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Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

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Bahari
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Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Bahari »

Hallo ihr Lieben,

Endlich konnte ich mich im Forum anmelden!!
Habe immer Beiträge gelesen und möchte gerne meine Geschichte teilen.

Im März diesen Jahres bin ich an Covid erkrankt und war ca. 8 Wochen körperlich krank. Ich hatte Todesangst weil ich einen schweren Verlauf hatte. Ich habe mehrere Antibiotika und antivirales Zeug bekommen aber die Schwellungen am Hals gingen einfach nicht weg. Durch die ganze Belastung und Krankheit haben sich erste depressive Symptome wie Angst, Herzklopfen und Weinerlichkeit entwickelt.
Nach einer Cortisongabe vom HNO habe ich dann heftige depressive Symptome mit Panikattacken und Übelkeit bekommen.
Mein Hausarzt hat mir direkt Escitalopram (10mg) verschrieben. Nach der Einnahme hatte ich in der Nacht meine schlimmste Panikattacke mit Brechreiz. Ich wusste jedoch nicht, dass die Dosis viel zu hoch war. Nachdem meine Situation schlimmer wurde, hat mein Neurologe auf Opipramol 50mg morgens und 50mg Abends verordnet und Escitalopram abgesetzt. Nach 3 Wochen Einnahme Opipramol war zwar die Angst besser, jedoch meine Depression sehr stark. Habe zusätzlich Fluoxetin mit 10mg verschrieben bekommen. Wurde in der 2. Woche auf 20mg und anschließend 3. Woche auf 30mg erhöht, was ich wiederum auch nicht vertrug. In einer psychosomatischen Klinik wurde Fluoxetin une Opipramol abgesetzt, dafür Venlafaxin eingeschlichen + 0,5mg Risperidon zum schlafen. Die Einschleichphase war Horror!! Weinattacken und Kribbeln am Körper, hinzu kamen extreme Ohrwürmer. Mit 112mg Venlafaxin wurde ich entlassen. Hatte das Gefühl mit 75mg war es besser, jedoch habe ich die Nebenwirkungen auch nicht vertragen, so dass ich leider wieder wechseln musste.

Habe selbstständig von 112mg auf 75mg in 3 Wochen reduziert. War kein Zuckerschlecken. Hatte extrem komische Zwangsgedanken und Ohrwürmer, sowie Weinattacken und Sinnlosigkeitsgefühle.
Der Psychater hat mir vor Kurzem einen Plan gegeben zum Ausschleichen Venlafaxin: von 75mg auf 37,5mg. Dann 4 Tage Venla + Eindosierung Paroxetin 5mg. Nach 4 Tagen Venla 0mg und Paroxetin 10mg, weitere 4 Tage dann auf 20mg Paroxetin und nach 4 Tagen dann auf 25mg. Zeitgleich zusätzlich 150mg Bupropion als ich bri 20mg Paroxetin gelangt bin. Nebenwirkungen der neuen Medikamente hatte ich eher weniger.

Zu schaffen macht mir immer noch Venlafaxin.
Habe immer noch starke Absetzerscheinungen: Kribbeln und Ziehen in den Gliedmaßen, Zittern, Unruhe, Weinattacken, Stromstöße, Ohrwürmer, Sinnlosigkeitsgefühle, Kopfschmerzen.

Sind diese immer noch vom Venlafaxin? Wie kann man bei dem ganzen Wechsel wissen was von welchem Medikament kommt??
Das Venlafaxin hat bei mir leider nie wirklich angeschlagen und musste daher wechseln, wobei Paroxetin auch nicht ohne sein soll...

Bin überfragt ob ich wirklich immer noch psychisch krank bin oder nur Absetzerscheinungen habe.. weiß gar nicht wie es ohne Medi jetzt wäre....

Lieben Gruß
Bahari :?
Zuletzt geändert von Towanda am 26.09.2020 23:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von simonb »

Hallo Bahari :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
Liebe Grüße, Simon
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Towanda »

Hallo Bahari,

willkommen hier im Forum!

Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Du bei uns richtig bist. Wir geben hier keine Medikamentenempfehlung, wir unterstützen nicht bei der Umstellung auf andere Medikamente. Dazu gibt es genug andere Foren.

Unsere Ausrichtung hier ist rein das Absetzen von Psychopharmaka.

Hier kannst Du nachlesen, wofür das Forum steht und wofür nicht: https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 43&t=12938

Viele Grüße, Towanda
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Weitere Medikamente:
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alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


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Re: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von simonb »

Hallo Bahari,

Was nimmst du denn jetzt aktuell ein? Kannst du deine Signatur nochmal aktualisieren bitte? Danke.
Das Cortison kann ziemlich verheerend auf die Psyche wirken und ist eher antreibend, auch die SSRi die du genommen hast sind sehr stark antreibend- da sind Unruhe und PA uU kein Wunder mehr.
Du hast es schonmal mehrere Jahre ohne Medikamente geschafft oder?

Das Venla hast du jetzt glaube ich seit Juni drin , oder? Ich würde nicht weiter Medikamente wechseln, du hast schon genug durchgemacht.
Es wäre gut, wenn du dich auf einer Dosis Venla stabilisieren könntest. Um es dann langsam abzusetzen.
Dafür bräuchten wir aber mal genaue Daten, wann du wieviel vom Venlafaxin und den anderen Medikamenten genommen hast ?(mit Datumsangaben bitte).

Dann könnten wir versuchen die einen Rat zu geben. Du scheinst diese PP nicht gut zu vertragen, vor allem die SSRI/SNRI nicht.
Ich kenne das Problem leider nur zu gut...

LG Simon
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Re: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Sonne27 »

Hallo Bahari,

Wir sind ein Psychopharmakakritisches Forum und unterstützen uns hier gegenseitig beim Absetzen, ich weiß nicht ob du hier richtig aufgehoben bist, soweit ich dein Vorstellungstherad und Signatur richtig interpretiere hast du gerade aktuell Paroxetin und Bupropion nebst Risperidon eingeschlichen und es ließt sich nicht so als wenn du diese Absetzen magst? 🤔

Da ich bezüglich deines doch sehr komplexen Medikamentenmix überfordert bin, würde ich mich dazu eher nicht äußern um diesbezüglich keinen falschen Rat zu geben, sondern dich bitten auf eine Antwort vom Team zu warten, dies kann aber aufgrund der vielen Neuanmeldungen etwas dauern.

Allerdings möchte ich kurz auf deine Frage eingehen bzgl. Venlafaxin und den Absetzsymptomen bzw. Habe dazu eine Frage, verstehe ich das richtig das du seit Juni 2020 Venlafaxin genommen hast?

Wielange genau hast du Venlafaxin genommen bevor du es "ausgeschlichen" hast?

Innerhalb von 4 Wochen ist Venlafaxin bzw. jedes andere Präparat in den Gehirnstoffwechsel eingebaut und gehört somit ausgeschlichen.

Wir im Forum empfehlen ein Ausschleichen in 10% Schritten alle 4-6 Wochen um den Zentralenervensystem die Möglichkeit zu geben sich an das verminderte Wirkstoffangebot zu gewöhnen.

Du hast demnach nach den Empfehlungen des Forums mehr als zu schnell ausgeschlichen, sodass ich so ziemlich sicher das es sich bei deinen jetzigen Symptomen um Absetzsymptome vom Venlafaxin handelt und eventuell auch von dem Medikamentenmix den du zuvor schon bekommen hast - auch wenn nur von kurzer Dauer - jedoch ist eine kurze Einnahme keine Garantie dafür, daß keine Absetzsymptome auftreten.

Ich würde wie oben bereits dazu tendieren aufgrund des Medikamentenmix das du keine Psyische Krankheit hast sondern es sich wirklich schlicht und ergreifend um Absetzsymptome handelt.

Bei einem Überfliegen deiner Signatur fällt mir noch was auf

Du hast erstmal 2005/2006 Fluoxetin genommen und hast dann ohne Probleme abgesetzt (wie du in deiner Signatur schreibst)

Hast aber 2008/2009 erneut Fluoxetin eingenommenen und schreibst du hast ohne Probleme abgesetzt, hast aber bereits im Jahr 2011 wieder Fluoxetin genommen

2013 hast du erneut Fluoxetin genommen, ich möchte erwähnen, das Absetzsymptome mit größerer Zeitverzögerung auftreten können, sodass es sich hier vermutlich auch um Absetzsymptome gehandelt haben könnte und man es bloß mit dem jeweils letzten Absetzen nicht mehr in Verbindung gebracht hat, zumal Ärzte es wieso leugnen das Absetzsymptome Zeitverzögert auftreten können sondern nur das nach plappern, was die Pharmahersteller in Fortbildungen erzählen und die Pharmahersteller sind natürlich daran interessiert ihre Medikamente an den "Mann o. Frau" zu bringen und werden Nebenwirkungen verharmlosen.

Ich empfehle ich diesem Zusammenhang gerne den Film "Risiko Pille - Was wir wussten" dort geht es ursprünglich um die Antibaby Pille aber wenn bei der Antibaby Pille Verharmlost wird, warum dann nicht bei anderen Medikamenten auch.

Liebe Grüße 🌞

Überschnitten mit Towanda u. Simonb
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Bahari
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Bahari »

Hallo Simon,

Danke für die schnelle Antwort.
Datumsangabe:
12.05.2020-18.05.2020 10mg Escitalopram
Wechsel auf Opipramol
18.05.2020- 08.07.2020 100mg Opipramol
Zusätzlich Fluoxetin
08.06.2020-15.06.2020 10mg
15.06.2020-22.06.2020 20mg
22.06.2020-23.06.2020 30mg
24.06. runter auf 20mg
25.06 auf 10mg
30.06 auf 0mg
Wechsel Venlafaxin
30.06. 37,5mg
15.07. 75mg
30.07 auf 112mg
20.08 runter auf 75mg
22.08 aufdosiert 112mg
23.08-30.08 100mg
31.08. -06.09. 87,5mg
07.09-13.09 75mg
14.09-17.09 37,5
18.09. VENLA 0mg
Ab 18.09 Paroxetin 20mg

Hab leider Venlafaxin gar nicht vertragen und war nicht wirklich stabil damit, daher musste ich wechseln, abet die Entzugssymptome sind grauenhaft. Hält immer noch an, obwohl ich zusätzlich Paroxetin eingeschlichen habe.

VG
Bahari
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Straycat »

Hallo Bahari,

auch von mir herzlich willkommen im Forum.
Uff, was du da schon alles genommen und gewechselt hast allein im Jahr 2020 ist schon eine ganze Menge :shock: (das soll jetzt keinesfalls ein Vorwurf sein).

Die Symptome, die du berichtest, können vom Kaltentzug des Venlafaxin kommen, könnten NW des Paroxetin sein oder schlichtweg Symptome eines überreizten ZNS, durch die Einnahmen, das An- und Absetzen verschiedenster Psychopharmaka in relativ kurzer Zeit.

Möchtest du die Psychopharmaka, die du derzeit nimmst, auch irgendwann ausschleichen oder geht es dir nur um den Austausch zum Medikamentenwechsel und den Symptomen, den er bewirkt?
Wie Towanda :) und Sonne :) schon erwähnt haben, ist dies hier ein Forum, das beim Ausschleichen von Psychopharmaka unterstützt.
Daher meine Frage: Möchtest du Unterstützung beim Absetzen von PP?

Ergänzung: Vielleicht magst du dich ja erstmal in die Basisinfos, die dir Simon :) oben verlinkt hat, einlesen und dann entscheiden, wie du weitermachen willst :) Darin finden sich viele hilfreiche Infos und auch sehr interessante Aspekte zu PP, ihrer Wirkung und was beim Absetzen passiert.

Liebe Grüße,
Cat
Zuletzt geändert von Straycat am 27.09.2020 00:15, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: ergänzt
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Bahari »

Hallo Cat,

Natürlich möchte ich sie ausschleichen, sobald ich mich vom Venla Entzug erholt habe. Ich wollte mich bzgl. des Ausschleichens von Venla informieren, da ich immer noch Entzugssymptome habe...
Risperidon ist als Nächstes dran...
Danke für die Infos, werde mich gleich nochmal einlesen..

VG Bahar
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Bruno »

Hallo Bahari
Bitte lese Dir noch mal den Beipackzettel vom Risperdon durch.
Paroxetin und Risperidon verstärken sich gegenseitig oder so ähnlich.
Auch kannst du mal beide Medikamente im Weckselwirkungsscheck der Apotheken Umschau eingeben.
Dort steht dann Muskelzuckungen z.b.
Achtung Risperidon sollte man wohl langsam Ausschleichen.
L.G.
Bruno
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Vitamin D Mangel
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Sonne27 »

Hallo Bahari,

verstehe ich das richtig, das du Paroxetin der Absetzsymptomen von Venlafaxin einnimmst, in der Hoffnung das du dich mit Paroxetin besser fühlst und die Absetzsymptome besser werden?

Wenn dem so ist, dann muss ich leider sagen das, dass Erfahrungsgemäß zumeist nicht klappt, ein neues Psychopharmaka kann die Absetzsymptome vom Venlafaxin nicht abfangen sondern im schlimmsten Fall wird dein Zentralenervensystem nur noch mehr gereizt und die Symptome können schlimmer werden.

Hier im Forum wird ja zumeist empfohlen, das man eine kleine Menge des ursprünglichen Medikamente's in deinem Fall dann Venlafaxin wieder einnimmt um sich darauf zu Stabilisieren, denn dein Gehirn verlangt nach Venlafaxin und nicht nach Paroxetin, zumeist kann nur das Ursprungsmedikament die Symptome abfangen bzw. das man sich darauf stabilisiert.

Liebe Grüße 🌞
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Straycat »

Hallo Bahar,

von wann bis wann genau hast du Venlafaxin abdosiert und Paroxetin eindosiert?
Und seit wann nimmst du das Bupropion?
Das wären noch wichtige Ergänzungen - bitte auch in die Signatur aufnehmen :)

Ich sehe es wie Sonne :), dass du vermutlich unter den Absetzsymptomen von Venlafaxin leidest und ggf. auch von den vorherigen PP-Versuchen ein gereiztes ZNS hast.
Paroxetin wird dir gegen die Absetzsymptome von Venla vermutlich nicht helfen, wie auch Sonne :) schon geschrieben hat.
Das Bupropion und Risperiodon zusätzlich ist auch nochmal ein ziemlicher Hammer - speziell deine Unruhe könnte durch das Bupropion auch noch verstärkt werden, da es antriebssteigernd ist.

Wenn du die Zeiträume und Zeitpunkte ergänzt hast, können wir dir konkreteres Feedback geben.

Alles Liebe und bitte nicht den Mut verlieren! Es wird sicherlich wieder besser :hug:
Cat
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Bahari »

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für eure Nachrichten.
Ich versuch mal auf alle einzugehen.
ich habe Venlafaxin vor 3 Wochen abgesetzt also am 09.09.2020 war die letzte Dosis 37,5mg und habe am selben Tag 5mg Paroxetin genommen.
Das war die Empfehlung vom Neurologen. Ich habe schon von 75mg auf 37,5mg an Absetzsymptomen gelitten. Insbesondere Ohrwürmer und Sinnlosigkeit waren extrem, genauso wie Ziehen in den Händen und Beinen. Das alles fühlt sich halt an wie ein Entzug, man merkt es regelrecht...
Die Wirkung vom Paroxetin merke ich etwas, jedoch vom Bupropion eigentlich nur Unruhe.

Komme morgens wieder schlecht aus dem Bett und dann fängt die Unruhe schon an..

Hab am Freitag meinen nächsten Termin, da geht es nochmals um die Kombi und evtl. das Absetzen von Risperidon.. Ich weiß eh nicht wieso in der Klinik damals Risperidon eingeschlichen worden ist.. Ich hoffe ich kriege das jetzt gut weg..

Nach so vielen Medis weiß man natürlich auch nicht mehr was richtig ist..

VG
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Straycat »

Hallo Bahar,

das ist wirklich ein ziemliches Kuddelmuddel und man weiß wohl nie ganz genau, was woher kommt. Ich finde es heftig, was dir dein Arzt da alles verschrieben hat :shock:

Wenn du bereits beim Reduzieren von 75mg auf 37,5mg bei Venla Absetzsymptome hattest, erscheint es mir wahrscheinlich, dass auch jetzt noch welche vorhanden sind. Paroxetin kann die Absetzsymptome von Venla nicht abfangen. Die Absetzschritte waren wohl viel zu groß für dich.

Wenn ich das in deiner Signatur richtig sehe, nimmst du das Bupropion erst am kürzesten (seit 13 Tagen).
Ich an deiner Stelle würde das wohl wieder weglassen. Es ist antriebssteigernd (schürt vielleicht auch deshalb noch mehr eine schon absetzbedingt vorhandene Unruhe) und es lässt sich leider nicht vernünftig ausschleichen, weil es das Bupropion nur als retardierte Tabletten von mindestens 150mg gibt. Und retardierte Tabletten darf man nicht zerteilen, zermörsern oder in Wasser lösen, da sie dann viel schneller anfluten. Das heißt beim Bupropion wird dir irgendwann nichts anderes übrig bleiben, als es kalt abzusetzen - da du es erst so kurz nimmst, würde ich das gleich tun, bevor sich dein ZNS zu sehr an den Wirkstoff gewöhnt. Später wird es vermutlich immer schwieriger.
Darüber hinaus verursacht Bupropion in Kombination mit Paroxetin Wechselwirkungen. Das hätte dein Arzt eigentlich berücksichtigen müssen :frust:

Das wäre wie gesagt meine Vorgehensweise, wie du dich entscheidest bleibt selbstverständlich dir überlassen :)

Das Paroxetin nimmst du auch noch nicht lange und das Venla ist auch noch nicht lange abgesetzt. Aber nun das Paroxetin gleichzeitig mit dem Bupropion abzusetzen, könnte zu viel Stress für dein ZNS bewirken. Ebenso eine Wiedereindosierung von Venla. Deswegen würde ich zuerst mal nur das Bupropion absetzen.

Das Risperidon würde ich dann erstmal so belassen, da es sonst wie gesagt zu viele Veränderungen auf einmal sind.
Ändert man die Dosierung mehrere Psychopharmaka gleichzeitig, kann das das ZNS nur noch mehr stressen.
Das heißt es wäre wohl ratsam, da Schritt für Schritt vorzugehen.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Bahari »

Hallo Cat,

ich wollte eigentlich jetzt Risperidon absetzen, da das mit Paroxetin zusammen sehr dick und müde macht.. Ich habe jetzt noch nicht zugenommen aber ich komme morgens nicht aus dem Bett. Nehme nur 0,5 mg Risperidon. Ist das Absetzen da auch problematisch? Das ist die geringste Menge.. das sollte doch ohne Probleme klappen? Mein Doc hat die zwei Medikamente mir erst nur verschrieben, also Paroxetin und Bupropion. Wenn ich die auch noch absetzte, dann befürchte ich kommt die Depression und Angst wieder.. Daher Schritt für Schritt.

VG
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von simonb »

Hallo Bahari :)

Jedes PP wird vom ZNS in den Stoffwechsel eingebaut. Dadurch kann es auch bei jedem zu Entzugssymptomen kommen.
Bitte lies dich mal in die verlinkten Infos in deinem Begrüßungstext selber ein, dieses Wissen müssen wir hier voraussetzen.

Lg Simon
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Sonne27 »

Hallo Bahari,

Wie Cat 🌺 dir bereits empfohlen hat, würde ich zu erst einmal das Bupropion weg lassen, was sind paar Kilos zuviel auf den Rippen im Gegensatz zu Absetzsymptomen?

Wenn ich Wählen müsste, würde ich mich immer für die zusätzlichen Kilo's entscheiden, weil ich weiß das Absetzsymptome echt die Hölle sein können.

Du nimmst ja das Bupropion erst kurz, deswegen besteht die Chance es jetzt noch zügig ohne Folgen und Absetzsymptomen Weg zu lassen. Man kann es nicht Ausschleichen, sondern muss es Kalt entziehen von 150mg auf 0mg, was sehr sicher schwere Absetzsymptome verursacht.

Bei den anderen Präparaten besteht die Möglichkeit diese langsam nach Empfehlungen des Forum's Ausschleichen zu können.

Zum Risiperidon, leider ist es so das auch 0,5mg noch Absetzsymptome verursachen können, klar für Ärzte mag diese Dosis gering klingen für uns als Betroffenen aber nicht und für ein gereiztes Nervensystem erst recht nicht.

Ich kann Dir wirklich wie Cat 🌺 bereits schrieb nur Raten das Bupropion sofort weg zu lassen und dich an deiner Stelle danm erstmal stabilisieren, bevor du an anderen Medikamenten schraubst.

Liebe Grüße🌞
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Bahari »

Hallo zusammen,

Ich melde mich mal wieder und benötige euren Rat. Bevor die kompletten Medikamente absetzen kann, möchte ich erstmal stabil werden. Das bin ich immer noch nicht, also immer noch depressive Verstimmungen.
Mein Psychiater hat jetzt gesagt ich soll Risperidon absetzen. Die 0,5mg halbieren für 1 Woche und dann ganz weg.
Habe das 2 Tage versucht und ich merke komische Druckschmerzen und grippeähnliche Symptome. Da ich auch im Venla Entzug bin, weiß ich nicht was von was kommt.. Es nervt mich total, ich will einfach wie alle stabil sein.

Wie soll ich jetzt am besten Risperidon absetzen? Soll ich heute nochmal di 0,5 einnehmen und schauen wie es morgen ist?
Was sind den typische Absetzsymptome von Venlafaxin? Bei mir sind es immer noch dieselben.. Ziehen an Arme und Beine, Ohrwürmer, Sinnlosigkeitsgefühl, Derealisation... etc.

Ich danke euch!! Will echt weg vom ganzen PP...

VG
Bahari
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24.12.2020 36mg - 10% v. 40mg~ Müdigkeit, Schwindel, Alpträume, nächtliches Schwitzen, immer noch Ohrwürmer und Gedankenwirrwarr (vermutlich noch Venlafaxin Entzug)
06.01 2021 30mg
07.01.2021 30mg ~ s.o. + Stimmungsschwankungen
08.01.2021 30mg
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Straycat »

Hallo Bahari,

hast du dir die Grundlageninfos durchgelesen, die dir simonb :) in seiner ersten Antwort an dich verlinkt hat?
Darin findest du auch beschrieben, welche Absetzgeschwindigkeit am ehesten die Gefahr von Absetzsymptomen verhindert.
Eine 50% Reduktion des Risperidon ist vermutlich zu viel gewesen.
Ein Auseinanderhalten von Absetzsymptomen von Venla und Risperidon gleichzeitig ist somit auch kaum noch möglich.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Jamie »

Hallo Bahari, :)

du solltest darüber nachdenken deine letzte Änderung (das mit dem Risperidon) rückgängig zu machen und dir hier, wie Straycat :) schrieb, dringend die Grundlageninfos durchlesen.
Das Dilemma hast du ja selbst benannt - man kann bei solchen Doppelentzügen überhaupt nicht zuordnen, was wovon kommt.
Es wäre anzuraten nicht bereits am Anfang Chaos zu stiften, indem du wirklich wichtige Tipps nicht beachtest, weil du sie nicht kennst.
Es ist natürlich deine Entscheidung, aber unsere langjährige Erfahrung ist, dass man niemals an zwei Dingen gleichzeitig etwas ändern sollte.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Bahari: Venlafaxinwechsel auf Paroxetin

Beitrag von Bahari »

Hallo zusammen,
ich melde mich nochmal.. habe nun Bupropion vor ca. 6 Wochen abgesetzt und das Risperidon sehr langsam ausgeschlichen.
Habe jetzt keine Absetzsymptome bemerkt, außer dass ich morgens immer noch sehr schwer aus dem Bett komme und Zittern und Unruhe habe. Ebenso ein wenig Übelkeit und diese Ohrwürmer machen mir immer noch zu schaffen.. Immer noch dieselben Symptome wie beim Venla Entzug.
Momentan bin ich bei ca. 38mg Paroxetin, was ich auch langsam absetzen will. aber wirklich sehr langsam. Es mach total müde und unruhig, Die Absetzsymptome vom Venla kann es natürlich auch nicht abfangen..
Ich bin aber schon sehr stolz, dass ich jetzt nur noch 1 Medi nehme.. das ist doch schon mal was..
Kennt das jemand mit dem permanenten Ohrwürmer und Selbstdialogen im Kopf.. also als ob er Kopf ständig rattern würde...

Danke euch
Bahar
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