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Grüße vom Team

Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

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Anny_Tolkien
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Hallo Ululu,
Vielen Dank für deine lieben Worte.

Ja, Geduld zu haben ist nicht so einfach. Meinst du, dass die 10 Tage 50 mg so ein Chaos mit Schlaflosigkeit angerichtet haben?
Hab irgendwie auch das Gefühl, dass ich das Trimipramin gar nicht vertragen habe gestern. Was mache ich denn dann? Absetzen geht nicht, umstellen ist wahrscheinlich für das ZNS auch doof.

Liebe Grüße,
Anny
Diagnose: PTBS mit Angststörung und rezidivierenden depressiven Episoden, Multiple Sklerose

- seit September 2014 immer wieder Alkohol getrunken, teilweise monatelang jeden Abend, dann wieder "kalt" entzogen, bis zuletzt im März 2020
- oft auch Benzos zum Alkohol eingenommen, wahrscheinlich Alkoholentzug mit Benzos gedeckelt
- am 2. September 2020 und 7. September 2020 nochmal exzessiv Alkohol getrunken und Benzos dazu eingenommen
- von Juli 2017 bis 13.9.2020: unregelmäßiger Benzodiazepinkonsum, zwischen 5 und 10 mg Diazepam
- von März 2020 bis 13.9.2020: regelmäßiger Konsum von Bromazepam 6mg oder Diazepam 5-10 mg täglich
-13.September 2020 kalt abgesetzt
- 14.September 2020 - 18. September 2020: Doxepin 50mg
- 19. September 2020: Trimipramin 75 mg
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Ululu
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Ululu »

Hallo Anny,

ein echte Unverträglichkeit zeigt sich meist sehr drastisch.
Ich glaube nicht, dass das bei dir der Fall ist.

Ich denke bei dir herrscht der Zeit "Unruhe im System" und ja, dass kann durch die Dosisveränderungen der letzten Tage ausgelöst sein.
Die Sprünge waten nicht niedrig, du hast immerhin 50 % abgesetzt und wieder angesetzt.

Versuche dir keine Gedanken über "Was wäre wenn" zu machen. Das hilft nicht und du denkst dich nur weiter in eine Abwärtsspirale.
Warte vorerst ab und versuch dich irgendwie abzulenken.

Falls du das Trimipramin wirklich nicht mehr verträgst, wird sich auch dann eine Lösung finden. Aber, wie gesagt, das glaube ich nach deinem Schilderungen nicht

LG Ute
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Anny_Tolkien
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Hallo Ululu,

Vielen Dank. Du meinst, dass das Herzrasen nur eine Anpassungsschwierigkeit und keine wirkliche Unverträglichkeit ist, wenn ich das so richtig verstanden habe?

Ich gebe mir Mühe einfach mal zur Ruhe zu kommen.
Vielleicht sollte ich auch mal ganz auf Koffein verzichten.

Liebe Grüße,
Anny
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Ululu »

Hallo Anny,
Anny_Tolkien hat geschrieben: 05.11.2020 11:44 Du meinst, dass das Herzrasen nur eine Anpassungsschwierigkeit und keine wirkliche Unverträglichkeit ist, wenn ich das so richtig verstanden habe?
Ja, das kann ich mir vorstellen.

Hast du mal deinen Puls dabei gemessen ?
War der wirklich viel zu schnell oder hast du ihn nur arg gespürt ?

Mit dem Koffeinentzug ist das so eine Sache. Wenn unregelmäßig ziemlich viel davon zu dir nimmst, würde ich der Zeit nichts daran verändern, es sei denn, du spürst dass er direkt stark triggert.
Auch Koffein ist eine Droge und du hättest dann zeitgleich noch einen zweiten Entzug.
:o
Mein Mann ist schwer Kaffeesüchtig. Wenn er den Weg lässt, bekommt er rasende Kopfschmerzen.

LG Ute
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Hallo Ululu,

Ruhepuls zwischen 75 und 80. Also nicht so schlimm, denke ich. Ich spüre ihn halt extrem und wenn ich mich dann nachts nicht ablenken kann, steigt der Puls natürlich an. Wenn du weißt, was ich meine?

Ich trinke eine Tasse täglich zum Frühstück. Kann/soll ich das so beibehalten?

Liebe Grüße,
Anny
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Ululu »

Hallo Anny,

wenn der Kaffe nicht direkt Symptome triggert, sollte es kein Problem sein das beizubehalten. :)

Im Zweifel kannst du aber auch auf eine koffeinfreie Variante umsteigen, bei der "Dosis" sollte das keine Probleme bereiten.

Ich verstehe, wie du das mit dem Herzschlag meinst. Vielleicht beruhigt es dich, dass das zwar sehr unangenehm aber nicht gefährlich ist.
:hug:

LG Ute
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Hallo Ute,

nochmal tausend Dank :-).

Ich war gerade sogar bei meiner Neurologin und sie sagt überraschenderweise das Gleiche, wie ihr. Anscheinend habe ich da eine gute Neurologin erwischt.

Das Trimipramin soll ich erst nächstes Jahr beginnen auszuschleichen und keine Dosisänderungen mehr bis dahin.

Liebe Grüße,
Anny
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Guten Abend,

kennt das sonst noch wer, dass Abends der ganze Körper wie elektrisiert ist und kribbelt und innerlich vibriert?

Habt ihr da nen Tipp für mich?

Liebe Grüße,
Anny
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Ululu »

Hallo Anny,

wenn du oben in die Suchfunktion " inneres Vibrieren" eingibst, findest du sehr viele Treffer.

Das Symptom ist weit verbreitet. :cry:

LG Ute l
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Hallo Ute,

Danke dir. Die Symptome variieren teilweise sehr stark und manchmal weiß ich nicht, ob das vom Entzug oder vom Trimipramin kommt oder von der MS.

Liebe Grüße,
Anny
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Guten Morgen,

heute Nacht habe ich endlich mal wieder recht gut geschlafen. Dafür habe ich festgestellt, dass ich von den 75 mg Trimipramin starke Muskelverspannungen im Rücken bekomme (obwohl das nicht als NW im Beipackzettel steht. Hatte es nur beobachtet, da ich als ich das erste Mal auf 75 mg gegangen bin die gleichen Schmerzen hatte und da noch dachte, dass es vom Benzo-Entzug kommt. Aber jetzt hab ich es am 3. November wieder aufdosiert und wieder diese schrecklichen Rückenschmerzen.

Entweder ich hab Unruhe, Panikattacken und Schlaflosigkeit auf 50 mg oder starke Rückenschmerzen auf 75 mg. Pest oder Cholera.
Ich weiß nicht, was ich tun soll. Fühle mich irgendwie so gefangen.

Kann es mir auch so richtig erklären, da ich solche Symptome sonst nie unter Trimipramin hatte und wie gesagt sie auch nicht in den NW stehen.
Vielleicht bewege ich mich mit der höheren Dosierung zu wenig im Schlaf, obwohl die Symptome auch tagsüber nicht verschwinden. Physiotherapie schafft zeitweise Linderung, nur ist das so auf Dauer auch echt mies. So ein Mist :-(.
Liebe Grüße,
Anny
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Clarissa
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Clarissa »

Hallo, liebe Anny.

Ich denke, Du bist in einem Stadium, in dem sich unter PP kein völliges Wohlbefinden mehr erzielen läßt.
Du wirst Kompromisse eingehen müssen.
Ich glaube nicht, daß dieser Prozeß umkehrbar ist.

Ich hatte unter PP sehr viele NW, die in keinem Beipackzettel stehen und die mir von keinem Psychiater geglaubt wurden. Das war frustrierend.

Alles Gute und VG von Clarissa
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Anny_Tolkien
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Hallo Clarissa,

das ist leider gut möglich :-(.

Hab gerade gelesen, wie verdammt schwierig ein Entzug von Trimipramin ist. Scheinbar habe ich da das mieseste von allen Trizyklika erwischt. Echt bescheuert, dass das keiner einem sagt.

Ich bin total mutlos. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr davon wegkomme bzw. der Entzug mich mein Leben kostet (Job, Lebensfreude etc.).

Hat irgendjemand erfolgreich von Trimipramin 75 mg (oder anderer Dosis) entzogen und es lief gar nicht so katastrophal?

Liebe Grüße,
Anny
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Jamie »

Hallo Anny, :)
Hat irgendjemand erfolgreich von Trimipramin 75 mg (oder anderer Dosis) entzogen und es lief gar nicht so katastrophal?
Im Rahmen der Selbsthilfe ist es wichtig, nicht nur auf Antworten im eigenen Thread zu warten, sondern selbst etwas zu stöbern und aktiv zu werden, zB sich mal bei anderen Betroffenen in deren Threads einzubringen.
Entweder du gibst Trimipramin oder Stangyl mal rechts oben in die Suche ein oder du klickst mal in die Rubrik "Antidepressiva absetzen".
Hab gerade gelesen, wie verdammt schwierig ein Entzug von Trimipramin ist. Scheinbar habe ich da das mieseste von allen Trizyklika erwischt. Echt bescheuert, dass das keiner einem sagt.
Von solchen pauschalen Aussagen halten wir hier im Forum ehrlich gesagt nicht so viel.
Es gibt unserer Erfahrung nach keine ADs, die "besser" oder "schlimmer" abzusetzen sind; jedes Mittel kann massive Absetzsymptome auslösen und es kann immer nur von der individuellen Erfahrung heraus bewertet werden.
Zu sagen "ich nehme das schlimmste von allen" lässt sich auch die Anderen mies fühlen, die auf etwas anderem festhängen; es ist für jeden schrecklich, Absetzsymptome zu haben.

Deswegen suchen wir hier im Forum das, was uns eint - und letztlich ist es auch egal, ob man Trimipramin oder Doxepin oder Mirtazapin oder Citalopram oder Venlafaxin oder Amisulprid oder... absetzt - kennt man eines, kennt man in etwa alle.
Das Leid ist überall gleich.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Hallo Jamie,

Vielen Dank für deine Antwort.

Habe gerade etwas im Forum gestöbert und bin nun nicht mehr ganz so mutlos :-).

Liebe Grüße,
Anny
Diagnose: PTBS mit Angststörung und rezidivierenden depressiven Episoden, Multiple Sklerose

- seit September 2014 immer wieder Alkohol getrunken, teilweise monatelang jeden Abend, dann wieder "kalt" entzogen, bis zuletzt im März 2020
- oft auch Benzos zum Alkohol eingenommen, wahrscheinlich Alkoholentzug mit Benzos gedeckelt
- am 2. September 2020 und 7. September 2020 nochmal exzessiv Alkohol getrunken und Benzos dazu eingenommen
- von Juli 2017 bis 13.9.2020: unregelmäßiger Benzodiazepinkonsum, zwischen 5 und 10 mg Diazepam
- von März 2020 bis 13.9.2020: regelmäßiger Konsum von Bromazepam 6mg oder Diazepam 5-10 mg täglich
-13.September 2020 kalt abgesetzt
- 14.September 2020 - 18. September 2020: Doxepin 50mg
- 19. September 2020: Trimipramin 75 mg
- 20. September 2020 - 30. September: Doxepin 50 mg
- seit September 2018 - 30. September 2020 täglich Trimipramin 50 mg (bis auf die Zeit, in der ich Doxepin eingenommen habe)
- 30. September 2020 - 23. Oktober 2020: Trimipramin 75 mg
- 23. Oktober 2020 - 02. November 2020: Trimipramin 50 mg
- 03. November 2020 - heute: 75 mg Trimipramin
- 06. Januar 2021 und 07. Januar 2021: 62,5 mg Trimipramin
- seit 08. Januar 2021 wieder 75 mg Trimipramin

- seit ca. Mitte November 2020: Melatonin 1mg
- seit Juli 2020: Baclofen 10 mg zur Nacht
Ululu
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Ululu »

Hallo Anny,

wann, wie und wie stark Absetzerscheinungen auftreten und auch welche, ist extrem unterschiedlich.

Mein Sohn hat 25 mg Trimipramin nach achtmonatiger Einnahme einfach weggelassen.
:o
Er hat ein, zwei Nächte nicht gut geschlafen und das war's.

Ich kann mir vorstellen, dass deine MS die Sache bei dir nicht leichter macht. Das ist ja auch eine Nervenerkrankung, wenn auch autoimmun.

LG Ute
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Anny_Tolkien
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Hallo Ute,

ja, das ist gut möglich. Ich hab halt auch schon ein paar "Minientzüge" hinter mir. Hab mal Mirtazapin bekommen, vor 4 Jahren und das nach 4 Wochen einfach weggelassen, war kein Problem.

Als ich allerdings die 50 mg Trimipramin (damals waren es noch 50 mg) einfach weglassen wollte, war ich in der dritten Nacht hellwach und hatte am ganzen Körper Schmerzen. Wahrscheinlich habe ich auch deshalb so viel Angst vor der Reduktion.

Das stimmt. Das macht es leider nicht leichter. Ich hoffe und denke halt, dass es trotzdem Heilung für mich gibt.
Ich habe nämlich noch einiges vor im Leben :-). Meine Umschulung zur Fachinformatikerin erfolgreich abzuschließen und dann wieder zu arbeiten ist zum Beispiel so ein Ziel.
Ich hoffe, dass das trotz der Reduktion funktioniert. (Die ich ja gerade eh noch nicht anfangen kann, weil der Benzoentzug noch nicht ganz durch ist)

Liebe Grüße,
Anny
Diagnose: PTBS mit Angststörung und rezidivierenden depressiven Episoden, Multiple Sklerose

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-13.September 2020 kalt abgesetzt
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- seit September 2018 - 30. September 2020 täglich Trimipramin 50 mg (bis auf die Zeit, in der ich Doxepin eingenommen habe)
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- 23. Oktober 2020 - 02. November 2020: Trimipramin 50 mg
- 03. November 2020 - heute: 75 mg Trimipramin
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Anny_Tolkien
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch allen noch ein frohes neues Jahr.
Ich dachte, ich melde mich mal wieder. Hab in den letzten Tagen versucht das Trimipramin um 12,5 mg zu reduzieren. Eventuell war der Schritt zu groß, was aber sicher auch ein Faktor ist, ist die Tatsache, dass mich diese Lage mit ständiger Angst vor Corona (habe Vorerkrankungen) und Home Office und dadurch Isolation, sehr belastet. Ich habe in der zweiten Nacht mit der reduzierten Dosis von 62,5 mg plötzlich Herzrasen und intrusive Gedanken bekommen. Ich musste die ganze Zeit daran denken, was jetzt passiert mit der reduzierten Dosis und ob es wieder so schrecklich wird, wie bei dem Benzo-Kaltentzug.

Ich bin ein wenig enttäuscht, dass das gleich wieder an die Wand gefahren ist. Habt ihr denn irgendwelche Tipps, wie die Reduktion/das langsame Absetzen beim nächsten Mal besser funktioniert? Was hat euch beim Reduzieren geholfen, vielleicht auch speziell bei Trimipramin?

Liebe Grüße und alles Gute euch allen,
Anny
Diagnose: PTBS mit Angststörung und rezidivierenden depressiven Episoden, Multiple Sklerose

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Straycat
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Straycat »

Hallo Anny,

die Reduktion von 75mg auf 62,5mg entsprach einer Senkung der Dosis um fast 17%. Viele Betroffene vertragen solche großen Reduktionsschritte nicht. Deshalb ist es meist ratsam, einen kleineren Schritt auszuprobieren.
Davon abgesehen hast du von September bis jetzt die Dosis häufig geändert und auch oft um relativ große Schritte. Dabei ist zu beachten, dass auch Dosissteigerungen Stress für das ZNS bedeuten können, wenn du zuvor schon länger auf einer niedrigeren Dosis warst.
An deiner Stelle würde ich die 75mg jetzt erstmal beibehalten, bis du dich stabiler fühlst und dann um maximal 10% reduzieren, also zB von 75mg auf 68mg. Du kannst es auch erstmal mit einem noch kleineren Schritt probieren, zB auf 70mg und wenn das gut geht kannst du dann beim nächsten Mal 10% probieren. Da muss man sich oft herantasten, welche Dosisreduktionen man selbst verträgt - das kann bei jedem sehr unterschiedlich sein.

Alles Gute,
Cat
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Karel
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Re: Anny_Tolkien: Huhu *wink* (Trimipramin absetzen)

Beitrag von Karel »

Hallo Anny,

ich denke das der Dosissprung zu groß war. Probier doch mal nach der Stabilisierung eine kleinere Dosis wegzulassen. 5mg zum Beispiel. Das sind weniger als die empfohlenen 10 %. Den Schritt hälst Du insofern es aushaltbar ist bis zur nächsten Stabilisierung aber für mindestens 8 Wochen. Beobachte und dokumentiere täglich Symptome die durch die Veränderung auftreten um für die Zukunft vorbereitet zu sein.

Im englischen Forum habe ich über eine weitere Methode gelesen. Sie bezog sich auf Amitriptylin. Vielleicht ist sie bei Trimipramin funktional. Willst Du Du beispielsweise 7,5mg von 75mg absetzen lässt Du jede Woche kumulierend von den 7,5mg, 25% also 1,875mg weg. Nach 4 Wochen bist Du dann bei 67,5mg angekommen und machst eine Stabilisierungspause von mindestens 2 Wochen.
Die Methode wollte ich mal ausprobieren. Sie kann den Entzug milder verlaufen lassen.

Die Einschränkungen durch die Coronamaßnahmen sind definitiv ein Stressor welcher nicht zu unterschätzen ist. Ich warte bis zur Lockerung bevor ich weiter reduziere. Vielleicht wartest Du auch besser wenn es zu belastend empfunden wird.

Liebe Grüße
Sebastian
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