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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Kobold
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Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

 ! Nachricht von: Straycat
Kobold bezieht sich auf diesen Thread von AntiAD
Hallo, ich weiß nicht ob das in Ordnung ist, wenn ich als ersten Beitrag in einem anderen Thread antworte bzw schreibe. Dieser Thread hier war der Anlass, dass ich mich registriere, da meine aktuelle Situation der von AntiAD sehr sehr ähnlich ist.

Ich habe wegen Ängsten und Panikattacken 4 Monate Mirtazapin genommen, 7,5, dann eine kurze Zeit 15mg, wieder runter auf die 7,5mg, und im August dann auf 3,75mg , 2mg, und dann abgesetzt. (am 25.8.2020) Grund waren die wahnsinnigen Albträume, die Horror Träume, die ich nicht mehr ertragen konnte. Richtig geholfen hatte es auch nicht, es gab ab und zu mal bessere Tage, aber kein durchschlagender Erfolg.

Nach den Absetzen 2 Tage mit guten Träumen und etwas Schlaf, danach ging es dann los mit Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, aufstoßen, und immer weniger Schlaf. Ich bin froh wenn es 3-4 Stunden sind.

Das wurde zuletzt jetzt immer schlimmer, ständige Panikattacken, die über Stunden oder durchgängig da sind, absolute Ängste, alles macht Angst, und keine Ahnung wie das weiter gehen soll.

Es tut gut zu lesen, dass es nicht nur mir so geht, und ich hoffe dass es in Ordnung ist, wenn ich hier mit schreibe, auch wenn es nicht mein Thread ist.

Das Mirtazapin erneut einzunehmen erscheint mir wie Feuer mit Benzin zu löschen, ich habe einen richtigen Hass auf das Med. entwickelt. Ob das nun Absetzsymptome sind, oder die Grunderkrankung wie vor der Einnahme, das kann ich nicht sagen, diese Ungewissheit macht es nicht leichter damit umzugehen.

Ich konnte AntiAD's Schilderungen so hautnah mitfühlen, deswegen habe ich hier geschrieben, und meine letzte Nacht war eine exakte Kopie von AntiADs Nacht mit durchgängigen PA.

Sorry, falls das nicht in Ordnung sein sollte, hier zu schreiben.
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Straycat
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Straycat »

Hallo Kobold,

willkommen im ADFD.
Ich habe dir einen eigenen Thread erstellt, da es bei uns üblich ist, dass sich die Teilnehmer zunächst in einem eigenen Thread vorstellen und ihr Anliegen/ihre Erfahrungen schildern, bevor sie am Austausch in anderen Threads teilnehmen.

Vielleicht hast du dich ja auch schon in einige Bereiche hier im Forum eingelesen.


Hier jedenfalls noch unser Begrüßungstext:

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik "Antidepressiva absetzen" verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße,
Cat
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Danke Cat, jetzt habe ich es kapiert!
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Straycat »

Hallo Kobold,

sobald du eine Signatur angelegt hast, schalten wir deinen Account frei :)

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Es ist auch schwer für mich, weil ich nicht weiß,ob das jetzt die Grunderkrankung ist, die stärker zurück gekommen ist als vorher, oder ob es zumindest teilweise Ansetzsymptome sind, weil ich ja nicht sagen kann, dass ich positiv stabil war, als ich das Mzp abgesetzt habe. Die Horror Träume hatten mir zuletzt Angst vor den Nächten beschert, ..... was jetzt auch wieder der Fall ist mit diesen schlimmen Nächten ohne Schlaf und in Panik.

Habt ihr gute Tipps für alternative Mittel für den Schlaf, und gegen die Ängste? Ich habe schon einiges gelesen, aber vielleicht kommen ja noch andere Tipps.
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von AntiAD »

Hallo Kobold,

ich leide mit dir, im wahrsten Sinne des Wortes. Wäre vielleicht eine Überlegung wert, wenn die mirta Hersteller in den Beipackzettel schreiben würden "bei absetzen wird ihnen jegliche Lebensqualität für Tage, Wochen oder auch Monate genommen". ;)

Wenn es nicht so traurig und schmerzhaft wäre könnte man über diese Medikamente wirklich herzhaft lachen.

Ich wünsche dir gute Besserung und viel Kraft.

Ganz liebe, solidarische Grüße
Oktober 2018 Diagnose Burnout, Depression
Seitdem arbeitsunfähig und in Therapie (einzel und Gruppe)

Meine Medikamentengeschichte:
Ab 10/2018 7,5 mg Mirtazapin
Ab 12/2018 15 mg Mirtazapin
Ab 3/2019 Schlafprobleme, Herzneurose
4/2019 Reduziert, nach Rücksprache mit Psychologen auf 7,5
5/2019 auf Null
Unruhe, Herzneurose, Panikattacken
6/2019 7,5 mg Mirtazapin, nach Rücksprache mit Hausarzt
7/2019 15 mg Mirtazapin
3/2020 auf 7,5 reduziert
4/2020 0
Unruhe, Angst
5/2020 wieder 7,5 und dann 15 mg Mirtazapin
Unverträglichkeitssymptome im Juni 2020, Herzrythmusstörungen, zittrig, schwach
Daraufhin reduziert auf 7,5 mg und als die Brustschmerzen zu heftig wurden am 24.08.2020 abgesetzt.

Andere PP: Escitalopram, Citalopram, Pipamperon,... kurz bzw. versuchsweise

Seitdem frei von Medikamenten.

September 2020 das forum entdeckt und gesehen, dass ich zu viel hin und her gesprungen bin. Die Ärzte und Psychiater hatten mich dahin gehend nicht gewarnt, sondern sprachen von "kleiner Dosis" usw.
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Straycat »

Hallo Kobold,

die Probleme mit dem Bauch und der verminderte Schlaf sind nun erst nach dem Absetzen hinzu gekommen, oder?
Das spricht meiner Ansicht nach schon dafür, dass es sich um Absetzsymptome handelt.

Wenn du seit Ende August auf 0mg bist, stellt sich die Frage, ob die Wiedereindosierung einer minimalen Dosis sinnvoll wäre. Hier mal unsere FAQ dazu: https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 15#p106315

Um dir besseres Feedback geben zu können, wäre es aber wichtig, dass du dir eine Signatur anlegst, dann kann man besser nachvollziehen in welchen Schritten und Zeiträumen du abgesetzt hast.
Unser Thread zum Umgang mit Angst und Panik ist hier: viewtopic.php?f=50&t=11591
Vielleicht findest du dort auch etwas, das dir hilft.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Ja, das ging mit dem Absetzen los, erst 3 Tage nach der letzte Einnahme. Vorher hatte ich keine solchen Probleme mit dem Bauch. Anfangs war der Magen auch sehr verkrampft, so dass ich nach wenigen Bissen schon ein Völlegegühl hatte, das hat sich aber gegeben, aktuell gibt es Blähungen und dadurch Verspannungen und leichte Krämpfe, manchmal bei Gedanken an stressige Dinge fährt es aber auch stark in den Bauch, .... so ähnlich wie man es bei Höhenangst kennt, wenn man plötzlich nach unten schaut.

Ich denke mir dabei, dass das Mzp ja genau dort aufgenommen wurde, über 4 Monate, und dort natürlich auch etwas gemacht hat. Wenn ich die Tablette mal länger im Mund hatte, habe ich auch etwas bemerkt, eine leichte Taubheit an den Wangen, also wird das auch im Bauch einiges bewirkt haben, was nun auch wieder regenerieren muß.

Das schlimme bei solchen Empfindungen sind aber die Ängste die das auslösen kann, denn wenn man wo etwas spürt, dann denkt man auch dass da etwas echtes sein muß. Wobei das hier wohl eher die Nerven sind, das Bauchhirn was außer Rand und Band geraten ist, .... ist ja auch nicht verwunderlich, wie oft man von Verdauungsproblemen im Zusammenhand mit dem Absetzen von ADS lesen kann.
Angst ging los im Sommer 2019
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Abgesetzt wurde das wohl zu schnell, aber die schlimmen Albträume hatten mich fertig gemacht. Die sind jetzt, .... wenn ich denn überhaupt schlafe, ab und zu noch da, aber nicht mehr so heftig. Schlaf ist ein enormes Problem!

Ich habe auch viel meditiert mit YT Videos, und da wird überall von der Bauchatmung gesprochen, als wäre die das einzig wahre. Also schön geübt in den Bauch zu atmen, nur in den Bauch. Damit habe ich leider auch angefangen öfter als es richtig wäre "bewußt" zu atmen, also die Atmung zu kontrollieren. Das hat dann dazu geführt dass ich nachts oft mit Fehlatmung atme, also nur in den Bauch und viel zu flach, zu schonend. Da hast du dann schnell zu wenig O2 in deinem Körper, und schreckst dann noch und bist wieder hellwach und unter Strom.

So geht mir das nun schon lange, ich schlafe 3 oder 4 Stunden, es gab auch schon Nächte mit nur 2 Stunden und einmal überhaupt nicht geschlafen, ... und nach dem Aufwachen dann so um 3 Uhr herum geht nichts mehr. Ich spüre oft, dass ich eigentlich wieder einschlafen könnte, aber da passiert dann das mit der Atmung, oder ich schrecke zusammen weil mir ein stressiger Gedanke in den Sinn kommt, und der Körper dann verkrampft.

Ich denke es hat auch etwas mit dem Virus (ich mag das Wort nicht ausschreiben) zu tun, vor dem ich große Angst habe, obwohl ich nicht unter viele Menschen muß, und eigentlich kein großes Risiko habe mich anzustecken. Dennoch ist diese Angst enorm groß, und ist seit Beginn der Pandemie mein ständiger Begleiter, den ich nicht loswerde. Vielleicht denkt mein Geist ja auch, dass er Nachts aufpassen muß, wie ein Wächter, damit bloß nichts passieren kann. Also hellwach, und wachsam!

Die Psyche ist schon ein mächtiges Werkzeug, nur dumm, wenn es in die falsche Richtung geht!
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Towanda »

Hallo Kobold,

hast Du denn gegen Deine Grunderkrankung noch andere Dinge unternommen wie Therapie, Meditation, Achtsamkeit ect. ect. ect.? Oder wurde sie nur mit Psychopharmaka behandelt? Psychopharmaka unterdrücken meist nur die Symptome, indem sie das ZNS herunterregeln, betäuben beruhigen - im besten Fall. Um die Grunderkrankung zu bearbeiten, braucht es andere Maßnahmen.

Kannst Du einen Auslöser der Ängste und Panikattacken ausmachen? Kam das einfach so aus heiterem Himmel?

Krude Träume hatte ich sowohl als Nebenwirkung als auch als Absetzsymptome von Mirtazapin, Das hat sich weitgehend gegeben, je niedriger die Dosis wurde. Heute habe ich das nur noch ganz selten.

Noch eine Anmerkung: Bitte achte auf unsere Netiquette, jeden Beitrag mit einem Gruß zu beginnen und zu beenden - danke!

Viele Grüße,

Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo Towanda,

angefangen hat das im Sommer letzten Jahres, als ich gemerkt habe, dass ich Ängste habe, Arbeiten zu erledigen. Ich bin sehr gut in meinem Job, Und bekomme ständig Lob, aber ich denke das hat dann dazu geführt, dass ich immer höhere unerfüllbare Ansprüche an mich und meine Arbeit gestellt habe. Dann hatte ich einen großen Wasserschaden in meinem Geschäftsraum, der mir einen ziemlichen Schlag ins Gesicht gegeben hat, dann die Verletzung meiner Nase durch Chlorhaltiges Schimmelmittel, weil auch Schimmel im Raum war, immer mehr Probleme, dann die Schmerzen in der Nase, ..... ich habe dann immer weiter abgebaut, die Ängste wurden stärker, die Schmerzen der Nase waren manchmal kaum auszuhalten, als würde mir jemand mit einem Feuerzeug alles verbrennen, ..... und so hat sich das weiter entwickelt. Ich habe versucht zu meditieren, autogenes Training, hat aber alles nicht geholfen. Gleichzeitig wurde der Schlaf immer schlechter, manchmal nur 2-3 Stunden, nur sehr sehr selten mal 4 oder 5 Stunden. In dieser Not wurde mir dann das Mirtazapin verschrieben, mit dem ich zwar schlafen konnte, aber mit den Albträumen, die immer schlimmer wurden. Außerdem stand ich auch tagsüber neben mir, und wirklich durchschlagend hat mit das Med. nicht geholfen. Ja, es waren immer wieder mal bessere Tage dabei, die sich gut angefühlt haben, aber dann auch wieder schnell gegen richtig schlechte Tage wechselten.

Ich habe viel meditiert, auch Achtsamkeit, aber weiter hat mich das nicht gebracht. Therapie habe ich noch nicht gemacht, ich habe schon einmal 2 Jahre PT gemacht, und weiß nicht, wie mir das jetzt erneut helfen könnte. Ich habe viel geschrieben für mich, und kenne die Zusammenhänge auch recht gut, und dachte wohl auch, dass das ausreichen würde, um mich da heraus zu schaffen. Ich hatte auch etliche Tage, wo ich mich wie auf Messers Schneide fühlte, dh. ein kleiner Impuls konnte in die entspanntere Richtung führen, aber ein kleiner Impuls auch in die falsche Angst Richtung, da dachte ich schon, dass ich sehr nahe an der Auflösung bin. Aber leider ging es nun doch deutlich nur noch in die negative Richtung. Im Moment sehe ich einfach keinen Ausweg aus dem Dilemma, ich bin selbstständig und der alleinige Verdiener, das ist auch eine Belastung, weil ich es aktuell kaum noch schaffe zu arbeiten.

Grüsse, Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von AntiAD »

Hallo Kobold,

ich kann dich gut verstehen. Aber ich würde dir dazu raten der Therapie eine Chance zu geben. Es kann nur besser werden oder im schlimmsten Fall so bleiben wie es ist. Ich mache jetzt 2 Jahre Therapie. Bin aber auch genauso lange nicht arbeitsfähig. Ich hoffe dass ändert sich aber bald, wenn bei Therapie die richtigen "Knöpfe" gedrückt werden und die unsäglichen Entzugserscheinungen Geschichte sind.

Alles Gute und viele Grüße
Oktober 2018 Diagnose Burnout, Depression
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Meine Medikamentengeschichte:
Ab 10/2018 7,5 mg Mirtazapin
Ab 12/2018 15 mg Mirtazapin
Ab 3/2019 Schlafprobleme, Herzneurose
4/2019 Reduziert, nach Rücksprache mit Psychologen auf 7,5
5/2019 auf Null
Unruhe, Herzneurose, Panikattacken
6/2019 7,5 mg Mirtazapin, nach Rücksprache mit Hausarzt
7/2019 15 mg Mirtazapin
3/2020 auf 7,5 reduziert
4/2020 0
Unruhe, Angst
5/2020 wieder 7,5 und dann 15 mg Mirtazapin
Unverträglichkeitssymptome im Juni 2020, Herzrythmusstörungen, zittrig, schwach
Daraufhin reduziert auf 7,5 mg und als die Brustschmerzen zu heftig wurden am 24.08.2020 abgesetzt.

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September 2020 das forum entdeckt und gesehen, dass ich zu viel hin und her gesprungen bin. Die Ärzte und Psychiater hatten mich dahin gehend nicht gewarnt, sondern sprachen von "kleiner Dosis" usw.
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Therapie will ich machen, bzw ich habe erkennen müssen, dass es nicht ohne gehen kann. Ich dachte länger, ich könnte es alleine schaffen .......

Grüsse, Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von AntiAD »

Kobold hat geschrieben: 10.10.2020 17:51 Hallo,

Therapie will ich machen, bzw ich habe erkennen müssen, dass es nicht ohne gehen kann. Ich dachte länger, ich könnte es alleine schaffen .......

Grüsse, Kobold
Hallo Kobold,

Das freut mich sehr. Ich drücke dir die Daumen, dass du bald einen fähigen Therapeuten findest. Die haben einiges an Erfahrungswerten. Ich durfte in den Kliniken ja schon einige kennen lernen und manche waren echt klasse und fanden, zusammen mit den Patienten, die Knöpfe die man drücken muss, damit es zu Linderung und Genesung kommen kann.

Herzliche Grüße und alles Gute
Oktober 2018 Diagnose Burnout, Depression
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5/2019 auf Null
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Pepper
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Pepper »

Hallo Kobold,

diese Alpträume unter Mirta kenne ich zu gut, so realistisch-##furchtbare Sachen habe ich vor Einnahme nie geträumt und meine Psychiaterin sagte, es kommt häufiger unter Mirta-Einnahme vor.

Da ich wie du sehr oft Nachts erwache und ins Grübeln verfalle, habe ich schon vieles ausprobiert, nichts hatte so wirklich Erfolg.
Durch Zufall bin ich vor kurzem über eine ‚White Noise Maschine‘ gestolpert und finde sie tags wie nachts sehr entspannend.

Sie kann mehrere beruhigende Geräusche abspielen ( Waldgeräusche, Meer, Regengetröpfel, usw), die Dauer lässt sich einstellen. Gerade das Wellengeräusch bringt mich unheimlich zur Ruhe, mit der Welle bricht sich auch mein Gedankenkreisen und ich schlafe schneller wieder ein. Ebenso übertönt es sanft mein Ohrrauschen und Tinnitus. Das kleine Gerät, ich habe das von Roffie, stelle ich Nachts, wenn ich aufwache, gleich wieder an.

Ich hoffe auch, dass mein Gehirn dadurch einen Lerneffekt erfährt, Wellenrauschen = Schlaf ... keine Ahnung ob das bei Erwachsenen auch noch klappen kann, bei Babys und Kleinkindern haben feste Rituale einen positiven Einfluss.

Vielleicht kann dir dieses Hilfsmittel auch bei deiner Atemproblematik helfen und dich schneller zur Ruhe bringen.

Viele Grüße,
Pepper
zZ auf 12 mg Mirtazapin (Ausgangsdosis 30 mg)
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Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo Pepper,

Danke für deine Antwort, das schau ich mir an, denn nach dem viel zu frühen erwachen noch einmal Schlaf zu bekommen, das wäre ein kleines Wunder für mich!

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Habe mir gerade die iOS App White Noise+ geladen, da kann man sich schöne Geräuschkulissen erstellen. Mal probieren ob das nachts vielleicht etwas bringen kann.

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

4 Uhr wach, dann habe ich verschiedene Noises probiert. Ich muß dabei aufpassen, denn zB Windgeräusche Stressen (oder triggern?) mich, auch Regengeräusche sind nicht das optimale für mich. Wellen mit blubbern war ganz ok, und auch eine Frühlingswiese mit Bach war ok. Es scheint, dass ich kurz auch mal eingeschlafen bin, weil ich dann Traumerinnerungen hatte. Morgens ist die Depression und die Gefahr für Panik am größten, da muß ich sehr aufpassen, dass ich nicht abstürze. Die Welt ist noch ruhig, alles dunkel, und ich liege alleine im Bett, da ist viel Raum für die Gedanken, die dann in falsche Richtungen gehen können, aber idealerweise nicht sollen.

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
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Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Susanne1978
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Kobold, vielleicht wäre es gut, dich mit den jeweiligen Hormonen auseinander zu setzen, die für Schlaf ect. zuständig sind. Wenn du verstehst welches Rädchen wo reingreift ist schon vieles gewonnen.

Mir hat es sehr geholfen den Körper mit seinen Botenstoffen zu verstehen. Es ist ja auch wichtig zu gucken, was denn gerade im Körper los ist. Was Entzug bedeutet, warum der Körper so reagiert wie er reagiert.

Unsere Userin Loewe55 hat auch immer Probleme mit dem morgendlichen Cortisol. Vielleicht liest du mal bei ihr.

LG Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg
26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg
Towanda
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Towanda »

Hallo Kobold,

im Thread "Was finde ich wo im Forum" (Link im Begrüßungstext) unter "C" findest Du viele Informationen zum Thema Cortisol.

Grüße, Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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