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Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

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Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme beim Absetzen von Tavor (Lorazepam)

Beitrag von Aquila65 »

Liebe Jamie,

ich werde erst mal bei den 3 Tr. Escitalopram bleiben. Könnte ich die auch aufteilen, d.h. früh nur 1 und Mittags die restlichen 2 Tr. ? Den Benzoentzug muss ich ja wohl durchstehen, weil ich nichts bislang dagegen genommen habe. Ich kann den doch jetzt nicht mehr deckeln. Ich weiß ja nicht, ob ich nach den fast 7 Wochen ohne jetzt doch noch was nehmen soll... Es würde mein ZNS wieder mehr reizen als ohnehin. Ich kann nur hoffen und beten, dass es bald nachläßt und ich mich wieder wie ein normaler Mensch fühlen kann!

Heute früh war erst mal herrliche Ruhe im Körper, aber nach dem Aufstehen am Frühstückstisch ging es mit furchtbarer Unruhe und vor allem Beine zittern so richtig wieder los. Momentan sitze ich auf der Couch und versuche die Beine zu bändigen. Ich habe heute Nacht wieder so gewaltig geschwitzt, dass ich alles ausziehen musste (habe ja nur dünne Sachen an). Das war wieder wie immer gegen 3 Uhr. Dann bin ich aber wieder eingeschlafen und gegen sieben erst wach geworden. Es war erst herrlich ruhig im Körper, aber dann...

Der Drehschwindel war heute früh noch nicht. Ich hatte es gestern sehr stark und musste mich paarmal festhalten. Dann könnte es wohl vom Escitalopram gewesen sein.

L.G. Thorsten
August 2018 Diagnose PTBS durch Hausarzt festgestellt - Mirtazapin 15 mg zum besseren schlafen
3.7.19 Diagnose Depressionen mittl. Grades durch Psych. - Citalopram 10 mg
4.8.19 Totalausfall, Notaufnahme - Venlafaxin 34,5 mg, dann 75 mg und erstmals Tavor 1,0 mg plus Citalopram!
15.8.19 Serotoninsyndrom, Notaufnahme Venla sofort abgesetzt
21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
Jamie
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Re: Aquila65: Probleme beim Absetzen von Tavor (Lorazepam)

Beitrag von Jamie »

Hallo Thorsten, :)

ich war kurzzeitig durcheinander und dachte, du bist noch auf Benzos. :roll:
Bist du nicht mehr, also sorry. Ich meine dann den Nachentzug - ja, da bleibt dir jetzt nichts Anderes übrig als den wirklich auszusitzen und ich finde, das machst du tapfer.

Ich denke, du verträgst das Escitalopram möglicherweise nicht richtig, aber ein Teil deiner Beschwerden klingt nach Absetzsymptomen, sodass du in der blöden Situation bist etwas nehmen zu müssen, dass dein Körper nicht richtig will, aber irgendwie braucht (im Sinne von Entzug, nicht dass du das ansonsten brauchen würdest).

Das Splitten könntest du probieren.
Setzen die Symptome nach der morgendlichen Einnahme ein oder wann nimmst du das Mittel?
Ich würde deinen Titel gerne noch um das Escitalopram ergänzen, wenn es dir recht ist.

Grüße
Jamie
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Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme beim Absetzen von Tavor (Lorazepam)

Beitrag von Aquila65 »

Hallo Jamie,

so ist es . Das Benzo nehme ich seit dem 14.9. nicht mehr. Alles was mich momentan so fertig macht, würde ich auf den Entzug beziehen. Die Escitalopram nehme ich i.d.R. vormittags so gegen 9-10 Uhr. Nach einer Weile geht es dann meist richtig los. Aber heute früh hatte ich das volle Programm schon als ich aufgestanden bin und das Zeug noch nicht genommen hatte. Jetzt habe ich vor einer Stunde etwa erst mal nur 1 Tropfen genommen. Es hält sich momentan in Grenzen, aber das Bein ist immer noch hyperaktiv. Also Benzo... Ich versuche mal in den nächsten Tagen zu splitten. Ich will das Zeug loswerden, aber getraue es mir nicht jetzt, wegen der Benzogeschichte. Außer den ganzen körperlichen Symptomen habe ich ja auch immer noch so einen blöden Film im Kopf, der mich irgendwie ständig gedanklich ausbremst.

In meiner Liste habe ich das Escitalopram weiter oben stehen, aber ich habe dort einen Fehler drin: es muß lauten ab 11.7.20 3 Tr., nicht 11.6.20.

V.G. Thorsten
August 2018 Diagnose PTBS durch Hausarzt festgestellt - Mirtazapin 15 mg zum besseren schlafen
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4.8.19 Totalausfall, Notaufnahme - Venlafaxin 34,5 mg, dann 75 mg und erstmals Tavor 1,0 mg plus Citalopram!
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21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
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2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
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Re: Aquila65: Probleme beim Absetzen v. Lorazepam / Escitalopram

Beitrag von padma »

hallo Thorsten, :)
aber ich habe dort einen Fehler drin: es muß lauten ab 11.7.20 3 Tr., nicht 11.6.20.
Das kannst du selbst ändern, über "Signatur ändern" in Persönlichen Bereich (da wo du die Signatur erstellt hast) Gut wären mg Angaben, anstelle von Tropfenanzahl.

Jamie :) meinte deinen thread Titel, den können nämlich nur Moderatoren ändern. Wie wäre es mit etwas wie "Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen"?

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme beim Absetzen v. Lorazepam / Escitalopram

Beitrag von Aquila65 »

Hallo Padma,

achso, ja das würde es ganz gut treffen, da ich ja mit dem Thema täglich gequält bin. Macht das bitte so. In der Signatur ändere ich das noch.

Heute Abend ist erst nach 18 Uhr endlich im Bein Ruhe eingetreten, dafür stolpert nun das Herz immer wieder. Naja, wieder einen Tag geschafft...

Gute Nacht und viele Grüße.
Thorsten
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2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
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22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
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ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
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Re: Aquila65: Probleme beim Absetzen v. Lorazepam / Escitalopram

Beitrag von Aquila65 »

Guten Morgen Zusammen,

heute scheint es etwas ruhiger bei mir zuzugehen. Momentan noch kein Zittern/ Zucken der Beine, bzw. sehr moderat und die innere Erregung ist zwar da, aber nicht so durchdringend wie in den letzten Tagen. Gestern hatte ich ja den ganzen Tag fast unerträgliche Symptome. Hatte abends vorm Schlafengehen noch 3 Tropfen CBD 10%- Öl genommen und heute früh vorm Ausfstehen auch wieder. Geschwitzt habe ich heute Nacht auch nicht wie in den letzten Tagen, aber das Herz stolpert wieder etwas. Das Escitalopram scheint schon wieder zu triggern; habe erst mal nur 2 Tr./ 2 mg genommen. Den 3. Tropfen nehme ich heute Mittag. Um mich innerlich zu beruhigen, hole ich ab und an tief Luft. Das scheint zu helfen. Mal sehen wie es heute weiter geht.

V.G. Thorsten
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27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
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30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
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30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Guten Morgen,

kurzer Bericht: gestern früh war erst mal alles soweit ruhig im Körper, auch der Schlaf war recht lang (etwa 7 Stunden). Nach dem Aufstehen ging aber erst einmal der Hustenreiz (wschl. ein Zeichen innerer Angst oder Aufregung) los, der sich dann wieder legte. Ähnlich heute früh. So ist es immer früh, erst ist alles ruhig im Körper, aber nach dem Aufstehen kommen die Beschwerden. Momentan habe ich wieder ein starkes Pulsieren/ Zucken im rechten Bein und innere Unruhe. Habe dagegen CBD-Öl und Baldrian-/ Passionblumendragee genommen. Versuche mit tief Luft holen gegenzusteuern. Ich gehe erst mal an die Luft raus um mich abzulenken. Es sind jetzt reichlich 7 Wochen nach dem Tavorkaltenzug. Nachmittag ging es gestern recht gut. Keine nennenswerten Probleme. Allerdings ist es eben früh bei mir immer noch recht heftig und ich komme einfach nicht in die Gänge.

Gruß Thorsten
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21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
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30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
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2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
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11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
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ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Hallo Zusammen,

heute früh fast das gleiche wie gestern aber mit dem Unterschied, dass mich eine sehr heftige Welle übermannte und ich den halben Vormittag zu tun hatte mich einzukriegen. Äußerst heftige Welle. Plötzlich war es vorbei und ich konnte eine herrliche Entspanntheit innerlich feststellen. Es ging aber noch mal los, vor allem Beine zittern und Herzrasen mit dem Gefühl kaum Luft zu bekommen. Innere Unruhe und ein Gefühl, als würde mein Körper ein großes Gewicht nach unten ziehen. Bin dann in die Sonne gegangen und habe einen Spaziergang gemacht. Hatte aber Gummibeine und musste mich öfters ausruhen. Heute Nachmittag noch einmal Schwächeanfall im Supermarkt. Dann ging es auf einmal weg. Momentan noch leichte Herzprobleme (stolpern).

So viel für heute. Mal sehen was morgen wieder abgeht...

Gute Nacht. Thorsten
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15.8.19 Serotoninsyndrom, Notaufnahme Venla sofort abgesetzt
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2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
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Re: Morbid: Tinnitus durch Olanzapin ausgelöst?

Beitrag von Aquila65 »

Guten Morgen,

gestern Morgen hatte ich die üblichen Muskelzuckungen im rechten Bein und auch teilweise Herzstolpern bis zum Nachmittag. Dann ging es weg und der Rest des Tages war erträglich. Ich hatte gestern früh aber nur einen Tropfen Escitalopram genommen, weil ich die andern beiden am Mittag nehmen wollte. Das habe ich aber dann vergessen... Heute früh war alles ruhig im Körper und außer leichten Zuckungen im Bein war erst mal nichts. Ich habe nun das Escitalopram gleich komplett genommen, also 3 Tropfen/ 3 mg und nach einer halben Stunde ging das Muskelkrampfen aber gleich ordentlich los. Kann es sein, dass das Escitalopram so schnell und stark triggert? Aber wenn ich es reduzieren würde, hätte ich sicher später das "Vergnügen" von weiteren Absetzerscheinungen außer dem des Tavors. Es sind nun fast 8 Wochen ohne Tavor. Außerdem nehme ich CBD- Lipo seit einer Woche von N..Vitalis. Dadurch habe ich den Eindruck, hilft es recht gut bei der Bekämpfung der Entzugserscheinungen. Es hat sich sehr vieles in letzter Zeit zum Guten gewandelt in meinem Körper! Der Husten und Brechreiz ist nach dem Aufstehen in den letzten 3 Tagen ausgeblieben! Er war wohl eine Folge von innerer Aufregung und Angst früh.

Kann mir jemand einen Rat geben?

Viele Grüße. Thorsten
August 2018 Diagnose PTBS durch Hausarzt festgestellt - Mirtazapin 15 mg zum besseren schlafen
3.7.19 Diagnose Depressionen mittl. Grades durch Psych. - Citalopram 10 mg
4.8.19 Totalausfall, Notaufnahme - Venlafaxin 34,5 mg, dann 75 mg und erstmals Tavor 1,0 mg plus Citalopram!
15.8.19 Serotoninsyndrom, Notaufnahme Venla sofort abgesetzt
21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
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ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
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Jamie
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Jamie »

Moin
:)
Beitrag war im falschen Thread.
Wurde von mir von Morbids Thread zurück verschoben in den Thread von Aquila.
MfG Jamie :)
Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Hallo Jamie,

ach herrje, soweit ist es schon.... :? Vielen Dank.

V.G. Thorsten
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22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
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11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Jamie »

Hallo Aquila,

ist ja kein Problem, das kommt immer mal wieder vor :).

Ich denke dir bekommt das Escitalopram nicht mehr richtig, aber wie schon bereits angedeutet, ist man in einem Dilemma, wenn man nicht mit kann (Nebenwirkungen) und ohne auch nicht (Absetzsymptome).
Perspektivisch solltest du dich dennoch ans Ausschleichen machen, vielleicht findest du ja einen Modus, mit dem du klar kommst?
Evtl. mal 5%-Reduktionen antesten?

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Guten Morgen Liebe Jamie,

so sehe ich das auch. Ich will ja das Zeug komplett loswerden. Momentan geht es noch. Habe gerade die 3 mg wieder eingenommen. Das Aufsplitten ist immer mit der Gefahr bei mir verbunden, dass ich die "Mittagsration" dann doch vergesse... Habe heute wieder mal seit langem... einen Termin bei meiner Psych. Mal sehen, was sie so von sich gibt. Das mit dem 5%igen ausschleichen werde ich dann in Angriff nehmen, wenn ich mir halbwegs sicher sein kann, den Tavorentzug überstanden zu haben. Das Krampfen der Beine (wie immer das rechte Bein) und der Brechreiz früh (war heute mal wieder kurz mit leichtem Hustenanfall) aufgetreten und noch paar andere Dinge sind ja immer noch vorhanden. Im Kopf ist aber in den letzten Tagen bedeutend mehr Klarheit eingezogen! Ich versuche ja mit Naturprodukten und guter Ernährung so gut wie möglich gegenzusteuern. (CBD-Lipo und 10%iges Vollspektrumöl). Auch die Mittagssonne nutze ich so oft wie möglich. Hoffentlich scheint sie auch in den nächsten Tagen. Ich denke, dass macht auch viel aus. Herzschlag und Blutdruck sind auch heute im völlig normalen Bereich. (habe ich heute ein Fenster...?)

Melde mich wieder.
L.G. Thorsten
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30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
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April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
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01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Foxly »

Hallo Thorsten,

ich habe gerade mal ein wenig bei Dir "reingelesen". Schon heftig, was man Dir so alles "verballert" hat. Aber sicher hast Du hier im Forum schon mitbekommen, dass Du keineswegs ein Einzelfall bist und viele hier dieses Hin und Her und Auf und Ab diverser PP durchgemacht haben, bzw noch durchmachen.

Mit dem Entzug von Benzos kenne ich mich (GsD) nicht aus, aber mir ist aufgefallen, dass viele Deiner Symptome meinen nach dem Entzug von Escitalopram gleichen.
Herzstolpern hat es heute mal nicht so vordergründig gegeben, dafür ist es mir schwindelig und ein blödes Gefühl im Kopf wie als das das Gehirn wackelt. Hatte ich noch nicht. Na ja. Vielleicht ist es bald wieder weg. Laufe wie mit 3,8 auf´m Kessel. Natürlich auch wieder kurze Attacken von frieren und Unruhe
.
Hatte aber Gummibeine und musste mich öfters ausruhen. Heute Nachmittag noch einmal Schwächeanfall im Supermarkt.
Das sind alles Zitate aus Deinem thread und ich kenne die Herzproblematik, die Blutdruckschwankungen, den Schwindel, die Gummibeine, das Frieren, die innere Unruhe und die ausgeprägte Schwäche nur zu gut!!! Ich habe allerdings viel zu schnell abgesetzt, weil auch ich das Forum hier erst viel zu spät gefunden habe. Hatte mich eben auch auf die "Spezialisten" da draußen verlassen bis mir das Ganze iwann komisch vorkam und ich selbst recherchiert habe. Ähnlich ging es Dir ja wohl auch........
Naja, wieder einen Tag geschafft...


Auch dieses Zitat habe ich bei Dir gelesen. Und ja, vermutlich funzt es nur so. Akzeptieren, was gerade ist und ganz langsam da durch gehen. Ich habe noch vor wenigen Wochen gedacht, dass das wohl NIE aufhört und war richtig verzweifelt (bis hin zur freiwilligen Einweisung in die nächste Klinik!) und das nach über einem Jahr OHNE jegliche PP. Aber ich habe - wie gesagt - einen Kaltentzug nach sehr langer Zeit SSRI-Einnahme hinter mir (bzw stecke noch mittendrin) und es gab auch einen massiven Trigger nach ca einem halben Jahr........

Ich schreibe Dir das nur, um Dir Mut zu machen! Es wird tatsächlich besser, wenngleich auch sehr langsam, manchmal kaum wahrnehmbar. Aber eben besser! Iwann auch deutlich besser! Bei Dir hoffentlich auch bald! Viel Erfolg weiterhin und

Alles Liebe
Gabs
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-> Oktober 2020 Symptome des Infekts klingen langsam ab, aber Entzugssymptome weiterhin vorhanden, manche minimal besser, zu viele noch sehr einschränkend. Massiv leide ich unter mangelndem (Tief-)schlaf und unter einer anhaltenden fürchterlichen fatigue.
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Hallo Gabs,

interessant, ich nehme ja auch noch das Escitalopram und somit kann man wohl die Symptome gar nicht groß auseinander halten... Wahrscheinlich werde ich auch noch eine ganze Weile damit zu tun haben und Überraschungen sind nicht ausgeschlossen. Heute ging es halbwegs. Allerdings gibt es wieder Herzstolpern und zur Abwechslung mal Kopfschmerzen aus dem Hals hinten aufsteigend. Aber damit kann man leben, weil man ja weiß wo es her kommt. Dank dem Forum habe ich nun vieles verstanden. Die Müdigkeit kenne ich auch und auch das Augen brennen am Abend. Schlaf ist mal so und mal so, vor allem auch mal mit schwitzen nachts.

Vielen Dank für Deine Mut machenden Zeilen und Dir ebenfalls alles erdenklich Gute!

Viele Grüße. Thorsten
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21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
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ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Guten Morgen Liebes Forum,

ich habe heute früh eine furchtbare innere Unruhe, noch nicht einmal das allbekannte Herzrasen, oder auch das Krampfen der Beine (was ich trotzdem zumindest partiell habe), nein es ist irgendwie anders und dreht mich völlig auf! Als erstes, ich saß noch auf der Bettkante, übermannte mich wieder der Würge/ Brechreiz sehr heftig. Zum Glück geht das meist gleich wieder weg. Es kam dann noch mal vor etwa einer halben Stunde in Verbindung mit Hustenreiz (das kommt bei mir immer wenn ich stark aufgeregt bin). Nun versuche ich erst mal wieder langsam runter zu kommen und sitze in der Ecke...

Ich hatte gestern Abend noch Appetit auf Cashewkerne und habe ein paar handvoll gegessen (vielleicht so 2-3 Hände voll). Kann es sein, dass das der Auslöser für das Dilemma heute früh sein kann? Ich wollte mir nur was Gutes tun.... Die letzten Tage verliefen ja früh recht vielversprechend in Bezug auf die Absetzsymptome des Tavor. Es sind nun fast genau 8 Wochen ohne dieses Zeug!

Ich habe es erst mal vermieden die Escitalopramtropfen zu nehmen, damit es nicht noch herzmäßig ausufert. Muß ich es eben erst heute Mittag nehmen.

Gestern hatte ich wieder Termin bei meiner Psychiaterin. Habe ihr alles erzählt was die letzte Zeit bei mir war und sie hat es sich auch in Ruhe angehört. Sie meinte aber auch wieder, wenn ich früh Probleme hätte, dann MÜSSTE ich ja noch Depressionen haben!... Dass es Absetz- /Entzugserscheinungen sind, glaubt sie nicht. Der Hammer war die Bemerkung "Nun machen Sie mal nicht meine ganzen Medikamente schlecht." Ich habe ihr mal das Forum hier empfohlen um sich ein Bild über unsere Probleme zu machen und vielleicht ändert sie mal ihre Meinung demnächst. Sie ist sonst ganz kooperativ.

So sieht es momentan bei mir aus...

Liebe Grüße. Thorsten
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2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
simonb
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von simonb »

Hallo Thorsten,

Hast du dich schon mal mit HIT (Histaminunverträglichkeit ) beschäftigt?
Viele haben das Problem im Entzug vorübergehend (manche leider auch länger andauernd) , bei mir geht das immer nach einer Zeit wieder weg.
Cashewkerne sind da manchmal problematisch...https://www.daab.de/ernaehrung/nahrungs ... glichkeit/
diese Seite empfehle ich immer gerne, das die Ratschläge nicht so übertrieben sind bzw. auf anderen Seiten Dinge stehen, die wissenschaftlich nicht erwiesen scheinen.

Individuell ist es natürlich eh bei jedem noch unterschiedlich.Nüsse stehen zb auf der Seite nicht dabei :roll:
Wenn du magst, kannst du das ja mal ein paar Tage ausrobieren, und dann deine Schlüsse daraus ziehen...

Ansonsten hast du vielleicht gerade eine "Welle" bei den ganzen Wechseln und Absetzen von PP dauert die Stabilisierung leider oft.
Du hast schon viel geschafft, am besten du bleibst eine längere Zeit auf 3 Tropfen Escitalopram.
Teilst du das Escitalopram auf 2 Tagesdosen auf?, das ist eigentlich nicht nötig da das Esci eine HWZ von 30 Stunden hat.
Aber wenn es dir hilft, mache weiter damit!

LG Simon
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Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Lieber Simon,

ich konnte bislang immer fast alles essen, außer wenn es zu fettig ist (wegen der Galle). Aber ich habe so etwas schon mal vor ein paar Wochen erlebt, als ich eben auch dachte, ißt noch paar Cashewkerne / Walnüsse, kann ja nicht schaden... Da war die Unruhe am nächsten Tag auch sofort da.

Nun dachte ich, ich könnte es wieder mal probieren, weil ich auch gerade Appetit drauf hatte. Das war gestern Abend etwa eine Stunde vorm zubettgehen. Halb drei war ich wieder wie fast jede Nacht munter geworden, weil ich auch wieder geschwitzt hatte, war auf Toilette und bin dann wieder eingeschlafen. Alles soweit gut, bzw den Umständen entsprechend. Viertel sieben war ich dann wieder munter und da ging das Dilemma schon los. Unruhe im Körper fast bis zum Abheben.

Die letzten Tage hatte ich das nicht und ich war so froh, dass es aussah, als das es sich nun langsam normalisiert.

Momentan scheint es sich nun zu beruhigen. Auf jeden Fall kann ich wieder in Ruhe Luft holen und auch das Herz schlägt ganz normal. Das rechte Bein krampft aber immer mal.
Danke für den Link. Werde ich mir ansehen.

Achso, ich hatte gestern Mittag mir auch einen großen Salat aus Chikoree´ zum Nachtisch gemacht. Den vertrage ich sehr gut, aber vielleicht hat das auch mit rein gewirkt?

Ja, das Escitalopram hatte ich für ein paar Tage aufgesplittet, weil ich früh auch immer gleich eine große Erregtheit danach festgestellt habe. Aber ich werde es wohl erst am Mittag im Ganzen nehmen.

VG. und Danke. Thorsten
August 2018 Diagnose PTBS durch Hausarzt festgestellt - Mirtazapin 15 mg zum besseren schlafen
3.7.19 Diagnose Depressionen mittl. Grades durch Psych. - Citalopram 10 mg
4.8.19 Totalausfall, Notaufnahme - Venlafaxin 34,5 mg, dann 75 mg und erstmals Tavor 1,0 mg plus Citalopram!
15.8.19 Serotoninsyndrom, Notaufnahme Venla sofort abgesetzt
21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
simonb
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von simonb »

Hallo Thorsten,

Ganz unabhängig vom Histamin kann es sein, das man gewisse Lebensmittel im Entzug nicht verträgt, das kann sich aber auch wieder ändern...

Lg Simon
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Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Hallo Simon,

wie soll ich das herausfinden? Ich weiß ja nicht wie lange dieser Entzug noch geht und was das Escitalopram immer auch noch im Hintergrund hineinfunkt. Es ist so ekelhaft. Momentan bin ich irgendwie wieder völlig am Boden.

VG. Thorsten
August 2018 Diagnose PTBS durch Hausarzt festgestellt - Mirtazapin 15 mg zum besseren schlafen
3.7.19 Diagnose Depressionen mittl. Grades durch Psych. - Citalopram 10 mg
4.8.19 Totalausfall, Notaufnahme - Venlafaxin 34,5 mg, dann 75 mg und erstmals Tavor 1,0 mg plus Citalopram!
15.8.19 Serotoninsyndrom, Notaufnahme Venla sofort abgesetzt
21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
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