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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Die: Citalopram / Ich könnte heulen

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Die
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Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Hallo ihr Lieben.

So ganz finde ich mich hier noch nicht zurecht, aber ich bemühe mich und habe schon viel gelesen.

Ich habe 2009 das erste Mal aufgrund depressionen von meiner HÄ citalopram bekommen und brav eingenommen, ohne zu wissen, wie es wirkt. Leider viele Nebenwirkungen und in all den Jahren wurde ich immer wieder umgestellt : venlafaxin, duloxetin, sertralin, opipramol usw....
2018 hatte ich die schnauze voll und das sertralin, was ich zum Schluss genommen habe, über einen Montag ausschleichen (100mg). Erst war alles gut, dann wieder depressiv. Habe es durchgehalten und nach all den Jahren wieder richtig gefühlt. Hatte endlich eine Libido und war happy, hatte aber auch Angst, dass es wieder passiert. Bis April diesen Jahres gab es immer mal eine Woche dazwischen, in der ich depressiv war. Habe aber durchgehalten. Dann kam im April Schlaflosigkeit, keinen Hunger mehr.. Die depression war wieder voll da.
Im Juli dann zum Arzt und citalopram bekommen. Danach wurde es immer schlimmer. Das Ende vom Lied psychiatrie.
Dort wurde dann auf 20 mg erhöht. Mir ging es so schlecht, die Ärzte glaubten mir nicht. Jetzt bin ich zuhause, noch immer depressiv und hänge wieder auf diesen Tabletten fest. Habe dann durch Zufall dieses forum entdeckt, juhu.
HÄ sagt, ich soll auf 40 erhöhen, was ich nciht tat. Meine Fachärztin sagte, ich brauche keine Medikamente und soll ausschleichen und mit ihr die Psychotherapie beginnen (Sie hält nicht viel von Antidepressiva).
Seit 3 Tagen nehme ich nur noch 10mg. Jetzt weiß ich nicht, ob der Schritt zu groß war und bekomme jetzt schon Angst.

Rückblickend betrachte haben mich die Psychomedis noch kranker gemacht. Vor den Medis sind die Episoden immer so vorüber gegangen und jetzt bin ich irgendwie gefühlt auf diese Medis angewiesen und lande immer wieder bei dieser Sch....

Nochmal zum Verständnis : ich nehme Cita 20 mg seit dem 14.08.
Muss ich da auch sooooo lange ausschleichen?
2009-2018 citalopram, sertralin, venlafaxin usw...
Zum Schluss 100 mg sertralin, über einen Monat ausgeschlichen. 2 Monate später heftige "depressionen"
Ausgestanden und irgendwann war es plötzlich vorbei

Frühjahr und Sommer 2020 (vor dem Citalopram)
1 Woche Atosil
2 Wochen Pipamperon
2 Wochen Valdoxan


14.08.2020 citalopram 20mg
26.08.2020 citalopram 10mg reduziert
04.11.2020 9mg, gestartet mit der Wasserlösemethode
Soweit läuft es, gelentlich schwindel, Kopfweh, immer noch Albträume
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Yogi0512
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Yogi0512 »

Hallo und willkommen im Forum Die

Die wichtigsten Informationen wird dir ein Teammitglied geben .Was ich dir aber sagen kann das 10mg direkt runter zu hoch ist und für starke Absetzsymptome sorgen kann. Ich hätte 2017 wenn ich nicht hätte kalt entziehen müssen denke ich in 0,5 Schritten abdosiert zu Anfang um zu schauen wie ich es vertrage und welche Auswirkung .Ansonsten wäre ich noch kleinere Schritte gegangen . Aber genaueres wird dir jemand vom Team erklären. Das war nur ein Beispiel wie ich es gemacht hätte . Wünsche dir beste Gesundheit und alles Liebe .
Grüsse Yogi
Grunderkrankung Depression und Generalisierte Angststörung

2007-2014 citalopram 40mg
2014-2017 cipralex 20mg (direkter Umstieg)
Januar 2017 sertralin. Direkter Umstieg. 25,50,100.die 100 nicht Vertragen. 75mg über 4 wochen.dann auf 50 wegen Probleme Wo man nicht wusste ob Symptome der Krankheit oder Nebenwirkungen. Paar Tage ausgelassen aus angst. Jetzt aktuell 25 mg sertralin zum stabilisieren.
Seit 26.03.17 auf null mg sertralin (wegen angst vor der Wirkung)
Anfang April 2017 paar Tage citalopram. 5mg und 10mg
Verschrieben bekommen weil es 7 Jahre gut wirkte.
Angst Verstärkung. Zum Nachmittag besser. Seitdem ohne AD.
Anfang Mai 2017 valdoxan 25 aber nicht eingenommen.
Seit Vatertag 2017 teils auch Symptome bis in die Nacht. Gefühl das sich das Gehirn auflöst und nicht mehr da zu sein .Angst verrückt zu werden und abwesend zu bleiben. Angst geistig behindert zu werden.
November 2017
Teils Flashback ähnliche Effekte. Gehirn wirft einfach was im Kopf wo man oft nicht weiss ob erlebt, geträumt, oder ungewollt gedacht.
Gedächtnisstörung. Teils auch Gedankenblitze und Abreissen. Erlebtes schwer aufrufbar. Häufigkeit der Fenster wurde mal mehr. Stimmung öfter gut trotz symptome. Schlaf normal. Gewicht wieder wie vor der Tabletten einnahme. Mal das Gefühl wieder ins Leben geholt zu werden aber auch oft das Gefühl woanders hin zu verschwinden bzw total crash.
Teils Gefühl verwirrt zu sein .
Aktuell Januar 2018
Verschlechterung. Neuartige Symptome. Gefühl das Gedankenbilder neben dem Kopf statt finden. Matschaugen. Momentan Symptome auch abends und nachts nach dem aufwachen ca 1 Stunde das Gefühl das das Gehirn weg sei. Und andere Effekte die sich nicht beschreiben lassen. Zwischendurch aber Linderung. Alltag einigermassen im Griff zu bekommen. Gedächtnisstörung.
Seit Juni 2018 stetige Besserungen .
August 2018 neue Arbeit aufgenommen.
Nur noch zwischendurch leichte erträgliche Symptome.
Anfang 2019
GESCHAFFT!!!!!!!!!!!
Straycat
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Straycat »

Hallo Die,

willkommen im ADFD.
Puh, da hast du ja schon einiges durchgemacht :(

Vorweg zu deiner Frage wegen des Absetzens:
Wie lange es dauert, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Manche Menschen können rascher ausschleichen, bei anderen machen sich dann Absetzsymptome bemerkbar. Wenn ich das richtig lese, hattest du schon einige Entzüge und Wechsel von Präparaten in der Vergangenheit. Da kann es sein, dass der Entzug nicht so rasch und problemlos geht, wie die früheren. Mit jedem Entzug kann es sein, dass das ZNS mehr sensibilisiert wird. Das nennt sich "Kindling Effekt".
Um das Risiko für Absetzsymptome möglichst gering zu halten, ist ein langsames Absetzen (maximal 10% der letzten Dosis maximal alle 4-6 Wochen) sinnvoll. Manche Betroffene können auch schneller absetzen, aber man weiß es im Vorhinein nie, ob man das verträgt oder nicht, weshalb es gut ist, es eher mal langsamer auszuprobieren.

In der Regel sind Psychopharmaka (PP) nach 4-wöchiger Einnahme relativ fest in den Hirnstoffwechsel integriert. Ab da ist ein langsames Ausschleichen ratsam, da ein schnelleres Absetzen oft nicht mehr so gut vertragen wird und die Chance auf Absetzsymptome erhöht.

Du hast jetzt vor 3 Tagen die Dosis halbiert. Das war eine ziemlich große Reduktion. Wie geht es dir denn damit? Haben sich seither irgendwelche Symptome gezeigt?

Ich stelle dir auch noch unseren Begrüßungstext ein. Darin findest du viele hilfreiche und wichtige Infos. Bitte lies ihn dir aufmerksam durch und lege eine Signatur an (ist unten verlinkt, wie das geht).

Liebe Grüße,
Cat


Begrüßungstext:

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Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße,
Cat
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Die
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Ui, danke für die Antworten.
Also dass ich 10 mg reduziert habe, merke ich bis jetzt nicht.
Ich habe mir gedacht, wenn es soweit gut geht, belasse ich es dabei. Und ab jetzt dann in 10% Schritten.

Beim Einschleichen hatte ich sehr große Probleme. Hatte starke Suizidale Gedanken. Wollte einfach nicht mehr. Habe zudem 7 kg abgenommen und habe eine Woche tgl 1mg tavor genommen.
Der Arzt sagte, es kann nicht vom Medikament kommen und sei nur die depression. Ich war einfach so verzweifelt.
Ich bin so sauer, dass mir damals vom Hausarzt einfach so diese Medikamente verschrieben wurden ohne mich aufzuklären.
Ich fühle mich wirklich verloren.
Danke, dass es dieses forum gibt.
2009-2018 citalopram, sertralin, venlafaxin usw...
Zum Schluss 100 mg sertralin, über einen Monat ausgeschlichen. 2 Monate später heftige "depressionen"
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von padma »

hallo Die, :)

auch von mir willkommen.

Du hast Citalopram jetzt nur ca 10 Wochen genommen, da ist oft noch ein zügigeres Ausschleichen möglich. Allerdings, ist dein ZNS, wie Cat :) auch schon geschrieben hat, durch deine lange PP Geschichte mit vielen Wechseln, bereits sehr sensibilisiert.

Ich würde, sofern du keine Symptome bekommst, jetzt auch bei den 10 mg bleiben und dann schauen, welches Tempo passend ist.
Rückblickend betrachte haben mich die Psychomedis noch kranker gemacht. Vor den Medis sind die Episoden immer so vorüber gegangen und jetzt bin ich irgendwie gefühlt auf diese Medis angewiesen und lande immer wieder bei dieser Sch....
Ja, da bist du nicht alleine, mit dieser Erfahrung.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

OK, dann mache ich es so weiter und schaue.

Ich bin aich der Meinung, die schwere depression ist mit den Medikamenten schlimmer geworden. Ich fühle einfach, dass ich ohne gesünder wäre.

Ich habe in den vielen Jahren oft einfach abgesetzt, wusste es nicht besser. War direkt richtig depressiv. Heißt es, es war der Entzug und nicht die Depressionen?
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von padma »

hallo Die, :)
Ich bin aich der Meinung, die schwere depression ist mit den Medikamenten schlimmer geworden. Ich fühle einfach, dass ich ohne gesünder wäre.
Es gibt Studien, die zu dem gleichen Schluss kommen. Dass es zumindest längerfristig gesehen, diejenigen die nicht mit AD behandelt werden, besser geht.
Schau mal in den Bereich "Hintergrundsinformationen über Psychopharmaka" da findest du diverses dazu.
Ich habe in den vielen Jahren oft einfach abgesetzt, wusste es nicht besser. War direkt richtig depressiv. Heißt es, es war der Entzug und nicht die Depressionen?
Das ist ziemlich wahrscheinlich, dass es Entzugssymptome waren.

Dennoch ist es natürlich wichtig zu schauen, was du selbst aktiv gegen depressive Stimmungslagen tun kannst, bzw. zu schauen, was die Ursachen dafür sein könnten.
Hier findest du einige Anregungen viewtopic.php?f=4&t=17369

liebe Grüsse,
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Hi.
Also meine Fachärztin und ich machen ja jetzt Psychotherapie. Sie war auch die einzige, die immer gesagt hat, dass sie mir keine Medikamente verschreibt. Sie ist der gleichen Meinung wie ihr alle im Forum.
Die Ursachen konnten wir in meiner Kindheit finden. Daran arbeiten wir jetzt aktiv, einmal die Woche.
Ich hoffe, ich werde es schaffen.
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von padma »

hallo Die, :)

da hast du grosses Glück mit deiner Fachärztin. Wie gut, dass ihr die Ursachen für deine Probleme finden konntet und daran arbeitet. :D

Klar, schaffst du das. Du brauchst halt Geduld. :schnecke:

liebe Grüsse,
padma
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Heute bin echt depressiv und unruhig. Weiß gar nicht, wohin mit mir... Jetzt mache ich mir natürlich Sorgen, ob es von 20 auf 10 doch zu schnell war
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Towanda »

Hallo Die,

hast Du Dir den Begrüßungstext schon durchgelesen? Das ist wirklich sehr wichtig, denn es stehen viele wichtige Informationen drin.

Es gibt dort u.A. einen Passus über die Forumsnettiquette. Das bedeutet, jeden Beitrag mit einem Gruß zu beginnen und zu beenden- kannst Du das bitte berücksichtigen?

Danke und viele Grüße,

Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin
05.11.20 - 0,065 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Hallo Towanda,

ich habe hier schon viel gelesen und wahrscheinlich auch überlesen. Finde mich noch nicht so gut zurecht. Danke für den Hinweis.

Gruß
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Hallo an Alle,

ich hoffe, euch geht es gut soweit.
Bei mir ist es eine Achterbahnfahrt und vorhin kam eine Wut hoch. Eine Wut auf die Ärzte, die mir damals eine Antidepressiva verschrieben haben. Einfach so, ohne den Ursprung meiner Beschwerden anzugehen.

Einer bekannten von mir geht auch sehr schlecht. Auf anraten des Arztes hat sie vor zwei Monaten ihr lyrika weggelassen, das nach vielen Jahren Einnahme.
Ihr geht es schlecht. Sie ist total unruhig und wir mit neuroleptika ruhig gestellt. Ihr antidepressiva wurde in den letzten 2 Monaten dreimal verändert. Mich macht es sauer, was die Ärzte machen.

Wollte nur kurz meine Wut nieder schreiben.

Habt einen schönen Tag
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Hallo,

ich bin heute unruhig und fühle mich unterzuckert. Gerade das mit der unterzuckerung habe ich häufig, kein Diabetes und Sportlerin.
Kennt das jemand von euch?

Schönen Sonntag euch
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Jamie »

Hallo Die, :)

fühlst du dich nur unterzuckert oder bist du es denn auch? Hast du mal gemessen?
Ich kenne das Gefühl gut, es begleitet mich phasenweise schon über Jahre.
In der Regel muss ich dann auch auf meine Schilddrüse schauen, denn öfters sind Unterzuckerungszustände bei mir ein Hinweis darauf, dass die Einstellung mit meinem SD-Hormon nicht mehr passt (habe Unterfunktion, nehme L-Thyroxin).

Mir hilft dann auch nichts Süßes, das macht es nur schlimmer, sondern am besten sofort ein Stück Brot, also etwas komplexere Kohlenhydrate statt ein Schokoriegel oder Kakao.

Unterzuckert fühle ich mich, wenn mir flau wird. Ich werde dann auch zittrig, manchmal friere ich (kann auch mal schwitzen sein) und mein Magen signalisiert mir, ich hätte einen Tag nichts gegessen, aber oft ist die letzte Mahlzeit gerade mal 1h her.
Messe ich dann, ist der Wert tatsächlich unter 100, was Nüchternblutzucker entspricht.
Echte Unterzuckerung ist dies aber nicht.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Hallo,

Danke für deine Antwort.
Ich bin recht schlank und esse und esse und esse.
Gemessen lag er mal, nach dem 2. Frühstück um 11, bei 70.
Ist natürlich nicht sehr hoch. Meine Schilddrüse soll ok sein, wobei auch immer noch der eine Wert bestimmt wurde. Und die Ärzte auch nicht weiter nachschauen.

Bis dann
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Jamie »

Hallo Die :)

War das immer schon so mit dem essen und essen und dem Unterzuckerungsgefühl oder kam das mit Einnahme des Citaloprams bzw. mit dem Ausschleichen?

AD greifen als Nebenwirkung in den Stoffwechsel ein und beeinflussen den Grundumsatz.
Bei vielen hemmen sie den Grundumsatz, was dann leider zu Gewichtszunahme (trotz Maßhaltens beim Essen) führt und man kann sich kaum dagegen wehren, eben weil im Gehirn was umgestellt wird.
Es kann aber auch der gegenteilige Effekt einsetzen, der Grumdumsatz kann gesteigert werden.

Früher wurde das als eins der Hauptvorteile der modernen SSRI beworben, dass diese angeblich gewichtsneutral seien oder sogar eher Gewichtsabnahme provozieren können, aber wir wissen mittlerweile, dass Leute unter zB Venlafaxin auch gerne mal 20 Kilo drauf legen und die Behauptung ist längst wiederlegt.

70 ist tatsächlich schon recht niedrig, wenngleich noch kein echter Unterzucker. Da wäre mir auch sehr flau und ich müsste futtern und futtern.

Wie sieht es bei dir finanziell aus? Könntest / wolltest du dir evtl. eine Privatblutuntersuchung von TSH (SD-Hormon, das normalerweise erhiben wird) und den freien Werten fT3 und fT4 leisten?
Es ist ärgerlich, dass so viele Ärzte nur den TSH bestimmen (bei mir auch jedes Mal eine elends Diskussion) und die freien Werte vernachlässigen. Erst in der Zusammenschau geben die ein einigermaßen interpretierbares Bild ab.

Grüße
Jamie
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Die
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Hallo ihr Lieben,

ich würde gerne morgen weiter absetzen, sprich auf 9 mg gehen.
Habe 2ml Spritzen und nur die 20mg Tabletten. Wie kann ich da am besten vorgehen? Habe eine Idee davon, möchte aber ganz sicher gehen.
Bisher teile ich die 20mg um 10mg zu erhalten.
Meinst ihr, ich könnte jede Woche 1mg verringern? Es ist ja erst seit August im zns.
Wäre schön, wenn mir einer helfen könnte.
2009-2018 citalopram, sertralin, venlafaxin usw...
Zum Schluss 100 mg sertralin, über einen Monat ausgeschlichen. 2 Monate später heftige "depressionen"
Ausgestanden und irgendwann war es plötzlich vorbei

Frühjahr und Sommer 2020 (vor dem Citalopram)
1 Woche Atosil
2 Wochen Pipamperon
2 Wochen Valdoxan


14.08.2020 citalopram 20mg
26.08.2020 citalopram 10mg reduziert
04.11.2020 9mg, gestartet mit der Wasserlösemethode
Soweit läuft es, gelentlich schwindel, Kopfweh, immer noch Albträume
17.11.2020 8mg :fly:
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Towanda »

Hallo Die,

hast Du Dir die Informationen im Begrüßungstext aufmerksam durchgelesen? Das ist sehr wichtig, damit man nicht alles immer wieder schreiben muß.
Im verlinkten Thread "Was finde ich wo im Forum" findest Du unter "W" eine genaue Beschreibung der Wasserlösmethode, bitte unbedingt lesen, bevor Du beginnst.

PP sind nach 4 Wochen fest in den Gehirnstoffwechsel eingebaut, deshalb ist es empfehlenswert, nach dieser Zeit langsam auszuschleichen. Langsam heißt, alle 4-6 Wochen 10 % der zuletzt genommenen Dosis.
Jede Woche 1 mg absetzen ist viel zu schnell und auch die Schritte sind viel zu groß. Entzugssymptome kommen oft mit einiger Zeit Verspätung. Wenn Du nach einer Woche bereits wieder reduzierst können sich die Symptome im Hintergrund ansammeln und irgendwann kommt der Crash.

Teilen an der Bruchrille ist sehr ungenau, es kann große Schwankungen geben, was wiederum das ohnehin angeschlagene Nervensystem sehr strapazieren kann. Du solltest also immer eine 20 ml Tablette auflösen um eine wirklich genaue Dosierung zu erreichen.

Wenn Du 20 mg in 100 ml Wasser löst, beinhalten 10 ml der Lösung 2 mg Wirkstoff. Du nimmst, wenn Du 9 mg einnehmen möchtest, 45 ml der Lösung zu dir. Es wäre gut, wenn Du Dir in der Apotheke größere Spritzen besorgen könntest, mit der 2 ml Spritze ist das sehr mühsam.

Du schreibst 2009-2018 diverse Mittel - wäre schön, wenn Du das in der Signatur etwas genauer ausführen könntest.

Viele Grüße
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin
05.11.20 - 0,065 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
Die
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Huhu,

danke für die Antwort. Das mit dem "crash" kenne ich aus der Vergangenheit. Das letzte mal 2018 nach dem sertralin kam es zwei Monate nach der letzten Einnahme. Habe es durchgehalten und plötzlich nach vielen Jahren alles gespürt, das war toll.

Ich besorge mir dann eine andere Spritze oder eine Feinwaage.

Schönen Dienstag
2009-2018 citalopram, sertralin, venlafaxin usw...
Zum Schluss 100 mg sertralin, über einen Monat ausgeschlichen. 2 Monate später heftige "depressionen"
Ausgestanden und irgendwann war es plötzlich vorbei

Frühjahr und Sommer 2020 (vor dem Citalopram)
1 Woche Atosil
2 Wochen Pipamperon
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14.08.2020 citalopram 20mg
26.08.2020 citalopram 10mg reduziert
04.11.2020 9mg, gestartet mit der Wasserlösemethode
Soweit läuft es, gelentlich schwindel, Kopfweh, immer noch Albträume
17.11.2020 8mg :fly:
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