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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

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Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Danke an euch für diese Infos, ich lese da mal nach, ich finde auch, dass es mir hilft, wenn ich Zusammenhänge besser verstehen kann.

Außerdem tut es mir gut, hier endlich schreiben zu können, nachdem man sich lange nicht registrieren konnte. Ich fühle mich verstandener, und vor allen unter Menschen, die die Probleme, Gefühle und Empfindungen auch wirklich nachvollziehen können.

Andere Versuche von mir, zB bei der Online Seelsorge, oder einer Online Psych. Hilfe ..... hätte ich mir sparen können. Aber das war in einer Phase einer sehr starken Panikattacke ohne Ende, da habe ich jeden Strohhalm ergriffen den ich kriegen konnte. Ich bin mir sicher, dass das schreiben hier mir in dem Moment mehr geholfen hätte, als die oben genannten Varianten. Ich bin mir auch sicher dass weder der Ansprechpartner bei der Seelsorge, noch der Psychologe dessen Antwort 35,- € gekostet hat, jemals unter Panikattacken gelitten haben.

Das wirklich verstanden werden von Menschen in ähnlichen Situationen, die viele der Symptome aus eigener Erfahrung kennen, die selbst wissen was Verzweiflung und Angst bedeuten können, das ist sehr viel wert, deswegen danke, dass es dieses Forum mit euch gibt!

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
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Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Jetzt bin ich am schlau machen wegen Cortisol, und spüre dass sich da Anspannung aufbaut:

Oh je, wenn ich jetzt viel zu viel Cortisol produziere, dann ist das doch extrem schädlich, und kann böse Folgen haben!

Oh je, ist das jetzt zuviel produziertes Cortisol, weswegen ich die Anspannungen und Ängste habe, oder ist die Menge im Prinzip gleich, aber ich reagiere empfindlicher darauf?

Mann, Mann, Mann ........ die Beschreibung paßt dazu, denn ab dem ersten Aufwachen fühle ich mich in einem Alarmzustand, wie wenn mein Geist sagen würde, so, jetzt sind wir wach, ab jetzt müssen wir wieder hellwach Wache schieben, damit uns nichts passiert.

Ich habe da schon versucht mir zu sagen, alles ist in Ordnung, du bist sicher, dir kann nichts passieren, aber das hat alles nichts geholfen.

Wenn das einfach nur die überstarke Reaktion auf Cortisol ist, dann kann ich mir einreden was ich will, das wird wahrscheinlich nicht helfen. Was ich mir aber noch nicht vorgesprochen habe ist:

Das ist nur die normale morgendliche Cortisol Ausschüttung, die du spürst, das ist vollkommen normal, du reagierst nur zur Zeit stärker darauf. Lass es geschehen, ändern kannst du das nicht, das wird sich von alleine nach und nach wieder geben, habe Geduld!

Puuuuh ..... Grüsse, Holger
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Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapina

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Eines habe ich ganz vergessen hier zu schreiben: Der Tag gestern war erst ziemlich beschi..n, Vormittags voller Angst, und sehr daneben mit meinen Gedanken, und der Art wie ich die Welt sehe. Nachmittags hat sich das aber irgendwann entspannt, immer mehr, so dass ich sogar am Abend bei Wilsberg eingeschlafen bin, (das kommt selten vor, und ging lange Zeit gar nicht) und danach dann noch bis 0.00 Uhr TV geschaut habe, und vollkommen anders drauf war wie Vormittags und Frühs. Ich habe optimistisch in die Zukunft geschaut, habe mich wohl gefühlt, und wieder Glauben gefunden, dass ich wieder richtig fit werden kann. In schlechten Zeiten denkt man ja, dass es nie wieder etwas werden würde mit einem. Einen Abend wie diesen hatte ich sehr lange nicht, und habe das sehr verwundert genossen. Es war Nachmittags so, als würde die ganze Anspannung, die ganze Angst, die ganzen Sorgen einfach aus mir heraus fließen, einfach sich über die Haut in Luft auflösen, so ähnlich hat sich das angefühlt.

Gestern (und die Tage davor auch) hatte ich den ganzen Tag auch leichtes Kribbeln auf der Haut, Beine, und Unterarme, das ist heute komplett weg.

Sagt mal, gibt es eigentlich Absetz-Geschichten, wo irgendwann ziemlich abrupt die Symptome weg waren, und man sich dann "relativ" konstant besser fühlt? Ich hatte vor vielen Jahren eine Schwermetallvergiftung durch Zahnamalgam, die Entgiftung war eine ähnliche Hölle wie ich das jetzt empfinde. Irgendwann schwankte das mehr und mehr, gute Tage, schlechte Tage, 4 Schritte vor, dann wieder 6 zurück, es war mega anstrengend, und irgendwann war da der Tag, wo es noch einmal ziemlich doof war, ...... und von da an war es bis auf schwächere Rückfälle insgesamt richtig aushaltbar und gut. Gibt es ähnliche Verläufe beim "abgesetzt haben" auch?

Grüsse, Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Straycat »

Hallo Kobold,

ich glaube bei der Mehrheit der Betroffenen werden die Symptome schrittweise weniger und hören nicht abrupt auf. Aber das ist jetzt nur meine Einschätzung aus dem Bauchgefühl heraus.

Du kannst aber in den Erfolgsgeschichten stöbern, wie die Betroffenen es beschreiben.
Hier findest du den Sammelthread von Erfolgsgeschichten nach dem Absetzen von AD.


Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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padma
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von padma »

hallo Kobold, :)

es ist zwar seltener, aber gibt es auch, dass die Symptome abrupt weg sind, als wäre ein Schalter umgekippt.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Heute geht es mir leider total bescheiden, seit heute Nacht gefühlt in einer Dauerpanik, ich komme einfach nicht zur Ruhe. Ich weiß auch, dass man Ruhe nicht erzwingen kann, aber nichts hilft hier im Moment.

Was mir auffällt: Trigger Gedanken können das ruckzuck auslösen.

Also an eine bestimmte Sache gedacht, und Zack geht es los.

Kann man solche Trigger denn irgendwie entschärfen, ihnen die Sprengkraft nehmen? Dass man dann schon daran denken kann (es gibt ja Dinge, die man nicht komplett ausblenden kann, weil zB etwas erledigt werden muß) ohne dass gleich die Panik startet?

Grüsse, Kobold
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Susanne1978
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Susanne1978 »

Kobold hat geschrieben: 12.10.2020 15:00 Also an eine bestimmte Sache gedacht, und Zack geht es los.
Hallo Holger, sowas hat bestimmt jeder schon erlebt. Meine Therapeutin hat mir geraten in solchen Momenten mich aufzuraffen und da entgegen zu gehen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Stramm maschieren und dem entgegen gehen.... Dadurch entlädt sich deine Energie!
Und gerade gestern war ich im Wald spazieren und fand es gut nur Waldgeräusche zu hören. Irgendwann bin ich abgedriftet und war plötzlich am Auto....

LG Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg
26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg
23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
Sabs
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Sabs »

Hi Kobold,
Du erlebst gerade ein Wellen und Fenster - Muster und Cortisolschübe.
Es geht sehr vielen hier (mir auch) so, dass es Morgens am schlimmsten ist und spätabends am besten, das liegt an der cortisolausschüttung gegen 3Uhr Morgens, mit der unser Körper nicht mehr gut umgehen kann.
Diese Cortisolschübe (Angst, Anspannung, Herzrasen) werden mit der Zeit besser.
Mir ging es monatelang unerträglich schrecklich damit, mittlerweile habe ich 'nur noch' tagsüber schlimme Depressionen und abends fühle ich mich oft ziemlich normal (bis auch blöde Beinschmerzen, aber das ist wohl ein anderes Thema, wozu ich dich gleich so befragen ;-))
Also: du musst dir Cortisolschübe aushalten, irgendwann gehen sie zurück. Bei mir hat es mehrere Monate gedauert.
Dass du wieder Tage hast oder Abende, an denen es dir besser geht, ist schonmal ein gutes Zeichen - sie werden häufiger.

Ich nehme auch Mirtazapin und habe auch furchtbar realistische Träume :-(
Außerdem habe ich seit einiger Zeit krämpfe/missempfindungen/Druck in den knien und Waden, kennst du das vom Mirtazapin?
Befürchte es kommt davon.

Gruß Sabs
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Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo Sabs,

Die Träume waren bei mir anfangs nur sehr realistisch, extrem echt und intensiv, das fand ich ja noch spannend, und das war nicht belastend. Dann wurden daraus aber nach und nach Albträume, manchmal 3 Stück in einer Nacht, und das Gefühl daraus nicht aufwachen zu können. Dh. Ich war dann wach, aber immer noch im Traum gefangen, so kenne ich eigentlich nur Fieberträume von früher, wenn man nass geschwitzt mit Fieber wilde Träume hat. Die Albträume wurden dann mehr und mehr richtige Horrorträume, in einem wurde mein Bruder in 7 Teile zerhackt, ..... und viele andere schlimme Sachen in anderen Träumen. (Ich mag meinen Bruder und wir haben ein gutes Verhältnis - da fühlt man sich richtig besch ...en nach so einem Traum)

Was ich habe (bzw. in den letzten Tagen hatte) sind Missempfindungen in den Unterschenkeln, Kribbeln, und Berührungsempfindlichkeit.

Unrealistische Träume habe ich leider jetzt noch, nicht jede Nacht, aber doch oft. Sowas kenne ich nicht aus Zeiten ohne Med.-Einnahme. Da habe ich vielleicht auch schlecht geschlafen, aber nie so einen Traum Schwachsinn.

Grüsse, Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Sabs hat geschrieben: 12.10.2020 18:57 Hi Kobold,
Du erlebst gerade ein Wellen und Fenster - Muster und Cortisolschübe.
Es geht sehr vielen hier (mir auch) so, dass es Morgens am schlimmsten ist und spätabends am besten, das liegt an der cortisolausschüttung gegen 3Uhr Morgens, mit der unser Körper nicht mehr gut umgehen kann.
Diese Cortisolschübe (Angst, Anspannung, Herzrasen) werden mit der Zeit besser.
Mir ging es monatelang unerträglich schrecklich damit, mittlerweile habe ich 'nur noch' tagsüber schlimme Depressionen und abends fühle ich mich oft ziemlich normal (bis auch blöde Beinschmerzen, aber das ist wohl ein anderes Thema, wozu ich dich gleich so befragen ;-))
Also: du musst dir Cortisolschübe aushalten, irgendwann gehen sie zurück. Bei mir hat es mehrere Monate gedauert.
Dass du wieder Tage hast oder Abende, an denen es dir besser geht, ist schonmal ein gutes Zeichen - sie werden häufiger.

Ich nehme auch Mirtazapin und habe auch furchtbar realistische Träume :-(
Außerdem habe ich seit einiger Zeit krämpfe/missempfindungen/Druck in den knien und Waden, kennst du das vom Mirtazapin?
Befürchte es kommt davon.

Gruß Sabs
Hallo Sabs,

Kann man denn irgendetwas tun, um die Cortisol Schübe etwas zu mildern? Oder wie damit umgehen, denn das führt ja schnell in PAs, und das jeden Morgen das ..... ist nicht das was ich mir vorstellen möchte.

Grüsse, Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von simonb »

Hallo,

Manchen hilft morgens zb etwas süßes wie eine Banane,
besser nicht reiner Zucker, das kann auch wieder für Unruhe sorgen.

Insulin ist der Gegenspieler von Cortisol.

LG Simon
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Sabs
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Sabs »

Hi Kobold,
Ich hab so viel probiert, dass ich nicht mit Sicherheit sagen kann was genau geholfen hat.
In meiner Signatur unter hilfreiches im entzug findest du alles ;-)
Zurzeit bin ich recht zufrieden mit tulsitee, den kannst sicher bedenkenlos einfach trinken.
Den Rest musst du vorsichtig antesten.
Ich würde aber generell auch davon ausgehen, dass es eine Frage der Zeit ist, irgendwann wachst du wieder normal auf oder zumindest normaler.

Gruß Sabs
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Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Ich war um 3 wach, und habe dann eben wach gelegen. Um 4 habe ich ein Stück Kuchen gegessen. Ein richtige PA hatte ich bis jetzt nicht, aber schon starke Ängste.

Ich merke auch, dass ich morgens Meditationen kaum machen kann, weil ich das Gefühl habe, dass die mich mehr Stressen, als beruhigen. Vielleicht mag ich das aber auch gar nicht mehr hören. Ich finde dass die meiste Hintergrundmusik bei Meditationen etwas düsteres, trauriges mit dabei hat, was ich mir dann nicht anhören mag. Oft klingen die Sprecher/innen auch so, als würden sie in ihren letzten Zügen liegen, das finde ich auch nicht ermunternd, mir das anzuhören. Ich weiß, eine Meditaion soll nicht ermuntern, .... aber warum eigentlich nicht?

Naja, auf jeden Fall klappt das bei mir nicht (mehr), vielleicht wurden mir diese Meditationen auch zuviel, und mein Körper/Geist hat im Moment die Schn..ze voll davon. Ich weiß es nicht. Oder mein Stresspegel ist einfach zu hoch, und auch dann geht es nicht, das kann auch sein.

Wie geht ihr mit Gedanken Triggern um, die Angst bringen? Das passiert bei mir häufig, dass ich an eine Sache denke, die mit einer belastenden Sache zu tun hat, ... und es kann eine Angst aufkommen. Das vermeiden dieser Gedanken führt ja zu einer Verstärkung der Problematik, das einzig richtige scheint mir das akzeptieren dieser Gedanken und Gefühle zu sein. Also akzeptieren, und das Gefühl der Angst annehmen, und nicht wegdrücken. Wenn es einem aber so schon nicht gut geht, dann klingt das nicht nach einer angenehmen Sache, sondern eher nach einer großen Belastung.

Wie seht ihr das, wie geht ihr damit um?

Grüsse, Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Murmeline »

Morgen!

Hier gibt es einen Austausch zum Umgang mit Angst und Panik, vielleicht ist da was hilfreiches für dich dabei?

viewtopic.php?f=50&t=11591

Grüße! Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Jamie
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Jamie »

Hallo, :)

wenn dich Meditieren zur Zeit eher stresst, dann würde ich es lassen.
Die Gründe finde ich nachvollziehbar und ich weiß auch, was du weißt.
Ich bin momentan oft auch nicht in der Verfassung dazu, wobei ich mir denke, früher war das doch anders?
Aber Zeiten und Bedürfnisse ändern sich, alles ist im Fluss.
Vielleicht ein Alternativprogramm suchen, zB eine Playlist mit fröhlichen Liedern für den Hintergrund?

Wie geht ihr mit Gedanken Triggern um, die Angst bringen? Das passiert bei mir häufig, dass ich an eine Sache denke, die mit einer belastenden Sache zu tun hat, ... und es kann eine Angst aufkommen. Das vermeiden dieser Gedanken führt ja zu einer Verstärkung der Problematik, das einzig richtige scheint mir das akzeptieren dieser Gedanken und Gefühle zu sein. Also akzeptieren, und das Gefühl der Angst annehmen, und nicht wegdrücken. Wenn es einem aber so schon nicht gut geht, dann klingt das nicht nach einer angenehmen Sache, sondern eher nach einer großen Belastung.
Ich kann mit diesen Dingen überhaupt nur umgehen, und das auch nicht immer gut, da ich Gott sei Dank spirituell / gläubig bin und mich in eine höchste, mich liebende, lichtvolle Macht einbetten kann. Rückzug in den Ursprung, ins Licht, ins immerwährende Sein und die Liebe.
Wenn ich das über die Jahre meines Leidens, und ich bin seit 20 Jahren "drin", nicht entwickelt hätte, wäre ich schon längst zugrunde gegangen.
Dies ist eine immense Quelle für mich; immer zugänglich und da, aber leider meinerseits leider nicht immer abrufbar; sehr oft, aber eben nicht immer.
Für mich ist es mein Schutzengel, für andere ist es Gott, Jesus, Jahwe, Allah, Nirwana... oder was auch immer.

Natürlich ist dies, eine tiefe spirituelle Haltung, nicht einfach anlernbar; man kann sich dem aber annähern.
Mir hat Eckhart Tolle mit "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" sehr geholfen, populärer sind zB Menschen wie Robert Betz, der viel auf youtube veröffentlicht und wo man auch kostenlos ganz viel hören kann, aber mein Geschmack trifft er nicht ganz so, was aber nicht für dich gelten muss.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Sabs »

Hi :-)
Ich könnte in den ersten Monaten auch nicht morgens Meditieren, da ich viel zu unruhig war und meine Gedanken rasten. Ich habe dann Abends meditiert.
Wieso meditierst du überhaupt mit Musik und Führung, ich meditiere frei - mittlerweile geht es auch wieder morgens :D
Was mir wirklich sehr geholfen hat, vorallem im Umgang mit Missempfindungen, ist der bodyscan (kannst ja mal googlen, falls du es nicht kennst). Ansonsten einfach nur auf den Atem konzentrieren, hilft mir bei Unruhe, Depressionen und Angst.

Das bringt mich zu deiner anderen Frage, der Umgang mit Angst - habe viele mit Jara über dieses Thema geschrieben. Vielleicht schaust du mal in ihrem Thread, dann muss ich mich nicht wiederholen.
Werde wohl auch in den Thread zu Umgang mit Angst bald mal meine Erkenntnisse beitragen.

Bei Entzugsangst hilft mir nur Atmen und baldrian+passionsblume oder Ablenkung.
Bei psychischer Angst, sage ich mir immer wieder, dass mir die Angst überhaupt nichts bringt und nichts ändert.
Ich glaube, wir Menschen haben manchmal den Eindruck, dass wir mithilfe unserer Angst irgendwas vermeiden könnten, aber so ist es nicht. Schlimmes kann, trotz der Angst davor passieren, also spare ich sie mir. So zumindest die Theorie, klappt natürlich auch nicht immer, aber doch ziemlich gut.

Gruß Sabs
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Es geht mir momentan sehr schlecht! Was war und ist los?

Mo. und Di. hatte ich Untersuchungen bei meiner Hausärztin! Ich war sehr lange nicht mehr bei einem Doc, weil ich tierische Angst vor Ärzten habe, bzw vor dem, was sie finden könnten. Es wurde ein großes Blutbild gemacht, und ich wurde sehr sehr gründlich untersucht.

Bei alledem war ich in großer Angst, und nahe der Panik.

Aber es ist alles in Ordnung, Werte sehr gut, nur der Bewegungsmangel schlägt sich auf einen Cholesterin Wert leicht nieder, also nur leicht erhöht. Leberwerte sehr gut, Blutwerte sehr gut, usw ........

Nach der Besprechung des Ganzen hat mir die Ärtzin vorgeschlagen, es mit chem. und pflanzlich zu versuchen, mich wieder ein wenig in die Spur zu bringen. Sie hat mir Opipram 50 mg verschrieben, was ein eher leichtes Mittel wäre, nur als Gehstock zur Unterstützung.

Ich habe sie auch gefragt ob das Probleme wegen dem Ende August abgesetztem Mirtaz. geben kann, aber sie sagte dass das lange aus dem Blut wäre. (ich habe hier schon gelesen, ....... das es nicht nur um das Blut geht)

Nachdem es mir wirklich sehr schlecht ging, und auch meine Frau mehr und mehr mitgenommen ist, habe ich gestern schweren Herzens eine Op. 50mg genommen. Beim Schlaf hat es gar nichts gebracht, ich war auch wieder um 3 Uhr wach, und konnte dann nicht mehr einschlafen. Später hatte ich dann mal für eine gewisse Zeit das Gefühl, ich wäre entspannter, es ginge mir etwas besser, aber das hat sich dann auch wieder gedreht.

Seitdem ist der Tag ein absolutes Chaos, ich bin voll durch den Wind, weiß echt nicht mehr, was richtig und was falsch ist zu machen, ......... Mirtaz. werde ich nicht mehr einnehmen, das ist keine Option. Ob ich nun das Op. 50mg nehmen soll ........ ob mir das bei meinem Schlaf helfen kann, ......... oder ob das einfach zu schwach ist......

Ich weiß nicht, wieviele solcher schlafloser Nächte ich noch durchhalten kann, es ist zermürbend, und macht mich fertig.

Ich denke an folgende Optionen:

Op. 50mg wieder sein lassen, ......... und versuchen ohne Med. weiter zu machen, wenn es vielleicht nur Absetzsymptome vom Mirtaz. sind. Wenn der Schlaf weiter nicht gehen sollte, brauche ich aber unbedingt etwas zum schlafen ........

Op. 50mg weiter einnehmen, und hoffen dass es das erwünschte Ergebnis bringen kann ........ ?

Eine ganz andere Option wäre vielleicht noch: Ich habe vor 10 jahren mal etwas über ein Jahr Doxepin eingenommen, und hatte das sehr gut vertragen, ich konnte schlafen, und gleichzeitig meine Psychotherapie umsetzen. Das absetzen war damals auch kein Problem. Ich habe das in guter Erinnerung, und denke deswegen daran, ob das eine Option sein könnte.

Ich bin im Moment sehr verzweifelt, weil alles so durcheinander ist, und weil es heute irgendwie noch heftiger ist, als die letzten Tage.

Vielleicht schreibt ihr mir eure Meinung dazu, oder habt einen Tipp, ........ das Op. 50mg habe ich nur einmal gestern abend genommen bis jetzt.

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Für den absoluten Notfall habe ich Tavor da, habe ich noch nie genommen, und habe einen Heidenrespekt und Angst davor. Würde ich nur dann nehmen, wenn ich meinen würde, .......... es geht absolut nicht mehr anders. Da bin ich momentan leider sehr nahe dran.
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von padma »

hallo Kobold, :)

schön, dass bei der körperlichen Untersuchung soweit alles in Ordnung war.
Sie hat mir Opipram 50 mg verschrieben, was ein eher leichtes Mittel wäre, nur als Gehstock zur Unterstützung.
Es gibt kein leichtes AD. :x Diese Formulierung gebrauchen manche Ärzte gerne, um zu bewirken, dass der Patient das Mittel einnimmt. Dabei sind sie verpflichtet über ein Medikament aufzuklären, auch über NW und Risiken.

Wie du weisst ist das ADFD psychopharmakakritisch. Laut Regeln geben wir keine Empfehlungen für PP und tauschen uns auch nicht über Vor- oder Nachteile enzelner Präparate aus.
Sachliche Informationen zu den einzelnen PP findest du in unseren Medikamentensteckbriefen viewtopic.php?f=66&t=17725

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

das ist mir klar, aber vielleicht habt ihr ja eine Einschätzung meiner Situatio aus euren eigenen Erfahrungen, die mir weiter helfen könnte. Ein Med. sollt ihr mir nicht empfehlen, so hatte ich das nicht gemeint.

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
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