Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->



Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Kobold
Beiträge: 35
Registriert: 10.10.2020 08:42
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Danke für deine Antwort. Ich habe cefanight da, die haben auch 0,5mg pro Kapsel.

Es ist so eine schlimme Situation im Moment, einerseits bin ich froh, dass ich seit Ende August keine PP mehr genommen habe, andererseits geht es mir so schlecht wie vor dem Beginn der Einnahme von Mirtazapin, bzw ehr noch schlechter.

Ich hadere damit, wie ich weitermachen soll, denn es eigentlich ein Fakt, dass ich es ohne Medikament nicht schaffen kann. Ich bin in einer Dauerangst, und auch die Nächte bringen keine Erholung. Ich glaub ich bin am Tiefpunkt angekommen, wo ich nur noch vegetiere, nichts wirklich arbeiten oder machen kann, und sehe kein Land in Sicht, das ist das wirklich schlimme daran.

Und ich glaube auch nicht mehr, dass das nur Absetzsymptome sind. Ich hatte in der ganzen Zeit seit dem Absetzen zwei kleine Fenster, einmal einen Tag der rel. ok war, und letztes Wochenende einen Nachmittag Abend, der gut war. Aber die Nächte waren trotzdem schlecht, und scheinbar immer schlimmer.

Grüsse, Kobold

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Kobold
Beiträge: 35
Registriert: 10.10.2020 08:42
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Das mit dem Virus ist (realistisch betrachtet) ziemlich bescheuert. Irgendwie ist da der Gedanke da, ...... dass der Virus nur da ist, um mich zu erwischen. Und ich ihm eben bis jetzt ausweichen konnte. Das ist wirklich daneben, das weiß ich, aber ich bin auch in meinem Inneren sehr gespalten. Da ist der Panik-Kobold, der auf alles anspringt, das ist auch der der mir das Leben so schwer macht, dann der entspannte Kobold, der liegt tief in meinem Inneren auf einer sehr bequemen Liege, liest ein Buch, und ist immer entspannt, und dann gibt es noch den kleinen Kobold, also das innere Kind.

Ich hatte schon Tage, da ist der Panik Kobold zusammen geklappt, und hat die Leitung an den entspannten abgegeben, das waren dann Phasen, wo es mir etwas besser ging. Ich weiß, dass da auch eine Transformierung im Gange ist, denn der Panik Kobold hat eigentlich ausgedient, paßt nicht mehr in die Zeit und zu mir, ..... ist aber extrem mächtig.

In dem einen Fenster war der entspannte K. der Chef, und die Welt sah ganz anders aus. So wie ich sie mir eigentlich vorstelle.

Ich denke du wirst das verstehen können, was ich da schreibe. Jeder hier arbeitet ja an sich, und versucht weiter zu kommen.

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 3664
Registriert: 16.01.2018 18:23
Wohnort: Bayern
Hat sich bedankt: 380 Mal
Danksagung erhalten: 1694 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Towanda »

Hallo Kobold,

nochmal mit einer Minimenge einzusteigen ist keine Option? Es wurde Dir ja schon mehrmals geschrieben, Du bist jetzt 6 Wochen auf Null, da bestünde evtl. noch die Möglichkeit, dass es greift. Der Versuch wäre allemal besser wie mit einem neuen Mittel einzusteigen, dass die Absetzsymptome sowieso nicht deckeln kann.

Dass es im Entzug kleine Fenster gibt ist normal. Das spricht für Entzugssymptome. Auch, das es so kurze Zeit nach dem schnellen Entzug erstmal schlimmer wird ist ein häufiges Muster.

Viele Grüße,

Towanda
► Text zeigen

27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
Kobold
Beiträge: 35
Registriert: 10.10.2020 08:42
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Bei dem Mirtazapin waren die Albträume so schlimm, .... ich hatte Horror vor den Nächten, und so richtig gut war der Schlaf auch nicht.

Sorry, wenn sich das im Kreis dreht, aber ich bin echt verzweifelt im Moment. Und es ist mir auch bewußt, dass ich nicht mit verschiedenen Mitteln hin und her eiern kann.

Frage: Es könnte also sein, dass ich zB Doxepin nehme, und die Symptome trotzdem noch so bleiben, vielleicht mit etwas mehr Schlaf, aber der Rest bleibt wie bisher?

Das würde dann ja eher für das Mirtazapin sprechen, es wieder zu nehmen.

In welcher Dosis wäre das jetzt zu versuchen, was meinst du? Ich hatte die meiste Zeit 7,5 genommen, nur am Schluß dann die 3,75.

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Kobold
Beiträge: 35
Registriert: 10.10.2020 08:42
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Noch eine Frage, was wäre denn zu erwarten, wenn ich jetzt 7,5mg Mirtazapin nehmen würde? Gibt es dazu Erfahrungen, oder Meinungen?

Ich gehe davon aus, dass ich definitiv länger ein PP einnehmen muß, bis ich auch psychisch richtig stabil bin.

Oder sind die beiden Fenster Hinweise darauf, dass es Absetzsymptome sind, die man mit der Einnahme einer kleineren Dosis verbessern könnte? Sorry wenn ich so durcheinander bin, aber ich kann heute nicht ohne eine Entscheidung und ohne eine Handlung ins Bett gehen. Das wäre eine weitere schlimme Nacht, das schaffe ich nicht mehr.

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Niemandsland
Beiträge: 18
Registriert: 07.05.2020 02:30
Wohnort: Niemandsland
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 27 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Kobold,

ich bin leider auch mit im Boot was Mirtazapin betrifft. Im Moment halte ich bei 10 mg wegen zu schnellem reduzieren.
Meiner Meinung nach würde ich an deiner Stelle (falls du wirklich dem ganzen nicht noch etwas Zeit geben magst) lieber
mit einer sehr(!) geringen Menge Mirtazapin einsteigen als gleich wieder auf 7,5 mg zu gehen oder Doxepin/Tavor zu nehmen.

Zur Menge die bei einer Wiedereindosierung greifen könnte mag ich mich nicht äußern, da gibt es erfahrenere Mitglieder hier.
Keine Garantie natürlich, aber sicher einen Versuch wert.

Liebe Grüße

Niemandsland
Vorgeschichte:
seit vielen Jahren Übelkeit, Schwindel bei Essen in Gemeinschaft, anfangs einzelne Episoden, ab Ende 2019
starke Verschlechterung, nun auch ausserhalb des Essens (davor 3-4 Monate mit Reisetabletten "behandelt").

Hausarzt findet keine Ursache, Arbeit beeinträchtigt, depressive Grundstimmung, Gewichtsverlust
-> Psychosomatisch bedingte Übelkeit -> In der Not zur PIA gegangen -> Mirtazapin

Medikation:

Seit 03.03.2020 Mirtazapin 15mg
03.03. bis 06.04. 15mg über 7,5 mg bis 0 (ziemlich blöde Idee, etwa 5 Tage auf 0) aber 2 gute Wochen auf 7,5mg
-> danach plötzlich drastische Verschlechterung der Depression, Übelkeit/Schwindel, Ängste, die ich nie so hatte.

06.04. bis 20.04. -> ~ 7,5 mg
21.04. bis 31.04. -> 15 mg
01.05. bis 13.05. -> ~ 10 mg (alles sehr ungenau)
14.05. bis 19.07. -> 15 mg (da Aufenthalt in psychosomatischer Klinik)

Absetzstart mit Feinwaage und Pfeile:

19.07. -> 14 mg (-6,6%)
08.08. -> 12 mg (-14,3 %)
27.08. -> 10 mg (-16,6 %)
15.09. -> 8 mg (-20 %, nach 7 Tagen massive Unruhe, Übelkeit, Appetitsverlust, Schwindel)
23.09. -> 10 mg (+20 %)

NEM:

250 mg (=elementar) Magnesiumbiglycinat am Tag (~ seit 12.06.2020)
Vitamin C (seit 09.10.2020)


04.10.2020 Beginn histaminärmere Ernährung (als Test)

"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576
Kobold
Beiträge: 35
Registriert: 10.10.2020 08:42
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Danke für deine Nachricht, ich bekomme auch mehr und mehr das Gefühl, dass Mirtazapin wieder eine Rolle spielen muß.

Am liebsten hätte ich natürlich den Effekt, den ich hatte als ich das mit 7,5 genommen habe, und schlafen konnte, zwar mit Alnträumen, aber wenigstens Schlaf!

Ich gehe wirklich am Stock nach diesen ganzen Wochen ohne Schlaf, und benötige schnelle Hilfe Linderung. Noch eine solche Nacht, oder Nächte .... dann Knall ich ganz durch. Bzw das ist eigentlich schon mein aktueller Zustand, einfach platt und am Boden.

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 4830
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 3205 Mal
Danksagung erhalten: 2242 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Straycat »

Hallo Kobold,

leider können wir dir nicht vorhersagen, was passiert, wenn du das eine oder das andere tust. Wir haben keine hellseherischen Fähigkeiten ;-)
Kobold hat geschrieben: 16.10.2020 17:10 Frage: Es könnte also sein, dass ich zB Doxepin nehme, und die Symptome trotzdem noch so bleiben, vielleicht mit etwas mehr Schlaf, aber der Rest bleibt wie bisher?
Das kann sein. Wenn die Symptome vor allem Entzugssymptome vom Mirtazapin-Entzug sind, dann kann Doxepin diese voraussichtlich nicht deckeln.
Kobold hat geschrieben: 16.10.2020 17:10 In welcher Dosis wäre das jetzt zu versuchen, was meinst du? Ich hatte die meiste Zeit 7,5 genommen, nur am Schluß dann die 3,75.
Wenn du eine Wiedereindosierung des Mirtazapin überlegst, dann würde ich es mit einer sehr kleinen Dosis antesten, ob du es noch verträgst. Je länger du schon auf 0mg bist, desto eher kann es sein, dass du das Mirtazapin nicht mehr verträgst. Vielleicht wäre eine Einstiegsdosis von 0,2-0,5mg passend?
Ich verlinke dir hier auch noch unsere FAQ zur Wiedereindosierung: https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 15#p106315
Bitte lies dir das auch unbedingt durch. Dort findest du alle wichtigen Punkte bezüglich die Wiedereindosierung.
Noch eine Frage, was wäre denn zu erwarten, wenn ich jetzt 7,5mg Mirtazapin nehmen würde? Gibt es dazu Erfahrungen, oder Meinungen?
Auch dazu kann dir keiner eine 100% sichere Antwort geben. Manche Betroffene vertragen eine Wiedereindosierung gut, bei anderen hilft es leider nicht, um die Absetzsymptome abzumildern und einige wenige vertragen den Wirkstoff einfach nicht mehr. Hier findest du auch noch Erfahrungsberichte zum Wiedereindosieren: viewtopic.php?f=18&t=13205
Was ich jedenfalls NICHT machen würde, wäre direkt wieder 7,5mg einzunehmen. Das ist vermutlich eine viel zu hohe Dosis, wenn du bereits 6 Wochen auf 0mg warst.

Bitte beachte, dass wir uns im Forum nicht zur Einnahme von PP austauschen. Es ist vollkommen okay, wenn du der Meinung bist, dass du dauerhaft ein PP einnehmen willst. Es wird dich dafür hier niemand verurteilen.
Aber der Inhalt des Forums ist auf das Absetzen von PP fokussiert, nicht auf den Austausch über das Leben mit PP.
Natürlich ist es etwas anderes, wenn man nur wieder eindosiert, um die Absetzsymptome abzufangen und dann langsam auszuschleichen - das wäre dann ja eine andere Situation.

Ich wünsche dir in jedem Fall weiterhin alles Gute :)
Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Kobold
Beiträge: 35
Registriert: 10.10.2020 08:42
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo Cat,

Ich bin kein Freund von PP, und wenn es irgend ginge, dann würde ich darauf verzichten. Ziel ist es schon irgendwann frei von PP zu sein, bei gutem Befinden. Ich will das Forum also sicher nicht zweckentfremden.

Aktuell geht es nur darum, dass ich schnell wieder etwas in die Spur komme, aus der es mich komplett geworfen hat. Wie es dann weiter geht, wenn ich da einen Weg gefunden habe, das steht auf einem anderen Blatt.

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 4830
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 3205 Mal
Danksagung erhalten: 2242 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Straycat »

Hallo Kobold,

alles klar, ich verstehe was du meinst.
Du kannst es mit einer Wiedereindosierung probieren - vielleicht mildert es die Absetzsymptome oder beseitigt sie im besten Fall. Aber wenn du es tun willst, würde ich es an deiner Stelle bald machen. Denn je länger du auf 0mg bist, umso mehr hat dein ZNS sich schon an die 0mg gewöhnt und könnte irritiert auf einer Wiedereinnahme reagieren.
Und wie schon geschrieben, würde ich es wenn nur mit einer Minidosis probieren und erst mal herausfinden, ob du es noch verträgst.

Ich drücke die Daumen :)
Alles Gute,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Kobold
Beiträge: 35
Registriert: 10.10.2020 08:42
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo Cat,

Soll ich es mal mit 0,5mg versuchen? Und wie ist das dann mit der Einnahmezeit, auch wieder vor dem schlafen, oder einfach jetzt gleich?

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 4830
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 3205 Mal
Danksagung erhalten: 2242 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Straycat »

Hallo Kobold,

ich und auch sonst niemand hier kann dir sagen, was du tun sollst :) Das kannst nur du selbst entscheiden.

Was die Einnahmezeit betrifft: Ich würde es an deiner Stelle wohl wie früher gewohnt zum Schlafengehen einnehmen. Oder würde da aus deiner Sicht etwas dagegen sprechen?
Wichtig ist, dass die Dosis dann immer gleichbleibend ist, also kein "Teilen der Tablette nach Augenmaß". Das führt häufig zu Dosisschwankungen. In die Wasserlösmethode hast du dich eingelesen?

Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Kobold
Beiträge: 35
Registriert: 10.10.2020 08:42
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Ja, Wasser Methode ist mir geläufig.

Vielen Dank für deine (eure) Infos, ich lasse das jetzt sacken, und schaue was ich dann machen werde. Ich kann noch nicht sagen, was ich jetzt genau machen werde, ich werde hier berichten, wenn es etwas zu berichten gibt.

Wenn sonst noch jemand Tipps hat, bitte schreiben!

Grüsse, Kobold
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
AntiAD
Beiträge: 63
Registriert: 05.10.2020 12:44
Hat sich bedankt: 23 Mal
Danksagung erhalten: 31 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von AntiAD »

Kobold hat geschrieben: 16.10.2020 17:27 Noch eine Frage, was wäre denn zu erwarten, wenn ich jetzt 7,5mg Mirtazapin nehmen würde? Gibt es dazu Erfahrungen, oder Meinungen?
Hallo Kobold,

ich habe die Erfahrung leider 2 mal, auf Rat der Ärzte, machen dürfen. Es hat mein zentrales Nervensystem total aus dem Gleichgewicht gebracht und ich möchte dir dringend davon abraten.

Bei mir führte es zu einer extremen Verschlimmerung der Panik und Unruhe. Auch hervorgerufen durch Schwindel sowie Herzkreislaufprobleme.

Alles Gute und liebe Grüße dein AntiAD

PS. Wie hast du dich denn jetzt entschieden? Hast du eine Minidosis wieder zu dir genommen?
Oktober 2018 Diagnose Burnout, Depression
Seitdem arbeitsunfähig und in Therapie (einzel und Gruppe)

Meine Medikamentengeschichte:
Ab 10/2018 7,5 mg Mirtazapin
Ab 12/2018 15 mg Mirtazapin
Ab 3/2019 Schlafprobleme, Herzneurose
4/2019 Reduziert, nach Rücksprache mit Psychologen auf 7,5
5/2019 auf Null
Unruhe, Herzneurose, Panikattacken
6/2019 7,5 mg Mirtazapin, nach Rücksprache mit Hausarzt
7/2019 15 mg Mirtazapin
3/2020 auf 7,5 reduziert
4/2020 0
Unruhe, Angst
5/2020 wieder 7,5 und dann 15 mg Mirtazapin
Unverträglichkeitssymptome im Juni 2020, Herzrythmusstörungen, zittrig, schwach
Daraufhin reduziert auf 7,5 mg und als die Brustschmerzen zu heftig wurden am 24.08.2020 abgesetzt.

Andere PP: Escitalopram, Citalopram, Pipamperon,... kurz bzw. versuchsweise

Seitdem (24.08.2020) frei von Medikamenten.

September 2020 das Forum entdeckt und gesehen, dass ich zu viel hin und her gesprungen bin. Die Ärzte und Psychiater hatten mich dahin gehend nicht gewarnt, sondern sprachen von "kleiner Dosis" usw.

Mein thread:
viewtopic.php?t=17803
AntiAD
Beiträge: 63
Registriert: 05.10.2020 12:44
Hat sich bedankt: 23 Mal
Danksagung erhalten: 31 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von AntiAD »

Hallo Leidensgenosse, lieber Kobold,

ich mache mir ehrlich gesagt etwas Sorgen, da es von dir kein Update gibt. Wäre lieb, wenn du schreiben würdest. Gerne auch per pn.

Liebe Grüße dein AntiAD
Oktober 2018 Diagnose Burnout, Depression
Seitdem arbeitsunfähig und in Therapie (einzel und Gruppe)

Meine Medikamentengeschichte:
Ab 10/2018 7,5 mg Mirtazapin
Ab 12/2018 15 mg Mirtazapin
Ab 3/2019 Schlafprobleme, Herzneurose
4/2019 Reduziert, nach Rücksprache mit Psychologen auf 7,5
5/2019 auf Null
Unruhe, Herzneurose, Panikattacken
6/2019 7,5 mg Mirtazapin, nach Rücksprache mit Hausarzt
7/2019 15 mg Mirtazapin
3/2020 auf 7,5 reduziert
4/2020 0
Unruhe, Angst
5/2020 wieder 7,5 und dann 15 mg Mirtazapin
Unverträglichkeitssymptome im Juni 2020, Herzrythmusstörungen, zittrig, schwach
Daraufhin reduziert auf 7,5 mg und als die Brustschmerzen zu heftig wurden am 24.08.2020 abgesetzt.

Andere PP: Escitalopram, Citalopram, Pipamperon,... kurz bzw. versuchsweise

Seitdem (24.08.2020) frei von Medikamenten.

September 2020 das Forum entdeckt und gesehen, dass ich zu viel hin und her gesprungen bin. Die Ärzte und Psychiater hatten mich dahin gehend nicht gewarnt, sondern sprachen von "kleiner Dosis" usw.

Mein thread:
viewtopic.php?t=17803
Kobold
Beiträge: 35
Registriert: 10.10.2020 08:42
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Kobold »

Hallo,

Ich habe wieder angefangen Mirtazapin 7,5mg zu nehmen. Ich konnte ab der ersten Einnahme wieder schlafen, und die Angst Belastung über den Tag ist auch kleiner geworden, aber nicht wirklich gut. Angesichts der äußeren Umstände und Belastungen aber auch nicht verwunderlich.

Verschlechtert hat sich bei mir dadurch nichts im Vergleich zu vorher, und vor allem dass ich keine Angst mehr vor der Nacht und dem nicht schlafen können, hat mir doch ein klein wenig Erleichterung gebracht.

Ich habe einen Termin bei einer Psychotherapeutin gehabt, bei der ich auf Warteliste stehe nun.

Ich hoffe sehr, dass sich alles nun ein klein wenig beruhigen kann, ich wünsche es mir so sehr, leider sind die Umstände hier nicht gut, noch ein weiterer Wasserrohrbruch im Haus, und andere Probleme.

Ich werde hier im Forum erst einmal pausieren, da es ja um das Absetzen geht's und nicht um erneute Einnahme von Med.. Bitte habt Verständnis dafür, und euch allen danke für eure Nachrichten, Tipps, und Infos. Wenn es etwas Neues gibt, .... werde ich hier mal wieder berichten, oder wenn es irgendwann dann tatsächlich wieder um das Absetzen des Med. geht. Danke!
Angst ging los im Sommer 2019
Mai bis August (25.8.2020) Mirtazapin eingenommen
7,5mg
15mg für ca. 2-3 Wochen
Dann wieder 7,5mg
Im August auf 3,75mg gegangen, wegen der heftigen Alnträume
Dann 2mg ... und seit dem 25.8. abgesetzt

Danach wurde es dann immer schlimmer, Übelkeit, Verdauung, PAs, immer mehr, und immer weniger Schlaf.
Ja, ich bin ein ängstlicher Mensch, aber wenn es mir körperlich gut geht, geht es meistens auch psychisch ganz gut,
Ich habe seit Beginn des Jahres auch mit einer chronisch gereizten Nasenschleimhaut zu schaffen, die sicher auch psychisch gefördert ist durch Fokussierung, und wenn es ständig in der Mitte des Gesichts brennt, ist es sicher auch eine sehr große Dauerbelastung, das auszuhalten.

Ergänzung: 2010 habe ich für ein Jahr Doxepin genommen, gut vertragen, und problemlos abgesetzt.
AntiAD
Beiträge: 63
Registriert: 05.10.2020 12:44
Hat sich bedankt: 23 Mal
Danksagung erhalten: 31 Mal

Re: Kobold: Symptome nach Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von AntiAD »

Hallo Kobold,

danke für das Update. Es freut mich, dass du die Wiedereindosierung vertragen hast und dich stabilisiert hast.

Wünsche dir weiterhin alles Gute.

Liebe Grüße AntiAD
Oktober 2018 Diagnose Burnout, Depression
Seitdem arbeitsunfähig und in Therapie (einzel und Gruppe)

Meine Medikamentengeschichte:
Ab 10/2018 7,5 mg Mirtazapin
Ab 12/2018 15 mg Mirtazapin
Ab 3/2019 Schlafprobleme, Herzneurose
4/2019 Reduziert, nach Rücksprache mit Psychologen auf 7,5
5/2019 auf Null
Unruhe, Herzneurose, Panikattacken
6/2019 7,5 mg Mirtazapin, nach Rücksprache mit Hausarzt
7/2019 15 mg Mirtazapin
3/2020 auf 7,5 reduziert
4/2020 0
Unruhe, Angst
5/2020 wieder 7,5 und dann 15 mg Mirtazapin
Unverträglichkeitssymptome im Juni 2020, Herzrythmusstörungen, zittrig, schwach
Daraufhin reduziert auf 7,5 mg und als die Brustschmerzen zu heftig wurden am 24.08.2020 abgesetzt.

Andere PP: Escitalopram, Citalopram, Pipamperon,... kurz bzw. versuchsweise

Seitdem (24.08.2020) frei von Medikamenten.

September 2020 das Forum entdeckt und gesehen, dass ich zu viel hin und her gesprungen bin. Die Ärzte und Psychiater hatten mich dahin gehend nicht gewarnt, sondern sprachen von "kleiner Dosis" usw.

Mein thread:
viewtopic.php?t=17803
Antworten