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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

es kam heute auch noch einiges zusammen, ein Wasserschaden im Haus, ...... der Reparaturbetrieb kann nicht kommen, weil er zwei Covid Fälle hat, ...... dann kam Heizöl und Stress mit dem Fahrer ........ aber das alleine kann ja nicht die Ursache sein, denn schon vor dem Wasserschaden ging es mir richtig schlecht.

Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass ich das Op. 50mg sein lasse, zumindest heute, um zu sehen, wie es mir dann morgen gehen wird. Ich habe das Gefühl, dass das mich noch einmal mehr durcheinander gemacht hat als ohnehin schon.

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
padma
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von padma »

hallo Kobold, :)

ein neues Medikament bringt auch wieder Unruhe in das ZNS. Es ist sehr fraglich, ob es die Entzugssymptome von Mirtazapin abfangen könnte. Opipramol ist zudem eine andere Wirkstoffklasse.

Alle PP können zudem körperlich abhängig machen. Du kannst ja mal in threads von denen lesen, die Opipramol ausschleichen.

Bei dir kommt gerade aber auch wirklich viel zusammen. Der aktuelle Stress kann deine Absetzsymptome verstärkt haben.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Murmeline »

Hallo Kobold,

eine Einschätzung habe ich nicht. Jeder muss für sich selbst eine informierte Entscheidung treffen, den erhofften Nutzen gegen die möglichen Risiken stellen und dann eine Entscheidung für sich treffen. Dazu gehören auch frühere Erfahrungen mit Substanzen, wobei es möglich ist, dass die Auswirkungen diesmal anders sind.

Aus den Erfahrungen hier nehme ich mit, dass es meist sinnvoll sein kann, wenn, dann mit kleinen Dosierungen anzufangen, um individuell das Risiko für unerwünschte Reaktionen gering zu halten.

Heute hattest du definitiv viel Stress.m, den man nicht umgehen konnte. Ich hoffe, morgen ist es ruhiger bei dir.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

danke für eure Antworten. Im Moment merke ich, dass ich entspannter, werde ....... ich kann noch nicht sagen ob das anhalten wird. Die Halbwertszeit vom Op. liegt bei ca. 11h ......... demnach hätte ich jetzt noch ca. 12,5mg intus ......... und morgen wören das dann nur noch 6,25mg ........

Wenn sich mein Befinden weiter verbessern sollte, dann nehme ich an, dass es mit dem Abbau des Op. zu tun hat. Es würde zumindest nahe liegen, .......

Ich glaube ich lasse das heute einfach sein. Schlechter als heute kann der Tag nicht werden, also gehe ich kein wirklich großes Risiko ein, wenn ich es heute weg lasse. Ausserdem habe ich es dann nur 1 x genommen, und es sollte kein Problem sein, es dann eventuell ganz sein zu lassen.

Mal sehen ........ ich halte euch auf dem Laufenden!

Grüsse, Kobold!
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Towanda »

Hallo Kobold,

Du leidest unter dem Kaltenzug von Mirtazapin, wie Du ja schon gemerkt hast, kann man das nicht mit einem anderen Mittel deckeln. Dein Körper verlangt nach Mirtazapin und sonst nichts.

Es gibt im Forum einen Thread zum Thema Schlaflosigkeit und Schlafhygiene, Du findest ihn in „Was finde ich wo im Forum“ - siehe Begrüßungstext.

Hast Du in Deinem Leben schon öfter Psychopharmaka eingenommen? Wenn ja, könntest Du das in Deine Signatur aufnehmen? Das ist nicht unwichtig, um Deine Situation besser einzuschätzen - danke!

Viele Grüße, Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Nur das Doxepin vor ca. 10 Jahren, ungefähr für ein Jahr. Ich schreibe das mal in der Sign. dazu.

Grüße, Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Mal eine doofe Frage: (es gibt keine doofe Fragen!)

Hat schon mal jemand versucht ein abgesetztes Med. wirklich in homöopathischer Verdünnung einzunehmen, mit welchem Ergebnis?

Also zB Mirtazapin auflösen, und dann ein paar Tropfen davon noch weiter verdünnen, und verdünnen, ....... und das dann einnehmen?

Ist nur so ein Gedanke.

Grüsse, Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Towanda »

Hallo Kobold,

das Verfahren nennt sich Tautopathie, Du findest Infos über die Suchfunktion. Potenzierte PPs gibt es z.B. bei der Firma Remedia.

Ich nehme Mirtazapin C30 alle 5 Tage, hat meine HP so verordnet.

Grüße,Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Towanda hat geschrieben: 14.10.2020 20:41 Hallo Kobold,

das Verfahren nennt sich Tautopathie, Du findest Infos über die Suchfunktion. Potenzierte PPs gibt es z.B. bei der Firma Remedia.

Ich nehme Mirtazapin C30 alle 5 Tage, hat meine HP so verordnet.

Grüße,Towanda
Hallo,

Würdest du sagen dass das C30 positiv wirkt, also du etwas davon spüren kannst?

Grüsse, Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Towanda »

Hallo Kobold,

das kann ich nicht sagen, ich habe ja viele Maßnahmen ergriffen, sowohl wegen Fluorchinolone als auch wegen dem Entzug, deshalb weiß ich nicht, was was bewirkt. Aber sagen kann ich, dass ich bisher einigermaßen gut durch den Entzug gekommen bin.

Meine Heilpraktikerin kennt sich da gut aus und hat es auch kinesiologisch ausgetestet, deshalb nehme ich es. Ich finde, solche Hochpotenzen gehören immer in die Hand von erfahrenen Therapeuten.

Grüße, Towanda
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Mein Problem das ich habe (ausser dass es mir heute sehr schlecht geht) ....... ich weiß nicht ob das, was bei mir jetzt abgeht Absetzsymtome sind, oder aber Symptome der Angsterkrankung.

Ich habe hier schon einiges gelesen, .... wie kann ich denn herausfinden, oder zumindest mehr eingrenzen, was mit mir los ist?

Fakt ist, dass ich schon vor der Einnahme des Mirt. wegen Corona durch die Decke gegangen bin mit Angst, und das passiert jetzt auch, aber heftiger als vor einem halben Jahr. Dazu kommt der fehlende Schlaf, der mich nach und nach doch fertig macht.

Denn wenn es keine Absetzsymptome sind, dann ist das meine Erkrankung, und dann wäre es unter Umständen doch angebracht, mir mit einem Med. Linderung zu verschaffen, auch wenn ich keines einnehmen möchte.

Bin sehr durcheinander, ...... auch Therapie sieht aktuell schlecht aus, und davon ist ja auch keine Besserung in kurzer Zeit zu erwarten.

Alle Gedanken kreisen in meinem Kopf..... ich denke sowas kennt ihr sicher auch.

Grüsse, Kobold
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Susanne1978
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Kobold, hast du schon mal eine intrazelluläre Blutuntersuchung gemacht um zu gucken, ob du einen Mangel an Spurenelemente ect. hast?
Lg Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg
26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg
23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo Susanne,

nein, ...... nur goßes Blutbild diese Woche, da war alles ok, also zumindest das was gecheckt wird.

Grüsse, Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von AntiAD »

Hallo Kobold,

ich gehe ja gerade durch eine sehr ähnliche Phase. Ich bin auch am zweifeln ob es der Entzug ist oder ob ich eine psychische oder physische Erkrankung habe. Da ich aber schon zwei gescheiterte Entzüge hinter mir habe müsste ich es aber eigentlich besser wissen...

Was du durchlebst ist wahrscheinlich wie bei mir eine Welle des Entzugs. Momentan habe ich ein Fenster erreicht und das wirst du auch. Mit der Zeit werden die Wellen abnehmen und die Fenster größer werden.

Ich wünsche dir viel Kraft.

Liebe Grüße dein AntiAD
Oktober 2018 Diagnose Burnout, Depression
Seitdem arbeitsunfähig und in Therapie (einzel und Gruppe)

Meine Medikamentengeschichte:
Ab 10/2018 7,5 mg Mirtazapin
Ab 12/2018 15 mg Mirtazapin
Ab 3/2019 Schlafprobleme, Herzneurose
4/2019 Reduziert, nach Rücksprache mit Psychologen auf 7,5
5/2019 auf Null
Unruhe, Herzneurose, Panikattacken
6/2019 7,5 mg Mirtazapin, nach Rücksprache mit Hausarzt
7/2019 15 mg Mirtazapin
3/2020 auf 7,5 reduziert
4/2020 0
Unruhe, Angst
5/2020 wieder 7,5 und dann 15 mg Mirtazapin
Unverträglichkeitssymptome im Juni 2020, Herzrythmusstörungen, zittrig, schwach
Daraufhin reduziert auf 7,5 mg und als die Brustschmerzen zu heftig wurden am 24.08.2020 abgesetzt.

Andere PP: Escitalopram, Citalopram, Pipamperon,... kurz bzw. versuchsweise

Seitdem (24.08.2020) frei von Medikamenten.

September 2020 das Forum entdeckt und gesehen, dass ich zu viel hin und her gesprungen bin. Die Ärzte und Psychiater hatten mich dahin gehend nicht gewarnt, sondern sprachen von "kleiner Dosis" usw.

Mein thread:
viewtopic.php?t=17803
Straycat
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Straycat »

Hallo Kobold,

es gibt hier einen Thread zum Thema Abgrenzung von Absetzsymptomen gegenüber der Grunderkrankung:
viewtopic.php?f=19&t=9345
Ich weiß nicht, ob du den bereits kennst?

Generell ist es oft sehr schwierig da zu unterscheiden. Ich kann mich erinnern, dass mich diese Frage zu Anfang meines Entzugs auch sehr geplagt hat.
Rückblickend kann ich es viel besser einordnen, dass es damals der protrahierte Entzug war. Wenn man mitten drin steckt, ist es oft noch viel schwieriger, das abzugrenzen.

Für mich persönlich war es irgendwann quasi "egal", ob es Symptome meiner Grunderkrankung sind oder Absetzsymptome, da für mich feststand, dass ich keine PP mehr nehmen will. Sie haben mir nie dauerhaft gegen meine Grunderkrankung (Depressionen) geholfen, sondern maximal geschafft, die Symptome der Grunderkrankung etwas zu deckeln und mich quasi etwas "in Watte zu packen". Als ich entschied, dass ich die PP ohnehin nicht mehr einnehmen wollte, war es für mich klar, dass für mich der Weg nur weg von den PP führen kann.

Das Gemeine an Ängsten ist, dass sie häufig auch so einen "Grübelzwang" auslösen - bei mir zumindest. Dann wälzt man Gedanken und überlegt, was denn nun das richtige ist und fürchtet sich vor einer falschen Entscheidung.

Letztlich kannst es natürlich nur du entscheiden, wie du weitermachst.

Auch ich kenne den Impuls, dass man einfach schnell etwas gegen die Angst und die Symptome unternehmen will, einfach weil man will, dass es aufhört. Aber häufig verstrickt man sich dann durch die Einnahme von PP immer weiter in die Misere und es wird immer schwieriger aus dem Symptomchaos wieder herauszufinden.

An deiner Stelle würde ich auf Therapie setzen und versuchen die Ursache für die Ängste herauszufinden und ggf. Skills zu erlernen, sie zu lindern und im besten Fall irgendwann ganz zu beseitigen. Das mag nicht der schnellste Weg sein, aber meiner Ansicht nach ist es der einzig nachhaltige.
Wie schon geschrieben, kann ein PP dir niemals die Ursache der Ängste nehmen, es kann dich nur so "einlullen", dass du die Ängste momentan nicht so stark wahrnimmst. Aber auch diese Wirkung kann uU irgendwann schwächer werden oder aufhören. Aus dem Grund sehe ich PP als "Ursachenbekämpfung" für ungeeignet, da sie leider häufig keine Dauerlösung sind.

Ich drücke dir die Daumen, dass es bald besser wird :hug:
Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Es ist nur so extrem heftig im Moment. Letzte Nacht nur 2.45 Stunden geschlafen, bis 1.30 .... das wars für diese Nacht. Und so geht es jetzt schon seit Ende August, ich bin mit den Nerven am Ende.

Ich komme nicht mehr in die Entspannung, gar nicht mehr, und die Angst wegen dem verdammten Virus macht mich noch zusätzlich fertig.

Ich glaube wirklich, dass ich heute Abend eine Tavor nehmen werde, das habe ich noch nie getan, aber die Angst vor der nächsten durchwachten Nacht ist einfach riesengroß. Das Tavor ist keine Lösung, das ist mir klar, aber einmal zur Ruhe zu kommen, schlafen zu können, das hört sich wie ein Traum an für mich. Ich habe riesen Angst oder Respekt vor diesem Mittel, .... aber es geht mir so dermaßen schlecht ..... und ich wüßte nicht, wie ich sonst zu Schlaf finden könnte.

Grüsse, Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von loewe55 »

Hallo Kobold,

diese Schlafstörungen sind wirklich fies, ich kenne das auch. Manchmal war ich bis morgens um 4:00 wach und um 6:00 schon wieder durch den morgendlichen Cortisolschub. Am nächsten Tag ging es mir dann auch ganz elend. Dann schlief ich wieder eine Nacht und dann kam wieder eine fast schlaflose...

Hast du mal andere Dinge ausprobiert, außer zu Tavor greifen zu müssen?

Ich denke, wenn ich es gehabt hätte, hätte ich es in meiner Verzweiflung auch genommen, aber es wollte mir niemand verschreiben. Also suchte ich nach Alternativen. Diese fand ich dann in Baldrian, Ashwagandha und Melatonin. Das Letztere hilft mir besonders gut. Ich schlafe damit oft zwischen 6 und 8 Stunden durch.

Liebe Grüße und alles Gute
Gabi
12/2015 wegen PA 30 mg Mirta, 2016 Januar 3 Todesfälle in Familie plus Jobverlust, bestehe nur noch aus Angst, Mai 2016 auf eig. Wunsch 7 Wochen stat., Mirta raus, dafür Cita und Prega: Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen. / Juni 2016 langsame Besserung, Schlaf kommt wieder. / August 2016 5 Wo.Tagesklinik, stabilisiere mich. / Wirkverlust Cita, dafür Venla ab Januar 2017 / Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
2017 August Venla auf 100 mg, September auf 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg
2018 Januar Venla auf 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste, finde das Forum
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg
31.05.18 Erhöhung um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung, Versuch der Stabilisierung
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: keine Veränderung, weiterhin Angst wie gewohnt
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Prega um 10 mg zu reduzieren, gescheitert, Absetzpause
Medikation derzeit: Venla 37,5 mg / Pregabalin 175 mg
29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, Venla Pause
10.05.19: Pregabalin auf 155 mg
Dieses Mal auch körperliche Symptome wie Brain zaps, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Schwäche in den Beinen, Erschöpfung, Schwere
24.06.19: Prega auf 145 mg 16.07.19: Prega auf 137 mg
12.08.19: Prega auf 125 mg 05.09.19: Prega auf 123 mg
16.09.19: Prega auf 120 mg 26.09.19: Prega auf 118 mg
06.10.19: Prega auf 115 mg 27.10.19: Prega auf 110 mg
Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, fühle mich wie „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
23.11.19: Aufdosierung auf 112 mg wg.starker Ängste
30.11.19: Pregabalin auf 110 zurück, da keine Besserung
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, Zwangsgedanken fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
seit 01.02. Einnahme von Omega 3 und OPC
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
18.06.2020: ——————————————— Prega auf 40 mg
23.06.2020: Venla auf 33,4 mg (-2K.)
28.06.2020: ——————————————— Prega auf 39 mg
03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
17.07.2020: ——————————————— Prega auf 36 mg
19.07.2020: Venla auf 32,2 mg (-2K.)
27.07.2020: ------------------------------ Prega auf 35 mg
29.07.2020: Venla auf 31,9 mg (-1K)
20.08.2020: ——————————————— Prega auf 33 mg
30.08.2020: Venla auf 31,0 mg (-3K)
06.09.2020: ——————————————— Prega auf 30 mg
16.09.2020: Venla auf 30,4 mg (-2K) Prega auf 27 mg
26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
Absetzpause bis zur Stabilisierung, Symptome zu stark
Kobold
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Was nimmst du genau für ein Melatonin Mittel, und in welcher Dosierung?

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
loewe55
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von loewe55 »

Hallo Kobold,

ich habe die „stinknormalen“ Einschlafkapseln mit Melatonin von Rossm**, Firma Greendoc. Eine Kapsel hat 0,5 mg, sodass man wirklich niedrig austesten kann. Man soll 2 Kapseln nehmen. 1,0 mg sind auch wirklich nicht viel und mir reicht es.

Liebe Grüße
Gabi
12/2015 wegen PA 30 mg Mirta, 2016 Januar 3 Todesfälle in Familie plus Jobverlust, bestehe nur noch aus Angst, Mai 2016 auf eig. Wunsch 7 Wochen stat., Mirta raus, dafür Cita und Prega: Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen. / Juni 2016 langsame Besserung, Schlaf kommt wieder. / August 2016 5 Wo.Tagesklinik, stabilisiere mich. / Wirkverlust Cita, dafür Venla ab Januar 2017 / Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
2017 August Venla auf 100 mg, September auf 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg
2018 Januar Venla auf 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste, finde das Forum
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg
31.05.18 Erhöhung um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung, Versuch der Stabilisierung
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: keine Veränderung, weiterhin Angst wie gewohnt
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Prega um 10 mg zu reduzieren, gescheitert, Absetzpause
Medikation derzeit: Venla 37,5 mg / Pregabalin 175 mg
29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, Venla Pause
10.05.19: Pregabalin auf 155 mg
Dieses Mal auch körperliche Symptome wie Brain zaps, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Schwäche in den Beinen, Erschöpfung, Schwere
24.06.19: Prega auf 145 mg 16.07.19: Prega auf 137 mg
12.08.19: Prega auf 125 mg 05.09.19: Prega auf 123 mg
16.09.19: Prega auf 120 mg 26.09.19: Prega auf 118 mg
06.10.19: Prega auf 115 mg 27.10.19: Prega auf 110 mg
Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, fühle mich wie „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
23.11.19: Aufdosierung auf 112 mg wg.starker Ängste
30.11.19: Pregabalin auf 110 zurück, da keine Besserung
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, Zwangsgedanken fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
seit 01.02. Einnahme von Omega 3 und OPC
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
18.06.2020: ——————————————— Prega auf 40 mg
23.06.2020: Venla auf 33,4 mg (-2K.)
28.06.2020: ——————————————— Prega auf 39 mg
03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
17.07.2020: ——————————————— Prega auf 36 mg
19.07.2020: Venla auf 32,2 mg (-2K.)
27.07.2020: ------------------------------ Prega auf 35 mg
29.07.2020: Venla auf 31,9 mg (-1K)
20.08.2020: ——————————————— Prega auf 33 mg
30.08.2020: Venla auf 31,0 mg (-3K)
06.09.2020: ——————————————— Prega auf 30 mg
16.09.2020: Venla auf 30,4 mg (-2K) Prega auf 27 mg
26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
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loewe55
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Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von loewe55 »

Hallo Kobold,

kannst du deine Angst vor dem Virus etwas dämpfen?

Ich will das nicht kleinreden, aber ich habe diese Angst nur Anfang März, als alles losging, gehabt.

Der Realitätscheck hat mir dabei geholfen. Ich habe in den ganzen Monaten nicht von einer Person in meinem Umfeld und dem Umfeld aller Bekannten und Verwandten gehört, die daran erkrankt war. In den Facebook-Foren ebenso. Nicht eine Verkäuferin, Lehrer/in, Ärzte usw.

Wenn Fälle bekannt wurden (Politiker, Künstler usw.) hatten sie meist einen leichten Verlauf und waren nach kurzer Quarantäne wieder gesund.

Wie gesagt, das ist meine Einstellung dazu und ich will hier keineswegs eine Diskussion entfachen, denn das bringt nichts und gehört auch hier nicht her. Ich will dir bloß ein wenig diese Angst nehmen, denn ich bin selbst von Ängsten geplagt und weiß, wie es ist, wenn auf die eine Angst noch eine zweite kommt. Übrigens bin ich auch etwas hypochondrisch veranlagt und drehe sonst schnell am Rad, wenn irgendwas ist.

Nochmals Grüße
Gabi
12/2015 wegen PA 30 mg Mirta, 2016 Januar 3 Todesfälle in Familie plus Jobverlust, bestehe nur noch aus Angst, Mai 2016 auf eig. Wunsch 7 Wochen stat., Mirta raus, dafür Cita und Prega: Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen. / Juni 2016 langsame Besserung, Schlaf kommt wieder. / August 2016 5 Wo.Tagesklinik, stabilisiere mich. / Wirkverlust Cita, dafür Venla ab Januar 2017 / Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
2017 August Venla auf 100 mg, September auf 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg
2018 Januar Venla auf 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste, finde das Forum
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg
31.05.18 Erhöhung um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung, Versuch der Stabilisierung
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: keine Veränderung, weiterhin Angst wie gewohnt
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Prega um 10 mg zu reduzieren, gescheitert, Absetzpause
Medikation derzeit: Venla 37,5 mg / Pregabalin 175 mg
29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, Venla Pause
10.05.19: Pregabalin auf 155 mg
Dieses Mal auch körperliche Symptome wie Brain zaps, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Schwäche in den Beinen, Erschöpfung, Schwere
24.06.19: Prega auf 145 mg 16.07.19: Prega auf 137 mg
12.08.19: Prega auf 125 mg 05.09.19: Prega auf 123 mg
16.09.19: Prega auf 120 mg 26.09.19: Prega auf 118 mg
06.10.19: Prega auf 115 mg 27.10.19: Prega auf 110 mg
Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, fühle mich wie „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
23.11.19: Aufdosierung auf 112 mg wg.starker Ängste
30.11.19: Pregabalin auf 110 zurück, da keine Besserung
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, Zwangsgedanken fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
seit 01.02. Einnahme von Omega 3 und OPC
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
18.06.2020: ——————————————— Prega auf 40 mg
23.06.2020: Venla auf 33,4 mg (-2K.)
28.06.2020: ——————————————— Prega auf 39 mg
03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
17.07.2020: ——————————————— Prega auf 36 mg
19.07.2020: Venla auf 32,2 mg (-2K.)
27.07.2020: ------------------------------ Prega auf 35 mg
29.07.2020: Venla auf 31,9 mg (-1K)
20.08.2020: ——————————————— Prega auf 33 mg
30.08.2020: Venla auf 31,0 mg (-3K)
06.09.2020: ——————————————— Prega auf 30 mg
16.09.2020: Venla auf 30,4 mg (-2K) Prega auf 27 mg
26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
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