten die Z-drugs schon nach 3 Wochen nicht mehr, dann musste ich die Dosis steigern, um noch schlafen zu können.
Der Rest ist Geschichte, weil irgendwann wirkt es nicht mehr und man schläft nicht, muss es aber weiternehmen, um nicht entzügig zu werden.

Zum Mirtazapin.
Die schlafanstoßende Wirkung ist normalerweise bei 7,5mg größer als bei 15mg.
Mirtazapin wirkt nicht wie eine Schlaftablette.
Durch die stark antihistaminerg sedierende Komponente macht es schläfrig oder müde, was manchen hilft den Schlaf einzuleiten, aber nicht allen.

Ob etwas jemanden umhaut, hängt mitnichten immer von der Dosis ab (viel hilft viel, falsches Motto), sondern von der individuellen Empfänglichkeit des ZNS einer Person für einen bestimmten Stoff.
Ich liege von 3,75mg Mirtazapin 2 Tage im Koma ohne Schlaf. :evil:
Das habe ich zwei Mal ausprobiert und nie wieder.
Andere wiederum empfinden das Mittel als wirksam und hilfreich.


Alles Gute für deinen Weg
Jamie
--
ergänzt
Hi Jamie,

Genau, ich habe die Tage notiert an denen ich es genommen habe. Jetzt bin ich etwas erleichtert. Noch mehr Abhängigkeiten kann ich nicht gebrauchen. Deine Nachricht hatte mich etwas beunruhigt. :-)
Ich kann aber leider nicht schlafen.

Hatte meine Hoffnung in Mirtazapin gesteckt, weil ich gehofft habe ich kann damit schlafen und damit auch meine Depression bekämpfen.
Jetzt stehe ich wieder am Anfang.

Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

Ab 02.Nov. Mirtazapin raus Amitriptylin rein. Wegen schwerer Depression und Schlaflosigkeit.
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Hallo zusammen,

Ich habe mal eine Absetzfrage und brauche eure Hilfe.
Ich werde heute nochmal und maximal morgen 15mg Mirtazapin nehmen. Wenn ich wieder nicht schlafen kann lasse ich es weg, denn das war ja der ursprüngliche Effekt den ich durch die Einnahme erzielen wollte. Jetzt zu meiner Frage... Sollte ich trotzdem ausschleichen auch wenn ich nur 15mg für 3 Tage genommen habe?

Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Ululu »

Hallo Alex,

nach dreimaliger Einnahme würde ich es einfach weglassen.
Mit jeder weiteren Einnahme würde dein Organismus das Medikament nur fester ins System einbauen.

LG Ute
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Towanda »

Hallo Alex,

hast Du gelesen, was Jamie geschrieben hat? Wäre es nicht sinnvoller, die Dosis zu reduzieren für Deinen Versuch?
Zum Mirtazapin.
Die schlafanstoßende Wirkung ist normalerweise bei 7,5mg größer als bei 15mg.
Mirtazapin wirkt nicht wie eine Schlaftablette.
Grüße, Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Towanda hat geschrieben: 01.11.2020 12:57 Hallo Alex,

hast Du gelesen, was Jamie geschrieben hat? Wäre es nicht sinnvoller, die Dosis zu reduzieren für Deinen Versuch?
Zum Mirtazapin.
Die schlafanstoßende Wirkung ist normalerweise bei 7,5mg größer als bei 15mg.
Mirtazapin wirkt nicht wie eine Schlaftablette.
Grüße, Towanda
Hallo Towanda,

Ja das wäre eine Option. Nur fühle ich mich heute nicht so stark Depressiv wie sonst. Vielleicht hat es ja doch eine Wirkung, deswegen nehme ich heute nochmal 15mg.

Meine Frau und ich haben beschlossen ab heute kein Pregabalin mehr zu nehmen. Ich habe mich bisher zu sehr von diesem Medikament fesseln lassen. Vielleicht nimmt mir die Einnahme auch den Schlaf. Wünscht mir bitte Glück. Ich hoffe ich schaffe das ohne Klinik Aufenthalt.

Viele Grüße,
Alex
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Am 20.02. Kaltentzug :frust:
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Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Ululu »

Hallo Alex,

ich werde aus deiner Signatur nicht schlau.
Wie lange nehmt ihr das Pregabalin jetzt.

Ich würde, so lange du mit dem Mirta noch rumprobierst, nichts an der Einnahme verändern.
Die Symptome können sich vermischen und gegenseitig verstärken und du weißt am Ende überhaupt nicht mehr, was von was kommt.
:cry:
Es macht insgesamt sehr wenig Sinn ein Medikament nach dem anderen zu testen und dann auch gleich in relativ hoher Dosierung, wie mit dem Mirta zur Zeit.

Dein Gehirn muss sich an jeden dieser Schritte erst anpassen. Das ist Schwerstarbeit. Zopiclon war ja zwischendurch auch im Spiel und die Wirkung davon und die etwaigen Entzugserscheinungen davon, kann kein anderes Medikament ersetzen oder auffangen.

LG Ute
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Ululu hat geschrieben: 01.11.2020 13:17 Hallo Alex,

ich werde aus deiner Signatur nicht schlau.
Wie lange nehmt ihr das Pregabalin jetzt.

Ich würde, so lange du mit dem Mirta noch rumprobierst, nichts an der Einnahme verändern.
Die Symptome können sich vermischen und gegenseitig verstärken und du weißt am Ende überhaupt nicht mehr, was von was kommt.
:cry:
Es macht insgesamt sehr wenig Sinn ein Medikament nach dem anderen zu testen und dann auch gleich in relativ hoher Dosierung, wie mit dem Mirta zur Zeit.

Dein Gehirn muss sich an jeden dieser Schritte erst anpassen. Das ist Schwerstarbeit. Zopiclon war ja zwischendurch auch im Spiel und die Wirkung davon und die etwaigen Entzugserscheinungen davon, kann kein anderes Medikament ersetzen oder auffangen.

LG Ute
Hallo Ute,

Ich nehme das Pregabalin seit dem 14.03.20 wieder seit meinem Kaltentzug. Wie in meiner Sig. beschrieben. Habe mich auf 32,5 mg runtergearbeitet bis am 16. Sep. die Depression kam, zeitlich die Schlaflosigkeit.
Da es nicht besser wird vermute ich das mich das Pregabalin am Schlafen hindert.
Das Mirtazapin sollte mir den Schlaf zurückbringen aber es hat nicht funktioniert. Sollte es heute und morgen auch nicht funktionieren versuche ich es ganz ohne Medikamente. Heute habe ich also erstmal Pregabalin abgesetzt.

Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

Ab 02.Nov. Mirtazapin raus Amitriptylin rein. Wegen schwerer Depression und Schlaflosigkeit.
Jamie
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Jamie »

Hallo Alex, :)

das Pregabalin abzusetzen ist ein Kaltentzug.
Das würde ich dir in deinem jetzigen Zustand wirklich nicht empfehlen.
Ich verstehe deine Verzweiflung, aber das klingt nicht durchdacht (sorry meine ich nicht böse) :oops:

Pass gut auf dich auf
Jamie
Zuletzt geändert von Murmeline am 02.11.2020 06:28, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Klarname editiert
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Jamie hat geschrieben: 01.11.2020 18:22 Hallo Alex, :)

das Pregabalin abzusetzen ist ein Kaltentzug.
Das würde ich dir in deinem jetzigen Zustand wirklich nicht empfehlen.
Ich verstehe deine Verzweiflung, aber das klingt nicht durchdacht (sorry meine ich nicht böse) :oops:

Pass gut auf dich auf
Jamie
Hallo Jamie,

Du hast Recht.
Ich habe mich dazu entschieden erstmal um 7,5mg zu reduzieren und 25mg abends zu nehmen.
Jetzt muss ich erstmal die Depression besiegen.

Viele Grüße,
Alex
Zuletzt geändert von Murmeline am 02.11.2020 06:28, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name editiert
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

Ab 02.Nov. Mirtazapin raus Amitriptylin rein. Wegen schwerer Depression und Schlaflosigkeit.
Straycat
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Straycat »

Hallo Alex,

könntest du deine Signatur bezüglich Pregabalin noch auf den neuesten Stand bringen?
Da steht als letzter Eintrag:
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null
Vielen Dank!

Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von loewe55 »

Hallo Alex,

wie ist es dir ergangen mit der veränderten Dosis?
Ich hoffe, dass du etwas Schlaf bekommen hast und dass die Depression abklingt.

Liebe Grüße
Gabi
12/2015 PA und Angst - 30 mg Mirta,
Mai 2016 7 wo. stat., Wechsel auf Cita und Prega
Schlaflosigkeit u. Körperbrennen, Besserung im Juni
August 2016 5 Wo.Tagesklinik, Stabilisierung
Wirkverlust Cita, Venla ab Jan.2017
Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100, 2017 August Venla 100 mg, September 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg, 2018 Januar 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg, massive Ängste, finde das Forum, 16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg , Juni 2018 leichte Besserung, 12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg, 24.08.18 es geht mir besser, Angst aushaltbar, / 29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, 10.05.19: Prega auf 155 mg: Dieses Mal auch körperl. Symptome wie Brain zaps, Nacken-/Muskelschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung,
24.06.19: Prega 145 /16.07.19: Prega 137/12.08.19: Prega 125 / 05.09.19: Prega 123/ 16.09.19: Prega 120 26.09.19: Prega 118/06.10.19: Prega 115 mg 27.10.19: Prega 110 - Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, ZG fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
18.06.2020: ——————————————— Prega auf 40 mg
23.06.2020: Venla auf 33,4 mg (-2K.)
28.06.2020: ——————————————— Prega auf 39 mg
03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
17.07.2020: ——————————————— Prega auf 36 mg
19.07.2020: Venla auf 32,2 mg (-2K.)
27.07.2020: ------------------------------ Prega auf 35 mg
29.07.2020: Venla auf 31,9 mg (-1K)
20.08.2020: ——————————————— Prega auf 33 mg
30.08.2020: Venla auf 31,0 mg (-3K)
06.09.2020: ——————————————— Prega auf 30 mg
16.09.2020: Venla auf 30,4 mg (-2K) Prega auf 27 mg
26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
Weiter in dem Tempo abdosiert
30.11.2020: Venla bei 26,5 mg ————-Prega bei 18 mg
07.12.2020: Venla auf 26,2 mg (-1K) Prega auf 16,5
18.12.2020: Jahresziel bei Prega erreicht: 15 mg!
Seit Mitte November keine NEM mehr
31.12.20: Venla 25,9 mg (-1K) / 04.01.21 Prega 14 mg
14.01.21: Venla 25,3 mg (-2K) / 10.01.21 Prega 12,5 mg
22.01.21: Venla 25,0 mg (-1K). / 19.01.21 Prega 12 mg
Alex81
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

loewe55 hat geschrieben: 02.11.2020 11:42 Hallo Alex,

wie ist es dir ergangen mit der veränderten Dosis?
Ich hoffe, dass du etwas Schlaf bekommen hast und dass die Depression abklingt.

Liebe Grüße
Gabi
Hallo Gabi,

Leider immer noch keine Schlaf.
Habe wieder Zoplicon genommen.
Heute wird bei mir Amitriptylin eindosiert. Die Depression ist zu stark und das Loch zu tief.
Mein Arzt sagte das sich der Schlaf mit Amitriptylin in 2-3 Tagen wieder einpendeln sollte.
Ich hoffe ich komme da wieder raus.

Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

Ab 02.Nov. Mirtazapin raus Amitriptylin rein. Wegen schwerer Depression und Schlaflosigkeit.
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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Hallo zusammen,

Ich habe eine Frage und hoffe ihr könnt mir helfen.
Ich habe gestern die achte Zopiclon(7,5mg) am Stück genommen. Laut meinem Arzt kann ich problemlos noch eine Woche Zoplicon einnehmen ohne eine Abhängigkeit zu befürchten. Ich möchte es aber nicht riskieren und bereits heute aufhören.
Kann ich die Tabletten heute einfach weg lassen oder muss ich Zoplicon ausschleichen?

Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Jamie »

Hallo Alex, :)

einfach weglassen, wenn möglich.
Ausschleichen nicht nötig und würde nur die Einnahmezeit verlängern.

Einfach wird es nicht, das ist nicht zu beschönigen.
Schlaflosigkeit ist quälend.
Bist du zur Zeit krank geschrieben?
Das wäre gut.
Es ist wichtig den Druck raus zu nehmen schlafen zu müssen; dann wird es erst recht nichts.
Ich bin seit 20 Jahren mehr oder weniger schlaflos und weiß daher ziemlich genau, was man da mitmacht :oops:.

Lieber stattdessen am kommenden Tag ausruhen, entspannen oder vielleicht sogar etwas dösen oder schlafen, wenn die Nacht mies war.
Sich nicht in Panik ergeben, wenn der Schlaf sich nicht einstellt. Der Körper kann das mal eine Weile verkraften, wenngleich es natürlich übel anstrengend ist.

Grüße und toi toi toi für später 💤
Jamie
...........SIGNATUR...............


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:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Alex81: Bitte um Rat - Absetzen von Pregabalin mit Depression

Beitrag von Alex81 »

Jamie hat geschrieben: 04.11.2020 18:07 Hallo Alex, :)

einfach weglassen, wenn möglich.
Ausschleichen nicht nötig und würde nur die Einnahmezeit verlängern.

Einfach wird es nicht, das ist nicht zu beschönigen.
Schlaflosigkeit ist quälend.
Bist du zur Zeit krank geschrieben?
Das wäre gut.
Es ist wichtig den Druck raus zu nehmen schlafen zu müssen; dann wird es erst recht nichts.
Ich bin seit 20 Jahren mehr oder weniger schlaflos und weiß daher ziemlich genau, was man da mitmacht :oops:.

Lieber stattdessen am kommenden Tag ausruhen, entspannen oder vielleicht sogar etwas dösen oder schlafen, wenn die Nacht mies war.
Sich nicht in Panik ergeben, wenn der Schlaf sich nicht einstellt. Der Körper kann das mal eine Weile verkraften, wenngleich es natürlich übel anstrengend ist.

Grüße und toi toi toi für später 💤
Jamie
Hallo Jamie,

Danke für deine Rückmeldung.
Ich bin wegen meiner Schweren Depression krankgeschrieben. Werde die Tabletten dann heute einfach weg lassen. Ich hoffe ich kann zumindest 1-2 Stunden schlafen.

Darf ich fragen woher deine Schlafstörungen kommen?
Ist es auch aufgrund einer Depression?


Viele Grüße,
Alex
Anfang Januar 2020 Routine OP mit Vollnarkose. Tage später Herzrasen und starke Erschöpfung bei jeder Bewegung.
Arzt verschrieb mir Pregabalin.

Am 31.01. mit Pregabalin angefangen - 50mg morgens und 50mg abends
Am 20.02. Kaltentzug :frust:
Einige Tage danach totaler Zusammenbruch. Zittern, Hirnkrämpfe, Herzklopfen, Herzrasen, Ängste, Schlafstörung etc.
Am 14.03. Wieder 100mg eingenommen, weil noch eine Depression hinzu kam. Hatte in kurzer Zeit 7 Kilo verloren.

Ein Arzt auf der Notaufnahme empfahl mir Escitalopram.
Am 18.03. Angefangen Escitalopram einzuschleichen. Habe nie mehr als 10 mg täglich genommen.
Am 06.05 Escitalopram von 10 auf 5mg reduziert. Anfang des Absetzens.
Ab dem 21.05. jeden zweiten Tag 5mg Escitalopram eingenommen.
Ab dem 03.06. Escitalopram komplett abgesetzt.
Fazit: keine Absetzsymptome - Zum Glück

Am 16.04. (also noch vor dem Absetzen von Escitaloprame) versucht Prega abzusetzen von 100 auf 75mg - lief gut
Am 26.04. Prega Reduzierung von 75 auf 50mg - Lief nicht gut und deswegen angefangen Escitaloprame abzusetzen
Am 14.Jul. Reduzierung mit der Wasserlöslichen Methode von 50mg auf 45mg
Am 09.Aug. Reduzierung von 45mg auf 40mg. --> starkes zittern und Belastbarkeit gleich null.

Ab 01. Nov. Pregabalin von 32,5 auf 25mg reduziert.

16.Sep. Plötzlich wieder Schlafstörung. Wirklich kein Schlaf und kurz darauf ist die Depression/Angststörung wieder da.
Wenn ich mal schlafen möchte, also 5-6 Stunden, benötige ich 2mg Tavor(bisher erst zweimal eingenommen).
Nehme Tavor 2mg bei Bedarf wenn ich mal 3 Tage am Stück nicht schlafen kann.
Einnahmen am 18. und am 21. Sep. davor mind. 2 Monate keine Tavor Einnahme.

Am 21.09. Einnahme von Laif 900 um die Depression/Angststörung zu bekämpfen.
Am 24.09. Laif wieder abgesetzt
Immer noch Depressiv/Angststörung - hoffe das es ein Entzugssymptom ist :(

25.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
26.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
27.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
28.09. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
29.09. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

23.10. wieder kein Schlaf.
24.10. Tavor(2mg) - 7 Stunden Schlaf
26.10. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
27.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf

Seit 27.10. Einnahme von 5-HTP(2x 100mg)
Am 28.10. Einnahme wieder eingestellt

28.10. Tavor(2mg), da total verängstigt - 7 Stunden Schlaf
29.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
30.10. Zoplicon(7,5mg) - 5 Stunden Schlaf

31.10. Angefangen mit 15mg Mirtazapin, kein Schlaf, deswegen am 31.10. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf.

01.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf
02.11. Zoplicon(7,5mg) - 6 Stunden Schlaf
03.11. Zoplicon(7,5mg) - 7 Stunden Schlaf

Ab 02.Nov. Mirtazapin raus Amitriptylin rein. Wegen schwerer Depression und Schlaflosigkeit.
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