Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->



Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Antworten
dercoach
Beiträge: 16
Registriert: 02.10.2020 19:03
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von dercoach »

Hallo ihr Lieben,

ich bin ziemlich verzweifelt. An meiner Signatur könnt ihr erkennen, dass ich im Juni Escitalopram ziemlich schnell runter dosiert und abgesetzt habe. Mein Psychiater hat mir die Methode empfohlen, jede Woche 1 Tag weniger Escit. zu nehmen und das alles mit der Dosis 10mg. Das kam mir zu heftig vor und ich habe erstmal (trotzdem viel zu schnell) auf 7,5 -> 5 -> 2,5 -> runter reduziert.

Die erste Woche nach 0 habe ich mich ziemlich unverändert gefühlt. Ich hatte sogar das Gefühl, dass mein Kopf wirklich mal wieder ganz klar ist.

Nach ca. 1 Woche ging es dann umso schwerer los: starke depressive Schübe, unfassbare innere Unruhe, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Zwangsgedanken, Ängste, Panik. Manche Themen ähnlich wie vor der Einnahme von Escitalopram, aber vieles auch ganz anders. Zwischendurch aber immer wieder Tage, an denen alles gut ist, umso größer sind dann die Einbrüche danach.

Mittlerweile sind gut 3 Monate vergangen und ich bin so verzweifelt und kann diesen Wechsel kaum ertragen. Bin so oft kurz davor mich in eine Klinik zu bringen, aber dann geht ja alles von vorne los und leider können die als kurzfristige Lösung auch nur Medikamente nutzen. Das möchte ich nicht und zu dem habe ich riesige Angst vor der stationären Aufnahme.

Ich schwanke jetzt zwischen weiter durchhalten (belaste damit aber mich, meine Beziehung und meine Familie und empfinde keine Lebensfreude und fast nur Qualen), oder mit 1-2 mg widereinzudosoieren mit dem Risiko der Unverträglichkeit nach knapp 3-4 Monaten.

Könnt ihr mir etwas empfehlen, oder eure Erfahrungen schildern. Ich wäre euch sehr sehr dankbar!

Einen schönen Sonntag und Grüße
Dercoach
04/2017 - 1 Panikattacke und Entwicklung zur Angststörung
08/2018 - 10 mg Escitalopram
02/2019 - 04/2019 Wochenweise Reduktion um 1 mg auf 1mg
04/2019 - 08/2019 1mg
08/2019 - sofortiges hoch dosieren auf 10mg (Zusammenbruch aufgrund neuem Job in neuem Land)
08/2019 - 03/2020 - 10mg
03/2020 - 06/2020 - 7,5 -> 5 -> 2,5 -> 0 mit der Methode ein Tag nehmen, den nächsten nicht (von Psychiater empfohlen).

Erste Woche nach dem Absetzten fühle ich mich klar und beinahe wie vor der ganzen Thematik. Aber nach einer Woche:

-schwer depressive Phase, Verzweiflung, unerträgliche innere Unruhe, Verzweiflung, Zwangsgedanken, Wut, Stimmungsschwankungen

Dann auf einmal Ruhe (wohl das erste Fenster) für ca. 3 Tage, so glücklich, gelassen und klar wie noch nie. Kurz darauf kompletter Einbruch.
Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 3664
Registriert: 16.01.2018 18:23
Wohnort: Bayern
Hat sich bedankt: 380 Mal
Danksagung erhalten: 1694 Mal

Re: dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von Towanda »

Hallo Dercoach,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,

viele Grüße, Towanda
► Text zeigen

27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
dercoach
Beiträge: 16
Registriert: 02.10.2020 19:03
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

Re: dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von dercoach »

Hallo Towanda,

vielen Dank für die schnelle Aufnahme und Freischaltung!
Sollte euch in meiner Geschichte noch etwas unklar sein, gebe ich natürlich noch mehr Auskünfte.

Ich schwanke gerade stündlich oder sogar minütlich, ob ich wieder ein dosieren soll oder nicht - unerträglich diese Grübelschleifen und Zweifeln.

Liebe Grüße
Dercoach
04/2017 - 1 Panikattacke und Entwicklung zur Angststörung
08/2018 - 10 mg Escitalopram
02/2019 - 04/2019 Wochenweise Reduktion um 1 mg auf 1mg
04/2019 - 08/2019 1mg
08/2019 - sofortiges hoch dosieren auf 10mg (Zusammenbruch aufgrund neuem Job in neuem Land)
08/2019 - 03/2020 - 10mg
03/2020 - 06/2020 - 7,5 -> 5 -> 2,5 -> 0 mit der Methode ein Tag nehmen, den nächsten nicht (von Psychiater empfohlen).

Erste Woche nach dem Absetzten fühle ich mich klar und beinahe wie vor der ganzen Thematik. Aber nach einer Woche:

-schwer depressive Phase, Verzweiflung, unerträgliche innere Unruhe, Verzweiflung, Zwangsgedanken, Wut, Stimmungsschwankungen

Dann auf einmal Ruhe (wohl das erste Fenster) für ca. 3 Tage, so glücklich, gelassen und klar wie noch nie. Kurz darauf kompletter Einbruch.
Sonne27
Beiträge: 685
Registriert: 09.03.2019 15:56
Hat sich bedankt: 583 Mal
Danksagung erhalten: 238 Mal

Re: dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von Sonne27 »

Guten Morgen DerCoach,

Schön das du hier ins Forum gefunden hast.

Leider ist es zumeist "Gang und Gebe" das Ärzte zu einem viel zu schnellen Absetzen von Medikamenten in unserem Fall PP raten, zu Lasten der Betroffenen.

Wie du bereits richtig geschrieben hast, hast du auch zu schnell abgesetzt wir empfehlen hier im Forum ein Absetzen in höchstens 10% der zuvor zuletzt genommenen Dosis und dies nur alle 4-6 Wochen um dem Zentralenervensystem die Möglichkeit zu geben, sich schonend an die verminderte Dosis anzupassen.

Aber nun ist es leider geschehen und man kann nur versuchen sich auf einer geringen Menge zu stabilisieren indem man wieder eindosiert, da du aber bereits 3 - 4 Monate auf 0 bist, ist 1mg meiner Meinung nach viel zu hoch und ich würde es erstmal mit 0,1mg probieren um zu schauen, ob du das Escitalopram noch verträgst, später kann man immer noch geringfügig hoch dosieren.

Du schreibst, das es Dir 1 Woche nach dem Absetzen gut ging und Du klar im Kopf warst, das ist eine Erfahrung die viele Betroffene machen, denn Absetzsymptome können mit Zeitverzögerung eintreten, es ist also nichts ungewöhnliches.

Wie du schon selbst erkannt hast, ist Klinik auch nicht die beste Wahl da du dort sicherlich auch nur Medikamente bekommen würdest, die aber in den meisten Fällen, die Absetzsymptome nicht auffangen können und so reizen neue Medikamente nur unnötig das Zentralenervensystem und können im schlimmsten Fall, die Symptome noch triggern.

Dein Gehirn, giert nach Escitalopram und nach keinem anderen Wirkstoff, ich würde dir wie weiter oben bereits erwähnt, raten höchstens mit 0,1mg anzutesten ob du Escitalopram noch verträgst, Escitalopram ist Wasserlöslich, womit eine sehr genaue Dosis möglich ist. Towanda 🌻 hat dir alles wichtige dazu verlinkt.

Nimmst du noch andere Medikamente, wenn ja die bitte auch der Signatur hinzufügen.

Vielleicht magst du mal in den Bereich Antidepressiva Absetzen rein lesen, dort gibt es Betroffene die auch Escitalopram zu schnell abgesetzt haben.

Liebe Grüße 🌞
[spoil X]•Unregelmäßig je nach Bedarf Oxazepam zwischen 2016 -2018, manchmal Wochenlang Pause, dann wieder jedes Wochenende

•seit März 2018 Keppra ( Levitracetam) 500mg - Abgesetzt Juli - September 2018 in Klinik

•von Juli - September 2018 Klinik, Keppra entzogen ( Zeitraum unbekannt und LAMOTRIGIN über etwa 9 Wochen ganz langsam eindosiert, aufgrund der Einnahme von 2016. Wegen eines Anfalls zusätzlich für ca. 2-3 Wochen ( eventuell länger) 2,5mg Frisium => ich bin mir 100% sicher, das diese 2,5mg Schuld sind an meiner "Sucht", denn diese 2,5mg wurden mir von "Heute auf Morgen" entzogen.

•von Oktober 2018 bis 31.03.2020 regelmäßig Oxazepam / 2 mal in der Klinik jeweils 5mg entzogen, jedoch wieder erhöht.

•Januar 2018 => Angefangen Oxazepam ausgehend von 25mg zu Reduzieren (ca. 14 Monate) seit 01.04.2020 auf 0mg Oxazepam.

•Aktuelle Tägliche Medikation:
•LAMOTRIGIN 200mg Morgen - 200mg Abends
•Fosterspray ( 3 * täglich je 2 Hübe)
•bei Bedarf Sabutamol
•Cetritzin 5mg
•Magnesium 300mg
•Omega 3 - in Form von purem kaltgepressten Hochwertigem Leinöl

Bis jetzt Auftretende Symptome während der Reduzierung:

•teilweise Bettlägerig ( zum Glück 🍀 bis jetzt nur wenige Tage)
•Kopfschmerzen / Kopfdruck
•Stromschläge im Kopf / Kiefer
•Missempfindungen (Mischung zwischen LAMOTRIGIN und Oxazepam)
•Schmerzen in den Händen / Fingern
•Atemschwierigkeiten ( Asthma und Absetzsymtom)
vermutlich mittlerweile Atemdepression. 😭
•Augenschmerzen / Augendruck
•fehlendes Geschmacksempfinden, vieles zu Salzig
•Kälte/ Wärme Gefühl sehr Wechselhaft
•Teilweise gereizt
•Ohrenschmerzen
•Rückenschmerzen / Brustschmerzen
•extreme Müdigkeit, Bedürfnis nur zu Schlafen
•Stimmungsschwankungen / Depression

[spoil X]
Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 3664
Registriert: 16.01.2018 18:23
Wohnort: Bayern
Hat sich bedankt: 380 Mal
Danksagung erhalten: 1694 Mal

Re: dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von Towanda »

Hallo Dercoach,

hier findest Du Informationen zum Thema "wieder eindosieren": https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 15#p106315

Viele Grüße, Towanda
► Text zeigen

27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
dercoach
Beiträge: 16
Registriert: 02.10.2020 19:03
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

Re: dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von dercoach »

Hallo zusammen,

Danke für den Link, hatte mich schon einmal eingelesen zur Thematik „Wiedereindosieren“.

Ich finde das schon verrückt, sollten 0,1 mg bei jemand mit 1,90m und 100kg wirken. Aber irgendwie scheint es mir als einzige „schnelle“ Lösung für den Kampf mit den Entzugssymptomem. Leider ist mein größtes Problem die fehlende Geduld und somit erwarte ich viel zu viel und werde immer wieder enttäuscht, hoffnungslos und verzweifel.

Wenn ich mal eine Stunde keine Symptome habe, denke ich mir das alles endlich vorbei ist - ich hab es geschafft und danach falle ich ins bodenlose und denke mir, dass mir niemand mehr helfen kann.

Wie geht ihr damit um, kennt ihr diese Situationen?

P.S. ich habe gestern mal in den Beipackzettel von Escit. geschaut und hier steht tatsächlich drin, dass Absetzsymptome 2-3 Monate oder sogar länger sein können. Wenn ein Pharmaunternehmen so etwas rein schreiben muss, steckt doch da noch viel mehr dahinter...

Liebe Grüße
DerCoach
04/2017 - 1 Panikattacke und Entwicklung zur Angststörung
08/2018 - 10 mg Escitalopram
02/2019 - 04/2019 Wochenweise Reduktion um 1 mg auf 1mg
04/2019 - 08/2019 1mg
08/2019 - sofortiges hoch dosieren auf 10mg (Zusammenbruch aufgrund neuem Job in neuem Land)
08/2019 - 03/2020 - 10mg
03/2020 - 06/2020 - 7,5 -> 5 -> 2,5 -> 0 mit der Methode ein Tag nehmen, den nächsten nicht (von Psychiater empfohlen).

Erste Woche nach dem Absetzten fühle ich mich klar und beinahe wie vor der ganzen Thematik. Aber nach einer Woche:

-schwer depressive Phase, Verzweiflung, unerträgliche innere Unruhe, Verzweiflung, Zwangsgedanken, Wut, Stimmungsschwankungen

Dann auf einmal Ruhe (wohl das erste Fenster) für ca. 3 Tage, so glücklich, gelassen und klar wie noch nie. Kurz darauf kompletter Einbruch.
Susanne1978
Beiträge: 923
Registriert: 23.12.2018 19:51
Hat sich bedankt: 46 Mal
Danksagung erhalten: 206 Mal

Re: dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Couch, das ist ja schon mal was, dass das Unternehmen etwas von 2-3 Monaten in den Beipackzettel geschrieben hat.

Auch bei deiner Statur greifen 0,1 mg. Aber du brauchst Geduld, und es ist eine Schande wie dein Arzt dir dieses absetzen ans Herz gelegt hat.

Aber das kennen wir ja hier alle. Bei manchen scheint es zu klappen, oder auch nicht. Und gerade diesen Menschen wird wieder schön eingeredet das die Grunderkrankung zurück gekommen ist.

LG Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg
26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg
23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
dercoach
Beiträge: 16
Registriert: 02.10.2020 19:03
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

Re: dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von dercoach »

Hallo ihr Lieben,

gestern Abend hatte ich ganz unverhofft ein paar Stunden Symptomfreiheit, obwohl ich vor der Situation am Abend (auf der Couch liegen ohne Beschäftigung Angst hatte). Diese schnellen Wechsel von Wellen und Fenstern sind doch nicht die Norm oder? Spricht das eher für die Absetzthematik oder der Grunderkrankung? Am Freitag war ich noch kurz davor in eine Klinik zu gehen. So ein ständiger Wechsel macht einen echt fertig.

Ich muss dazu sagen, dass ich die Medikamente nicht abgesetzt habe, weil ich mich besonders stabil gefühlt habe, sondern weil ich im Psychotherapeutischen Bereich arbeiten möchte und dachte, dass ich das erst einmal selber im Griff bekommen muss. Im Nachhinein natürlich totaler Schwachsinn, weil ich denke das man auch gut als Therapeut arbeiten kann, auch wenn man selber offene Baustellen hat, oder sogar PP nimmt...

Liebe Grüße
Dercoach
04/2017 - 1 Panikattacke und Entwicklung zur Angststörung
08/2018 - 10 mg Escitalopram
02/2019 - 04/2019 Wochenweise Reduktion um 1 mg auf 1mg
04/2019 - 08/2019 1mg
08/2019 - sofortiges hoch dosieren auf 10mg (Zusammenbruch aufgrund neuem Job in neuem Land)
08/2019 - 03/2020 - 10mg
03/2020 - 06/2020 - 7,5 -> 5 -> 2,5 -> 0 mit der Methode ein Tag nehmen, den nächsten nicht (von Psychiater empfohlen).

Erste Woche nach dem Absetzten fühle ich mich klar und beinahe wie vor der ganzen Thematik. Aber nach einer Woche:

-schwer depressive Phase, Verzweiflung, unerträgliche innere Unruhe, Verzweiflung, Zwangsgedanken, Wut, Stimmungsschwankungen

Dann auf einmal Ruhe (wohl das erste Fenster) für ca. 3 Tage, so glücklich, gelassen und klar wie noch nie. Kurz darauf kompletter Einbruch.
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 4830
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 3205 Mal
Danksagung erhalten: 2242 Mal

Re: dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von Straycat »

Hallo dercoach,

auch von mir herzlich willkommen in unserer Runde :)

Ich habe selbst Escitalopram viel zu schnell abgesetzt (schon einige Jahre her) und habe dann unter Absetzsymptomen gelitten. Ob du wiedereindosierst, musst du natürlich selbst entscheiden.

Aber lass dich nicht von den Minidosen beim Wiedereindosieren irritieren. SSRI wirken auch in minimalen Dosen noch sehr stark, das liegt unter anderem auch an der Rezeptorenbelegung. Schon bei einer sehr kleinen Dosis sind vergleichsweise relativ viele Rezeptoren mit dem SSRI belegt. Deswegen ist auch das Reduzieren in den unteren Dosisbereichen häufig schwieriger, als in den höheren.
Hier findest du einen Thread zur Rezeptorenbelegung, in dem das auch recht gut erklärt ist: viewtopic.php?f=19&t=8829

Wenn du nun schon seit Juni 2020 auf 0mg bist, musst du bedenken, dass dein ZNS schon begonnen hat sich wieder umzustellen. Hier wird das auch recht gut erklärt, was passiert wenn die AD nicht mehr eingenommen werden, warum es deshalb zu Absetzsymptomen kommt und was die sogenannte "Remodulation des ZNS" ist: viewtopic.php?p=257720#p257720
Wenn du jetzt, wo dein ZNS schon mit den Anpassungen begonnen hat, wieder eine höhere Dosis einnimmst, dann irritiert das dein ZNS uU sehr. Außerdem kann es sein, dass man ein AD nach einiger Zeit auf 0 nicht mehr genauso verträgt wie zuvor. Um das auszuschließen ist es wichtig, dass man zunächst nur eine minimale Dosis ausprobiert. Wenn man darauf nicht mit Unverträglichkeit reagiert, kann man die Dosis dann auch sehr langsam wieder etwas steigern, bis die Absetzsymptome abgemildert sind. Das kann aber auch schon bei sehr geringen Dosen der Fall sein.
Darüber hinaus muss man dann nur eine viel kleinere Menge wieder ausschleichen, wenn man sich stabilisiert hat.

Wenn du dich also für eine Wiedereindosierung entscheidest, dann würde ich es an deiner Stelle - wie auch Sonne :) schon vorgeschlagen hat - nur mit einer sehr geringen Dosis probieren.

Ergänzung (weil überschnitten mit deinem letzten Post):
Die Wechsel zwischen Wellen und Fenstern können oft sehr kurzfristig sein, das ist wirklich bei jedem unterschiedlich. Bei manchen wechseln sie im Monatsrhythmus, bei anderen im Wochen- Tages oder sogar Stundentakt. Da gibt es nicht, das nicht "normal" ist ;-)
Ich finde auch, dass man durchaus auch als Therapeut eigene "Baustellen" haben darf. Eventuell macht einen das sogar sensibler für die Probleme der anderen, weil man sie selbst kennt.

Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
nadelwaldfichte
Beiträge: 142
Registriert: 02.12.2019 21:04
Hat sich bedankt: 102 Mal
Danksagung erhalten: 89 Mal

Re: dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von nadelwaldfichte »

Hallo dercoach,

da bist du in einer ähnlichen Situation auf dieses Forum gestoßen wie ich damals: Ich hatte auch Escitalopram kalt abgesetzt und erst nach über 3 Monaten auf 0 dieses Forum gefunden. Ich habe damals nicht wieder eindosiert - und ich würde für mich, auch wenn ich die Wahl hätte, wieder so entscheiden! Das heißt nicht, dass ich dir sagen will, entscheide dich auch so. Aber für mich war es richtig so.

Wichtig für mich war damals vor allem, eine andere, von Geduld geprägte Einstellung zum Leben zu bekommen :schnecke: Das war nicht leicht, denn ich war auch immer jemand, der alles schnell geregelt und immer perfekt haben wollte - und das plötzliche Betrachten des eigenen Lebens nicht mehr auf Tages- oder Wochenbasis, sondern in Jahresschritten, war eine große Herausforderung an meine eigene Wahrnehmung.

Bei mir waren vor allem die ersten Monate schlimm, seitdem wird es langsam, aber kontinuierlich besser. Mit Einbrüchen, ja, die habe ich noch, aber sie werden weniger und weniger schlimm.

Ich wünsche dir alles Gute :) ,
nadelwaldfichte
Now let me feel high when I'm sober - Let me feel young when I'm older - Let me feel proud when it's over - I finally realized - All of this time it was in me - All along, it was in me... (Avril Lavigne)

seit ca. März 2014:
Escitalopram 10 mg (kurz Citalopram, aber wegen der Nebenwirkungen wurde dann relativ schnell umgestellt), wegen leichterer/mittelschwerer Depression und Selbstunsicherheit (und Ängsten – was ich vergessen hatte) --> ich wurde mit den Jahren recht stabil, daher Beginn des Absetzens

Ende Oktober 2018: Reduktion von 10 mg auf 5 mg Escitalopram

21.03.2019: quasi kaltes Absetzen der 5 mg (nach Rat meines Arztes) / alle paar Tage 5 mg, wenn ich den Schwindel nicht aushielt

03.04.2019: Tja... Mein Arzt sagt mir, dass es auch Tropfen gibt, mit denen man milligrammweise reduzieren kann. Alle paar Tage 2, dann alle paar Tage 1 Tropfen.

18.04.2019: Letzter Tropfen Escitalopram. Seitdem im protrahierten Entzug...

Einige gesundheitliche Probleme. Einige haben sich über die letzten 1-2 Jahre eingeschlichen, einige sind spontan genau zu dieser Zeit aufgetreten. Ich verstehe lange nicht, was mit mir los ist.
Erst Ende Juli 2019 finde ich dieses Forum und mir wird vieles klar!

Entzugssymptome (einiges hat sich relativiert, mit anderem kämpfe ich noch):
Körperlich: Erschöpfung / Probleme, zu schlafen / Probleme mit der Stimme, Fehlspannung der vorderen Halsmuskulatur, Druck im Hals / Magen/Darm-Probleme / Allergien, hyperreagible Bronchien, Atemprobleme / Probleme mit den Augen / leichterer Tinnitus / Unterleibsschmerzen / unangenehme Hitze zwischen den Oberschenkeln / Herzstolpern / erhöhte Entzündungswerte / Hautprobleme, hauptsächlich am Kinn / Inneres Vibrieren / Schwindel (im akuten Entzug)
Psychisch: Unsicherheit / Emotionale Instabilität, Labilität / Schlechte Belastbarkeit / Zittrigkeit, innere Unruhe / Depression / Konzentrationsprobleme
dercoach
Beiträge: 16
Registriert: 02.10.2020 19:03
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

Re: dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von dercoach »

Hallo Cat, hallo nadelwaldfichte,

Vielen Dank für Eure Nachrichten & spannendes Thema mit der Rezeptorenbelegung.

Und danke nadelwaldfichte das du mit mir deine Erfahrung teilst. Ich finde es schon erstaunlich wie viele Menschen damit kämpfen müssen und gleichzeitig so stark und mutig sind, anderen auhh CH unter die Arme zu greifen.

Aber vielleicht ist besonders für uns Menschen, mit wenig Geduld und einem gewissen Hang zum Funktionieren oder Perfektionismus, eine Lernstunde für die Geduld.

Liebe Grüße

dercoach
04/2017 - 1 Panikattacke und Entwicklung zur Angststörung
08/2018 - 10 mg Escitalopram
02/2019 - 04/2019 Wochenweise Reduktion um 1 mg auf 1mg
04/2019 - 08/2019 1mg
08/2019 - sofortiges hoch dosieren auf 10mg (Zusammenbruch aufgrund neuem Job in neuem Land)
08/2019 - 03/2020 - 10mg
03/2020 - 06/2020 - 7,5 -> 5 -> 2,5 -> 0 mit der Methode ein Tag nehmen, den nächsten nicht (von Psychiater empfohlen).

Erste Woche nach dem Absetzten fühle ich mich klar und beinahe wie vor der ganzen Thematik. Aber nach einer Woche:

-schwer depressive Phase, Verzweiflung, unerträgliche innere Unruhe, Verzweiflung, Zwangsgedanken, Wut, Stimmungsschwankungen

Dann auf einmal Ruhe (wohl das erste Fenster) für ca. 3 Tage, so glücklich, gelassen und klar wie noch nie. Kurz darauf kompletter Einbruch.
dercoach
Beiträge: 16
Registriert: 02.10.2020 19:03
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

Re: dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von dercoach »

Hallo ihr lieben,

der Wechsel zwischen Wellen und Fenster ist in den letzten Tagen echt enorm und macht mich so verzweifelt. Die zwei aller schlimmsten Dinge sind aber die Zwangsgedanken (hatte ich bereits vor, während und nach der Einnahme von PP) und das ständige Gefühl im Magen.

Kennt ihr das Gefühl, dass einen von morgens bis abends begleitet und ich will das einfach nicht haben. Das macht mich so verzweifelt, dass ich denke so kann man doch nicht leben. Ich will einfach nur glücklich sein und nicht dieses Gefühl immer bei mir zu haben. Ich werd dann wie ein kleines Kind, dass einfach nur nach Hause möchte und weinen will... Das macht einen echt fertig... irgendwelche Tipps wie man besser mit Gefühlen umgeht...?

Habt alle einen guten Start in die Woche!

Liebe Grüße
Dercoach
04/2017 - 1 Panikattacke und Entwicklung zur Angststörung
08/2018 - 10 mg Escitalopram
02/2019 - 04/2019 Wochenweise Reduktion um 1 mg auf 1mg
04/2019 - 08/2019 1mg
08/2019 - sofortiges hoch dosieren auf 10mg (Zusammenbruch aufgrund neuem Job in neuem Land)
08/2019 - 03/2020 - 10mg
03/2020 - 06/2020 - 7,5 -> 5 -> 2,5 -> 0 mit der Methode ein Tag nehmen, den nächsten nicht (von Psychiater empfohlen).

Erste Woche nach dem Absetzten fühle ich mich klar und beinahe wie vor der ganzen Thematik. Aber nach einer Woche:

-schwer depressive Phase, Verzweiflung, unerträgliche innere Unruhe, Verzweiflung, Zwangsgedanken, Wut, Stimmungsschwankungen

Dann auf einmal Ruhe (wohl das erste Fenster) für ca. 3 Tage, so glücklich, gelassen und klar wie noch nie. Kurz darauf kompletter Einbruch.
Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 3664
Registriert: 16.01.2018 18:23
Wohnort: Bayern
Hat sich bedankt: 380 Mal
Danksagung erhalten: 1694 Mal

Re: dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von Towanda »

Hallo Dercoach,

im Thread "Was finde ich wo im Forum" - Link steht im Begrüßungstext - findest Du unter "Z" Informationen zum Umgang mit Zwangsgedanken. Auch über Magen-Darm-Beschwerden im Entzug findest Du dort einen Thread. Aber auch über die Suchfunktion oben rechts solltest Du fündig werden.

Grüße, Towanda
► Text zeigen

27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
Foxly
Beiträge: 92
Registriert: 13.04.2020 17:09
Hat sich bedankt: 144 Mal
Danksagung erhalten: 164 Mal

Re: dercoach: Escitalopram - Kaltentzug oder wieder eindosieren

Beitrag von Foxly »

Hallo Dercoach,

bin gerade auf deine Beiträge gestoßen und kann Deine geschilderten Erfahrungen rundum nachvollziehen. Auch ich habe Escitalopram abgesetzt, auch viel zu schnell, mehrfach sogar, aus Unwissenheit, was da jeweils mit mir geschah und wie man es wohl besser hätte machen können. Leider bin ich erst hier im Forum gelandet, als ich mich bereits mitten im protrahierten Entzug befand.

Das zeitversetzte Einsetzen der Symptome kenne ich genau so! Und auch die schnellen Wechsel sind mir vertraut. Den Kampf mit den steten Zwangsgedanken habe ich - zumindest im Augenblick - für mich entscheiden können. Ich kannte das vorher NIE! Und ja, die können sehr hartnäckig sein und jeglicher Ablenkungsversuch meinerseits scheiterte meist kläglich. Iwann ging es dann doch ein wenig besser mit der Konzentration und ich konnte sie ein wenig in den Hintergrund drängen, indem ich mich auf etwas (meist einen Text, eine Tätigkeit) sehr stark konzentriert habe. Jedes freie "floaten" der Gedanken und auch Meditationen waren in dieser Phase fatal für mich.

Ich wünsche Dir viel Kraft, Geduld und liebevolle Unterstützung auf Deinem Weg
Gabs
► Text zeigen
-> Oktober 2020 Symptome des Infekts klingen langsam ab, aber Entzugssymptome weiterhin vorhanden, manche minimal besser, zu viele noch sehr einschränkend. Massiv leide ich unter mangelndem (Tief-)schlaf und unter einer anhaltenden fürchterlichen fatigue.
Antworten