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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

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Surferin
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Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

Beitrag von Surferin »

Guten Tag,

ich bin neu hier und freue mich, dass ihr zur Zeit wieder neue Mitglieder aufnehmt.

Ich habe vor einiger Zeit von euch erfahren und glaube, dass ich hier richtig bin.

Ich habe nie an einer diagnostizierten psychischen Erkrankungen gelitten, war allerdings von Frühjahr 2016 bis Sommer 2017 krank geschrieben wegen eines Erschöpfungszustandes mit Bandscheibenvorfall. In der Wiedereingliederung fiel es mir schwer, in die Arbeitsbelastung hinein zu finden. Irgendwann war ich so verzweifelt, dass ich versucht habe, mit SSRI (Escitalopram) meiner Gehirnleistung auf die Sprünge zu helfen (hatte ich doch aus dem Bekanntenkreis nur Gutes gehört über das Medikament, und als seit zwanzig Jahren mit psychisch kranken Menschen Arbeitende habe ich auch immer gelernt, dass diese Medikamente super wirksam und harmlos seien).
Zuvor hatte ich mehrere Monate lang LAIF 900 (Johanniskraut) eingenommen (ohne wirklich bemerkbare Wirkung, auch keine Nebenwirkung)

10 mg Escitalopram waren zu viel, nur Nebenwirkungen, keine Wirkung, mein Neurologe riet mir zu weniger. War dann sehr lange auf 8 mg. Etwa nach drei Monaten habe ich erstmalig eine Wirkung bemerkt, mich dann fast so "überm Strich", viel zu gut gelaunt, gefühlt. Wurde aber zum Glück nicht manisch.
Mein Neurologe ist sehr erfahren und wusste, dass dieses Medikament tückisch ist. (Übrigens hat er mir vor Einnahme grundsätzlich von Medis abgeraten, er war schon immer der Meinung, dass ich nicht mit Psychopharmaka behandelt werden sollte).
Hätte ich bloß auf ihn gehört. Aber ich wollte damals unbedingt den Absprung in die Arbeitswelt zurück schaffen.

Er hat mich also dann nachdem es mir besser ging sehr langsam absetzen lassen, etwa 1 mg alle zwei Monate.
Ich habe nach jedem abgesetzten mg komische Krisen gehabt. Habe diese aber nicht mit dem Medikament in Verbindung gebracht.
Z.B. Empfindungsstörungen.
Als ich auf 3 mg war, hat mich mein Neurologe (bei dem ich wegen des Bandscheibenvorfalls schon sehr lange war) als "gesund" aus der Behandlung entlassen, und meinte, ich solle jetzt von 3 auf 0 gehen, denn unter 3 mg könne das Medikament nun wirklich nicht mehr wirken.
(Er hat diese Erfahrung wohl noch nicht gemacht, ist sonst ein echt toller und erfahrener Arzt)
Mir ging es zu der Zeit richtig gut, ich war wieder glücklich bei der Arbeit, und fühlte mich nach Jahren mit Erschöpfung und Schmerzen endlich gesund.

4 Wochen nach null bekam ich starke negative Gedanken. Weitere 4 Wochen später Angstzustände, die ich bisher nicht kannte. Sie waren undefinierbar und hatten kein Thema. Zunehmend bekam ich Angst, die Kontrolle über meinen Verstand zu verlieren.
Ich mailte meinem Arzt, der meinte, dies hätte wohl kaum mit den Medis zu tun. Ich solle ohne weiter machen. Nach weiteren vier Wochen hielt ich es nicht mehr aus, versuchte ihn und meine Therapeutin zu erreichen (ich hatte vor Kurzem, als ich noch "gesund" war, bei ihr angefangen, um ein bestimmtes Thema zu bearbeiten.)
Leider waren da Feiertage (Weihnachten/Silvester). Sie riet mir, mir von einem diensthabenden Arzt Tavor geben zu lassen. Das tat ich. Hatte Ruhe.

Weil wir dann keine andere Möglichkeit sahen und ich nicht Tavorabhängig werden wollte, habe ich Escitalopram wieder angesetzt.
zunächst 3 mg, zwei Tage darauf war ich angstfrei, dann kamen Ängste wieder.
Nach einer Woche erhöht auf 5 mg, nach etwa weiteren zwei Wochen erhöht auf 8 mg.
Vier Wochen später war der ganze Spuk vorbei. Keine Angst, alles gut. Tavor konnte weg, hab es nie wieder gebraucht.

Zwei Wochen später bekam ich starke Kontrollzwänge. In den folgenden Wochen und Monaten schreckliche Zwangsgedanken. Zu einigen Themen konnte ich diese besiegen, ein Thema blieb bis heute und nervt von früh bis spät.
Ich habe damals versucht, durch Dosiserhöhung noch etwas aus dem Medikament herauszuholen. Im Frühsommer 2019 bin ich hoch auf 9 mg, dann auf 10, keine Besserung, wieder runter auf neun.
Das habe ich dann ein Jahr so gelassen in der Hoffnung, ich würde mich noch stabilisieren.
Im Juli 2020 bin ich wieder auf zehn, keine Besserung.
Letzte Woche musste ich mich erstmals für ein Woche krank schreiben lassen, weil die Zwangsgedanken so eine Kraft kosten, dass mir langsam die Kraft für den Alltag und die Arbeit ausgeht.

Nun habe ich hier bei euch Vieles gelesen und denke, es könnte sein, dass ich aus Unwissenheit viel falsch gemacht habe.
Wohl hätte ich bei Auftreten der Entzugssymptome sofort wieder ansetzen sollen.
Vielleicht hätte ich nicht so hoch gehen sollen mit der Dosis.

Aber meine Frage jetzt ist:

Glaubt ihr, ich könnte durch eine Dosiserhöhung noch eine Stabilität erreichen, um dann später auszuschleichen, oder ist es viel eher ratsam, jetzt schrittweise zu reduzieren, da es sich bei den Zwängen möglicherweise um eine Unverträglichkeit oder Paradoxreaktion bei Wiedereinnahme nach Entzugssyndrom handelt?

Wie schätzt ihr das ein?

Ich wäre sehr dankbar um Rat.

Liebe Grüße
Zuletzt geändert von Straycat am 11.10.2020 07:45, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
03/16: Krankschr.aufgr.Erschöpfung durch Überarbeitung; Störung Konzentration u.Aufmerksamkeit, Geräuschempfindlichkeit;Beginn Psychotherapie
04/16-05/16: Klinikaufenth.Psychosomatik;Schlafstörung:Zopiclon 3,75;W: Schlaf ok; NW: keine; Absetzsympt.: keine; zuhause abgesetzt,super Schlaf.
08/16: Bandsch.vorf.HWS; lt.Neurologe Ursache Stress; 03/17 OP m.Vollnarkose;intervallartig Ibuprofen,Ortoton, Sirdalud u.Kortison
Ca.10/16:LAIF 900 v.Neurologe;W:keine deutlich bemerkbare,evtl.Besserung Hirnleistung/ Geräuschempfindlichkeit;NW: keine;Währendd.Beh.mit Vit.B12,Biotin,Folsäure aufgr.Mangel im Blutbild
Mitte 05/17(1M. vor Wiedereingliederung): Plötzl.undefinierb.Angstzustände (unbewusste Angst vor Arbeitseinstieg?); äußere Wunsch Psychopharmaka: Mirtazapin (ca. 7,5 mg) 9 Tage;W:keine;NW:Dauerschläfrigkeit;abgesetzt;Opipramol 25 mg 14 Tage; W:keine erinnerbare; NW:keine erinnerbare;Während Vers.mit Opipr.beginnt Mitte 06/17 Wiedereingliederung; Angstzust.sind mit Beginn Arbeit weg.Statt dessen Erschöpfung wieder da,muss nach 3 Std. Arbeit 2 Std. schlafen.Verzweiflung.Neurologe setztOpipramol ab,Escitalopram an;ca.in dieser Zeit LAIF 900 abgesetzt(verm. Mit Beginn Escit.)
Mit Beg.Wiedereingliederung Zopiclon 3,75 b.Bed.,eingenommen vor Arbeitstagen,nicht wochenends u.i.Urlaub
Mitte 07/17: 10 mg Escit.; W:keine; NW: weiß nicht;08/17 Red.auf 8mg:W:keine,arbeite mich millimeterweise aus Erschöpfung raus,10/2017 50% Arbeit möglich
11/17:Plötzl.extrem gute Laune
Ausschleichprozess Escitalopram: 01/18-10/18:Ca.alle 8 W.1mg weg; Absetzsympt.:Ca. nach jedem mg kurze Krisen,leichte Kontrollzwänge;körperl.Empfindungsstörungen;Frühjahr 2018 Mönchspfeffer(Agnus castus 4mg) gegen körperl.Empf.st.;Besserung
10/18 noch 3 mg Esc.;Erhöhung Arbeit auf 60%;Gefühl gesund zu sein,Neurologe entlässt mich gesund,Therapeut entl.m.gesund,empfiehlt spez.Thema noch mit weibl.Therapeutin zu behandeln.Beginne Therapie bei ihr.Zopicl. konnte ich in letzter Zeit auf 1,9 mg vierteln,teils ganz weglassen.Neurologe sagt ich könne von 3 auf 0 mg Esc. da unter 3 keine Wirkung
Escitalopram abgesetzt
11/18: Plötzlich extrem neg.Gedanken;Verm.in dieser Zeit wieder vermehrte Einnahme von Zopicl.
12/18: Undefinierb. Angstzust.; 01/2019: Gefühl durchzudrehen; 0,5 mg Tavor geben lassen;W: Angst weg; 01/19-03/19 fast tgl.0,5 Tavor
Therapeutin erkennt keinen psychologischen Grund für Symptomatik.
02/19: Wiedereindosierung Escitalopram 3mg: 2 Tage symptomfrei,dann wieder Angst;Ca. n.1 Woche 5mg;Ca.n.10 Tagen 8mg;Langs. Besserung,Tavor abgesetzt; Mitte 03/19 symptomfrei
Eine Woche später Auftreten starker Kontrollzwänge und schrecklicher Zwangsgedanken
06/19: Erhöhung Esc.auf 9mg:leichte Besserung, dann wieder schlimmer; 07/19: Erhöhung auf 10mg, Verschlimmerung,nach 14 Tagen runter auf 9; 08/19:Quetiapin 25mg; W: Reduktion Zwangsged. auf erträgl. Maß; NW: Wie starke Schlaftablette, schlafe ohne Wecker 10-15 Std.;Zopiclon abgesetzt
Frühjahr 20: Erh. Arbeit auf 65, dann 70%
07/20 Erh. auf 10mg Esc.;Keine deutl.Verb.; 08/20 4 Tage Mönchspfeffer vergessen;1 W. Ruhe im Kopf(Was wohl eher am Surfen lag); 09/20 Ausschl.v.Mönchspfeffer über 3 Wochen; 11/20 Anw.d.Methode aus Buch:„Für-immer-Urlaub-von Zwangsgedanken“ v.Sascha Schwarz;seitdem fast grübelfrei!!
Aktuelle Medikation:10mg Esc.,25mg Quetiapin.Was mir hilft:Das erwähnte Buch; Surfen!(Wellenreiten);Musik machen,tanzen,Sport
Straycat
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Re: Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

Beitrag von Straycat »

Hallo Surferin,

willkommen im ADFD.

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Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
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Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik "Antidepressiva absetzen" verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Cat
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Sonne27
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Re: Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

Beitrag von Sonne27 »

Hallo Surferin,

Schön das du zu uns in's Forum gefunden hast.

Da ich momentan unter Kopfschmerzen leide, möchte ich nur kurz antworten.

Du schreibst du hast vor der Einnahme von Escitalopram mehrere Monate Johanniskraut Laif 900 eingenommen, hast du dieses einfach abgesetzt?

Die Aussage deines Neurologen 3mg hätten keine Wirkung mehr, entspricht schlicht und ergreifend nicht der Tatsache.
Auch geringe Dosen und gerade die haben noch eine enorme Wirkung auf unserer Zentralenervensystem und können wie du leider merkst gravierende Absetzsymptome verursachen.

Wir hier im Forum, empfehlen ja immer nur geringfügig eine Wiedereindosierung zu probieren, denn umso länger man auf 0 ist (in deinem Fall ja über 8 Wochen) steigt die Gefahr der Unverträglichkeit.

Ich persönlich, glaube nicht das du mit einer Dosis Erhöhung Stabilität erlangst, denn jeder Dosiswechsel ob nach unten oder nach oben ist Stress für's Zentralenervensystem.

Wielange nimmst du Escitalopram wieder ein?

Toll, wäre es wenn du schon mal eine Signatur anlegst, Cat hat dir in den Infos oben verlinkt wie das funktioniert.

Liebe Grüße 🌞
[spoil X]•Unregelmäßig je nach Bedarf Oxazepam zwischen 2016 -2018, manchmal Wochenlang Pause, dann wieder jedes Wochenende

•seit März 2018 Keppra ( Levitracetam) 500mg - Abgesetzt Juli - September 2018 in Klinik

•von Juli - September 2018 Klinik, Keppra entzogen ( Zeitraum unbekannt und LAMOTRIGIN über etwa 9 Wochen ganz langsam eindosiert, aufgrund der Einnahme von 2016. Wegen eines Anfalls zusätzlich für ca. 2-3 Wochen ( eventuell länger) 2,5mg Frisium => ich bin mir 100% sicher, das diese 2,5mg Schuld sind an meiner "Sucht", denn diese 2,5mg wurden mir von "Heute auf Morgen" entzogen.

•von Oktober 2018 bis 31.03.2020 regelmäßig Oxazepam / 2 mal in der Klinik jeweils 5mg entzogen, jedoch wieder erhöht.

•Januar 2018 => Angefangen Oxazepam ausgehend von 25mg zu Reduzieren (ca. 14 Monate) seit 01.04.2020 auf 0mg Oxazepam.

•Aktuelle Tägliche Medikation:
•LAMOTRIGIN 200mg Morgen - 200mg Abends
•Fosterspray ( 3 * täglich je 2 Hübe)
•bei Bedarf Sabutamol
•Cetritzin 5mg
•Magnesium 300mg
•Omega 3 - in Form von purem kaltgepressten Hochwertigem Leinöl

Bis jetzt Auftretende Symptome während der Reduzierung:

•teilweise Bettlägerig ( zum Glück 🍀 bis jetzt nur wenige Tage)
•Kopfschmerzen / Kopfdruck
•Stromschläge im Kopf / Kiefer
•Missempfindungen (Mischung zwischen LAMOTRIGIN und Oxazepam)
•Schmerzen in den Händen / Fingern
•Atemschwierigkeiten ( Asthma und Absetzsymtom)
vermutlich mittlerweile Atemdepression. 😭
•Augenschmerzen / Augendruck
•fehlendes Geschmacksempfinden, vieles zu Salzig
•Kälte/ Wärme Gefühl sehr Wechselhaft
•Teilweise gereizt
•Ohrenschmerzen
•Rückenschmerzen / Brustschmerzen
•extreme Müdigkeit, Bedürfnis nur zu Schlafen
•Stimmungsschwankungen / Depression

[spoil X]
Susanne1978
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Re: Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Surferin, das mit den Zwangsgedanken kenne ich leider auch. Teilweise auch sehr stark ausgeprägt.

Ich nehme ein anderes Medikament wie du, aber die Gedanken kamen in der Einschleichphase und da wurde das Medikament in meinen Augen bei mir viel zu hoch angesetzt.

Ich konnte auch ein hormonelles Muster erkennen. Sprich Eisprung/Regel. Vielleicht guckst du da mal ob das auf dich auch zutrifft.

Ansonsten, ich bin kein Arzt, wüsste ich nicht was eine Erhöhung bezwecken könnte. Guck mal, bei mir würde auch erhöht, erhöht.... Ich habe einen unglaublichsn Bluthochdruck bekommen. Das waren ganz schlimme Symptome, wo ich sagte: Das ist kein Zustand mit dem ich Leben kann....

Der "tollen" Ärzte haben mich dann quasi als gefährdet gesehen. Dabei hat mein Körper sich gewehrt und einfach nur reagiert. Wenn ich zuviel gesoffen habe, dann reagiert der Körper ja auch! Oder?

Naja, soviel von mir.

Im Ernst, versuche dich runter zu dosieren und finde eine Strategie mit den Gedanken.

Kennst du das Buch: Kobold im Kopf!

Ich habe mir immer gesagt: Glaube nicht alles was du denkst und du bist nicht deine Gedanken!

LG Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg
26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg
23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
simonb
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Re: Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

Beitrag von simonb »

Hallo Surferin :)

Auch von mir willkommen im Forum. Bitte schreibe eine ausführliche Signatur (Anleitung im Begrüßungstext) wann du wieviel und welche Mediakamente genommen hast,
am bsten mit Datum/Monatsangabe reicht im Zweifelsfall :wink:
Dann können wir dir hier besser einen Rat geben.

LG Simon
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Signatur ist nach erstellen weg

Beitrag von Surferin »

Liebe Forums-Leiter,

vielen Dank für die schnellen Antworten.

ich habe eben 3 Stunden lang eine Signatur erstellt, und nachdem ich auf Vorschau geklickt habe war alles weg. Und ich musste mich neu anmelden.
Kann man die irgendwie wieder herstellen? Oder muss ich sie nochmal schreiben? Was kann ich tun, dass das nicht wieder passiert?

Liebe Grüße
Surferin
03/16: Krankschr.aufgr.Erschöpfung durch Überarbeitung; Störung Konzentration u.Aufmerksamkeit, Geräuschempfindlichkeit;Beginn Psychotherapie
04/16-05/16: Klinikaufenth.Psychosomatik;Schlafstörung:Zopiclon 3,75;W: Schlaf ok; NW: keine; Absetzsympt.: keine; zuhause abgesetzt,super Schlaf.
08/16: Bandsch.vorf.HWS; lt.Neurologe Ursache Stress; 03/17 OP m.Vollnarkose;intervallartig Ibuprofen,Ortoton, Sirdalud u.Kortison
Ca.10/16:LAIF 900 v.Neurologe;W:keine deutlich bemerkbare,evtl.Besserung Hirnleistung/ Geräuschempfindlichkeit;NW: keine;Währendd.Beh.mit Vit.B12,Biotin,Folsäure aufgr.Mangel im Blutbild
Mitte 05/17(1M. vor Wiedereingliederung): Plötzl.undefinierb.Angstzustände (unbewusste Angst vor Arbeitseinstieg?); äußere Wunsch Psychopharmaka: Mirtazapin (ca. 7,5 mg) 9 Tage;W:keine;NW:Dauerschläfrigkeit;abgesetzt;Opipramol 25 mg 14 Tage; W:keine erinnerbare; NW:keine erinnerbare;Während Vers.mit Opipr.beginnt Mitte 06/17 Wiedereingliederung; Angstzust.sind mit Beginn Arbeit weg.Statt dessen Erschöpfung wieder da,muss nach 3 Std. Arbeit 2 Std. schlafen.Verzweiflung.Neurologe setztOpipramol ab,Escitalopram an;ca.in dieser Zeit LAIF 900 abgesetzt(verm. Mit Beginn Escit.)
Mit Beg.Wiedereingliederung Zopiclon 3,75 b.Bed.,eingenommen vor Arbeitstagen,nicht wochenends u.i.Urlaub
Mitte 07/17: 10 mg Escit.; W:keine; NW: weiß nicht;08/17 Red.auf 8mg:W:keine,arbeite mich millimeterweise aus Erschöpfung raus,10/2017 50% Arbeit möglich
11/17:Plötzl.extrem gute Laune
Ausschleichprozess Escitalopram: 01/18-10/18:Ca.alle 8 W.1mg weg; Absetzsympt.:Ca. nach jedem mg kurze Krisen,leichte Kontrollzwänge;körperl.Empfindungsstörungen;Frühjahr 2018 Mönchspfeffer(Agnus castus 4mg) gegen körperl.Empf.st.;Besserung
10/18 noch 3 mg Esc.;Erhöhung Arbeit auf 60%;Gefühl gesund zu sein,Neurologe entlässt mich gesund,Therapeut entl.m.gesund,empfiehlt spez.Thema noch mit weibl.Therapeutin zu behandeln.Beginne Therapie bei ihr.Zopicl. konnte ich in letzter Zeit auf 1,9 mg vierteln,teils ganz weglassen.Neurologe sagt ich könne von 3 auf 0 mg Esc. da unter 3 keine Wirkung
Escitalopram abgesetzt
11/18: Plötzlich extrem neg.Gedanken;Verm.in dieser Zeit wieder vermehrte Einnahme von Zopicl.
12/18: Undefinierb. Angstzust.; 01/2019: Gefühl durchzudrehen; 0,5 mg Tavor geben lassen;W: Angst weg; 01/19-03/19 fast tgl.0,5 Tavor
Therapeutin erkennt keinen psychologischen Grund für Symptomatik.
02/19: Wiedereindosierung Escitalopram 3mg: 2 Tage symptomfrei,dann wieder Angst;Ca. n.1 Woche 5mg;Ca.n.10 Tagen 8mg;Langs. Besserung,Tavor abgesetzt; Mitte 03/19 symptomfrei
Eine Woche später Auftreten starker Kontrollzwänge und schrecklicher Zwangsgedanken
06/19: Erhöhung Esc.auf 9mg:leichte Besserung, dann wieder schlimmer; 07/19: Erhöhung auf 10mg, Verschlimmerung,nach 14 Tagen runter auf 9; 08/19:Quetiapin 25mg; W: Reduktion Zwangsged. auf erträgl. Maß; NW: Wie starke Schlaftablette, schlafe ohne Wecker 10-15 Std.;Zopiclon abgesetzt
Frühjahr 20: Erh. Arbeit auf 65, dann 70%
07/20 Erh. auf 10mg Esc.;Keine deutl.Verb.; 08/20 4 Tage Mönchspfeffer vergessen;1 W. Ruhe im Kopf(Was wohl eher am Surfen lag); 09/20 Ausschl.v.Mönchspfeffer über 3 Wochen; 11/20 Anw.d.Methode aus Buch:„Für-immer-Urlaub-von Zwangsgedanken“ v.Sascha Schwarz;seitdem fast grübelfrei!!
Aktuelle Medikation:10mg Esc.,25mg Quetiapin.Was mir hilft:Das erwähnte Buch; Surfen!(Wellenreiten);Musik machen,tanzen,Sport
Ululu
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Re: Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

Beitrag von Ululu »

Hallo Surferin,

es tut mir leid, dass deine komplette Signatur wieder verschwunden ist.
:o
Wenn du eine Weile (Ich meine es wäre eine Stunde) quasi inaktiv bist und das Forum merkt leider nicht, wenn du schreibst ohne zwischendurch zu speichern oder zu blättern, wirst du abgemeldet und dein Text ist dann leider weg.
:?
Durch Zwischenspeichern ( Entwurf speichern) kannst du das verhindern. Du kannst dann später in dem Entwurf weiter schreiben.

LG Ute
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Re: Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

Beitrag von Straycat »

Liebe Surferin,
Liebe Ute,

Ich glaube bei der Signatur gibt es kein "Entwurf speichern", wie es das bei Beträgen sonst im Editor gibt.
Ich würde daher bei der Signatur diese zB in einem Word Dokument zwischenspeichern.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

Beitrag von padma »

hallo Surferin, :)

du kannst die Signatur auch abschnittsweise verfassen und senden. Einfach nur auf "Senden" gehen und dann über "Signatur ändern" weiter schreiben.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

Beitrag von Surferin »

Hallo zusammen,

erst mal vielen Dank euch allen für die schnellen Antworten.
Jetzt habe ich endlich die Signatur (versuchte es vor zwei Wochen schon einmal, und dann war plötzlich alles weg).

Bitte verzeiht mir, dass sie noch nicht formatiert ist.
Ich habe sie grade stundenlang auf die vorgeschriebenen Zeichen gekürzt und wollte dann formatieren. Leider erscheint die vorgenommene Formatierung im Änderungs-Textfeld nicht, sondern es erscheint die, äh, Programmiersprache dafür. (Irgendwelche Zeichen). Erst bei der Vorschau erscheint die echte Formatierung. Da aber die komischen Zeichen im Änderungsfeld mitgezählt werden, komme ich wieder über die Zeichenanzahl und kann daher nicht weiter formatieren. :x
Weiß jemand, was ich da tun kann?

Zur Signatur:
Also bei allem, was ich hier auf den Seiten schon gelesen habe, ist denke ich das Escitalopram bei mir der "Übeltäter", und die Symptome entstanden durch das Absetzen und den danach aus Unwissenheit falsch durchgeführten Entzug. Die Zwangssymptome entstanden m.E.n. durch die Wiedereinnahme, evtl. als Paradox?
Das ist meine These.
Jedenfalls habe ich vor Escitalopram psychisch ein normales Leben geführt, meiner Ansicht nach.

Beim Erstellen fiel mir aber auf, dass da noch einige andere Medis zeitweise im Spiel waren.

Vielleicht seht ihr ja etwas, was ich nicht sehe??

Liebe Grüße
03/16: Krankschr.aufgr.Erschöpfung durch Überarbeitung; Störung Konzentration u.Aufmerksamkeit, Geräuschempfindlichkeit;Beginn Psychotherapie
04/16-05/16: Klinikaufenth.Psychosomatik;Schlafstörung:Zopiclon 3,75;W: Schlaf ok; NW: keine; Absetzsympt.: keine; zuhause abgesetzt,super Schlaf.
08/16: Bandsch.vorf.HWS; lt.Neurologe Ursache Stress; 03/17 OP m.Vollnarkose;intervallartig Ibuprofen,Ortoton, Sirdalud u.Kortison
Ca.10/16:LAIF 900 v.Neurologe;W:keine deutlich bemerkbare,evtl.Besserung Hirnleistung/ Geräuschempfindlichkeit;NW: keine;Währendd.Beh.mit Vit.B12,Biotin,Folsäure aufgr.Mangel im Blutbild
Mitte 05/17(1M. vor Wiedereingliederung): Plötzl.undefinierb.Angstzustände (unbewusste Angst vor Arbeitseinstieg?); äußere Wunsch Psychopharmaka: Mirtazapin (ca. 7,5 mg) 9 Tage;W:keine;NW:Dauerschläfrigkeit;abgesetzt;Opipramol 25 mg 14 Tage; W:keine erinnerbare; NW:keine erinnerbare;Während Vers.mit Opipr.beginnt Mitte 06/17 Wiedereingliederung; Angstzust.sind mit Beginn Arbeit weg.Statt dessen Erschöpfung wieder da,muss nach 3 Std. Arbeit 2 Std. schlafen.Verzweiflung.Neurologe setztOpipramol ab,Escitalopram an;ca.in dieser Zeit LAIF 900 abgesetzt(verm. Mit Beginn Escit.)
Mit Beg.Wiedereingliederung Zopiclon 3,75 b.Bed.,eingenommen vor Arbeitstagen,nicht wochenends u.i.Urlaub
Mitte 07/17: 10 mg Escit.; W:keine; NW: weiß nicht;08/17 Red.auf 8mg:W:keine,arbeite mich millimeterweise aus Erschöpfung raus,10/2017 50% Arbeit möglich
11/17:Plötzl.extrem gute Laune
Ausschleichprozess Escitalopram: 01/18-10/18:Ca.alle 8 W.1mg weg; Absetzsympt.:Ca. nach jedem mg kurze Krisen,leichte Kontrollzwänge;körperl.Empfindungsstörungen;Frühjahr 2018 Mönchspfeffer(Agnus castus 4mg) gegen körperl.Empf.st.;Besserung
10/18 noch 3 mg Esc.;Erhöhung Arbeit auf 60%;Gefühl gesund zu sein,Neurologe entlässt mich gesund,Therapeut entl.m.gesund,empfiehlt spez.Thema noch mit weibl.Therapeutin zu behandeln.Beginne Therapie bei ihr.Zopicl. konnte ich in letzter Zeit auf 1,9 mg vierteln,teils ganz weglassen.Neurologe sagt ich könne von 3 auf 0 mg Esc. da unter 3 keine Wirkung
Escitalopram abgesetzt
11/18: Plötzlich extrem neg.Gedanken;Verm.in dieser Zeit wieder vermehrte Einnahme von Zopicl.
12/18: Undefinierb. Angstzust.; 01/2019: Gefühl durchzudrehen; 0,5 mg Tavor geben lassen;W: Angst weg; 01/19-03/19 fast tgl.0,5 Tavor
Therapeutin erkennt keinen psychologischen Grund für Symptomatik.
02/19: Wiedereindosierung Escitalopram 3mg: 2 Tage symptomfrei,dann wieder Angst;Ca. n.1 Woche 5mg;Ca.n.10 Tagen 8mg;Langs. Besserung,Tavor abgesetzt; Mitte 03/19 symptomfrei
Eine Woche später Auftreten starker Kontrollzwänge und schrecklicher Zwangsgedanken
06/19: Erhöhung Esc.auf 9mg:leichte Besserung, dann wieder schlimmer; 07/19: Erhöhung auf 10mg, Verschlimmerung,nach 14 Tagen runter auf 9; 08/19:Quetiapin 25mg; W: Reduktion Zwangsged. auf erträgl. Maß; NW: Wie starke Schlaftablette, schlafe ohne Wecker 10-15 Std.;Zopiclon abgesetzt
Frühjahr 20: Erh. Arbeit auf 65, dann 70%
07/20 Erh. auf 10mg Esc.;Keine deutl.Verb.; 08/20 4 Tage Mönchspfeffer vergessen;1 W. Ruhe im Kopf(Was wohl eher am Surfen lag); 09/20 Ausschl.v.Mönchspfeffer über 3 Wochen; 11/20 Anw.d.Methode aus Buch:„Für-immer-Urlaub-von Zwangsgedanken“ v.Sascha Schwarz;seitdem fast grübelfrei!!
Aktuelle Medikation:10mg Esc.,25mg Quetiapin.Was mir hilft:Das erwähnte Buch; Surfen!(Wellenreiten);Musik machen,tanzen,Sport
Susanne1978
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Re: Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Surferin, nimmst du die Pille oder dergleichen zu dir? Und warum hast du Mönchspfeffer?

Nimmst du noch 25 mg Quetiapin und 10 mg Citalopram?

LG Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg
26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg
23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
Straycat
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Re: Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

Beitrag von Straycat »

Hallo Surferin,
Surferin hat geschrieben: 11.11.2020 17:39 Jetzt habe ich endlich die Signatur (versuchte es vor zwei Wochen schon einmal, und dann war plötzlich alles weg).

Bitte verzeiht mir, dass sie noch nicht formatiert ist.
Ich habe sie grade stundenlang auf die vorgeschriebenen Zeichen gekürzt und wollte dann formatieren. Leider erscheint die vorgenommene Formatierung im Änderungs-Textfeld nicht, sondern es erscheint die, äh, Programmiersprache dafür. (Irgendwelche Zeichen). Erst bei der Vorschau erscheint die echte Formatierung. Da aber die komischen Zeichen im Änderungsfeld mitgezählt werden, komme ich wieder über die Zeichenanzahl und kann daher nicht weiter formatieren. :x
Weiß jemand, was ich da tun kann?
Guck mal ob du unter dem Eingabefeld für die Signatur das Kästchen für "BBCode ausschalten" angehakt hast.
Das sollte der "Übeltäter" dafür sein, dass nur die Befehle angezeigt werden, aber nicht die Formatierung.

Liebe Grüße,
Cat
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Surferin
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Re: Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

Beitrag von Surferin »

Hallo cat,

vielen Dank - das mit dem BBCode hatte aber bei mir keinen Einfluss.
Ich habe jetzt einfach Stück für Stück formatiert und immer wieder abgespeichert, und ein bisschen gekürzt.
So ist es gegangen.

LG
03/16: Krankschr.aufgr.Erschöpfung durch Überarbeitung; Störung Konzentration u.Aufmerksamkeit, Geräuschempfindlichkeit;Beginn Psychotherapie
04/16-05/16: Klinikaufenth.Psychosomatik;Schlafstörung:Zopiclon 3,75;W: Schlaf ok; NW: keine; Absetzsympt.: keine; zuhause abgesetzt,super Schlaf.
08/16: Bandsch.vorf.HWS; lt.Neurologe Ursache Stress; 03/17 OP m.Vollnarkose;intervallartig Ibuprofen,Ortoton, Sirdalud u.Kortison
Ca.10/16:LAIF 900 v.Neurologe;W:keine deutlich bemerkbare,evtl.Besserung Hirnleistung/ Geräuschempfindlichkeit;NW: keine;Währendd.Beh.mit Vit.B12,Biotin,Folsäure aufgr.Mangel im Blutbild
Mitte 05/17(1M. vor Wiedereingliederung): Plötzl.undefinierb.Angstzustände (unbewusste Angst vor Arbeitseinstieg?); äußere Wunsch Psychopharmaka: Mirtazapin (ca. 7,5 mg) 9 Tage;W:keine;NW:Dauerschläfrigkeit;abgesetzt;Opipramol 25 mg 14 Tage; W:keine erinnerbare; NW:keine erinnerbare;Während Vers.mit Opipr.beginnt Mitte 06/17 Wiedereingliederung; Angstzust.sind mit Beginn Arbeit weg.Statt dessen Erschöpfung wieder da,muss nach 3 Std. Arbeit 2 Std. schlafen.Verzweiflung.Neurologe setztOpipramol ab,Escitalopram an;ca.in dieser Zeit LAIF 900 abgesetzt(verm. Mit Beginn Escit.)
Mit Beg.Wiedereingliederung Zopiclon 3,75 b.Bed.,eingenommen vor Arbeitstagen,nicht wochenends u.i.Urlaub
Mitte 07/17: 10 mg Escit.; W:keine; NW: weiß nicht;08/17 Red.auf 8mg:W:keine,arbeite mich millimeterweise aus Erschöpfung raus,10/2017 50% Arbeit möglich
11/17:Plötzl.extrem gute Laune
Ausschleichprozess Escitalopram: 01/18-10/18:Ca.alle 8 W.1mg weg; Absetzsympt.:Ca. nach jedem mg kurze Krisen,leichte Kontrollzwänge;körperl.Empfindungsstörungen;Frühjahr 2018 Mönchspfeffer(Agnus castus 4mg) gegen körperl.Empf.st.;Besserung
10/18 noch 3 mg Esc.;Erhöhung Arbeit auf 60%;Gefühl gesund zu sein,Neurologe entlässt mich gesund,Therapeut entl.m.gesund,empfiehlt spez.Thema noch mit weibl.Therapeutin zu behandeln.Beginne Therapie bei ihr.Zopicl. konnte ich in letzter Zeit auf 1,9 mg vierteln,teils ganz weglassen.Neurologe sagt ich könne von 3 auf 0 mg Esc. da unter 3 keine Wirkung
Escitalopram abgesetzt
11/18: Plötzlich extrem neg.Gedanken;Verm.in dieser Zeit wieder vermehrte Einnahme von Zopicl.
12/18: Undefinierb. Angstzust.; 01/2019: Gefühl durchzudrehen; 0,5 mg Tavor geben lassen;W: Angst weg; 01/19-03/19 fast tgl.0,5 Tavor
Therapeutin erkennt keinen psychologischen Grund für Symptomatik.
02/19: Wiedereindosierung Escitalopram 3mg: 2 Tage symptomfrei,dann wieder Angst;Ca. n.1 Woche 5mg;Ca.n.10 Tagen 8mg;Langs. Besserung,Tavor abgesetzt; Mitte 03/19 symptomfrei
Eine Woche später Auftreten starker Kontrollzwänge und schrecklicher Zwangsgedanken
06/19: Erhöhung Esc.auf 9mg:leichte Besserung, dann wieder schlimmer; 07/19: Erhöhung auf 10mg, Verschlimmerung,nach 14 Tagen runter auf 9; 08/19:Quetiapin 25mg; W: Reduktion Zwangsged. auf erträgl. Maß; NW: Wie starke Schlaftablette, schlafe ohne Wecker 10-15 Std.;Zopiclon abgesetzt
Frühjahr 20: Erh. Arbeit auf 65, dann 70%
07/20 Erh. auf 10mg Esc.;Keine deutl.Verb.; 08/20 4 Tage Mönchspfeffer vergessen;1 W. Ruhe im Kopf(Was wohl eher am Surfen lag); 09/20 Ausschl.v.Mönchspfeffer über 3 Wochen; 11/20 Anw.d.Methode aus Buch:„Für-immer-Urlaub-von Zwangsgedanken“ v.Sascha Schwarz;seitdem fast grübelfrei!!
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Re: Surferin: Paradoxe Wirkung bei Einnahme nach Entzug? (Escitalopram)

Beitrag von simonb »

Hallo Surferin :)

Vielen Dank für deine Signatur :wink:
Hast du weitere Fragen?

LG Simon
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