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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


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Die: Citalopram / Ich könnte heulen

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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Jamie »

Hallo Die :)
Ich habe das Gefühl, das citalopram absolut nicht zu vertragen. (...)
Um so weniger ich nehme, umso besser geht es mir.
Diese Erkenntnis ist ja auch schon wichtig; sogar sehr wichtig.
Jetzt gilt es ein Tempo zu finden, bei dem du dem Bedürfnis deines Körpers nachkommst, das Zeug loszuwerden, aber nicht derart schnell machst, dass es zu Entzugserscheinungen kommt, denn das wäre eine sehr ungünstige Kombination.
Wir haben leider zahlreiche Mitglieder hier, die ihr PP nicht mehr richtig vertragen, aber es auch nicht gut absetzen können, weil sonst der Entzug so zuschlägt :oops:.
Das ist leider wirklich eine Gratwanderung.

Wünsche dir alles Gute
Jamie
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Hallo Jamie,

Genau, es ist wirklich schwierig, das richtige Tempo zu finden.
Ich hoffe, dass es so klappt. Ich bin seit August krank und habe sehr viel Zeit für mich. Ich höre immer wieder nach innen.

Gruß
2009-2018 citalopram, sertralin, venlafaxin usw...
Zum Schluss 100 mg sertralin, über einen Monat ausgeschlichen. 2 Monate später heftige "depressionen"
Ausgestanden und irgendwann war es plötzlich vorbei

Frühjahr und Sommer 2020 (vor dem Citalopram)
1 Woche Atosil
2 Wochen Pipamperon
2 Wochen Valdoxan


14.08.2020 citalopram 20mg
26.08.2020 citalopram 10mg reduziert
04.11.2020 9mg, gestartet mit der Wasserlösemethode
Soweit läuft es, gelentlich schwindel, Kopfweh, immer noch Albträume
17.11.2020 8mg :fly:
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Towanda »

Hallo Die,

ich weiß nicht, ob reduzieren alle 2 Wochen der richtige Weg ist. Absetzsymptome brauchen oft einige Zeit, oft auch mehrere Wochen, bis sie sich zeigen. Wenn Du nun in kurzem Abstand reduzierst, kann es sein, daß sich die Symptome im Hintergrund summieren und irgendwann schlimm zum Vorschein kommen.

Vielleicht wäre es eine Überlegung, mindestens 4 Wochen Zeit zwischen den Schritten zu lassen und lieber ein wenig mehr wie 10 % zu reduzieren - nur als Überlegung .....

Viele Grüße, Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Jamie »

Hallo, :)

Towanda :), ich habe genau die gleiche Idee wie du gehabt.
Die, das würde ich dir auch vorschlagen.
Zeit von mind. 4 Wochen unbedingt einhalten, dafür größere Schritte 👍🏼.

Grüße
Jamie

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Die
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Hallo,

danke für eure Nachrichten. Und gut, dass ihr es nochmal geschrieben habt. Deswegen bin ich ja hier.
Wenn es nämlich nach mir ginge, würde ich es sofort absetzen wollen...
Nein, im Ernst : manchmal benötigt man diese kleine "Erinnerung".
Ich behalte die 8mg jetzt 4 wochen bei.
Ich muss meine Signatur auch noch ändern.
Habe vergessen zu erwähnen, dass die Ärzte diesen Sommer sehr viel mit mir probiert haben:eine Woche atosil, eine Woche pipamperon, 2 Wochen levomepromazin und sogar ketamin.
Ach, opipramol habe ich vergessen.

Ich weiß die Zeiträume nicht mehr, weil ich nur noch neben der Spur war. Und das alles wegen einer Depression.

Jetzt, mit mehr Abstand, fällt mir wieder vieles ein und ich sehe die Dinge mit anderen Augen.

Gruß
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Towanda »

Die hat geschrieben: 17.11.2020 18:12
Habe vergessen zu erwähnen, dass die Ärzte diesen Sommer sehr viel mit mir probiert haben:eine Woche atosil, eine Woche pipamperon, 2 Wochen levomepromazin und sogar ketamin.
Ach, opipramol habe ich vergessen.

Ich weiß die Zeiträume nicht mehr, weil ich nur noch neben der Spur war. Und das alles wegen einer Depression.
Hallo Die,

es wäre wichtig, das auch in Deine Signatur zu schreiben, denn Dein jetziger Zustand kann durchaus auch damit zusammenhängen.

Viele Grüße, Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Luisa1974 »

Liebe Die,

lass dir Zeit, wie Jamie und Towanda es beschrieben haben. Ich habe das Citalopram zu schnell abgesetzt, gerade in dem Schritt ab 10 mg. Das war ein großer Fehler und beim 2. Mal habe ich es viel langsamer gemacht. Auch mit der Wasserlösemethode zum Schluss.

Alles Liebe und hab Geduld

Luisa
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung, weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise
Januar 2017: Existenzangst ->Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Tinnitus macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser
25.01.2017: denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: neue Psychiaterin: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg durch Psychiaterin angeordnet
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: auf 30mg erhöht - Panikattacken Atemnot, bin sicher das Citalopram löst dies aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten v. Psychiaterin - Androhung Einweisung in Klinik gegen eigenen Willen, ab jetzt bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15 - Klinik abgesagt weil wegen meinem Hund keine Selbstmordgefahr besteht sagt Psychiaterin
*******************
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg , Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 -schrittweise langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg
2018 - 2019 - Citalopram abgesetzt bis 0 gm in Mini-Schritten, ab 5mg Wasserlösemethode - durch die Krankheit und dem Tod meiner Mutter konnte ich dies nicht dokumentieren, Tinnitus ist leider geblieben, aber erträglich, oft leise

aktuell: Mirtazapin 30 mg, musste nach dem Tod meiner Mutter erhöht werden, da Panik und Atemnot extrem wiederkamen und ich beinahe meine Arbeit verloren hätte (kein Kündigungsschutz..)
mein neuer Psychiater setzte mich unter Druck Venlafaxin zusätzlich zu nehmen, lüge ihn an, es zu nehmen, nehme es aber nicht, habe Angst dass er die Behandlung abbricht. Suche Therapieplatz bisher vergeblich.
Die
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Hallo an alle,

ja, ich lasse mir jetzt Zeit. Es ist halt nur so, dass man diese blöden Nebenwirkungen nicht mehr spüren möchte und deswegen zu schnell macht. Werden den aktuellen Schritt jetzt 4 wochen halten.
Mein Umfeld sagt schon, ich bilde mir alles ein es wäre psychosomatisch.
Auf Akzeptanz braucht man nicht hoffen.

Ich hatte übrigens dieses Jahr im März noch brainzaps, obwohl ich da schon 2 Jahre ohne ssri war. Zwar nicht oft, aber gelegentlich.

Eine Frage habe ich noch : Ich habe ja eine schwere depression und habe nur die Medikamente genommen, weil man überall liest und hört, dass es chronisch wird, wenn man keine Antidepressiva nimmst. Das verunsichert mich.

Was sagt ihr dazu?

Gruß
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Jamie »

Hallo Die, :)
Eine Frage habe ich noch : Ich habe ja eine schwere depression und habe nur die Medikamente genommen, weil man überall liest und hört, dass es chronisch wird, wenn man keine Antidepressiva nimmst. Das verunsichert mich.
das Gegenteil ist wahrscheinlich der Fall.
Wir wissen, dass die allermeisten Depressionen selbst limitierend sind.
Sie kommen, bleiben eine Weile und gehen dann wieder.
So wäre es zumindest, wenn man sie nicht behandeln würde.

Nun zeigen Forschungsergebnisse schon seit Jahren, dass die Zahl der Depressiven, die nicht mehr auf die Beine kommt, langzeitkrankgeschrieben wird oder gar berentet werden muss, sogar steigt - und dass, obwohl die Zahl der Behandlungen mit AD massiv zugenommen hat.
Hätte nicht das Gegenteil eintreten müssen, wenn AD so wirksam sind?

Es gibt zahlreiche ernstzunehmende Hinweise, dass AD Depressionen weiter aufrecht erhalten und diese sogar chronifizieren können.
Depressionen, die vielleicht einfach verschwunden wären, wenn man sie nicht medikamentös behandelt hätte, sondern sich anderer Maßnahmen (Psychotherapie, Änderung belastender Faktoren im Leben, Ruhe, Azeptanz, aufbauendes soziales Umfeld, Selbsthilfegruppen usw.) bedient hätte.

Das Phänomen nennt sich tardive Dysphorie.
"Auch Menschen, die diese Medikamente ursprünglich wegen anderer Erkrankungen einnehmen, können unter der Einnahme eine Depression entwickeln. Der Begriff "Tardive Dysphorie" bezeichnet das Krankheitsbild einer chronischen Depression, die durch eine Langzeitverordnung von Antidepressiva verursacht wurde."
https://www.dgsp-ev.de/fileadmin/user_f ... a_2019.pdf

Viele Grüße
Jamie
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Hallo,

na toll, deswegen ging es mir 10 Jahre unter Antidepressiva immer wieder schlecht. Es war immer einen doofe Grundstimmung vorhanden.
Vor meiner ersten Depression, wo ich dann auch die ersten Tabletten bekommen habe, ging es mir nur ab und zu mal schlecht.

Jetzt kann ich die Wellen und Fenster besser einordnen. Ich habe die guten Momente immer "Sonnenfenster" genannt. Die Momente habe ich ganz oft am Tag. Es ist sehr wechselhaft.

Meine Ärztin sagte zu mir, dass eine Patientin auch unbedingt Ad's haben wollte, weil ein Diabetiker auch sein Insulin bekommt. Meine Ärztin sagte, dass sie noch nie so einen Schwachsinn gehört hat.
Sie hat übrigens ihre Approbation genau zu diesem Thema gemacht und sagte immer zu mir, dass die meisten keine Tabletten benötigen.
Hätte ich doch nur 2014 schon auf sie gehört...

Gruß
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Re: Die: Citalopram / Ich könnte heulen

Beitrag von Die »

Hallo Leute,

Kurzes Feedback:
Ich fühle mich nach wie vor hoffnungslos und ohne Gefühle. Werder positiv noch negativ. Ab und zu kommen sekunden Glück. Aber wirklich nur Sekunden. Es ist sehr anstrengend.

die Libido ist noch immer nicht da, das macht mir schwer zu schaffen. Möchte mich doch nur wie eine junge Frau fühlen und nicht mehr so Gefühlskalt sein.

Gehört das alles dazu? Es verwirrt mich so sehr. Zumal sich die Depressionen mit Medikamenten auch nie verbessert haben.

Grüße
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